Spielstätten

Print Media Academy

Zahlreiche Buslinien und Straßenbahnen (Haltestelle: Hauptbahnhof)
P 18 BG RCI Hauptbahnhof
Anfahrtsskizze

Neue Aula der Universität Heidelberg

Universitätsplatz, 69117 Heidelberg

Buslinien: 32 in Richtung Universitätsplatz (Haltestelle: Universitätsplatz)

Parkhäuser:
P8 Kongresshaus, Untere Neckarstraße 44, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P9 Am Theater, Friedrich-Ebert-Anlage 51C, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P10 Friedrich-Ebert-Platz, Friedrich-Ebert-Platz, 69117 Heidelberg (Fußweg 10 min.),
P11 Universitätsbibliothek, Sandgasse 1, 69117 Heidelberg (Fußweg 2 min.),
P12 Kornmarkt/Schloss, Zwingerstr. 20, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.)

Barrierefreiheit: Seiteneingang rechts behindertengerecht, Lift nur über diesen Eingang stufenlos erreichbar; Neue Aula zugänglich über Lift, Empore nur über Treppe
(Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Alte Weinfabrik Heidelberg

Zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien (zum Bismarckplatz + 3 Minuten Fußweg)
Parkhäuser: P1 Postraße, Park One, Darmstädter Hof
Anfahrtskizze

Studio Villa Bosch

Buslinien 33, 35 (Haltestelle: Hausackerweg + Fußweg circa 15 Minuten)
Parkhäuser: Garage unter der Boschwiese
Anfahrtsskizze

Kulturbrauerei Heidelberg

Leyergasse 6, 69117 Heidelberg

Buslinien: 30, 31, 32, 35 (Haltestelle: Neckarmünzplatz)
Parkhäuser: P 12 Kornmarkt/Schloss, P 13 Karlsplatz/Rathaus
Anfahrtsskizze
Hinweise zum barrierefreien Zugang

Heiliggeistkirche Heidelberg

Marktplatz, 69117 Heidelberg

Buslinien: 20 in Richtung Karlsplatz (Haltestelle: Karlsplatz), 32 in Richtung Universitätsplatz (Haltestelle: Universitätsplatz), 33 in Richtung Ziegelhausen (Haltestelle: Rathaus/Bergbahn)

Parkhäuser:
P8 Kongresshaus, Untere Neckarstraße 44, 69117 Heidelberg (Fußweg 11 min.)
P9 Am Theater, Friedrich-Ebert-Anlage 51C, 69117 Heidelberg (Fußweg 12 min.)
P11 Universitätsbibliothek, Sandgasse 1, 69117 Heidelberg (Fußweg 6 min.)
P12 Kornmarkt/Schloss, Zwingerstr. 20, 69117 Heidelberg (Fußweg 3 min.)
P13 Karlsplatz, Hauptstr. 214, 69117 Heidelberg (Fußweg 3 min.)

Barrierefreiheit: stufenlos zugänglich (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Friedenskirche Handschuhsheim

Straßenbahnlinie 5, 21, 23 oder 24 bis Hans-Thoma-Platz, umsteigen in Buslinie 38 (bis Tiefburg)

Anfahrtsskizze

Bürgerhaus HeidelBERG im Stadtteil Emmertsgrund

Forum 1, 69126 Heidelberg

Buslinien: 33 in Richtung Emmertsgrund (Haltestelle: Forum)

Parkplätze in der Nähe des Gebäudes

Barrierefreiheit: Behindertenparkplätze auf dem Schulgelände nebenan > leichterer Zugang für Rollstuhlfahrer, Zugänglichkeit zu Bürgersaal und Foyer im EG stufenlos mit Schwelle ab Haupteingang, Behinderten-WC im EG (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Theater Heidelberg

Theaterstr. 10, 69117 Heidelberg

Buslinien: 31, 32 in Richtung Neuenheimer Feld, 33 in Richtung Ziegelhausen (Haltestelle: Peterskirche)

Parkhäuser:
P9 Am Theater, Friedrich-Ebert-Anlage 51C, 69117 Heidelberg (Fußweg 3 min.),
P11 Universitätsbibliothek, Sandgasse 1, 69117 Heidelberg (Fußweg 5 min.)

Barrierefreiheit: teilweise barrierefrei (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Peterskirche Heidelberg

Plöck 70, 69117 Heidelberg

Buslinien: 20 in Richtung Karlsplatz, 33 in Richtung Ziegelhausen (Haltestelle: Peterskirche)

Parkhäuser:
P8 Kongresshaus, Untere Neckarstraße 44, 69117 Heidelberg (Fußweg 9 min.),
P9 Am Theater, Friedrich-Ebert-Anlage 51C, 69117 Heidelberg (Fußweg 5 min.),
P10 Friedrich-Ebert-Platz, Friedrich-Ebert-Platz, 69117 Heidelberg (Fußweg 8 min.),
P11 Universitätsbibliothek, Sandgasse 1, 69117 Heidelberg (Fußweg 3 min.),
P12 Kornmarkt/Schloss, Zwingerstr. 20, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P13 Karlsplatz, Hauptstr. 214, 69117 Heidelberg (Fußweg 9 min.)

Barrierefreiheit: Nebeneingang mit Rampe, WC nicht rollstuhlgerecht (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Künstler

Andrew Tyson fotografiert von Christian Steiner

Andrew Tyson

Von BBC Radio 3 als „ein echter Poet des Klaviers“ gepriesen, entwickelt sich der amerikanische Pianist Andrew Tyson zu einer unverwechselbaren und wichtigen neuen musikalischen Stimme. Im Sommer 2015 erhielt er den 1. Preis beim Géza Anda Wettbewerb in Zürich sowie den Mozart- und den Publikumspreis. Diese Siege führten zu zahlreichen Auftritten in ganz Europa unter der Schirmherrschaft der Géza Anda Foundation.

Tyson ist auch Preisträger des Leeds International Piano Competition, wo er den neuen Terence Judd-Hallé Orchestra Prize gewann, der vom Orchester und Dirigenten Sir Mark Elder verliehen wird, mit dem er eine kontinuierliche Beziehung pflegt. Mit Konzertauftritten, die ihn durch Nordamerika, Europa und darüber hinaus führten, trat Tyson mit Orchestern vom North Carolina Symphony, Colorado Symphony, Kansas City Symphony und dem Orchestra of St. Luke’s in der Alice Tully Hall bis hin zum Osaka Symphony, SWR Symphony . auf Orchester Stuttgart, Musikkollegium Winterthur und dem Belgischen Nationalorchester. Zu den Höhepunkten der letzten Saison zählten eine Rückkehr zum Hallé and Bournemouth Symphony Orchestra sowie sein Debüt beim Flanders Symphony Orchestra. In dieser Saison tritt er mit dem San Diego Symphony Orchestra und dem New Jersey Festival Orchestra auf.

Recitals treten in großen Städten in den USA und in Europa an Orten wie dem Brüsseler Palais des Beaux-Arts, der New Yorker Carnegie Hall und der Zürcher Tonhalle auf. Nach früheren Recitals in Shanghai, Vancouver, St. Petersburg, Tokio und Taiwan kehrt Tyson in dieser Saison in die Londoner Wigmore Hall und das Miami Piano Festival zurück. Tyson ist kein Unbekannter in der Festivalszene. Zu seinen früheren Auftritten zählen das Caramoor Center for the Music and the Arts, das Mostly Mozart Festival im Lincoln Center, das Lucerne Piano Festival, das Pacific Music Festival in Japan und das Musica Viva Festival in Sydney für eine Mischung aus Solo und Kammeraufführungen. Als aktiver Kammermusiker tritt Tyson regelmäßig in Recitals mit dem Geiger Benjamin Beilman auf.

Tysons drei Recital-Discs wurden auf dem Label Alpha Classics veröffentlicht. Seine Debüt-CD umfasst die kompletten Chopin-Preludes, während sein im März 2017 veröffentlichtes zweites Album Werke von Skrjabin und Ravel enthält. Seine neueste CD Landscapes, die im September 2019 veröffentlicht wurde, enthält Werke von Mompou, Albéniz, Scarlatti und Schubert und wird von Tyson als ein Programm beschrieben, das „meine Liebe zur spanischen Musik, meine Liebe zur Natur und meine Faszination für die koloristischen Aspekte von Klavierspielen.” Der Albumtitel hat seinen Namen von Federico Mompous Paisajes, die „Landschaften des Geistes ebenso wie intime, aber lebendige Darstellungen Spaniens“ sind.

Als Gewinner der Young Concert Artists International Auditions im Jahr 2011 wurde Tyson mit dem Paul A. Fish Memorial Prize des YCA und dem John Browning Memorial Prize ausgezeichnet und erhielt im Anschluss ein Avery Fisher Career Grant. Nach frühen Studien bei Thomas Otten besuchte er das Curtis Institute of Music, wo er mit Claude Frank zusammenarbeitete. Tyson studierte später bei Robert McDonald, erwarb seinen Master und sein Künstlerdiplom an der Juilliard School, gewann den Gina Bachauer Klavierwettbewerb und erhielt den Arthur Rubinstein Preis für Klavier.

Anna Anstett

Die ukrainische Pianistin Anna Anstett studierte an der Staatlichen Musik Akademie Donezk, als DAAD-Stipendiatin an der Staatlichen Hochschule fur Musik und Darstellende Kunst Stuttgart und an der Staatlichen Hochschule fur Musik und Darstellende Kunst Mannheim Klavier sowie Liedbegleitung bei Prof. Wolfgang Bloser, Prof. Cornelis Witthoefft, Corinna Korff und Friedrich Rensch. Meisterkurse u. a. bei Henri Sigfridsson, Axel Bauni, Ulrich Eisenlohr, Burkhardt Kehring und Peter Nelson erganzen ihre Ausbildung. Beim Moerser Musiksommer 2015 gewann sie mit dem litauischen Bariton Modestas Sedlevičius den 1. Preis im Liedduo-Wettbewerb „Deutsche Romantik im Lied“. Beim internationalen Brahms-Wettbewerb in Portschach am Worther See wurde das Duo mit dem Sonderpreis von KS Gabriele Fontana ausgezeichnet. Beim Wettbewerb DAS LIED 2017 wurde sie als beste Pianistin ausgezeichnet.

Jóhann Kristinsson

Der isländische Bariton Jóhann Kristinsson begann im Jahr 2009 sein Gesangsstudium bei Bergþór Pálsson in Island. Sein Masterstudium absolvierte er in 2017 an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” Berlin, in der Klasse von Prof. Scot Weir. Unterricht erhielt er außerdem bei Thomas Quasthoff, Wolfram Rieger und Júlia Várady. Darüber hinaus sammelte er musikalische Impulse in Meisterkursen und Privatunterrichten unter anderem bei Thomas Hampson, Graham Johnson, Helmut Deutsch, Christian Gerhaher, Deborah Polaski und Giacomo Aragall. Von 2017 bis 2019 war er Mitglied im Internationalen Opernstudio der Staatsoper Hamburg. Jóhann Kristinsson arbeitete u.a. zusammen mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Kent Nagano, Giampaolo Bisanti, Pier Giorgio Morandi und Stefano Ranzani.

2017 gewann er den dritten Platz und den Publikumspreis beim Internationalen Gesangswettbewerb „Das Lied”. Außerdem erhielt er den Isländischen Musikpreis in der Kategorie „Der Vielversprechendste Junge Künstler”. Er wurde als „Sänger des Jahres” als auch für „Das Musikalische Ereignis des Jahres” nominiert.

Jóhann Kristinsson gewann im 2019, den renommierten Internationalen Gesangswettbewerb „Stella Maris”. Zusätzlich erhielt er den Jury Preis vom Wiener Musikverein. Ferner trat Jóhann Kristinsson u. a. beim Heidelberger Frühling, Oxford Lieder Festival, Dresdner Musikfestspiele, der Hamburgischen Staatsoper, der Isländischen Oper, mit dem BRSO Symphonieorchester und den Bamberger Symphonikern auf.

Victoria Guerrero

Nach ihrem Klaviersolo-Masterstudium bei Prof. Dr. Tibor Szasz an der Hochschule für Musik Freiburg vertieft die Pianistin Victoria Guerrero derzeit ihre Studien im Fach Liedgestaltung bei Pauliina Tukiainen und Prof. Matthias Alteheld. Sie absolvierte Meisterkurse bei namhaften Persönlichkeiten wie Anne Le Bozec, Helmut Deutsch, Axel Bauni und Jan Philip Schulze. Victoria Guerrero war Stipendiatin der Becas Juventudes Musicales Madrid und der Hochschule für Musik Freiburg. Im vergangenen Jahr konzertierte die vielseitige Pianistin unter anderem beim Schumann Festival Bonn und gewann den Pianistenpreis des Paula-Salomon-Lindberg-Liedwettbewerbs an der Universitat der Kunste Berlin. Beim Wettbewerb DAS LIED 2017 wurde sie als beste Pianistin ausgezeichnet.

Samuel Hasselhorn

Der deutsche Bariton Samuel Hasselhorn ist Gewinner des Königin-Elisabeth-Wettbewerbs 2018, des Emmerich Smola Preises „SWR Junge Opernstars“ 2018, des internationalen Gesangswettbewerbs „Das Lied” 2017 in Heidelberg, der Young Concert Artists Auditions 2015 in New York und des Internationalen Schubert Wettbewerbs 2013 in Dortmund. Des Weiteren ist er zweiter Preisträger des Wigmore Hall Wettbewerbs 2015 in London und dritter Preisträger des Hugo Wolf Wettbewerbs 2016 in Stuttgart, sowie Gewinner des „Prix de Lied“ beim Nadia und Lili Boulanger Wettbewerb 2013 in Paris.

Seit der Spielzeit 2018/19 ist Hasselhorn als festes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und singt hier unter anderem Belcore (L’elisir d’amore), Figaro (Il barbiere di Siviglia), Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro) und weitere Fachpartien. Liederabende und Konzerte führen ihn auch an das Bozar nach Brüssel, das Konzerthaus sowie der Musikverein in Wien, an die Barbican Hall in London, in die Philharmonie nach Luxemburg, an das Theater an der Wien, an das DeSingel in Antwerpen, zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen und zur Camerata Musica nach Cambridge. Zu den musikalischen Partnern bei den Konzerten gehören unter anderem Malcolm Martineau, Graham Johnson und Justus Zeyen.

In der Saison 2017/18 gab er seine Konzert- und Liederabend-Debüts in der Philharmonie München, in der Wigmore Hall in London, beim Hessischen Rundfunk, bei der Schubertiade Vilabertran in Barcelona, im Auditorio Nacional de Musica Madrid, dem großen Saal des Konservatoriums in Moskau und in der Tonhalle Zürich.

Hasselhorn war Stipendiat sowohl beim Marlboro Festival 2017, als auch beim Ravinia Festival 2014 und 2016 und wurde eingeladen, 2015 an der Carnegie Hall in Marilyn Hornes Akademie „The Song Continues“ zu singen. Während seiner Nordamerika Tour 2017 debütierte er unter anderem in Washington, D.C., New York, sowie im Isabella Stewart Gardner Museum in Boston und in der Buffalo Chamber Music Society.

In der Saison 2015/2016 sang er die Hauptrolle in Viktor Ullmanns Der Kaiser von Atlantis mit dem Opernstudio der Oper Lyon. Ein Jahr später gab er an demselben Opernhaus den Masetto in Don Giovanni und debütierte an der Oper Leipzig in Carl Orffs Carmina Burana.

Seine ersten beiden CDs „Nachtblicke“ und „Dichterliebe²“ erschienen 2014 und 2018 beim Label GWK RECORDS. Seine dritte CD wird bei Harmonia Mundi aufgenommen und wird im Mai 2020 erscheinen.

Samuel Hasselhorn studierte an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Prof. Marina Sandel und am Conservatoire National Supérieur de la Musique et de Danse in Paris bei Malcolm Walker. Weitere musikalische Impulse erhielt er bei Meisterkursen mit Kiri Te Kanawa, Kevin Murphy, Thomas Quasthoff, Helen Donath, Annette Dasch, Susan Manoff, Jan-Philip Schulze, Anne Le Bozec und Martin Brauß. Er gewann den Gundlach Musikpreis und war Stipendiat bei der Walter und Charlotte Hamel Stiftung sowie der Studienstiftung des deutschen Volkes. Derzeit hält er den Lindemann Vocal Chair der Young Concert Artists in New York und arbeitet dort mit seiner Lehrerin Patricia McCaffrey.

German baritone Samuel Hasselhorn is First Prize winner of the Queen Elisabeth Competition 2018, recipient of the 2018 Emmerich Smola Prize, First Prize winner of the 2017 Das Lied International Song Competition in Heidelberg, First Prize winner of the 2015 Young Concert Artists Auditions in New York, and captured First Prize at the 2013 International Schubert Competition in Dortmund. Other notable prizes include Second Prize at the 2015 Wigmore Hall Song Competition in London, Third Prize in the Hugo Wolf Competition in Stuttgart in 2016, and the “Prix de Lied“ in the 2013 Nadia and Lili Boulanger Competition in Paris.

Clara Osowski

Clara Osowski ist eine gefragte Solistin und Kammermusikerin in den Vereinigten Staaten und Europa. Zu ihren jungsten Preisen zahlen der erste Preis beim Houston Saengerbund-Wettbewerb 2017, ein zweiter Preis beim American Prize for Art Song 2016 und beim Schubert Club Bruce P. Carlson Scholarship-Wettbewerb 2016 sowie die Auszeichnung als Oregon Bach Festival Vocal Fellow im Jahr 2016. Claras Leidenschaft fur das Lied und Genregrenzgange zeigt sich in ihren jungsten Erstauffuhrungen mit Libby Larsen (Blood Moon) und Jazzpianist Jeremy Walker (Alma Gentil). Sie ist Mitbegrunderin des Source Song Festivals, einem einwochigen Liedfestival in Minnesota. Beim Wettbewerb DAS LIED 2017 gewann sie den 2. Preis.

Julian Habermann

Tenor Julian Habermann studierte an der Hochschule für Musik Würzburg bei Christian Elsner und seit Oktober 2013 in der Gesangsklasse von Hedwig Fassbender an der HfMDK Frankfurt. Weitere künstlerische Impulse erhielt er von Enza Ferrari, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch. Nach dem ersten Bundespreis bei „Jugend Musiziert“, dem Sonder- und Förderpreis der „Walter- und Charlotte Hamel- Stiftung“ und mit einem Stipendium der „Kulturstiftung Regensburger Domspatzen“ wurde er 2012 noch vor Studienbeginn Preisträger der Junior-Kategorie beim „Bundeswettbewerb Gesang Berlin“. Außerdem ist er Stipendiat der Giovanni Omodeo- und der arteMusica-Stiftung. Erste Liederabende führten Julian Habermann u.a. ins Goethehaus Frankfurt, zu den Max- Reger-Tagen/Weiden und zur Hugo-Wolf-Akademie in Stuttgart.

Sheida Damghani

Sheida Damghani wurde 1986 in Shiraz (Iran) geboren. Im Alter von zehn Jahren erhielt sie ersten Musikunterricht auf der Geige. Mit 18 Jahren bekam sie Gesangsunterricht bei Hasmik Karapetiyan und später bei Vijay Upadhyaya im österreichischen Kulturforum in Teheran. Parallel dazu studierte sie Physik an der Universität Mazandaran. 2008 begann sie ihr Gesangsstudium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo sie an zahlreichen Meisterkursen teilnahm, so unter anderem bei Reri Grist, Margreet Honig und Rudolf Jansen.

Im Forum der HfMT Hamburg sang Sheida Damghani u. a. die Clizia in HändelsTeseo, die Susanna in Mozarts Oper Le Nozze di Figaro und die Titelpartie in Poulencs Oper Les Mamelles de Tirésias. Während des Studiums gastierte die Sopranistin als Cupido in Orpheus in der Unterwelt am Theater Kiel und trat mit dem Barockwerk Hamburg als Venus in Matthesons Hochzeitsserenata auf. 2014 schloss sie ihr Masterstudium im Fach Oper bei Prof. Carolyn G. James ab.

Im Oktober 2014 sang sie Riehms Pasolini in Ostia an der Hamburgischen Staatsoper: Die lockere Art, mit der Sheida Damghani die Koloratur-Akrobatik in Riehms „Mikro-Oratorium“ stemmte, darf man gar als künstlerischen Durchbruch verbuchen. (Hamburger Abendblatt)

Die Spielzeiten 2014/15 und 15/16 war die junge Sopranistin Mitglied des Opernstudios an der Komischen Oper Berlin. Hier war sie u. a. als Papagena in Die Zauberflöte, Gerda in Valtinonis Die Schneekönigin, Frasquita in Carmen, und in Barrie Koskys Neuinszenierung von Moses und Aron als 2. nackte Jungfrau unter der Leitung von Vladimir Jurowski zu sehen. Im Februar 2016 im Rahmen des Offenbach-Festivals sang sie an der KOB in Salon Pitzelberger als Ernestine: Sheida Damghani kiekst wie eine aus Sekt wiedererstandene Rita Streich. (Kulturradio rbb)

Seit 2016/17 Ensemblemitglied des Konzert und Theaters St. Gallen, ist sie u.a alsPauline in der Uraufführung der ersten Oper von David Philip Hefti Annas Maske, Amore in Glucks Orfeo ed Euridice mit Xavier Sabata als Orfeo und George Petrou als Dirigent, und als Anna in Loreley mit David Alden als Regisseur zu erleben.

Hagar Sharvit

Hagar Sharvit ist eine israelische Mezzosopranistin, geboren in Tel Aviv.  Nach Abschluss ihres Studiums an der Buchmann-Mehta-Musikschule zog sie nach Europa und singt dort seit 2011 ununterbrochen. Hagar ist Trägerin des 1. Preises und des Publikumspreises beim internationalen Liedwettbewerb Das Lied.  Sie war vier Spielzeiten lang Ensemblemitglied des Oldenburgischen Staatstheaters, bevor sie ihre freiberufliche Karriere von Berlin aus startete.

In der Saison 2020 trat sie live für France Musique und die BBC im Theatre de l’Alliance francaise in Paris auf, ihr Debüt an einem israelischen Opernhaus gab sie mit Maestro Daniel Ettinger und mit dem Jerusalem Symphony Orchestra.

In 20/21 wird sie u.a. Konzerte mit dem Hidalgo-Festival in München, dem Bridging Arts Festival in Nürnberg, in der israelischen Oper in der Zauberflöte und Ariodante, mit Daniel Gerzenberg in der Reihe “La belle saison” in Frankreich und im Pariser Theatre de la ville geben.

Zu ihren Opernpartien gehören unter anderem Angelina in Rossinis La cenerentola, Hänsel in Humperdincks Hänsel und Gretel, Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro, Zerlina in Don Giovanni, Nerone in Händels Agrippina und Dejaneira in Herkules,  Hermia in Brittens Sommernachtstraum, Pinocchio in Jonathan Dove’s Die Abenteuer des Pinocchio, Emira in Hasse’s Siroe, Suzuki in Puccini’s Madama Butterfly und Ottavia in Monteverdi’s L’incoronazione di Poppea.

Sie sang an prominenten Orten wie dem Luzerner Festival, den Salzburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling, den Festspielen von Aix-en-Provence, den Bregenzer Festspielen, dem Gasteig München, dem Wiener Musikverein, dem Konzerthaus Berlin, der Komischen Oper, der Oper Bonn.

Hagar Sharvit gewann Preise bei mehreren internationalen Liedwettbewerben wie dem Brahms-Wettbewerb, dem Hugo-Wolf-Wettbewerb, dem Schubert-Wettbewerb, dem Kammermusikwettbewerb in Lyon, dem Schumann-Wettbewerb, dem Gianni-Bergamo-Preis in Lugano und dem Internationalen Kammermusikwettbewerb für Gesang und Klavier in Lyon.

Akemi Murakami

Akemi Murakami, geboren in Japan, studierte Klavier an der Hochschule für Musik und Kunst Kyoto sowie bei Prof. Felix Gottlieb an der Hochschule für Musik Freiburg. Ihr Meisterklassendiplom in Liedgestaltung erhielt sie bei Prof. Helmut Deutsch und Prof. Donald Sulzen an der Hochschule für Musik und Theater München. Darüber hinaus studierte sie dort u. a. bei Prof. Céline Dutilly, Prof. Siegfried Mauser und Fritz Schwinghammer. Meisterkurse bei Helmut Deutsch, Graham Johnson, Wolfram Rieger, Ian Bostridge, Julius Drake, Christian Gerhaher, Gerold Huber, Thomas Quasthoff und Justus Zeyen gaben ihr wichtige Impulse.

Murakami ist Preisträgerin und Finalistin vieler bedeutender Wettbewerbe, darunter »Schubert und die Musik der Moderne« (Lied-Duo) in Graz. Sie spielte 2010 bei der Schubertiade in Schwarzenberg und debütierte 2012 bei den Max Reger Tagen in Weiden.

Darüber hinaus wurde sie durch die Organisation Yehudi Menuhin „Live Music Now“ gefördert. Unter anderem ist die Pianistin als offizielle Begleiterin beim ARD-Musikwettbewerb für Gesang und bei der »Liedakademie Vienna« mit Angelika Kirchschlager engagiert. Mit ihrem Liedduo-Partner Andreas Burkhart hat Akemi Murakami schon zahlreiche Liederabende bestritten.
Sie ist Initiatorin und künstlerische Leiterin der Liederabendreihe »LIEDERLEBEN« in München.