Spielstätten

Kulturhaus Karlstorbahnhof

Kulturhaus Karlstorbahnhof

Buslinie 33, 35 (Haltestelle: Heidelberg, S-Bahnhof Altstadt)
S-Bahn S1, S2 (Haltestelle: Heidelberg Altstadt)
Parkplätze vor Ort
Anfahrtsskizze
Hinweise zum barrierefreien Zugang

HebelHalle Heidelberg © studio visuell photography

HebelHalle

Hebelstraße 9, 69115 Heidelberg

Buslinie: 33 in Richtung Emmertsgrund (Haltestelle: Rudolf-Diesel-Straße)

Parkplätze am Gebäude vorhanden

Barrierefreiheit: Nebeneingang mit Rampe (rechts von Treppe), EG: Theatersaal und Vorraum stufen- und schwellenlos zugänglich, Behinderten-WC in der Nähe der Kasse, stufen- und schwellenlos zugänglich (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Alte Pädagogische Hochschule Heidelberg © Frank Stefan Kimmel

Alte Pädagogische Hochschule Heidelberg

Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg

Straßenbahn: 5 in Richtung Bismarckplatz/Weinheim (Haltestelle: Blumenthalstraße)

Parkmöglichkeiten an der Straße

Barrierefreiheit: barrierefreier Zugang über den Eingang Quinckestraße > am Eingang finden Sie eine Telefonnummer für weitere Hilfe durch unser Team

Anfahrtsskizze

Alte Aula der Universität Heidelberg

Grabengasse 1, 69117 Heidelberg

Buslinien: 32 in Richtung Universitätsplatz (Haltestelle: Universitätsplatz)

Parkhäuser:
P8 Kongresshaus, Untere Neckarstraße 44, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P9 Am Theater, Friedrich-Ebert-Anlage 51C, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P10 Friedrich-Ebert-Platz, Friedrich-Ebert-Platz, 69117 Heidelberg (Fußweg 10 min.),
P11 Universitätsbibliothek, Sandgasse 1, 69117 Heidelberg (Fußweg 2 min.),
P12 Kornmarkt/Schloss, Zwingerstr. 20, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.)

Barrierefreiheit: Rampe am Haupteingang, Lift
(Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

 

Veranstaltungen

Meisterpianisten 2

Stichwort Robert Schumann: Virtuosinnen vom Format seiner späteren Frau Clara Wieck waren zu seiner Zeit eher die Ausnahme. Heute sind »Tastenlöwinnen« zwar noch nicht in der Überzahl, aber von den Podien dieser Welt nicht mehr wegzudenken. Gabriela Montero ist also in bester Gesellschaft, auch, wenn sie sich dieses Abo nicht mit anderen Pianistinnen, sondern den Gentlemen Fazıl Say und David Fray teilt.

Tipp: Machen Sie Ihren Abend in der Stadthalle zum Gesamterlebnis mit einem Abendessen direkt im Festivalzentrum. Hier finden Sie alle Informationen zu den Menüs.

© hornetsister/photocase.de

SWR2 Forum

SWR2

Verleihung Musikpreis des Heidelberger Frühling

Seit 2013 wird der »Musikpreis des Heidelberger Frühling« an eine Persönlichkeit des Musiklebens verliehen, die sich substanziell und nachhaltig für die Vermittlung von klassischer Musik einsetzt. 2016 geht dieser Preis an den Ausnahme- Sänger Christian Gerhaher. Durch seinen leidenschaftlichen Einsatz für das Lied und seine beispielhaften Interpretationen verhilft er dieser Gattung zu neuem Aufschwung, ohne dabei auf Tiefgründigkeit und Authentizität zu verzichten. Der von HeidelbergCement gestiftete »Musikpreis des Heidelberger Frühling« wird im Anschluss an die Heidelberg Music Conference verliehen. Er ist mit 10.000 Euro dotiert.
Die Laudatio hält Nikolaus Bachler, Intendant der Bayerischen Staatsoper.

