Veranstaltungen

Festival Akademie Lied 2014 © studio visuell photography

Stimmsymposium »Die professionelle Singstimme«

Die Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg, die Deutsche Stimmklinik Hamburg und der Heidelberger Frühling veranstalten während der Lied Akademie 2017 ein gemeinsames Symposium zum Thema »Die professionelle Singstimme«. Es findet im Kammermusiksaal der Stadthalle Heidelberg statt und widmet sich wissenschaftlich und praktisch Fragen der Stimmtechnik, Stimmgesundheit und Stimmtherapie sowie Fragen zum Timbre, zur Psyche und zum Altern der Stimme. Mittags gibt es die Gelegenheit, die Open Stage der Lied Akademie im benachbarten Ballsaal zu besuchen. Referenten sind u. a. Prof. Dr. Markus Hess, Leiter der Deutschen Stimmklinik Hamburg und Prof. Dr. Peter K. Plinkert, Ärztlicher Direktor der Universitäts-HNO-Klinik Heidelberg.

Anmeldung erbeten unter Nina.Rauball@med.uni-heidelberg.de.

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»Liebe, Exil. Dialog zwischen den Kulturen«

Bernard Foccroulle ist nicht nur ein glänzender Organist. Er ist auch Intendant des Festivals von Aix-en-Provence, wo sein leidenschaftliches Engagement dem kulturellen Austausch der Mittelmeerländer mit ihrer zugleich gemeinsamen und doch so unterschiedlichen Geschichte gilt. In diesem Konzert treffen auch die musikalischen Traditionen dieser Länder aufeinander. Der palästinensische Musiker Moneim Adwan spielt das lautenähnliche, traditionell-orientalische Instrument Oud. Alice und Bernard Foccroulle mischen barocke und zeitgenössische Musik bei. Das Ergebnis: Ein faszinierender Blick nicht nur auf die Unterschiede, sondern auch auf die verbindenden musikalischen Elemente. Eine besondere Rolle spielen dabei die vertonten Texte. Sie zeigen Liebe und Exil als universelle Kernerfahrungen des Menschen sowohl in seiner Beziehung zum Anderen als auch zu Gott und ermöglichen einen »Dialog« zwischen den drei Buchreligionen Islam, Judentum und Christentum.

In Kooperation mit dem Deutsch-Französischen Kulturkreis.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar. Merken Merken

Michelle-DeYoung-6-(c)-Kristin-Hoebermann

Eröffnung »Neuland.Lied«: »Das Lied von der Erde«

Obwohl die sogenannte Jupiter-Sinfonie Mozarts letztes Werk dieser Gattung ist, handelt es sich doch keinesfalls um ein Abschiedswerk, sondern um eine glanzvoll- diesseitige Demonstration überragenden Kompositionsvermögens, die im virtuosen Kontrapunkt des Finalsatzes ihren atemberaubenden Höhepunkt erreicht. Wie weltabgewandt dagegen Mahlers »Lied von der Erde«. Mozarts und Mahlers Werke bilden in diesem Konzert so etwas wie das Gegensatzpaar menschlicher Daseinszustände. Michelle DeYoung und Toby Spence sind zwei herausragende Kenner des »Lieds von der Erde«, und mit dem in San Francisco arbeitenden Christian Reif konnte ein noch ganz junger Hoffnungsträger der nächsten Dirigenten-Tradition verpflichtet werden.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

SÜDWESTRUNDFUNK
SWR Vokalensemble Stuttgart
Das SWR Vokalensemble Stuttgart.
© SWR/Jürgen Altmann, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im Rahmen einer engen, unternehmensbezogenen Berichterstattung im SWR-Zusammenhang bei Nennung "Bild: SWR/Jürgen Altmann" (S2), SWR-Pressestelle/Fotoredaktion, Baden-Baden, Tel: 07221/929-22453, Fax: -929-22059, foto@swr.de Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/7169 / Die Verwendung dieses Bildes ist für redaktionelle Zwecke honorarfrei. Veröffentlichung bitte unter Quellenangabe: "obs/SWR - Südwestrundfunk/SWR/ Fotoredaktion"

