Künstler

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Ronald de Leeuw

Prof Dr. h.c. Ronald de Leeuw studierte Kunstgeschichte in Los Angeles und Leiden und schloss sein Studium mit einer Arbeit über den Einfluss Richard Wagners auf die fanzösische Malerei im 19. Jahrhundert ab. Er begann seine Karriere als Ausstellungsleiter bei der holländischen Staatssammlung und kuratierte Ausstellungen in den Niederlanden und dem Ausland (Royal Academy London, Grand Palais Paris, Polen und Japan). Ab 1986 war er Leiter des Van Gogh Museum in Amsterdam und verantwortlich für viele erfolgreiche Ausstellungen, darunter »Monet in Holland« oder die große Van Gogh Retroperspektive von 1990 mit über 860.000 Besuchern. Er akquirierte Mittel und entwickelte das Konzept für den neuen Museumsflügel von Kisho Kurokawa. 1996 wurde er Direktor des Rijksmuseum, in dieser Tätigkeit war er auch für die umfassende Renovierung des Museums verantwortlich. Neben seiner Museumslaufbahn war er Professor für Museumskunde und Sammlungsgeschichte an der Freien Universität Amsterdam. Die Mitgliedschaft in zahlreichen nationalen und internationalen Vorständen zeigen sein Engagement nicht nur für Kunst, sondern auch Theater und Musik.

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Toby Spence

Der Tenor Toby Spence studierte an der Guildhall School of Music and Drama. Am Royal Opera House London war er in Partien wie Ferdinand in »The Tempest« von Thomas Adès, David in »Die Meistersinger von Nürnberg«, Graf Almaviva in »Il barbiere di Siviglia« und Tom Rakewell in »Strawinskys A Rake’s Progress« zu hören. Weitere Engagements führten ihn an die English National Opera und die Opéra national de in Paris. Ferner sang er beim Glyndebourne Festival, an der Bayerischen und der Hamburgischen Staatsoper sowie an der Brüsseler Oper. In Amerika trat er an der San Francisco Opera, beim Santa Fe Festival, an der Lyric Opera Chicago und an der Metropolitan Opera in New York auf. An der Wiener Staatsoper debütierte Toby Spence 2013 als Don Ottavio in »Don Giovanni«. Außerdem war er dort in der Titelrolle von »La clemenza di Tito« zu erleben, eine Partie, die ihn auch an die Staatsoper München führte.

Toby Spence pflegt außerdem eine rege internationale Konzerttätigkeit. Er musizierte mit dem Cleveland Orchestra unter Christoph von Dohnányi, den Berliner und den Wiener Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, dem San Francisco Symphony unter Michael Tilson Thomas, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano, Rotterdams Philharmonisch Orkest unter Valery Gergiev, dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis, dem London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin, dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel sowie bei den Festivals in Salzburg und Edinburgh unter Roger Norrington und Charles Mackerras. Beim Edinburgh Festival gab Toby Spence nicht nur ein Recitalkonzert, sondern wurde auch in Brittens Curlew River gefeiert.

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Christophe Dumaux

Der 1979 geborene Christophe Dumaux nahm bereits als Teenager an Meisterkursen von Noëlle Barker und James Bowman teil und studierte anschließend am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris.

Im Alter von nur 22 Jahren gab Christophe Dumaux im Juli 2002 sein offizielles Debüt als Eustazio in Händels »Rinaldo« beim »Festival de Radio France et Montpellier«. Die Produktion unter der musikalischen Leitung von René Jacobs war anschließend auch bei den »Innsbrucker Festwochen« und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Eine Aufnahme wurde 2003 bei Harmonia Mundi veröffentlicht. Es folgten internationale Einladungen zu Opernproduktionen und Konzertengagements an den wichtigsten Häusern und Festivals – darunter die Metropolitan Oper New York, das »Glyndebourne Festival«, die Opéra National de Paris, das Theater an der Wien, die Opernhäuser in Chicago und Santa Fe, die Berliner Staatsoper, die »Salzburger Festspiele« sowie die Opernhäuser in München und Zürich.

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Valer Sabadus

Internationale Bekanntheit erlangte der Countertenor Valer Sabadus 2012 mit seiner herausragenden Interpretation als Semira in Leonardo Vincis Oper »Artaserse« an den Opernhäusern von Nancy, Lausanne und Köln, dem Theater an der Wien, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra Royal de Versailles und dem Concertgebouw Amsterdam. Die Produktion erschien auch als CD und DVD und erhielt zahlreiche Preise.

Valer Sabadus begann mit 17 Jahren seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss seine Ausbildung als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding 2013 in der Meisterklasse Musiktheater mit Auszeichnung ab. Wegweisend war die Produktion von Johann Adolph Hasses »Didone abbandonata«, die er mit der Hofkapelle München und Michael Hofstetter aufnahm.

