Veranstaltungen

halle02_1500x500

Der »Frühling« zu Gast in der halle02

Gemeinsam mit der halle02 entwickelt der Heidelberger Frühling ein Konzert, das die Grenzen zwischen elektronischer und klassischer Musik überwindet. Die Mitwirkenden werden erst zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben, aber so viel sei verraten: Es gibt eine musikalisch spannende Verschmelzung moderner Elektro-Beats mit akustischen Instrumenten, bei der die ganze Klang-Klaviatur von leiser Ambient-Musik bis zu spektakulären Soundwänden virtuos gespielt wird. Gänsehaut und Tanzlaune garantiert. Welchen begehrten DJ und Klangdesigner wir eingeladen haben, erfahren Sie ab Januar 2017 hier.

Teilbestuhlt – Freie Platzwahl – Kein Sitzplatzanspruch

Bei diesem Konzert gibt es keine € 8-Tickets an der Abendkasse.

1500_Grandbrothers_live2016-2_credit-benedikt_schnermann

Grandbrothers

In dem 2012 von Erol Sarp und Lukas Vogel gegründeten Duo Grandbrothers steckt eine pulsierende Verbindung zwischen Analogem und Digitalem. In ihrer Musik spielen klassische Komposition und elektronische Musik einander zu – und sich gegenseitig aus. Angereichert vom ganzen Rest ihrer breiten, musikalischen Sozialisierung – Ambient, Jazz, Hip-Hop, … – schaffen sie es, den Flügel wieder aufregend und abenteuerlich klingen zu lassen. Ja, sie entheiligen ihn sogar, schinden ihn, suchen seine Grenzen. Ein Skelett von Stangen, Gurten, Kabeln, Mikrofonen und rund zwanzig elektromechanischen Hämmern greift in ihn ein. Die Hämmer von Lukas Vogel schlagen auf die Saiten, den Holzkorpus, die Mechanik und holen zusätzliche Rhythmen aus dem Flügel, während Erol Sarp ihn auf halbwegs übliche Weise spielt. Doch bei aller Kuriosität des Konzepts steht bei ihnen die Hörbarkeit der Musik im Mittelpunkt.

Teilbestuhlt – Freie Platzwahl – Kein Sitzplatzanspruch

Bei diesem Konzert gibt es keine € 8-Tickets an der Abendkasse.

Composer Slam Simon Kluth © Ulrikismus

Composer Slam

Sechs Komponisten, zwei Wettbewerbsrunden, ein Sieger: Der vom Geiger und Moderator Simon Kluth erfundene Composer Slam hat beträchtlichen Unterhaltungswert. Stilistische Grenzen gibt es nicht, und wer am Ende gewinnt, entscheidet das Publikum nach Lust und Laune. Traditionalisten und Neutöner, Anhänger der leichten wie der schweren Kost, alle können sich miteinander messen. Ein musikalisches Format mit dem Zeug zum Kult-Ereignis.

Bei dieser Kooperation mit der halle02 gelten leider keine Ermäßigungen des Heidelberger Frühling.

 

1500_StringsBass_13x19-2311_c Julia Wesely

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Strings & Bass

Strings & Bass ist ein ungewöhnliches Streichquartett: Die Bratsche fehlt, dafür gibt es einen Kontrabass. Die vier Vielseitigen vereinen klassische Virtuosität mit gnadenlosem Groove, anspruchsvolle Kompositionen mit farbenreicher Improvisation, unbedingte Perfektion mit dem Urmusikantischen der Folkmusic. Das ist eine völlig eigene Tonsprache, die vom Jazz über Pop und Folk bis hin zur vierstimmigen »Fuga in Odd« reicht.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

tamar wunderkammer_1500x500

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Tamar Halperin

Auf wenige Musikerinnen trifft der Begriff »Ausnahmekünstlerin« besser zu als auf Tamar Halperin. Die israelische Cembalistin und Pianistin, die anfangs Tennisspielerin werden wollte, ist nicht nur eine Größe in der Alten Musik, sondern auch im Jazz. Ihr neuestes Projekt erkundet nochmals andere Regionen: Die Klaviermusik Erik Saties, des französischen Exzentrikers, interpretiert sie auf höchstpersönliche Weise: indem sie dann und wann diskret elektronische Klänge hinzuzieht und Satie quasi weiterdenkt. Eine faszinierende Art, Satie zu interpretieren – und zu hören!

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

The Erlkings

The Erlkings: »Brotzeitkonzert«

Die Erlkönige: das ist der kokett-selbstbewusste Name dieses außergewöhnlichen Quartetts, das einen genialischen Frontalangriff auf Franz Schuberts zum Bildungsgut erstarrte Lieder gestartet hat: Ins Englische übersetzt und zum Country- oder Popsong gemacht (wiewohl Schuberts Melodie immer erhalten bleibt!) gehen Schuberts Lieder wieder dorthin, wo sie hingehören: in den privaten Raum oder die Kneipe. Kein Ort in Heidelberg könnte für ein solches Programm geeigneter sein als die Kulturbrauerei mit ihrem Tanzsaal aus den 19. Jahrhundert. Es darf und soll gegessen werden!
Bitte beachten Sie: Eine Vesperplatte à zzgl. 11,90€ (zahlbar vor Ort) ist für Sie vorbestellt. Änderungen oder Stornierung möglich unter Tel.: 06221/502980.

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.

Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

1500_ENT_AnaMoura

Ana Moura

Kaum eine Sängerin verkörpert den modernen Fado Portugals besser als Ana Moura. Mit ihrer unvergleichlichen Stimme trägt sie Lieder voller Wehmut, Sehnsucht, Schmerz und Melancholie in die ganze Welt und holt sich dafür einige der besten Musiker ihres Landes mit auf die Bühne. Mit ihrem neuen Album »Moura« kommt die Sängerin, die von der französischen Zeitung Le Figaro einmal »die göttliche Fadista« genannt wurde, erstmals nach Heidelberg. Wer sich von ihr in die faszinierende Welt des Fado entführen lassen will, hat nun endlich die Chance dazu.

Taksim Trio

Taksim Trio

Wenn die Reihe »Off-spring« sich auf die Suche nach Grenzgängern zwischen musikalischen Genres begibt, verwundert es nicht, dass diese Suche früher oder später nach Istanbul führt. Seit jeher gilt die Stadt als Schmelztiegel, als Ort, an dem Orient und Okzident einander begegnen. Im Taksim Trio treffen nicht nur drei der besten Musiker der türkischen Metropole, sondern auch unterschiedliche Stilrichtungen aufeinander. Offensichtlich in ihrem eigenen musikalischen Erbe der traditionellen türkischen Musik verwurzelt, integrieren die in Gypsy-Stilistiken geschulten Künstler Elemente der klassischen Musik und des Jazz in diese traditionelle Form. Ein Konzert wie ein Abend in einer Teestube am Bosporus.

halle02_1500x500

Der »Frühling« zu Gast in der halle02: Stark.Müller.Thornton

Stark.Müller.Thornton, das sind Theresa Stark (Drums), Hilde Müller (Piano) und David Thornton (Bass). Die drei Wahlmannheimer spielen eine exquisite Mischung aus Jazz und Pop. Beim Heidelberger Frühling präsentieren sie nicht nur ihre Eigenkompositionen, sie machen auch den einen oder anderen »Standard« mit ihren feinen Arrangements zu einem echten Stark.Müller.Thornton.

 

Composer Slam Simon Kluth © Ulrikismus

Composer Slam

Sechs Komponisten, zwei Wettbewerbsrunden, ein Sieger: Der vom Geiger und Moderator Simon Kluth erfundene Composer Slam hat beträchtlichen Unterhaltungswert. Stilistische Grenzen gibt es nicht, und wer am Ende gewinnt, entscheidet das Publikum nach Lust und Laune. Traditionalisten und Neutöner, Anhänger der leichten wie der schweren Kost, alle können sich miteinander messen. Ein musikalisches Format mit dem Zeug zum Kult-Ereignis.

Bei dieser Kooperation mit der halle02 gelten leider keine Ermäßigungen des Heidelberger Frühling.

 

Künstler

1500_Grandbrothers_live2016-2_credit-benedikt_schnermann

Grandbrothers

Erol Sarp und Lukas Vogel gründen die Grandbrothers 2011 während ihres Studiums am Institut für Musik und Medien in Düsseldorf. Inspiriert von Künstlern wie John Cage oder Alvin Lucier ist schnell klar, dass der Konzertflügel den Ausgangspukt für ihre Musik bildet. Während sich Erol vornehmlich auf das Klavier konzentriert, entwickelt sich Lukas musikalisches Interesse eher in eine elektronische und technische Richtung. Zusammen kreieren sie einen Sound, der klassische Klavierkompositionen mit elektronischer Klangästhetik und modernen Produktionsmitteln verbindet.

Die Erstauflage der EP mit Remixen von Greg Wilson, Optimos JD Twitch und Kim Brown war bereits zehn Tage nach Veröffentlichung ausverkauft. Der Track tauchte in etlichen Mixen und Blogs auf und wurde auch von ZEIT Online als ein kulturelles Highlight des Jahres betitelt. Nun erscheint das Debütalbum der beiden Düsseldorfer mit dem Titel »Dilation«.

Ihre Songs beginnen oft als minimalistische Patterns bestehend aus zwei oder drei Tönen, die immer weiter variiert und mit Klavierakkorden unterlegt werden, bis schließlich cineastische Soundscapes entstehen, die in Struktur und Rhythmik ebenso an zeitgenössische elektronische Clubmusik wie auch an Komponisten wie Steve Reich erinnern. Anders als der erste Höreindruck vermuten lassen würde, setzen die beiden Musiker keinerlei synthetische Klangerzeuger ein. Um auf dem Flügel Musik spielen zu können, die über die klanglichen Möglichkeiten des klassischen Klavierspiels weit hinausreicht, entwickelte Lukas eine Apparatur, die zu einem zentralen Element der Musik der Grandbrothers wurde. An dem Instrument werden eine Reihe elektromechanischer Hämmerchen befestigt, die über einen Laptop gesteuert auf verschiedene Teile des Klaviers klopfen und so artifizielle Sounds erzeugen.

Rebekka_Bakken_NeulandLied_2016

Rebekka Bakken

Wenn es nach Rebekka Bakken ginge, würde man nicht über ihre Musik reden, sondern sie am besten nur anhören. Die Singer-Songwriterin mit der tief unter die Haut dringenden Drei-Oktaven-Stimme ist eine „Anti Drama Queen“, eine gleichzeitig rastlose und in sich ruhende Seele, die beständig abwägt und bloß kein Aufhebens um ihre Person und ihre Kunst gemacht haben will. „Ich brauche die Musik mehr als sie mich braucht“, sagt sie daher.

Hören ist Fühlen ist Leben, wenn es um diese emotionale Künstlerin geht. Aber vielleicht gerade weil ihre Lieder so poetisch und vielsagend sind, ihre Melodien so eine klare, schöne Sprache sprechen, ist die Neugierde so groß, dahinter zu schauen. Mit ihrem fünften Soloalbum setzt die norwegische Sängerin, die lange in New York und Wien wohnte und inzwischen auf einer Pferdefarm in Schweden lebt, ihre „amerikanische Serie“ fort. Diese Musik berührt, auf etlichen Ebenen. „Kommunikation“, sagt Rebekka Bakken, „braucht so viel mehr als Worte.“

Dabei verhilft es ihrer Musik, die sie seit jeher am Klavier komponiert, zu einem neuen, freien und selbstsicheren Ausdruck. „Musik kann nicht nicht geschehen“, sagt sie, bewusst in der doppelten Verneinung. „Nur wenn man sich bemüht, klappt es nicht. Wenn man nicht zu viel denkt, kann Musik einfach kommen.“

Neuland.Lied

Trio Belli-Fischer-Rimmer

Das Trio Belli-Fischer-Rimmer verbindet in der ungewöhnlichen Besetzung mit Posaune, Klavier und Schlagzeug verschiedenste Epochen und Stile. In ihren Konzerten präsentieren sie, in teilweise eigenen Bearbeitungen, Musik von Bach bis Xenakis, von Debussy bis Piazzolla und spannen mit umwerfender Spielfreude eine Brücke zwischen Klassik, Jazz und Moderne. Immer wieder gibt das Trio auch neue Werke in Auftrag.