Eintritt frei, Anmeldung erbeten

Wir danken unserem Gründungspartner

HeidelbergCement AG


über christian gerhaher

David Fray

Als David Fray 2010 beim Frühling debütierte, eilte ihm bereits ein Ruf voraus: Den ECHO Klassik, den begehrten französischen Musikpreises Les Victoires de la musique classique« sowie weitere internationale Auszeichnungen hatte er zuvor erhalten. Den ECHO sogar mehrfach! Auch das Publikum in der Stadthalle war hingerissen: »unfassbar behutsam«, so charakterisierte die RNZ sein Spiel, »reinste Poesie«. Als er 2014 wiederkehrte, zog er die Stadthalle mit Bach und Schubert regelrecht in seinen Bann. Wenn David Fray 2016 erneut zum Frühling kommt, diesmal mit Bach und Beethoven, darf man sich sicher sein: Es wird ein unvergesslicher Abend. Mit dem »Wohltemperierten Klavier« von Bach und Beethovens großer Sontate f-Moll »Appassionata« stehen gleich zwei der berühmtesten Werke der Klavier-Literatur auf dem Programm, zwei »essential gifts« eben, zwei echte Meisterwerke, die diesen Klavierabend kurz vor Ende des Festivals zu einem pianistischen Höhepunkt machen.

Eleonore Büning © studio visuell photography

Quartett der Kritiker – Spezial

Ob ein Musikstück das Zeug hat, in den Rang eines sogenannten Meisterwerks aufzusteigen, beweist sich zuallererst am Notentext, dann bei der Aufführung und seit rund einem Jahrhundert auch in Tonaufnahmen. Aber gewiss spielen auch wechselnde Moden, Geschmack und Zeitgeist eine Rolle. Gibt es überhaupt zuverlässige Kriterien zur Bestimmung eines Meisterwerkes, die sich als geschichtsresistent erwiesen haben? Gibt es das: Meisterwerke? Und wenn ja, welche wären die wichtigsten für die Gegenwart? Darüber diskutiert das »Quartett der Kritiker – Spezial«: vier Juroren des PdSK e. V., vier Musikkritiker aus drei Ländern.

© hornetsister/photocase.de

SWR2 Cluster live

Sabine Meyer © Christian Ruvolo

Sabine Meyer, Nils Mönkemeyer & William Youn

Der glückliche Zufall will es, dass Nils Mönkemeyer und William Youn in der Saison 2015/16 Artists in Residence des Philharmonischen Orchesters Heidelberg sind. Dieses Konzert vertieft die Vertrautheit der Stadt mit »ihren« Künstlern noch, indem sich die beiden Musiker mit Sabine Meyer zur Besetzung des berühmten Kegelstatt-Trios von Mozart zusammentun. Liebhaber des Meyerschen Instruments seien darauf hingewiesen, dass der Frühling 2016 durch die Anwesenheit von Sabine Meyer, Jörg Widmann und Julian Bliss auch ein Gipfeltreffen der Klarinette ist!

Tea Time im Europäischen Hof

Die gerade einmal zwanzigjährige Pianistin Elisabeth Brauß, die für diesen Nachmittag ein geistvoll-unterhaltsames Programm konzipiert hat, verfolgt bereits eine intensive Konzertkarriere und ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe, zuletzt des Wettbewerbs »Ton und Erklärung« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Im diesjährigen Heidelberger Frühling ist sie auch Stipendiatin der Kammermusik Akademie. Die Tea Time im Europäischen Hof ist mittlerweile eine Institution: kulinarisch und musikalisch beglückend!

Zur »Tea Time« serviert der Europäische Hof hochwertige Tees sowie Sandwiches und Scones mit Clotted Cream, Teegebäck und Shortbread Fingers, Früchtebrot und weitere Köstlichkeiten. Ein Nachmittag, an dem sich kulinarische und musikalische Genüsse perfekt miteinander verbinden.

