Raphaela Gromes

Raphaela Gromes

Bereits als Vierjährige begann Raphaela Gromes Cello zu spielen und konnte im Alter von sieben Jahren mit ihren Eltern, beide Cellisten, erste Bühnenerfahrung sammeln. Ihr Debüt als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Weitere Auftritte folgten, darunter mit Kent Nagano, Christoph Altstaedt und dem Beethoven-Orchester Bonn.

Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Christian Altenburger, Isabelle von Keulen und Mischa Maisky. Mit ihrem festen Duo-Partner, dem Pianisten Julian Riem, konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland.

Raphaela Gromes wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2012 der 1. Preis des Richard Strauss-Wettbewerbs. Ebenfalls seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. 2016 erhielt sie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl junger Solisten aufgenommen. Unter ihren Auszeichnungen finden sich außerdem der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs in den Jahren 2012 und 2016 sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin 2013.

Nach ihrem Abschluss an der Musikhochschule München, wo sie bei Wen-Sinn Yang studierte, ist Raphaela Gromes seit 2015/16 Studentin von Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie u. a. David Geringas, Yo-Yo Ma, Daniel Müller-Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher und Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte.

Sie spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume aus den Jahren um 1855, das ihr aus privater Hand zur Verfügung gestellt wird.

 

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