Finale »Neuland.Lied«: SWR Vokalensemble & Marcus Creed

Mit nur einem Gedicht hat Friedrich Hölderlin die Heidelberger für sich eingenommen. Eine Verbindung, die bis heute trägt – ist seine Liebeserklärung an die Stadt mit Brücke, Schloss und Neckar doch eine seiner berühmtesten Oden. Was aber die Komponisten des 20. Jahrhunderts an Hölderlins Dichtkunst so anzieht, dass sie seine Texte immer wieder neu vertonen, dieser Frage kann man in diesem Konzertprogramm nachgehen. Heinz Holliger, György Ligeti und Friedrich Cerha haben da sehr unterschiedliche Perspektiven.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

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Festival Akademie: Lied

Eintritt frei für Schüler und Studenten Im Ballsaal Stadthalle Heidelberg € 18 Tageskarte I  € 65 Lied Akademie Pass »Das Rauschen musst du mir gleich noch mehr malen«, empfahl Brigitte Fassbaender bei der letzten Lied Akademie einer jungen Stipendiatin, mit der sie an Robert Schumanns »Schöner Fremde« arbeitete. Und tatsächlich meinte man die rauschenden, schauernden Wipfel im zweiten Anlauf förmlich zu sehen – in einer Art Synästhesie, wie sie vielleicht nur der Gattung Lied eigen ist. Auch darum hat Bariton Thomas Hampson als langjähriger Leiter dieses Bereichs der Festival Akademie Ronald de Leeuw eingeladen, den ehemaligen Direktor des Rijksmuseum in Amsterdam. Mit ihm wird es um genau diese Verbindung von Bild und Vertonung gehen. Den Aspekt der Darstellung von Gefühlen, Ideen und Szenerien erkundet Hampson gemeinsam mit Regisseur Michael Hampe. Eine ganz andere Farbe bringt Graham Johnson, einer der weltweit renommiertesten Lied-Experten nach Heidelberg. In diesem Jahr widmet er sich gemeinsam mit den Stipendiaten, die im Herbst 2016 ausgewählt werden, vor allem dem hierzulande eher selten gehörten französischen Lied – ein Aspekt, den der Palazzetto Bru Zane, eine der wichtigsten Stiftungen für französisches Repertoire, gerne vertiefen hilft. In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg Wir danken Freundeskreis Heidelberger Frühling


über die akademie

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liedzentrum_Neuland lied

Abschlusskonzert Lied Akademie

Über mehr als eine Woche haben die jungen Sängerinnen und Sänger, die Thomas Hampson zur diesjährigen Lied Akademie eingeladen hat, einen impulsreichen Parcours durchlaufen und unermüdlich an ihren Stimmen gefeilt. Atmung, Körperspannung, Stimmsitz, Aussprache – alle Zutaten für eine erstklassige Liedinterpretation wurden kontrolliert, trainiert und perfektioniert. Nun präsentieren sich die Stipendiaten im Abschlusskonzert mit ihrem eigenen Repertoire, das sie in die Akademie mitgebracht haben. Entdeckungen nicht ausgeschlossen!

Eintritt frei für Schüler und Studierende
€ 18 Abschlusskonzert I  € 65 Lied Akademie Pass

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Festival Akademie: Lied

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Im Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 18 Tageskarte I  € 65 Lied Akademie Pass

»Das Rauschen musst du mir gleich noch mehr malen«, empfahl Brigitte Fassbaender bei der letzten Lied Akademie einer jungen Stipendiatin, mit der sie an Robert Schumanns »Schöner Fremde« arbeitete. Und tatsächlich meinte man die rauschenden, schauernden Wipfel im zweiten Anlauf förmlich zu sehen – in einer Art Synästhesie, wie sie vielleicht nur der Gattung Lied eigen ist. Auch darum hat Bariton Thomas Hampson als langjähriger Leiter dieses Bereichs der Festival Akademie Ronald de Leeuw eingeladen, den ehemaligen Direktor des Rijksmuseum in Amsterdam. Mit ihm wird es um genau diese Verbindung von Bild und Vertonung gehen. Den Aspekt der Darstellung von Gefühlen, Ideen und Szenerien erkundet Hampson gemeinsam mit Regisseur Michael Hampe.

