Pianist Manuel Lange

Manuel Lange

Der in Berlin geborene Pianist studierte Klavier bei Oleg Maisenberg in Stuttgart und bei Hans Leygraf in Salzburg und Berlin. Ferner nahm er regelmäßig an den Liedmeisterklassen von Dietrich Fischer-Dieskau, Aribert Reimann und Wolfram Rieger teil.
Er gewann den ersten Preis für Klavierbegleitung beim internationalen Paula-Lindberg-Salomon-Wettbewerb “Das Lied” 1997 sowie den Sonderpreis für die beste Klavierbegleitung beim Hilde-Zadek-Gesangswettbewerb 1998 in Passau, außerdem das Bayreuth-Stipendium des Richard-Wagner-Verbandes Berlin und den Hanns-Eisler-Preis an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler”.

Nach einer sechsjährigen Tätigkeit als Solorepetitor an der Komischen Oper Berlin wurde er mit Beginn des Wintersemesters 2005/06 als Gesangsrepertoire-Professor an die Universität der Künste Berlin berufen. Im Juli 2010 erhielt Manuel Lange einen Ruf an die Hochschule für Musik in Detmold als Professor für Liedbegleitung und Liedgestaltung.

Im Jahr 2006 gründete er zusammen mit dem Bariton Sebastian Noack, mit dem ihn eine langjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet, die Berliner Konzertreihe MEISTERLIED, welche sich in erster Linie dem deutschen romantischen Kunstlied widmet. Mit der Sopranistin Anne Schwanewilms zusammen gab Manuel Lange Liederabende im Concertgebouw Amsterdam, in der Dresdner Semperoper, im Théatre de la Monnaie in Brüssel, im Teatro del Liceo in Barcelona, in der Opéra du Rhin in Straßburg und in der Oper Frankfurt. Weiterhin trat er als Liedbegleiter von Mojca Erdmann, Maria Bengtsson, Lothar Odinius, Stella Doufexis, Anna Korondi, Hermine May und Dagmar Schellenberger auf. Eigene Meisterkurse für Liedgestaltung und die Begleitung bei Gesangs-Meisterkursen (Brigitte Fassbaender, Mirella Freni, Francisco Araiza, Roman Trekel) ergänzen seine Arbeit.

Neben seiner Liedtätigkeit widmet sich Manuel Lange in letzter Zeit wieder vermehrt dem Solo-Repertoire, so war er in der letzten Saison mit der Neuen Philharmonie Frankfurt unter der Leitung von Wolfgang Wengenroth mit Beethovens 4. Klavierkonzert zu hören und spielte zusammen mit dem Jungen Ensemble Berlin sowie mit der Jungen Philharmonie Erlangen Griegs Klavierkonzert.

Sopranistin Anne Schwanewilms fotografiert von Studioline

Anne Schwanewilms

Als eine der bedeutendsten Interpretinnen der Werke von Richard Strauss hat sich Anne Schwanewilms weltweit einen Namen gemacht. Ihr großes Repertoire umfasst Partien wie Arabella, Ariadne („Ariadne auf Naxos“), Chrysothemis („Elektra“), Feldmarschallin („Der Rosenkavalier“), Kaiserin („Die Frau ohne Schatten“) und Danae („Die Liebe der Danae“) und erstreckt sich darüber hinaus auf Rollen wie Elsa („Lohengrin“), Elisabeth („Tannhäuser“), Desdemona („Otello“), Marie („Wozzeck“) und Madame Lidoine („Dialogues des Carmélites“). Die Sopranistin ist regelmäßig zu Gast an allen wichtigen internationalen Opernhäusern. Engagements führten sie unter anderem nach München, Dresden, Hamburg, Frankfurt, Amsterdam, Wien, Zürich, London, Rom, Madrid, Barcelona, Mailand, New York, Chicago und Tokio. An der Sächsischen Staatsoper Dresden konnte sie unter der Leitung von Christian Thielemann große Erfolge als Arabella und Chrysothemis („Elektra“) feiern, diese Partien sang sie unter anderem auch an der Wiener Staatsoper unter Ulf Schirmer und Franz Welser-Möst. Bei den Bayreuther und Salzburger Festspielen war Anne Schwanewilms mehrfach zu Gast: nachhaltig beeindruckten ihre Auftritte als Carlotta in Schrekers „Die Gezeichneten“ und als Kaiserin in „Die Frau ohne Schatten“.

