Künstler

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Nikolaj Znaider

Als Solist tritt Nikolaj Znaider regelmäßig mit führenden internationalen Orchestern auf, darunter die Wiener Philharmoniker, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, das Los Angeles Philharmonic unter Andrey Boreyko und die Sächsischen Staatskapelle Dresden unter Christian Thielemann. Nikolaj Znaider hat in allen großen Konzertsälen weltweit Rezitale und Kammerkonzerte gegeben.

Nikolaj Znaider ist Erster Gastdirigent des St. Petersburger Mariinsky-Orchesters sowie des Swedish Chamber Orchestra. Darüber hinaus ist er regelmäßiger Gastdirigent bei den Münchner Philharmonikern, dem London Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony, dem Pittsburgh Symphony, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Hallé Chamber Orchestra

Seine umfangreiche und preisgekrönte Diskographie umfasst Violinkonzerte von Elgar, Brahms Korngold, Beethoven, Mendelssohn, Prokofjew und Glasunow sowie unter anderem das Gesamtwerk für Violine und Klavier von Johannes Brahms.

Nikolaj Znaider engagiert sich sehr für die Nachwuchsförderung und ist Gründer und war zehn Jahre lang künstlerischer Leiter der Nordic Music Academy, einer jährlichen Sommerschule, bei der durch Qualität und echtes Engagement musikalisches Bewusstsein und Entwicklung gefördert werden sollen.

Nikolaj Znaider spielt auf der »Kreisler« Guarnerius »del Gesu« von 1741, einer Dauerleihgabe des Royal Danish Theater mit großzügiger Unterstützung der VELUX Foundation und der Knut Højgaard Foundation.

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Benjamin Beilman

Benjamin Beilman begann sein Violin-Studium bei Almita und Roland Vamos am Music Institute of Chicago und setzte es ab 2007 bei Ida Kavafian und Pamela Frank am Curtis Institute of Music, Philadelphia, fort.

Der gebürtige US-Amerikaner war Preisträger und Stipendiat diverser Wettbewerbe und Stiftungen.
Beilman spielte bereits mit zahlreichen großen Orchestern, darunter London Philharmonic Orchestra, hr-Sinfonieorchester Frankfurt, Sinfonieorchester Basel, Tonhalle Orchester Zürich, Los Angeles und San Francisco Symphony Orchestra unter Dirigenten wie Sir Neville Marriner, Yannick Nézet-Séguin und Robert Spano.

Als engagierter Kammermusiker ist er regelmäßiger Gast großer internationaler Musikfestivals in den USA und in Europa, unter anderem in Marlboro, Seattle, Santa Fé, Verbier und Mecklenburg-Vorpommern.

2012 nahm er in Kronberg bei Chamber Music Connects the World teil und von 2012 bis 2013 studierte er als Junger Solist an der Kronberg Academy bei Christian Tetzlaff.

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Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg i.Br. und studierte an der Musikhochschule Freiburg, an der Züricher Hochschule der Künste und der Münchner Musikhochschule.

Die Semifinalistin des »Premio Paganini« Wettbewerbs ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie den »Young Virtuosos« in Sofia (2013) oder zuletzt der »Preis für die beste junge Interpretin« beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg im Breisgau.

Milena Wilke spielte als Solistin mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des »Zakhar Bron Chamber Orchestra« in der Berliner Philharmonie auf. Sie spielte Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Des Weiteren war sie Teilnehmerin bei Meisterkursen wie der »Karl Flesch Akademie« in Baden-Baden, »Kronberg Akademie«, »Sommer Akademie am Mozarteum Salzburg«, bei »Interlaken Classics« sowie beim »Internationalen Meisterkurs für Violine in der Residenz Oettingen«.
In der Spielzeit 2015 war sie zudem dritte Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters.

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Isabelle Faust

Als Preisträgerin des Leopold-Mozart-Wettbewerbs in Augsburg und des Paganini-Wettbewerbs in Genua musizierte Isabelle Faust bereits in jungen Jahren mit bedeutenden Orchestern in aller Welt, wie den Berliner Philharmonikern, dem Boston Symphony Orchestra, dem NHK Symphony Orchestra Tokyo, dem Freiburger Barockorchester oder dem Chamber Orchestra of Europe.
Ihr Repertoire reicht von Johann Sebastian Bach bis hin zu Werken zeitgenössischer Komponisten wie Ligeti, Lachenmann oder Widmann. Neben den großen sinfonischen Violinkonzerten führt sie auch Brahms’ und Mozarts Klarinettenquintette mit historischen Instrumenten auf.
Regelmäßig arbeitet sie mit Dirigenten wie Frans Brüggen, Mariss Jansons, Giovanni Antonini, Philippe Herreweghe, Daniel Harding, Bernard Haitink und Andris
Nelsons zusammen.

Isabelle Faust spielt die »Dornröschen«-Stradivari von 1704, eine Leihgabe der L-Bank Baden-Württemberg.

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Nemanja Radulović

Nemanja Radulović erhielt seine Ausbildung an der Fakultät für darstellende Künste in Belgrad bei Dejan Mihailovic und an der Hochschule Saarbrücken bei Joshua Epstein. Mit 14 Jahren ging er nach Frankreich, und wurde im September 2000 am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in die Klasse von Patrice Fontanarosa aufgenommen. Er nahm an Meisterklassen von Yehudi Menuin, Josua Epstein und Salvatore Accardo teil.

Er wurde beim Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb in Hannover, dem George Enescu Wettbewerb in Bukarest, dem Antonio Stradivari Wettbewerb in Cremona und beim Wieniawski-Lipinski Wettbewerb in Polen ausgezeichnet. Er ist Preisträger der Stiftung der Goupe Banque Populaire und wurde bei den Victoires de la Musique in Cannes zur internationalen Entdeckung des Jahres ernannt.

Seine Debütkonzerte in der Kölner Philharmonie, im Festspielhaus Baden-Baden, im Amsterdamer Concertgebouw, dem Megaron Athen, dem Barbican London, der Cité de la Musique in Paris, in Brüssel und in der New Yorker Carnegie Hall wurden von und Presse und Publikum gleichermaßen gefeiert.

Nemanja Radulović hat zwei Ensembles gegründet: »Les Trilles du Diable«, und mit serbischen und französischen Musikern das Orchester »Double Sens«. Mit den »Trilles du Diable« debütierte er 2014 beim Rheingau Musik Festival.

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Julia Fischer

Julia Fischer gehört nicht nur zu den gefragtesten Geigensolistinnen weltweit, sondern feiert auch als Pianistin und Kammermusikerin Erfolge. Bereits im Alter von neun Jahren wurde sie als Jungstudentin von der renommierten Geigenprofessorin Ana Chumachenco an die Hochschule für Musik und Theater München aufgenommen. Im Herbst 2011 übernahm sie deren Nachfolge.
Julia Fischer ist bei den international wegweisenden Orchestern sowie den wichtigen Musikfestivals weltweit zu Gast. Im Mai 2013 gab sie ein umjubeltes Debüt bei den Wiener Philharmonikern, wo sie unter der Leitung von Esa-Pekka Salonen an einem Abend dessen Violinkonzert sowie das Beethoven-Violinkonzert zur Aufführung brachte. Zwei Jahre zuvor gab sie ihr ebenfalls viel beachtetes Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Sir Simon Rattle bei den Salzburger Osterfestspielen.

2011 gründete Julia Fischer ihr eigenes Quartett, in dem sie gemeinsam mit dem Geiger Alexander Sitkovetsky, dem Bratscher Nils Mönkemeyer und dem Cellisten Benjamin Nyffenegger musiziert. In weiteren Kammermusikkonzerten spielt Julia Fischer im Duo mit dem Cellisten Daniel Müller-Schott sowie mit Milana Chernyavska, Yulianna Avdeeva und Igor Levit als Klavierpartner.

Neben ihrer Professorentätigkeit gibt Julia Fischer regelmäßig Meisterkurse während der Musikferien am Starnberger See, außerdem nimmt sie  an der Initiative »Rhapsody in School« teil.
Julia Fischer spielt auf einer Geige von Giovanni Battista Guadagnini (1742) sowie auf einer Philipp Augustin Geige (2011).

Veranstaltungen

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Tianwa Yang & Nicholas Rimmer

»Tianwa Yang ist die stärkste junge Geigerin weit und breit«, schreibt Eleonore Büning in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung über die Geigerin, die an diesem Nachmittag in der Alten Aula zu erleben ist. Die Trägerin des Jahrespreises der deutschen Schallplattenkritik 2014 tritt erstmals beim Heidelberger Frühling auf und erweist sich mit ihrem Programm aus dem Herzen des Kammermusikrepertoires als souveräne und stilistisch vielseitige Gestalterin.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Wir danken

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 über das programm


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Lisa Batiashvili, Gautier Capuçon & Tonhalle-Orchester Zürich

Das Weltklasseorchester aus der Schweiz hat seit der Saison 2014/15 in Lionel Bringuier einen charismatischen Chef von erst 28 Jahren, dessen Dirigentenkarriere mit 19 begann und seitdem einen stürmischen Weg aufwärts nimmt. Für das ehrwürdige Tonhalle- Orchester ist er ein fulminanter Energiespender. Sein Heidelberg-Debüt verspricht – auch angesichts der glanzvollen Solisten und des mächtigen Programms – zu einem der Höhepunkte des »Frühling« 2016 zu werden.

Wir danken Dr. Renate Keysser-Götze, Dr. Dietrich Götze und

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After Work Concert: Marc Bouchkov & Georgiy Dubko

Marc Bouchkov begeisterte alle, die ihn 2015 als jugendlichen Mentor der Kammermusik Akademie erlebt haben. Der nur 24-Jährige kehrt 2016 als Mentor an die Akademie zurück und präsentiert sich in diesem »After Work Concert« mit einem launigen Programm. Sein Klavierpartner Georgyi Dubko hat Mendelssohns fulminante »Hebriden-Ouvertüre« für Violine und Klavier bearbeitet. Man darf gespannt sein, wie das klingt!

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg