Lied Akademie

Susan Manoff

Die Pianistin Susan Manoff wurde in New York geboren und ist lettischer und deutscher Abstammung. Sie studierte an der Manhattan School of Music und an der Universität von Oregon. Nach ihrem intensiven Studium bei Gwendolyn Koldofsky mit Schwerpunkt Kunstlied wurde sie zu einer der gefragtesten Pianistinnen ihrer Generation. Neben ihrem Interesse am Gesangsrepertoire ist Susan Manoff eine leidenschaftliche Kammermusikerin und konzipiert originelle Programme, die Musik und Text miteinander verbinden. Sie tritt regelmäßig bei den großen internationalen Festivals und Konzerthäusern wie Théâtre des Champs-Élysées, Théâtre du Châtelet und Salle Gaveau in Paris, Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, Carnegie Hall London, Wiener Konzerthaus und Musikverein und der Oji Hall in Tokyo auf. Außerdem ist Susan Manoff regelmäßiger Gast bei France Musique.

Susan Manoff hat bei den Labels Alpha Classics, Sony, Naïve, Decca, Virgin, Arion, Valois, Aparte Aufnahmen eingespielt. Im Jahr 2007 nahm sie mit Sandrine Piau ihre erste CD mit dem Titel „Evocation“ auf. Eine zweite Aufnahme mit dem Titel „Après un Rêve“ erschien im März 2011 (Naïve). Ihre Einspielung mit ihrem langjährigen musikalischen Partner Nemanja Radulovic ist den Violin- und Klaviersonaten von Ludwig van Beethoven gewidmet (Decca, 2010). Das Album „La Belle Excentrique“ mit der Sopranistin Patricia Petibon erschien im Herbst 2014 (Deutsche Grammophon). Weitere aktuelle Aufnahmen sind „Néère“ (Gewinnerin des renommierten Gramophone Award 2016) mit der Partnerin Véronique Gens (Alpha Classics), „Chimère“ (Diapason D’Or und Choc Classica 2018) mit der Partnerin Sandrine Piau (Alpha Classics 2018), „Long Time Ago“ (Alpha Classics 2019) mit Adèle Charvet und „L’Amour, La Mort, La Mer“ (Sony 2020) mit Patricia Petibon. Susan Manoff war stellvertretende Chorleiterin an der Bastille Oper und ist derzeit Professorin am Conservatoire National de Musique et de Danse de Paris. Sie gibt Meisterklassen auf der ganzen Welt. Im Jahr 2011 wurde sie vom französischen Kulturministerium zum Chevalier des Arts et Des Lettres ernannt.

Frederic Jost

Seit der Spielzeit 2019/2020 gehört Frederic Jost zum Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sein Repertoire Mozarts Die Zauberflöte wie auch Mussorgskys Chowanschtschina beinhaltet. 2018 debutierte der junge Bass an der Oper Frankfurt als Ordulfo in der Frankfurter Erstaufführung von Trojahns Enrico, 2019 kehrte er als Erster Handwerksbursche in Bergs Wozzeck zurück. Im Sommer 2018 debutierte er bei den Bregenzer Festspielen. 2016 sang er die Hauptrolle Richard Boll in der Oper Die Schweizer Familie von Joseph Weigl beim Davos Festival.

Seit 2014 ist Frederic Jost regelmäßig in Neuproduktionen zu Gast an der Bayerischen Staatsoper: 2017 sang er Assan in Menottis The Consul (begleitet vom Münchener Kammerorchester), 2019 Coryphée in Glucks Alceste. 2016 kreierte er die Partie `Achills tiefer Schatten´ in Hauke Berheides Uraufführung Mauerschau, 2015 übernahm er in Magals Jephta’s Daughter die Bass-Partie. 2014 sang er Zweiter Hauptmann in Zimmermanns Die Soldaten unter der Leitung von Kirill Petrenko. 2020 singt er in Hongkong Truffaldin in Strauss‘ Ariadne auf Naxos – auf Gastspiel der Bayerischen Staatsoper.

