Bernard Foccroulle

Bernard Foccroulle

Bernard Foccroulle, geboren 1953 im belgischen Liège, begann Mitte der siebziger Jahre seine internationale Karriere als Organist mit einem Repertoire, das von der Renaissance bis zur zeitgenössischen Musik reicht. Er hat viele Werke uraufgeführt, u. a. von Brian Ferneyhough, Xavier Darasse und Pascal Dusapin, widmet sich aber auch intensiv der Norddeutschen Schule und Werken von Komponisten wie Buxtehude, Böhm, Reincken und Bruhns.

Die Zusammenarbeit mit Künstlern aus anderen Disziplinen bildet einen wichtigen Aspekt in Bernard Foccroulles Schaffen, darunter  mit der australischen Videokünstlerin Lynette Wallworth, dem katalanischen Choreographen und Tänzer Salva Sanchis, Sänger und Oud-Spieler Moneim Adwan und Cornetto-Virtuosen Jean Tubéry.

Als Komponist hat sich Bernard Foccroulle bisher vor allem der Kammermusik und der Orgelmusik gewidmet. Im Juni 2007 wurde sein Liedzyklus »Am Rande der Nacht« nach Texten von Rainer Maria Rilke für Sopran, Chor und Orchester im Palais des Beaux-Arts Brüssel uraufgeführt.

Neben seiner Karriere als Organist war er von 1992 bis 2007 Direktor des Brüsseler Opernhauses La Monnaie, wo er eine große Spannweite von Produktionen programmierte, mit einem besonderen Schwerpunkt auf neuen Werken sowohl in der Oper als auch im Tanz. Seit 2007 ist er künstlerischer Leiter des Festivals von Aix-en-Provence. Mit der Gründung des Vereins „Kultur und Demokratie“ verfolgt Bernard Foccroulle seit 1993 das Ziel, einer möglichst großen Zahl von Menschen die Teilnahme am kulturellen Leben zu ermöglichen.

 

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