Frederic Belli (Posaune), Johannes Fischer (Schlagzeug) und Nicholas Rimmer (Klavier) schlossen sich als Preisträger des Deutschen Musikrates zum Trio Belli-Fischer-Rimmer zusammen.
Alle drei Musiker sind national und international mehrfach ausgezeichnet worden und konzertieren weltweit als Solisten und Kammermusiker.
Frederic Belli ist Soloposaunist des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden/Freiburg. Nicholas Rimmer ist ein hochkarätiger Kammermusiker, Liedbegleiter sowie Pianist des Leibnitz-Trios; darüber hinaus unterrichtet er an der Musikhochschule in Hannover. Johannes Fischer konzertiert international als Schlagzeugsoloist – von Konzerten mit Orchester bis hin zu Solorezitals; außerdem ist er Schlagzeugprofessor an der Musikhochschule Lübeck und wirkt auch als Komponist und Dirigent.

Taksim Trio

Taksim Trio

Das Taksim Trio setzt sich aus drei der bekanntesten türkischen Instrumentalisten zusammen: Hüsnü Şenlendirici an Klarinette und Duduk, İsmail Tunçbilek an der akustischen und elektrischen Bağlama (türkisches Saz) und Aytaç Doğan an der Kanun.

Die Musik der drei Virtuosen (und Superstars!) aus Istanbul speist sich sowohl aus der traditionsreichen Musik der Gipsys als auch aus den Klängen des Bosporus. In ihren Programmen verweben sie orientalische Melodien traditionell türkischer Musik mit Elementen des Jazz und der klassischen Musik.

Vision String -pressefotos-Motiv 2b_425KB

Vision String Quartet

Das vision string quartet wurde 2012 nach vorherigem gemeinsamen Jazz-Ensemblespiel von Jakob Encke, Daniel Stoll – Violinen, Kevin Treiber – Viola, und Leonard Disselhorst – Cello gegründet. Seit Ende 2014 tritt das Quartett in geänderter Besetzung mit Sander Stuart als Bratschisten auf.
Das vision string quartet ist ein einzigartiges Quartett, welches nicht nur Werke der konventionellen, klassischen Literatur spielt. Stilübergreifend hat das Quartett Eigenkompositionen und Arrangements der publikumswirksamen neueren Musikformen wie Jazz, Pop und Rock im Repertoire.
Ebenso vielseitig reichen die Konzertformate des jungen Quartetts von klassischen Konzertsälen wie dem Gewandhaus Leipzig über Musikfestivals wie dem Rheingau Musik Festival, Ballettkooperationen beim Heidelberger Frühling unter John Neumeier bis hin zu Klanginstallationen beim 360 Grad Streichquartettfest bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und Radioproduktionen im SWR. Bisherige Kammermusik-partner waren unter anderem Jörg Widman und Haiou Zhang, 2015 werden sie gemeinsam mit dem Quatuor les Dissonances das Streichoktett von Felix Mendelssohn Bartholdy aufführen.

Simon Kluth © Ulrikismus

Simon Kluth

Simon Kluth, 1986 in Hamburg geboren, studierte Musik mit Hauptfach Violine in Detmold und Hannover bei Elisabeth Kufferath und in Paris bei Boris Garlitzky. Er ist langjähriges Mitglied in der Jungen Deutschen Philharmonie und nahm an der Lucerne Festival Academy teil. Derzeit ist er im Orchester im Treppenhaus und als Stimmführer in der Hamburger Camerata tätig. In verschiedenen Kammermusikformationen spielte er u. a. bei den Kunstfestspielen Herrenhausen, beim Manifeste Paris, Luzern Festival und zusammen mit Jörg Widmann beim Heidelberger Frühling. Simon Kluth ist Erfinder, Veranstalter und Moderator des Komponistenwettstreits Composer Slam. Eine besondere Leidenschaft gehört der zeitgenössischen Musik. Er bekam Kammermusikunterricht von Mitgliedern des Kairos Quartetts und des Ensemble Intercontemporain. Mit seinem SonARTrio wurde er Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbes 2013. Seine Auftritte hat Simon Kluth in Konzertsälen genauso wie in Clubs, Bars und Cafés, wie mit seiner Band Klangheimlich.