In Kooperation mit dem Hotel Der Europäische Hof Heidelberg

Fabian Müller

After Work Concert: Fabian Müller

Fabian Müller ist – zusammen mit Elisabeth Brauß – Preisträger des Wettbewerbs »Ton und Erklärung« 2015, den der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft alljährlich veranstaltet. Im Heidelberger Frühling werden beide solistisch und als Stipendiaten der Kammermusik Akademie zu erleben sein. Fabian Müller türmte bereits zuvor Preis auf Preis und steht am Anfang einer äußerst vielversprechenden Karriere. Die lockere Atmosphäre des »After Work Concerts« bietet Gelegenheit, ihn künstlerisch und persönlich näher kennenzulernen.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg


über das programm

Arcadi Volodos

In den Anfängen seiner Karriere galt Arcadi Volodos als Tastenlöwe in der Tradition von Vladimir Horowitz. Doch dann entdeckte die Musikwelt nach und nach den anderen Volodos: zur Ruhe gekommen, nachdenklich, feinfühlig. Volodos hat die Anzahl seiner Konzerte stark reduziert, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können. Auf das Wesentliche beschränkt sich auch dieses Programm: Schuberts letzte Sonate, Brahms. Ein Gravitationspunkt im Festival.

Künstler

Peter Hagmann

Peter Hagmann ist seit 1972 als Musikkritiker tätig.

Am 13. April 1950 in Basel geboren, erlangte er 1978 ein Diplom als Organist und promovierte er 1982 an der Universität seiner Vaterstadt in Musikwissenschaft. 1972 bis 1986 war er freier Mitarbeiter bei verschiedenen Medien, vorab bei der Basler »National-Zeitung« und der aus ihr hervorgegangenen »Basler Zeitung«. 1986 ging er zur »Neuen Zürcher Zeitung«, deren Feuilleton er von 1989 bis 2015 als Redaktor mitgestaltete.

Daneben war er mit Lehraufträgen an Schweizer Hochschulen und Universitäten betraut. An der Musikhochschule Zürich wirkt er als Prüfungsexperte, und Gremien wie der Schubert-Wettbewerb in Graz, der Credit Suisse Young Artist Award, der Beethoven-Wettbewerb Bonn, der Preis der deutschen Schallplattenkritik oder der Reinhard-Schulz-Preis für zeitgenössische Musikpublizistik in Darmstadt beriefen ihn als Juror. Zudem beteiligt er sich an Sendungen des Schweizer Radios und Fernsehens (SRF) und des Südwestrundfunks (SWR).

1990 erhielt er den Kritikerpreis des Steirischen Herbstes Graz, 1999 eine Anerkennungsprämie der UBS Kulturstiftung Zürich, 2001 den Kritikerpreis der Landeshauptstadt Salzburg und 2009 den Inge-Morath-Preis für Wissenschaftspublizistik des Landes Steiermark.

Robert Colonius

Robert Julian Colonius wurde 1988 in Lafayette, Indiana, geboren und wuchs in Oldenburg, Niedersachsen, auf. Im Alter von sechs Jahren begann er, Cellounterricht zu nehmen, mit zehn Klavierunterricht. Während seiner Schulzeit spielte er in diversen Jugendorchestern, u. a. dem Oldenburger Jugendorchester, dem Wabash Valley Youth Symphony Orchestra und dem Niedersächsischen Jugendorchester. Nach dem Abitur leistete er 2008 seinen Wehrdienst im Streichorchester des Musikkorps der Bundeswehr in Siegburg ab. 2009 folgte ein Studium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit den Hauptfächern Klavier (bei Ewa Kupiec) und Cello (bei Karsten Dehning). Meisterkurse u. a. bei Barbara Moser und Anton Voigt ergänzten sein Studium. Ab 2010 belegte er zudem Medienmanagement als Zweitfach am Institut für Journalistik und Kommunikationsforschung in Hannover. Dort studiert er derzeit im Masterstudiengang »Medien und Musik«.

Seine musikalische Tätigkeit umfasst vor allem Kammermusik und Korrepetition. Einen Schwerpunkt bildet die Zusammenarbeit mit dem Komponisten Maximilian Guth, bei dessen Projekten er als Cellist und Pianist regelmäßig mitwirkt. Außerdem tritt er, ebenfalls am Klavier und Cello, bei der »Bühne für Menschenrechte e. V.« auf.
Als Musikjournalist führte sein Weg zu Radio Bremen und den NDR. Im Rahmen seiner Masterabschlussarbeit zur heutigen Situation der Neuen Musik im öffentlich-rechtlichen Rundfunk interviewt er zurzeit Fachredakteure in ganz Deutschland.

Anna Chernomordik

Anna Chernomordik, geboren 1992 in Rostow-am-Dom, Russland, studiert seit 2011 Musikjournalismus an der TU Dortmund. Mittlerweile befindet sie sich im Masterstudium mit einem Schwerpunkt auf Musikmanagement. Seit Beginn des Studiums schreibt sie regelmäßig Musikkritiken für die Dortmunder Tageszeitung »Ruhr Nachrichten«. Beim Campussender »eldoradio*« engagiert sie sich in der Redaktion der Klassiksendung »terzwerk«. 2014 war sie Teilnehmerin der Talentwerkstatt »grenzenlos« des Westdeutschen Rundfunks mit einer Station beim interkulturellen Radiosender Funkhaus Europa. Ihr Interesse für Musik entdeckte Sie am Klavier und musiziert in ihrer Freizeit intensiv u. a. im Duo mit einer Sopranistin.

Miriam Stolzenwald

Miriam Stolzenwald (*1989 in Bremen) studiert den Master für Medien und Musik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover mit dem Schwerpunkt Musikjournalismus. Den Bachelor absolvierte sie ebenfalls in Hannover mit dem Hauptfach Klavier und der Studienrichtung »Klassische Musik«. Bereits seit 2012 ist sie für den Norddeutschen Rundfunk, insbesondere das Hörfunk-Programm NDR Kultur tätig. Für NDR Online begleitete sie 2015 die KunstFestSpiele Herrenhausen als Kulturreporterin.

Seit einem halben Jahr schreibt Miriam Stolzenwald als freie Musikjournalistin für das Kulturressort der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung. Für den Lokalsender Radio Leinehertz produzierte sie einige Hörfunkbeiträge über das kulturelle Geschehen der Stadt Hannover. Neben ihren Tätigkeiten für Print und Radio ist sie auch als Instrumentallehrerin tätig.

Thilo Braun

Thilo Braun wurde 1991 in Friedrichshafen am Bodensee geboren. 2017 hat er den Master »Musikjournalismus« an der TU Dortmund abgeschlossen. 2015 absolvierte er ein Volontärspraktikum mit Schwerpunkt Musik beim Kulturradio WDR 3 in Köln und arbeitet seitdem als Freier Musikjournalist für verschiedene Kultursendungen und Magazine (u.a WDR 3/DLF/niusic). Im Jahr 2016 war Thilo Braun Akademist der „Heidelberger Akademie für Musikjournalismus“ und lehrt dort seit 2017 als Fellow u.a. im Bereich Radiojournalismus. An der TU Dortmund ist er momentan als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Bereich Musik und Medien am Institut für Musik und Musikwissenschaft angestellt. Wenn es die Zeit zulässt, widmet er sich als lyrischer Tenor seiner zweiten Leidenschaft, dem klassischen Gesang.

Maximilian Maier

Maximilian Maier (*1990) studiert seit Oktober 2010 Geschichte und Musikwissenschaft an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Im Rahmen einer Hospitanz beim Bayerischen Rundfunk ab November 2013 erstellte Maximilian Maier für BR-KLASSIK verschiedenste Beiträge zu vielfältigen Themen und führte Interviews mit Künstlern wie Andris Nelsons, Bejun Mehta oder Olga Peretyatko. Für BR-KLASSIK schrieb er außerdem Live-Blogs von bedeutenden Veranstaltungen wie den Bayreuther Festspielen oder dem Wiener Opernball.

2014 begann Maximilian Maier Interviews und Kritiken für den Münchner Merkur zu verfassen. Gesprächspartner waren hier u. a. Jonas Kaufmann, Elina Garanca, Réne Pape oder Daniele Gatti. Außerdem begleitete er 2014 und 2015 für die Zeitung das Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz auf seiner Konzerttournee nach Mexiko sowie die Mnchner Philharmoniker unter ihrem Chefdirigenten Valery Gergiev auf ihrer Asientournee.

Ebenfalls 2014 wechselte Maximilian Maier vom Radio zum Bayerischen Fernsehen in die Redaktion Musik und Theater. Er bekam dort die Gelegenheit, auch als Moderator für den Bayerischen Rundfunk und für ARD-alpha vor der Kamera tätig zu sein. Bald darauf konnte sich er sich auf unterschiedlichem Terrain beweisen, so zum Beispiel bei Moderationen aus der Berliner Philharmonie oder von »Glenn O’Brien’s TV Party« im Rahmen der Ausstellung »Yes!Yes!Yes! Warholmania in Munich« 2015 aus dem Museum Brandhorst. Neben einem Interview mit Christian Thielemann in der TV-Produktion »Tannhäuser – Quo vadis?« aus der Dresdner Semperoper war ein weiterer Höhepunkt eine Live-Moderation von den Salzburger Festspielen 2015, wo Maier ein pausenfüllendes Gespräch mit Anne-Sophie Mutter führte. Kurz darauf wurde sein erster Film »Traumstart – Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs blicken zurück« im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt.

Maximilian Maier gehört zum Moderatorenteam des »alpha-Forums«, wo er beispielsweise Gespräche mit Martin Stadtfeld, Okka von der Damerau und Tareq Nazmi aus dem Ensemble der Bayerischen Staatsoper der Gewinnerin des Chopin Wettbewerbs 2010 Yulianna Avdeeva führte.

Elda

Elda
Leila Antary, Bass
Alessa Stupka, Gitarre

Letzte Nacht schrieb ich dir. Gib mir all die Worte. Herzförmige Stücke. Du bist die Tür, ich die Klinke. Mach mit. Küss mich. Kaum atmend. Wie eine Welle. Tiefer. Stielst meinen Schlaf. Von einer zur anderen Seite geworfen. Ist es das, was du willst? Wo Paranoide die Wahrheit sehen. Ich wünschte, ich könnte meinen Mund aufmachen. Umarm das Ungewisse und fang an. Die Lichter sind aus.
So oder ähnlich besingen Leila und Alessa mit ihren charakteristischen Stimmen, die ohne einander nicht können, das Leben. Echt, sehnsüchtig, immer anders und wie es kommt. Englischsprachiger Prog-Pop aus Mannheim, der gefühlt werden will.

Jonathan Ware

Als gefragter Liedbegleiter und Kammermusiker gibt Jonathan in den Jahren 2019/20 mit Elsa Dreisig und Robin Tritschler Konzerte in ganz Europa, unter anderem im Théâtre des Champs-Elysée, in der Staatsoper Berlin, der Bordeaux Opera, dem Concertgebouw Amsterdam, sowie in der Wigmore Hall. In 2020 wird er sein Debüt an der Mailänder Scala mit Bejun Metha geben und sowohl mit Bejun Metha, als auch Ludwig Mittelhammer zum Festival Heidelberger Frühling zurückkehren, dessen Lied Akademie er als Pianist jahrelang begleitet hat.

In den Vereinigten Staaten spielt er Konzerte in der Carnegie Hall mit Golda Schultz, im Kennedy Center in Washington D.C. mit Brenda Rae, und im Mondavi Center der Universität von Kalifornien mit Luca Pisaroni.

Im vergangenen Jahr hat Jonathan gemeinsam mit Elsa Dreisig für Warner, mit Luca Pisaroni für Primo Classics, und mit Ludwig Mittelhammer für Berlin Classics und den Bayrischen Rundfunk aufgenommen.

Er gab Liederabende im Pierre Boulez Saal und Snape Maltings, musizierte gemeinsam mit dem Vogler Quartett und dem Posaunisten Peter Moore auf den Bühnen des Konzerthauses in Berlin und der Elbphilharmonie  in Hamburg.

In Texas geboren, lebt Jonathan nun in Berlin, wo er an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und der Barenboim-Said Akademie unterrichtet. Er kehrt regelmäßig als Mitarbeiter des Verbier Festival Akademie und des Samling Instituts wieder, um Meisterkurse zu geben und wurde 2014 vom Young Concert Artist Trust ausgewählt.

Susan Zarrabi

1994 in München geboren, erhielt Susan Zarrabi ihren ersten Gesangsunterricht im Rahmen der Bayerischen Singakademie bei Tanja d’Althann. 2013 gewann Susan Zarrabi den Ersten Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Kategorie Gesangs-Duo. Im selben Jahr begann die Mezzosopranistin ihr Gesangstudium an der Hochschule für Musik und Theater München bei Michelle Breedt. Seit 2014/2015 studiert sie bei Christiane Iven.

Als Konzertsängerin war Susan Zarrabi in verschiedenen Messen und Oratorien als Solistin zu hören, wie Bachs Weihnachstsoratorium, Beethovens Messe in C-Dur, Mendelssohns Paulus, Mozarts Krönungsmesse oder Schuberts B-Dur-Messe und Vivaldis Gloria. Im Februar 2016 ist sie mit dem Alt-Solo in Mozarts Requiem und im Juni 2016 mit dem Zweiten Sopran in Bachs h-moll-Messe in München zu hören. Susan Zarrabi arbeitete im Juni 2015 erstmals mit den Münchner Symphonikern zusammen.

2016 war Susan Zarrabi Stipendiatin der Lied-Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der Leitung von Thomas Hampson und mit den Mentoren Brigitte Fassbaender sowie den Liedbegleitern Graham Johnson und Wolfram Rieger. Auch 2017 ist sie wieder mit von der Partie.

Peter Gülke

Peter Gülke wurde 1934 in Weimar geboren und studierte Violoncello, Musikwissenschaft, Germanistik, Romanistik und Philosophie. Ab 1959 war er Chefdirigent an verschiedenen Theatern, seit 1976 Kapellmeister an der Staatsoper Dresden und seit 1981 Generalmusikdirektor in Weimar. 1983 verließ er die damalige DDR und wurde Generalmusikdirektor der Stadt Wuppertal. An der Staatlichen Hochschule für Musik Freiburg leitete er bis 2000 die Dirigentenklasse.

Zahlreiche weitere Dirigentenkurse, Opernaufführungen und Konzerte, auch mit internationalen Orchestern, in der ganzen Welt gehören ebenso zu seinem beruflichen Lebensweg. Seine Einspielungen umfassen u.a. die Sinfonischen Fragmente von Schubert, die er auch wissenschaftlich und editorisch erschloss und etliche Uraufführungen sowie Wiederentdeckungen vergessener Werke wie Zemlinskys Sinfonischer Dichtung »Die Seejungfrau«. Musikwissenschaftlich arbeitete Gülke u.a. über die Theorie der musikalischen Interpretation und Aufführungspraxis. 1995 erhielt er den Edison-Schallplattenpreis und den Sigmund Freud-Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Seit 2008 ist er Ehrenmitglied des Deutschen Musikrates.