Künstler

Marcus Creed

Der englische Dirigent Marcus Creed begann sein Studium am King‘s College in Cambridge, wo er Gelegenheit hatte, im berühmten King’s College Choir zu singen. Weitere Studien führten ihn an die Christ Church in Oxford und die Guildhall School in London.

Folgende Stationen waren für ihn die Deutsche Oper Berlin, die Hochschule der Künste sowie die Gruppe Neue Musik und das Scharoun Ensemble. Von 1987 bis 2001 war Marcus Creed künstlerischer Leiter des RIAS-Kammerchores, 1998 folgte er einem Ruf auf eine Dirigierprofessur an der Musikhochschule Köln.

Seit 2003 ist Marcus Creed künstlerischer Leiter des SWR Vokalensembles Stuttgart, wo es ihm ein besonderes Anliegen ist, Wiederaufführungen herausragender Kompositionen der jüngsten Vergangenheit, darunter z. B. Werke von Luigi Nono, György Kurtág, Wolfgang Rihm oder Heinz Holliger zu realisieren.

Marcus Creed ist regelmäßiger Gast bei internationalen Festivals und konzertiert regelmäßig mit Spezialensembles der Alten Musik und Neuen Musik. Seit 2015 leitet er außerdem den Kammerchor des Dänischen Rundfunks.

Seine CD-Veröffentlichungen wurden für ihre stilsicheren und klangsensiblen Interpretationen mit internationalen Auszeichnungen prämiert, darunter der Preis der deutschen Schallplattenkritik, der Edison Award, der Diapason d’Or, der Cannes Classical Award und der ECHO Klassik.

SWR Vokalensemble

Der Rundfunkchor des SWR gehört zu den internationalen Spitzenensembles unter den Profichören. Seit siebzig Jahren widmet sich das Ensemble mit Leidenschaft und höchster sängerischer Kompetenz der exemplarischen Aufführung und Weiterentwicklung der Vokalmusik. Die instrumentale Klangkultur und die enorme stimmliche und stilistische Flexibilität der Sängerinnen und Sänger sind einzigartig und faszinieren nicht nur das Publikum in den internationalen Konzertsälen, sondern auch die Komponisten. Seit 1946 hat der SWR jährlich mehrere Kompositionsaufträge für seinen Chor vergeben. Über 250 neue Chorwerke hat das Ensemble uraufgeführt und dabei häufig das Unmögliche möglich und das Undenkbare denkbar gemacht. Neben der zeitgenössischen Musik widmet sich das SWR Vokalensemble vor allem den anspruchsvollen Chorwerken der Romantik und der klassischen Moderne.

Künstlerischer Leiter ist seit 2003 Marcus Creed. Unter seiner Leitung wurde das SWR Vokalensemble für seine kammermusikalische Interpretationskultur und seine stilsicheren Interpretationen vielfach ausgezeichnet, unter anderem viermal mit dem Echo Klassik.

Seine Leidenschaft für die Neue Vokalmusik gibt das SWR Vokalensemble in seiner Akademie, seinen Patenchor-und Schulprojekten sowie eigens konzipierten Kinder-und Jugendkonzerten weiter. Für die Qualität seiner Musikvermittlungsarbeit wurde es mehrfach ausgezeichnet, u.a. mit dem »Junge-Ohren-Preis«, dem »ECHO Klassik für Kinder« und dem Medienpreis »Leopold«.

Julian Riem

Der Münchner Pianist Julian Riem studierte bei Michael Schäfer an der Musikhochschule in München und bei Michel Béroff am Conservatoire National Supérieur in Paris. Zuletzt setzte er sein Studium in der Solistenklasse von Rudolf Buchbinder an der Basler Musikakademie fort, an der er das Solistendiplom mit Auszeichnung erhielt.

