Künstler

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Doric String Quartet

Alex Redington, Violine
Jonathan Stone, Violine
Hélène Clément, Viola
John Myerscough, Violoncello

Das Doric String Quartet schloss sich 1998 an der Pro Corda, The National School for Young Chamber Music Players in Suffolk (England) zusammen. Von 2002 an studierte es mit Mitgliedern der Quartette Alban Berg, Artemis, Hagen und LaSalle als auch mit György Kurtag. Prägend war zudem die intensive Zusammenarbeit mit Rainer Schmidt (Hagen Quartett) in Basel.

Zu seinen zahlreichen Preisen zählten im Jahr 2008 der 1. Preis beim Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Osaka sowie der 2. Preis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb Paolo Borciani in Italien und der Ensemble Preis bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Von 2006 bis 2010 wurde das Quartett vom Young Concert Artists Trust (YCAT) vertreten.

Das Doric String Quartet ist in den wichtigsten Konzertsälen Europas zu Gast wie dem Concertgebouw Amsterdam, Wiener Konzerthaus, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, DeSingel Antwerpen und spielt sehr regelmäßig in der Londoner Wigmore Hall. Die vier Musiker sind außerdem bei wichtigen Festivals zu erleben wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, Carinthischer Sommer, Schwetzinger Festspiele, West Cork, Risor und Delft Chamber Musik Festivals.

Das Quartett pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Künstlern wie Ian Bostridge, Alexander Melnikov, Jonathan Biss, Daniel Müller-Schott und Andreas Haefliger.

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Quatuor Arod

Jordan Victoria, Violine
Alexandre Vu, Violine
Corentin Apparailly, Viola
Samy Rachid, Violoncello

2013 gegründet, gastiert das Arod Quartett bei vielen Festivals, darunter das Verbier Festival, Septembre Musical de Montreux, Les Vacances de Mr Haydn, Août Musical de Deauville, Quatuor à l’Ouest, Ré Majeure und Quartettissimo in Ungarn.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen renommierte Musiker wie der Klarinettist Martin Fröst, Romain Guyot und Michel Lethiec, die Pianistin Claire Desert und Cellist Raphaël Pidoux, François Salque und Bruno Philippe.

Das Quatuor Arod profitiert vom Unterricht bei Jean Sulem (Quatuor Rosamonde) und ist momentan  an der Musikkapelle Königin Elisabeth in Brüssel, wo es seit September 2014 in der Klasse des Artemis Quartetts studiert.  Auch arbeitet es mit anderen Ensembles und Musikern wie dem Quatuor Debussy, Quatuor Ebène, Talich Quartet, Ferenc Rados, Quatuor Diotima, Gábor Takács und Tokyo Quartet.

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Abel Quartett

2013 wurde das Abel Quartett von vier koreanischen Musikern gegründet.
Derzeit studieren sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christoph Poppen und Hariolf Schlichtig (beide ehemals Cherubini-Quartett). Sie spielten Solo-Rezitals in Paris (Pro Quartet) und nahmen als Quartett am Meisterkurs bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett) teil. Im Rahmen der »Tage der Kammermusik« trat das Quartett im großen Saal der Hochschule für Musik und Theater München auf. Ihre Interpretation von Béla Bártoks Streichquartett Nr. 4 wurde vom Bayerischer Rundfunk mitgeschnitten.

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Pavel Haas Quartett

Veronika Jaruskova, Violine
Marek Zwiebel, Violine
Radim Sedmidubský, Viola
Peter Jarusek, Violoncello

Das 1992 Pavel Haas Quartett gegründete ist nach dem tschechischen Komponisten Pavel Haas benannt, der 1941 nach Theresienstadt deportiert und drei Jahre später in Auschwitz ermordet wurde. Zu seinem musikalischen Erbe zählen drei wunderbare Streichquartette. Seit dem Gewinn des italienischen »Premio Paolo Borciani« Streichquartett-Wettbewerbs im Jahr 2005 ist das Pavel Haas Quartett in den wichtigsten Konzerthallen der Welt aufgetreten und hat sechs preisgekrönte CDs veröffentlicht, die von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt wurden.

Das Pavel Haas Quartett wird regelmäßig in die Londoner Wigmore Hall, die Berliner Philharmonie, den Münchener Herkulessaal, Palau de la Musica Barcelona, das Stockholm Konserthuset und zur Schubertiade eingeladen.

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Beethoven Trio

Das 2005 gegründete Beethoven Trio Bonn machte sich zunächst mit Kompositionen seines Namensgebers und Werken der Romantik einen Namen, bevor es sich in jüngster Zeit verstärkt auch dem russischen Repertoire widmete. Mikhail Ovrutsky (Violine) und Grigory Alumyan (Violoncello) zählen zu den Gründungsmitgliedern dieses ambitionierten Klaviertrios, das seit 2015 mit dem Pianisten Jinsang Lee seine Tradition fortsetzt und vertieft. Alle drei Musiker zählen zu den Besten ihres Instrumentes, sind Preisträger großer internationaler Wettbewerbe und gehen erfolgreich solistischen Karrieren nach.

Gastspiele führten die Musiker um die Welt, beispielsweise nach Südafrika, Österreich, in die USA, nach Spanien und Japan, wo ihr umjubeltes Konzert in der Kioi-Hall in Tokio Höhepunkt einer Tournee war. Außerdem konzertierte das Klaviertrio wiederholt beim Beethovenfest Bonn und den Raderbergkonzerten Köln.

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Tetzlaff Quartett

Die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik führte Christian und Tanja Tetzlaff sowie Hanna Weinmeister und Elisabeth Kufferath 1994 zur Gründung eines Streichquartettes – das Tetzlaff Quartett war geboren. Seither hat sich dieses Ensemble zu einem der gefragtesten Quartette der mittleren Generation entwickelt.

Regelmäßige Konzerte führen das Tetzlaff Quartett in alle wichtigen Konzertorte Deutschlands; außerdem nach Frankreich, Italien, Belgien, Großbritannien, die Schweiz sowie in die USA. Das Ensemble ist zu Hause auf den großen internationalen Podien wie dem Auditorium du Louvre in Paris, der Wigmore Hall London, in der Société Philharmonique in Brüssel, im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam.

Das Quartett ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger Frühling.

Christian Tetzlaff, Violine
Gleichermaßen heimisch im Repertoire der Klassik und Romantik sowie des 20. Jahrhunderts, hat Christian Tetzlaff Maßstäbe mit seinen Interpretationen der großen Violinkonzerte gesetzt. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in allen internationalen Musikmetropolen.

Elisabeth Kufferath, Violine
Seit 2009 hat sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover inne. Sie ist eine begehrte Kammermusikpartnerin; engagiert für zeitgenössische Musik (UA u. a. von Manfred Trojahn und Elliott Carter), außerdem diese Saison Artist-in-Residence an der Auckland University in Neuseeland.

Hanna Weinmeister, Viola
Seit 1998 ist sie als Erste Konzertmeisterin beim Orchester der Oper Zürich verpflichtet.

Tanja Tetzlaff, Violoncello
Solistisch wie kammermusikalisch konzertiert Tanja Tetzlaff in ganz Europa sowie in den USA, in Australien und Japan und ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals. Sie spielt ein Violoncello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.

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Trio Zimmermann

2007 konnte Frank Peter Zimmermann endlich einen lang gehegten Traum verwirklichen: mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er ein Streichtrio – das Trio Zimmermann. Alle drei Musiker sind renommierte Solisten, kommen aber mit großer Freude in jeder Saison zu ein oder zwei Tourneen zusammen, um u. a. in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Köln, London, Lyon, Mailand, München, Paris, Wien und Zürich sowie bei den Festivals in Salzburg und Edinburgh aufzutreten. Das Trio Zimmermann nimmt für BIS Records auf. Bisher erschienen Beethovens Streichtrios op. 9 – diese Einspielung wurde 2012 mit dem Diapason d’Or de l’Année sowie 2013 mit dem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet – und Mozarts Divertimento KV 563. Im März 2014 veröffentlichte BIS Records eine neue Einspielung mit dem Trio op. 3 und der Serenade op. 8 von Ludwig van Beethoven.

