Veranstaltungen

Amatis Piano Trio.
Photo: Marco Borggreve

After Work Concert: Amatis Trio

Sie sind jung, sie sind herausragend gut, und sie sind gewitzt: Das niederländische Amatis Trio, bereits vielfach ausgezeichnet, gehört zur neuen, verheißungsvollen Generation von Kammermusik- Ensembles, die publikumszugewandt und ideenoffen sind. Für Heidelberg haben sie ein Programm zusammengestellt, das noch nicht fertig ist: Ob am Ende des Konzerts ein Klaviertrio von Brahms, Mendelssohn oder Ravel erklingt: Das entscheiden Sie, das Publikum!

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Taksim Trio

Taksim Trio

Wenn die Reihe »Off-spring« sich auf die Suche nach Grenzgängern zwischen musikalischen Genres begibt, verwundert es nicht, dass diese Suche früher oder später nach Istanbul führt. Seit jeher gilt die Stadt als Schmelztiegel, als Ort, an dem Orient und Okzident einander begegnen. Im Taksim Trio treffen nicht nur drei der besten Musiker der türkischen Metropole, sondern auch unterschiedliche Stilrichtungen aufeinander. Offensichtlich in ihrem eigenen musikalischen Erbe der traditionellen türkischen Musik verwurzelt, integrieren die in Gypsy-Stilistiken geschulten Künstler Elemente der klassischen Musik und des Jazz in diese traditionelle Form. Ein Konzert wie ein Abend in einer Teestube am Bosporus.

Thomas Quasthoff © Harald Hoffmann

Thomas Quasthoff, Frank Chastenier, Dieter Ilg & Wolfgang Haffner

Das Duo Thomas Quasthoff und Frank Chastenier ist den Fans des Heidelberger Frühling bestens aus dem Festival 2015 bekannt, wo es sich mit Thomas Hampson und Wolfram Rieger ein – inzwischen legendäres – Konzert teilte. Nun kehren die beiden zurück und bringen zwei echte Jazz-Größen, Dieter Ilg und Wolfgang Haffner, mit. Für die Besetzung hat Frank Chastenier verschiedene Songs eigens arrangiert; und so kann man Quasthoffs alte Liebe zum Jazz in neuer Form erleben. Ein sehr persönlicher Abschluss des »Neuland.Lied«.

Gewidmet der langjährigen Freundin des Heidelberger Frühling und der geschätzten Ersten Vorsitzenden des Freundeskreises Heidelberger Frühling e. V., Frau Prof. Dr. Annelie Wellensiek

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Trio Pierot © Barbara Frommann

Trio Pierrot

Das Trio Pierrot hat der Jury beim Deutschen Musikwettbewerb 2014 so sehr gefallen, dass das erst im Jahr zuvor gegründete junge Ensemble in die Stipendiatenliste des Deutschen Musikwettbewerbs aufgenommen wurde. Vielleicht ist das packende Spiel der Geigerin Katharina Giegling, des Klarinettisten David Kindt und des Pianisten Helge Aurich auch nicht ganz unschuldig daran, dass der Deutsche Musikwettbewerb 2015 im Fach Komposition für ihre Besetzung ausgeschrieben wurde. Waren bislang Milhauds Suite op. 157b und Chatschaturjans Trio bekannte Vertreter dieser seltenen Besetzung, so lässt der Wettbewerb auf eine große Repertoireerweiterung hoffen. Die Uraufführung des Gewinner- Beitrages durch das Trio Pierrot ist beim Heidelberger Frühling zu erleben.

Das Konzert wird mitgeschnitten von
Deutschlandfunk

 

In Kooperation mit dem Deutschen Musikrat

 

Künstler

Amatis Piano Trio.
Photo: Marco Borggreve

Amatis Trio

Das Amatis Piano Trio wurde im November 2013 von drei jungen Musikern gegründet: Der Violinistin Lea Hausmann aus Deutschland, dem britischen Cellisten Samuel Shepherd und Mengjie Han, Pianist mit chinesisch-niederländischen Wurzeln. Kurz darauf gewannen sie bereits den Publikumspreis des Grachtenfestival-Concours in Amsterdam, was zu ihrem Debüt im Amsterdamer Royal Concertgebouw führte. Weitere Auszeichnungen und Konzerte u. a. in der Londoner Wigmore Hall folgten.

