Künstler

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Quatuor Giardini

Quatuor Giardini
David Violi, Klavier
Pascal Monlong, Violine
Caroline Donin, Viola
Pauline Buet, Violoncello

Nach mehr als zehn Jahren musikalischer wie zwischenmenschlicher Freundschaft führten Caroline Donin und Pauline Buet auf der einen und Pascal Monlong und David Violi auf der anderen Seite ihre Fähigkeiten zusammen, um sich gemeinsam als Quatuor Giardini auf ein Repertoire zu konzentrieren, das ihnen schon lange am Herzen lag. So erarbeiteten sie sich auf höchstem Niveau und mit freundschaftlichem Enthusiasmus das Klavierquartettrepertoire.

Doch die Giardinis spielen nicht nur die berühmten Quartette dieser Gattung, sondern widmen sich in Kooperation mit dem Palazzetto Bru Zane, dem Zentrum für französische Musik der Romantik, auch der Wiederentdeckung weniger bekannter Werke. Auf diese Weise rücken selten aufgeführte Komponisten wie Félicien David, Théodore Dubois, Marie Jaëll, Mélanie Bonis und andere in den Fokus, wobei die beiden letztgenannten von der Nachwelt doppelt »übersehen« wurden, da es sich um komponierende Frauen handelt.
Seit seiner Gründung hat das Quartett in Städten wie Paris, Berlin, Shanghai, Peking, Bologna, Rom und Stockholm konzertiert.

Als offene Formation widmet sich das Giardini Klavierquartett auch der Kunst der Transkription und arbeitet mit Sängern zusammen, um das gemeinsame Liedrepertoire zu erschließen.

Amatis Piano Trio.
Photo: Marco Borggreve

Amatis Trio

Das Amatis Piano Trio wurde im November 2013 von drei jungen Musikern gegründet: Der Violinistin Lea Hausmann aus Deutschland, dem britischen Cellisten Samuel Shepherd und Mengjie Han, Pianist mit chinesisch-niederländischen Wurzeln. Kurz darauf gewannen sie bereits den Publikumspreis des Grachtenfestival-Concours in Amsterdam, was zu ihrem Debüt im Amsterdamer Royal Concertgebouw führte. Weitere Auszeichnungen und Konzerte u. a. in der Londoner Wigmore Hall folgten.

Einladungen führten sie in die Niederlande, nach Deutschland, Österreich, Schweden, Norwegen, Italien, Portugal, Spanien, China, Indonesien und Nord- Amerika. Das Trio konzertierte auf bedeutenden Festivals wie dem Salzburger Kammermusik Festival, Grachtenfestival Amsterdam, Beethoven Festival Bonn, Wimbledon Music Festival und Janine Jansen’s Utrecht Chamber Music Festival.

Das Amatis Trio wurde als aktiver Teilnehmer zur Trondheim International Chamber Music Academy eingeladen, wo sie mit Musikern wie Daniel Hope (Beaux Arts Trio), Miguel da Silva (Ÿsaye Quartet) und Hatto Beyerle (Alban Berg Quartet) zusammenarbeiteten.

Um das Repertoire für ihre Besetzung zu erweitern, initiierte das Trio 2015 den »Dutch Piano Trio Composition Prize« für junge, niederländische Komponisten. Das Amatis Trio arbeitete intensiv mit den Musikern des Trio Jean Paul, Lukas Hagen und Rainer Schmidt (Hagen Quartet), Daniel Gaede (Wiener Philharmoniker) und Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) zusammen.

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Nikolaj Znaider

Als Solist tritt Nikolaj Znaider regelmäßig mit führenden internationalen Orchestern auf, darunter die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, das Los Angeles Philharmonic unter Andrey Boreyko und die Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann. Nikolaj Znaider hat in allen großen Konzertsälen weltweit Rezitale und Kammerkonzerte gegeben.

Nikolaj Znaider ist Erster Gastdirigent des St. Petersburger Mariinsky-Orchesters sowie des Swedish Chamber Orchestra. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gastdirigent bei den Münchner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony, dem Pittsburgh Symphony, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Hallé Chamber Orchestra

Seine umfangreiche und preisgekrönte Diskographie umfasst Violinkonzerte von Elgar, Brahms Korngold, Beethoven, Mendelssohn, Prokofjew und Glasunow sowie unter anderem das Gesamtwerk für Violine und Klavier von Johannes Brahms.