Die Sängerin arbeitet regelmäßig mit renommierten Dirigenten wie Christian Thielemann, Zubin Metha, Sir Simon Rattle, Daniel Barenboim, Franz Welser-Möst, Kent Nagano, Stefan Soltesz, Vladimir Jurowski, Christoph von Dohnanyi, Simone Young, Christoph Eschenbach, und Riccardo Chailly zusammen. Auch auf dem Konzertpodium fühlt sie sich zu Hause, Engagements führten sie unter anderem zu den Berliner Philharmonikern, dem Leipziger Gewandhausorchester, dem Concertgebouw Amsterdam, dem London Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra und dem Orchestre National de France.

Anne Schwanewilms’ große Liebe gilt dem Lied. Sie hat sich zu einer der renommiertesten Künstlerinnen auf diesem Gebiet entwickelt und ist mit Liedprogrammen unter anderem regelmäßiger Gast in der Wigmore Hall London, im Concertgebouw Amsterdam und beim Edinburgh Festival. Darüber hinaus gibt sie zahlreiche Meisterkurse und ist Mitglied der Jury des internationalen Louis Spohr-Wettbewerbs. Als „wahrhafte Tonmalerin“ bezeichnete ein britischer Musikjournalist die Künstlerin in einer Konzertbesprechung. Begleitet von namhaften Pianisten wie Malcom Martineau, Charles Spencer und Roger Vignoles konnte die Sängerin mit ihren Deutungen von Liedern von unter anderem Schumann, Wolf, Wagner, Liszt, Mahler, Strauss und Schönberg künstlerische und musikalische Maßstäbe setzen. Dabei bescheinigen Musikkritiker ihr ein unfehlbares Gespür für die feinsten Details der Phrasierung, eine hohe Sensibilität im Umgang mit dem Text, Glanz und Geschmeidigkeit der Stimme sowie eine große technische Expertise. „Liederabende sind meine Inszenierungen“, sagte Anne Schwanewilms einmal in einem Interview. „Hier kann man etwas von Null erschaffen, mit den einfachsten Mitteln, nämlich nur mit der Stimme und dem Klavier.“

In der Spielzeit 2015/16 war die Sopranistin in Dresden als Arabella und an der Bayerischen Staatsoper in München als Madame Lidoine („Dialogues des Carmélites“) zu erleben. Im Juli 2016 sang sie Elsa bei den Münchner Opernfestspielen. Im Februar 2016 interpretierte sie bei einem Konzert mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Zubin Mehta Schönbergs „Gurrelieder“, im Mai 2016 folgte in Wien ein Auftritt in Alexander von Zemlinskys „Lyrischer Symphonie“ unter der Leitung von Vladimir Jurowski mit den Wiener Symphonikern sowie ein Gala-Konzert mit Alban Bergs „Sieben frühen Liedern“ mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter Mark Elder in Genf und Lausanne.

Im Juni 2016 schloss sich ein Abend mit Liedern von Richard Strauss und Hugo Wolf in Glasgow und beim Richard-Strauss-Festival in Garmisch-Partenkirchen an. Im November und Dezember 2016 gab Anne Schwanewilms Liederabende in Cardiff (wo sie auch für einen Meisterkurs verpflichtet war) und in der Londoner Wigmore Hall. Im Dezember sang sie drei Mal den Sopranpart in Buckners f-Moll-Messe mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Christian Thielemann. Für 2017 standen weitere Liederabende unter anderem in Liège, Leeds, London, New York und Washington in ihrem Terminkalender. Im Februar sang sie die Marschallin in „Der Rosenkavalier“ an der Bayerischen Staatsoper, im März folgte Elisabeth in „Tannhäuser“ und im Juli und August 2017 übernahm Anne Schwanewilms die Partie der Eva in der Neuproduktion von „Die Meistersinger von Nürnberg“ bei den Bayreuther Festspielen (Musikalische Leitung: Philippe Jordan, Regie: Barry Kosky). 2019 sang sie der Bayerischen Staatsoper München die Partie der Isabella in der Neuproduktion von Kreneks „Karl V“ (Regie: Carlus Padrissa – La Fura dels Baus), Leonore an der Wiener Staatsoper und Kaiserin in einer konzertanten Aufführung von „Frau ohne Schatten“ in der Berliner Philharmonie. Einen großen Erfolg konnte sie auch mit einem Liederabend in der Elbphilharmonie Hamburg verzeichnen. Im Februar 2020 übernimmt die Sopranistin die Titelpartie in der Neuinszenierung von Offenbachs „Die Großherzogin von Gerolstein“ an der Semperoper Dresden.