Julian Riem gewann internationale Klavierwettbewerbe in Modena, Madrid, »Premio Gui« in Florenz und war Stipendiat des Deutschen Musikwettbewerbs. Als Solist, Kammermusiker und Liedbegleiter konzertiert er regelmäßig in Europa, Japan und den USA.
Er spielt im Velit Quartett und im Münchner Horntrio, dem ein Echo Klassik für die beste Kammermusikeinspielung 2012 für die Aufnahme der Horntrios von Brahms, Ligeti und Koechlin bei Farao classics verliehen wurde.

Auftritte bei internationalen Festivals, u. a. dem Klavierfestival Liszt-en-Provence, Musica mundi in Brüssel, dem Rolf Liebermann Podium Hamburg, Les Muséiques in Basel, der Münchner Biennale, den Münchner Opernfestspielen, dem Rheingau Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Er konzertiert u. a. mit dem Basler Symphonieorchester, dem Symphonieorchester Madrid, mit dem Württembergischen Kammerorchester, der Südwestdeutschen Philharmonie, dem Münchner Kammerorchester, den Münchner Bachsolisten und dem Kurpfälzischen Kammerorchester.

Raphaela Gromes

Bereits als Vierjährige begann Raphaela Gromes Cello zu spielen und konnte im Alter von sieben Jahren mit ihren Eltern, beide Cellisten, erste Bühnenerfahrung sammeln. Ihr Debüt als Solistin erfolgte mit dem Cellokonzert von Friedrich Gulda im Herbst 2005, worauf sie von Publikum und Presse überschwänglich gefeiert wurde. Weitere Auftritte folgten, darunter mit Kent Nagano, Christoph Altstaedt und dem Beethoven-Orchester Bonn.

Zu ihren Kammermusikpartnern zählen Christian Altenburger, Isabelle von Keulen und Mischa Maisky. Mit ihrem festen Duo-Partner, dem Pianisten Julian Riem, konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland.

Raphaela Gromes wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter 2012 der 1. Preis des Richard Strauss-Wettbewerbs. Ebenfalls seit 2012 ist sie Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes und wird von Yehudi Menuhin Live Music Now gefördert. 2016 erhielt sie den Preis des Deutschen Musikwettbewerbs in der Kategorie Cello solo und wurde vom Deutschen Musikrat in die Bundesauswahl junger Solisten aufgenommen. Unter ihren Auszeichnungen finden sich außerdem der 1. Preis des Kulturkreis-Gasteig-Wettbewerbs in den Jahren 2012 und 2016 sowie der 1. Preis des internationalen Concorso Fiorindo Turin 2013.

Nach ihrem Abschluss an der Musikhochschule München, wo sie bei Wen-Sinn Yang studierte, ist Raphaela Gromes seit 2015/16 Studentin von Reinhard Latzko an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie besuchte Meisterkurse bei namhaften Cellisten wie u. a. David Geringas, Yo-Yo Ma, Daniel Müller-Schott, Kristin von der Goltz, Wolfgang Boettcher und Peter Bruns, bei dem sie von 2006 bis 2010 als Jungstudentin an der Mendelssohn-Bartholdy-Hochschule in Leipzig studierte.

Sie spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume aus den Jahren um 1855, das ihr aus privater Hand zur Verfügung gestellt wird.

Iris van Wijnen

Mezzosopranistin Iris van Wijnen studierte Gesang am Conservatorium Utrecht. Sie nahm an zahlreichen Meisterklassen. Derzeit arbeitet sie mit Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Margreet Honig.

Sie gewann verschiedene Wettbewerbe, unter welchen drei Preise beim International Vocal Competition ‘s- Hertogenbosch 2014. Van Wijnen ist u. a. als Konzertsängerin tätig, etwa beim Nederlands Blazers Ensemble in Amsterdam. In der Spielzeit 2015/16 war sie Mitglied des Opernstudios der Bayerischen Staatsoper, in Partien wie Berta »Il barbiere di Siviglia« und Junge Nonne in »Der feurige Engel«. 2016 sang sie die Partie der Fenena in einer erfolgreichen Produktion von »Nabucco« beim Passionstheater Oberammergau, wo sie im Sommer 2017 als Mary in »Der fliegende Holländer« zu erleben sein wird.

Andere zukünftige Engagements umfassen Partien wie Flora in »La Traviata«, Aksinja sowie Sonjetka in »Lady Macbeth von Mzensk« am Stadttheater Klagenfurt und 2. Magd in »Elektra« im Concertgebouw Amsterdam.

Magdalena Hinz

Die aus Laufen in Oberbayern stammende 24-jährige Sopranistin Magdalena Hinz studiert seit Oktober 2015 bei Gudrun Pelker und in der Liedklasse von Jan Philip Schulze an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Meisterkurse bei Christine Schäfer und Edith Mathis ergänzten ihre Ausbildung.

Bereits im Alter von 15 Jahren ihre Gesangsausbildung. 2008 sang sie beim »Salzburger Adventsingen« im Großen Festspielhaus die Rolle der »Maria« und übernahm in den drei folgenden Jahren jeweils die Partie des »Engels«. Beim Salzburger Landeswettbewerbs »Prima la musica« errang sie in den Jahren 2007 sowie 2010 jeweils den ersten Preis im Fach Sologesang. Beim Juniorwettbewerb des 43. Bundeswettbewerbs Gesang Berlin 2014 erreichte sie mit Erfolg die letzte Finalrunde. Es folgten Konzertauftritte und Liederabende, unter anderem am Staatstheater Darmstadt, sowie die Uraufführung des Liederzyklus »El gorrión« von Daniel Vargas (*1986) im Jagdschloss Kranichstein.

Ihr erstes Gastengagement führte die junge Sängerin ans Theater Osnabrück, wo sie in der Spielzeit 2015/16 und 2016/17 in der Kinderoper »Don Quichotte auf der Hochzeit des Comacho« von G. Ph. Telemann als Braut »Quiteria« zu erleben war.

Fiona Pollak

Fiona Pollak, geb. 1986 in Wien, erhielt ihren ersten Klavierunterricht im Alter von fünf Jahren. Sie studierte Klavier, Orgel und Kammermusik u. a. an der Musikuniversität Wien. Ihre Ausbildung ergänzt ein Studium der Vokalbegleitung an der Guildhall School of Music and Drama in London. Pollak ist u. a. Preisträgerin des 1. Internationalen Wettbewerbs für Orgel und Gesang in Neuss. Im November 2014 gewann sie mit ihrem Bruder Angelo Pollak den 1. Preis des Festivals Vocallis in Vaals und kurze Zeit später erhielten sie den 3. Preis beim Internationalen Lied-Duowettbewerb in Enschede. Im Juni 2016 gewann sie den Sonderpreis »Bester Liedbegleiter« beim renommierten Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerb in Zwickau, und kurze Zeit darauf gemeinsam mit ihrem Duo-Partner Ilker Arcayürek den  1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst in Stuttgart.

Raoul Steffani

Der niederländische Bariton Raoul Steffani studierte Gesang bei Margreet Honig in Amsterdam und an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Wichtige Impulse erhielt der junge Künstler außerdem in Meisterkursen von Thomas Hampson, Christa Ludwig und Elly Ameling.

Von 2016-2018 war er Mitglied der »Dutch National Opera Academy«, wo er u.a. als Guglielmo in Mozarts Così fan tutte debütierte.

Steffani ist ebenfalls ein gefragter Konzertsänger. Er arbeitete mit dem »Concertgebouw Kamerorkest«, »Radio Filharmonisch Orkest«, »Orkest van het Oosten« und »philharmonie zuidnederland« zusammen und sang u.a. in der Matthäus-Passion und Johannes-Passion von J.S. Bach, Requiem von J. Brahms, Carmina Burana von Orff sowie Messias von G.F. Händel.

Er arbeitete mit Dirigenten wie Sir Mark Elder, Vladimir Jurowsky, David Zinman, Sigiswald Kuijken, Ed Spanjaard und Antony Hermus zusammen.

Besonders begeistert sich der Bariton für die Liedkunst. Seine Debüt-CD »Deep In A Dream« gemeinsam mit dem deutschen Pianisten Gerold Huber, widmete er spät-romantischen Komponisten wie Edvard Grieg, Alban Berg und Jean Sibelius. Die CD-Präsentation im Koninklijk Concertgebouw in Amsterdam wurde von der internationalen Presse mit Begeisterung aufgenommen.

Sean Michael Plumb

Sean Michael Plumb ist seit Herbst 2016 Mitglied im Ensemble der Bayerischen Staatsoper, nachdem er den Sommer als Junger Künstler bei den Salzburger Festspielen verbracht hat.

Er wurde in der Saison 2015-16 mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Großen Preis der Metropolitan Opera National Council Auditions 2016, dem 2016 Shoshana Foundation Grant, dem 2015 Sullivan Foundation Award, dem Hauptpreis der Metropolitan Opera National Council Auditions der Sullivan-Stiftung, dem ersten Preis beim Wettbewerb Gerda Lissner Liederkranz 2015 und dem Theodor Uppman-Preis 2015 von der George London Foundation.

Sean Michael Plumb gastierte mit Orchestern wie dem Los Angeles Opera Orchestra und der Curtis Symphony. Er war ein Junger Künstler auf dem Glimmerglass Festival, dem Festival d’Aix-en-Provence und dem Aspen Musik Festival. Er wurde in einer Zeremonie im Weißen Haus von Präsident Obama als United States Presidential Scholar geehrt.

Sean Michael Plumb absolvierte das Curtis Institute of Music, wo er unter renommierten Lehrern wie Mikael Eliasen und William Stone studierte.

Bei der Lied Akademie war er bereits 2017 Stipendiat.

Marie Seidler

Marie Seidler absolvierte ihr Studium an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main und an der Royal Academy of Music in London. Die Mezzosopranistin ist Preisträgerin des internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Des Weiteren ist sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und des «Britten-Pears Young Artist»-Programms. Von 2016 – 2019 war sie festes Ensemblemitglied am Stadttheater Gießen, wo sie u. a. die Mozart-Partien Dorabella in «Così fan tutte» und Cherubino in «Le nozze di Figaro» sang. Zudem war sie als Olga in Tschaikowskis «Eugen Onegin», als Gänsemagd in Humperdincks «Königskinder», sowie als Fatime in Webers «Oberon» und Treszka in Kálmáns «Herbstmanöver» zu hören. Letztere beiden Opern wurden bei Oehms Classics eingespielt. Als Dorabella war sie außerdem bei den Schwetzinger Festspielen zu erleben. In einer konzertanten Aufführung von Mozarts «La clemenza di Tito» unter der Leitung von Michael Hofstetter sang sie den Annio. Im August 2019 war sie mit der Titelrolle in Händels «Ottone» im Rahmen der Innsbrucker Festwochen für alte Musik zu hören. In Mussorgskis Oper «Boris Godunow» wird sie mit der Partie des Fjodor am Staatstheater Mainz in der Spielzeit 2019/20 zu hören sein.

Als Lied- und Konzertsängerin ist Marie Seidler international gefragt. Im August 2019 sang sie bei der Schubertíada in Vilabertran (Spanien) zusammen mit Wolfram Rieger und Manuel Walser Hugo Wolfs Spanisches Liederbuch. Sie trat auch bei der Schubertiade in Barcelona auf, sang Mahlers Lieder aus «Des Knaben Wunderhorn» mit dem Orchestre Lyrique et Symphonique in Nancy, wirkte in den Weihnachtsoratorien von Bach und Saint-Sans in der Alten Oper Frankfurt mit und hatte des Weiteren Auftritte u. a. im King’s Place in London, beim Schleswig- Holstein Musik Festival und in Stuttgart. Meisterkurse belegte sie unter anderem bei Graham Johnson und Brigitte Fassbaender.

 

Spielstätten

Jesuitenkirche Heidelberg © privat

Jesuitenkirche Heidelberg

Merianstraße 2, 69117 Heidelberg

Buslinie: 32 in Richtung Universitätsplatz (Haltestelle: Universitätsplatz)

Parkhäuser:
P8 Kongresshaus, Untere Neckarstraße 44, 69117 Heidelberg (Fußweg 10 min.),
P9 Am Theater, Friedrich-Ebert-Anlage 51C, 69117 Heidelberg (Fußweg 10 min.),
P10 Friedrich-Ebert-Platz, Friedrich-Ebert-Platz, 69117 Heidelberg (Fußweg 12 min.),
P11 Universitätsbibliothek, Sandgasse 1, 69117 Heidelberg (Fußweg 5 min.),
P12 Kornmarkt/Schloss, Zwingerstr. 20, 69117 Heidelberg (Fußweg 4 min.),
P13 Karlsplatz, Hauptstr. 214, 69117 Heidelberg (Fußweg 5 min.)

Barrierefreiheit: Rampe am Haupteingang, Behinderten-WC (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Stadthalle Heidelberg © Frank Stefan Kimmel

Kongresshaus Stadthalle Heidelberg

Buslinien 30, 31, 32, 35 (Haltestelle: Kongresshaus)
Parkhäuser P 6 Kraus, P 8 Kongresshaus

Anfahrtsskizze
Hinweise zum barrierefreien Zugang

Stadthalle – eine Spielstätte des Heidelberger Frühling

Hotel Europäischer Hof Heidelberg © studio visuell photography

Hotel Europäischer Hof – Heidelberg

Friedrich-Ebert-Anlage 1, 69117 Heidelberg

Buslinien: 32 in Richtung Universitätsplatz, 33 in Richtung Ziegelhausen, 34 in Richtung Wilhelmsfeld (Haltestelle: Bismarckplatz);
Straßenbahnlinien : 5 Richtung Weinheim, 21 Richtung Bismarckplatz (Haltestelle: Bismarckplatz)

Parkhäuser:
P5 Europäischer Hof, Friedrich-Ebert-Anlage 1, 69117 Heidelberg,
P1 Poststraße, Poststr. 7, 69115 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P4 Darmstädter Hof, Sofienstr., 69117 Heidelberg (Fußweg 4 min.),
P7 Galeria Kaufhof, Plöck 31 – 41, 69117 Heidelberg (Fußweg 2 min.)

Barrierefreiheit: stufenloser Nebeneingang, Lift, Behinderten-WC im 1. OG neben dem Lift (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Hotel Europäischer Hof – Heidelberg – Spielstätte und Partnerhotel des Heidelberger Frühling

Frauenbad Heidelberg © Frank Stefan Kimmel

Frauenbad Heidelberg

Poststraße 40, 69115 Heidelberg
Zugang 1: Poststraße 36/5
Zugang 2: Bergheimer Str. 45

Buslinien: 32 in Richtung Universitätsplatz, 33 in Richtung Ziegelhausen (Haltstelle: Stadtbücherei), 34 in Richtung Wilhelmsfeld (Haltstelle: Altes Hallenbad);
Straßenbahnlinien: 5 in Richtung Weinheim, 21 in Richtung Bismarckplatz (Haltestelle: Stadtbücherei)

Parkhäuser
P1 Poststraße, Poststr. 7, 69115 Heidelberg (Fußweg 1 – 2 min.)
P4 Darmstädter Hof, Sofienstr., 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.)
P17 Stadtbücherei, Poststr. 17/1, 69115 Heidelberg (Fußweg 3 min.)

Barrierefreiheit: Eingang Poststr. mit Rampe, Eingang Bergheimer Str. ebenerdig, Lift zum Erreichen der verschiedenen Ebenen (Frauenbad im 1. OG), Behinderten-WC im EG in der Nähe des Lifts (Euroschlüssel notwendig) (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Frauenbad – eine Spielstätte des Heidelberger Frühling

Halle02 © studio visuell photography

halle02 Heidelberg

Zollhofgarten 2, 69115 Heidelberg

Zu Fuß vom Hauptbahnhof aus (Fußweg 7 min): Ausgang Bahnstadt nehmen und den Wegweisern folgen

Keine Parkplätze am Veranstaltungsort, parken in der näheren Umgebung oder am Hauptbahnhof (Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg) möglich

Barrierefreiheit: Zugang über Rampen, Rollstuhlfahrer sollten bei Konzerten am besten 30 Minuten vor Einlass da sein und an den Eingang (Anfang der Warteschlange) kommen, damit sie zur Bühne gebracht werden können, alle Floors stufenlos erreichbar, Behinderten-WC (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Halle02 – eine Spielstätte des Heidelberger Frühling

Kulturhaus Karlstorbahnhof

Kulturhaus Karlstorbahnhof

Buslinie 33, 35 (Haltestelle: Heidelberg, S-Bahnhof Altstadt)
S-Bahn S1, S2 (Haltestelle: Heidelberg Altstadt)
Parkplätze vor Ort
Anfahrtsskizze
Hinweise zum barrierefreien Zugang

HebelHalle Heidelberg © studio visuell photography

HebelHalle

Hebelstraße 9, 69115 Heidelberg

Buslinie: 33 in Richtung Emmertsgrund (Haltestelle: Rudolf-Diesel-Straße)

Parkplätze am Gebäude vorhanden

Barrierefreiheit: Nebeneingang mit Rampe (rechts von Treppe), EG: Theatersaal und Vorraum stufen- und schwellenlos zugänglich, Behinderten-WC in der Nähe der Kasse, stufen- und schwellenlos zugänglich (Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

Alte Pädagogische Hochschule Heidelberg © Frank Stefan Kimmel

Alte Pädagogische Hochschule Heidelberg

Keplerstraße 87, 69120 Heidelberg

Straßenbahn: 5 in Richtung Bismarckplatz/Weinheim (Haltestelle: Blumenthalstraße)

Parkmöglichkeiten an der Straße

Barrierefreiheit: barrierefreier Zugang über den Eingang Quinckestraße > am Eingang finden Sie eine Telefonnummer für weitere Hilfe durch unser Team

Anfahrtsskizze

Alte Aula der Universität Heidelberg

Grabengasse 1, 69117 Heidelberg

Buslinien: 32 in Richtung Universitätsplatz (Haltestelle: Universitätsplatz)

Parkhäuser:
P8 Kongresshaus, Untere Neckarstraße 44, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P9 Am Theater, Friedrich-Ebert-Anlage 51C, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.),
P10 Friedrich-Ebert-Platz, Friedrich-Ebert-Platz, 69117 Heidelberg (Fußweg 10 min.),
P11 Universitätsbibliothek, Sandgasse 1, 69117 Heidelberg (Fußweg 2 min.),
P12 Kornmarkt/Schloss, Zwingerstr. 20, 69117 Heidelberg (Fußweg 7 min.)

Barrierefreiheit: Rampe am Haupteingang, Lift
(Hinweise zu barrierefreien Zugängen in Heidelberg)

Anfahrtsskizze

 

Veranstaltungen

Lied.Lab: »Tanz, Lied, Jazz«

Michael Lentz ist nicht nur Schriftsteller und Poet, sondern auch Musiker. So kam er uns in den Sinn, als wir über die Gestalt des zweiten Lied.Labs nachdachten. Seine Texte werden zur Grundlage dieses Projekts, das von der Fachgruppe für Jazz und Popularmusik und der Akademie des Tanzes an der Musikhochschule Mannheim unter Leitung von Michael Küttner und Ralf Frey entwickelt und aufgeführt wird. Stimmen, Percussion und Tanz sind die Ingredienzen dieses Abends, bei dem neue Lieder und Improvisationen zusammentreffen.
In Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und ktb_log

Wir danken

Freundeskreis Heidelberger Frühling

und
S+H_Logo_Buch+Presse_fuer weissen Hintergrund_300dpi

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar. Merken Merken Merken Merken Merken

Begegnungen V: Alt und Neu

Hier begegnen sich zwei, die ihr Interesse an Alter und Neuer Musik (und an den Spannungen, die sich aus der Gegenüberstellung von Alt und Neu ergeben) verbindet: Mahan Esfahani und Isang Enders. Und Telemann, der sich für die »barbarische Schönheit« mittelosteuropäischer Musik begeisterte, trifft auf den tschechischen Komponisten Kalabis, Bach auf zwei seiner Verehrer im 20. Jahrhundert: Berio und Isang Yun.

Das Konzert wird mitgeschnitten
SWR2

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.
€ 19
€ 52 Tageskarte bis 18.00 Uhr



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Finale »Neuland.Lied«: SWR Vokalensemble & Marcus Creed

Mit nur einem Gedicht hat Friedrich Hölderlin die Heidelberger für sich eingenommen. Eine Verbindung, die bis heute trägt – ist seine Liebeserklärung an die Stadt mit Brücke, Schloss und Neckar doch eine seiner berühmtesten Oden. Was aber die Komponisten des 20. Jahrhunderts an Hölderlins Dichtkunst so anzieht, dass sie seine Texte immer wieder neu vertonen, dieser Frage kann man in diesem Konzertprogramm nachgehen. Heinz Holliger, György Ligeti und Friedrich Cerha haben da sehr unterschiedliche Perspektiven.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt. Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

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Erzählungen I: Mahan Esfahani

In der ersten »Erzählung« der »Standpunkte« 2017 berichtet der in Teheran geborene und aufgewachsene Mahan Esfahani, der heute in England lebt, wie er den Weg zum europäischsten aller Instrumente, dem Cembalo, fand. Das neue und neueste Repertoire für sein Instrument interessiert ihn dabei nicht weniger als die Alte Musik.

Die Veranstaltung kann einzeln oder als Teil des »Standpunkte Pass« gebucht werden (€ 190 | € 172 | € 152 | € 136 | € 119 | € 100). Diesen erhalten Sie online hier oder telefonisch direkt bei uns (06221 – 584 00 44, Mo – Fr, 10 – 18 Uhr). Weitere Informationen zu den »Standpunkten« finden Sie hier.

€ 19
€ 54 Tageskarte bis 18.00 Uhr

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Oliver Wille © Molina

Streichquartettfest | Interpretations-Workshop

Ludwig van Beethoven liebte die Zahl Drei. Viele seiner Werke hat er in Dreiergruppen unter einer gemeinsamen Opus-Nummer veröffentlicht, etwa bei den Trios op. 1, den Sonaten op. 2, op. 10 und op. 31 oder bei den »Rasumowsky«-Quartetten op. 59. Deren erstes ist kühn, forsch, neuartig, das zweite, in der damals eher seltenen Tonart e-Moll, wirkt dagegen wie eine Antithese, denn Beethoven besinnt sich auf traditionelle Formen und Motive, etwa beim russischen Volkslied im dritten Satz. Das dritte Quartett präsentiert sich dann als eine Art Synthese. Wie eng die Werke miteinander verzahnt sind, zeigt das Finale des zweiten Quartetts: Es beginnt in C-Dur – just die Tonart des dritten Quartetts.

€ 18 (inkl. Nachmittagskonzert um 16.30 Uhr)

After Work Concert: Pierre Xhonneux & Jakob Stepp

Frühlingsbesuchern dürfte Pierre Xhonneux, der junge belgische Klarinettist, der jetzt Mitglied der Osloer Philharmoniker ist, in bester Erinnerung sein: In den Konzerten, in denen er als Stipendiat der Kammermusik Akademie mitwirkte, ließ sein ungewöhnlich fein modellierter Klang aufhorchen. Ungewöhnlich auch das Programm für Klarinette und Cello, das er für Heidelberg entworfen hat: Groß ist das Repertoire nicht, das es für diese Besetzung gibt; aber gleich neben Beethoven eine Disco Toccata zu hören – das ist definitiv »great fun«.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken
S-Immobilien Heidelberg GmbH

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Pavel Haas Quartett © Marco Borggreve

Streichquartettfest | Nachmittagskonzert

»Herrn Raimund Härtel / zur Erinnerung / R. Sch. / Leipzig / den 19 November 1846« – so widmete Robert Schumann die autographen Partituren der drei Streichquartette op. 41 seinem Verleger. »Quartettische Gedanken immer«, lautet eine von seinen Tagebuchnotizen. Frühe Versuche blieben jedoch Fragment. Bevor er mit seiner Sammlung op. 41 endlich zum Erfolg kam, hat er ausführlich die Quartette von Haydn und Mozart studiert. Unterschiedliche stilistische Einflüsse liegen auch Bohuslav Martinus Werken der späten 1920er Jahre zugrunde: Volksmusikalisches aus seiner Heimat, Jazz, Impressionismus und Neoklassizismus. Teilweise verarbeitet in seinem dritten Streichquartett.

