Künstler

Justin Austin

Als Sohn einer Opernsängerin und eines Opernsängers begann der gebürtige Stuttgarter Justin Austin seine Karriere zunächst als Knabensopran an wichtigen Spielstätten wie dem Teatro Real, den Bregenzer Festspielen, der Avery Fisher Hall und dem John F. Kennedy Center für darstellende Künste.

2016 war der Bariton als Mitglied des Caramoor-Zentrum für Musik und Kunst, beim New York Festival of Song in der »Emerging Artist Series« und am Opera Theater von Saint Louis als »Richard Gaddes Festival Artist« zu erleben. Er wurde vom der National Association of Negro Musicians Inc. geehrt und mit dem renommierten Vocal Performance Stipendium ausgezeichnet. 2017 wird Justin Austin wird Stipendiat der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling unter der künstlerischen Leitung von Thomas Hampson.

Er erhielt Auszeichnungen bei den George London Foundation Awards, dem Leontyne Price Vocal Arts Wettbewerb für neue Künstler, der Gerda Lissner International Vocal Competition und dem NANM National Vocal Wettbewerb.
Justin ist Absolvent der Chorakademie von Harlem sowie der Laguardia Arts und Manhattan School of Music.

Christian Reif

Seit der Saison 2016/17  ist Christian Reif Resident Conductor der San Francisco Symphony und Musikdirektor dessen international angesehenen Jugendorchesters. Davor war er für zwei Jahre der Conducting Fellow der New World Symphony in Miami, wo er Michael Tilson Thomas assistiert und das Orchester in zahlreichen Konzertformaten dirigiert hat. Seit 2014 ist Christian Mitglied des renommierten deutschen Dirigentenforums und ist 2016 in die Künstlerliste Maestros von Morgen” aufgenommen worden.

2015 und 2016 war Reif Conducting Fellow beim renommierten Tanglewood Music Festival und dirigierte dort zahlreiche (Ur-)Aufführungen. Außerdem fungierte er wiederholte Male als Assistenzdirigent für Konzerte der Los Angeles Philharmonic, des Boston Symphony Orchestras und für Alan Gilbert während der NY Phil Biennale.

Reif gastierte im Cuvilliés Theater mit der Münchner Kammeroper, beim Lakes Area Music Festival in Minnesota, als Conducting Fellow in Tanglewood, bei der Meininger Hofkapelle, und wird die Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz in der Uraufführung von Mehmet C. Yesilçay’s »Lieder aus der Fremde« leiten, ein Stück, das die europäische Flüchtlingskrise aufgreift.

Christian Reif hat sein Masterstudium bei Alan Gilbert 2014 an der Juilliard School in New York abgeschlossen und dort für seine herausragenden Leistungen den Charles Schiff Conducting Award verliehen bekommen. Sein Bachelorstudium absolvierte er 2012 mit Auszeichnung am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies und Jorge Rotter. Er gewann den Deutschen Operettenpreis 2015, verliehen durch den Deutschen Musikrat, und zwei Kulturförderpreise der Stadt und des Landkreises Rosenheim

Nicole Burkhardt

Musik, Kunst oder Theater – Nicole Burkhardt widmet ihr Leben der Kultur in vielen Belangen. Neben regelmäßiger journalistischer Tätigkeit bei der Saarbrücker Zeitung engagiert sie sich im Theaterverein GraFiTi, spielt (wenn es die Zeit erlaubt) selbst Posaune und Geige und unterstützt zahlreiche andere Vereine, Unternehmen und Kulturschaffende mit Bild, Text und neuerdings auch Video. Bei ihrer Arbeit legt sie großen Wert auf Nachhaltigkeit und (kulturelle) Vielseitigkeit.
Anschließend an das Studium der Bild- und Musikwissenschaften studiert Nicole Burkhardt momentan Angewandte Kulturwissenschaften in Saarbrücken.

Ricarda Baldauf

Ricarda Baldauf (*1994 in Dortmund) studiert Musikjournalismus an der TU Dortmund. Unter der Dachmarke »terzwerk« moderiert sie dort einstündige Radiosendungen, konzipiert und filmt das hauseigene TV-Format oder trägt als Redakteurin zur Weiterentwicklung der musikjournalistischen Onlineplatform bei. Sie hat bereits ihre Erfahrungen bei WDR 3 und an der TUP (Theater und Philharmonie) Essen sammeln können. Außerdem ist sie als freie Autorin beim VAN Magazin, dem BR und dem Onlinemagazin niusic.de tätig, für das sie sich auch um den Auftritt auf Sozialen Netzwerken kümmert. Sie moderiert Konzerteinführungen oder leitet das Operngespräch „Die Stunde Danach“ am Opernhaus Dortmund.
Wenn dann noch Zeit bleibt, widmet sie sich ihrem Lieblingsinstrument, der Querflöte und spielt solistisch oder im Ensemble für Neue Musik der TU Dortmund.

Jonas Zerweck

Jonas Zerweck arbeitet als Musikredakteur und Regieassistent bei der kurativen Musikstreamingplattform »takt1«. Als freier Musikjournalist verfasst und produziert er Beiträge und Konzertsendungen für die Radiosender Deutschlandfunk, WDR3 und Deutschlandfunk Kultur, und schreibt für das Online-Magazin »niusic.de«. Er hält regelmäßig Konzerteinführungen für die Duisburger Philharmoniker, und stand auch schon vor Konzertpublikum des Gürzenich Orchester Köln, in Bielefeld und Gütersloh, sowie als Moderator der »Stunde Danach« am Theater Dortmund. 2013 gewann er den 1. Preis des LfM-Campus-Radio-Preises in der Kategorie »Musiksendung«. 2017 war er Stipendiat der Akademie für Musikjournalismus des Heidelberger Frühling und betreute sie 2018 und 2019 als Fellow mit dem Schwerpunkt auf multimedialem Musikjournalismus. Am Musikjournalismus interessiert ihn neben dem Zusammenwirken verschiedener Medien zur inhaltsbezogenen und qualifizierten Auseinandersetzung mit Musik, auch die wissenschaftliche Untersuchung. Seit 2017 studiert Jonas Zerweck Musikjournalismus im Master an der TU Dortmund bei Holger Noltze. 2016 hat er dort den Bachelor Musikjournalismus abgeschlossen.”

Cosima Obert

Cosima Obert wurde 1992 in Heidelberg geboren. Sie studierte Musikwissenschaft an derAlbert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Universität Basel, Université François Rabelais de Tours (Frankreich) und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HMDK) Stuttgart. Schon während ihres Bachelor-Studiums hospitierte Cosima Obert bei SWR2 Cluster und arbeitet dort seitdem regelmäßig als freie Autorin und freie redaktionelle Mitarbeiterin. Mit weiteren Hospitanzen bei Deutschlandradio Kultur und BR Klassik erweiterte und vertiefte sie ihre Erfahrungen im Bereich Musikjournalismus. Neben diesen Tätigkeiten und ihrem Studium ist Cosima Obert Mitglied in zahlreichen Laienorchestern und Ensembles und engagiert sich darüber hinaus für das Hochschulradio Stuttgart (horads 88,6) und im AStA der HMDK Stuttgart.

Jesper Klein

Jesper Klein (22) studiert Musikwissenschaft und Germanistik an der Universität Heidelberg. Neben dem Studium schreibt er als freier Mitarbeiter Musikkritiken für die Rhein-Neckar-Zeitung, veröffentlichte überdies im Magazin für Musik und Musikwissenschaft Die Tonkunst und im Mannheimer Morgen. Als Ressortleiter des Feuilletons der Heidelberger Studentenzeitung ruprecht reizt ihn jedoch nicht nur das Schreiben über Musik, sondern der Kulturjournalismus und das Zeitungmachen per se. Bei einem Workshop in Kiew hielt er 2015 als Referent des DAAD und des Goethe-Instituts Vorträge für ukrainische Studierende. Im selben Jahr nahm er am Nachwuchsjournalistenprogramm des Denkfests der Metropolregion Rhein-Neckar teil.

Maximilian Rosenthal

Maximilian Rosenthal, geboren 1990 in Kirchen im Westerwald, studierte von 2009 bis 2015 in Heidelberg Germanistik und Musikwissenschaft. Den Master of Arts mit Auszeichnung erlangte er 2015 mit einer Arbeit zur Ironie bei Heine, Schumann und Mahler. Von 2011 bis 2015 war er als wissenschaftliche Hilfskraft und Tutor am Musikwissenschaftlichen Seminar Heidelberg tätig. Rosenthal ist seit Oktober 2016 Doktorand und wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-geförderten Projekt »Facetten kompositorischer Reflexion. Die Widmungen an Felix Mendelssohn« am Institut Musikwissenschaft Weimar-Jena am Lehrstuhl von Prof. Dr. Christiane Wiesenfeldt, die auch die Promotion betreut. Seit 2016 ist er außerdem Lehrbeauftragter an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim mit einer Schreibwerkstatt »Programmtexte schreiben«.

Janis El Bira

Janis El-Bira, geboren 1986 in Braunschweig, hat in Berlin Philosophie und Geschichtswissenschaften studiert und arbeitet seither als freier Kulturjournalist zu den Themen Theater, Film und Musik. Er ist freier Autor u. a. bei Nachtkritik.de und Perlentaucher.de und schreibt essayistisch für verschiedene Institutionen aus dem Musikbereich, vor allem für die Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg. Am Deutschen Theater Berlin moderiert er regelmßig die Podiumsdiskussionen der Reihe «Nachgespräch«, bei den Berliner Festspielen leitet er seit 2016 das Theatertreffen-Blog. Ebenfalls seit 2016 ist er Moderator des Theatermagazins »Rang 1« im Deutschlandradio Kultur.

Dorothea Enderle

Dorothea Enderle studierte in Tübingen Musikwissenschaft (u.a. bei Ulrich Siegele und Georg von Dadelsen) sowie Allgemeine Rhetorik (bei Walter Jens ) und Germanistik. Seit 1985 arbeitet sie für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk, zunächst als Musikredakteurin beim WDR, dann als freie Musikmoderatorin für die ARD mit Schwerpunkt auf „Klassikforum(WDR), „Musikstunde“ (SWR) und „Klassik zum Frühstück“ (RBB). 1996 wurde sie Leiterin der Musikabteilung des SWF, der 1998 mit dem SDR zum SWR fusionierte. Seit 1998 leitet sie die Musikabteilung des Kulturradios SWR2 mit Sitz in Baden-Baden. In ihre Verantwortung fallen sämtliche Sendungen der E-Musik und des Jazz im Programm von SWR2 – u.a. moderierte Musiksendungen, Konzertübertragungen live und als Mitschnitt, Musikstunde, Musikerporträts, Werkkommentare, Musikmagazine, Gesprächssendungen mit Musikern. Sie ist zudem Mitglied im Hauptausschuss des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD in München, 2. Vorsitzende des Experimentalstudios für akustische Kunst des SWR und Mitglied im Vorstand der Landesstiftung Villa Musica in Rheinland-Pfalz .