Künstler

body rhythm factory 2015

Body Rhythm Factory

Die beiden Dänen Peter Stavrum Nielsen und Sune Skuldbøl Vraa sind viele Jahre mit der international bekannten Percussion-Show »Stomp« auf Welttournee gewesen. Zurück in der Heimat gründeten sie zusammen mit Rune Thorsteinsson die »Body Rhythm Factory« und haben seitdem über 500 Konzerte im In- und Ausland gegeben.
Peter Stavrum Nielsen and Sune Skuldbøl Vraa have for many years toured the world with the international percussion sensation STOMP. Now based in Copenhagen they have founded the group Body Rhythm Factory with Rune Thorsteinsson – a pianist and rhythmic training teacher at the Royal Music Conservatory. Body Rhythm Factory creates music through percussive choreographies, through body music mixed with piano and beats. The audience will feel, see and hear the music when Body Rhythm Factory performs. The group has performed over 500 shows since the summer 2008 and is Winner of the international YAMA Award 2013 (Best young audience concert).

Wiener Maskentheater

Wiener Masken- und Musiktheater

Das Wiener Masken- und Musiktheater wurde 1986 von Thomas und Angelika Kippenberg gegründet. Beide sind Musiker von Beruf, und aus der Begegnung mit Masken entstand eine geniale Kombination von Maskentheater und Musik. Mit Lotte Bücher-Flinspach und Arnold Pfeifer gesellten sich Tanz, Pantomime und Schauspiel dazu, und ein originelles Kleinod des Theaters war geboren. Sämtliche Stücke des Wiener Masken- und Musiktheaters werden selbst entwickelt und mit Gastregisseuren wie Luc Laignel, Ralph Reichard und Bruno Zühlke inszeniert. Thomas Kippenberg – nicht nur Musiker, sondern auch bildender Künstler – baut alle Masken und Figuren selbst. Das Wiener Masken- und Musiktheater ist mit seinen Kabarettproduktionen für Erwachsene, sowie seinen Musiktheaterstücken für Kinder seit Jahren sehr erfolgreich und beliebt und erhielt 1992 den Kulturpreis des Main-Kinzig-Kreises. Bisher ging das Theater auf Tournee in Österreich, Schweiz und Deutschland und war bei verschiedenen Festivals wie den Wiener Festwochen, den Mistelbacher Puppentagen, den Kinderkulturtagen Hanau und beim Mittelhessischen Kultursommer zu Gast.

Denis Scheck

Denis Scheck

Seine Berufung: »Literaturkritiker aus Leidenschaft«. Denis Scheck, Jahrgang 1964, kennt den Literaturbetrieb wie seine Westentasche. Seit seinem Studium der vergleichenden Literaturwissenschaft und Zeitgeschichte arbeitet er als Literarischer Agent, Übersetzer, Herausgeber, Literaturredakteur und freier Kritiker. Er wurde mit dem Kritikerpreis des Deutschen Anglistentages ausgezeichnet und war Juror beim Klagenfurter Bachmann-Preis. Als Moderator des Büchermagazins »Druckfrisch« – eine Gemeinschaftsproduktion von BR, HR, MDR, NDR und WDR – erhielt er darüber hinaus 2013 den Bayerischen Fernsehpreis in der Kategorie »Kultur-und Bildungsprogramm«.