Von Anne Schwanewilms liegt eine umfangreiche Diskografie vor. Bei den Opern-einspielungen finden sich unter anderem DVDs von „Die Gezeichneten“ (Salzburger Festspiele, Kent Nagano, DSO), „Die Frau ohne Schatten“ (Salzburger Festspiele, Christian Thielemann, Wiener Philharmoniker), „Der Rosenkavalier“ (Fabio Luisi, Sächsische Staatskapelle Dresden) und „Dialogues des Carmélites“ (Simone Young, Hamburgische Staatsoper). Darüber hinaus legte die Sopranistin eine CD mit Musik von Richard Strauss („Vier letzte Lieder“ und Ausschnitte aus „Der Rosenkavalier“, „Capriccio“ und „Arabella“, Markus Stenz, Köln Gürzenich-Orchester), eine Richard Wagner-CD mit „Tristan und Isolde“, „Tannhäuser“ und den Wesendonckliedern (Cornelius Meister, RSO Wien) sowie mehrere reine Lied-Einspielungen unter anderem mit Werken von Liszt, Mahler, Schumann, Wolf und Schönberg vor. Im Mai 2016 erschien ihre CD „Schöne Welt…“ mit Liedern von Franz Schubert, Franz Schreker und Erich Wolfgang Korngold.

Die Künstlerin erhielt zahlreiche Preise und Auszeichnungen, darunter 2014 eine Grammy- Nominierung für die CD-Einspielung von Strauss’ „Elektra“ unter der Leitung von Christian Thielemann, auf der sie als Chrysothemis zu hören ist. Die Einspielung von Alban Bergs „Wozzeck“ mit Hans Graf und dem Houston Symphony, auf der Anne Schwanewilms die Partie der Marie singt, wurde im Oktober 2017 mit dem ECHO Klassik und im Januar 2018 mit dem GRAMMY ausgezeichnet. 2019 erhielt die DVD „Die Meistersinger von Nürnberg“ von den Bayreuther Festspielen mit Anne Schwanewilms als Eva einen OPUS Klassik. 2002 wurde Anne Schwanewilms zur Sängerin des Jahres gewählt.

Mariana Popova

Ihr besonderes Interesse am musikalischen Dialog brachte die deutsch-bulgarische Pianistin Mariana Popova neben ihrer solistischen Tätigkeit schon früh zur intensiven Beschäftigung mit den Bereichen der Klavierkammermusik und der Liedbegleitung. Mariana Popovas Konzerttätigkeit führt sie inzwischen bereits in fast alle europäischen Länder, nach China, Russland und in die USA. Als Liedbegleiterin, Kammermusikerin und Solistin erhielt sie Einladungen zum Summit Music Festival in New York, zum Aarhus Festival für Neue Musik (Dänemark), zum Varna Summer (Bulgarien), zu den Heures Musicales de Biot (Frankreich), Castelló Festival (Spanien) oder zu den Hamburger Klangwerktagen und den Schwetzinger Festspielen. In einer eigenen, zum Schumann-Jahr 2010 konzipierten Hamburger Liederabendreihe führte die Pianistin gemeinsam mit acht Gesangpartnern die zentralen Liedkompositionen Robert und Clara Schumanns auf. Es liegen unterschiedliche CD-Produktionen vor, außerdem entstanden zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Bulgarien (BNT), Deutschland (NDR,SWR,MDR) und Frankreich (Radio France). Im Sommer 2012 spielte Mariana Popova im Auftrag des Deutschen Auswärtigen Amtes anlässlich der deutschen Ostseerats-Präsidentschaft eine CD mit Liedkompositionen aus allen Ostseeländern ein.

Mariana Popova studierte Klavier bei Evgeni Koroliov und Kammermusik bei Niklas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. An der Franz Liszt Musikhochschule Weimar studierte sie Liedgestaltung bei Karl-Peter Kammerlander. Wesentliche künstlerische Anregungen erhielt sie noch von Lehrern wie Oxana Yablonskaya, Dalton Baldwin, Bruno Canino, Gernot Kahl und Menahem Pressler. Zu den wichtigsten internationalen Wettbewerbserfolgen, die die junge Pianistin erzielte, gehörten Preise beim Wettbewerb „Maria Canals“ in Barcelona/Spanien, beim „Köster-Klassik- Kammermusikwettbewerb” und beim „Elise-Meyer-Wettbewerb“ in Hamburg, sowie mit der Sopranistin Lini Gong beim „Concours International de Musique de Chambre“ in Lyon/Frankreich. Beim internationalen Brahms-Liedwettbewerb in Pörtschach / Österreich erspielte sie 2010 gemeinsam mit der Mezzosopranistin Judith Thielsen den 2.Preis sowie den Sonderpreis für zeitgenössisches Lied. Zudem war Mariana Popova Stipendiatin der Oscar-und-Vera- Ritter- Stiftung, der Budge-Stiftung, der Yehudi Menuhin Förderung sowie der französischen Schlumberger-Stiftung.

