Künstler

Till Plinkert macht bald sein Abitur und will danach Trompete studieren. Häufig schon war er bei „Jugend musiziert“ erfolgreich.

Bild: Philipp Rothe, 06.02.2014

Alexander Baier & Till Plinkert

Alexander Baier war Schüler von Uwe Balser an der Städtischen Musik- und Singschule Heidelberg und studiert seit 2014 bei Prof. Thomas Duis an der Hochschule für Musik Saarbrücken.
Am Klavier gewann er im Duo mit Violine, Klavier und Trompete (Till Plinkert) mehrmals erste und zweite Preise im Bundeswettbewerb Jugend musiziert.
Solistisch gewann er den 1. Yamaha-Preis in Bad Herrenalb 2011, den 3. Bundespreis bei Jugend musiziert 2011, den 1. Bundespreis 2014 und den Preis der Harald-Genzmer-Stiftung in der Kategorie »Klassische Moderne« bei WESPE 2014.
Schon sechsmal war er auf Tournee mit dem Bundesjugendorchester quer durch Deutschland und Europa und spielte mit ihnen vier CDs ein.

Till Plinkert, geb. 1995, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht mit fünf Jahren. Zunächst wurde er an den Musikschulen in Homburg/Saar und später in Heidelberg von Friedhelm Bießecker unterrichtet. Mit 14 Jahren wurde er Jungstudent bei Prof. Wolfgang Bauer (MH Stuttgart). Seit September 2015 studiert er bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Musikhochschule in Frankfurt.
Till Plinkert ist mehrfacher 1. Bundespreisträger bei Jugend musiziert und Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben, der Berthold Hummelstiftung und Stipendiat der Domhofstiftung. Ebenso ist er Mitglied des Landesjugendorchester und Bundesjugendorchester.

Hakan Hardenberger 2011
Photo: Marco Borggreve

Håkan Hardenberger

Håkan Hardenberger gehört zu den bedeutendsten Trompetern unserer Zeit. Neben seinen herausragenden Aufführungen des klassischen Repertoires ist er einer der bekanntesten Botschafter für Neue Musik. Hardenberger gibt Konzerte mit den führenden Orchestern der Welt, darunter New York Philharmonic, Boston Symphony, Wiener Philharmoniker, London Symphony sowie NHK Symphony Orchestra. Er arbeitet mit Pierre Boulez, Alan Gilbert, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons und David Zinman. Komponisten wie Harrison Birtwistle, Hans Werner Henze, Rolf Martinsson, Arvo Pärt, Mark-Anthony Turnage und Rolf Wallin komponierten bereits für ihn, genauso wie HK Gruber dessen Konzert Aerial bereits mehr als 60 Aufführungen weltweit erlebte.

Hardenberger dirigierte bereits Orchester wie die Dresdner Philharmoniker, BBC Philharmonic, St Paul Chamber Orchestra, Northern Sinfonia, RTE National Symphony Dublin, Real Filharmonía Galicia, Tampere Philharmonic, Malmö Symphony und Vastrås Sinfonietta.

Geboren in Malmö, begann Hardenberger im Alter von acht Jahren Trompete zu lernen, zunächst unterrichtet von Bo Nilsson. Später studierte er an der Pariser Musikhochschule bei Pierre Thibaud sowie in L.A. bei Thomas Stevens. Er ist Professor am Malmö Conservatoire.

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Nils Mönkemeyer

Seit 2011 ist Nils Mönkemeyer Professor an der Hochschule für Musik und Theater München, an der er selbst einmal studiert hatte. Vorherige Stationen waren eine zweijährige Professur an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber in Dresden und eine Assistenzprofessur an der Escuela Superior Musica Reina Sofia Madrid.

Nils Mönkemeyer arbeitet mit Dirigenten wie Mario Venzago, Markus Stenz, Mark Minkowski, Michael Sanderling, oder Simone Young zusammen und konzertiert auf internationalen Podien wie der Londoner Wigmore Hall, dem Wiener Musikverein, dem Bozar in Brüssel, der Berliner Philharmonie, dem Gewandhaus Leipzig, der sowie bei zahlreichen Festivals.

In der Saison 15/16 wird Nils Mönkemeyer u.a. beim Tonhalle- Orchester Zürich, beim Helsinki Philharmonic Orchestra, bei Les Musiciens du Louvre, der NDR Radiophilharmonie, der Staatskapelle Weimar, den Philharmonikern Hamburg und den Düsseldorfer Symphonikern zu Gast sein.

Seine kammermusikalischen Projekte führen ihn in dieser Saison u.a. zu zahlreichen Festivals: Menuhin Festival Gstaad, Mozartwoche Salzburg, Heidelberger Frühling, Festspiele Mecklenburg Vorpommern, zudem nach Taiwan, Korea, in die Benelux-Staaten und in Konzerthäuser wie das Concertgebouw Amsterdam oder die Philharmonie Berlin.

Tianwa_Yang_2016

Tianwa Yang

»Heute gibt es kein Vertun mehr: Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin, weit und breit«, kommentierte Eleonore Büning in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung« vom 6. Juli 2014.
Tianwa Yang, soeben als Instrumentalistin des Jahres 2015 mit dem ECHO-Klassik ausgezeichnet, debütierte bereits bei international renommierten Orchestern wie dem BBC Philharmonic, dem St. Petersburg Symphony Orchestra, dem China Philharmonic Orchestra und dem New Zealand Symphony Orchestra.

Im Rahmen ihrer Engagements trat sie in renommierten Konzertsälen auf, darunter die Berliner Philharmonie, das Gewandhaus in Leipzig, Wigmore Hall in London, Salle Pleyel in Paris und Lincoln Center in New York.

Sie erhielt im Alter von vier Jahren ihren ersten Geigenunterricht. Bereits in ihrer frühen Kindheit gewann sie sechs Wettbewerbe, als Zehnjährige wurde sie ins Musikkonservatorium Peking aufgenommen. Mit 13 Jahren spielte sie als bisher jüngste Interpretin die 24 Capricen von Niccolò Paganini auf CD ein. 2003 kam sie mit einem Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes zum Kammermusikstudium nach Deutschland.

Herbert_Schuch_2016

Herbert Schuch

Der Pianist Herbert Schuch erhielt 2013 er den ECHO Klassik für seine Aufnahme des Klavierkonzerts von Viktor Ullmann sowie Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 mit dem WDR Sinfonieorchester unter der Leitung von Olari Elts. Bereits 2012 war Herbert Schuch mit einem ECHO Klassik in der Kategorie »Kammermusikeinspielung des Jahres« ausgezeichnet worden.
Er arbeitet unter anderem mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg, der Camerata Salzburg und den Bamberger Symphonikern. Er ist regelmäßig Gast bei Festspielen wie dem Heidelberger Frühling, dem Rheingau Musik Festival und den Salzburger Festspielen. Eine erfolgreiche Zusammenarbeit verbindet ihn mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Andrey Boreyko, Douglas Boyd, Lawrence Foster, Jun Märkl, Yannick Nézet-Séguin, Jonathan Nott und Michael Sanderling.
In jüngster Zeit arbeitet er besonders mit Alfred Brendel zusammen. In einem Jahr gewann er drei bedeutende Wettbewerbe in Folge gewann, den Casagrande-Wettbewerb, den London International Piano Competition und den Internationalen Beethovenwettbewerb Wien.
Er engagiert sich neben seiner Konzerttätigkeit in der von Lars Vogt gegründeten Organisation »Rhapsody in School«, welche sich für die Vermittlung von Klassik in Schulen einsetzt.

