Marc Copland

Marc Copland

Marc Copland, 1948 in Philadelphia geboren, machte sicher Mitte der 1970er Jahre zuerst am Altsaxofon einen Namen. Doch irgendwann spürte er, dass etwas falsch lief: »Die Musik, die ich spielte, war nicht die Musik, die mir im Kopf herumging.« Von einem Tag auf den anderen legte er das Saxofon zur Seite, zog sich völlig aus der Szene zurück und begann, Klavier zu spielen. Zehn Jahre übte er verbissen und studierte andere Pianisten. 1985 fühlte er sich endlich bereit für den Start in die zweite Karriere.

Jede seiner Aufnahmen zeigt unentdeckte Facetten des freundlichen Chamäleons, sei es Another Place (2008), die wunderbar hymnische Zusammenarbeit mit dem alten Gefährten John Abercrombie, die mystischen Entdeckungsreisen mit dem Trompeter Tim Hagans (Beautiful Lily, 2005, und Alone Together, 2008), die innigen Diskurse im Quartett mit Jason Seizer (Fair Way, Serendipity und Time Being) (…) sowie die gefeierten New York Trio Recordings (mit Adlaten wie Paul Motian oder Gary Peacock, die selbst schon Legendenstatus besitzen.