Künstler

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Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg i.Br. und studierte an der Musikhochschule Freiburg, an der Züricher Hochschule der Künste und der Münchner Musikhochschule.

Die Semifinalistin des »Premio Paganini« Wettbewerbs ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie den »Young Virtuosos« in Sofia (2013) oder zuletzt der »Preis für die beste junge Interpretin« beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg im Breisgau.

Milena Wilke spielte als Solistin mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des »Zakhar Bron Chamber Orchestra« in der Berliner Philharmonie auf. Sie spielte Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Des Weiteren war sie Teilnehmerin bei Meisterkursen wie der »Karl Flesch Akademie« in Baden-Baden, »Kronberg Akademie«, »Sommer Akademie am Mozarteum Salzburg«, bei »Interlaken Classics« sowie beim »Internationalen Meisterkurs für Violine in der Residenz Oettingen«.
In der Spielzeit 2015 war sie zudem dritte Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters.

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Wu Man

Die chinesische Pipa-Virtuosin und Komponistin Wu Man wurde 1963 in Hangzhou geboren.

Wu studierte am Zentralen Musikkonservatorium in Peking bei Lin Shicheng, Kuang Yuzhong, Chen Zemin und Liu Dehai. Sie erhielt den Mastergrad im Fach Pipa und gewann 1989 den ersten Preis beim Nationalen Musikinterpretenwettbewerb. Seit 1990 lebt sie in den USA. Sie ist aktiv auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, des Jazz und der Weltmusik.

Zu den Ensembles, mit denen Wu regelmäßig zusammenarbeitet, gehören Yo-Yo Mas Silk Road Ensemble und das Kronos Quartet. Weiterhin trat sie unter anderem mit Henry Threadgill, Liu Suola und Martin Simpson auf. Musiker wie Terry Riley, Philip Glass, Lou Harrison, Tan Dun, Bright Sheng, Chen Yi, Zhou Long, Gabriela Lena Frank, Bun-Ching Lam und Evan Ziporyn komponierten Werke für sie.

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Isabelle Faust

Als Preisträgerin des Leopold-Mozart-Wettbewerbs in Augsburg und des Paganini-Wettbewerbs in Genua musizierte Isabelle Faust bereits in jungen Jahren mit bedeutenden Orchestern in aller Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Freiburger Barockorchester oder dem Chamber Orchestra of Europe.
Ihr Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten wie Ligeti, Lachenmann oder Widmann. Neben den großen sinfonischen Violinkonzerten führt sie auch Brahms’ und Mozarts Klarinettenquintette mit historischen Instrumenten auf.
Regelmäßig arbeitet sie mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Mariss Jansons, Giovanni Antonini, Philippe Herreweghe, Daniel Harding, Bernard Haitink und Andris
Nelsons zusammen.

Isabelle Faust spielt die »Dornröschen«-Stradivari von 1704, eine Leihgabe der L-Bank Baden-Württemberg.

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Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent tritt weltweit mit den renommiertesten Orchestern unter Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Vladimir Jurowski, Peter Eötvös, Sir Simon Rattle und Riccardo Chailly auf. Im Rahmen zahlreicher Residenzen hat er sich als Macher, Dirigent und Pianist hervorgetan, etwa bei Projekten für die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York, das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie,  das Lucerne Festival, das Mozarteum Salzburg, die Cité de la Musique in Paris, das Tanglewood Festival und das Londoner Southbank Centre. Aimard ist zudem Künstlerischer Leiter des Aldeburgh Festivals.

Pierre-Laurent Aimard wurde 1957 in Lyon geboren und studierte am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und in London bei Maria Curcio. Zu frühen Erfolgen gehören der Sieg beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb 1973, im Alter von 16 Jahren, und die Ernennung zum ersten Klaviersolisten des Ensemble Intercontemporain von Pierre Boulez, drei Jahre später.

Aimard hat eng mit zahlreichen bedeutenden Komponisten zusammengearbeitet, darunter György Kurtág, Stockhausen, Carter, Pierre Boulez und George Benjamin. Auch mit György Ligeti, dessen gesamte Klavierwerke er eingespielt hat, verbindet ihn eine langjährige Beziehung.
Durch seine Professur an der Hochschule Köln und weltweite Konzert-Vorträge und Workshops verbreitet er sein umfangreiches Wissen über Musik in einer inspirierenden und sehr persönlichen Art und Weise.