Gregor Schwellenbach © Jan Höhe

Gregor Schwellenbach

Gregor Schwellenbach, Komponist, Arrangeur und Multiinstrumentalist, ist bekannt durch seine Theater-, Fernseh- und Hörspielkompositionen sowie seine Veröffentlichungen auf dem Kölner Elektroniklabel „Kompakt“. Für sein Projekt Gregor Schwellenbach spielt 20 Jahre Kompakt erhielt er den renommierten VIA! VUT Indie Award 2014. Er komponierte Musik für über 50 Theaterproduktionen wie z.B. die Uraufführung von Elfriede Jelineks Aber sicher! am Theater Bremen und für mehr als 10 Filme für arte, WDR, und ZDF. Seine Komposition IAC#1 für computergesteuerte Orgel wurde 2014 im Kölner Dom aufgeführt. Zuletzt arbeitete er an einem Orchesterprojekt mit sinfonischer Postminimal- und Ambientmusik am Centro de Experimentación del Teatro Colón (Experimentalstudio des Opernhauses) in Buenos Aires und arrangiert für das WDR Funkhausorchester.
Als Instrumentalist an verschiedenen Instrumenten ist er in Pop wie in der zeitgenössischen Musik gefragt. Mehrfach war er als Mitglied der Performancegruppe aroseis Gast bei der Berliner Maerzmusik. Als Kontrabassist des Chansontrios Male Babes erhielt der den Niedersächsischen Kleinkunstpreis, und als Studiopianist des Popsängers Maxim war er für mehrere Monate in den deutschen Albumcharts. Gregor Schwellenbach ist Dozent für Arrangement und Ensemblespiel an der Folkwang Universität der Künste.
Im Auftrag der Kölner Philharmonie gab er Workshops über Filmmusik an Kölner Schulen, für das Goethe Institut leitete er Kinderworkshops über elektronische Tanzmusik in Santiago de Chile, er hielt Vorträge im Ableton HQ Berlin sowie bei Creative Mornings Cologne und unterrichtete an der Hochschule für Musik und Theater Hannover, an der er Tonstaz/Gehörbildung und Schulmusik studierte.

Rinnat Moriah

Rinnat Moriah

Nach ihrem erfolgreichen Auftritt im Sommer 2011 als Zerbinetta in der Neuproduktion von Ariadne auf Naxos beim Festival Cantiere Internazionale d‘Arte in Montepulciano debütierte die junge Sopranistin im Januar 2012 am Theater an der Wien (Brigitta in Tschaikowskis Jolanta). An der Staatsoper im Schiller Theater sang sie Waldvogel in Siegfried und debütierte im Herbst 2012 mit dieser Rolle am Teatro alla Scala in Mailand unter Daniel Barenboim. 2009 bis 2011 war sie Stipendiatin der Liz Mohn Kultur- und Musikstiftung am Internationalen Opernstudio der Staatsoper Berlin. Auf dem Konzertpodium hat sie u. a. Bergs Lulu-Suite mit der der Staatskapelle Berlin unter Daniel Barenboim und mit dem New World Symphony unter Michael Tilson Thomas gesungen. Großen Erfolg feierte sie als Galatea in Nicola Porporas Polifemo beim Barock-Fest Winter in Schwetzingen, auf der Heidelberger Opernbühne war sie als Blonde in Die Entführung aus dem Serail zu erleben. Seit der Spielzeit 2013│14 gehört Rinnat Moriah dem Heidelberger Opernensemble an und interpretierte hier die Blonde (Entführung aus dem Serail), Adele (Die Fledermaus) und Oscar (Un ballo in maschera). Als Dori in Tommaso Traettas Iphigenie auf Tauris und als Violetta Valéry (La traviata) wird sie in der aktuellen Spielzeit zu sehen sein.

Frank Dupree

Der 1991 geborene Pianist Frank Dupree ist bereits ein gefragter Solist und engagierter Kammermusiker. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er mit Persönlichkeiten wie Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Eötvös, Wolfgang Rihm, Reinhold Friedrich, Eduard Brunner und Mario Venzago zusammen. Frank Dupree ist Preisträger von über 60 nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.

