Audax Saxophonquartett

Besetzung
Christina Bernard: Hauptsächlich Alt- und Sopransaxophon, Tenorsaxophon
Ann-Kathrin Grammel: Altsaxophon
Annalena Neu: Tenorsaxophon
Regina Reiter: Baritonsaxophon (abseits des Quartetts aber auch Sopran, Alt und Tenor)

Wohnorte
Würzburg | Frankfurt

Alter
24-30 Jahre

Welche Art(en) von Musik macht Ihr?
Christina: Ich spiele klassisches Saxophon. Mein Repertoire erstreckt sich von Bearbeitungen barocker Werke bis hin zu zeitgenössischer Musik. Ich spiele in verschiedenen Kammermusikbesetzungen, z.B. im Duo mit Harfe, mit Akkordeon und Cello oder natürlich mit Klavier. Mit dem Audax Saxophonquartett spielen wir überwiegend Originalwerke für Saxophon, scheuen aber auch nicht vor Bearbeitungen anderer Werke zurück.

Ann-Kathrin: Wir möchten Menschen die klassische Spielweise des Saxophons näherbringen, da die meisten das Saxophon nur als Jazzinstrument kennen.

Annalena: Als klassisch-ausgebildete Saxophonistin fühle ich mich in der klassischen Musik zu Hause. Da das Saxophon ein noch junges Instrument ist, erstreckt sich die Originalliteratur über die letzten 180 Jahre. Aufgrund der Vielseitigkeit unseres Instrumentes spielen wir aber auch viele Bearbeitungen aus anderen Epochen.

Regina: Genau wie die anderen drei bin ich klassische Saxophonistin und versuche eigentlich immer, den Leuten zu zeigen, dass das Saxophon noch so viel mehr kann als Jazz. Es gibt ein unheimlich reiches Repertoire trotz der kurzen Lebensdauer dieses wandelbaren Instruments und es wächst im Prinzip von Tag zu Tag weiter. Als Quartett versuchen wir möglichst viele Originalwerke zu spielen und den Leuten unsere Welt des Saxophons näherzubringen, aber natürlich klauen wir auch ab und zu Stücke für andere Besetzungen und bearbeiten sie für uns.

Was verbindet Ihr mit dem Stichwort »Heidelberg«?
Christina: Als Musikerin verbinde ich damit hauptsächlich den Heidelberger Frühling, ehrlich gesagt! Ich war selbst noch nicht in der Stadt und kenne sie daher nur in diesem Zusammenhang.

Ann-Kathrin: Da ich einmal einen schönen Kurzurlaub in Heidelberg verbringen konnte: Mit gutem Essen, entspannten Menschen und Lebensfreude!

Annalena: Wenn ich an Heidelberg denke, kommt mir natürlich sofort der Heidelberger Frühling in den Kopf. Ich bin schon sehr gespannt auf die Stadt, da ich nur gutes von ihr gehört habe.

Regina: Ich hatte bereits das Vergnügen in der Alten Aula der Universität ein Konzert zu spielen, daran erinnere ich mich gerne zurück. Ansonsten denke ich vor allem an Studenten, alte Gebäude, den Neckar und natürlich auch den Heidelberger Frühling!

Worauf freut Ihr Euch bei re:start am meisten?
Christina: Zum einen liebe ich es, Musik zu Menschen zu bringen, die von selbst vielleicht nicht in ein Konzert gehen würden. Jemanden mit meinem Instrument und meiner Musik zu überraschen gefällt mir! Zum anderen entfaltet Musik gerade fernab des »strengen« Konzertsaals eine einzigartige Wirkung, oft auf eine ganz andere und befreitere Weise.

Ann-Kathrin: Auf ungewöhnliche Konzertformate und mit dem Publikum in Kontakt zu kommen.

Annalena: Ich freue mich darauf, mit dem Publikum in Kontakt zu treten und gemeinsam mit diesem neue Konzertformate auszuprobieren.

Regina: Ich freue mich am meisten auf direkten und ehrlichen Kontakt zu unserem Publikum und hoffe, dass wir es mit etwas außergewöhnlichen Formaten an besonderen Orten schaffen, das klassische Konzertritual ein wenig aufzubrechen. Außerdem ist es schön auch die anderen Musiker*innen kennenzulernen sich mit ihnen austauschen und vielleicht sogar mit einigen zusammenarbeiten zu können.

Was bedeutet es für Euch, auf der Bühne zu stehen?
Christina: Für mich ist es jedes Mal ein großartiges Erlebnis auf einer Bühne zu Musizieren. Ich liebe den Kreislauf und die verschiedenen Gefühlsstadien, die ein Bühnenauftritt mit sich bringt: Erst die Planung und Zielsetzung eines Projekts. Vorfreude! Dann die Vorbereitung und der Weg dahin, der oft mit Stress, aber auch immer mit Spaß und Aufregung verbunden ist. Und schließlich der Auftritt, der Moment in dem man sein Bestes gibt und sogar ein bisschen mehr. Und schließlich die Befriedigung und auch eine Erleichterung danach.

Ann-Kathrin: Für mich ist das Spielen auf der Bühne ein besonderes Erlebnis: Ich kann mit meiner Leidenschaft zur Musik Menschen aus ihrem Alltag locken und ihnen für ein paar Stunden ein schönes Konzerterlebnis bescheren.

Annalena: Für mich ist es immer eine Mischung aus Spannung, Spielfreude, Loslassen, sich treiben lassen. Ein besonders tolles Erlebnis ist es für mich, wenn auf der Bühne diese Aspekte vereint sind und man im Ensemble auf einer gemeinsamen Welle schwimmt.

Regina: Auf der Bühne entsteht immer ein ganz besonderer Moment. Natürlich versuchen wir einerseits technisch und musikalisch alles abzurufen, was wir vorher erarbeitet haben, das schönste im Konzert ist aber eigentlich, wenn man gemeinsam in den »Flow« kommt, loslassen kann und wir mit unserer Musik unsere Zuhörer*innen wirklich erreichen. Wenn wir das schaffen, haben wir alles richtig gemacht.

Was macht Ihr gerne, wenn Ihr keine Musik macht?
Christina: Bücher zum Lesen und Hören gehören auf jeden Fall mit zu meinen liebsten Beschäftigungen. Des Weiteren mache ich sehr gerne Sport (Laufen und Yoga) und zeichne viel (schon mal was von Zentangle gehört?)

Ann-Kathrin: Joggen oder spazieren gehen, lesen oder einfach nur faulenzen

Annalena: Laufen, Schwimmen, spazieren, Yoga, Thriller lesen, puzzeln

Regina: Nähen, Krimis schauen, gut essen und ausschlafen (!)

 

Die Website der Künstlerinnen: https://audax-saxophonquartett.de/