Künstler

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Liisa Randalu

Die Bratschistin Liisa Randalu wurde in Tallinn (Estland) geboren und wuchs in Karlsruhe auf. Sie studierte in Frankfurt am Main und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin
Liisa Randalu ist mehrfache erste Preisträgerin internationaler Wettbewerbe und ist Gast bei Festivals wie dem Rheingau Musikfestival, dem Schleswig-Holstein Musikfestival und dem Heidelberger Frühling. Sie ist Stipendiatin der Gemeinnützigen Hertie Stiftung, der Villa Musica Mainz sowie der Studienstiftung des Deutschen Volkes.
Seit 2016 lehrt sie als Gastdozentin an der Musikakademie in Tallinn, sowie am Feuermann Konservatorium der Kronberg Academy.

Als Mitglied des Schumann Quartetts ist sie regelmäßig in allen großen Sälen sowie Festivals der Welt zu Gast. Das Ensemble ist unter anderem Preisträger des Premier Prix de Concours de Bordeuax 2013, des Jürgen-Ponto-Preises 2014 und erhielt 2016 den Newcomer Award des BBC Music Magazines. Zu den Kammermusikpartnern des Quartettes gehören Künstler wie Sabine Meyer, Menahem Pressler, Nicolas Altstaedt und Albrecht Mayer. Vertreten wird das Schumann Quartett von dem Impresariat Simmenauer in Berlin.

Till Hoffmann

Till Hoffmann

Till Hoffmann wurde 1996 in Freiburg i. Br. geboren und erhielt mit sechs Jahren  ersten Klavierunterricht. Nach einem Umzug nach Stuttgart hatte er Unterricht in der Klasse von Nella und Andrej Jussow an der Stuttgarter Musikschule, wo er seit 2011 auch Mitglied der studienvorbereitenden Klasse war.

Er ist mehrfacher Preisträger, u. a. gewann er beim Wettbewerb »Jugend musiziert« mehrere erste Preise, zuletzt beim Bundeswettbewerb im Juni 2014 einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl in der Kategorie Klavier Solo. 2013 errang Hoffmann den ersten Preis des Bach-Wettbewerbs in Köthen/Anhalt; im Sommer 2015 wurde er mit u. a. mit dem Hauptpreis beim Internationalen Klavierpodium der Jugend München ausgezeichnet.
Seit Oktober 2014 ist Till Hoffmann Klavierstudent an der Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Prof. Kaya Han. 2016 war er außerdem Mitglied der tonali-Akademie in Hamburg.

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Albrecht Mayer

Albrecht Mayer studierte bei Gerhard Scheuer, Georg Meerwein, Ingo Goritzki und Maurice Bourgue, begann seine berufliche Laufbahn 1990 als Solo-Oboist der Bamberger Symphoniker und wechselte 1992 in die gleiche Position zu den Berliner Philharmonikern. Als Solist ist Albrecht Mayer international äußerst gefragt und gründete auf der Suche nach seinem persönlichen Klangideal unlängst sein eigenes Ensemble New Seasons. Begleitet vom Orpheus Chamber Orchestra gab Albrecht Mayer 2007 sein Debut in der New Yorker Carnegie Hall. 2008 war er »Artiste étoile« beim Lucerne Festival. Neben seiner solistischen Tätigkeit tritt Albrecht Mayer regelmäßig auch als Dirigent in Erscheinung.

2004, 2008 und 2010 wurde Albrecht Mayer mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet, im Dezember 2006 erhielt er den E. T. A.-Hoffmann-Kulturpreis seiner Heimatstadt Bamberg. 2013 wurde er in die Gramophone »Hall of Fame« aufgenommen, und ihm wurde darüber hinaus der Kulturpreis Bayern verliehen.

Albrecht Mayer spielt eine Oboe und eine Oboe d’amore der Gebrüder Mönnig.

Er ist Begründer der Albrecht Mayer Stiftung.


