Veranstaltungen

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Pera Ensemble: »Jerusalem«

Jerusalem: Kaum eine andere Stadt ist seit Jahrhunderten ein solcher Schmelztiegel der Kulturen gewesen. In ihr kann man täglich neu erleben, was es heißt, »in der Fremde« zu leben und zugleich Heimat zu finden. Der heutige Abend – mit Konzert und Stadthalle late – ist eine musikalisch-kulinarische Hommage an diese Stadt. Und welches Ensemble könnte diese Hommage kompetenter formulieren als das in vielen Kulturen beheimatete Pera Ensemble? Die hebräische Sängerin Michal Elia Kamal, der türkische Sänger Ibrahim Suat Erbay (Jerusalem stand 400 Jahre unter osmanischer Herrschaft), Musiker aus Spanien, Italien, Deutschland und der Türkei, die sowohl in der Alten Musik wie auch in der Welt der orientalischen Instrumente zu Hause sind – das ist die Besetzung, die zusammen mit echter Jerusalemer Küche in der »Stadthalle late« diesen Abend unvergleichlich machen wird.

Im Anschluss:  kulinarische Stadthalle late mit Musikern des Pera Ensemble im Festivalzentrum
€ 15 Jerusalem Teller (ohne Getränke; nicht im Ticketpreis enthalten)
Reservierung sind unter Tel. 06221 1422886 möglich.

Jerusalem Teller
Hummus mit Pitabrot
Labneh mit Olivenöl und Kräutern
Auberginendip mit Knoblauch, Zitrone und Granatapfelkernen
Gegrilltes Lammkotelett / Falafel (vegetarischer Teller)
Mariniertes Zitronenhühnchen mit Arak / Geröstete Okraschoten mit Tomaten (vegetarischer Teller)
Safranreis mit Berberitzen, Pistazien und Kräutern

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Kristjan Järvi & SWR Symphonieorchester

»Bauen im Bestand« – diese Formulierung aus dem Vokabular der Architekten kann man mitunter auch auf das Komponieren anwenden. Mahler baute Beethovens Quartetto serioso für Orchester um, und Uri Caine, der sich auf der vielbeachteten CD »Urlicht« Mahler auf die unterschiedlichsten Weisen aneignete und ihnen teils neue Fassaden, teils eine neue Inneneinrichtung gab, tritt hier nun mit einem Lied-Zyklus über Gedichte aus »Des Knaben Wunderhorn« in Erscheinung, einem Auftragswerk des Heidelberger Frühling. Seine Orchesterlieder werden freilich nicht zu einem »Bauen im Bestand« Mahlers – die von Gustav Mahler für seinen eigenen Zyklus benutzten Texte hat Uri Caine gemieden. Lesen Sie mehr dazu hier.

22.00 Uhr Stadthalle late im Festivalzentrum

Wir danken
Dr. Renate Keysser-Götze, Dr. Dietrich Götze und
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Thomas Hampson © Kristin Hoebermann

Thomas Hampson & Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Lange war die Kunstmusik in den USA allein von den Musiktraditionen Europas bestimmt, bis sich dank der kulturellen und ethnischen Vielfalt der dort lebenden Menschen ab Beginn des 20. Jahrhunderts langsam ganz eigene amerikanische Idiome entwickelten. Diese reichen von der Streicherserenade Samuel Barbers, einer der ersten Kompositionen des 18-Jährigen, über den mit Volksliedern angereicherten und den Siedlermythos feiernden »Appalachian Spring« Aaron Coplands bis zu Leonard Bernsteins ausgelassener »Candide«-Ouvertüre. Thomas Hampson, der schon viele Jahre sowohl menschlich als auch musikalisch den Heidelberger Frühling bereichert, präsentiert die 2009 für ihn komponierten »Letters from Lincoln« von Michael Daugherty, eine musikalische Hommage an den berühmten Präsidenten und »Sklavenbefreier«.

 

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

 

 

Das Konzert wird mitgeschnitten von
Deutschlandradio Kultur

 

Sendetermin: 06. April 15 20:03 Uhr Deutschlandradio Kultur