Mariana Popova war Klavierbegleiterin auf Gesangs-Meisterkursen von Brigitte Fassbaender, Reri Grist, Angela Denoke, Margreet Honig, Edda Moser und Robert Holl. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte für Vokalbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Jahr 2013 war Mariana Popova erstmals Gastdozentin für Liedinterpretation am Shanghai Conservatory / China.

Boglárka Pecze

Boglárka Pecze, 1986 in Ungarn geboren, fing mit neun Jahren an Klarinette zu spielen. Bis 2004 besuchte sie das staatliche Konservatorium für Musik, Tanz und Malerei in Pécs, seit 2005 lebt sie in Deutschland.

Sie studierte bei Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck und war 2009/2010 Stipendiatin bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie Frankfurt, wo sie ein Aufbaustudium im Bereich neue Musik bei Nina Janßen absolvierte.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, des Stockhausen Preises 2010 und 2011, des DAAD-Preises 2011 sowie Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs 2013. Zahlreiche Solo- und Kammermusikauftritte führten Boglárka Pecze bereits durch Europa, Asien und die USA.
So konzertierte sie z.B. beim Contemporary Music Festival Huddersfield, den Salzburger Festspielen sowie beim Internationalen Musikfestival Shanghai.

In den vergangenen Jahren war sie u.a. bei Ensemble Modern, Ensemble Linea und Ensemble Resonanz zu Gast.
Ihre Arbeit ist geprägt durch eine regelmäßige und intensive Zusammenarbeit mit Komponisten, wie Helmut Lachenmann, Peter Eötvös, Johannes Maria Staud, Marton Illés und Georges Aperghis. Zudem wirkte sie bereits bei zahlreichen Uraufführungen mit.

Mit ihrem selbstgegründeten Trio Catch gewann sie den Hermann und Milena Ebel Preis 2012, den Berenberg Kulturpreis 2014.
Für die Saison 2015/16 ist das Trio von der European Concert Hall Organisation für die Reihe “Rising Stars” nominiert und wird in den wichtigsten Konzerthäusern Europas auftreten.
Die Debüt CD des Trio Catch erschien beim Label col legno.

Lisa Florentine Schmalz

Die 1991 in Kiel geborene Lisa Florentine Schmalz arbeitet als Solistin vor allem in den Bereichen Oper und Oratorium. In ihrer Arbeit sucht sie nach einer offenen und zeitgemäßen Form des klassischen Gesanges und der szenischen Darstellung, insbesondere im Bereich des Musiktheaters.

Engagements brachten sie als Solistin an klassische Bühnen wie das Theater Kiel, das Theater Bremen, das Nationaltheater Mannheim und in die opera stabile der Hamburgischen Staatsoper. Immer wieder arbeitet sie darüber hinaus als Darstellerin an Schnittstellen von anderen performativen Kontexten und im des Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters. Dabei war und ist sie auf Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, Kampnagel und dem Lichthof Theater zu sehen. Ihr großes Interesse gilt hierbei besonders der Arbeit mit jungen Regisseur*innen. Beruflich eng verbunden ist sie Benjamin van Bebber, Martin Mutschler und Vendula Nováková. Zu den wichtigen gesungenen Rollen gehören unter anderem jeweils die Titelpartien in Händel’s Alcina (2018), Hartmann’s Simplicius Simplicissimus (2018), sowie die Hauptrolle in Ethel Smyth’s The Wreckers (2019).

Neben dem Musiktheater führte ihre rege solistische Konzerttätigkeit sie unter anderem in die Laeiszhalle Hamburg,die Essener Philharmonie, das Konzerthaus Freiburg und in das Kieler Schloss, sowie nach Italien und Österreich mit Orchestern wie der Camerata Hamburg, den Symphonikern Hamburg, den Bremer Philharmonikern, der Jenaer Philharmonie, den Kieler Philharmonikern, der Camerata Kiel, oder dem Elbipolis Orchester. 2018 war sie als Solistin in Konzerten mit Bach’s Magnificat (Dirigent: Thomas Hengelbrock) und Mozart’s Exsultate jubilate (Dirigent: Christoph-Mathias Mueller) zu hören. Neben den Oratorienpartien ihres Fachs, unter anderem von Bach, Haydn, Händel und Mozart, und der Partizipation in Ensembles, wie dem Balthasar Neumann Chor, gilt ihr Augenmerk im Konzertbereich der zeitgenössischen Musik. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf ihrem Kammermusiktrio mit der Pianistin Mariana Popova und der Klarinettistin Boglárka Pecze.

Die Spielzeit 2019/20 umfasst, neben einer Reihe von Konzerten u.a. im Michel (Leitung: Christoph Schoener), Produktionen u.a. am Thalia Theater (Regie: von Elsa Sophie Jach), am Theater Kiel (Regie: Jörg Diekneite), im Lichthof Theater Hamburg (Regie: Kerstin Steeb) und auf Kampnagel (Regie: Benjamin van Bebber).

Ihr Studium, welches sie im Sommer 2018 mit dem Master Oper abschloss, absolvierte sie an den Musikhochschulen in Zürich und Hamburg. Mit Michaela Kaune, in deren Klasse Lisa Florentine zuletzt studierte, verbindet sie auch nach ihrem Studium eine enge Zusammenarbeit. Meisterkurse bei KS. Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Christiane Iven bereicherten ihre Ausbildung. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Claussen- Simon-Stiftung und Preisträgerin des Mozart- Wettbewerbs der Absalom- Stiftung sowie des Masefield- Wettbewerbs der A. Töpfer Stiftung und gewann im Mai 2017 den 1. Preis beim Elise-Meyer Wettbewerb. Rundfunk- und CD Aufnahmen dokumentieren Lisa Florentines Schaffen. Ende 2019 erschien eine erste solistische CD Aufnahme der Sopranistin mit Ersteinspielungen französischer Barockkantaten.

Im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der Künstlerin Pauline Jacob wirkte sie 2020 jüngst in ihrer Hörspielproduktion für den WDR mit.

Tora Augestads

Tora Augestads Vielseitigkeit inspiriert Komponisten, Regisseure und Dirigenten. Mit von ihr in Auftrag gegebenen Kompositionen und in ihren verschiedenen Ensembles sucht sie stets nach künstlerischem Austausch und neuen Herausforderungen. Dabei weiß sie darstellerisch zu überzeugen und ihre vokalen Fähigkeiten, die eine Einordnung in gängige Stimmfächer sprengen, klug einzusetzen.

Die 1979 in Bergen geborene Sängerin und Schauspielerin studierte sowohl klassische Musik als auch Jazzgesang und widmete sich dabei intensiv dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Studienaufenthalte in Berlin und München nutzte sie für die Auseinandersetzung mit deutscher Musik, ehe sie ihr Hauptfach Kabarettgesang an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo abschloss.

Tora Augestad ist regelmäßiger Gast in ihrer Heimat Norwegen und in ganz Europa und teilt das Podium mit Partnern wie dem Ensemble Modern (Weills „Die Dreigroschenoper“), Oslo Philharmonic Orchestra (Schönbergs „Pierrot Lunaire“, Weills „Sieben Todsünden“), NRK Norwegian Radio Orchestra (Hillborgs „…lontana in sonno…“), Ensemble Contrechamps (Gardners „No Thanks“), Klangforum Wien (Griseys „Quatre chants pour franchir le seuil“), Remix Ensemble (Berios „Folksongs“), Finnish Chamber Orchestra (Paus’ „Hate Songs“), NDR Elbphilharmonie Orchester (Widmanns „Dunkle Saiten“), den Bamberger Symphonikern, dem Gürzenich-Orchester Köln (Manourys „Lab.Oratorium“), dem Bergen Philharmonic Orchestra (Hellstenius „As if the law is everything“) und dem Stavanger Symphony Orchestra. Beim Bergen International Festival brachte sie 2015 die von ihr beauftragte Oper „Adam & Eve“ von Cecilie Ore erfolgreich zur Uraufführung.

Zu einer Konstante in ihrem künstlerischen Leben hat sich Tora Augestads Zusammenarbeit mit dem Schweizer Regisseur Christoph Marthaler entwickelt, die 2010 mit der Uraufführung von Beat Furrers Wüstenbuch in Basel begann. Auf Marthalers My Fair Lady“-Replik „Meine faire Dame“ 2012 am Theater Basel mit Gastspielen in Neapel, Avignon, Edinburgh und Paris folgten die Verdi-Hommage „Lo Stimolatore Cardiaco“ in Basel und die Händel-Produktion SALE am Opernhaus Zürich. Der musikalisch facettenreiche szenische Liederabend „King Size“ tourte u.a. nach Hamburg, Zagreb, Prag, Moskau, Genf, Turin, Rotterdam, Bergen, London (Royal Opera House), Santiago de Chile, Sao Paulo und Jerusalem. „Letzte Tage. Ein Vorabend“ kam 2013 bei den Wiener Festwochen, dem Festival d’Automne Paris und 2014 an der Staatsoper Berlin zur Aufführung. Die an der Volksbühne Berlin entstandene „Tessa Blomstedt gibt nicht auf“ war 2016 in Mexiko zu Gast; 2016/17 war Tora Augestad an der Volksbühne mit „Hallelujah“ und „Bekannte Gefühle, Gemischte Gesichter“ zu erleben. 2017 folgte „Mir nämeds uf ois“ am Schauspielhaus Zürich und 2018 die Charles Ives-Hommage „Universe, Incomplete“ bei der RuhrTriennale, wofür sie 2019 zur Sängerin des Jahres von der Opernwelt nominiert wurde.