 

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Gabriel Schwabe

Gabriel Schwabe wurde 1988 in Berlin als Sohn deutsch-spanischer Eltern geboren. Er studierte Cello an der Universität der Künste in Berlin und von 2008 bis 2013 als Student von Frans Helmerson an der Kronberg Academy. Er nahm an Meisterkursen von Heinrich Schiff, Janos Starker, David Geringas, Gary Hoffman und Gidon Kremer teil.

Schwabe ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, u.a. des Grand Prix Emanuel Feuermann und des Deutschen Musikwettbewerb des Deutschen Musikrates.

Schwabe gastiert regelmäßig bei namhaften Klangkörpern wie dem Philharmonia Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und die NDR Radiophilharmonie. Recitals führten ihn bereits in die Wigmore Hall in London, das Konzerthaus Berlin, die Alte Oper in Frankfurt und in die Berliner Philharmonie.

Zu Schwabes Kammermusikpartnern gehören Interpreten wie Albrecht Mayer, David Orlowsky, Christian Tetzlaff, Tianwa Yang, Nils Mönkemeyer, Nicolas Altstaedt, Lars Vogt und Nicholas Rimmer.

Der Cellist ist regelmäßiger Gast bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Internationalen Cello Festival in Kronberg. Er ist zudem Künstlerischer Leiter der Kammermusikreihe »Resonanzen« im Stadtmuseum Siegburg, dem Geburtshaus Engelbert Humperdincks.

Gabriel Schwabe spielt ein in Italien gebautes Violoncello (Brescia, um 1600) – eine Leihgabe aus Privatbesitz.

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Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg i.Br. und studierte an der Musikhochschule Freiburg, an der Züricher Hochschule der Künste und der Münchner Musikhochschule.

Die Semifinalistin des »Premio Paganini« Wettbewerbs ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie den »Young Virtuosos« in Sofia (2013) oder zuletzt der »Preis für die beste junge Interpretin« beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg im Breisgau.

Milena Wilke spielte als Solistin mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des »Zakhar Bron Chamber Orchestra« in der Berliner Philharmonie auf. Sie spielte Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Des Weiteren war sie Teilnehmerin bei Meisterkursen wie der »Karl Flesch Akademie« in Baden-Baden, »Kronberg Akademie«, »Sommer Akademie am Mozarteum Salzburg«, bei »Interlaken Classics« sowie beim »Internationalen Meisterkurs für Violine in der Residenz Oettingen«.
In der Spielzeit 2015 war sie zudem dritte Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters.

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Wu Man

Die chinesische Pipa-Virtuosin und Komponistin Wu Man wurde 1963 in Hangzhou geboren.

Wu studierte am Zentralen Musikkonservatorium in Peking bei Lin Shicheng, Kuang Yuzhong, Chen Zemin und Liu Dehai. Sie erhielt den Mastergrad im Fach Pipa und gewann 1989 den ersten Preis beim Nationalen Musikinterpretenwettbewerb. Seit 1990 lebt sie in den USA. Sie ist aktiv auf dem Gebiet der zeitgenössischen Musik, des Jazz und der Weltmusik.

Zu den Ensembles, mit denen Wu regelmäßig zusammenarbeitet, gehören Yo-Yo Mas Silk Road Ensemble und das Kronos Quartet. Weiterhin trat sie unter anderem mit Henry Threadgill, Liu Suola und Martin Simpson auf. Musiker wie Terry Riley, Philip Glass, Lou Harrison, Tan Dun, Bright Sheng, Chen Yi, Zhou Long, Gabriela Lena Frank, Bun-Ching Lam und Evan Ziporyn komponierten Werke für sie.

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Isabelle Faust

Als Preisträgerin des Leopold-Mozart-Wettbewerbs in Augsburg und des Paganini-Wettbewerbs in Genua musizierte Isabelle Faust bereits in jungen Jahren mit bedeutenden Orchestern in aller Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Freiburger Barockorchester oder dem Chamber Orchestra of Europe.
Ihr Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten wie Ligeti, Lachenmann oder Widmann. Neben den großen sinfonischen Violinkonzerten führt sie auch Brahms’ und Mozarts Klarinettenquintette mit historischen Instrumenten auf.
Regelmäßig arbeitet sie mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Mariss Jansons, Giovanni Antonini, Philippe Herreweghe, Daniel Harding, Bernard Haitink und Andris
Nelsons zusammen.

Isabelle Faust spielt die »Dornröschen«-Stradivari von 1704, eine Leihgabe der L-Bank Baden-Württemberg.

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Pierre-Laurent Aimard

Pierre-Laurent tritt weltweit mit den renommiertesten Orchestern unter Dirigenten wie Esa-Pekka Salonen, Vladimir Jurowski, Peter Eötvös, Sir Simon Rattle und Riccardo Chailly auf. Im Rahmen zahlreicher Residenzen hat er sich als Macher, Dirigent und Pianist hervorgetan, etwa bei Projekten für die Carnegie Hall und das Lincoln Center in New York, das Wiener Konzerthaus, die Berliner Philharmonie,  das Lucerne Festival, das Mozarteum Salzburg, die Cité de la Musique in Paris, das Tanglewood Festival und das Londoner Southbank Centre. Aimard ist zudem Künstlerischer Leiter des Aldeburgh Festivals. Pierre-Laurent Aimard wurde 1957 in Lyon geboren und studierte am Pariser Conservatoire bei Yvonne Loriod und in London bei Maria Curcio. Zu frühen Erfolgen gehören der Sieg beim Olivier-Messiaen-Wettbewerb 1973, im Alter von 16 Jahren, und die Ernennung zum ersten Klaviersolisten des Ensemble Intercontemporain von Pierre Boulez, drei Jahre später. Aimard hat eng mit zahlreichen bedeutenden Komponisten zusammengearbeitet, darunter György Kurtág, Stockhausen, Carter, Pierre Boulez und George Benjamin. Auch mit György Ligeti, dessen gesamte Klavierwerke er eingespielt hat, verbindet ihn eine langjährige Beziehung. Durch seine Professur an der Hochschule Köln und weltweite Konzert-Vorträge und Workshops verbreitet er sein umfangreiches Wissen über Musik in einer inspirierenden und sehr persönlichen Art und Weise.

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Alexandre Tharaud

Der 1968 in Paris geborene Alexandre Tharaud studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse in Paris. 1989 gewann er den Zweiten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Es folgten Einladungen zu den BBC Proms, zum Klavierfestival von La Roque d’Anthéron, zu der Reihe »Meister Zyklus« nach Bern und ins Grand Théâtre nach Bordeaux. Seitdem tritt Alexandre Tharaud regelmäßig mit Soloprogrammen in den großen Konzertsälen in Europa, Amerika und Asien auf. Seit 2011 ist er künstlerischer Leiter des Amadeus Festivals in Meinier (Schweiz).

Alexandre Tharaud arbeitet mit renommierten Dirigenten wie Bernard Labadie und Georges Prêtre sowie Orchestern wie dem Orchestre National de France, dem Orchestre Philharmonique de Radio France oder dem Tonhalle Orchester Zürich zusammen. Auch US-amerikanische Orchester wie das Philadelphia Symphony Orchestra luden ihn für Konzerte ein u.a. in die größten und bekanntesten Säle der USA wie die Carnegie Hall in New York, der Symphony Hall in Boston und der Walt Disney Hall in Los Angeles.

Mit Begeisterung setzt sich Alexandre Tharaud auch für zeitgenössische Komponisten ein. So ist er Widmungsträger zahlreicher neuer Werke und brachte Kompositionen etwa von Renaud Gagneux, Jacques Lenot, Guillaume Connesson, Thierry Pécou, Thierry Escaich und Olivier Greif zur Uraufführung.

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Nemanja Radulović

Nemanja Radulović erhielt seine Ausbildung an der Fakultät für darstellende Künste in Belgrad bei Dejan Mihailovic und an der Hochschule Saarbrücken bei Joshua Epstein. Mit 14 Jahren ging er nach Frankreich, und wurde im September 2000 am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in die Klasse von Patrice Fontanarosa aufgenommen. Er nahm an Meisterklassen von Yehudi Menuin, Josua Epstein und Salvatore Accardo teil.

Er wurde beim Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover, dem George Enescu Wettbewerb in Bukarest, dem Antonio Stradivari Wettbewerb in Cremona und beim Wieniawski-Lipinski Wettbewerb in Polen ausgezeichnet. Er ist Preisträger der Stiftung der Goupe Banque Populaire und wurde bei den Victoires de la Musique in Cannes zur internationalen Entdeckung des Jahres ernannt.

Seine Debütkonzerte in der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden, im Amsterdamer Concertgebouw, dem Megaron Athen, dem Barbican London, der Cité de la Musique in Paris, in Brüssel und in der New Yorker Carnegie Hall wurden von und Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert.

Nemanja Radulović hat zwei Ensembles gegründet: »Les Trilles du Diable«, und mit serbischen und französischen Musikern das Orchester »Double Sens«. Mit den »Trilles du Diable« debütierte er 2014 beim Rheingau Musik Festival.

Veranstaltungen

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Eröffnungskonzert: Julia Fischer & BBC Philharmonic

Britische Orchester, zumal wenn sie zur internationalen Spitze gehören wie das BBC Philharmonic, sind gerne Botschafter der Musik ihres Landes. Benjamin Brittens Violinkonzert gehört zweifellos zu den bedeutendsten Werken seiner Art – und ist hierzulande dennoch ein immer wieder zu hebender Schatz: ein Werk, das mit beiden Beinen im zwanzigsten Jahrhundert steht und zugleich keine Berührungsängste gegenüber der Tradition hat. Mit Julia Fischer kommt die denkbar stärkste Interpretin dieses Werks nach Heidelberg. Zur sensiblen Nachdenklichkeit Brittens gesellt sich mit Tschaikowskys vierter Sinfonie ein »all time favourite« aller Liebhaber rauschhafteffektvoller Klassik.

Wir danken

Dr. Jobst Wellensiek und Dr. Manfred Lamy

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Martin Grubinger & BBC Philharmonic

Wann je hat ein Schlagzeuger einen solch nachhaltigen Erfolg gehabt wie Martin Grubinger? Und er hat diesen Erfolg klug eingesetzt: Grubinger hat schon mehrere Komponisten zu neuen Werken angeregt, darunter Péter Eötvös mit »Speaking drums« und Tan Dun, der sein »The Tears of Nature« ebenfalls für den Österreicher geschrieben hat. Auch Edward Elgar weist in seiner zweiten Sinfonie, 1911 uraufgeführt, dem Schlagzeug eine herausragende Rolle zu: Im rastlosen Scherzo soll es nach dem Willen des Komponisten das Orchester in einer atemberaubenden Passage nach und nach »unter sich begraben«.

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken Merken

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Sol Gabetta & Il Giardino Armonico

18.45 Uhr Konzerteinführung der »Classic Scouts« im Ballsaal der Stadthalle

Barock und Klassik sind nicht zwei säuberlich geschiedene Epochen, sondern vielfältig miteinander verwoben. Das zeigt das exzellente Programm, mit dem Sol Gabetta in Heidelberg gastiert. Die Bach-Söhne Wilhelm Friedemann und Carl Philipp Emanuel stehen mit einem Bein im achtzehnten, mit dem anderen im langen neunzehnten Jahrhundert. Telemanns feines Gespür für allerneueste musikalische Trends macht ihn zu einem idealen Begleiter der beiden Brüder, dessen Vater sich in seiner Orchestermusik gelegentlich auch schon in die neue Zeit hinein traute.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Sol Gabetta im Ballsaal der Stadthalle