Frederic Jost, 1993 in München geboren, erhielt seine erste künstlerische Ausbildung beim Tölzer Knabenchor. Hier gab er 2003 als Yniold in Debussys Pelleas et Mellisande sein Debut an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, 2004 stellte er sich mit Bernsteins Chichester Psalms im Concertgebouw Amsterdam und dem Herkulessaal der Münchner Residenz unter der Leitung von Mariss Jansons vor. Zudem war er Solist in Bachs h-moll-Messe in der Thomaskirche Leipzig, einer CD-Einspielung von di Lassos Bußpsalmen. Als Knabe in Mozarts Die Zauberflöte gastierte er an führenden Opernhäusern in Europa und den U.S.A., als Hirte in Wagners Tannhäuser und Puccinis Tosca war er zudem zu Gast an der Bayerischen Staatsoper.

Nach einem Musikwissenschaftsstudium studiert er von 2014 Gesang bei Michelle Breedt an der Musikhochschule für Musik und Theater in München und schloß sein Studium 2019 mit dem Master in Liedgesang und Konzertgesang erfolgreich ab. Meisterkurse auch bei Brigitte Fassbaender und Michelle Breedt ergänzen seine Ausbildung. Frederic Jost ist Stipendiat der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V. sowie des Richard-Wagner-Verbandes.

Einen Liederabend gab Frederic Jost bereits 2015 im Rahmen der Fränkischen Musiktage in Alzenau, begleitet am Flügel von Donald Sulzen.

2014 sang Frederic Jost erstmals Pilatus in Bachs Johannes-Passion unter der musikalischen Leitung von Hans-Jörg Albrecht. Seither war er als Jesus in Bachs Matthäus-Passion, Händels Messiah, Haydns Salve Regina, Mozarts Requiem und dessen Vesperae solemnis zu hören. 2018 singt er erstmals Beethovens Sinfonie N° 9 und Schumanns Faust-Szenen. 2019 stellt er sich mit Bachs Weihnachtsoratorium bei den Tiroler Festspielen in Erl vor.

Frederic Jost arbeitete mit Regisseuren wie Brigitte Fassbaender und Andreas Kriegenburg und sang unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Hansjörg Albrecht, Marcus Bosch Oksana Lyniv, Kent Nagano, Kirill Petrenko.

Wagner Moreira

Der brasilianische Tenor Wagner Moreira studierte and der Universidade Federal de Minas Gerais in Brasilien sowie an der Royal Academy of Music in London, und von 2016 bis 2018 war er Mitglied der Royal Academy Opera.

Er ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, darunter des Gesangswettbewerbs der Kammeroper Schloss Rheinsberg/DE, des Wettbewerbs Bampton Classical Opera Young Singers/ UK, des Villa-Lobos Wettbewerbs/ BRA, des Wettbewerbs des Orquestra Sinfônica de Minas Gerais/BRA und des Internationalen Gesangswettbewerbs Bidu Sayão/ BRA.

Sein Opernrepertoire umfasst Partien wie Ottavio / DON GIOVANNI, Basilio und Don Curzio / LE NOZZE DI FIGARO, Oebalus / APOLLO ET HYACINTHUS, Zweiter Soldat / L’INCORONAZIONE DI POPPEA, Goro / MADAMA BUTTERFLY, Pluto / ORPHÉE AUX ENFERS, Docteur miracle / LE DOCTEUR MIRACLE und Marco Orazio/ GLI ORAZI E I CURIAZI.

Darüber hinaus verfügt Wagner Moreira über Erfahrung als Oratoriensänger, darunter in Mozarts „Requiem“ und „Krönungsmesse“, Beethovens C-Dur Messe und der 9. Symphonie, Haydns „Nelson Messe“ sowie Händels „Messias“, Bachs „Johannespassion“ und Rossinis „Stabat Mater“.

Als Mitglied des Song Circles der Royal Academy of Music und des Britten-Pears Young Artist Programmes hat er auch viel Erfahrung mit Liedrepertoire gesammelt.

Diese Spielzeit gibt er sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin in der Uraufführung von Chaya Czernowins „HEART CHAMBER“ unter der musikalischen Leitung von Johannes Kalitzke.

Giorgia Cappello

Die Sopranistin Giorgia Cappello entstammt einer großen Musikerfamilie. Als langjähriges Mitglied des Kinderchores am Nationaltheater Mannheim erhielt sie seit ihrem 10 Lebensjahr Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Susanne Scheffel. Im Anschluss wurde sie von Prof. Stamenkovic in Mannheim ausgebildet und wird im Februar 2020 ihren Bachelor bei Bernhard Gärtner an der Musikhochschule Stuttgart abschließen. Weitere Anregungen erhielt sie im Kammerchor Stuttgart unter Frieder Bernius sowie in Meisterkursen bei  Benno Schachtner, Margreet Honig und Prof. Ulrike Sonntag, die sie auch weiterhin betreut. Die Künstlerin ist Finalistin des Bundeswettbewerb Gesang Berlin 2014, sowie Stipendiatin der Eliteförderung des Cusanuswerks e.V.

