Künstler

DCC 2016 Photo: Marco Borggreve

Ebonit Saxofonquartett

Das junge Saxofonquartett aus Amsterdam hat sich in Europa bereits einen Namen gemacht und war schon in bedeutenden Konzertsälen, wie dem Concertgebouw und dem Muziekgebouw aan ‘t IJ in Amsterdam, dem Toonzaal in Den Bosch und in TivoliVredenburg in Utrecht zu hören. Außerdem war das Quartett auch regelmäßig bei internationalen Festivals im In- und Ausland zu Gast, wie zum Beispiel beim World Saxophone Congress in St. Andrews (Schottland), dem Grachtenfestival in Amsterdam, the Bach Festival in Dordrecht und den Bachtagen in Würzburg. In der Saison 2016/17 wird das Ensemble als Preisträger des Wettbewerbs »Dutch Classical Talent« durch die Niederlande touren. Darüber hinaus wurde das Quartett eingeladen, sein Debüt im Wiener Musikverein zu feiern.

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Lara Boschkor

Lara Boschkor, geboren 1999 in Tübingen, studierte an den Frühförderinstituten der Musikhochschule in Köln und Detmold und später an der Kronberg Academy bei Kolja Blacher und Erik Schumann. Meisterkurse bei Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Boris Kuschnir und Miriam Fried vervollständigen ihr Profil.

Lara Boschkor erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko und den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn gewann – als jüngste Geigerin der Wettbewerbe. Schon zuvor wurde sie mit Preisen und Auszeichnungen geehrt: Unter anderem erspielte sie sich 2009 den 1. Preis des Paul Hindemith Wettbewerbs in Berlin und den Grand Prix beim 20. Concours International Flame in Paris. Lara ist außerdem 1. Bundespreisträgerin mit Höchstpunktzahl beim Wettbewerb »Jugend musiziert«: 2013 in der Solo- und 2014 in der Ensemblewertung.

Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von acht Jahren. Es folgten Auftritte u.a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, dem Théâtre Marigny Paris, der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan und dem Cuvilliés-Theater in München. 2014 debütierte Lara in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York. Sie gastierte u.a. beim Festival Schloss Britz Berlin, beim Festival »Lucca Estate« in Italien und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs
des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Lara Boschkor seit Februar 2012 eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1740, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben.

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Christina Brabetz

Christina Brabetz, 1993 als Kind einer Familie deutscher Abstammung in Namibia geboren, studierte Violine an der Musikhochschule Detmold, am Konservatorium Wien sowie seit 2013 bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

2010 gewann sie den TONALi Grand Prix in Hamburg und erhielt darüber hinaus den Jury- sowie den Publikumspreis. Zwei Jahre darauf debütierte Christina Brabetz im Großen Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin mit der Brünner Philharmonie. 2013 folgte ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam. Anfang 2014 war sie auf einer ausgedehnten Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester als Solistin zu erleben, 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt mit der Kammerphilharmonie Bremen.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christina Brabetz seit Februar 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Turin 1779.

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Valentino Worlitzsch

Valentino Worlitzsch (*1989 in Hannover) studierte Cello und Klavier in Hannover, Hamburg, Paris und Weimar. Seine musikalische Ausbildung vertieft er durch zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Wolfgang Boettcher und László Fenyö.

Als Cellist und Pianist, solistisch wie kammermusikalisch, ist er vielfacher Bundespreisträger »Jugend musiziert« und weiterer Auszeichnungen. 2014 war er außerdem Semifinalist des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München, ein Jahr darauf beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in St. Petersburg. 2016 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet.

Solistisch stand Valentino Worlitzsch mit Klangkörpern wie dem Münchener Kammerorchester und den Nürnberger Symphonikern auf der Bühne. Einladungen führten ihn u. a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Worlitzsch ist Stipendiat diverser Stiftungen, darunter die Deutsche Stiftung Musikleben sowie die Yehudi Menuhin Stiftung »Live Music Now«.

Als Preisträger des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Valentino Worlitzsch seit Februar 2015 ein Violoncello mit Zettel »Gia. Bapt. Grancino«, römische Schule, 18. Jahrhundert.

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Karolina Errera

Die Bratschistin Karolina Errera (*1993 in Moskau) studierte an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums sowiean der Universität der Künste Berlin. 2010 ergänzte sie ihre musikalische Ausbildung an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg.
Seit Dezember 2015 ist sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Errera ist vielfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, darunter eines Sonderpreises beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie ein 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen.

