Cuarteto Quiroga

Aitor Hevia, Violine
Cibrán Sierra, Violine
Josep Puchades, Viola
Helena Poggio, Violoncello

Das Cuarteto Quiroga gilt als eines der außergewöhnlichen Ensembles der jungen Generation aus Europa. Von Kritikern und Publikum gelobt ist das Ensemble für den persönlichen Charakter seiner Interpretationen und seine musikalische Risikofreude international bekannt. Das Ensemble widmet sein Schaffen dem großen galizischen Violinisten Manuel Quiroga, neben Pau Casals und Pablo de Sarasate einer der herausragenden Instrumentalisten der spanischen Musikgeschichte.

Bei den bedeutendsten internationalen Quartett-Wettbewerben (Bordeaux, Borciani, Beijing, Genf, Paris, Barcelona, etc.) wurde das Quartett mehrfach ausgezeichnet und konzertierte bereits in den großen Sälen und Festivals in Europa und Amerika, darunter Wigmore Hall, Musikfestival Heidelberger Frühling, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, Liederhalle Stuttgart, Muziekgebouw und Concertgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam und Auditorio Nacional Madrid.

Auf der Bühne musizierte das Quartett mit Martha Argerich, Valentin Erben, Javier Perianes, Veronika Hagen, Jörg Widmann und Jonathan Brown. Die CD-Alben des Quartetts Statements und (R)evolutions erfuhren einstimmiges Lob der Fachpresse und des internationalen Publikums. 2015 erschienen zudem die Quartette Brahms‘ und bei Harmonia Mundi die Quintette von Turina und Granados mit Javier Perianes. Die aktuellsten Alben sind Terra mit Musik von Bartok, Halffter und Ginastera und Heritage mit Spanischen Hofmusik aus dem XVIII. Jahrhundert.

Das Quiroga Quartett ist Ensemble in Residence bei der Fundación Museo Cerralbo in Madrid.

Signum Quartett

Florian Donderer, Violine
Annette Walther, Violine
Xandi van Dijk, Viola
Thomas Schmitz, Violoncello

Das Signum Quartett hat durch seine mitreißend lebendigen Interpretationen ein Zeichen in der internationalen Quartettszene gesetzt und sich mit seinen individuellen Programmkonzeptionen als eines der profiliertesten Ensembles seiner Generation etabliert.

Intensive Studien mit dem Alban Berg Quartett, dem Artemis Quartett und dem Melos Quartett sowie die Zusammenarbeit mit György Kurtág, Walter Levin, Alfred Brendel, Leon Fleisher und Jörg Widmann prägen die künstlerische Entwicklung des Signum Quartetts, das zahlreiche Preise gewonnen (Deutscher Musikwettbewerb, Premio Paolo Borciani, London International String Quartet Competition) und vielfach Förderung erfahren hat (u.a. BBC New Generation Artists, stART-Programm/ Bayer Kultur).

Konzertauftritte führen das Signum Quartett auf internationale Podien von Madrid und Barcelona bis Basel und Paris, von der Hamburger Laeiszhalle, dem Pierre Boulez Saal und der Philharmonie Berlin, dem Gewandhaus Leipzig, der Philharmonie Luxemburg, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London, der Bostoner Harvard Musical Association bis hin zum Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival, den Schwetzinger Festspielen und den BBC Proms.

Die Diskographie des Signum Quartetts belegt seine stilistische Bandbreite: Neben den Großen der Quartettliteratur finden sich hier auch Raritäten wie die Quartette Ludwig Thuilles und eine Einspielung mit Quartettsätzen.

Die CD „No. 3“ (Bartók, Berg und Schnittke) erhielt den International Classical Music Awards 2014 als beste Aufnahme in der Kategorie Kammermusik. Nach den darauffolgenden CDs „soundescapes“ (Ravel, Debussy, Adès) und „Alla czeca“ (Suk, Schulhoff, Dvorák) erschien kürzlich die CD „Aus der Ferne“ mit Werken Franz Schuberts, welche von der internationalen Presse überschwänglich gelobt wurde und mit dem Diapason d‘Or für September 2018 ausgezeichnet wurde .

Die künstlerische Arbeit des Signum Quartetts ist in besonderem Maße durch die regelmäßige Kooperation mit zeitgenössischen Komponisten geprägt. Bruno Mantovani widmete dem Ensemble sein Drittes Streichquartett. Für 2019 werden Erst-Aufnahmen von Werken Erkki-Sven Tüürs und Kevin Volans‘ erscheinen.

2015 rief das Quartett das innovative Social-Media-Projekt #quartweet ins Leben, das weltweit Komponisten – unabhängig von Alter und Ausbildung – dazu einlädt, ein kurzes Quartett von 140 Zeichen oder weniger über Twitter zu senden. Das Projekt rief großes Medienecho hervor und wurde u.a. von Deutschlandfunk, bei BBC In Tune und im Rahmen der Sendung U-21 des Bayerischen Rundfunks vorgestellt. Unter den Komponisten, die bereits Werke beigesteuert haben, finden sich Brett Dean, Sebastian Currier, die Pulitzer-Preisträgerin Caroline Shaw, Bruno Mantovani und Kevin Volans.

