Künstler

1500_boschkor-lara-c-fabian-stuertz

Lara Boschkor

Lara Boschkor, geboren 1999 in Tübingen, studierte an den Frühförderinstituten der Musikhochschule in Köln und Detmold und später an der Kronberg Academy bei Kolja Blacher und Erik Schumann. Meisterkurse bei Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Boris Kuschnir und Miriam Fried vervollständigen ihr Profil.

Lara Boschkor erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko und den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn gewann – als jüngste Geigerin der Wettbewerbe. Schon zuvor wurde sie mit Preisen und Auszeichnungen geehrt: Unter anderem erspielte sie sich 2009 den 1. Preis des Paul Hindemith Wettbewerbs in Berlin und den Grand Prix beim 20. Concours International Flame in Paris. Lara ist außerdem 1. Bundespreisträgerin mit Höchstpunktzahl beim Wettbewerb »Jugend musiziert«: 2013 in der Solo- und 2014 in der Ensemblewertung.

Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von acht Jahren. Es folgten Auftritte u.a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, dem Théâtre Marigny Paris, der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan und dem Cuvilliés-Theater in München. 2014 debütierte Lara in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York. Sie gastierte u.a. beim Festival Schloss Britz Berlin, beim Festival »Lucca Estate« in Italien und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs
des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Lara Boschkor seit Februar 2012 eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1740, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben.

1500_roodabe-shamloo

Roodabe Shamloo

Die Iranerin Roodabe Shamloo studierte Musik und Komposition bei Alireza Mashayekhi und Mehran Rohani an der Universität in Teheran und arbeitete als Klavierlehrerin und Manager der Haftan Art Gallery. Auftritte führten sie nach Linz zum Festival 4020, Wien und Weimar. Sie widmet sich insbesondere der Vertonung von Gedichten und belegte Kompositions-Meisterkurse u. a. bei Johanna Doderer. 

1500_mahdis-kashani-1

Mahdis Kashani

Nach ihrem Bachelor in Elektroingenieurwesen studierte die 1984 geborene Iranerin Mahdis Kashani einen Master in Komposition an  der Sooreh University in Teheran, bereits seit 2004 nahm sie privat Unterricht in Komposition, Harmonielehre, Klavier und Musiktheorie und trat in verschiedenen Konzerten im Iran auf. Als Komponistin wurde sie nach Österreich, die Ukraine, Italien und Belgien eingeladen, ihre Werke wurden in den USA, England, Mexiko und Brasilien aufgeführt. 2015 veröffentlichte sie mit »The Report of Manaslue« ihre erste Filmmusik. Kashani ist Mitglied des Iran House of Music und interessiert sich für persischen Gesang und iranische Percussion.

1500_samuel-milea-2

Samuel Milea

Samuel Joseph Milea wurde 1995 in England geboren und kam als Geiger und Chorsänger früh mit Musik in Berührung. Er studiert Komposition, Kontrapunkt und Musikanalyse am London College of Music der University of West London bei Param Vir und im Rahmen des ERASMUS Austauschprogramms in Rom. Als Blogger schreibt er regelmäßig über Konzerte und tritt auch selbst auf, zuletzt bei den BBC Proms im Sommer 2016 als Mitglied des LCM Chorus.

1500_worlitzsch-valentino-c-dsm_david-ausserhofer

Valentino Worlitzsch

Valentino Worlitzsch (*1989 in Hannover) studierte Cello und Klavier in Hannover, Hamburg, Paris und Weimar. Seine musikalische Ausbildung vertieft er durch zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Wolfgang Boettcher und László Fenyö.

Als Cellist und Pianist, solistisch wie kammermusikalisch, ist er vielfacher Bundespreisträger »Jugend musiziert« und weiterer Auszeichnungen. 2014 war er außerdem Semifinalist des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München, ein Jahr darauf beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in St. Petersburg. 2016 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet.

Solistisch stand Valentino Worlitzsch mit Klangkörpern wie dem Münchener Kammerorchester und den Nürnberger Symphonikern auf der Bühne. Einladungen führten ihn u. a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Worlitzsch ist Stipendiat diverser Stiftungen, darunter die Deutsche Stiftung Musikleben sowie die Yehudi Menuhin Stiftung »Live Music Now«.

Als Preisträger des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Valentino Worlitzsch seit Februar 2015 ein Violoncello mit Zettel »Gia. Bapt. Grancino«, römische Schule, 18. Jahrhundert.