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Alexandre Tharaud

Der 1968 in Paris geborene Alexandre Tharaud studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris. 1989 gewann er den Zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Es folgten Einladungen zu den BBC Proms, zum Klavierfestival von La Roque d’Anthéron, zu der Reihe »Meister Zyklus« nach Bern und ins Grand Théâtre nach Bordeaux. Seitdem tritt Alexandre Tharaud regelmäßig mit Soloprogrammen in den großen Konzertsälen in Europa, Amerika und Asien auf. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter des Amadeus Festivals in Meinier (Schweiz).

Alexandre Tharaud arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Bernard Labadie und Georges Prêtre sowie Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio France oder dem Tonhalle Orchester Zürich zusammen. Auch US-amerikanische Orchester wie das Philadelphia Symphony Orchestra luden ihn für Konzerte ein u.a. in die größten und bekanntesten Säle der USA wie die Carnegie Hall in New York, der Symphony Hall in Boston und der Walt Disney Hall in Los Angeles.

Mit Begeisterung setzt sich Alexandre Tharaud auch für zeitgenössische Komponisten ein. So ist er Widmungsträger zahlreicher neuer Werke und brachte Kompositionen etwa von Renaud Gagneux, Jacques Lenot, Guillaume Connesson, Thierry Pécou, Thierry Escaich und Olivier Greif zur Uraufführung.

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Nemanja Radulovic

Nemanja Radulovic erhielt seine Ausbildung an der Fakultät für darstellende Künste in Belgrad bei Dejan Mihailovic und an der Hochschule Saarbrücken bei Joshua Epstein. Mit 14 Jahren ging er nach Frankreich, und wurde im September 2000 am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in die Klasse von Patrice Fontanarosa aufgenommen. Er nahm an Meisterklassen von Yehudi Menuin, Josua Epstein und Salvatore Accardo teil.

Er wurde beim Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover, dem George Enescu Wettbewerb in Bukarest, dem Antonio Stradivari Wettbewerb in Cremona und beim Wieniawski-Lipinski Wettbewerb in Polen ausgezeichnet. Er ist Preisträger der Stiftung der Goupe Banque Populaire und wurde bei den Victoires de la Musique in Cannes zur internationalen Entdeckung des Jahres ernannt.

Seine Debütkonzerte in der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden, im Amsterdamer Concertgebouw, dem Megaron Athen, dem Barbican London, der Cité de la Musique in Paris, in Brüssel und in der New Yorker Carnegie Hall wurden von und Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert.

Nemanja Radulovic hat zwei Ensembles gegründet: »Les Trilles du Diable«, und mit serbischen und französischen Musikern das Orchester »Double Sens«. Mit den »Trilles du Diable« debütierte er 2014 beim Rheingau Musik Festival.

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Daniil Trifonov

1991 in Nischni Nowgorod geboren, ist Daniil Trifonov einer der leuchtendsten Namen der kommenden Pianistengeneration. Aufsehen erregte er, als er in der Saison 2010/11 den 3. Preis beim Internationalen Chopin-Wettbewerb in Warschau, den 1. Preis beim Rubinstein-Wettbewerb in Tel Aviv und den 1. Preis und Großen Preis beim Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerb gewann.
Debüts bei den Wiener Philharmonikern, dem London Symphony und Mariinski-Orchester unter Valery Gergiev, beim Israel Philharmonic unter Zubin Mehta, beim Philharmonia Orchestra unter Lorin Maazel, beim Los Angeles Philharmonic Orchestra unter Miguel Harth-Bedoya, beim Philadelphia Orchestra unter Cristian Macelaru oder beim New York Philharmonic unter Alan Gilbert folgten.

Daniil Trifonov ist darüber hinaus ein anerkannter Kammermusiker und tritt mit Kollegen wie Nicholas Angelich, Renaud Capuçon, Gautier Capuçon, Yuri Bashmet und Vilde Frang bei Festivals auf.

Daniil Trifonov begann seine musikalische Ausbildung mit fünf Jahren. Er nahm am Moskauer Gnessin-Institut Unterricht bei Tatiana Zelikman (2000-2009). Von 2006 bis 2009 studierte er außerdem Komposition und schreibt seither Klavier-, Kammer- und Orchesterwerke. Seit 2009 studiert er am Cleveland Institute of Music in der Klasse von Sergei Babayan.

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Julia Fischer

Julia Fischer gehört nicht nur zu den gefragtesten Geigensolistinnen weltweit, sondern feiert auch als Pianistin und Kammermusikerin Erfolge. Bereits im Alter von neun Jahren wurde sie als Jungstudentin von der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco an die Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. Im Herbst 2011 übernahm sie deren Nachfolge.
Julia Fischer ist bei den international wegweisenden Orchestern sowie den wichtigen Musikfestivals weltweit zu Gast. Im Mai 2013 gab sie ein umjubeltes Debüt bei den Wiener Philharmonikern, wo sie unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen an einem Abend dessen Violinkonzert sowie das Beethoven-Violinkonzert zur Aufführung brachte. Zwei Jahre zuvor gab sie ihr ebenfalls viel beachtetes Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle bei den Salzburger Osterfestspielen.

2011 gründete Julia Fischer ihr eigenes Quartett, in dem sie gemeinsam mit dem Geiger Alexander Sitkovetsky, dem Bratscher Nils Mönkemeyer und dem Cellisten Benjamin Nyffenegger musiziert. In weiteren Kammermusikkonzerten spielt Julia Fischer im Duo mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott sowie mit Milana Chernyavska, Yulianna Avdeeva und Igor Levit als Klavierpartner.

Neben ihrer Professorentätigkeit gibt Julia Fischer regelmäßig Meisterkurse während der Musikferien am Starnberger See, außerdem nimmt sie  an der Initiative »Rhapsody in School« teil.
Julia Fischer spielt auf einer Geige von Giovanni Battista Guadagnini (1742) sowie auf einer Philipp Augustin Geige (2011).

Till Plinkert macht bald sein Abitur und will danach Trompete studieren. Häufig schon war er bei „Jugend musiziert“ erfolgreich.

Bild: Philipp Rothe, 06.02.2014

Alexander Baier & Till Plinkert

Alexander Baier war Schüler von Uwe Balser an der Städtischen Musik- und Singschule Heidelberg und studiert seit 2014 bei Prof. Thomas Duis an der Hochschule für Musik Saarbrücken.
Am Klavier gewann er im Duo mit Violine, Klavier und Trompete (Till Plinkert) mehrmals erste und zweite Preise im Bundeswettbewerb Jugend musiziert.
Solistisch gewann er den 1. Yamaha-Preis in Bad Herrenalb 2011, den 3. Bundespreis bei Jugend musiziert 2011, den 1. Bundespreis 2014 und den Preis der Harald-Genzmer-Stiftung in der Kategorie »Klassische Moderne« bei WESPE 2014.
Schon sechsmal war er auf Tournee mit dem Bundesjugendorchester quer durch Deutschland und Europa und spielte mit ihnen vier CDs ein.

Till Plinkert, geb. 1995, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht mit fünf Jahren. Zunächst wurde er an den Musikschulen in Homburg/Saar und später in Heidelberg von Friedhelm Bießecker unterrichtet. Mit 14 Jahren wurde er Jungstudent bei Prof. Wolfgang Bauer (MH Stuttgart). Seit September 2015 studiert er bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Musikhochschule in Frankfurt.
Till Plinkert ist mehrfacher 1. Bundespreisträger bei Jugend musiziert und Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben, der Berthold Hummelstiftung und Stipendiat der Domhofstiftung. Ebenso ist er Mitglied des Landesjugendorchester und Bundesjugendorchester.

Hakan Hardenberger 2011
Photo: Marco Borggreve

Håkan Hardenberger

Håkan Hardenberger gehört zu den bedeutendsten Trompetern unserer Zeit. Neben seinen herausragenden Aufführungen des klassischen Repertoires ist er einer der bekanntesten Botschafter für Neue Musik. Hardenberger gibt Konzerte mit den führenden Orchestern der Welt, darunter New York Philharmonic, Boston Symphony, Wiener Philharmoniker, London Symphony sowie NHK Symphony Orchestra. Er arbeitet mit Pierre Boulez, Alan Gilbert, Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons und David Zinman. Komponisten wie Harrison Birtwistle, Hans Werner Henze, Rolf Martinsson, Arvo Pärt, Mark-Anthony Turnage und Rolf Wallin komponierten bereits für ihn, genauso wie HK Gruber dessen Konzert Aerial bereits mehr als 60 Aufführungen weltweit erlebte.

Hardenberger dirigierte bereits Orchester wie die Dresdner Philharmoniker, BBC Philharmonic, St Paul Chamber Orchestra, Northern Sinfonia, RTE National Symphony Dublin, Real Filharmonía Galicia, Tampere Philharmonic, Malmö Symphony und Vastrås Sinfonietta.

Geboren in Malmö, begann Hardenberger im Alter von acht Jahren Trompete zu lernen, zunächst unterrichtet von Bo Nilsson. Später studierte er an der Pariser Musikhochschule bei Pierre Thibaud sowie in L.A. bei Thomas Stevens. Er ist Professor am Malmö Conservatoire.