Ewa Kupiec © Laion

Ewa Kupiec

Ihre Engagements führten Ewa Kupiec bisher nicht nur zu den wichtigsten Festivals Europas, sondern auch zu zahlreichen großen Orchestern wie zu den Münchner Philharmonikern, zum Gewandhausorchester Leipzig, zum Royal Stockholm Philharmonic, Royal Philharmonic Orchestra, Warsaw Philharmonic, Melbourne Symphony Orchestra und andere. Zu den Dirigenten, mit denen sie gearbeitet hat, gehören u.a. Andrés Orozco-Estrada, Neeme Järvi, Sakari Oramo, Semyon Bychkov, Herbert Blomstedt, Krzysztof Penderecki und Lothar Zagrosek. Eine besonders enge künstlerische Zusammenarbeit verbindet sie seit dem Beginn ihrer Karriere mit dem Dirigenten Stanislaw Skrowaczewski.

Ewa Kupiec hat vielfach ausgezeichnete CDs veröffentlicht. Darunter finden sich Werke von Grażyna Bacewicz, Lutosławski, Szymanowski (ECHO Klassik Konzerteinspielung des Jahres 1997) und Paderewski. 2013 erschien die Erstaufnahme des Solo-Klavierwerks von Lutosławski. 2014 nahm sie für die Gesamteinspielung der Werke von Andrzej Panufnik dessen Klavierkonzert auf, begleitet vom Konzerthausorchester Berlin (ausgezeichnet mit dem ICMA Special Achievement Award 2015).

Ewa Kupiec ist leidenschaftliche Kammermusikerin – mit Partnern wie dem Cellisten Johannes Moser, dem Bläserquintett der Berliner Philharmoniker, dem Armida Quartett und dem Quartett Apollon Musagète. Sie studierte unter anderem in Kattowitz, an der Warschauer Chopin-Akademie sowie der Londoner Royal Academy of Music und gewann 1992 den ARD-Musikwettbewerb. Seit Herbst 2011 hat sie eine Professur für Klavier an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover inne.

Gabriela Montero

Gabriela Montero

Gabriela Montero wurde in Venezuela geboren und trat mit fünf Jahren erstmals öffentlich auf. Ihr erstes Konzert in ihrer Heimatstadt Caracas gab sie mit acht Jahren.
Ihre visionären Interpretationen und ihr einzigartiges Improvisationstalent haben sie auf der ganzen Welt bekannt gemacht. Nach ihren Konzerten lädt sie ihr Publikum regelmäßig ein, Melodien oder Fragmente vorzuschlagen, über die sie anschließend improvisiert.

Gabriela Montero wurde auch von den renommiertesten Orchestern der Welt eingeladen, darunter das Chicago Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, die Academy of St. Martin in the Fields, das Cleveland Orchestra, das City of Birmingham Symphony Orchestra und die Wiener Symphoniker.
Sie debütierte 2011 als Komponistin mit Ex Patria, einer Tondichtung für Klavier und Orchester, die ihre emotionelle Antwort auf Venezuelas Versinken in Gesetzlosigkeit, Korruption und Gewalt ist.

Als überzeugte Anwältin der Menschenrechte, wurde Gabriela Montero kürzlich von Amnesty International zur Honorarkonsulin ernannt.

Fabian Müller

Fabian Müller

Fabian Müller, geboren 1990 in Bonn, begann im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Seinen ersten Unterricht erhielt er von Rose Marie Zartner. Zahlreiche 1. Preise beim Bundeswettbewerb Jugend Musiziert, der Ibach-Preis, der Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben und der Jürgen-Ponto-Stiftung sowie 2011 der 1. Preis beim Prix amadéo de piano in Aachen folgten.

Mit 15 Jahren nahm Fabian sein Studium an der Musikhochschule Köln bei Pierre-Laurent Aimard und Tamara Stefanovich auf und besuchte Meisterkurse bei Menahem Pressler, Pavel Gililov und Leon Fleisher. Besonders seinem Lehrer Aimard und dessen Kontakt zu vielen bedeutenden Komponisten der letzten Jahrzehnte ist es zu verdanken, dass Fabian auch eine enge Beziehung zur Musik des 20. und 21. Jahrhunderts aufbauen konnte. Dies stellte er unter anderem im Jahr 2013 unter Beweis, als er Preisträger beim Ferruccio Busoni Klavierwettbewerb in Bozen wurde und darüber hinaus den Sonderpreis für die Interpretation zeitgenössischer Klaviermusik, den Internationalen Pressepreis sowie einen Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes von Ferruccio Busoni erhielt.

Müllers Konzertengagements führten ihn bereits in die Philharmonie Köln, die Tonhalle Düsseldorf, die Beethovenhalle in Bonn und zu zahlreichen Auftritten ins europäische Ausland. Daneben gastierte er bei renommierten Festivals wie dem Aldeburgh Festival in England, den Musikfestspielen Mecklenburg-Vorpommern sowie den Schwetzinger Festspielen und spielte mit dem hr-Sinfonieorchester, dem WDR Sinfonieorchester und dem Beethoven Orchester Bonn.

Das Konzertjahr 2015/16 beinhaltet Höhepunkte wie Recitals beim Klavier-Festival Ruhr, beim Heidelberger Frühling, beim Winners & Masters Gasteig, im Concertgebouw Amsterdam und in der Philharmonie Bratislava auch die Produktion seiner Debüt-CD »Out of Doors« ansteht.

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David Fray

Seit einigen Jahren zählt der französische Pianist David Fray zu den Top-Stars der jüngeren Generation. 1981 in Tarbes (Südfrankreich) geboren, begann David Fray im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel und absolvierte später seine Studien mit Auszeichnung bei Jacques Rouvier am Conservatoire National Supérieur de Musique in Paris. Die Karriere des jungen Pianisten wurde von so bedeutenden Künstlern wie Dmitri Bashkirov, Paul Badura-Skoda, Christoph Eschenbach und Pierre Boulez gefördert.

David Fray arbeitet mit berühmten Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Kurt Masur, Riccardo Muti, Yannick Nézet-Séguin und Esa-Pekka Salonen und wird von bedeutenden Orchestern eingeladen, darunter das Orchestre de Paris, Orchestre National de France, Concertgebouworkest Amsterdam, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, New York Philharmonic, San Francisco, Boston und Chicago Symphony. Fray gastierte bei den Salzburger Festspielen und dem Tanglewood Festival und konzertiert mittlerweile in nahezu allen renommierten Konzerthallen in Europa, Asien und den USA, von der Londoner Wigmore Hall, dem Théâtre des Champs-Elysées und dem Wiener Musikverein bis zur New Yorker Carnegie Hall, wo er im November 2010 sein Rezital-Debüt gab.

Arcadi Volodos
Photo: Marco Borggreve

Arcadi Volodos

Ob Schubert, Schumann, Brahms oder Rachmaninoff: für Arcadi Volodos‘ Interpretationen gilt, was ein Kritiker jüngst Einspielung Werken Federico Mompous schrieb: „Volodos bringt die ‚Musik des Schweigens’ mit atemberaubend gefühlvollem Anschlag und unglaublichen Klangfarben zum Schwingen und berührt dabei das Innerste jedes Zuhörers.“

1972 in St. Petersburg geboren, studierte Arcadi Volodos zunächst Gesang und Dirigieren am dortigen Konservatorium, ehe er sich ab 1987 ganz dem Klavierspiel widmete und seine pianistische Ausbildung am Moskauer Konservatorium bei Galina Egiazarowa sowie in Madrid und Paris fortsetzte.

Seit seinem New York-Debüt im Jahre 1996 arbeitet Volodos mit den weltweit führenden Orchestern, u. a. den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, der Staatskapelle Dresden, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre de Paris, dem Boston Symphony und dem New York Philharmonic Orchestra. Er spielt unter Dirigenten wie Lorin Maazel, James Levine, Zubin Mehta, Seiji Ozawa, Valery Gergiev, Riccardo Chailly, Ivan Fischer und Christoph Eschenbach. Volodos gastiert regelmäßig in London (Royal Festival Hall), Berlin (Philharmonie), Paris (Théâtre des Champs-Elysées), Amsterdam (Concertgebouw), Wien (Musikverein und Konzerthaus) und bei den Salzburger Festspielen.