Bereits während ihres Studiums debütierte die 24 jährige Sopranistin als ,,La Ninfa‘‘ in Monteverdis L’Orfeo am Staatstheater Darmstadt. Im Bereich der Oper erwarten die junge Sängerin diese Spielzeit am Staatstheater Darmstadt die ,,Papagena‘‘ in der Zauberflöte von Mozart, sowie die Hauptrolle in der Kinderoper Schaf von Sophie Kassies. Darüber hinaus arbeitet sie in letzter Zeit häufig mit Markus Melchiori und der Dommusik Speyer zusammen u.a. bei den Internationalen Musiktagen im Dom zu Speyer, als auch im März 2020 im Stabat Mater von G.B. Pergolesi.  Die geistlichen Werke von Mozart, Schubert, sowie die Oratorien und Kantaten von Bach, zählen zum Kernrepertoire der vielseitigen Künstlerin: Ein Solo-Rezital führt sie und ihren Konzertpartner Daniel Gerzenberg im September 2020 auf das Festival für Alte Musik Aalen.

Im Bereich Lied gehören vor allem die Werke Schuberts zu ihrem Repertoire, neben Wolf, Sibelius und unbekannteren wie Zumsteeg und Crumb. Mit ihren Interpretationen konnte sie auch die Fachjury überzeugen und wird im Januar 2020 auf der Schubert Woche im Pierre-Boulez-Saal in Berlin zu hören sein, wo sie im Rahmen der Liedakademie des Heidelberger Frühlings auftritt.

Geng Lee

Der junge lyrische Bariton Geng Lee wurde 1994 in Shenzhen, China geboren. Von 2010-2014 studierte bei Prof. Yue-Mei Li an der Musikschule „Xing-hai“ in Guangzhou.

Seit 2014 studiert Geng Lee an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Gesang zunächst bei Prof. Jörn Dopfer, aktuell bei Frau Prof. Carolyn Grace James (ehemals: Sopranistin an der MET) und Lied bei Prof. Burkhard Kehring.

Nach der Teilnahme am 25th „Flame“ Wettbewerb 2014 in Paris ging er als bester junger Sänger hevor und bekam ein Stipendium für Meisterkurse an der Sommer-Akademie Salzburg zugesprochen.

2015 errang Lee den 2. Preis der Absalom-Stiftung beim Mozartwettbewerb für Gesang Hamburg. Im selben Jahr folgte ein Auftritt als St. Brioche in F. Lehárs Operette„Die lustige Witwe“ (Inszenierung: Philipp Himmelmann) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel). Mit dem Wandsbeker Sinfonieorchester und dem Chor „Da Capo“ sang er die Bass-Partie im Weihnachtsoratorium I-III in der St. Nicolai-Kirche und war außerdem für eine Aufnahme von F. Schuberts „Messe“ als Bass engagiert. Zusammen mit dem Orchester und dem Chor der Deutschen Kinderärzte sang Lee in St. Petri Hamburg bei einem Benefizkonzert für Flüchtlingskinder unter der Leitung von Manfred Fabricius dabei.

2016 stellte er sich als Papageno in Mozarts „ Die Zauberflöte“ wieder mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von W. Wentzel in einer Inszenierung von W. Ansel vor. 2018 folgte ein Auftritt in P. Tchaikowskys „Eugen Onegin“ als Saretzki an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Mitgliedern des Hochschulorchesters in einer Inszenierung von Mien Bogaert.

Im Juni desselben Jahres gewann Geng Lee den 1. Preis (Sonderpreis der Gustav-Mahler- Vereinigung) beim 3. Gustav Mahler-Liedwettbewerb, ausgerichtet von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Rochna-Stiftung (Prof. B. Kehring) zusammen mit seinem Duopartner dem niederländischen Pianist Daan Boertien.

Im Januar 2019 nahm Geng Lee an einer Veranstaltung im Rathaus Harburg unter dem Titel „Stars von morgen“ teil.Im Sommer 2019 folgte ein Auftritt als Herr Flut in O. Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Inszenierung: W. Ansel) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Am 12. Juli 2019 schloss Geng Lee begleitet von seinem Duopartner Daan Boertien seinen Bachelor Gesang mit Höchstpunktzahl (1,0) ab.

Fanny Soyer

Die Sopranistin Fanny Soyer, geboren 1994 in Paris, begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. 2009 nahm sie erstmals Gesangsstunden bei Patrick Marco im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung „Maitrise de Paris“ am Conservatoire à Rayonnement Régional (CRR) de Paris, wo sie anschließend bei Melanie Jackson im Département Supérieur pour Jeune Chanteurs de Paris Gesang studierte.

Seit September 2016 studiert sie in der Klasse von Prof. Christine Schäfer an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und arbeitet dort u.a. mit Julia Varady, Wolfram Rieger, Eric Schneider, Thomas Quasthoff zusammen. Im Juni 2018 übernahm sie in der Hochschulproduktion „Dido und Aeneas” von Henry Purcell die Partie der Dido. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium erfolgreich ab. Das erste Semester ihres Masterstudiums verbringt sie an der e Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen in der Klasse von Helene Gjerris.

Jongsoo Yang

Der junge Bass Jongsoo Yang studierte von 2016 bis 2019 Konzertexamen bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Hochschule für Musik Freiburg und war gleichzeitig im Freiburger Opernstudio der Musikhochschule und des Theaters Freiburg. Von 2017 bis 2019 war er Ensemblemitglied am Theater Freiburg und sang dort u.a. die Partien Masetto in „Don Giovanni“ und Colline in „La Bohème“. Von 2011 bis 2016 absolvierte er an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. Peter Maus sein Bachelor- und LOK-Masterstudium (Lied/Oratorium/Konzert). Im Studium an der UdK sammelte er auch Erfahrung im Opernbereich im Rahmen von Hochschulproduktionen: als Pantalon in der Commedia dell’arte und als Simone in „La finta semplice“ von W. A. Mozart. Zu wichtigen Konzerterfahrungen, für die er mit Prof. Peter Maus zusammenarbeitete, zählen Auftritte in Kantaten und Oratorien in vielen Berliner Kirchen, das Konzert für die Nationen 2015 im Konzertsaal der UdK (mit Internet-Übertragung) und „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn mit dem Jungen Ensemble Berlin unter der Leitung Frank Markowitsch im Rahmen des Kommunikationsprojektes zu Natur und Kultur des Institute For Advanced Sustainability Studies Potsdam. In Berlin widmete er sich schwerpunktmäßig dem Kunstlied und arbeitete an deutschen Liedern mit Prof. Eric Schneider und Liana Vlad, an russischen Liedern mit Prof. Sayali Dadas und am zeitgenössischen Liedrepertoire mit Prof. Axel Bauni. Er war Halbfinalist beim Internationalen Musik Wettbewerb in Montreal. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Paul-Hindemith-Gesellschaft.

Kunal Lahiry

Der junge Amerikaner Kunal Lahiry ist zurzeit dabei einer der vielversprechendsten und gefragtesten Pianisten seiner Generation zu werden. Gepriesen für sein „dramatisches Flair und erstklassige Technik“, feierte Lahiry sein Orchesterdebüt im Alter von 17 Jahren mit dem Gainesville Symphony Orchestra als Hauptpreisträger des Kiwanis Society Stipendiums und gewann seitdem Preise bei sämtlichen internationalen Wettbewerben, u.a. Atlanta Music Club, New Orleans Piano Institute, Brevard Music Center Piano Competition, Toulouse Concours Mélodie Française, Concours “Les Saisons de la Voix” und dem XXVI Concours de Flame in Paris. Lahiry ist ein Britten-Pears Young Artist, Yehudi Menuhin Live Music Now Stipendiat, Center for Musical Excellence (CME) Young Artist, ENOA Künstler, Leeds Lieder Young Artist und Samling Young Artist. In 2019 wurde er mit der Sopranistin Álfheiður Erla Guðmundsdóttir für Renée Flemings erstes SongStudio Programm für zusammenarbeitende Pianisten und Sänger an der Carnegie Hall auserwählt und wurde mit dem Sam Hutchings Pianist Prize an der Oxenfoord International Summer School unter der Leitung von Malcolm Martineau prämiert. Er wurde eingeladen bei Meisterklassen berühmter Künstler aufzutreten, wie etwa Graham Johnson, Sir Thomas Allen, Malcolm Martineau, Murray Perahia, André Laplante, Hartmut Höll, Helmut Deutsch, Susan Manoff, Brian Zeger, und Anne le Bozec.

