Julian Habermann

Tenor Julian Habermann studierte an der Hochschule für Musik Würzburg bei Christian Elsner und seit Oktober 2013 in der Gesangsklasse von Hedwig Fassbender an der HfMDK Frankfurt. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Enza Ferrari, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch. Nach dem ersten Bundespreis bei „Jugend Musiziert“, dem Sonder- und Förderpreis der „Walter- und Charlotte Hamel- Stiftung“ und mit einem Stipendium der „Kulturstiftung Regensburger Domspatzen“ wurde er 2012 noch vor Studienbeginn Preisträger der Junior-Kategorie beim „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“. Außerdem ist er Stipendiat der Giovanni Omodeo- und der arteMusica-Stiftung. Erste Liederabende führten Julian Habermann u.a. ins Goethehaus Frankfurt, zu den Max- Reger-Tagen/Weiden und zur Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart.

Akemi Murakami

Akemi Murakami, geboren in Japan, studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Kunst Kyoto sowie bei Prof. Felix Gottlieb an der Hochschule für Musik Freiburg. Ihr Meisterklassendiplom in Liedgestaltung erhielt sie bei Prof. Helmut Deutsch und Prof. Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München. Darüber hinaus studierte sie dort u. a. bei Prof. Céline Dutilly, Prof. Siegfried Mauser und Fritz Schwinghammer. Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Graham Johnson, Wolfram Rieger, Ian Bostridge, Julius Drake, Christian Gerhaher, Gerold Huber, Thomas Quasthoff und Justus Zeyen gaben ihr wichtige Impulse.

Murakami ist Preisträgerin und Finalistin vieler bedeutender Wettbewerbe, darunter »Schubert und die Musik der Moderne« (Lied-Duo) in Graz. Sie spielte 2010 bei der Schubertiade in Schwarzenberg und debütierte 2012 bei den Max Reger Tagen in Weiden.

Darüber hinaus wurde sie durch die Organisation Yehudi Menuhin „Live Music Now“ gefördert. Unter anderem ist die Pianistin als offizielle Begleiterin beim ARD-Musikwettbewerb für Gesang und bei der »Liedakademie Vienna« mit Angelika Kirchschlager engagiert. Mit ihrem Liedduo-Partner Andreas Burkhart hat Akemi Murakami schon zahlreiche Liederabende bestritten.
Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin der Liederabendreihe »LIEDERLEBEN« in München.

Julian Riem

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt.

Julian Riem gewann internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid, »Premio Gui« in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA.
Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem ein Echo Klassik für die beste Kammermusikeinspielung 2012 für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde.

Auftritte bei internationalen Festivals, u. a. dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Er konzertiert u. a. mit dem Basler Symphonieorchester, dem Symphonieorchester Madrid, mit dem Württembergischen Kammerorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester, den Münchner Bachsolisten und dem Kurpfälzischen Kammerorchester.

Raphaela Gromes

Bereits als Vierjährige begann Raphaela Gromes Cello zu spielen und konnte im Alter von sieben Jahren mit ihren Eltern, beide Cellisten, erste Bühnenerfahrung sammeln. Ihr Debüt als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Weitere Auftritte folgten, darunter mit Kent Nagano, Christoph Altstaedt und dem Beethoven-Orchester Bonn.

Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Christian Altenburger, Isabelle von Keulen und Mischa Maisky. Mit ihrem festen Duo-Partner, dem Pianisten Julian Riem, konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland.

Raphaela Gromes wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2012 der 1. Preis des Richard Strauss-Wettbewerbs. Ebenfalls seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. 2016 erhielt sie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl junger Solisten aufgenommen. Unter ihren Auszeichnungen finden sich außerdem der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs in den Jahren 2012 und 2016 sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin 2013.

Nach ihrem Abschluss an der Musikhochschule München, wo sie bei Wen-Sinn Yang studierte, ist Raphaela Gromes seit 2015/16 Studentin von Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie u. a. David Geringas, Yo-Yo Ma, Daniel Müller-Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher und Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte.

Sie spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume aus den Jahren um 1855, das ihr aus privater Hand zur Verfügung gestellt wird.

Iris van Wijnen

Mezzosopranistin Iris van Wijnen studierte Gesang am Conservatorium Utrecht. Sie nahm an zahlreichen Meisterklassen. Derzeit arbeitet sie mit Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Margreet Honig.

Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, unter welchen drei Preise beim International Vocal Competition ‘s- Hertogenbosch 2014. Van Wijnen ist u. a. als Konzertsängerin tätig, etwa beim Nederlands Blazers Ensemble in Amsterdam. In der Spielzeit 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, in Partien wie Berta »Il barbiere di Siviglia« und Junge Nonne in »Der feurige Engel«. 2016 sang sie die Partie der Fenena in einer erfolgreichen Produktion von »Nabucco« beim Passionstheater Oberammergau, wo sie im Sommer 2017 als Mary in »Der fliegende Holländer« zu erleben sein wird.

Andere zukünftige Engagements umfassen Partien wie Flora in »La Traviata«, Aksinja sowie Sonjetka in »Lady Macbeth von Mzensk« am Stadttheater Klagenfurt und 2. Magd in »Elektra« im Concertgebouw Amsterdam.

Magdalena Hinz

Die aus Laufen in Oberbayern stammende 24-jährige Sopranistin Magdalena Hinz studiert seit Oktober 2015 bei Gudrun Pelker und in der Liedklasse von Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Meisterkurse bei Christine Schäfer und Edith Mathis ergänzten ihre Ausbildung.