2004 gründete Tora Augestad mit renommierten Musikern der norwegischen Jazzszene das Ensemble MUSIC FOR A WHILE. Nach Veröffentlichung der ersten gemeinsamen CD „Weill Variations“ wurde die Sängerin 2008 mit dem begehrten Lotte-Lenya-Preis ausgezeichnet. 2012 erschien das Album Graces that refrain und 2014 die CD „Canticles of Winter“. Das Ensemble war u. a. beim Kurt Weill Fest Dessau, Bergen International Festival, Beethovenfest Bonn, den Dresdner Musikfestspielen, den Händelfestspielen Halle, beim Musikfest Stuttgart und beim Kissinger Sommer zu Gast. Ihr Trio BOA (Klarinette, Cello, Gesang) veröffentlichte 2013 das Debüt-Album „mOOn Over tOwns“ und konzertierte beim Ultima Festival Oslo, im Radialsystem Berlin, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern. 2016 veröffentlichte sie mit „Rumi Songs“ ihre erste CD bei ECM. 2018 folgte ihre Solo-CD „Portraying Passion“ (LAWO Classics, Oslo Philharmonic) mit Werken von Weill, Ives und Paus, die für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert sowie von Fono Forum und vom Magazin Opernwelt zum Star/zur CD des Monats gewählt wurde. 2019 erhielt die Einspielung außerdem den Spellemannprisen, das norwegische Pendant zum US-amerikanischen Grammy. Seit 2019 ist ihre neueste CD DIALOGUES (Grappa) erhältlich.

In der Saison 2020/21 ist Tora Augestad erneut beim Gürzenich-Orchester im Rahmen eines Neujahrskonzerts mit Joshua Weilerstein an der Kölner Philharmonie und beim Oslo Philharmonic Orchestra mit Reinbert de Leeuws „Im wunderschönen Monat Mai“ anlässlich des Eröffnungsfestivals des neuen Munch Museums Oslo zu Gast. Mit dem Händelprogramm „As on a Sunshine Summers Day“ konzertiert sie mit der Lautten Compagney Berlin in der Mercatorhalle Duisburg. Mit Marthalers „King Size“ gastiert sie u. a. am Théâtre Les Celestins Lyon und am Landestheater Bregenz.

Tora Augestad war 2015-2020 Künstlerische Leiterin des Hardanger Music Festivals in Norwegen. 2015 wurde sie für den Nordic Council Music Prize, den wichtigsten Kulturpreis in Skandinavien, nominiert und 2018 als Performer of the Year von der Norwegischen Komponistengesellschaft geehrt.

Elsbeth Moser

Die in Bern geborene Akkordeonistin und außerordentlich erfolgreiche Pädagogin zählt zu den herausragenden Künstlern auf ihrem Instrument. Sie studierte Akkordeon und Klavier am Berner Konservatorium und an der Musikhochschule in Trossingen. 1983 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik und Theater Hannover berufen. Elsbeth Moser bekam 1998 eine Ehrenprofessur von der Musikhochschule Tianjing, darüber hinaus ist sie Gastprofessorin am Shanghai Conservatory of Music und an der Universität Pula (Kroatien).

Elsbeth Moser ist Pädagogin mit Leib und Seele! Viele ihrer Student(inn)en und Absolvent(inn)en erzielten auf internationalem Podest sowohl solistisch wie kammermusikalisch Preise. Mit Stolz kann sie heute sehen, wie einige von ihnen selbst als Professoren an Musikhochschulen aktiv und erfolgreich sind oder  wunderbare musikalische Laufbahnen eingeschlagen haben. Zurzeit erarbeiten Elsbeth Moser und ihre Klasse zusammen mit Lajos Rovatkay das gesamte „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach.

Elsbeth Moser, die mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet wurde (1. Preise in Evian und Annemasse 1969 bzw. 1972, Bernhard-Sprengel-Preis der Stadt Hannover 1979), erhielt 1997 vom Bundespräsidenten Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz für ihre Verdienste um die Etablierung des Akkordeons als Konzertinstrument.

Den internationalen Durchbruch brachte ihr Gidon Kremers Einladung nach Lockenhaus, wo sie zusammen mit David Geringas und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Mario Venzago die „Sieben Worte“ von Sofia Gubaidulina zur westlichen Erstaufführung brachte. Dieses mittlerweile zu ihrem ständigen Repertoire gehörende Werk spielte sie in der Folge mit anderen großen Cellisten wie Maria Kliegel, Karine Georgian, Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Vladimir Toncha und Torleif Tedeen, begleitet u. a. durch das Züricher Kammerorchester, die Kremerata Baltica, das Chamber Orchestra of Europe und das Münchner Kammerorchester. Mit Sofia Gubaidulina, die ihr das Trio „Silenzio“ widmete, verbindet Elsbeth Moser eine tiefe Freundschaft.

Die Akkordeonistin war u. a. Gast bei den Festivals Lockenhaus, Sigulda, Holland, Les Museiques (Basel), Riffelalp (Zermatt, Schweiz), Rheingau, Melos Ethos und „2Tage–2Nächte“ in Odessa (Ukraine). Sie ist Mitbegründerin des Quintetts „that“, für das Sofia Gubaidulina, Vinko Globokar, Nikolaus A. Huber u. a. Auftragswerke komponierten. Konzertreisen führten sie in viele Länder der Welt: Mit ihrem langjährigen Partner Nicolas Altstaedt reiste sie, eingeladen vom Goethe-Institut, von Bagdad bis Kairo.

Ihre zusammen mit Boris Pergamenschikow eingespielte Aufnahme bei ECM von Werken Sofia Gubaidulinas erhielt den „Stern des Monats mit Referenzwert“ der Zeitschrift Fonoforum. Im Sikorski Verlag ist ihr Buch „Das Knopfakkordeon C-Griff, ein systematischer Weg“ erschienen.

Kathrin Rabus

Kathrin Rabus studierte in Basel bei Sandor Zöldy, in Tel Aviv bei Pjotr Bondarenko und in New York bei der berühmten Geigenpädagogin Dorothy DeLay.

Meisterkurse bei Nathan Milstein, Henryk Szeryng und Gidon Kremer rundeten ihre künstlerische Ausbildung ab. Ein entscheidender Meilenstein ihrer internationalen Karriere war der 1. Preis der Bundesauswahl Podium junger Solisten im Jahre 1979, gefolgt vom Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga im Jahre 1987.

Kathrin Rabus ist seit 1988 erste Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie, wobei sie sich als erste Frau in einem deutschen Rundfunksymphonieorchester diese Position erspielte. Sie ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival, in Lockenhaus (Österreich), in Kuhmo (Finnland), in Kurashiki (Japan) und beim Jerusalem Chamber Music Festival. Sie hat eine Reihe von CDs eingespielt, u.a. als Kammermusikpartnerin von Gidon Kremer (bei Philips: Haydn, “Die sieben letzten Worte” und Schnittke, Klavierquintett) und wurde 1999 mit dem renommierten ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie Kammermusik geehrt. Im gleichen Jahr wurde sie außerdem Geigerin des Kandinsky Streichtrios.Besondere Anregungen erhielt sie durch Andras Schiff, in dessen Ensemble “Capella Andrea Barca” sie regelmäßig musiziert.

Als Solistin trat sie u.a. mit Bartok 2. Violinkonzert unter Michael Gielen, Schumann Violinkonzert unter Berhard Klee sowie Schumann Fantasie unter Heinz Holliger auf.

Ein starkes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik: so spielte sie z.B. die Uraufführung von “Silenzio” von Sofia Gubaidulina (ebenfalls auf CD bei Naxos) sowie die Ersteinspielung des Violinkonzerts von Daniel Schnyder unter dem Dirigat von Kristjan Järvi (Enja Records).

Kathrin Rabus ist künstlerische Leiterin des Arte Ensembles, einer Kammermusikvereinigung aus Solisten der NDR Radiophilharmonie, die u.a. mit Dominique Horwitz und Herbert Feuerstein auftritt.

Die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt der Künstlerin ebenso am Herzen: ihre Lehr- und Dozententätigkeit führte sie zum Bundesjugendorchester, zur Japanischen Kammermusik- und Orchesterakademie Toyama, zur Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals, zur Villa Musica Mainz und zur Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Simon Bode

Simon Bode gehört zu den vielgefragten lyrischen Tenören seiner Generation und ist sowohl auf der Opernbühne als auch im Konzertfach weltweit präsent. Gleichermaßen geschätzt für sein warmes, strahlendes Timbre sowie für seine einnehmende Bühnenpräsenz, ist der Sänger regelmäßig zu Gast bei renommierten Festivals wie dem Heidelberger Frühling, dem Kissinger Sommer, dem Beethovenfest Bonn, dem Rheingau und Schleswig-Holstein-Musik-Festival, den Internationalen Händel-Festspielen Göttingen sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen. Kürzlich gab er sein gefeiertes Debüt im Pierre Boulez Saal in Berlin und war wiederholt mit großem Erfolg in der Londoner Wigmore Hall zu erleben.