€ 18 (inkl. Workshop um 14.30 Uhr)

Festival Akademie: Lied

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Im Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 18 Tageskarte I  € 65 Lied Akademie Pass

»Das Rauschen musst du mir gleich noch mehr malen«, empfahl Brigitte Fassbaender bei der letzten Lied Akademie einer jungen Stipendiatin, mit der sie an Robert Schumanns »Schöner Fremde« arbeitete. Und tatsächlich meinte man die rauschenden, schauernden Wipfel im zweiten Anlauf förmlich zu sehen – in einer Art Synästhesie, wie sie vielleicht nur der Gattung Lied eigen ist. Auch darum hat Bariton Thomas Hampson als langjähriger Leiter dieses Bereichs der Festival Akademie Ronald de Leeuw eingeladen, den ehemaligen Direktor des Rijksmuseum in Amsterdam. Mit ihm wird es um genau diese Verbindung von Bild und Vertonung gehen. Den Aspekt der Darstellung von Gefühlen, Ideen und Szenerien erkundet Hampson gemeinsam mit Regisseur Michael Hampe. Eine ganz andere Farbe bringt Graham Johnson, einer der weltweit renommiertesten Lied-Experten nach Heidelberg. In diesem Jahr widmet er sich gemeinsam mit den Stipendiaten, die im Herbst 2016 ausgewählt werden, vor allem dem hierzulande eher selten gehörten französischen Lied – ein Aspekt, den der Palazzetto Bru Zane, eine der wichtigsten Stiftungen für französisches Repertoire, gerne vertiefen hilft. In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling


über die akademie

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Trio Zimmermann

Sie könnten sich auch »Stradivari«-Trio nennen, denn alle drei Solisten spielen auf Instrumenten des berühmten italienischen Geigenbauers. Ein Alleinstellungsmerkmal im heutigen Konzertbetrieb, zumal es nur wenige feste Streichtrio-Formationen gibt. Für Frank Peter Zimmermann erfüllt sich mit diesem kleinen Ensemble ein Lebenstraum. Das Repertoire ist eher überschaubar, weil das Streichtrio immer im übermächtigen Schatten des Quartetts gestanden hat; immerhin aber hat der Geiger Dmitri Sitkovetsky vor einigen Jahren Bachs »Goldberg-Variationen« stilsicher vom Klavier auf die drei Streicher übertragen.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit dem Trio Zimmermann (im Ballsaal der Stadthalle)

Igor Levit & Irish Chamber Orchestra

Er reihte Töne so filigran, so selbstverständlich aneinander wie Perlen an einer Schnur, mit größter Leichtigkeit, zielsicher in der dramaturgischen Abfolge. Rund ein Vierteljahrhundert später schien es endlich einen legitimen Nachfolger zu geben. Auf Mozart, das Salzburger Wunderkind, folgte Mendelssohn, das Hamburgisch-Berlinerische Wunderkind. Ein zweiter Mozart? Niemand anderes als Goethe verglich den zwölfjährigen Mendelssohn mit dem jungen Mozart. Goethe musste es wissen, er hat beide erlebt. Doch nicht nur in ihrer Begabung, auch in der jugendlichen Unbeschwertheit des Komponierens sind »M&M« vergleichbar, ebenso in ihrer Akribie und in ihrer Souveränität als konzertierende Musiker.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Jörg Widmann (im Ballsaal der Stadthalle)

Das Irish Chamber Orchestra wird gefördert von
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