Bereits im Alter von 15 Jahren ihre Gesangsausbildung. 2008 sang sie beim »Salzburger Adventsingen« im Großen Festspielhaus die Rolle der »Maria« und übernahm in den drei folgenden Jahren jeweils die Partie des »Engels«. Beim Salzburger Landeswettbewerbs »Prima la musica« errang sie in den Jahren 2007 sowie 2010 jeweils den ersten Preis im Fach Sologesang. Beim Juniorwettbewerb des 43. Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2014 erreichte sie mit Erfolg die letzte Finalrunde. Es folgten Konzertauftritte und Liederabende, unter anderem am Staatstheater Darmstadt, sowie die Uraufführung des Liederzyklus »El gorrión« von Daniel Vargas (*1986) im Jagdschloss Kranichstein.

Ihr erstes Gastengagement führte die junge Sängerin ans Theater Osnabrück, wo sie in der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 in der Kinderoper »Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho« von G. Ph. Telemann als Braut »Quiteria« zu erleben war.

Fiona Pollak

Fiona Pollak, geb. 1986 in Wien, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte Klavier, Orgel und Kammermusik u. a. an der Musikuniversität Wien. Ihre Ausbildung ergänzt ein Studium der Vokalbegleitung an der Guildhall School of Music and Drama in London. Pollak ist u. a. Preisträgerin des 1. Internationalen Wettbewerbs für Orgel und Gesang in Neuss. Im November 2014 gewann sie mit ihrem Bruder Angelo Pollak den 1. Preis des Festivals Vocallis in Vaals und kurze Zeit später erhielten sie den 3. Preis beim Internationalen Lied-Duowettbewerb in Enschede. Im Juni 2016 gewann sie den Sonderpreis »Bester Liedbegleiter« beim renommierten Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, und kurze Zeit darauf gemeinsam mit ihrem Duo-Partner Ilker Arcayürek den  1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart.

Raoul Steffani

Der niederländische Bariton Raoul Steffani studierte Gesang am Konservatorium von Amsterdam und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.
Derzeit ist Steffani Mitglied der Dutch National Opera Academy. Stimmlich betreut Ihn Margreet Honig.

Steffani hat an Meisterkursen bei Thomas Hampson, Christa Ludwig, Marjana Lipovšek, Nelly Miricioiu und Elly Ameling teilgenommen.

Der junge Künstler gewann 2016 den »Elisabeth Everts Prijs« und den »Grachtenfestival Concours« in Amsterdam und ist mehrfacher Preisträger des Prinses Christina Concours in den Niederlanden.

Besonders begeistert sich der Bariton für die Liedkunst. Zu seinem Repertoire zählen der Liederkreis op. 39 und die Dichterliebe op. 48 von Robert Schumann.
März 2017 gestaltet Steffani zusammen mit dem deutschen Liedbegleiter Gerold Huber Liederabende in München und im Muziekgebouw Eindhoven.

Außerdem wird Steffani als Finalist des „»Dutch Classical Talent« Wettbewerbes gemeinsam mit dem Pianisten Daan Boertien 2018 Liederabende in den 11 größten Konzertsälen Hollands geben.

Sean Michael Plumb

Der 24-jährige Sean Michael Plumb ist seit Herbst 2016 Mitglied im Ensemble der Bayerischen Staatsoper, nachdem er den Sommer als Junger Künstler bei den Salzburger Festspielen verbracht hat.

Er wurde in der Saison 2015-16 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Großen Preis der Metropolitan Opera National Council Auditions 2016, dem 2016 Shoshana Foundation Grant, dem 2015 Sullivan Foundation Award, dem Hauptpreis der Metropolitan Opera National Council Auditions der Sullivan-Stiftung, dem ersten Preis beim Wettbewerb Gerda Lissner Liederkranz 2015 und dem Theodor Uppman-Preis 2015 von der George London Foundation.

Sean Michael Plumb gastierte mit Orchestern wie dem Los Angeles Opera Orchestra und der Curtis Symphony. Er war ein Junger Künstler auf dem Glimmerglass Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Aspen Musik Festival. Er wurde in einer Zeremonie im Weißen Haus von Präsident Obama als United States Presidential Scholar geehrt.

Sean Michael Plumb absolvierte das Curtis Institute of Music, wo er unter renommierten Lehrern wie Mikael Eliasen und William Stone studierte.

Marie Seidler

Die Mezzosopranistin Marie Seidler absolviert zurzeit den Studiengang Konzertexamen bei Hedwig Fassbender an der Musikhochschule Frankfurt am Main. Zuvor schloss sie ihr Studium an der Royal Academy of Music in London bei Philip Doghan mit Auszeichnung ab. Meisterkurse belegte sie bei Thomas Hampson, Brigitte Fassbaender und Malcolm Martineau.

Sie ist Preisträgerin des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart und Trägerin des T.-Eipperle-Rieger-Preises, außerdem Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und des Britten-Pears Young Artist Programms. Für die kommende Spielzeit wird sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen sein.

Jüngst war sie bei der Schubertìada in Barcelona mit einem Liederabend zu hören. Im Juli 2015 gab sie zusammen mit der Sopranistin Emma Moore beim Eppaner Liedsommer unter der Leitung von Brigitte Fassbaender eine Lied-Matinée.