Cello + Klavier = Chopins Kammermusik. So ungewöhnlich diese Gleichung klingen mag, so berechtigt ist sie. Denn das kammermusikalische Schaffen des Komponisten beschränkt sich auf eine kleine aber feine Auswahl, die dem Violoncello und dem Klavier einen besonderen Platz einräumt. Chopins Affinität zum Klavier versteht sich von selbst, doch weshalb das Cello? Eine Antwort liefert die intensive Zusammenarbeit mit seinem Freund Auguste Franchomme – einem der erfolgreichsten Cellisten seiner Zeit.
Einer der interessantesten Cellisten unserer Zeit verspricht der junge Valentin Radutiu zu werden. Ausgezeichnet mit dem Musikpreis des BDI spielt er sich derzeit an die Spitze des Cellisten-Nachwuchses. Mit Chopins Sonate in g-Moll und der „Polonaise brillante“ wird der gebürtige Münchner beim Frühling sein unglaubliches Können zeigen. Als Pendant steht Francks Cello-Sonate in A-Dur auf dem Programm. Ursprünglich eine Violinsonate wurde sie transkribiert von Jules Delsart, einem Schüler Franchommes.
Am Klavier begleitet wird Radutiu von der jungen israelischen Pianistin Yael Kareth. Sie arbeitete bereits mit Daniel Barenboim zusammen und studiert derzeit bei Dmitrij Bashkirov in Berlin.
Valentin Radutiu: 1. Preis Violoncellowettbewerb „Ton und Erklärung“ – Werkvermittlung in Musik und Wort des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft im BDI 2009
Valentin Radutiu Violoncello
Yael Kareth Klavier
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