internationales musikfestival 15.03.-12.04.14

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motto 2014: parallelgeschichten

Parallelgeschichten – der ungarische Schriftsteller Peter Nádas hat unter diesem Titel einen komplexen Roman über das Europa des 20. Jahrhunderts verfasst. Die Figuren und Handlungen laufen teils parallel nebeneinander her, teils kreuzen sie sich in verworrenen Zusammenhängen. »Ich schreibe Geschichten von Menschen«, so Nádas über sein Buch, »die sich niemals begegnet sind oder sich nur sehr oberflächlich kennen und deren Schicksal trotzdem grundlegend voneinander bestimmt wird.« Diese Geschichten von Menschen sind im übertragenen Sinne immer auch Geschichten von Ereignissen und Entwicklungen, wie sie seit dem Anbruch der Moderne wohl in besonderer Dichte erlebt werden. Der Heidelberger Frühling 2014 nimmt die Vielschichtigkeit dieser Epochenwende zum Ausgangspunkt und stellt ihr unser noch junges Jahrtausend gegenüber. mehr »

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der swr beim heidelberger frühling

Auch dieses Jahr begleitet SWR2 als Medienpartner wieder den Heidelberger Frühling mit zahlreichen Mitschnitten und redaktionellen Beiträgen. Das Eröffnungskonzert wurde sogar live gesendet. Am 28. März lud das Musikmagazin »Cluster« zur Live-Sendung in die Festival Lounge des »Frühling« ein und am 3. April sendete das Kulturmagazin »Kunscht!« einen Beitrag über unsere Classic Scouts, den Sie hier anschauen können.

Thomas Quasthoff über die Stipendiaten der Festival Akademie Lied und die Zukunft junger Sänger - SWR2 Kultur Gespräch »

Übrigens: Die Sendungen des SWR sind auch weltweit im Internet verfügbar – über eine umfangreiche Mediathek sogar bis vier Wochen nach der Ausstrahlung. Das Eröffnungskonzert können Sie beispielsweis hier nachhören.

Wann Sie den »Frühling« beim SWR und den SWR beim »Frühling« treffen können, erfahren Sie hier.





produktionen

Welche Spuren die Zeit der Vorkriegsjahre in der Musik hinterlassen hat, zeigen der Heidelberger Frühling und John Neumeiers Bundesjugendballett mit »The Loss of Innocence« in ihrer bereits dritten Koproduktion. John Neumeier schafft dafür eine choreografische Neukreation seines 1994 entstandenen Balletts »In the Blue Garden« zu Maurice Ravels »Ma Mère l’Oye«. Außerdem stehen sein Ballett »Petruschka-Variationen« zu den »Trois mouvements de Pétrouchka« von Igor Strawinsky sowie tänzerische Interpretationen junger Choreografen von Werken von Debussy, Satie, Strawinsky, Cole Porter und französischer Chansons auf dem Programm. Das Tanzprojekt »NairoBach« ist das Ergebnis einer schon seit längerem bestehenden Kooperation zwischen dem Heidelberger UnterwegsTheater und Partnern in Kenias Hauptstadt Nairobi. Standen zunächst Tanzprojekte für und mit Kindern im Mittelpunkt, erarbeitete die Choreographin Jai Gonzales zusammen mit professionellen Vertretern der kenianischen Tanzszene ein Programm auf der Grundlage von Bachs Musik. Nach der umjubelten Premiere im Goethe-Institut Nairobi findet nun, im Rahmen des Heidelberger Frühling, die europäische Erstaufführung des Stücks statt. Im Interview mit Jai Gonzales und Bernhard Fauser sprachen wir über Ziel und Wirkung von »NairoBach«.




off-spring

Die kreative Kraft des Hybriden, das mehr ist als die Summe seiner Einzelteile, ist Gegenstand der neuen Reihe »off-spring«. Sie ist eine Einladung an Künstler, Räume abseits des Zentrums (off-spring) auszuloten. Die ausgewählten Interpreten und Komponisten überschreiten an den unterschiedlichsten Fronten gängige Genregrenzen. Diese Bandbreite fordert vom Zuhörer Offenheit für Unerhörtes, für eigene und eigenwillige Wege. Aber ist es nicht genau diese Haltung, mit der man der nächsten Musikgeneration, dem »off-spring«, begegnen sollte?

Interview und Konzert: Avishai Cohen with Strings »

Interview mit Elektro Guzzi: Über Akustischen Techno und klassische Musik »

Konzertausschnitt Elektro Guzzi vom 3. April 2014 »




auftragskompositionen und uraufführungen

Der Heidelberger Frühling sieht seine programmatische Hauptaufgabe darin, die Aktualität der Vergangenheit in einen konzeptuellen Ausgleich mit der Kunst unserer Zeit zu bringen. In Bezug auf die Präsentation von Musik unserer Zeit eröffnet der Heidelberger Frühling unterschiedliche Perspektiven und ist Reflexionsfläche für aktuelle Themen der Gegenwart. Ein besonderes Anliegen ist es, mit jungen Komponisten zusammenzuarbeiten, denen der Frühling regelmäßig Kompositionsaufträge erteilt, die hier in Heidelberg zur Uraufführung gebracht werden.










heidelberger festival akademie

Die Festival Akademie des „Heidelberger Frühling“ schafft einen Ort der Verbindung, der Öffnung, der Vertiefung. Im Mittelpunkt steht die Musik, in ihrer Unmittelbarkeit und Flüchtigkeit, in ihren musikhistorischen und gesellschaftspolitischen Bezügen, in ihrer Verbindung zu Menschen, die sie erdenken, die sie zum Klingen bringen, die sie hören. Die Festival Akademie verbindet Menschen, die als Künstler, Komponisten, als Vermittler, Geistesverwandte und interessierte Hörer Musik nicht nur produzieren/vermitteln/hören, sondern sich mit ihr auseinandersetzen.
In den Bereichen Lied (Ltg. Thomas Hampson), Kammermusik (Ltg. Igor Levit) und Komposition (Ltg. Matthias Pintscher) wird das, was dem Publikum gemeinhin verborgen bleibt, zum Thema gemacht: das Proben, Entdecken, Verwerfen und unmittelbare Erleben und Verstehen von Musik in einem vom Gedanken des „Werdens“ bestimmten Prozess. Die Festival Akademie ist also eine Denkfabrik, das Zentrum des Austausches, ein künstlerisches Labor und Experimentierfeld für Programm- und Formatgestaltung und differenzierte Wahrnehmung.




heidelberg music conference

Am 27. und 28. März wird der Heidelberger Frühling erneut zum Treffpunkt kreativer Köpfe unter anderem von Musikfestivals und Konzerthäusern. Bei der zweiten Heidelberg Music Conference wieder geht es um ein komplexes Thema, das im Kulturbetrieb alle umtreibt: Innovation. Zu Gast sind unter anderem der Architekt Daniel Libeskind kommt, Frank Schirrmacher von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sowie Intendanten aus Verbier, Wien, Berlin, Schleswig-Holstein, Zürich, Luzern, Hamburg und Frankfurt. Hier finden Sie weitere Informationen und das Anmeldeformular zum Branchentreff der bedeutenden Musikfestivals und Konzerthäuser Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Statements der Podiumsteilnehmer zur Heidelberg Music Conference 2014 »

Rückblick Music Conference 2014 »






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