Frank Peter Zimmermann
Seit seinem Unterricht bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers musiziert Frank Peter Zimmermann mit allen wichtigen Orchestern der Welt und arbeitet dabei mit den führenden Dirigenten zusammen. Seine zahlreichen Konzertverpflichtungen führen ihn in die renommiertesten Konzertsäle und zu den großen internationalen Musikfestivals in Europa, den USA, Asien, Australien und Südamerika. Über die Jahre hat er eine eindrucksvolle Diskographie eingespielt; seine Aufnahmen erschienen bei EMI Classics, Sony Classical, BIS, Ondine, Teldec Classics und ECM Records. Er nahm nahezu alle großen Violinkonzerte von Bach bis Ligeti sowie zahlreiche Kammermusikwerke auf. Seine Aufnahmen wurden weltweit mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Frank Peter Zimmermann spielt auf der »Général Dupont, Grumiaux« Stradivari (1727), die ihm von Heng Yu verliehen wird.

Antoine Tamestit
Antoine Tamestit erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean Sulem, Jesse Levine, Tabea Zimmermann und dem Tokyo String Quartet. Er gewann Erste Preise bei einer Reihe bedeutender Wettbewerbe, darunter der 53. Internationale Musikwettbewerb der ARD in München; außerdem erhielt er den Borletti-Buitoni Trust Award. Er tritt mit zahlreichen bedeutenden Orchestern und als leidenschaftlicher Kammermusiker mit angesehenen Künstlern und Ensembles auf. Er ist Co-Direktor des Viola Space Festivals in Tokyo. Seine zahlreichen unter anderem bei Naive erschienenen Aufnahmen umfassen Solo-Recitals, Violakonzerte sowie Kammermusikprogramme. Antoine Tamestit ist Professor am Pariser Conservatoire und spielt eine Viola von Stradivari aus dem Jahr 1672, die ihm freundlicherweise von der Stiftung Habisreutinger zur Verfügung gestellt wird.

Christian Poltéra
Christian Poltéra studierte bei Nancy Chumachenco, Boris Pergamenschikow und Heinrich Schiff. 2004 wurde er mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und als BBC New Generation Artist ausgewählt. Als Solist tritt er mit führenden Orchestern und Dirigenten auf. Außerdem widmet er sich mit herausragenden Künstlerkollegen intensiv der Kammermusik und ist regelmäßig bei vielen renommierten Festivals zu Gast. Christian Poltéras umfangreiche Diskografie spiegelt sein vielseitiges Konzert- und Kammermusikrepertoire wider. Er spielt das berühmte Violoncello »Mara« von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1711.

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Angelo de Leo

Angelo de Leo (*1991 in Böblingen) erhielt seinen ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren an der Musik- und Kunstschule Böblingen. Bereits als Elfjähriger wurde er als Jungstudent an die Musikhochschule Stuttgart aufgenommen, wo er von Prof. Christian Sikorski ausgebildet wurde. Ab 2011 studierte er in Lübeck bei Prof. Thomas Brandis, seit 2015 setzt er seine Ausbildung in Berlin bei Prof. Antje Weithaas und in der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker fort. Weitere Impulse erhielt er von Donald Weilerstein, Igor Ozim,  Shmuel Ashkenasi, Wolfgang Marschner sowie vom Artemis-, Vogler- und Melos-Quartett.

Er ist Preisträger des Internationalen Violinwettbewerbs Freiburg, des Possehl-Wettbewerbs Lübeck, des Klassikpreises des WDR und des Violinwettbewerbs der MH Stuttgart. Zudem gewann er sechs 1. Bundespreise bei „Jugend musiziert“. Beim Deutschen Musikwettbewerb wurde er Finalist, Stipendiat sowie Sonderpreisträger. Aufnahmen für den BR, den NDR und das Deutschlandradio sowie Auftritte mit dem Südwestdeutschen Kammerorchester, den Lübecker Philharmonikern, dem Landesjungendorchester Schleswig Holstein oder den Freiburger Philharmonikern dokumentieren sein solistisches und kammermusikalisches Können.

Von 2004 bis 2008 spielte er im „Bregaglia-Quartett“ und von 2008 bis 2011 war er Primarius des „DeLeo-Quartetts“. Er wurde zu Festivals wie dem Heidelberger Frühling, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Schleswig-Holstein-Musikfestival und dem Oberstdorfer Musiksommer eingeladen.

Angelo de Leo ist Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes, von „LiveMusicNow“ und der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihm als Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds eine wertvolle Violine von G. F. Pressenda, Turin 1829, zur Verfügung stellt.

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Han Kim

Mit über 5 Millionen Klicks auf Youtube gilt der 19-jährige Klarinettist Han Kim aus Korea als einer der herausragenden jungen Musiker seiner Generation. Seit seinem Orchesterdebüt mit 13 Jahren trat er mit dem KBS Symphony Orchestra, dem Suwon Philharmonic Orchestra oder dem Euro-Asian Orchestra auf. Er arbeitete mit Künstlern wie Arto Noras, Wolfgang Meyer oder dem Bennewitz Quartet zusammen und musizierte beim City of London Festival, Ikoma Music Festival und dem Musikalischen Sommer Ostfriesland. 2009 gewann er den 2. Preis beim Beijing International Music Competition, er ist zudem jüngstes Mitglied der Kumho Asiana Soloists und Gründungspartner des Veits Quintet, das 2015 den 2. Preis beim Carl Nielsen International Chamber Music Wettbewerb gewann.

Han Kim studierte am Eton College in England und an der Guildhall School of Music and Drama London. Zur Zeit ist er Austauschstudent an der Musikhochschule Lübeck, wo er von Sabine Meyer unterrichtet wird.

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Quartetto Indaco

Eleonora Matsuno, Violine
Jamiang Santi, Violine
Francesca Turcato, Viola
Cosimo Carovani, Violoncello

Das Quartetto Indaco wurde 2007 an der Scuola di Musica di Fiesole gegründet dank des künstlerischen Impulses von Piero Farulli und Andrea Nannoni.

Das Quartett hat bereits an Meisterklassen mit dem Artemis Quartett, dem Brodsky Quartett und dem Quartetto Prometeo teilgenommen und bildet sich derzeit an der Musikhochschule Hannover unter der Leitung von Oliver Wille vom Kuss Quartett bei einem Master in Kammermusik weiter.

Bei Festivals wie »Aosta Classica«, »Festival dei due mondi« in Spoleto und dem PODIUM Festival Esslingen sind die Künstler gern gesehener Gast. Das Quartett ist mehrfach ausgezeichnet worden, so mit dem »Premio Papini«, dem »Enrica Cremonesi« und den Sonderpreis »Jeunesses Musicales« des internationalen Wettbewerbes für Streichquartette »Premio Paolo Borciani«.
Das Quartett hat mit internationalen Künstlern wie Bruno Canino, Carlo Balzaretti, Robert Irving und Valentin Erben vom Alban Berg Quartett zusammengearbeitet.

Neben dem klassischen Repertoire widmen sich die Musiker auch zeitgenössischer Musik und sind seit 2010 »ensemble in residence« beim International HighScore Festival von Pavia.


fun facts

Das Quartett hat eine große Leidenschaft für Hunde und Katzen. Tendenziell ergreifen die Violinen Partei für die Hunde und Viola und Violoncello für die Katzen.

Eleonora schwebt immer in den Wolken. Die anderen Mitglieder des Quartetts müssen immer darauf achten, dass sie ihre Violine nicht irgendwo vergisst. Sie hat es geschafft, an einem Tag ihren Reisepass zu verlieren und zwei Flüge zu verpassen.

Jamiangs Eltern sind Buddhisten und haben ihm deshalb den Namen Jamiang gegeben, der »Weisheit« bedeutet. In der Tat ist er derjenige, der Ruhe in die Gruppe bringt und zu Zusammenarbeit und zum Verständnis zwischen den Mitgliedern aufruft.

Francesca hat eine Konfliktbeziehung zu ihren Haaren – denselben Haarschnitt wird man nicht mehrere Monate an ihr sehen!