Eine ganz andere Farbe bringt Graham Johnson, einer der weltweit renommiertesten Lied-Experten nach Heidelberg. In diesem Jahr widmet er sich gemeinsam mit den Stipendiaten, die im Herbst 2016 ausgewählt werden, vor allem dem hierzulande eher selten gehörten französischen Lied – ein Aspekt, den der Palazzetto Bru Zane, eine der wichtigsten Stiftungen für französisches Repertoire, gerne vertiefen hilft.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Festival Akademie: Lied

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Im Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 18 Tageskarte I  € 65 Lied Akademie Pass

»Das Rauschen musst du mir gleich noch mehr malen«, empfahl Brigitte Fassbaender bei der letzten Lied Akademie einer jungen Stipendiatin, mit der sie an Robert Schumanns »Schöner Fremde« arbeitete. Und tatsächlich meinte man die rauschenden, schauernden Wipfel im zweiten Anlauf förmlich zu sehen – in einer Art Synästhesie, wie sie vielleicht nur der Gattung Lied eigen ist. Auch darum hat Bariton Thomas Hampson als langjähriger Leiter dieses Bereichs der Festival Akademie Ronald de Leeuw eingeladen, den ehemaligen Direktor des Rijksmuseum in Amsterdam. Mit ihm wird es um genau diese Verbindung von Bild und Vertonung gehen. Den Aspekt der Darstellung von Gefühlen, Ideen und Szenerien erkundet Hampson gemeinsam mit Regisseur Michael Hampe.

Eine ganz andere Farbe bringt Graham Johnson, einer der weltweit renommiertesten Lied-Experten nach Heidelberg. In diesem Jahr widmet er sich gemeinsam mit den Stipendiaten, die im Herbst 2016 ausgewählt werden, vor allem dem hierzulande eher selten gehörten französischen Lied – ein Aspekt, den der Palazzetto Bru Zane, eine der wichtigsten Stiftungen für französisches Repertoire, gerne vertiefen hilft.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Freundeskreis Heidelberger Frühling


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Graham Johnson

Festival Akademie: Lied

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Im Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 18 Tageskarte I  € 65 Lied Akademie Pass

»Das Rauschen musst du mir gleich noch mehr malen«, empfahl Brigitte Fassbaender bei der letzten Lied Akademie einer jungen Stipendiatin, mit der sie an Robert Schumanns »Schöner Fremde« arbeitete. Und tatsächlich meinte man die rauschenden, schauernden Wipfel im zweiten Anlauf förmlich zu sehen – in einer Art Synästhesie, wie sie vielleicht nur der Gattung Lied eigen ist. Auch darum hat Bariton Thomas Hampson als langjähriger Leiter dieses Bereichs der Festival Akademie Ronald de Leeuw eingeladen, den ehemaligen Direktor des Rijksmuseum in Amsterdam. Mit ihm wird es um genau diese Verbindung von Bild und Vertonung gehen. Den Aspekt der Darstellung von Gefühlen, Ideen und Szenerien erkundet Hampson gemeinsam mit Regisseur Michael Hampe.

Eine ganz andere Farbe bringt Graham Johnson, einer der weltweit renommiertesten Lied-Experten nach Heidelberg. In diesem Jahr widmet er sich gemeinsam mit den Stipendiaten, die im Herbst 2016 ausgewählt werden, vor allem dem hierzulande eher selten gehörten französischen Lied – ein Aspekt, den der Palazzetto Bru Zane, eine der wichtigsten Stiftungen für französisches Repertoire, gerne vertiefen hilft.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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Benjamin Appl & James Baillieu

Wer in der Fremde wohnt, weiß vielleicht am besten, was »Heimat« ist. Der Regensburger Benjamin Appl wohnt nun schon seit Jahren in London, und das Thema der Heimat beschäftigt ihn so, dass er ein feingewirktes Liedprogramm darüber entwickelt hat: über Kindheit, Reise, Abschied und Heimweh, über Menschen, die Heimat bedeuten und über das Land, in dem er lebt: England. »Heimat« ist auch Benjamin Appls neue CD betitelt, die im Anschluss an das Konzert der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg und der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie e. V.

Künstler

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Claudia Barainsky

Die Sopranistin Claudia Barainsky studierte an der Hochschule der Künste ihrer Heimatstadt Berlin bei Ingrid Figur, Dietrich Fischer-Dieskau und Aribert Reimann.