Einladungen führten sie in die Niederlande, nach Deutschland, Österreich, Schweden, Norwegen, Italien, Portugal, Spanien, China, Indonesien und Nord- Amerika. Das Trio konzertierte auf bedeutenden Festivals wie dem Salzburger Kammermusik Festival, Grachtenfestival Amsterdam, Beethoven Festival Bonn, Wimbledon Music Festival und Janine Jansen’s Utrecht Chamber Music Festival.

Das Amatis Trio wurde als aktiver Teilnehmer zur Trondheim International Chamber Music Academy eingeladen, wo sie mit Musikern wie Daniel Hope (Beaux Arts Trio), Miguel da Silva (Ÿsaye Quartet) und Hatto Beyerle (Alban Berg Quartet) zusammenarbeiteten.

Um das Repertoire für ihre Besetzung zu erweitern, initiierte das Trio 2015 den »Dutch Piano Trio Composition Prize« für junge, niederländische Komponisten. Das Amatis Trio arbeitete intensiv mit den Musikern des Trio Jean Paul, Lukas Hagen und Rainer Schmidt (Hagen Quartet), Daniel Gaede (Wiener Philharmoniker) und Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) zusammen.

1500_Beethoven Trio

Beethoven Trio

Das 2005 gegründete Beethoven Trio Bonn machte sich zunächst mit Kompositionen seines Namensgebers und Werken der Romantik einen Namen, bevor es sich in jüngster Zeit verstärkt auch dem russischen Repertoire widmete. Mikhail Ovrutsky (Violine) und Grigory Alumyan (Violoncello) zählen zu den Gründungsmitgliedern dieses ambitionierten Klaviertrios, das seit 2015 mit dem Pianisten Jinsang Lee seine Tradition fortsetzt und vertieft. Alle drei Musiker zählen zu den Besten ihres Instrumentes, sind Preisträger großer internationaler Wettbewerbe und gehen erfolgreich solistischen Karrieren nach.

Gastspiele führten die Musiker um die Welt, beispielsweise nach Südafrika, Österreich, in die USA, nach Spanien und Japan, wo ihr umjubeltes Konzert in der Kioi-Hall in Tokio Höhepunkt einer Tournee war. Außerdem konzertierte das Klaviertrio wiederholt beim Beethovenfest Bonn und den Raderbergkonzerten Köln.

1500A_Trio_Zimmermann_1_-_credit__C__Mats_Baecker

Trio Zimmermann

2007 konnte Frank Peter Zimmermann endlich einen lang gehegten Traum verwirklichen: mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra gründete er ein Streichtrio – das Trio Zimmermann. Alle drei Musiker sind renommierte Solisten, kommen aber mit großer Freude in jeder Saison zu ein oder zwei Tourneen zusammen, um u. a. in Amsterdam, Berlin, Brüssel, Köln, London, Lyon, Mailand, München, Paris, Wien und Zürich sowie bei den Festivals in Salzburg und Edinburgh aufzutreten. Das Trio Zimmermann nimmt für BIS Records auf. Bisher erschienen Beethovens Streichtrios op. 9 – diese Einspielung wurde 2012 mit dem Diapason d’Or de l’Année sowie 2013 mit dem BBC Music Magazine Award ausgezeichnet – und Mozarts Divertimento KV 563. Im März 2014 veröffentlichte BIS Records eine neue Einspielung mit dem Trio op. 3 und der Serenade op. 8 von Ludwig van Beethoven.

Frank Peter Zimmermann
Seit seinem Unterricht bei Valery Gradow, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers musiziert Frank Peter Zimmermann mit allen wichtigen Orchestern der Welt und arbeitet dabei mit den führenden Dirigenten zusammen. Seine zahlreichen Konzertverpflichtungen führen ihn in die renommiertesten Konzertsäle und zu den großen internationalen Musikfestivals in Europa, den USA, Asien, Australien und Südamerika. Über die Jahre hat er eine eindrucksvolle Diskographie eingespielt; seine Aufnahmen erschienen bei EMI Classics, Sony Classical, BIS, Ondine, Teldec Classics und ECM Records. Er nahm nahezu alle großen Violinkonzerte von Bach bis Ligeti sowie zahlreiche Kammermusikwerke auf. Seine Aufnahmen wurden weltweit mit bedeutenden Preisen ausgezeichnet. Frank Peter Zimmermann spielt auf der »Général Dupont, Grumiaux« Stradivari (1727), die ihm von Heng Yu verliehen wird.

Antoine Tamestit
Antoine Tamestit erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean Sulem, Jesse Levine, Tabea Zimmermann und dem Tokyo String Quartet. Er gewann Erste Preise bei einer Reihe bedeutender Wettbewerbe, darunter der 53. Internationale Musikwettbewerb der ARD in München; außerdem erhielt er den Borletti-Buitoni Trust Award. Er tritt mit zahlreichen bedeutenden Orchestern und als leidenschaftlicher Kammermusiker mit angesehenen Künstlern und Ensembles auf. Er ist Co-Direktor des Viola Space Festivals in Tokyo. Seine zahlreichen unter anderem bei Naive erschienenen Aufnahmen umfassen Solo-Recitals, Violakonzerte sowie Kammermusikprogramme. Antoine Tamestit ist Professor am Pariser Conservatoire und spielt eine Viola von Stradivari aus dem Jahr 1672, die ihm freundlicherweise von der Stiftung Habisreutinger zur Verfügung gestellt wird.

Christian Poltéra
Christian Poltéra studierte bei Nancy Chumachenco, Boris Pergamenschikow und Heinrich Schiff. 2004 wurde er mit dem Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet und als BBC New Generation Artist ausgewählt. Als Solist tritt er mit führenden Orchestern und Dirigenten auf. Außerdem widmet er sich mit herausragenden Künstlerkollegen intensiv der Kammermusik und ist regelmäßig bei vielen renommierten Festivals zu Gast. Christian Poltéras umfangreiche Diskografie spiegelt sein vielseitiges Konzert- und Kammermusikrepertoire wider. Er spielt das berühmte Violoncello »Mara« von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1711.

ILG_c_Till Brönner_1500

Dieter Ilg

Der Bassist Dieter Ilg zählt heute zu jener Handvoll europäischer Spitzenmusiker, die es verstehen, in jedes Projekt einen unverkennbaren musikalischen Beitrag einfließen zu lassen. Ob als gefragtes, stilsicheres Gruppenmitglied oder als Leiter seiner eigenen Ensembles: immer versteht es Ilg, seine Funktion als Bassist und Fundament des musikalischen Geschehens mit einer grazilen Leichtigkeit und Ausdrucksstärke zu verbinden, die sich den instrumentaltechnischen Schwierigkeiten des Kontrabasses zu entziehen scheint. Dieter Ilg vereint wie nur wenige die Kunst des Begleitens und die Kunst des Solierens. Seine virtuose, individuelle, leidenschaftliche und geschmacks-sichere Stimme ist ein kostbarer Beitrag im internationalen Jazz geworden.

Dieter Ilg studierte an der Musikhochschule Freiburg bei Prof. Wolfgang Stert, anschließend als Fulbright-Stipendiat an der New Yorker Manhattan School of Music. Praktischen Unterricht erhielt er bei renommierten Bassisten wie Eddie Gomez, Ron McClure, Rufus Reid und Ron Carter. Von 1989-1991 war Dieter Ilg als Nachfolger von Ron Carters festes Mitglied des Randy Brecker Quinettt und spielte jahrelang u.a. mit dem Mangelsdorff/Dauner Quintett sowie dem französisch-vietnamesischen Gitarristen Nguyên Lê.

Ab Mitte der 1990er-Jahre begann er, Volkslieder als Jazzstücke zu bearbeiten und fand in Wolfgang Muthspiel und Steve Argüelles begeisterte Mitstreiter. 2001 gründete er sein eigenes Label fullfat. Der Baden-Württembergische Jazzpreisträger (1988) hat in unzähligen Fomrationen seine musikalischen Fäden gesponnen, so auch mit der norwegischen Sängerin Rebekka Bakken, dem tunesischen Sänger und Oudspieler Dhafer Youssef sowie den prominenten Persönlichkeiten Till Brönner und Thomas Quasthoff.

Mit seinem preisgekrönten Trio wurde Dieter Ilg zu bekannten Festivals und in renommierte Konzertsäle eingeladen. Seit 1995 ist er Lehrbeauftragter für Jazz-Kontrabass an der Hochschule für Musik Freiburg und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. 2011 und 2014 erhielt er den ECHOJazz in der Kategorie »Bester Bassist – national«.

Wolfgang Haffner_ACT  Gregor Hohenberg_2_web

Wolfgang Haffner

1965 als Sohn eines Kirchenmusikdirektors im fränkischen Wunsiedel geboren, machte Wolfgang Haffner früh Karriere: Er war erst 18 Jahre und praktisch Autodidakt, als ihn Deutschlands damals wohl berühmtester Jazzmusiker Albert Mangelsdorff zum Mitglied seiner Band erkor.

Heute ist Haffner ohne Zweifel der national wie international bekannteste deutsche Schlagzeuger. Er spielte mit der Crème de la Crème der hiesigen Jazzer – und das generationenübergreifend von Mangelsdorff bis Till Brönner, von Klaus Doldinger bis zu Michael Wollny – und ist zugleich einer der wenigen deutschen Musiker, die auch international erfolgreich sind. Stars wie Pat Metheny, Randy und Michael Brecker, Jan Garbarek, Nils Landgren oder Lars Danielsson setzten und setzen auf den unverwechselbaren »Haffner-Touch« – und die Liste der prominenten Zusammenarbeiten ließe sich endlos fortsetzen.

Wegen seines dynamischen, hochmusikalischen und immer im Dienste der Musik stehenden Spiels ist Haffner nicht nur im Jazz, sondern geleichermaßen im Rock / Pop / Crossover einer der gefragtesten Begleiter: So unterschiedliche Künstler wie die Fantastischen Vier, Konstatin Wecker, Nightmares on Wax oder Thomas Quasthoff setzen live wie im Studio auf Wolfgang Haffner als ihren »First Call Drummer«. Außerdem ist Wolfgang Haffner als Produzent geschätzt – zuletzt unter anderem für Max Mutzkes Erfolgsalbum »Durch Einander« und die isländische Fusion-Band »Mezzoforte«.

Mindestens genauso erfolgreich wie als Begleiter ist Wolfgang Haffner als Komponist, Bandleader und Produzent seiner eigenen Projekte.

Neuland.Lied

Trio Belli-Fischer-Rimmer

Das Trio Belli-Fischer-Rimmer verbindet in der ungewöhnlichen Besetzung mit Posaune, Klavier und Schlagzeug verschiedenste Epochen und Stile. In ihren Konzerten präsentieren sie, in teilweise eigenen Bearbeitungen, Musik von Bach bis Xenakis, von Debussy bis Piazzolla und spannen mit umwerfender Spielfreude eine Brücke zwischen Klassik, Jazz und Moderne. Immer wieder gibt das Trio auch neue Werke in Auftrag.

Frederic Belli (Posaune), Johannes Fischer (Schlagzeug) und Nicholas Rimmer (Klavier) schlossen sich als Preisträger des Deutschen Musikrates zum Trio Belli-Fischer-Rimmer zusammen.
Alle drei Musiker sind national und international mehrfach ausgezeichnet worden und konzertieren weltweit als Solisten und Kammermusiker.
Frederic Belli ist Soloposaunist des SWR-Sinfonieorchesters Baden-Baden/Freiburg. Nicholas Rimmer ist ein hochkarätiger Kammermusiker, Liedbegleiter sowie Pianist des Leibnitz-Trios; darüber hinaus unterrichtet er an der Musikhochschule in Hannover. Johannes Fischer konzertiert international als Schlagzeugsoloist – von Konzerten mit Orchester bis hin zu Solorezitals; außerdem ist er Schlagzeugprofessor an der Musikhochschule Lübeck und wirkt auch als Komponist und Dirigent.

Taksim Trio

Taksim Trio

Das Taksim Trio setzt sich aus drei der bekanntesten türkischen Instrumentalisten zusammen: Hüsnü Şenlendirici an Klarinette und Duduk, İsmail Tunçbilek an der akustischen und elektrischen Bağlama (türkisches Saz) und Aytaç Doğan an der Kanun.

Die Musik der drei Virtuosen (und Superstars!) aus Istanbul speist sich sowohl aus der traditionsreichen Musik der Gipsys als auch aus den Klängen des Bosporus. In ihren Programmen verweben sie orientalische Melodien traditionell türkischer Musik mit Elementen des Jazz und der klassischen Musik.

1triogaspardirenezandel2015_2000x667

Trio Gaspard

Jonian Ilias Kadesha, Violine
Vashti Hunter, Violoncello
Nicholas Rimmer, Klavier

Das Trio Gaspard ist – nachdem es drei wichtige internationale Wettbewerbe seit seiner Gründung im Jahr 2010 gewonnen hat – auf dem besten Weg sich als eines der vielversprechendsten jungen Klaviertrios seit langer Zeit zu etablieren. Mehrfach ausgezeichnet, hat es bereits umjubelte Konzerte in der Wigmore Hall in London, dem ORF Kulturhaus in Wien und der Salle Moliere in Lyon, Frankreich, gegeben.

