Fast möchte man sagen, Chopins „24 Préludes“ seien ein „Kinderspiel“ für ihn. Mit seinen gerade mal 17 Jahren hat der Pianist Kit Armstrong schon eine beachtliche Karriere hinter sich: Zwei abgeschlossene Studiengänge, Musik und Mathematik, kann der junge Künstler vorweisen. Bereits viermal hat er den Morton Gould Composer Award erhalten. Und seine erste Sinfonie „Celebration“ komponierte Armstrong mit sieben Jahren: Eine zukunftsträchtige Erfolgsgeschichte! „Kit Armstrong ist fraglos ein Phänomen“ konstatiert die New York Times. Und Alfred Brendel, Mentor und Freund des jungen Ausnahmetalents, schwärmt: „Dieser Junge ist die größte musikalische Begabung, der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin.“
Zur Feier von Chopins 200. Geburtstag widmet sich Kit Armstrong dem Werk des großen Komponisten. Mit der Konzeption in 24 verschiedenen Tonarten erinnern Chopins „24 Préludes“ an Bachs „Wohltemperiertes Klavier“. Doch komponierte Chopin keine Fugen zu seinen Präludien. Nicht ein „Vorspiel zu“ wird hier zur kompositorischen Aufgabe, sondern das „Präludieren selbst“. Auch dem Scherzo verhalf der Komponist zu Eigenständigkeit. Und der Name spricht für sich: Chopin schuf Stücke von spielerisch-virtuosem und poetischem Charakter – „Scherze“, die pianistischen Anspruch fordern.
„Dieser Junge ist die größte musikalische Begabung,
der ich in meinem ganzen Leben begegnet bin.“
Alfred Brendel
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