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kalender 10

Freitag |  26.03.2010 |  Kongresshaus Stadthalle Heidelberg |  20:00 Uhr
Preis: € 52,- | € 43,- | € 35,- | € 25,- | € 15,-

lisa batiashvili und das georgische kammerorchester

lisa batiashvili und das georgische kammerorchester

das programm:

  • Sulchan Nassidse (1927-1996)
    Kammersinfonie Nr. 3

  • Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
    Konzert für Violine und Orchester A-Dur KV 219

  • Sulchan Zinzadse (1925-1991)
    Miniaturen für Solovioline und Orchester

  • Peter I. Tschaikowsky (1840-1893)
    Streichsextett d-Moll op. 70 „Souvenir de Florence”




Lisa Batiashvili liebt ihr Heimatland. Die erfolgreiche Violinistin hat vor allem Georgiens Folklore in ihr Herz geschlossen. Auch die georgischen Komponisten des 20. Jahrhunderts standen der Tradition ihres Landes sehr nahe; ihre Musik spricht davon.
In Sulchan Zinzadses Werken sind die folkloristischen Momente wie selbstverständlich eingebettet. Seine „Miniaturen“ dringen in die ganz eigene Welt der georgischen Musik. Sie bilden gleichsam eine Miniatur des georgischen Lebensgefühls – eine Musik, die den warmen traditionell-volkstümlichen Klang mit den kompositorischen Errungenschaften des 20. Jahrhunderts verbindet. „Diese Musik zu interpretieren, ist wie eine Reise in meine Kindheit…“ schwärmt die heute in München lebende Künstlerin. 2008 spielte sie die „Miniaturen“ zusammen mit dem Georgischen Kammerorchester unter Ariel Zuckermann auf CD ein. Ihr bravuröses und feinsinnig-differenziertes Spiel wird durch das kongeniale Einfühlungsvermögen des Kammerorchesters zur Perfektion gebracht – ein Zusammenwirken, das die georgische Musik als solche erst entstehen lässt. Diese schafft das Orchester auch mit Sulchan Nassidses Kammersinfonie. Sie ist geprägt von einer scharfen Idiomatik im Stile Bartóks.
Die Georgier bleiben allerdings nicht unter sich. Sie treten in den europäischen Dialog: Zum einen mit Mozarts Sinfonie KV 201 – ein Höhepunkt seiner frühen Instrumentalmusik; zum anderen mit Schuberts innig-romantischen „Rondo“ und dem virtuos dahinfliegenden „Rondo capriccioso“ von Saint-Saëns.

„Lisa Batiashvili spielt vital, stolz und immer nobel.“
(Süddeutsche Zeitung)




Lisa Batiashvili Violine
Georgisches Kammerorchester
Ariel Zuckermann Leitung

19.00 Uhr Vortrag mit Dr. Harald Eggebrecht


Zugabe: Öffentliches Künstlergespräch mit Jörg Tröger im Anschluss an das Konzert



Fotonachweis: Agentur




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Audioreihe Lisa Batiashvili
Georgier in Heidelberg. Lisa Batiashvili über ihre zwei Heimatländer.
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