1500_brabetz-christina-dsm_anne-hornemann

Christina Brabetz

Christina Brabetz, 1993 als Kind einer Familie deutscher Abstammung in Namibia geboren, studierte Violine an der Musikhochschule Detmold, am Konservatorium Wien sowie seit 2013 bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

2010 gewann sie den TONALi Grand Prix in Hamburg und erhielt darüber hinaus den Jury- sowie den Publikumspreis. Zwei Jahre darauf debütierte Christina Brabetz im Großen Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin mit der Brünner Philharmonie. 2013 folgte ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam. Anfang 2014 war sie auf einer ausgedehnten Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester als Solistin zu erleben, 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt mit der Kammerphilharmonie Bremen.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christina Brabetz seit Februar 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Turin 1779.

1500_errera-karolina-c-dsm_david-ausserhofer

Karolina Errera

Die Bratschistin Karolina Errera (*1993 in Moskau) studierte an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums sowiean der Universität der Künste Berlin. 2010 ergänzte sie ihre musikalische Ausbildung an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg.
Seit Dezember 2015 ist sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Errera ist vielfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, darunter eines Sonderpreises beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie ein 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen.

Seit 2012 hat sie regelmäßig an verschiedenen Musikfestivals und Meisterklassen wie dem Verbier Festival, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und dem Prades Pablo Casals Festival teilgenommen. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben, deren Stipendiatin sie ist, nahm sie bereits 2014 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil.

Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

Cairo Jazz station

Cairo Jazz Station

Cairo Jazz Station
João Barradas, Akkordeon (Portugal)
Ismail Altunbas, Schlagzeug (Türkei)
Loris Leo Lari, Kontrabass (Italien)
Abdallah Abozekry, Saz (Ägypten)

Am Knotenpunkt von Jazz und zeitgenössischer Musik des Nahen Ostens liegt die »Cairo Jazz Station«: Das Ensemble ist aus einer pädagogischen und künstlerischen Zusammenarbeit zwischen dem Aix-en-Provence Festival und dem Makan ägyptischen Zentrum für Kultur und Kunst entstanden, und hat sich das Ziel gesetzt, nach einer neuen, gemeinsamen musikalischen Identität in der Tradition der mündlichen und der improvisierten Musik Europas und des Nahen Ostens zu suchen. Eine einzigartige neue Mischung aus Timbres, geboren aus der Notwendigkeit, den Abstand zwischen den Ufern und Klangwelten einer sich rasch verändernden Welt zu überbrücken.

In Kooperation mit dem Festival d’Aix-en-Provence.

1500_bild-julian-bachmann-2

Julian Bachmann

Julian Bachmann (*1993 in Mannheim) gewann 2007 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Solowertung »Violoncello«. Seitdem war er Sieger und Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2009 studiert er in der Klasse von Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karslruhe. Meisterkurse bei Steven Isserlis, Daniel Müller-Schott, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Jörg Widmann, und Jens-Peter Maintz (Kronberg Academy) gaben ihm wichtige musikalische Impulse.

Er konzertiert regelmäßig bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Mozartfest Würzburg, den Schwetzinger Festspielen oder bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Julian Bachmann musizierte bereits mit zahlreichen Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Polnischen Kammerphilharmonie und den Baden-Badener Philharmonikern.
Förderungen erhielt er durch die Deutsche Stiftung Musikleben und die Jürgen Ponto-Stiftung. Er ist seit 2015 Stipendiat der Villa Musica und wird 2016 durch die Kunststiftung Baden-Württemberg gefördert.

Seit 2010 spielt er das Cello von Giovanni Grancino »Ex Piatti« (Mailand, 17.Jahrhundert) aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg.

1500_nathaliamilstein_marco-borggreve

Nathalia Milstein

1995 in eine Musikerfamilie geboren beginnt Nathalia Milstein im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. Ersten Unterricht erhielt sie von ihrem Vater Serguei Milstein, später studierte sie am Konservatorium und der Musikhochschule in Genf.

Im Mai 2015 gewinnt sie den 1. Preis beim Wettbewerb Dublin International Piano – der Auftakt ihrer internationale Karriere. Als erste weibliche Siegerin seit Gründung des Wettbewerbs bekommt Nathalia Engagements in ganz Europa und Nordamerika in angesehenen Häusern wie der National Concert Hall in Dublin, der Carnegie Hall in New York, der Wigmore Hall in London und dem Gewandhaus in Leipzig. Preise bei zahlreichen weiteren Wettbewerben folgten.

Nathalia Milstein hat Meisterkurse bei renommierten Pianisten und Professoren wie Elena Ashkenazy, Krzysztof Jablonski, Menahem Pressler und Nelson Goerner besucht.

Veranstaltungen

1500_kammermusik

Erkundungen III: Stipendiaten der Akademie für Komposition

Zwei Komponistinnen aus Iran und ein junger Brite, der bei Param Vir, dem großen indischen Komponisten, studiert, sind die Stipendiaten der Komponisten Akademie des Heidelberger Frühling 2017. Kennengelernt haben wir sie bei der Vorbereitung des »Divan of Song«, in dessen Rahmen am 8. April neue Lieder von ihnen erklingen. Drei musikalische Weltbürger, die hier die Gelegenheit bekommen, mit den Stipendiaten der Kammermusik Akademie eigene Werke einzustudieren und vorzustellen.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100).
Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr).

Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr
€ 19Merken Merken

1500_esfahani_2015_02_1l67b5540_bernhard-musil_dg

Begegnungen V: Alt und Neu

Hier begegnen sich zwei, die ihr Interesse an Alter und Neuer Musik (und an den Spannungen, die sich aus der Gegenüberstellung von Alt und Neu ergeben) verbindet: Mahan Esfahani und Isang Enders. Und Telemann, der sich für die »barbarische Schönheit« mittelosteuropäischer Musik begeisterte, trifft auf den tschechischen Komponisten Kalabis, Bach auf zwei seiner Verehrer im 20. Jahrhundert: Berio und Isang Yun.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier. € 19 € 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr Merken Merken

1500_Esfahani_2015_02_1L67B5736-1neu_Credit-Bernhard-Musil--DG

Erzählungen I: Mahan Esfahani

In der ersten »Erzählung« der »Standpunkte« 2017 berichtet der in Teheran geborene und aufgewachsene Mahan Esfahani, der heute in England lebt, wie er den Weg zum europäischsten aller Instrumente, dem Cembalo, fand. Das neue und neueste Repertoire für sein Instrument interessiert ihn dabei nicht weniger als die Alte Musik.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 54 Tageskarte bis 18.00 Uhr

Merken

Merken

Cairo Jazz station

Erkundungen II: Cairo Jazz Station

Eine neue, gemeinsame musikalische Identität zu finden – das ist das erklärte Ziel dieser jungen Musiker, die aus der Welt der mündlich überlieferten und improvisierten Musik, aus Europa und aus dem Nahen Osten stammen. Inmitten einer Region im Aufruhr versuchen sie, die Grenzen und die Klänge ihrer Länder einander näherzubringen. Das Projekt entstand als Kooperation zwischen dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Makan Egyptian Center for Culture and Arts.

In Kooperation mit dem Festival d’Aix-en-Provence

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr

Merken

Merken

1500_caine_uri_bill_douthart

Erkundungen I: Uri Caine

Uri Caine, dessen neuer Wunderhorn-Zyklus für Sopran und Orchester am 22. April beim Heidelberger Frühling uraufgeführt wird, ist ein Pianist, Komponist und Arrangeur, für den die überragenden Komponisten der Vergangenheit Kontinente sind, die erkundet und bevölkert werden wollen. Caines Expeditionen fördern allerhand Fremdes und Unentdecktes auch bei scheinbar restlos erschlossenen Komponisten-Kontinenten zutage, zum Beispiel eine Südstaaten-Kapelle in Mahlers fünfter Sinfonie. In diesem »Standpunkte«-Konzert macht sich Uri Caine, teils improvisierend, auf die Suche nach dem Unerwarteten in Mahlers, Mozarts, Gesualdos und Verdis Musik. Lesen Sie mehr dazu hier.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 54 Tageskarte bis 18.00 Uhr

Merken

Merken

1500_igor_levit_press_picture_2_gregor_hohenberg

Begegnungen I: Europa und das Slawentum

Mit seinem dritten Klaviertrio beendete Dvorák seine »slawische Phase« und wandte sich der mitteleuropäischen Kammermusik, insbesondere Brahms zu. Rachmaninow hingegen feiert das Slawentum im letzten Satz seiner 1893 entstandenen Suite op. 5 mit orthodoxem Choral und Glockengeläut. Das mittel-osteuropäische Programmdoppel ermöglicht auch ein Wiedersehen mit der jungen Pianistin Elisabeth Brauß, die als herausragende Stipendiatin 2016 in Erinnerung ist, und dem sich zu Recht spektakulär im internationalen Konzertleben etablierenden, 26-jährigen amerikanischen Geiger Benjamin Beilman.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100).
Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr).

Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier. € 19 € 54 Tageskarte bis 18.00 Uhr Merken Merken

Stipendiaten der Kammermusik Akademie

Standpunkte Pass

Lisa Batiashvili, Benjamin Beilman, Daniel Müller-Schott, Isang Enders, Igor Levit, Uri Caine, Mahan Esfahani, Elisabeth Brauß, Han Kim – das diesjährige Kammermusikfest »Standpunkte « versammelt eine illustre Riege von Musikern.

Und es weitet erstmals den Blick über den Tellerrand klassisch-romantischer Kammermusik hinaus: hin zur Alten Musik, hin zur Neuen Musik, hin zum Jazz und zur Weltmusik. Was immer »in der Kammer« musiziert werden kann, hat in den »Standpunkten« seinen Platz.

Ihr Leitgedanke 2017 ist der Leitgedanke des ganzen Festivals: »In der Fremde«. In der Fremde ist man dort, wo man keine Heimat hat; und Heimat findet man dort, wo man Freunde findet. In drei verschiedenen Konzertformaten, den Erzählungen, den Begegnungen und den Erkundungen, befassen sich die Konzerte mit Heimat und Fremde: indem Festivalkünstler von den Kulturen und der Musik erzählen, in denen sie beheimatet sind; indem Musik unterschiedlicher Kulturen sich begegnet, und indem Expeditionen in ferne Länder unternommen werden, zum Beispiel durch die aus vier Mittelmeerländern stammenden Musiker der Cairo Jazz Station.

Last but not least: Ein Festival ist für Musiker wie Publikum Heimat auf Zeit, und ein Festival im Festival potenziert dieses Erlebnis. Willkommen bei uns!

Der Standpunkte Pass ist gültig für alle Veranstaltungen des Kammermusikfests »Standpunkte« vom 20. bis 23. April 2017.
€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Merken

Merken

Merken

daniel müller schott

Begegnungen IV: Bauerngesänge und Kunstmusik

Zoltán Kodály gehörte zu den neugierigen jungen Komponisten Europas, die in der Volksmusik ihrer Heimat Inspiration suchten: Zusammen mit Béla Bartók zeichnete er mit einem Edison-Phonographen und Notenpapier Anfang des 20. Jahrhunderts Bauerngesänge auf. Die Ergebnisse sind in das Duo op. 7 unüberhörbar eingeflossen. Unüberhörbar auch der Einfluss von Volksmusik in Dvoráks Dumky-Trio, das aus einer Folge von sechs Dumkas besteht – ukrainischen Volksliedern also.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr

Achtung: Dieses Konzert findet im Ballsaal der Stadthalle statt!

Merken

Merken

1500_igor-levit_felix-broede

Finale »Standpunkte«

Violine, Violoncello, Klavier – die Literatur für diese drei Instrumente und alle Kombinationen, die sich aus ihnen ergeben, waren Gegenstand der Kammermusik Akademie 2017. Eine Klausur aller Akademie-Stipendiaten, vier Tage öffentlichen und nichtöffentlichen Unterrichts und das »Standpunkte«-Festival sind diesem Abschlusskonzert vorausgegangen. Intensiver kann Austausch, kann Begegnung kaum sein. Man wird es der Musik anhören!

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

Merken

Merken

Ian Bostridge

Eröffnung »Standpunkte«

Liedliebhabern wird beim Stichwort »Fremde« Schuberts Winterreise in den Sinn kommen: »Fremd bin ich eingezogen …«. Die »erste Abtheilung« dieses Zyklus’ mit nur zwölf Liedern, die sich der große Schubert-Interpret Ian Bostridge für das heutige Konzert vorgenommen hat, eröffnet deshalb trefflich das Kammermusikfest »Standpunkte« unter dem Leitgedanken »In der Fremde«. Brittens »Winter Words« korrespondieren mit Schubert ebenso subtil wie mit dem »Gesang in der Dämmerung « des koreanischen Komponisten Geon-Yong Lee, der hier von dessen immens begabten Landsmann Han Kim gespielt wird, welcher in Heidelberg noch als Stipendiat des Jahres 2016 in Erinnerung ist.

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

Merken

Merken