Zu den Kammermusikpartnern des Quartetts zählen Elisabeth Leonskaja, Jörg Widmann, Igor Levit, Nils Mönkemeyer, Adrian Brendel und Dominique Horwitz.

Navarra String Quartet

Magnus Johnston, Violine
Marije Johnston, Violine
Sascha Bota, Viola
Brian O’Kane, Violoncello

Das Navarra String Quartet wurde 2002 gegründet und hat sich international einen Namen gemacht. Es wurde von 2006 bis 2010 vom Young Classical Artists Trust (YCAT) gefördert und erhielt den MIDEM Classique Young Artist Award und ein Borletti-Buitoni Trust Stipendium. Das Ensemble gastierte unter anderem im Amsterdamer Concertgebouw, der Royal Festival Hall, der Wigmore Hall, dem Sydney Opera House, dem Lincoln Center, der Luxembourg Philharmonie, dem Berliner Konzerthaus, der Laeiszhalle in Hamburg, bei internationalen Festivals im Rheingau, Mecklenburg-Vorpommern, Aix-en-Provence und Bergen sowie in Russland, den USA, China, Korea, Australien und dem Nahen Osten.

Zu den hochgelobten Aufnahmen gehören Haydns »Die sieben letzten Worte« für Altara Records, eine CD von Joseph Phibbs für NMC Records und eine CD von Pēteris Vasks‘ ersten drei Streichquartette für Challenge Records, die sie in enger Zusammenarbeit mit dem Komponisten selbst aufgenommen haben. Die Aufnahme wurde von Kritikern als »atemberaubend«, »sensationell« und »überzeugend« beschrieben und für den renommierten Deutschen Schallplattenkritikpreis nominiert.

Das Quartett spielt auf einer Hieronymus II Amati-Geige, einer Jean-Baptistery Vuillaume Geige (freundlicherweise von einem großzügigen Sponsor der Beares International Violin Society an Marije verliehen) und einem Grancino Cello aus dem Jahr 1698 in Mailand (großzügig verliehen vom Cruft – Grancino Trust, der von der Royal Society of Musicians verwaltet wird).

Dörte Schmidt

Geboren 1964. Studium der Schulmusik (künstl. Hauptfach: Viola), Musikwissenschaft, Germanistik und Philosophie in Hannover, Berlin und Freiburg; Stipendiatin des ev. Studienwerkes Villigst e.V. 1992 Promotion bei Hermann Danuser an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg i. Br. (Lenz im Zeitgenössischen Musiktheater. Literaturoper als kompositorisches Projekt bei Bernd Alois Zimmermann, Friedrich Goldmann, Wolfgang Rihm und Michèle Reverdy, Stuttgart 1993). Danach als Stipendiatin der Paul-Sacher-Stiftung in Basel, sowie des DAAD und der Maison des Sciences de l’Homme in Paris. Ab Dezember 1992 als Wiss. Mitarbeiterin, später als Wiss. Assistentin von Werner Breig am Musikwissenschaftlichen Institut der Ruhr-Universität Bochum. Von Okt. 95 bis Sept. 97 beurlaubt für ein Habilitationsstipendium der DFG, Forschungsaufenthalte in Wien und Paris; 1997 Habilitation in Bochum (Armide hinter den Spiegeln. Lully, Gluck und die Möglichkeiten der dramatischen Parodie, Stuttgart 2001). Nach Vertretungen in Freiburg, Bochum und Stuttgart von 2000 bis 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Musikhochschule Stuttgart. Von 2002 bis 2005 als Schriftleiterin der Zeitschrift Die Musikforschung verantwortlich für den Aufsatzteil, seit 2005 Mitglied im Vorstand der Gesellschaft für Musikforschung. Seit WS 2006 Professorin für Musikwissenschaft an der Universität der Künste Berlin. Seit November 2010 Vizepräsidentin des Landesmusikrats Berlin, seit Oktober 2013 Präsidiumsmitglied im Deutschen Musikrat. Mitglied des Editorial Board von Acta Musicologica sowie im Advisory Board der Elliott Carter Studies Online. Seit 2016 Projektleiterin der Bernd Alois Zimmermann-Gesamtausgabe in der Trägerschaft der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) und der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz. Seit September 2017 Präsidentin der Gesellschaft für Musikforschung, seit 2018 Sprecherin des Zentrums Preußen-Berlin der BBAW.

Dudok Quartet

Judith van Driel, Violine
Marleen Wester, Violine
Marie-Louise de Jong, Viola
David Faber, Violoncello

Das Dudok Quartett Amsterdam ist eines der vielseitigsten Streichquartette dieser Zeit. Ziel des Quartetts ist es, das Herz der Musik durch fesselnde Auftritte und einen offenen Umgang mit dem Publikum zu teilen.

Das Dudok Quartet Amsterdam war das erste niederländische Ensemble, das 2018 mit dem renommierten Borletti-Buitoni Trust Award ausgezeichnet wurde.

Das Quartett studierte beim Alban Berg Quartett in Köln und anschließend zwei Jahre lang an der Dutch String Quartet Academy bei Marc Danel des Quatuor Danel, und schloss seine Ausbildung 2013 mit höchster Auszeichnung ab. Zwischen 2011 und 2013 erhielt das Quartett Höchstpreise bei internationalen Streichquartett-Wettbewerben wie Quatuors à Bordeaux und den Joseph Joachim Wettbewerb in Weimar. Im Jahr 2014 erhielt das Quartett den Kersjes-Preis, eine mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung für eine Kammermusikformation mit außergewöhnlichen Talenten. Seit 2017 spielt die Gruppe auf Instrumenten, die von der Niederländischen Musikinstrumentenstiftung (NMF) großzügig zur Verfügung gestellt werden: Geigen von Francesco Goffriller und Vicenzo Panormo, eine Bratsche von Max Möller und ein Cello von Sébastien Philippe Bernardel.

Das erste Album „Metamorphosen“ wurde als Editor’s Choice in The Gramophone ausgezeichnet, und das zweite „Labyrinth“ fand ähnliche Anerkennung, darunter eine Fünf-Sterne-Rezension im BBC Music Magazine.

Zu den jüngsten Höhepunkten gehören das USA-Debüt des Ensembles, die Uraufführung von Kaija Saariahos Oper „Only the Sound Remains“ mit Philippe Jaroussky an der Niederländischen Nationaloper sowie das Debüt des Quartetts im Wiener Konzerthaus und im Beethoven Haus Bonn. Im Oktober 2017 wurde eine Adaption von Beethovens Op 132 String Quartet uraufgeführt, das in Zusammenarbeit mit der Regisseurin Rosabel Huguet und der Produktionsfirma Oorkaan speziell für Kinder ab sechs Jahren neu konzipiert wurde.

Das Dudok Quartett Amsterdam ist regelmäßiger Gast im Concertgebouw und im Muziekgebouw in Amsterdam und hat in ganz Europa gespielt.

Dalia Quartet

Elena Rey, Violine
Oleguer Beltran, Violine
Wenting Kang, Viola
Erica Wise,Violoncello

Das Dalia Quartet vereint vier etablierte Musiker mit unterschiedlichem Hintergrund als Solisten, Orchester- und Kammermusiker. Das Dalia Quartett entstand aus dem Wunsch heraus, das Repertoire des Streichquartetts zu vertiefen und seine außergewöhnliche Komplexität und Intimität mit dem Publikum zu teilen.

Seine Mitglieder haben eine erfolgreiche Karriere in der Orchesterwelt als Mitglieder des Mahler Chamber Orchestra, des Lucerne Festival Orchestra, der Camerata Bern, des Orquestra da Camera und der Dortmunder Philarmoniker.

Die begeisterte Aufnahme ihrer ersten Konzerte im Jahr 2014 führte bald zu Konzerten unter anderem bei L’Auditori de Barcelona, el Petit Palau, der Schubertíada de Vilabertran, Enclave de Cámera de Ourense, Auditori de Girona und dem Bulgaria Hall in Sofia. In der Saison 2017-18 hatten sie künstlerische Aufenthalte in Cervera und im Teatre de Sarrià. Zu den kommenden Konzerten gehören Debüts in London, Offenburg und Heidelberg (Deutschland), die Fundación Juan March in Madrid und die Sociedad Filarmónica de Bilbao.

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Cosmos Quartet

Helena Satué, Violine
Bernat Prat, Violine
Lara Fernandez, Viola
Oriol Prat, Violincello

Das Cosmos Quartett wurde 2014 durch die Freundschaft und das gemeinsame Interesse von vier jungen spanischen Musikern gegründet. In dieser Zeit arbeitete das Cosmos Quartett mit verschiedenen Lehrern und Professoren wie Alfred Brendel, Rainer Schmidt, Johannes Meissl, Hatto Beyerle, Alfred Brendel, Krzysztof Chorzelski und Quartetto di Cremona.

Obwohl das Quartett erst gegrndet wurde, hat es bereits einen internationalen Werdegang. Es gewann verschiedene Wettbewerbe wie den Ersten Preis beim 2018 Irene Steels-Wilsing Wettbewerb in Heidelberg, dritten Preis beim “Carl Nielsen International Chamber Music Competition”, und den Kammermusikpreis und  Artis Quartett Preis an der “isaMasterClass” im August 2014.

Von Anfang an haben die vier Musiker an verschiedenen Veranstaltungen teilgenommen, wie am “Auditorio Miguel Delibes” in Valladolid, an der “Fundación Juan March” in Madrid, oder an verschiedenen Konzerten in Österreich während der “ISA 2014”. Ebenso teilgenommen haben sie an einer Live-Übertragung vom ORF Kulturhaus in Wien.

Das Cosmos Quartett hat seinen Sitz in Barcelona. Es wird unterstützt von der Residència d’Investigadors de Catalunya und von Dr. Francesc Farré i Rius.