Nikolaj Znaider engagiert sich sehr für die Nachwuchsförderung und ist Gründer und war zehn Jahre lang künstlerischer Leiter der Nordic Music Academy, einer jährlichen Sommerschule, bei der durch Qualität und echtes Engagement musikalisches Bewusstsein und Entwicklung gefördert werden sollen.

Nikolaj Znaider spielt auf der »Kreisler« Guarnerius »del Gesu« von 1741, einer Dauerleihgabe des Royal Danish Theater mit großzügiger Unterstützung der VELUX Foundation und der Knut Højgaard Foundation.

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Annika Treutler

Die Pianistin Annika Treutler wurde vielfach bei nationalen und internationalen Wettbewerben geehrt. Zuletzt wurde sie mit dem 3. Preis beim Montreal International Piano Wettbewerb 2014 ausgezeichnet und war im gleichen Jahr Semifinalistin beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München.

Annika Treutler trat bereits in der Berliner Philharmonie, der Laeiszhalle Hamburg, im Konzerthaus Berlin, bei der BASF in Ludwigshafen, im Burghof Lörrach, auf Schloss Elmau, beim Bayreuther Osterfestival sowie in der Pro Musica Reihe in Montreal in Kanada auf.

Sie konzertiert regelmäßig mit Orchestern wie dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, dem Orchestre Symphonique de Montréal, dem Radio Sinfonieorchester Prag sowie dem Deutschen Kammerorchester Berlin.

Sie war zudem bereits bei renommieren Festivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Usedomer Musikfestival, dem Festival »Liszt en Provence« und dem Verbier Festival zu Gast. Zu ihren festen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Kit Armstrong, Suyoen Kim und Jens Peter Maintz.
Annika Treutler erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von vier Jahren und studierte u. a. bei Matthias Kirschnereit an der Hochschule für Musik und Theater in Rostock sowie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover in der Soloklasse bei Prof. Bernd Goetzke. Meisterkurse bei u. a. Elisabeth Leonskaja ergänzen ihre Ausbildung.

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Kuss Quartett

Seit Beginn seiner professionellen Karriere im Jahre 2002 steht das Kuss Quartett für Mut und Experimentierfreude. Die beiden Gründungsmitglieder Jana Kuss und Oliver Wille (Violine) gehen ihren musikalischen Weg sogar schon seit 25 Jahren gemeinsam – mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan sind sie Pioniere der konzeptuellen Präsentation von Kammermusik, mit der aus der Musik heraus neue Perspektiven entwickelt und ein weitläufiges kulturell interessiertes Publikum gewonnen wird. Legendär ist das Erfolgsformat »Kuss Plus – die Klassik-Lounge des rbb kulturradio«, mit dem das Ensemble die Berliner Musikszene prägt und seinem Publikum nicht nur räumlich ganz nahe kommt.

Seine Weltkarriere führt von der Carnegie Hall in New York über das Concertgebouw Amsterdam und die Londoner Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt – und umfasst auch zahlreiche Engagements bei wichtigen Festivals, wie etwa der Schubertiade Schwarzenberg, Beethovenfest Bonn, Rheingau Musikfestival oder den Festspielen in Edinburgh und Salzburg, auf Tourneen in den USA, Australien, Südamerika sowie Japan.
Bei zahlreichen internationalen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

Weit gefasst begreift das Kuss Quartett sein Repertoire, es reicht von Musik der Renaissance bis zu Kompositionen von Helmut Lachenmann, Aribert Reimann und György Kurtág, zu denen die Gruppe einen engen Kontakt pflegt.

Künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Quartett außerdem u. a. mit Paul Meyer, Pierre-Laurant Aimard, Mojca Erdmann und dem Slam-Poetristen Bas Böttcher.

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Doric String Quartet

Alex Redington, Violine
Jonathan Stone, Violine
Hélène Clément, Viola
John Myerscough, Violoncello

Das Doric String Quartet schloss sich 1998 an der Pro Corda, The National School for Young Chamber Music Players in Suffolk (England) zusammen. Von 2002 an studierte es mit Mitgliedern der Quartette Alban Berg, Artemis, Hagen und LaSalle als auch mit György Kurtag. Prägend war zudem die intensive Zusammenarbeit mit Rainer Schmidt (Hagen Quartett) in Basel.

Zu seinen zahlreichen Preisen zählten im Jahr 2008 der 1. Preis beim Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Osaka sowie der 2. Preis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb Paolo Borciani in Italien und der Ensemble Preis bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. Von 2006 bis 2010 wurde das Quartett vom Young Concert Artists Trust (YCAT) vertreten.