Schon früh und mehrfach wurde Simon Bode in der Jahresumfrage der Zeitschrift Opernwelt als Nachwuchssänger des Jahres nominiert. Gastspiele führten ihn unter anderem an die Norwegische Nationaloper Oslo, die Opéra National de Bordeaux, das Théatre des Champs-Élysées in Paris und das Theater Basel. Am Hessischen Staatstheater Wiesbaden gastierte er 2017 mit Zenders Winterreise und kehrte 2018 als Don Ottavio in Mozart’s Don Giovanni und 2019 als Narraboth für eine Neuproduktion von Strauss‘ Salome zurück. Als Ensemblemitglied der Niedersächsischen Staatsoper Hannover und der Oper Frankfurt war Simon Bode in zahlreichen Ur- und Erstaufführungen sowie in den großen Partien seines Fachs zu erleben, so in Peter Eötvös‘ Der goldene Drache, als Tamino (Mozarts Die Zauberflöte), Belmonte (Mozarts Die Entführung aus dem Serail), Don Ottavio (Mozarts Don Giovanni), Fenton (Verdis Falstaff), Orsino (Trojahns Was ihr wollt) und Steuermann (Wagners Der fliegende Holländer).

Neben der Oper gilt seine große Liebe dem Lied und der Kammermusik. Zu seinen musikalischen Partnern gehören hierbei seit langem die Pianisten Igor Levit, Graham Johnson und Nicholas Rimmer sowie die Bajanistin Elsbeth Moser. Gemeinsam mit ihnen realisiert er regelmäßig Uraufführungen und Liedprojekte auch abseits des gängigen Konzertrepertoires. Aber auch bei Klangkörpern wie den Bochumer Symphonikern, dem Münchner Rundfunkorchester, der NDR-Radiophilharmonie, dem Ensemble Modern, Les Talens Lyriques sowie den Wiener Philharmonikern hat Simon Bode bereits konzertiert und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Kent Nagano, Andrew Manze, Andrea Marcon, Constantinos Carydis, HK Gruber, Peter Eötvös oder Sebastian Weigle zusammen.

Seine Debüt-CD mit Liedern von Johannes Brahms veröffentlichte er 2011 gemeinsam mit Graham Johnson bei Hyperion. Bei Naxos liegt eine 2018 publizierte Aufnahme mit Schumann-Liedern vor, eingespielt mit Ulrich Eisenlohr und Stefan Irmer; weitere Aufnahmen von Brahms- und Schumann-Liedern erscheinen im Laufe der Saison 2020/21. Im Rahmen der Kooperation der Oper Frankfurt mit OehmsClassics wirkte Simon Bode unter anderem an Wagners Die Feen und Das Liebesverbot mit. Bei EuroArts ist 2012 zudem eine DVD mit Sciarrinos Luci mie traditrici erschienen, einer Koproduktion der Oper Frankfurt mit Cantiere Internazionale d’Arte di Montepulciano.

Anfang des Jahres wurde Simon Bode als Freddy in der halbszenischen Silvesterproduktion von My Fair Lady im Großen Saal der Elbphilharmonie mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert frenetisch gefeiert. Im Februar folgte sein US-Debüt beim Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen mit Hindemiths Mörder, Hoffnung der Frauen sowie Weills Sieben Todsünden. In der Saison 2020/21 ist Simon Bode in Rezitalen unter anderem bei der Schubertiade Hohenems, in der Wigmore Hall, in der Alten Oper Frankfurt, in der Essener Philharmonie sowie beim Heidelberger Frühling zu erleben. Im Dezember interpretiert er in St. Jacobi Hamburg Bachs Weihnachtsoratorium, bevor er zum Jahreswechsel bei den Münchner Philharmonikern für Beethovens 9. Sinfonie unter Maxim Emeljanitschew zu Gast ist. Zu weiteren Höhepunkten gehören im Frühjahr seine Mitwirkung bei Haydns Schöpfung unter Louis Langrée beim Cincinnati Symphony Orchestra sowie im Sommer 2021 bei den Salzburger Festspielen in Lydia Steiers Inszenierung der Zauberflöte als Erster Geharnischter und Zweiter Priester.

Simon Bode ist Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe und studierte bei Prof. Charlotte Lehmann in Hannover und Neil Semer in New York.