2014 wurde er einziger Preisträger beim 40. Deutschen Musikwettbewerb in Bonn und mit einem Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Im Juni 2014 errang Frank Dupree den 1. Preis beim Dr. Hermann Büttner-Klavierwettbewerb 2014. Prämiert wurde er ebenfalls beim Alaska International Piano-e-Competition (USA) und nahm daran anschließend an der Verbier Festival Academy 2014 teil.
Als Solist konzertiert Frank Dupree mit renommierten Orchestern wie dem SWR Sinfonieorchester Kaiserslautern, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, der Baden-Badener Philharmonie, dem Beethoven-Orchester Bonn, dem Orchestre de Chambre de Paris und dem Minnesota Symphony Orchestra. Neben zahlreichen Engagements in Deutschland führte ihn seine junge Karriere nach Paris, St. Petersburg, Moskau, Rom, Venedig, Wien, Salzburg, Prag, Bukarest, Istanbul, sowie in die USA und nach China.
2011 begann Frank Dupree sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Wichtige Impulse gaben zudem Meisterkurse u. a. bei Ralf Gothóni, Günter Ludwig, Klaus Hellwig, Jerome Rose und Alexander Braginsky.

Charles-Antoine Duflot © Renaud Cambuzat

Charles-Antoine Duflot

Charles-Antoine Duflot (*1986) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violoncello-Unterricht und wurde 1999 Jungstudent am Conservatoire National de Région de Paris. Später wechselte er an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart zu Prof. Jean-Guihen Queyras und an die Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane, sowie nach Basel für ein Ergänzungsstudium im Fach Barockcello bei Prof. Christophe Coin. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er u. a. von Antonio Meneses, Jens-Peter Maintz, Wolfgang-Emanuel Schmidt und Gary Hoffmann.

Der junge Musiker erspielte sich zahlreiche Preise, so beim U.F.A.M.-Wettbewerb in Paris, sowie beim International J&A Beare Solo Bach Competition in London. 2013 gewann er den 1. Preis beim bedeutenden Violoncello-Wettbewerb »Ton und Erklärung – Werkvermittlung in Musik und Wort«.

Als Solist konzertierte Charles-Antoine Duflot mit der RadioPhilharmonie des NDR Hannover, dem BR-Rundfunkorchester und dem Janacek Philharmonic Orchestra. Er gastierte u. a. bei dem Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Heidelberger Frühling, beim Prager Frühling und beim Festival der Nationen.

Duflot wurde von der Deutschen Stiftung Musikleben, von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung Hamburg, der Possehl-Stiftung Lübeck und  der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Er spielt ein Cello von Jean-Baptiste Vuillaume (1865) und ein fünfsaitiges italienisches Barockcello aus dem 18. Jahrhundert.

HIYOLI TOGAWA

Hiyoli Togawa

Mit Hiyoli Togawa betritt eine japanisch-australische Bratschistin die Bühne, die schon in sehr jungen Jahren dieses Instrument gewählt hat – aus Liebe zu seinem Klang. Zunächst Studentin bei Rainer Moog an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wechselte sie später zu Antoine Tamestit.

Nach frühen Wettbewerbserfolgen gewann Hiyoli Togawa 2013 den Internationalen Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen und 2014 den 2. Preis des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs in Pörtschach. Sie wurde mit vielen Sonderpreisen ausgezeichnet und wurde Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Orlandus Lassus Stiftung.
Hiyoli Togawa studierte Streichquartett-Spiel beim Artemis-Quartett und bei Hariolf Schlichtig in München. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Ana Chumachenco, Thomas Brandis, Matthias Lingenfelder (Auryn Quartett), Wolfgang Boettcher, Kim Kashkashian und Jean Sulem.
Kammermusikalische und solistische Auftritte führten Hiyoli Togawa durch Europa und Japan. Als Solistin präsentierte sie sich u.a. mit der Klassischen Philharmonie Bonn, der Vogtland Philharmonie und der Chursächsischen Philharmonie. Kammermusikalisch war sie aktiv in Ensembles mit u. a. Bernd Glemser, Hariolf Schlichtig, Christian Altenburger, Peter Bruns und dem Delian Quartett.

Bei Festivals ist Hiyoli Togawa ein gern gesehener Gast, etwa beim Heidelberger Frühling, den Fürstensaal Classix oder dem Chopin Festival Marienbad. Sie spielt eine Testore aus Mailand (1749), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.