Das Doric String Quartet ist in den wichtigsten Konzertsälen Europas zu Gast wie dem Concertgebouw Amsterdam, Wiener Konzerthaus, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, DeSingel Antwerpen und spielt sehr regelmäßig in der Londoner Wigmore Hall. Die vier Musiker sind außerdem bei wichtigen Festivals zu erleben wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, Carinthischer Sommer, Schwetzinger Festspiele, West Cork, Risor und Delft Chamber Musik Festivals.

Das Quartett pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Künstlern wie Ian Bostridge, Alexander Melnikov, Jonathan Biss, Daniel Müller-Schott und Andreas Haefliger.

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Quatuor Arod

Jordan Victoria, Violine
Alexandre Vu, Violine
Corentin Apparailly, Viola
Samy Rachid, Violoncello

2013 gegründet, gastiert das Arod Quartett bei vielen Festivals, darunter das Verbier Festival, Septembre Musical de Montreux, Les Vacances de Mr Haydn, Août Musical de Deauville, Quatuor à l’Ouest, Ré Majeure und Quartettissimo in Ungarn.
Zu seinen Kammermusikpartnern zählen renommierte Musiker wie der Klarinettist Martin Fröst, Romain Guyot und Michel Lethiec, die Pianistin Claire Desert und Cellist Raphaël Pidoux, François Salque und Bruno Philippe.

Das Quatuor Arod profitiert vom Unterricht bei Jean Sulem (Quatuor Rosamonde) und ist momentan  an der Musikkapelle Königin Elisabeth in Brüssel, wo es seit September 2014 in der Klasse des Artemis Quartetts studiert.  Auch arbeitet es mit anderen Ensembles und Musikern wie dem Quatuor Debussy, Quatuor Ebène, Talich Quartet, Ferenc Rados, Quatuor Diotima, Gábor Takács und Tokyo Quartet.

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Abel Quartett

2013 wurde das Abel Quartett von vier koreanischen Musikern gegründet.
Derzeit studieren sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christoph Poppen und Hariolf Schlichtig (beide ehemals Cherubini-Quartett). Sie spielten Solo-Rezitals in Paris (Pro Quartet) und nahmen als Quartett am Meisterkurs bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett) teil. Im Rahmen der »Tage der Kammermusik« trat das Quartett im großen Saal der Hochschule für Musik und Theater München auf. Ihre Interpretation von Béla Bártoks Streichquartett Nr. 4 wurde vom Bayerischer Rundfunk mitgeschnitten.

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Pavel Haas Quartett

Veronika Jaruskova, Violine
Marek Zwiebel, Violine
Radim Sedmidubský, Viola
Peter Jarusek, Violoncello

Das 1992 gegründete Pavel Haas Quartett ist nach dem tschechischen Komponisten Pavel Haas benannt, der 1941 nach Theresienstadt deportiert und drei Jahre später in Auschwitz ermordet wurde. Zu seinem musikalischen Erbe zählen drei wunderbare Streichquartette. Seit dem Gewinn des italienischen »Premio Paolo Borciani« Streichquartett-Wettbewerbs im Jahr 2005 ist das Pavel Haas Quartett in den wichtigsten Konzerthallen der Welt aufgetreten und hat sechs preisgekrönte CDs veröffentlicht, die von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt wurden.

Das Pavel Haas Quartett wird regelmäßig in die Londoner Wigmore Hall, die Berliner Philharmonie, den Münchener Herkulessaal, Palau de la Musica Barcelona, das Stockholm Konserthuset und zur Schubertiade eingeladen.

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Beethoven Trio

Das 2005 gegründete Beethoven Trio Bonn machte sich zunächst mit Kompositionen seines Namensgebers und Werken der Romantik einen Namen, bevor es sich in jüngster Zeit verstärkt auch dem russischen Repertoire widmete. Mikhail Ovrutsky (Violine) und Grigory Alumyan (Violoncello) zählen zu den Gründungsmitgliedern dieses ambitionierten Klaviertrios, das seit 2015 mit dem Pianisten Jinsang Lee seine Tradition fortsetzt und vertieft. Alle drei Musiker zählen zu den Besten ihres Instrumentes, sind Preisträger großer internationaler Wettbewerbe und gehen erfolgreich solistischen Karrieren nach.

Gastspiele führten die Musiker um die Welt, beispielsweise nach Südafrika, Österreich, in die USA, nach Spanien und Japan, wo ihr umjubeltes Konzert in der Kioi-Hall in Tokio Höhepunkt einer Tournee war. Außerdem konzertierte das Klaviertrio wiederholt beim Beethovenfest Bonn und den Raderbergkonzerten Köln.