Seit 2012 hat sie regelmäßig an verschiedenen Musikfestivals und Meisterklassen wie dem Verbier Festival, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und dem Prades Pablo Casals Festival teilgenommen. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben, deren Stipendiatin sie ist, nahm sie bereits 2014 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil.

Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

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Julian Bachmann

Julian Bachmann (*1993 in Mannheim) gewann 2007 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Solowertung »Violoncello«. Seitdem war er Sieger und Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2009 studiert er in der Klasse von Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karslruhe. Meisterkurse bei Steven Isserlis, Daniel Müller-Schott, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Jörg Widmann, und Jens-Peter Maintz (Kronberg Academy) gaben ihm wichtige musikalische Impulse.

Er konzertiert regelmäßig bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Mozartfest Würzburg, den Schwetzinger Festspielen oder bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Julian Bachmann musizierte bereits mit zahlreichen Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Polnischen Kammerphilharmonie und den Baden-Badener Philharmonikern.
Förderungen erhielt er durch die Deutsche Stiftung Musikleben und die Jürgen Ponto-Stiftung. Er ist seit 2015 Stipendiat der Villa Musica und wird 2016 durch die Kunststiftung Baden-Württemberg gefördert.

Seit 2010 spielt er das Cello von Giovanni Grancino »Ex Piatti« (Mailand, 17.Jahrhundert) aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg.

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Nathalia Milstein

1995 in eine Musikerfamilie geboren beginnt Nathalia Milstein im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Ersten Unterricht erhielt sie von ihrem Vater Serguei Milstein, später studierte sie am Konservatorium und der Musikhochschule in Genf.

Im Mai 2015 gewinnt sie den 1. Preis beim Wettbewerb Dublin International Piano – der Auftakt ihrer internationale Karriere. Als erste weibliche Siegerin seit Gründung des Wettbewerbs bekommt Nathalia Engagements in ganz Europa und Nordamerika in angesehenen Häusern wie der National Concert Hall in Dublin, der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall in London und dem Gewandhaus in Leipzig. Preise bei zahlreichen weiteren Wettbewerben folgten.

Nathalia Milstein hat Meisterkurse bei renommierten Pianisten und Professoren wie Elena Ashkenazy, Krzysztof Jablonski, Menahem Pressler und Nelson Goerner besucht.

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Wassily Gerassimez

Wassily Gerassimez (*1991 in Essen) studierte an der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie an der HfMDK Frankfurt. Seit 2008 wird er von Prof. Peter Bruns an der HMT Leipzig unterrichtet, zunächst als Jungstudent, seit dem Wintersemester 2011/2012 im Vollstudium. Meisterkurse bei Professoren wie Gustav Rivinius und Dobrila Berkovic-Magdlenic ergänzen seine musikalische Ausbildung.

Der junge Musiker gewann bereits zahlreiche nationale und internationale Preise: 2002 erspielte er sich den 1. Preis beim Internationalen Violoncellowettbewerb in Liezen/Österreich und war mehrfacher 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in den Kategorien Kammermusik, Duo und in der Solowertung. 2004 wurde er für seine beispielhafte Interpretation zweier Stücke aus den »Zehn Präludien« von Sofia Gubaidulina mit dem Hans Sikorski-Gedächtnispreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet und 2010 erneut für seine herausragende Leistung mit einem 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl sowie einem weiteren Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

2005 spielte er als Solist bei den Schwetzinger Festspielen mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus war Wassily Gerassimez beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Zermatt Festival und beim Musikfestival »The Next Generation III« in Dortmund zu Gast. 2009 debütierte er mit dem Konzerthausorchester Berlin.

Derzeit spielt er als als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Georges Chanot, Paris um 1840, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

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Frank Dupree

Zunächst wurde der 1991 geborene Frank Dupree am Schlagzeug ausgebildet, bevor er eine professionelle Pianistenlaufbahn begann. Sein breitgefächertes Repertoire erstreckt sich von der barocken bis zur zeitgenössischen Musik. Eine enge Zusammenarbeit verbindet ihn mit namhaften Komponisten wie Péter Eötvös und Wolfgang Rihm, dessen neuestes Konzertstück Con Piano? Certo! er im Juni 2015 zusammen mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe unter der Leitung von GMD Justin Brown zur Uraufführung brachte.

Höhepunkte seiner vergangenen Engagements waren Konzerte mit dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Minnesota Symphony Orchestra sowie Konzerte mit deutschen Orchestern wie dem Beethoven Orchester Bonn, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, der Baden-Badener Philharmonie und der Meininger Hofkapelle. Frank ist zudem ein hochgeschätzter Kammermusiker und war Stipendiat der Kammermusikakademie des Heidelberger Frühlings und der Verbier Festival Academy.

Sein pianistisches Können und seine große Musikalität mit dem Dirigieren zu verbinden, zeichnet den jungen Künstler im Besonderen aus. 2012 wurde Frank in der Kategorie „Dirigieren vom Klavier aus“ mit dem 1. Preis und dem Publikums-preis beim Internationalen Hans-von-Bülow Wettbewerb in Meiningen für seine Interpretation des 3. Klavierkonzerts in c-Moll von Beethoven ausgezeichnet. Als Dirigent assistierte er bereits Dirigenten wie Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth und Mario Venzago.

Er ist Carl-Heinz Illies-Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und seit dem Sommersemester 2013 Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.

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Quatuor Giardini

Quatuor Giardini
David Violi, Klavier
Pascal Monlong, Violine
Caroline Donin, Viola
Pauline Buet, Violoncello

Nach mehr als zehn Jahren musikalischer wie zwischenmenschlicher Freundschaft führten Caroline Donin und Pauline Buet auf der einen und Pascal Monlong und David Violi auf der anderen Seite ihre Fähigkeiten zusammen, um sich gemeinsam als Quatuor Giardini auf ein Repertoire zu konzentrieren, das ihnen schon lange am Herzen lag. So erarbeiteten sie sich auf höchstem Niveau und mit freundschaftlichem Enthusiasmus das Klavierquartettrepertoire.

Doch die Giardinis spielen nicht nur die berühmten Quartette dieser Gattung, sondern widmen sich in Kooperation mit dem Palazzetto Bru Zane, dem Zentrum für französische Musik der Romantik, auch der Wiederentdeckung weniger bekannter Werke. Auf diese Weise rücken selten aufgeführte Komponisten wie Félicien David, Théodore Dubois, Marie Jaëll, Mélanie Bonis und andere in den Fokus, wobei die beiden letztgenannten von der Nachwelt doppelt »übersehen« wurden, da es sich um komponierende Frauen handelt.
Seit seiner Gründung hat das Quartett in Städten wie Paris, Berlin, Shanghai, Peking, Bologna, Rom und Stockholm konzertiert.

Als offene Formation widmet sich das Giardini Klavierquartett auch der Kunst der Transkription und arbeitet mit Sängern zusammen, um das gemeinsame Liedrepertoire zu erschließen.

Veranstaltungen

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Trio Zimmermann

Sie könnten sich auch »Stradivari«-Trio nennen, denn alle drei Solisten spielen auf Instrumenten des berühmten italienischen Geigenbauers. Ein Alleinstellungsmerkmal im heutigen Konzertbetrieb, zumal es nur wenige feste Streichtrio-Formationen gibt. Für Frank Peter Zimmermann erfüllt sich mit diesem kleinen Ensemble ein Lebenstraum. Das Repertoire ist eher überschaubar, weil das Streichtrio immer im übermächtigen Schatten des Quartetts gestanden hat; immerhin aber hat der Geiger Dmitri Sitkovetsky vor einigen Jahren Bachs »Goldberg-Variationen« stilsicher vom Klavier auf die drei Streicher übertragen.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit dem Trio Zimmermann (im Ballsaal der Stadthalle)

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Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

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Albrecht Mayer & Friends

Es begann mit großem Protest: Als 1922 die Sonate für Geige und Cello von Maurice Ravel in Paris uraufgeführt wurde, herrschte Befremden, ja teils Entsetzen. Zu groß, zu komplex? Heute ist diese Sonate ein Klassiker, zumal es nicht viele Werke in dieser Konstellation gibt. Auch die Besetzung von Brittens »Fantasie« ist ungewöhnlich, doch wurde das Werk gleich mit einem Preis bedacht. Mozarts Oboenquartett ist ein Klassiker seiner Gattung. Niemand habe sich »den schönen, runden, sanften und wahren Ton auf der Oboe« so zu eigen gemacht wie Mozart, schwärmte einer der ersten Kritiker. Eine Entdeckung ist heutzutage immer noch Moerans »Fantasy«, die den Bogen zu Britten spannt.