Zemlinsky Quartett © Tomáš Bican

Zemlinsky Quartett

František Souček, Violine
Petr Střížek, Violine
Petr Holman, Viola
Vladimír Fortin, Violoncello

Das Zemlinsky Quartett knüpft seit seinem Bestehen 1994 an die reiche Tradition der tschechischen Quartett-Schule an. Es gewann den ersten Preis im Internationalen Wettbewerb für Streichquartette in Bordeaux (2010), ist Preisträger des Prager Frühlings und der internationalen Streichquartettwettbewerbe im kanadischen Banff und in London, wo es zugleich den Publikumspreis errang. Auch aus anderen Wettbewerben ging es als Sieger hervor (Beethovenův Hradec, New Talent Bratislava, Wettbewerb der B.-Martinů-Stiftung Prag). Im Jahre 2005 wurde dem Quartett der Preis des Tschechischen Vereins für Kammermusik verliehen und 2009 der Förderpreis des Alexander-Zemlinsky-Fonds in Wien. Im Rahmen seiner Tourneen bereiste das Quartett bereits vier Kontinente. Sein Repertoire umfasst mehr als 200 Werke führender tschechischer und internationaler Komponisten. Nach den erfolgreichen Einspielungen tschechischer Musik auf den ersten beiden CDs unterschrieb das Zemlinsky-Quartett einen exklusiven Aufnahmevertrag mit der französischen Firma Praga Digitals. Für sie hat es bereits vierzehn Titel einschließlich eines Satzes von vier CDs mit dem frühen Quartettschaffen A. Dvořáks aufgenommen, wofür es den prestigeträchtigen französischen Schallplattenpreis „Diapason d´Or“ erhielt. Zahlreiche Aufnahmen machte das Quartett auch für den Tschechischen Rundfunk.

Während des Studiums am Prager Konservatorium und an der Prager Musikhochschule wurde das Quartett zunächst von Musikern renommierter tschechischer Kammerensembles geschult: des Quartetts der Hauptstadt Prag, des Talich-, Kocian- und Pražák-Quartetts. Später studierte das Quartett bei dem legendären Musikpädagogen und Primarius des LaSalle-Quartetts Walter Levin. In den Jahren 2006-2011 assistierten die Mitglieder des Zemlinsky-Quartetts an der Musikakademie Basel in der Schweiz und lehrten an der Internationalen Sommer-Musikakademie in Pilsen, das sie auch mitorganisierten (2007-2011). Im Rahmen ihrer Turneen unterrichten sie auch in Meisterkursen für Studenten sämtlicher Alterskategorien. F. Souček und P. Holman haben seit kurzem auch Lehraufträge am Prager Konservatorium.

Anna Katharina Wildermuth © privat

Anna Katharina Wildermuth

Anna Katharina Wildermuth, geboren 1991 in Frankfurt, studiert seit 2009 Geige an der Musikhochschule Frankfurt bei Prof. Susanne Stoodt. Diese Ausbildung wird ergänzt durch die Teilnahme an zahlreichen Meisterkurse unter anderem bei Igor Ozim, Christian Tetzlaff, Tanja Becker-Bender, Heime Müller, Gerhard Schulz sowie dem Ensemble Modern. Sie ist Preisträgerin mehrerer Wettbewerbe, darunter Gewinnerin des Internationalen Brahms Wettbewerb (Österreich), des Europäischen Kammermusikwettbewerb Karlsruhe und des Internationalen August-Everding Musikwettbewerb. Im Jahre 2010 erhielt sie zudem Auszeichnungen der Hans und Eugenia Juetting Stiftung, der Deutschen Stiftung Musikleben sowie den Bärenreiter Urtext Preis. Als Solistin konzertierte sie u.a. mit dem Mainzer Kammerorchester, dem Philharmonischen Orchester Gießen und der Sinfonia Silesia Kattowitz im Rahmen der Bad Hersfelder Festspiele. Sie wird durch Stipendien der Manfred-Grommek Stiftung, der Peter Pirazzi Stiftung, der da Ponte Stiftung, sowie durch die Yehudi Menuhin Live Music Now Frankfurt e.V. gefördert. Mit ihren Kammermusikensembles konzertiert sie weltweit unter anderem beim Cape Classic Festival (Südafrika), beim Rheingau Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern, dem Festival Trebonska Nocturna (Tschechien) sowie dem Julita International Chamber Music Festival (Schweden).

Veranstaltungen

© hornetsister/photocase.de

SWR2 Cluster live

© hornetsister/photocase.de

SWR2 Cluster live

ACHTUNG: Streichquartettfest Pässe garantieren nicht automatisch Einlass zu dieser kostenlosen Sonderveranstaltung. Sehr begrenztes Platzangebot.

SWR2

 

Rafał Blechacz © Marco Borggreve

Rafał Blechacz

Heinrich Heine war es, der für Frédéric Chopin den Beinamen »Raffael des Fortepiano « erfand. Und nicht nur wegen der Namensverwandtschaft darf man so ohne Zögern auch Chopins Landsmann Rafał Blechacz nennen. Bereits zum vierten Mal gastiert der für seine sensiblen und klugen Interpretationen geschätzte fünffache Gewinner des Chopin-Wettbewerbs 2005 beim Heidelberger Frühling. Mit Beethovens »Pathétique« im Zentrum spannt er dabei einen Bogen von Johann Sebastian Bachs brillantem Italienischen Konzert, in dem Bach den neuen glanzvollen Solokonzertstil Vivaldis mit der ihm eigenen Kunst der Kontrapunktik verflocht, bis zu »seinem« Chopin, den feinziselierten Mazurkas und Nocturnes, melancholisch-verspielten Walzern und der emphatischen Polonaise op. 44.

Denis Scheck © Guenther Schwering

Freiheit des Erzählens

Frank Kafka hat ein Werk geschaffen, das etwas Singuläres hat und wie ein Monolith in der Literaturgeschichte des 20. Jahrhunderts steht. Die Sicherheit, die Eigenständigkeit, die Möglichkeiten und Denkräume, die Kafka in seinen Texten entwickelte, verweisen auf eine beispiellose Sehnsucht nach künstlerischer Selbstständigkeit – mithin auf den Wunsch und die Notwendigkeit, sich mit der Kunst aus der Determiniertheit des Lebens zu lösen. Wie Kunst und Leben zusammenhängen, wie aus dem gepeinigten Kind der vielleicht faszinierendste Autor des 20. Jahrhunderts wurde, das beschreibt Reiner Stach in seiner stilistisch brillanten Biografie über Franz Kafka. Nach »Die Jahre der Entscheidungen« und »Die Jahre der Erkenntnis« liegt mit »Die frühen Jahre« nun der Abschluss des Projekts vor.

17. April 15 Denis Scheck & Christoph Ransmayr über das Versprechen der Literatur

In Kooperation mit dem Kulturhaus Karlstorbahnhof

Denis Scheck © Guenther Schwering

Freiheit des Erzählens

Im Spiel mit den Formen der Literatur und vielgestaltigen Erzählverfahren erweisen sich die »Spielformen des Erzählens« von Christoph Ransmayr als eines der umfassendsten und interessantesten Werke der Gegenwartsliteratur. Im vorerst letzten Band der Reihe – der dem Gespräch mit Denis Scheck zugrunde liegt – erinnert uns Christoph Ransmayr daran, dass es oftmals gerade das Kindhafte, Gefährdete, Archaische oder traumatisch Verletzte an der Poesie ist, das Unbändige, Wahnsinnige an Prosa und Drama, das uns bewegt, fesselt oder überwältigt. Zu den vornehmsten Möglichkeiten der Literatur zählt Ransmayr dabei die Förderung der Vorstellungskraft durch das Erzählen vom tatsächlichen Leben des Einzelnen, um so gegen Dogma und Klischee, die Voraussetzungen aller Barbarei, zu immunisieren und darin vielleicht sogar eine Ahnung von Glück zu finden.

22. April 15 Denis Scheck & Reiner Stach sprechen über Franz Kafka

In Kooperation mit dem Kulturhaus Karlstorbahnhof

Hotel de l'Europe - 1906 Ansicht Haupthaus

Salon Fin de Siècle

Der Salon – gesellschaftlicher Treffpunkt und Plattform für Intellektuelle, Politiker, Wirtschaftslenker und Künstler. Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert, dem »Fin de Siècle«, blühte die Salonkultur in den Zentren Europas. Aus Anlass des 150-jährigen Bestehens des Europäischen Hofs entführt der Heidelberger Frühling in die musikalische und literarische Welt dieser einzigartigen Zeit mit Werken bedeutender Komponisten und Autoren. Ein abwechslungsreicher Nachmittag mit Lesung und Musik in den Räumen des renommierten Heidelberger Traditionshauses, in dem auch große Künstler wie der Komponist Richard Strauss einstmals beherbergt wurden. Dazu serviert der Europäische Hof hochwertige Tees sowie Sandwiches und Scones mit Clotted Cream, Teegebäck und Shortbred Fingers, Früchtebrot und weitere Köstlichkeiten.

Die Verköstigung ist im Preis inbegriffen.

In Kooperation mit dem Hotel Der Europäische Hof Heidelberg

Laut & Luise © Mario Buecker

Laut & Luise

€ 12 (Stehplatz)

Laut & Luise?! Gemeint ist hier nicht der Gedichtband des österreichischen Lyrikers Ernst Jandl, sondern das mit ihrer House & Techno Prosa fasziniernde Berlin/Kölner Recordlabel & Party Konglomerat! Mit regelmäßigen Gastauftritten in den Ballsälen unserer Zeit hat Luise, mal mehr mal weniger laut, von Kater bis Renate, unseren ausgelatschten Clubpantoffel mit Freude neue Sohlen geschustert! Ihre wunderbar entschleunigten Montagssorbet Mixe kratzen am Zahn der Zeit und feiern mit Labelkumpanen & Podcast Gästen wie Mira, Christopher Schwarzwälder oder Soukie & Windish auch nach einer glühenden Nacht entzückend weiter!

In Kooperation mit der halle02 Heidelberg

Gregor Schwellenbach © Jan Höhe

Gregor Schwellenbach spielt 20 Jahre Kompakt

Techno mit Klassik zu verbinden ist bei den Konzerten aus der Reihe Off-spring in der halle02 schon beinahe Tradition. Dieses Jahr darf man sich auf Gregor Schwellenbachs Darbietung freuen. Der Film- und Theatermusiker, Dirigent, Arrangeur und Multiinstrumentalist hat anlässlich des 20. Jubiläums der Plattenfirma »Kompakt« 20 Stücke des bedeutenden Elektronik-Labels aus Köln für Instrumente bearbeitet und mit so prominenten Gastmusikern wie Dorothee Oberlinger (Blockflöte) in verschiedenen Instrumentierungen, von Soloklavier über Streichquartett und Gamelan bis Blasorchester auf CD eingespielt. Im Konzert präsentiert er das Projekt in der Besetzung Klavierquintett plus Mallet Perkussion. »Gregor Schwellenbach spielt 20 Jahre Kompakt« ist mit dem renommierten VIA! VUT Indie Award 2014 in der Sparte Bestes Experiment ausgezeichnet worden.

In Kooperation mit der halle02 Heidelberg

Freie Platzwahl

Jörg Tröger im Gespräch mit Gregor Schwellenbach (Audio)

Gregor Schwellenbach © Jan Höhe

Festival Akademie Lied 2013 © studio visuell photography

Lied Akademie Pass

Festival Akademie 2013 © studio visuell photography

Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition