Veranstaltungen

kranz

Adventskonzert für die ganze Familie

Für viele sind sie das Schönste an der Vorweihnachtszeit: die altvertrauten Lieder wie »Macht hoch die Tür«, »Tochter Zion« und, natürlich: »O Du Fröhliche« – am besten gemeinsam gesungen aus vollem Hals. Der Freundeskreis »Heidelberger Frühling« lädt deshalb am Freitag, den 2. Dezember um 18 Uhr erneut zum Adventskonzert für die ganze Familie in die Jesuitenkirche ein. Der Eintritt ist frei. Auf dem Programm stehen festliche Instrumentalmusik für Orgel (Markus Uhl) und Trompete (Till Plinkert) sowie beliebte Adventslieder, die sowohl vom Publikum als auch von einem spontan zusammengesetzten Kinderchor gesungen werden.

Teilnehmen am Kinderchor können alle interessierten 5- bis 11-Jährigen, die Zeit und Lust haben, am Tag des Konzerts bereits um 16.45 Uhr zu einer Vorabprobe mit Kantor Markus Uhl in den »Treff am Turm« der Jesuitenkirche zu kommen. Musikalische Vorkenntnisse sind nicht nötig. Eltern, deren Kinder teilnehmen möchten, werden für eine bessere Planbarkeit um eine kurze Anmeldung per E-Mail an freundeskreis-fruehling@heidelberg.de mit Angabe des Alters des Kindes gebeten.

Im Anschluss an das einstündige Konzert heißt der Freundeskreis des »Frühling« das Publikum noch zu einem Umtrunk im Gemeindesaal willkommen. Auch hierzu ist der Eintritt frei.

Tipp: Damit Sie sich auf das Konzert einstimmen können, haben wir hier eine Playlist der Stücke für Sie zusammengestellt, die gemeinsam gesungen werden.

Auf Einladung des
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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Familienfrühling »Die schönsten Kinderlieder«

Im »Neuland.Lied« widmet sich auch der Familienfrühling ganz dem Gesang, und zwar mit Kinderliedern und Musikern aus aller Welt. Eigentlich ist das Quadro Nuevo im Namen des Tango unterwegs und hat weltweit schon über 3000 Konzerte gespielt. Doch beim Familienfrühling geht es um Kinderlieder, die die vier Freunde mit Lust und Laune auf ihren Instrumenten vortragen. Das Publikum hilft mit und singt, klatscht und trommelt. Dazu spielen die weitgereisten Virtuosen auch eigene Stücke, die von ihren Abenteuern erzählen, und stellen ihre Instrumente und das Leben als Musiker vor. Musik zum Anfassen, zum Staunen und Mitmachen! In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.   Merken Merken Merken

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Familienfrühling »Mascha und die Jahreszeiten«

Leise knistert das Feuer im Kamin, dicke Schneeflocken tanzen vor dem Fenster, und obwohl Mascha erst fünf Jahre alt ist, darf sie heute länger aufbleiben. Denn ihr Großvater Carlos, ein berühmter Geigenspieler aus Argentinien, ist zu Besuch in Russland. »Du, Opa,« fragt Mascha, »liegt bei euch in Südamerika jetzt auch so viel Schnee?« »Aber nein,« lacht dieser, »bei uns sind die Jahreszeiten genau umgekehrt! Im Winter ist es heiß und im Sommer bitterkalt! Komm her, ich zeige dir Musik, die davon erzählt! « Im Familienkonzert des Beethoven Trio Bonn erfahren Kinder nicht nur die besondere Klangwelt eines Klaviertrios, sondern erleben mit farbenreicher Musik von Peter I. Tschaikowsky und mitreißenden Tangos von Ástor Piazzolla den Verlauf der Jahreszeiten.

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

 

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Familienfrühling »Kaffee für den König«

Die Musiker des Königs sind besorgt: Ihr Herr liebt es über alles, bei guter Musik in seinem Salon eine bestimmte Sorte Kaffee zu trinken, doch die letzten Bohnen sind aufgebraucht. So lange aber der König nicht seinen Kaffee hat, darf bei Hofe auch keine Musik gemacht werden. Also ziehen die Musiker selbst nach Istanbul los, um Kaffee für den König aus dem Serail zu besorgen.

Ein musikalisches Märchen für Jung und Alt über den Kaffee, wahre Gastfreundschaft und über Istanbul – eine Stadt, wo seit Jahrhunderten Menschen aller Kulturen und Religionen friedlich miteinander leben und feiern und die zeigt, dass scheinbar Fremdes nur ein kleines bisschen anders ist als das, was man von zu Hause kennt. Mit Alter Musik aus dem Morgen- und dem Abendland, jede nicht nur für sich, sondern gemeinsam gespielt für große und kleine Ohren von heute.

Im Anschluss: Der Freundeskreis lädt zum Familien-Get-Together im Festivalzentrum

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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Familienfrühling »Einmal Zukunft und zurück!«

Die Klangforscherin Dr. Crescendo steht vor einem großen Problem: Sie hat sämtliche Klänge, die es auf der Welt gibt, archiviert. Ihr geliebtes Klanglabor steht vor dem Aus! Verzweifelt lädt sie zwei Musiker zu sich ein, in der Hoffnung, doch noch Hilfe zu bekommen. Und tatsächlich: Sie haben eine Idee. Was die Klangforscherin nämlich nicht wusste: Mit Musik kann man auch durch die Zeit reisen und an längst vergessene Orte gelangen. Hier gibt es noch viele Klänge zu entdecken. Doch wie bei allen Experimenten besteht das Risiko, dass etwas schiefgehen könnte. Gelingt die Rückkehr in die Gegenwart?

(Ab 6 Jahren geeignet)

In Kooperation mit TES e. V., Kulturkreis Boxberg-Emmertsgrund und Bürgerhaus HeidelBERG Emmertsgrund

 

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Ein Feuerwerk zum Zwanzigsten

Das Musikfestival Heidelberger Frühling wird 20 Jahre alt. Den Auftakt der Geburtstagsfeierlichkeiten bildet am 1. April das »Anknipsen des Frühling«. Seien Sie dabei, wenn das Schloss, die Heiliggeist- und die Jesuitenkirche, das Torhaus der Alten Brücke und das Neckarufer frühlingsgrün illuminiert werden und im Anschluss ein prächtiges Feuerwerk auf der Karlsschanze des Schlosses zündet.

Das erwartet Sie auf der Nepomukterrasse neben der Alten Brücke:
•  junge Besucher lassen gemeinsam 300 grüne Luftballons steigen
•  Blechbläserensemble LJO-Brass
•  Freikartenverlosung
•  Illuminationen der Altstadt
•  Feuerwerk mit Musik
•  Getränke- und Snackverkauf

FEIERN SIE MIT!

Die Veranstaltung dauert ca. eine Stunde. Seien Sie herzlich eingeladen, bringen Sie Freunde und die ganze Familie mit und feiern Sie mit uns den Beginn des musikalischen »Frühlings« in Heidelberg!
Eintritt frei!

kranz

Adventskonzert für die ganze Familie

Für viele sind sie das Schönste am Weihnachtsgottesdienst, noch vor der Weihnachtsgeschichte und dem Krippenspiel: Lieder wie »Es kommt ein Schiff geladen«, »Macht hoch die Tür«, »Wachet auf, ruft uns die Stimme«, »Tochter Zion, freue dich« und, natürlich: »O Du Fröhliche« – gesungen aus vollem Hals und in einer bis auf den letzten Platz besetzten Kirche, begleitet von Orgel und Chor. Allein: Warum bis Heiligabend warten?

Beim einstündigen Adventskonzert für die ganze Familie präsentieren Organist Markus Uhl und das junge und mehrfach ausgezeichnete Vokalensemble Nobiles ein Adventsprogramm quer durch die Jahrhunderte: Vom Gregorianischen Hymnus über Orgelwerke von Johann Sebastian Bach bis hin zu Bearbeitungen bekannter Weihnachtslieder.
Dabei geht es nicht nur ums Zuhören: Die beliebtesten Adventslieder dürfen ausdrücklich mitgesungen werden – von Familien, Kindern, Freunden des Festivals und allen, die es werden wollen. Nach dem Konzert lädt der Freundeskreis des »Frühling« das Publikum zu einem Umtrunk und Imbiss in den Gemeindesaal ein.

Eintritt frei!

Tipp: Damit Sie sich auf das Konzert einstimmen können, haben wir hier eine Playlist der Stücke für Sie zusammengestellt, die gemeinsam gesungen werden.

Voces8 (edit)

Familienfrühling »Classic Scouts« & Voces8

Voces8 ist nicht nur eines der international führenden Vokalensembles. Die Briten haben sich auch eine ganz besondere Reputation auf dem Gebiet der Musikvermittlung aufgebaut, eine eigene Lernmethode entwickelt und sogar ein eigenes Education Center, das Gresham Center, in London gegründet. Gemeinsam mit den »Classic Scouts« sind sie nun in die Schulen in und um Heidelberg gegangen und haben rund 200 Schüler für Musik und das Singen begeistert. In diesem »Familienfrühling« sind die Ergebnisse des mehrtägigen Workshops zu bestaunen.

Wir danken

SAS Institute GmbH

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Familienfrühling »Schlagwerk – eine musikalische Weltreise«

Das Familienkonzert von Elbtonal Percussion wird zu einer musikalischen Weltreise – interaktiv und moderiert. Die unterschiedlichsten Rhythmen und musikalischen Traditionen anderer Länder und Kulturen werden genauer unter die Lupe genommen und Tipps gegeben, wie man mit alltäglichen Gebrauchsgegenständen Musik machen kann. Dabei lassen sich die vier Schlagwerker nicht nur auf ihre Trommelstöcke schauen, sondern geben zudem einen Einblick in ihren Bestand unterschiedlicher Schlaginstrumente und Klangkörper. (Ab 6 Jahre)

In Kooperation mit der
Pädagogischen Hochschule Heidelberg

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Familienfrühling »Alle Vögel sind schon da«

Andrea Ritter und Daniel Koschitzki, die beiden Flötisten der klassischen Band Spark, halten in diesem spannenden Programm für Jung und Alt Blockflötenklänge der etwas anderen Art bereit. Wie auch in ihrem ECHO-preisgekrönten Ensemble setzen sie auf einen frechen und unverkrampften Mix der unterschiedlichsten Genres und Stile. Renaissancevariationen, klassische Romantik, zeitgenössische Avantgarde, Minimal Music und Jazzstandards verweben sie geschickt zu einem fantasievollen Portrait der »flauto dolce«, der »lieblichen Flöte«. Gemeinsam mit ihrem Publikum wollen die beiden Flötenvirtuosen einigen interessanten Fragen auf den Grund gehen. So wollen sie zum Beispiel erkunden, warum die Blockflöte in verschiedenen Ländern vollkommen unterschiedliche Namen hat, oder woran es liegt, dass man mit ihr so wunderbar den Gesang der Vögel imitieren kann, und sie nützen für diese Suche ein reiches Instrumentarium, das von der 20 Zentimeter langen Sopraninoblockflöte bis zum 2 Meter hohen Vierkantbass reicht.

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Künstler

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Beethoven Trio

Das 2005 gegründete Beethoven Trio Bonn machte sich zunächst mit Kompositionen seines Namensgebers und Werken der Romantik einen Namen, bevor es sich in jüngster Zeit verstärkt auch dem russischen Repertoire widmete. Mikhail Ovrutsky (Violine) und Grigory Alumyan (Violoncello) zählen zu den Gründungsmitgliedern dieses ambitionierten Klaviertrios, das seit 2015 mit dem Pianisten Jinsang Lee seine Tradition fortsetzt und vertieft. Alle drei Musiker zählen zu den Besten ihres Instrumentes, sind Preisträger großer internationaler Wettbewerbe und gehen erfolgreich solistischen Karrieren nach.

Gastspiele führten die Musiker um die Welt, beispielsweise nach Südafrika, Österreich, in die USA, nach Spanien und Japan, wo ihr umjubeltes Konzert in der Kioi-Hall in Tokio Höhepunkt einer Tournee war. Außerdem konzertierte das Klaviertrio wiederholt beim Beethovenfest Bonn und den Raderbergkonzerten Köln.

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VOCES8

Das britische Vokalensemble VOCES8 hat sich schnell als eine der führenden jungen Gruppen etabliert. Die zwei Sängerinnen und sechs Sänger beherrschen das ernste Fach ebenso wie das unterhaltsame und bieten ein Repertoire von früher Polyphonie bis zu Jazz- und Poparrangements.

Immer wieder ist VOCES8 auch in Orchesterkooperationen zu erleben, sei es mit dem französischen Barockensemble „Les Inventions“ oder dem British Film Orchestra. VOCES8 hat mit Jim Clements einen eigenen „Arranger in Residence“ und arbeitet eng mit Komponisten zusammen.

Auf ausgedehnten Tourneen mit Konzerten und Workshops bereisen sie die ganze Welt und singen regelmäßig in den USA, Asien und Europa.

Sie waren bei einer Reihe wichtiger Festivals und Konzerthallen eingeladen, darunter beim National Centre for the Performing Arts Bejing, Tokyo Opera City, Tel Aviv Opera House oder der Wigmore Hall. In Deutschland waren sie unter anderem zu Gast beim Rheingau Musik Festival oder dem Heidelberger Frühling.

Als zweiten Schwerpunkt sieht das Ensemble seine Nachwuchsarbeit und gibt jährlich dutzende Workshops, kooperiert mit Jugend- und Erwachsenenchören und initiiert immer wieder große Education-Projekte.

Bislang hat VOCES8 acht CDs veröffentlicht, die letzte im Februar 2015. 2012 erschien zudem ihr erstes Songbook.

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Elbtonal Percussion

Die vier treffsicheren Schlagwerker aus Hamburg beherrschen den „kreativen Crossover“ aus Klassik, Jazz und Weltmusik wie kaum eine andere Formation hierzulande. Mit ihrem optisch beeindruckenden Instrumentarium – gleichsam ein ästhetisches „Klang-Massiv“ aus Trommeln, Becken und Gongs aus aller Welt, harmonisch bereichert durch Marimba- und Vibraphone – begeistert Elbtonal Percussion durch mitreißende Dynamik und stilistische Vielfalt.
Elbtonal Percussion tourt wurde auf zahlreiche renommierte Festivals eingeladen (u.a. Schleswig-Holstein Musikfestival, Internationales Musikfest Stuttgart & JazzBaltica). Konzertreisen führten das Quartett durch ganz Europa und wiederholt nach Asien, u.a. nach Shanghai, wo sie auf der Expo 2010 die Stadt Hamburg als Kulturbotschafter repräsentierten.
Ihre individuelle wie unkonventionelle Klangästhetik veranlasste immer wieder andere Künstler, die Zusammenarbeit mit ihnen zu suchen. Dazu zählen zum Beispiel die Marimba-Virtuosin Keiko Abé, die Gruppe Quadro Nuevo, Stewart Copeland („The Police“), der indische Perkussionist Trilok Gurtu sowie John Neumeier mit seinem Hamburg Ballett.
Wie sensibel sie sich in andere Genres einfinden können, belegt auch ihre musikalische Mitwirkung bei Filmproduktionen wie z. B. „Der Baader-Meinhof-Komplex“.

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Daniel Koschitzki & Andrea Ritter

Die Blockflötisten Daniel Koschitzki und Andrea Ritter, beides Ausnahmemusiker und mehrfach mit internationalen Preisen ausgezeichnet, sind ein eingespieltes Team. Einige Jahre lang waren sie Teil des weltberühmten Amsterdam Loeki Startdust Quartett, mit dem sie sich bei vielen Konzertserien und internationalen Festspielen vorstellen konnten. Seit 2006 stehen sie mit ihrem Barockensemble künstlerisch auf eigenen Füßen und erobern gemeinsam die Podien der Welt. Mit je nach Programm wechselnden Continuo-Besetzungen gestalten sie frische, ausgefallene Programme, denen sie eine ganz individuelle Prägung geben. Den Kern ihrer Continuogruppe bilden in der Regel der argentinische Cembalist Ricardo Magnus und der Gambist Michael Spengler.

Die Auftritte des Ensembles sind geprägt von barocker Extravaganz, satter Klanglust und atemberaubender Virtuosität. Die beiden Blockflötisten spielen ihre Musik mit den Emotionen von heute, ohne dabei die historische Aufführungspraxis aus dem Auge zu verlieren, denn sie wollen Alte Musik für ein Publikum des 21. Jahrhunderts wieder zu einem sinnlichen Erlebnis werden lassen. Nicht umsonst gewannen Koschitzki & Ritter mit ihren leidenschaftlichen Interpretationen beim Internationalen Händelwettbewerb Göttingen 2009 den ersten Preis.

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Mike Svoboda

Der Posaunist und Komponist Mike Svoboda wurde 1960 auf der Pazifikinsel Guam geboren, wuchs in Chicago auf und kam 1982 nach Abschluss seiner Studien dank eines Kompositionspreises nach Deutschland. Von entscheidender Bedeutung für seinen künstlerischen Weg war die elf Jahre währende Zusammenarbeit mit Karlheinz Stockhausen in den achtziger und neunziger Jahren. Durch den Austausch mit ihm und anderen Komponisten wie Peter Eötvös, Helmut Lachenmann, Martin Smolka, Benedict Mason, Wolfgang Rihm und Frank Zappa brachte Svoboda in den vergangenen 20 Jahren mehr als 400 Werke zur Uraufführung. Erst nach seiner Zusammenarbeit mit Stockhausen nahm Mike Svoboda das Komponieren selbst wieder auf. Seither erteilten ihm Orchester und Theater – darunter das Staatstheater Hannover, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Stuttgart –, aber auch andere Musikveranstalter wie der Südwest-Rundfunk Kompositionsaufträge für meist abendfüllende Werke. 2008 wurde Svoboda mit dem Praetorius-Preis des Landes Niedersachsen in der Kategorie „Musikinnovation“ ausgezeichnet. Die Jury würdigte in ihrer Begründung, dass Svoboda „durch seine Ideen und Konzepte für die Weiterentwicklung der Musik und ihrer Aufführung international verdient gemacht“ habe.