Veranstaltungen

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert I

Nachdem sein 1. Klavierkonzert das Publikum zunächst nicht überzeugen konnte, verhalf das Streichsextett op. 18 von Johannes Brahms dem knapp 30-jahrigen Komponisten zum Durchbruch. Und das, obwohl Verleger Simrock zunächst skeptisch war, ob sich diese ungewöhnliche Instrumentenkombination mit zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli verkaufen ließe. Der durchschlagende Erfolg bis heute beantwortet diese Frage. Die volkstümliche Stimmung, der unwiderstehliche Klangreiz und die melodische Schönheit machen das Sextett zu einem Ausnahme-Werk in der Kammermusik- Literatur. Ein besonderes Werk im Mittagskonzert der diesjhrigen Kammermusik Akademie, und die erste Gelegenheit, die Stipendiatinnen der Akademie auf der Bühne zu erleben!

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Preisträgerkonzert Gabriela Montero

Gabriela Montero, Preisträgern des Musikpreises des Heidelberger Frühling 2018, ist eine Künstlerin, die Verbindungen schafft. Nicht nur durch ihre besondere Leidenschaft für Improvisationen, bei denen sie das Publikum aktiv einbezieht, sondern auch durch ihre einfallsreichen Programme, die Brücken bauen. Im Programm dieses Klavierabends erzählt sie mit Robert Schumanns romantisch-verspielten »Kinderszenen« und Chick Coreas kontemplativen »Children‘s Songs« auf ganz unterschiedliche Weise Geschichten über Fantasien, kindliche Traume und das Heranwachsen. Diesen unschuldigen Klangen stellt sie Schostakowitschs zweite Klaviersonate zur Seite, die für den Komponisten einen wichtigen Schritt in der Ausprägung seines individuellen Stils markierte. Zum Abschluss improvisiert Montero – wer ihre virtuose Kunst einmal erlebt hat, wird es nicht so schnell vergessen.

Sol Gabetta & Finnish Radio Symphony Orchestra

Sol Gabetta, seit Jahren gern gesehener und viel gefeierter Gast beim Heidelberger Fruhling, kehrt mit einem ungewöhnlichen Programm nach Heidelberg zuruck. Bohuslav Martinus Cellokonzert Nr. 1 versprüht in den Ecksätzen tänzerisch-launige Lebensfreude. Sibelius letzte, nur aus einem Satz bestehende Sinfonie ist ein Klangepos, das seinesgleichen sucht; und das Finnish Radio Symphony Orchestra, das sich als exzellenter Botschafter der Musik seines Landes versteht, ist ihr wohl bester Interpret. Tschaikowskys Fünfte schließlich gehört zu den beliebtesten Werken des Komponisten, aus gutem Grund: Hier vereinen sich Ernstes und Tänzerisches zu einer unwiderstehlichen Mischung.

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

Wir danken

Armida Quartett

Das Armida Quartett, benannt nach der gleichnamigen Oper des Quartett-Ubervaters Haydn, gehort zu den herausragenden jungen Quartettformationen. Nicht nur bedeutende Wettbewerbserfolge beim Concours de Genève oder dem ARD Musikwettbewerb kann das seit 2006 bestehende Ensemble vorweisen, auch mit der Auszeichnung  »Rising Stars« gastierte es in den bedeutendsten Konzertsälen Europas. Auf dem Programm: Drei der großartigsten Fugen-Kompositionen, die es in der Musikgeschichte zu finden gibt, gewürzt mit einem feurigen Werk des jungen Schlagzeugers Johannes Fischer.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Familienfrühling »Sonne und Mond – eine Liebesgeschichte«

Colombina ist Wäscherin und arbeitet tagsüber, wenn die Sonne scheint. Pero ist Backer und arbeitet nachts, damit die Menschen am Morgen frisches Brot bekommen. Aber wie können die beiden zusammenkommen? Und dann taucht auch noch Harlekino, der immer lustige Bursche, auf und verdreht Colombina den Kopf. Eine zauberhafte Geschichte von Tag und Nacht für Groß und Klein in einer nicht alltäglichen musikalischen Besetzung. Mit Musik von Telemann, Beethoven und Chopin, aber auch Volksliedern und sogar einem Techno-Arrangement – Mitmachen und Tanzen ausdrücklich erwünscht!

Eine Produktion der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg

In Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Heidelberg

Gabriela Montero

Verleihung Musikpreis des Heidelberger Frühling

2018 wird der Musikpreis des Heidelberger Frühling an die venezolanische Pianistin Gabriela Montero verliehen. Montero ist eine der originellsten Pianistinnen unserer Zeit. Ermutigt durch Pianisten wie Friedrich Gulda und Martha Argerich hat Montero die Form der Improvisation zu einem festen Teil ihrer Konzerttätigkeit gemacht. Oft nimmt sie Melodien aus dem Publikum auf und improvisiert darüber virtuos. Damit ist sie immer noch eine Ausnahmeerscheinung auf den internationalen Buhnen – eine Künstlerin, die die Grenzen zwischen Künstler, Werk und Publikum überwindet. Ihre Prominenz nutzt sie aber auch, um auf Missstände und Unruhen in ihrer Heimat Venezuela aufmerksam zu machen und für Gerechtigkeit, Demokratie und Meinungsfreiheit einzutreten. Am 19. März ist Gabriela Montero in einem Rezital in der Stadthalle zu erleben.

Eintritt frei (Anmeldung erbeten unter 06221/5840044)

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Wir danken unserem Gründungspartner HeidelbergCement AG

Eröffnungskonzert: Jean-Guihen Queyras & Mahler Chamber Orchestra

Das Mahler Chamber Orchestra gehört zweifellos zu den besten Kammerorchestern der Welt; aus diesem Grund ist der Heidelberger Frühling mit dem Ensemble, dem MusikerInnen aus 20 Nationen angehören, eine mehrjährige künstlerische Partnerschaft eingegangen. Mit dem Star-Cellisten Jean-Guihen Queyras eröffnen wir nicht nur das diesjährige Festival, sondern auch seine Residenz beim »Frühling«, der ihn in sechs verschiedenen Konzerten porträtieren wird. François-Xavier Roth ist ein Dirigent, der in der historischen Aufführungspraxis ebenso zu Hause ist wie am Pult großer Symphonieorchester; das Haydn-Bartók-Programm ist ihm daher wie auf den Leib geschnitten.

Wir danken

Dr. Jobst Wellensiek und Dr. Manfred Lamy