Sie ist regelmäßig an bedeutenden Häusern wie der Semperoper Dresen, der Wiener Staatsoper, der Deutschen Oper Berlin oder La Monnaie in Brüssel zu Gast. Die Marie in Bernd Alois Zimmermanns »Die Soldaten« wurde ein Meilenstein für ihre Karriere, hat sie diese Rolle doch gleich mehrfach in hochkarätigen Inszenierungen gesungen (Willy Decker / Nederlandse Opera Amsterdam und David Pountney / Ruhrtriennale, mit der sie einer Einladung zum Lincoln Center Festival nach New York folgte). Für ihre herausragende Interpretation und Darstellung der Titelpartie in Aribert Reimanns deutscher Erstauführung »Medea« an der Oper Frankfurt (September 2010) wurde Claudia Barainsky mit dem Deutschen Theaterpreis »DER FAUST« ausgezeichnet.

Ihr großes Konzertrepertoire beinhaltet die Sopran-Partien vieler Kantaten, Oratorien, Orchesterlieder und Sinfonien. Auf international bedeutenden Konzertpodien und Festivals (u. a. Grafenegg, Wien Modern, Beethovenfest Bonn, Bayreuther und Salzburger Festspiele, Aldeburgh Festival) ist sie ein gern gesehener Gast. Barainsky tritt regelmäßig mit Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Münchner und Wiener Philharmoniker, Royal Concertgebouw Orchestra, Orchestre de Paris und Orchestre de la Suisse Romande auf.

Kammermusik und Liederabende sind ihr sehr wichtig; zu ihren regelmäßigen musikalischen Partnern zählen Eric Schneider, Burkhard Kehring sowie das Klangforum Wien, das Ensemble Intercontemporain, Concerto Köln und das Scharoun Ensemble.

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Ulrich Tukur

Ulrich Tukur wuchs in Westfalen, Hessen und Niedersachsen auf. Nach dem Wehrdienst studierte er Germanistik, Anglistik und Geschichte an der Universität Tübingen und arbeitete unter anderem als Musiker. Dabei wurde er für die Bühne entdeckt und begann 1980 an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart eine Ausbildung in Schauspiel. 1983 wurde er von den Städtischen Bühnen Heidelberg engagiert. Nur drei Jahre später wurde er von den deutschen Theaterkritikern zum Schauspieler des Jahres gekürt.

Von 1995 bis 2003 leitete Tukur zusammen mit Ulrich Waller als Intendant die Hamburger Kammerspiele. Ebenfalls 1995 gründete er die Tanzkapelle Ulrich Tukur & Die Rhythmus Boys, mit der er viele Tourneen gespielt und verschiedene Tonträger veröffentlicht hat.

2007 gab Tukur sein Debüt als Autor. Im Claassen-Verlag erschien sein Erzählband »Die Seerose im Speisesaal – Venezianische Geschichten«, eine Hommage an die Lagunenstadt Venedig. 2013 wurde er in Kassel mit den Jacob Grimm-Preis Deutsche Sprache geehrt.

Im November 2010 gab Ulrich Tukur sein Debüt als Tatort-Ermittler Felix Murot für den Hessischen Rundfunk, 2011 erhielt er dafür die Goldene Kamera als Bester Schauspieler.

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Christian Gerhaher

Während seiner Studienzeit bei Paul Kuen und Raimund Grumbach besuchte Christian Gerhaher an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort gemeinsam mit seinem festen Klavierpartner Gerold Huber Liedgesang bei Friedemann Berger. Neben einem Medizinstudium rundete er seine stimmliche Ausbildung in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh ab.

Derzeit unterrichtet Christian Gerhaher selbst gelegentlich in ausgesuchten Meisterklassen, er ist Bayerischer Kammersänger, Honorarprofessor der Münchner Hochschule für Musik und Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst. Für seinen außerordentlichen Einsatz in der Vermittlung von klassischer Musik wurde ihm der Musikpreis des Heidelberger Frühlings 2016 verliehen.