Neben seiner regen Operntätigkeit liegt dem jungen Countertenor das Konzert- und Oratorienrepertoire am Herzen. Lieder- und Arienabende gab er beispielsweise beim Luzerner Festival, der Schubertiade in Hohenems und dem Festival »Winter in Schwetzingen«. Als Solist trat er bereits in den Philharmonien in Essen und Köln, der Frauenkirche in Dresden, der Chapelle Royale de Versailles, der Laeiszhalle Hamburg, beim Festival Grafenegg und den Festwochen für Alte Musik Innsbruck auf. Fruchtbare Partnerschaften führen Valer Sabadus immer wieder mit führenden Ensembles für Alte Musik zusammen, darunter Concerto Köln, das Kammerorchester Basel, die Hofkapelle München, das Ensemble L’Arpeggiata und Il pomo d’oro.

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Sónia Grané

Die portugiesische Sopranistin Sónia Grané ist seit 2015 ständige Gastsängerin an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Dort debütierte sie als Ännchen in »Der Freischütz« unter Alexander Soddy (Regie: Michael Thalheimer), Blonde in »Die Entführung aus dem Serail« mit Christopher Moulds, Barbarina in »Le nozze di Figaro« unter Gustavo Dudamel in einer Neuinszenierung von Jürgen Flimm, Echo in »Ariadne auf Naxos«, als Flora in Claus Guths Inszenierung von Benjamin Brittens »Turn of the Screw« und als Blumenmädchen in »Parsifal« unter der Leitung von Daniel Barenboim (Regie: Dimitri Tcherniakov).

Sónia war von 2013 bis 2015 Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin und Stipendiatin der Liz-Mohn-Kulturstiftung. In dieser Zeit sang sie u.a. Papagena in »Die Zauberflöte«, Tebaldo in »Don Carlo« und Junger Hirt in »Tannhäuser«. In mehreren Werken des Neuen Musiktheaters war sie in der Werkstatt der Staatsoper zu hören: u. a. Mascha in Schostakowitschs »Moskau Tscherjomuschki«, 1. Stimme in Lucia Ronchettis Oper »Lezioni di tenebra«, Sciarrinos »Macbeth« (Regie: Jürgen Flimm), David Robert Colemans »Hans im Glück«, wie auch Ernst Kreneks »Tarquin«.

Im Sommer 2015 war Sónia als Despina in Mozarts »Così fan tutte« bei den Bregenzer Festspielen zu erleben.

2011 absolvierte die Sängerin ihren Master in Gesang an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung. Anschließend belegte sie dort einen zweijährigen Opernkurs, den sie im Sommer 2013 mit Diplom abschloss. Während ihrer Londoner Zeit war sie mit Liedkonzerten und als Oratorien-Sängerin in so renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall, King’s Place, St. John’s Smith Square, Saint-Martin-in-the-Fields, dem Purcell Room und dem Holywell Music Room beim Oxford Festival zu hören, wo sie 2011 den 1. Preis beim Oxford Lieder Wettbewerb gewann.

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Dieter Ilg

Der Bassist Dieter Ilg zählt heute zu jener Handvoll europäischer Spitzenmusiker, die es verstehen, in jedes Projekt einen unverkennbaren musikalischen Beitrag einfließen zu lassen. Ob als gefragtes, stilsicheres Gruppenmitglied oder als Leiter seiner eigenen Ensembles: immer versteht es Ilg, seine Funktion als Bassist und Fundament des musikalischen Geschehens mit einer grazilen Leichtigkeit und Ausdrucksstärke zu verbinden, die sich den instrumentaltechnischen Schwierigkeiten des Kontrabasses zu entziehen scheint. Dieter Ilg vereint wie nur wenige die Kunst des Begleitens und die Kunst des Solierens. Seine virtuose, individuelle, leidenschaftliche und geschmacks-sichere Stimme ist ein kostbarer Beitrag im internationalen Jazz geworden.

Dieter Ilg studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Wolfgang Stert, anschließend als Fulbright-Stipendiat an der New Yorker Manhattan School of Music. Praktischen Unterricht erhielt er bei renommierten Bassisten wie Eddie Gomez, Ron McClure, Rufus Reid und Ron Carter. Von 1989-1991 war Dieter Ilg als Nachfolger von Ron Carters festes Mitglied des Randy Brecker Quinettt und spielte jahrelang u.a. mit dem Mangelsdorff/Dauner Quintett sowie dem französisch-vietnamesischen Gitarristen Nguyên Lê.

