Burkhard Kehring

Burkhard Kehring

Der Pianist Burkhard Kehring widmete bereits früh dem Kunstlied große Aufmerksamkeit. Als Liedbegleiter war er in den wichtigsten europäischen Konzertsälen (u. a.Wigmore Hall London, Berliner Philharmonie, Konzerthaus Wien, Concertgebouw Amsterdam) sowie in den USA, Asien und Südamerika sowie bei zahlreichen Musikfestspielen zu Gast (u. a. Schubertiade Schwarzenberg, Musikfestspiele Bergen, Schubert Serenades New York, Wien Modern). Als offizieller Klavierbegleiter unterstützte Kehring Meisterkurse von Elisabeth Schwarzkopf, Ernst Haefliger und Hermann Prey. Seine Konzerttätigkeit brachte ihn zusammen mit Gesangspartnern wie Christiane Iven, Christiane Oelze, Claudia Barainsky, Christiane Karg, Roman Trekel, Dietrich Henschel oder Lothar Odinius sowie mit Sprechern wie Gert Westphal oder Udo Samel. Gemeinsam mit Dietrich Fischer-Dieskau gestaltete er von 1995 bis 2005 Melodramenabende. Zudem konzipierte Burkhard Kehring eigene Liederabend-Reihen: Sein erster Liederabendzyklus in der Laeiszhalle Hamburg brachte 1996 annähernd das gesamte Liedschaffen Hugo Wolfs zur Aufführung. Ein wichtiges Anliegenden ist dem Pianisten zudem das zeitgenössische Lied. Zu den zahlreichen von ihm uraufgeführten Werken gehören Kompositionen von Lars- Henrik Nystén, Johanna Doderer oder Christoph Coburger. 2002 auf eine Liedprofessur an die Hochschule für Musik und Theater Hamburg berufen, leitet Burkhard Kehring seit 2008 dort einen von ihm initiierten neuen Masterstudiengang für Liedgestaltung. Er wurde zu Meisterkursen in Deutschland, Spanien, Kanada, Israel, Iran, Südkorea, China und Indien eingeladen und gehört zu den Gründungsmitgliedern der »Deutschen Liedakademie«.

 

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