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Tetzlaff Quartett

Dem »caro amico Haydn« hat Mozart sechs Streichquartette gewidmet, die er zwischen 1782 und 1785 komponierte – in tiefer Verehrung, aber auch in künstlerischer Abgrenzung. Die ungewöhnliche Chromatik im ersten und die kühnen Modulationen im zweiten Satz zeigen, wo Mozart über »Freund Haydn« hinausgeht. Dieser Mut zeichnet auch die späten Beethoven-Quartette aus. Für die Zeitgenossen war das zu viel des Guten. Unverständlich wirkte das ursprüngliche Finale, die Große Fuge, die Beethoven später separierte. Auch die Musik der Zweiten Wiener Schule stieß zunächst auf das Unverständnis der Zeitgenossen. Bergs drittes Streichquartett stammt aus seiner Zeit als Schüler von Arnold Schönberg.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Kammermusik Akademie: Mittagskonzert I

Zum Auftakt der Mittagskonzerte der diesjährigen Kammermusik Akademie erklingt das op. 1 von Beethoven. Ein Maßstäbe setzendes Klaviertrio, das er mit nur 23 Jahren komponierte. Somit passt es gut zum Alter der Stipendiaten, die gemeinsam mit dem künstlerischen Leiter Igor Levit musizieren. Dazu erklingen Solo- und Duowerke aus der Meisterkurs-Arbeit der Akademie – lassen Sie sich überraschen!

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

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Kammermusik Akademie: Mittagskonzert III

Das Klavierquintett von Johannes Brahms gehört zu dessen berühmtesten Kammermusikwerken. Clara Schumann fand das thematische Material so »wundervoll großartig«, dass man es »mit einem Füllhorn über das ganze Orchester ausstreuen müsste«. Dieses Werk musiziert der Mitgründer des Artemis-Quartetts gemeinsam mit den Stipendiaten. Ein Meisterwerk zum Abschluss der diesjährigen Mittagskonzerte!

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

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Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten

Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

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Isang Enders & Frank Dupree

Original und Bearbeitung: In diesem Wortpaar schwingt oftmals eine Wertung mit: Dann klingt »Bearbeitung« ein wenig nach »Kopie« oder »Fälschung«. Dass beide – das musikalische Originalwerk und seine Bearbeitung – aber gleichrangig sind, wusste schon Johann Sebastian Bach, der Vivaldis Violinkonzerte für die Orgel arrangierte und so in ein neues, faszinierendes Licht tauchte. Eben dies tut Isang Enders, der dem Heidelberger Frühling eng verbundene Ausnahmecellist, wenn er Werke für Violine und Klavier von Brahms und den Schumanns für sein eigenes Instrument bearbeitet: Da entsteht eine neue Welt. Im Anschluss an das Konzert wird die CD vorgestellt, auf der Isang Enders und Frank Dupree das Konzertprogramm festgehalten haben.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Nemanja Radulović & Laure Favre-Kahn

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Ballsaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

Vor allem mit ihrem Chopin-Spiel hat sie verzaubert, und ist dennoch auf Deutschlands Bühnen ein viel zu seltener Gast. »Das Klavier interessierte mich in meiner Kindheit mehr als Puppen«, gestand die französische Pianistin Laure Favre-Kahn einmal. Mit nur vier Jahren bekam sie ihren ersten Unterricht von ihrem Vater, einem Hobby-Klavierenthusiasten. Sie studierte in Avignon und schließlich in Paris. Dorthin verschlug es auch Nemanja Radulović, den serbischen Geiger, der mit seinen Eltern vor dem Balkankrieg floh und an der Seine seine Ausbildung fortsetzte. Der Mann mit den wirbelnden schwarzen Locken fühlt sich inzwischen bei Volksmusik vom Balkan genauso zu Hause wie bei Bach oder Ravel.

Wir danken
Heidelberger Volksbank

Festival Akademie 2013 © studio visuell photography

Festival Akademie Pass Kammermusik

Die Kammermusik Akademie unter der Leitung von Igor Levit stellt sich neu auf: Zum ersten Mal werden Meisterkurse für Klavier, Violoncello und Kammermusik angeboten. Hier findet zusammen, was zusammengehört: »Selten so viel Augenkontakt beobachtet«, stellte ein Journalist verblüfft fest, als er letztes Jahr eine Probe besuchte; und so soll es auch diesmal sein: Kammermusik als Ort intensivsten Austauschs. Die Ergebnisse werden in den Mittagskonzerten der Akademie zu hören sein.

Neben der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft zählen erstmals auch Steinway & Sons mit seinem »Prizewinner Network« und die Kunststiftung Baden-Württemberg zu den Kooperationspartnern.

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert
€ 19 Mittagskonzert

Eintritt frei für Schüler/innen und Studierende

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg