Sein Motto: „Einfach du selbst sein!“. Mit seiner Authentizität, Spontaneität und seinen unglaublichen pianistischen Höhenflügen, sei es mit Brahms’ Klavierkonzerten oder mit Schubert-Transkriptionen, beeindruckt der junge Finne Antti Siirala sein Publikum.
Erkämpfte er sich zu Beginn seiner Karriere seinen Platz unter den großen Pianisten als „Einspinger“ – so nutzte der finnische Pianist seinen Chancen und überrascht bereits einige Male das Publikum als „Ersatz“ für Bronfman, Pogorelich oder Grimaud – ist er heute längst regelmäßig gerngesehener Gast in den großen Musikhäusern und arbeitet weltweit mit renommierten Orchestern und Dirigenten.
Beim Frühling wagt Siirala den Dreischritt Chopin – Brahms – Schönberg: Von der romantischen Sonate zur atonalen Miniatur, von der klassischen Form zum musikalischen Monogramm. Chopin zeigt in der Sonate h-Moll seine ganz persönliche Errungenschaft der klassischen Form: Denken in polyphonen Strukturen und melodischer Prägnanz. Brahms lässt in seinen 6 Klavierstücken op. 118 das lyrisch-expressive Moment hervortreten. Und Schönberg schafft mit seinen op. 11 und 19 subtile Klanggebilde, die den Eindruck der inneren Unverbindlichkeit erwecken: Ein musikalisches Dreigestirn, das Antti Siiralas ungemein differenziertes Klavierspiel in ein ganz besonderes Licht rücken wird.
Antti Siirala Klavier
Wir danken