Künstler

Janina Staub

Die Sopranistin wurde 1994 in Tübingen geboren und studiert derzeit im Master Oper an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin bei Prof. Fionnuala McCarthy.

Bühnenerfahrungen sammelte Janina Staub bei der Jeunesses Musicales bei deren Schlossoper Hänsel und Gretel (Sandmännchen) unter der Leitung von Patrick Lange  und in Hochschulproduktionen, wie  Il mondo della luna (Clarice) 2018, Der Rosenkavalier (Sophie) 2017, Don Pasquale (Norina). Im Dezember 2016 war sie als Solistin im Education-Projekt der Kammerakademie Potsdam zu erleben und in den Neuen Szenen 2017 an der Tischlerei der Deutschen Oper in der zeitgenössischen Kammeroper Die Stimmlosen (Sopran). Dieses Jahr wird sie außerdem mit der Institution Génération Baroque als Aurilla die Oper Diana von Reinhard Keiser aufführen.

Ihr Repertoire umfasst zahlreiche Oratorien und Konzerte. Im März 2019 wird Janina Staub unter der Leitung von Prof. Jörg-Peter Weigle im Oratorium Elias (Solosopran) in der Philharmonie Berlin zu hören sein. Sie ist regelmäßig Gast in der Heilig Geist Kirche Heidelberg, wie auch in der Stiftskirche Tübingen. Für eine Gedenkveranstaltung des Ersten Weltkrieges trat sie mit dem Hallé Orchester im Juli 2016 auf.

Im Rahmen der Berliner Atonale 2018 wird Janina Staub im Quartett an der Staatsoper Berlin auftreten.

Martina Gedeck

Martina Gedeck absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Universität der Künste Berlin. Ihr Theaterdebut gab sie am Frankfurter Theater am Turm, es folgten Engagements in Hamburg, Basel und Berlin. Gleichzeitig begann ihre Karriere als Filmschauspielerin. Für ihre erste Hauptrolle im Fernsehdrama „Die Hölleisengretel“ wurde sie mit dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet. Die Filmbranche feierte sie seither mit nahezu allen bedeutenden Filmpreisen vom Adolf-Grimme-Preis bis zum Stern auf dem Boulevard der Stars.

International bekannt wurde sie vor allem mit „Bella Martha“, dem Oscar-prämierten Film „Das Leben der Anderen“, und dem Oscar-nominierten „Der Baader Meinhof Komplex“.

René Michaelsen

René Michaelsen studierte Musikwissenschaft, Germanistik und Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft in Köln und promovierte 2011 mit der Arbeit Der komponierte Zweifel. Robert Schumann und die musikalische Selbstreflexion. Von 2006 bis 2016 arbeitete er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fach Musikwissenschaft, zunächst an der Universität Köln, dann an der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Seit August 2016 ist er als Dramaturg am Theater im Bauturm in Köln beschäftigt und dort auch in verschiedenen Produktionen als Schauspieler und Musiker zu sehen. René Michaelsen lehrt an den Universitäten in Köln und Bonn und veröffentlichte Publikationen zu Richard Wagner, Thomas Mann, Giuseppe Verdi, Siegfried Kracauer, Jacques Offenbach und Cathy Berberian.

Min-Yung Lee

Min-Yung Lee ist seit 2011 Cellistin beim Philharmonischen Orchester Heidelberg. 2015 und 2016 leitete sie zudem die Violoncelloklasse an der Musikfakultät der Universiti Teknologi Mara (UiTM) in Malaysia. Neben ihrer intensiven Orchestertätigkeit ist sie als Kammermusikerin in Ensembles wie dem Domin-Quartett oder den Neue-Musik-Ensembles »Studio C« (Malaysia/Singapore) oder »Ensemble 21« (Hamburg) tätig.

Als Solistin wurde sie zu Festivals wie China-ASEAN New Music Week Nanning, composers series Kuala Lumpur, Crossing Borders in Interpretation of Classical Music and Jazz, Tallin/Estland; November Music Festival, Den Bosch/Niederlande; Contemporary Music Festival in Shanghai; Korea-Japan-Cellofestival Seoul/Yokohama eingeladen. Auch beim Winter in Schwetzingen war sie als Solistin mit dem Philharmonischen Barock Orchester zu hören. Ihre Leidenschaft für Neue Musik spiegelt sich in der Zusammenarbeit mit Komponisten wie Kaija Saariaho, Wolfgang Rihm, George Aperghis, Michel van der Aa, Johannes Harneit, David Philip Hefti oder Yii Kah Hoe wider.

Min-Yung Lee erhielt verschiedene Preise und Auszeichnungen, darunter das Stipendium der Toho Gakuen Orchestra Academy in Toyama/Japan, wo sie bei Prof. Ko Iwasaki und Otokawa Kenji studierte, den 1. Preis des KBS Concours Seoul/Korea und den Preis des Seoul Philharmonic Prodigy programme als Solistin. Nach ihrem Bachelor of Music (summa cum laude) an der Chun-Ang University South-Korea (Prof. Duk-sung Na) schloss Min-Yung Lee ihr Studium bei Arto Noras und Prof. Niklas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem Master of Music ab.

Sie spielt ein Violoncello von Joannes Franciscus Pressenda von 1849.

Roman Lüttin

Roman Lüttin (*1996 in Bad Säckingen) studiert Musikwissenschaft und interkulturelles Musik- und Veranstaltungsmanagement an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar und an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena. Nachdem er Praktika und Hospitanzen an der Komischen Oper Berlin und bei den Berliner Philharmonikern absolviert hat, arbeitet er aktuell in der Redaktion des musikwissenschaftlichen Magazins DIE TONKUNST und im Lektorat der Schriftenreihe »Paraphrasen – Weimarer Beiträge zur Musiktheorie«.

Sophie Emilie Beha

Sophie Emilie Beha studiert Musikjournalismus an der TU Dortmund. Daneben spricht sie im Radio (WDR 3, Deutschlandfunk), schreibt für verschiedene Magazine (u.a. niusic.de, Neue Zeitschrift für Musik, Positionen) und kümmert sich um die Social-Media-Kanäle der WDR-Klangkörper. Sie hat Konzerteinführungen in Bielefeld und Gütersloh gehalten, als Moderatorin „Die Stunde Danach“ an der Oper Dortmund geleitet und im Rahmen ihres Studiums für Online, Radio und TV Beiträge wie Sendungen konzipiert und produziert. Im Jahr 2018 war sie Stipendiatin der Akademie für Musikjournalismus des Heidelberger Frühling.

Simeon Holub

Simeon Holub (*1993) studiert Musikforschung / Medienpraxis an der Musikhochschule Mannheim. Aus Interesse für Satz- und Kompositionstechnik belegt er ergänzend das künstlerisch-pädagogische Studienfach Musiktheorie.

Über ein Praktikum beim Mannheimer Morgen gelangte er 2015 zur freien Mitarbeit und probierte sich weiterhin auch als studentische Hilfskraft in der Audio- und Videoproduktion. Nach einem kurzen Ausflug in der Werbebranche (Text bei wob AG) zog es ihn schnell wieder zurück in sein gewohntes Metier: die Musik.

Dort fühlt er sich neben dem Schreiben auch als ausübender Gitarrist (John Bury Me), Singer-Songwriter (Symmetree) und Kirchenmusiker Zuhause.

Silja Meyer-Zurwelle

Die Violine und das Schreiben: Das sind Silja Meyer-Zurwelles zwei große Leidenschaften. Als Tochter einer Musikschullehrerin wuchs sie in der Unesco-Weltkulturerbe-Stadt Goslar auf. Nach dem Abitur absolvierte sie ihr Violinstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover bei Professor Krzysztof Wegrzyn. Ihre journalistische Ausbildung begann sie bereits parallel zum Masterstudium und arbeitete als freie Mitarbeiterin für das Medienbüro Hamburg, die Hannoversche Allgemeine Zeitung sowie die Goslarsche Zeitung. In der Redaktion der Goslarschen Zeitung vervollkommnet Silja Meyer-Zurwelle derzeit im Volontariat ihre journalistischen Fhigkeiten.

Sebastian Herold

Sebastian Herold wurde 1993 geboren und wuchs in Bonn auf. Seinen musik- und medienwissenschaftlichen Bachelor an der Mannheimer Musikhochschule vertieft er momentan als Masterstudent der Musikwissenschaft an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Praktische Erfahrungen sammelte er u. a. bei „Fono Forum“, beim „Mannheimer Morgen“, bei WDR 3 und in der Heidelberger Operndramaturgie. Er ist Mitglied der Redaktion des Musikblogs „Musik – mit allem und viel scharf“. Neben der Beschäftigung mit Musik geht er in seiner Freizeit insbesondere seiner ausgeprägten Filmleidenschaft nach.

Werner Kopfmüller

Werner Kopfmüller (*1989) kam auf Umwegen zum Musikjournalismus.

Auf Abitur und Zivildienst in der bayerischen Provinz folgte ein Instrumentalstudium im Hauptfach Klavier mit den Profilen Podium und Lehrbefähigung. An dieses schloss sich ein Studium der Kulturwissenschaften und Musikwissenschaft in Leipzig an. Seine Masterarbeit hatte die »Bach-Rezeption Frédéric Chopins« zum Thema. Durch ein Praktikum bei der Leipziger Volkszeitung (LVZ) fand er Gefallen am Journalismus und ist seitdem als freier Mitarbeiter für die LVZ tätig. Auch für das Gewandhausorchester schreibt er gelegentlich.

Werner Kopfmüller lebt in Leipzig, wo er zudem als Klavierlehrer arbeitet und ab und an als Liedbegleiter zu erleben ist.

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