Zusammen mit Gerold Huber ist Christian Gerhaher auf den internationalen Bühnen zu erleben, u. a. in der Londoner Wigmore Hall, im Concertgebouw Amsterdam, in der Kölner und der Berliner Philharmonie, im Konzerthaus und im Musikverein in Wien. Er ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie den Schwetzinger Festspielen und dem Rheingau Musik Festival, den Wiener Festwochen, den Londoner Proms, dem Edinburgh International Festival, dem Lucerne Festival und in den USA bei den Festivals in Aspen und Tanglewood.

Auch wenn Christian Gerhaher sein Hauptaugenmerk auf den Lied- und Konzertgesang richtet, ist er schon lange auch auf der Opernbühne ein gesuchter Darsteller, ausgezeichnet mit zahlreichen Preisen wie dem Laurence Olivier Award oder dem Theaterpreis »Der Faust«.

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Michelle DeYoung

Die Mezzosopranistin Michelle DeYoung tritt regelmäßig mit renommierten Orchestern wie dem New York Philharmonic Orchestra, dem Boston Symphony Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, der San Francisco Symphony, dem Pittsburgh Symphony Orchestra, dem Metropolitan Opera Orchestra, dem London Symphony Orchestra und dem BBC Symphony Orchester, den Wiener Philharmonikern und dem Concertgebouworkest auf.

Bei den Festivals in Ravinia, Tanglewood, Saito Kinen, Edinburgh und Luzern ist sie gern gesehener Gast. Michelle DeYoung ist auf den Bühnen der Metropolitan Opera, der Lyric Opera von Chicago, dem Teatro alla Scala, den Bayreuther Festspielen, der Berliner Staatsoper, der Pariser Oper, dem Theater Basel und der Tokyo Oper zu erleben.

Erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet sie mit den Dirigenten Daniel Barenboim, Pierre Boulez, Sir Colin Davis, Stéphane Denève, Christoph von Dohnányi, Gustavo Dudamel, Christoph Eschenbach, Daniele Gatti, Alan Gilbert, Bernard Haitink, Manfred Honeck, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Kent Nagano, Seiji Ozawa, Antonio Pappano, Andre Previn, Donald Runnicles, Esa-Pekka Salonen, Mariss Jansons und Franz Welser-Möst.

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Ronald de Leeuw

Prof Dr. h.c. Ronald de Leeuw studierte Kunstgeschichte in Los Angeles und Leiden und schloss sein Studium mit einer Arbeit über den Einfluss Richard Wagners auf die fanzösische Malerei im 19. Jahrhundert ab. Er begann seine Karriere als Ausstellungsleiter bei der holländischen Staatssammlung und kuratierte Ausstellungen in den Niederlanden und dem Ausland (Royal Academy London, Grand Palais Paris, Polen und Japan). Ab 1986 war er Leiter des Van Gogh Museum in Amsterdam und verantwortlich für viele erfolgreiche Ausstellungen, darunter »Monet in Holland« oder die große Van Gogh Retroperspektive von 1990 mit über 860.000 Besuchern. Er akquirierte Mittel und entwickelte das Konzept für den neuen Museumsflügel von Kisho Kurokawa. 1996 wurde er Direktor des Rijksmuseum, in dieser Tätigkeit war er auch für die umfassende Renovierung des Museums verantwortlich. Neben seiner Museumslaufbahn war er Professor für Museumskunde und Sammlungsgeschichte an der Freien Universität Amsterdam. Die Mitgliedschaft in zahlreichen nationalen und internationalen Vorständen zeigen sein Engagement nicht nur für Kunst, sondern auch Theater und Musik.

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Toby Spence

Der Tenor Toby Spence studierte an der Guildhall School of Music and Drama. Am Royal Opera House London war er in Partien wie Ferdinand in »The Tempest« von Thomas Adès, David in »Die Meistersinger von Nürnberg«, Graf Almaviva in »Il barbiere di Siviglia« und Tom Rakewell in »Strawinskys A Rake’s Progress« zu hören. Weitere Engagements führten ihn an die English National Opera und die Opéra national de in Paris. Ferner sang er beim Glyndebourne Festival, an der Bayerischen und der Hamburgischen Staatsoper sowie an der Brüsseler Oper. In Amerika trat er an der San Francisco Opera, beim Santa Fe Festival, an der Lyric Opera Chicago und an der Metropolitan Opera in New York auf. An der Wiener Staatsoper debütierte Toby Spence 2013 als Don Ottavio in »Don Giovanni«. Außerdem war er dort in der Titelrolle von »La clemenza di Tito« zu erleben, eine Partie, die ihn auch an die Staatsoper München führte.