Ab Mitte der 1990er-Jahre begann er, Volkslieder als Jazzstücke zu bearbeiten und fand in Wolfgang Muthspiel und Steve Argüelles begeisterte Mitstreiter. 2001 gründete er sein eigenes Label fullfat. Der Baden-Württembergische Jazzpreisträger (1988) hat in unzähligen Fomrationen seine musikalischen Fäden gesponnen, so auch mit der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken, dem tunesischen Sänger und Oudspieler Dhafer Youssef sowie den prominenten Persönlichkeiten Till Brönner und Thomas Quasthoff.

Mit seinem preisgekrönten Trio wurde Dieter Ilg zu bekannten Festivals und in renommierte Konzertsäle eingeladen. Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik Freiburg und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. 2011 und 2014 erhielt er den ECHOJazz in der Kategorie »Bester Bassist – national«.

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Wolfgang Haffner

1965 als Sohn eines Kirchenmusikdirektors im fränkischen Wunsiedel geboren, machte Wolfgang Haffner früh Karriere: Er war erst 18 Jahre und praktisch Autodidakt, als ihn Deutschlands damals wohl berühmtester Jazzmusiker Albert Mangelsdorff zum Mitglied seiner Band erkor.

Heute ist Haffner ohne Zweifel der national wie international bekannteste deutsche Schlagzeuger. Er spielte mit der Crème de la Crème der hiesigen Jazzer – und das generationenübergreifend von Mangelsdorff bis Till Brönner, von Klaus Doldinger bis zu Michael Wollny – und ist zugleich einer der wenigen deutschen Musiker, die auch international erfolgreich sind. Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker, Jan Garbarek, Nils Landgren oder Lars Danielsson setzten und setzen auf den unverwechselbaren »Haffner-Touch« – und die Liste der prominenten Zusammenarbeiten ließe sich endlos fortsetzen.

Wegen seines dynamischen, hochmusikalischen und immer im Dienste der Musik stehenden Spiels ist Haffner nicht nur im Jazz, sondern geleichermaßen im Rock / Pop / Crossover einer der gefragtesten Begleiter: So unterschiedliche Künstler wie die Fantastischen Vier, Konstatin Wecker, Nightmares on Wax oder Thomas Quasthoff setzen live wie im Studio auf Wolfgang Haffner als ihren »First Call Drummer«. Außerdem ist Wolfgang Haffner als Produzent geschätzt – zuletzt unter anderem für Max Mutzkes Erfolgsalbum »Durch Einander« und die isländische Fusion-Band »Mezzoforte«.

Mindestens genauso erfolgreich wie als Begleiter ist Wolfgang Haffner als Komponist, Bandleader und Produzent seiner eigenen Projekte.

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Silke Gäng

Silke Gäng, Mezzosopran, wuchs in Freiburg im Breisgau auf und studierte an der Musikhochschule Basel Gesang. Seit ihrem Abschluss 2010 ist sie als freischaffende Künstlerin sowohl auf der Opernbühne als auch im Lied- und Konzertfach tätig.
2016/17 wird sie erstmalig mit dem Venice Baroque Orchestra und »Juditha Triumphans« in Europa und den USA (Carnegie Hall) auftreten. Sie wird in Mozarts »La clemenza di Tito« den Annio verkörpern und in mehreren Liederabenden (u. a. am Lavaux Festival) zu hören sein.
Außerdem sind mehrere CD-Aufnahmen geplant, darunter »Parnasso in Festa« mit Andrea Marcon und LaCetra, die Wiederentdeckung der Barockoper »Flavio Crispo« von J. D. Heinichen mit Il Gusto Barocco und eine CD mit Liedern nach Gedichten von Mascha Kaléko und Walt Whitman des Schweizer Komponisten Silvan Loher.
2015 war sie in »Juditha Triumphans« (Titelpartie) und »Medée« am Theater Basel zu hören, am Davos Festival und am Lucerne Festival, sowie mit Vivaldis »Gloria« erstmals in Venedig.
Weitere Höhepunkte der letzte Jahre waren Auftritte u. a. im Concertgebouw Amsterdam, bei den Händelfestspielen Halle, den Schwetzinger Festspiele, in der Liederhalle Stuttgart, bei den Salzburger Festspielen, im Staatstheater Stuttgart, im Theater Freiburg und im Royal Theatre of Norwich. Sie war Stipendiatin der Lied Akademie Heidelberger Frühling 2012.
Silke Gäng ist Preisträgerin des 5. Internationalen Ernst Haeflinger Wettbewerbs, des Migros Kulturprozent, der Basler Orchestergesellschaft und der Kiefer Hablitzel-Stiftung.

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Benjamin Popson

Der 24-jährige amerikanische Tenor Benjamin Popson ist ein leidenschaftlicher Sänger mit einem warmen, lyrischen Timbre. In Port Clinton, Ohio geboren, begann er sein Studium an der Bowling Green State University in Ohio im Hauptfach Gesang. Während seines Studiums an der BGSU sang er am Opernhaus in Toledo. Sein Debüt an der Toledo Opera hatte er 2010 als »Der Perückenmacher« in Ariadne auf Naxos von R. Strauss.

2012 begann Benjamin sein Studium mit der Sopranistin Michèle Crider an der Universität Mozarteum in Salzburg. Sein Debüt in Europa machte er in der Rolle des »Pélleas« aus »Pélleas et Mélisande« von Claude Debussy am Mozarteum Opernstudio Salzburg. Benjamin gab sein Debüt an der Hamburger Staatsoper als »König Ajax II« in Jacques Offenbachs Operette »La Belle Hélène« im September 2014. Seitdem ist er als Mitglied des Opernstudios Hamburg in verschiedenen Aufführungen zu sehen.

Weitere Opernaufführungen an der Hamburgischen Staatsoper waren »Normanno« in Donizettis »Lucia di Lammermoor«, »Harry« aus Puccinis »La Fanciulla del West« und die Rolle des »Stephen Foley« in der Premiere der zeitgenössischen Oper »The Locked Room« von Huw Watkins. Benjamin machte in der Saison 2014-15 ebenfalls sein Debüt am Opernhaus Kiel als »Baroncelli« in der konzertanten Aufführung von Richard Wagners »Rienzi«.

Kommende Engagements an der Hamburgischen Staatsoper sind unter anderem »Victorin« aus »Die Tote Stadt« von Erich Korngold, »Edmondo« in Giacomo Puccinis »Manon Lescaut«, »Le Comte de Lerme /Le Héraut« aus »Don Carlos« von Giuseppe Verdi und »Zweiter Schäfer« in der Neu-Produktion von Richard Strauss’ selten gespielter Oper »Daphne«.
Benjamin ist auch ein talentierter Oratorien- und Lied-Sänger. Er tritt regelmäßig als Solist bei Aufführungen von Händels »Messias«, Felix Mendolssohn Bartholdys »Elias« und Messen von Wolfgang Amadeus Mozart auf.

Benjamin war im November 2015 einer der Finalisten bei der Stella Maris Vocal Competition.

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Susan Zarrabi

„Dieser wiederum belagert die Pension der Schwestern, weil er Giacinta (ein Energiebündel mit wunderbar girrendem Mezzosopran: Susan Zarrabi) endlich von seiner Zuneigung überzeugen will.“ [La finta semplice | Süddeutsche Zeitung | 29. August 2015]

Im Januar 2016 gab Susan Zarrabi ihr Debut in der Konzertreihe des Münchner Rundfunkorchesters „Paradisi Goria“ unter der Leitung von Ulf Schirmer – als Sara in Doves Kirchenoper Tobias and the Angel. Am Theater Augsburg folgt im Mai und Juni 2016 als Gianetta ihr Debüt in einer Neuinszenierung von Donizettis L‘ elisir d’amore.

Im April 2015 gab die junge Mezzosopranistin als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro in einer Neuinszenierung der Hochschule für Musik und Theater München ihr Debüt der Reaktorhalle München. Im Herbst 2015 sang sie Giacinta in einer Bearbeitung von Mozarts La finta semplice an der Kammeroper München mit Vorstellungen im Hubertussaal des Nymphenburger Schlosses, im Cuvilliéstheater München sowie im Stadttheater Aschaffenburg.

1994 in München geboren, erhielt Susan Zarrabi ihren ersten Gesangsunterricht im Rahmen der Bayerischen Singakademie bei Tanja d’Althann. 2013 gewann Susan Zarrabi den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in der Kategorie Gesangs-Duo. Im selben Jahr begann die Mezzosopranistin ihr Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Michelle Breedt. Seit 2014/2015 studiert sie bei Christiane Iven.

Als Konzertsängerin war Susan Zarrabi in verschiedenen Messen und Oratorien als Solistin zu hören, wie Bachs Weihnachstsoratorium, Beethovens Messe in C-Dur, Mendelssohns Paulus, Mozarts Krönungsmesse oder Schuberts B-Dur-Messe und Vivaldis Gloria. Im Februar 2016 ist sie mit dem Alt-Solo in Mozarts Requiem und im Juni 2016 mit dem Zweiten Sopran in Bachs h-moll-Messe in München zu hören. Susan Zarrabi arbeitete im Juni 2015 erstmals mit den Münchner Symphonikern zusammen.

Im März/April 2016 ist Susan Zarrabi Stipendiatin der Lied-Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson und mit den Mentoren Brigitte Fassbaender sowie den Liedbegleitern Graham Johnson und Wolfram Rieger.