Die Mitglieder des Trios stammen aus Deutschland, Griechenland und Großbritannien und arbeiten regelmäßig mit dem international anerkannten Musiker und einem der Gründungsmitglieder des Alban Berg Quartetts, Professor Hatto Beyerle, zusammen.

Die drei Musiker sind – jeder für sich – auch erfolgreiche Solisten und arbeiten durch Recitals und Konzerte in angesehenen Konzerthäusern in Europa, Asien und den USA an ihren Solokarrieren.
Alle drei sind Preisträger internationaler Solo-Wettbewerbe einschließlich des Queen Elizabeth Klavierwettbewerbs, des Cellowettbewerbs Prager Frühling und des Wieniawski Violinwettbewerbs. Die Triomitglieder haben auch in anderen Kammermusikformationen musiziert mit Künstlern wie Steven Isserlis, Gidon Kremer, Kim Kashkashian, Bruno Giuranna, Tanja Tetzlaff, Pekka Kuusisto, Kit Armstrong, Nils Mönkemeyer und das Quartetto di Cremona.

Frank Chastenier

Frank Chastenier

Frank Chastenier begann mit acht Jahren Klavier zu lernen, angerührt von Oscar Peterson, Count Basie und Keith Jarrett. Auch die Orgel lernte er schon in jungen Jahren spielerisch zu meistern. Mit eben dreizehn bekam er den ersten Preis beim Wettbewerb »Jugend jazzt«.
Schon ein Jahr später tourte er als jüngstes Mitglied des Landesjugendjazzorchesters NRW durch die Republik. Er war siebzehn, als er ein klassisches Klavierstudium bei Prof. Ulla Graf am Hochschul-Institut in Aachen aufnahm. Außerdem war er bei Francis Coppieters an der Kölner Musikhochschule für ein Jazzstudium eingeschrieben. 1990 feierte Frank Chastenier sein Debüt bei der Big Band des WDR in Köln mit einer Studioproduktion.
Ein Jahr später übernahm Frank Chastenier den Posten des Pianisten in der WDR Big Band Köln, in der er seine stilistische Vielfalt und Kreativität nicht nur auf dem Klavier, sondern auch auf Keyboards, Synthesizern oder der Hammond B3 entfalten konnte.
Neben seinen umfangreichen Tätigkeiten für das WDR-Orchester unterstützt der Pianist und Arrangeur verschiedener Studioproduktionen, der unter anderem auch an den letzten Produktionen von Hildegard Knef, Manfred Krug, Mark Murphy und Thomas Quasthoff mitwirkte, seit Jahren sowohl seinen Jugendfreund Till Brönner bei dessen CD-Projekten und Tourneen.
Sein Album »Songs I’ve always loved« wurde von der Illustrierten »Stern« mit der Höchstwertung von 5 Sternen versehen.

Trio Pierot © Barbara Frommann

Trio Pierrot

Die drei jungen Musiker Katharina Giegling, David Kindt und Helge Aurich gründeten im Jahr 2013 das Trio Pierrot. Sehr rasch zeichneten sich Erfolge ab, ein erster gemeinsamer Höhepunkt war der Gewinn eines Stipendiums beim 40. Deutschen Musikwettbewerb und die damit verbundene Aufnahme in die 59. Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler.
Das spannende und einzigartige Repertoire für die nicht ganz alltägliche Besetzung Violine, Klarinette & Klavier erweitert das Trio durch Transkriptionen und Bearbeitungen bedeutender Kammermusikwerke.
Die Violinistin Katharina Giegling  absolvierte ihr Meisterklassenexamen an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig und ist Stipendiatin von Yehudi Menuhin Live Music Now e.V.
Seit Oktober 2013 lebt und unterrichtet sie in Hannover.
Der Klarinettist David Kindt studierte Klarinette an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart bei Prof. Norbert Kaiser, gefördert durch ein Stipendium der Studienstiftung des deutschen Volkes. Er ist Preisträger des Europäischen Kammermusikwettbewerbs in Karlsruhe.
Helge Aurich nahm 2004 sein Klavierstudium an der Hochschule für Musik und Theater Rostock bei Matthias Kirschnereit und Karl-Heinz Will auf, welches er mit Bestnoten abschloss. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und erhielt zahlreiche Förderpreise und Stipendien.