Toby Spence pflegt außerdem eine rege internationale Konzerttätigkeit. Er musizierte mit dem Cleveland Orchestra unter Christoph von Dohnányi, den Berliner und den Wiener Philharmonikern unter Sir Simon Rattle, dem San Francisco Symphony unter Michael Tilson Thomas, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Antonio Pappano, Rotterdams Philharmonisch Orkest unter Valery Gergiev, dem London Symphony Orchestra unter Sir Colin Davis, dem London Philharmonic Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin, dem Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel sowie bei den Festivals in Salzburg und Edinburgh unter Roger Norrington und Charles Mackerras. Beim Edinburgh Festival gab Toby Spence nicht nur ein Recitalkonzert, sondern wurde auch in Brittens Curlew River gefeiert.

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Christophe Dumaux

Der 1979 geborene Christophe Dumaux nahm bereits als Teenager an Meisterkursen von Noëlle Barker und James Bowman teil und studierte anschließend am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris.

Im Alter von nur 22 Jahren gab Christophe Dumaux im Juli 2002 sein offizielles Debüt als Eustazio in Händels »Rinaldo« beim »Festival de Radio France et Montpellier«. Die Produktion unter der musikalischen Leitung von René Jacobs war anschließend auch bei den »Innsbrucker Festwochen« und an der Berliner Staatsoper zu sehen. Eine Aufnahme wurde 2003 bei Harmonia Mundi veröffentlicht. Es folgten internationale Einladungen zu Opernproduktionen und Konzertengagements an den wichtigsten Häusern und Festivals – darunter die Metropolitan Oper New York, das »Glyndebourne Festival«, die Opéra National de Paris, das Theater an der Wien, die Opernhäuser in Chicago und Santa Fe, die Berliner Staatsoper, die »Salzburger Festspiele« sowie die Opernhäuser in München und Zürich.

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Valer Sabadus

Internationale Bekanntheit erlangte der Countertenor Valer Sabadus 2012 mit seiner herausragenden Interpretation als Semira in Leonardo Vincis Oper »Artaserse« an den Opernhäusern von Nancy, Lausanne und Köln, dem Theater an der Wien, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra Royal de Versailles und dem Concertgebouw Amsterdam. Die Produktion erschien auch als CD und DVD und erhielt zahlreiche Preise.

Valer Sabadus begann mit 17 Jahren seine Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Prof. Gabriele Fuchs und schloss seine Ausbildung als Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding 2013 in der Meisterklasse Musiktheater mit Auszeichnung ab. Wegweisend war die Produktion von Johann Adolph Hasses »Didone abbandonata«, die er mit der Hofkapelle München und Michael Hofstetter aufnahm. Neben seiner regen Operntätigkeit liegt dem jungen Countertenor das Konzert- und Oratorienrepertoire am Herzen. Lieder- und Arienabende gab er beispielsweise beim Luzerner Festival, der Schubertiade in Hohenems und dem Festival »Winter in Schwetzingen«.

Als Solist trat er bereits in den Philharmonien in Essen und Köln, der Frauenkirche in Dresden, der Chapelle Royale de Versailles, der Laeiszhalle Hamburg, beim Festival Grafenegg und den Festwochen für Alte Musik Innsbruck auf. Fruchtbare Partnerschaften führen Valer Sabadus immer wieder mit führenden Ensembles für Alte Musik zusammen, darunter Concerto Köln, das Kammerorchester Basel, die Hofkapelle München, das Ensemble L’Arpeggiata und Il pomo d’oro.

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Sónia Grané

Die portugiesische Sopranistin Sónia Grané ist seit 2015 ständige Gastsängerin an der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Dort debütierte sie als Ännchen in »Der Freischütz« unter Alexander Soddy (Regie: Michael Thalheimer), Blonde in »Die Entführung aus dem Serail« mit Christopher Moulds, Barbarina in »Le nozze di Figaro« unter Gustavo Dudamel in einer Neuinszenierung von Jürgen Flimm, Echo in »Ariadne auf Naxos«, als Flora in Claus Guths Inszenierung von Benjamin Brittens »Turn of the Screw« und als Blumenmädchen in »Parsifal« unter der Leitung von Daniel Barenboim (Regie: Dimitri Tcherniakov).