Kunal Lahirys besondere Affinität zur Liedinterpretation führte ihn zu Konzerten beim Festival d’Aix-en-Provence, Académie Musicale de Villecroze, Carnegie Hall Weill Music Room, Wigmore Hall, Leeds Lieder Festival, Britten Studio, Teatr Wielki, Petit Palais, Leipziger Oper, Salon Razumovsky, the American Church in Paris, Chapelle Corneille, Musée des Archives Nationales, Musée d’Orsay, Royaumont Abbey, Mendelssohn Remise und in der Lunchkonzert Reihe der Berliner Philharmonie. Beschrieben als ein „einfühlsamer, anspornender und differenziert mutgestaltender Partner“ spielte er in Clemens Goldbergs Gesprächskonzertreihe ‚Slow Listening‘, für das Kulturradio RBB in Berlin und France Musique in Paris, und trat mehrere Male bei Konzerten der Daniel Barenboim Exzellenz-Konzertreihe auf. 2018 wurde Lahiry, gemeinsam mit der Mezzosopranistin Marielou Jacquard, für die erste Akademie für Melodies und Lieder am Kloster Royaumont und Musée D’Orsay ausgewählt. Die einjährige Residenz kulminierte in einer Livealbum Einspielung bei B Records. Ehemalige Lehrer Lahirys sind unter anderem Walter Hautzig, Alan Chow, Kyoko Hashimoto und Fabio Bidini. Jüngst schloss er sein Masterstudium in Liedgestaltung bei Prof. Wolfram Rieger an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ mit Bravour ab.

Lars Conrad

Der junge Bariton Lars Conrad wurde 1996 in Hamm geboren. Ersten Gesangsunterricht erhielt er bei Tjark Baumann. Bereits während der Schulzeit studierte er als Jungstudent an der HfM Detmold bei Markus Köhler. Nach dem Abitur wechselte er an die HMT Leipzig zu Berthold Schmid. Er studierte außerdem an der Guildhall School of Music and Drama bei Rudolf Piernay.

Meisterkurse bei Roman Trekel, Christine Schäfer, Edith Wiens und Peter Schreier runden seine Ausbildung ab. Zudem arbeitete er privat mit Michael Volle. Erste Bühnenerfahrung sammelte er in Hochschulproduktionen und an den Theatern Görlitz, Leipzig, Dessau und Nordhausen. Opernrollen beinhalten Willi Graf in Davies “Kommilitonen”, Nepomuk in “La Grande Duchesse de Gerolstein” von Offenbach, Journalist in „Lulu“ und Cesare in Händels „Giulio Cesare in Egitto“. In der Spielzeit 2019/20 ist er Mitglied des Opernstudios des Festivals “Winter in Schwetzingen”, wo er als Strato/Charon in “Die getreue Alceste” von Georg Caspar Schürmann zu erleben ist. Regie führt Jan Eßinger, die musikalische Leitung hat Christina Pluhar. Er arbeitete außerdem mit Dirigenten wie Matthias Foremny, Ulf Schirmer, Markus L. Frank, Ulrich Kern, Henning Ehlert, Milko Kersten, Fabian Enders und Peter Schreier, sowie mit Klangkörpern wie dem Gewandhausorchester, dem Collegium Marianum Prag, der Anhaltinischen Philharmonie Dessau und dem Philharmonischen Orchester Cottbus. Regisseure waren u.a Matthias Oldag, Steffen Piontek und Lotte de Beer.

Sein Konzertrepertoire reicht von Schütz bis zur Romantik. Besonderen Schwerpunkt bilden hierbei die Werke Johann Sebastian Bachs. Lars‘ große Liebe gilt dem Liedgesang. Hier erhielt er Anregungen von Manuel Lange, Alexander Schmalcz, Ian Burnside und Eric Schneider. Außerdem war er Teilnehmer am Franz-Schubert-Institut Baden bei Wien 2019 und wird 2020 Mitglied der Lied Akademie des Heidelberger Frühlings. Mit Eric Schneider verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit.

Lars Conrad ist Preisträger des Helmut-Deutsch-Liedwettbewerbes in Wien.