Sónia war von 2013 bis 2015 Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin und Stipendiatin der Liz-Mohn-Kulturstiftung. In dieser Zeit sang sie u.a. Papagena in »Die Zauberflöte«, Tebaldo in »Don Carlo« und Junger Hirt in »Tannhäuser«. In mehreren Werken des Neuen Musiktheaters war sie in der Werkstatt der Staatsoper zu hören: u. a. Mascha in Schostakowitschs »Moskau Tscherjomuschki«, 1. Stimme in Lucia Ronchettis Oper »Lezioni di tenebra«, Sciarrinos »Macbeth« (Regie: Jürgen Flimm), David Robert Colemans »Hans im Glück«, wie auch Ernst Kreneks »Tarquin«.

Im Sommer 2015 war Sónia als Despina in Mozarts »Così fan tutte« bei den Bregenzer Festspielen zu erleben.

2011 absolvierte die Sängerin ihren Master in Gesang an der Royal Academy of Music in London mit Auszeichnung. Anschließend belegte sie dort einen zweijährigen Opernkurs, den sie im Sommer 2013 mit Diplom abschloss. Während ihrer Londoner Zeit war sie mit Liedkonzerten und als Oratorien-Sängerin in so renommierten Konzertsälen wie der Wigmore Hall, King’s Place, St. John’s Smith Square, Saint-Martin-in-the-Fields, dem Purcell Room und dem Holywell Music Room beim Oxford Festival zu hören, wo sie 2011 den 1. Preis beim Oxford Lieder Wettbewerb gewann.

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Dieter Ilg

Der Bassist Dieter Ilg zählt heute zu jener Handvoll europäischer Spitzenmusiker, die es verstehen, in jedes Projekt einen unverkennbaren musikalischen Beitrag einfließen zu lassen. Ob als gefragtes, stilsicheres Gruppenmitglied oder als Leiter seiner eigenen Ensembles: immer versteht es Ilg, seine Funktion als Bassist und Fundament des musikalischen Geschehens mit einer grazilen Leichtigkeit und Ausdrucksstärke zu verbinden, die sich den instrumentaltechnischen Schwierigkeiten des Kontrabasses zu entziehen scheint. Dieter Ilg vereint wie nur wenige die Kunst des Begleitens und die Kunst des Solierens. Seine virtuose, individuelle, leidenschaftliche und geschmacks-sichere Stimme ist ein kostbarer Beitrag im internationalen Jazz geworden.

Dieter Ilg studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Wolfgang Stert, anschließend als Fulbright-Stipendiat an der New Yorker Manhattan School of Music. Praktischen Unterricht erhielt er bei renommierten Bassisten wie Eddie Gomez, Ron McClure, Rufus Reid und Ron Carter. Von 1989-1991 war Dieter Ilg als Nachfolger von Ron Carters festes Mitglied des Randy Brecker Quinettt und spielte jahrelang u.a. mit dem Mangelsdorff/Dauner Quintett sowie dem französisch-vietnamesischen Gitarristen Nguyên Lê.

Ab Mitte der 1990er-Jahre begann er, Volkslieder als Jazzstücke zu bearbeiten und fand in Wolfgang Muthspiel und Steve Argüelles begeisterte Mitstreiter. 2001 gründete er sein eigenes Label fullfat. Der Baden-Württembergische Jazzpreisträger (1988) hat in unzähligen Fomrationen seine musikalischen Fäden gesponnen, so auch mit der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken, dem tunesischen Sänger und Oudspieler Dhafer Youssef sowie den prominenten Persönlichkeiten Till Brönner und Thomas Quasthoff.

Mit seinem preisgekrönten Trio wurde Dieter Ilg zu bekannten Festivals und in renommierte Konzertsäle eingeladen. Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik Freiburg und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. 2011 und 2014 erhielt er den ECHOJazz in der Kategorie »Bester Bassist – national«.