Veranstaltungen

Castor&&Pollux

Das achtköpfige Sängerensemble wird in Zusammenarbeit mit Génération Baroque (Strasbourg) eigens für dieses Projekt zusammengestellt. Das achtköpfige Instrumentalensemble whlen Barbara Konrad und Eugene Michelangeli aus Spezialisten der historischen Aufführungspraxis aus. Auf der Website www.castorundundpollux.de finden sich multimedial aufbereitete Hintergrundinformationen zur Produktion und zusätzlichen Veranstaltungen, die mit »Castor&&Pollux« in Verbindung stehen.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg, Génération Baroque, der Neuromorphic Computing Platform der Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (einem von zwölf Subprojekten des Human Brain Projects, gefordert von der Europäischen Kommission), dem Spatial Sound Institute Budapest und dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

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Freundeskreis Heidelberger Frühling

Castor&&Pollux

Das achtköpfige Sängerensemble wird in Zusammenarbeit mit Génération Baroque (Strasbourg) eigens für dieses Projekt zusammengestellt. Das achtköpfige Instrumentalensemble wählen Barbara Konrad und Eugene Michelangeli aus Spezialisten der historischen Aufführungspraxis aus. Auf der Website www.castorundundpollux.de finden sich multimedial aufbereitete Hintergrundinformationen zur Produktion und zusätzlichen Veranstaltungen, die mit »Castor&&Pollux« in Verbindung stehen.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg, Génération Baroque, der Neuromorphic Computing Platform der Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (einem von zwölf Subprojekten des Human Brain Projects, gefordert von der Europäischen Kommission), dem Spatial Sound Institute Budapest und dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

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Castor&&Pollux

Das achtköpfige Sängerensemble wird in Zusammenarbeit mit Génération Baroque (Strasbourg) eigens für dieses Projekt zusammengestellt. Das achtköpfige Instrumentalensemble wählen Barbara Konrad und Eugene Michelangeli aus Spezialisten der historischen Aufführungspraxis aus. Auf der Website www.castorundundpollux.de finden sich multimedial aufbereitete Hintergrundinformationen zur Produktion und zusätzlichen Veranstaltungen, die mit »Castor&&Pollux« in Verbindung stehen.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg, Génération Baroque, der Neuromorphic Computing Platform der Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg (einem von zwölf Subprojekten des Human Brain Projects, gefordert von der Europäischen Kommission), dem Spatial Sound Institute Budapest und dem ZKM | Zentrum für Kunst und Medien Karlsruhe

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Streichquartettfest | Abschlusskonzert

Nachdenkliche Töne mischen sich in das Finale des Streichquartettfests: Schostakowitsch betrachtete sein achtes Streichquartett als »Requiem für sich selbst«, Brahms plante ursprünglich, mit seinem zweiten Streichquintett sein kompositorisches Werk zu beschließen. Und auch Haydn verbindet in seinem sanglichen op. 33 Nr. 6 heitere mit ruhig-fliesenden Gedanken. Aufwühlende, abgründige Leidenschaft verbindet sich in der Musik dieses Vormittags mit echter Lebensfreude, Melancholie und erhabenem Ernst – was für ein Abschluss!

Im Anschluss gemeinsamer Ausklang mit den KünstlerInnen in der Festival Cafeteria

Streichquartettfest | Lange Nacht des Streichquartetts

Genuss für alle Sinne und Publikumsliebling – das ist die Lange Nacht des Streichquartetts. In diesem Jahr dreht sich ein »vielsaitiges« Überraschungsprogramm um das zweite Streichsextett von Johannes Brahms, in dem er seine bereits einige Jahre zuvor geplatzte Verlobung musikalisch verarbeitet. Von diesem persönlichen Bezug abgesehen, ist das Werk absolute Kammermusik in Reinform – kein Wunder, dass es gemeinsam mit dem früheren B-Dur-Sextett dem Komponisten zum endgültigen Durchbruch verhalf.

Streichquartettfest | Konzert

In der Trias von Beethovens op. 59 durchlebt die kammermusikalische Paradegattung beispielhaft ihre Wandlung von einer intimen, im abgeschirmten höfisch-elitären Rahmen ausgeübten Musizierform hin zu einer öffentlichen Konzertgattung sinfonischen Ausmaßes. Kein Wunder, dass die Zeitgenossen zunächst befremdet reagierten. Selbst das befreundete Schuppanzigh-Quartett glaubte beim ersten Durchspielen an einen Scherz des Komponisten, andernorts galt das op. 59 gar als »Flickwerk eines Wahnsinnigen«.

€ 18 Halbtageskarte (14.30 – 18.00 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 14.30 Uhr und 16.00 Uhr

Streichquartettfest | Konzert

Über den ersten Satz kam Franz Schubert in seinem zwölften Streichquartett nicht hinaus, doch dieser hat es in sich: Seine von Licht und Schatten geprägten Gegensätze offenbaren eine musikalische Landschaft von herb-süßer Schönheit. Geschrieben in einer Zeit der Suche nach einer eigenen Sprache, weist der expressive Satz voraus auf die großen Kammermusikwerke des Komponisten. Ungarisches Kolorit in verdichteter, harmonisch-kontrapunktischer Klanglichkeit bietet Bartóks Streichquartett Nr. 3.

€ 18 Halbtageskarte (14.30 – 18.00 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 14.30 Uhr und 17.00 Uhr

Streichquartettfest | Konzert

Zwei Entrées in die Königsdisziplin der Kammermusik bringt das junge koreanische Ensemble Esmé: Beethovens F-Dur Quartett zeugt zwar von seiner intensiven Beschäftigung mit den Werken seiner Vorgänger, ist darüberhinaus aber bereits Wegweiser in die Zukunft. Vorstudien zu seinem ersten Streichquartett sind die Noveletten des britischen Komponisten Frank Bridge. Die drei farbigen Charakterstucke glühen vor eigenwilligem Leben und verweisen gleichzeitig auf die durch Purcell geprägte englische Tradition.

€ 18 Halbtageskarte (14.30 – 18.00 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 16.00 Uhr und 17.00 Uhr

Streichquartettfest | Lunchkonzert

20 Jahre und mindestens ebenso viele verworfene Fassungen – es war ein zähes Ringen, das Brahms im Jahre 1873 zur Vollendung seiner ersten beiden Quartette des op. 51 führte. Eine wahre »Zangengeburt« nannte diesen Entstehungsvorgang der selbstironische Komponist. Doch diese Mühen wurden belohnt: Seine Streichquartette setzten nach Beethoven neue Maßstäbe, ja sie wurden sogar von Arnold Schönberg zum Bezugspunkt seiner Kompositionsweise erklärt. Das a-Moll Quartett vereint typisch Brahms’sche Innigkeit mit dramatischer Ausdruckskraft.

€ 18 Halbtageskarte (10.00 – 13.30 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 10.00 Uhr und 11.15 Uhr

Streichquartettfest | Workshop

Perspektivenerweiterung, Austausch und neuartiges Erfahren von Musik – das sind die Komponenten der Workshops beim Heidelberger Streichquartettfest. Oliver Wille, Mitglied des Kuss Quartetts und Professor an der Hochschule Hannover, führt an diesem Morgen in die komplexe Welt der Brahms’schen Kammermusik ein. Im Zentrum der Betrachtung steht das zweite Streichquartett des Komponisten, dessen in einem Verfahren steter Variation gründende thematische Entwicklung musikalische Avantgarde verströmt.

€ 18 Halbtageskarte (10.00 – 13.30 Uhr) inkl. der Veranstaltungen um 10.00 Uhr und 12.30 Uhr

Künstler

Sebastian Koch

Sebastian Koch ist einer der international gefragtesten deutschen Schauspieler seiner Generation.
Nach Bühnenengagements in Berlin, Bochum und Darmstadt gelang ihm, was seit über 30 Jahren kein Schauspieler erreichte: Für die Titelrolle in Breloers “Der Tanz mit dem Teufel – Die Entführung des Richard Oetker“ und seine Schauspielleistung als Klaus Mann in der Familiengeschichte “Die Manns“ wurde er 2002 gleich zwei Mal mit dem Grimme-Preis geehrt.
Sein internationaler Durchbruch gelang ihm mit dem Oscar-prämierten Kinofilm „Das Leben der Anderen“ (2006; Regie: F.Henckel v. Donnersmarck). Koch wurde für seine Rolle als Georg Dreyman mit dem Globo d´Oro, der Quadriga und dem Bambi ausgezeichnet.
Er ist in zahlreichen nationalen wie internationalen Filmproduktionen zu sehen, darunter u.a. in Steven Spielbergs „Bridge of Spies“, Paul Verhoevens „Black Book“ (2006) oder Tom Hoopers „The Danish Girl“ (2015). Zudem ist er Teil der 5. und 6. Staffel der US-Amerikanischen Serie „Homeland“. Seine neuen Filme “Werk ohne Autor” (Regie: F. Henckel von Donnersmarck) sowie „Bel Canto“ mit Julianne Moore (Regie: Paul Weitz) werden in 2018 Premiere feiern.
Neben seinem schauspielerischen Schaffen, begeistert er das Publikum mit seinen symphonisch-szenischen Leseabende in regelmäßigen Abständen: u.a. „Paradies“ mit Daniel Hope, „Traumnovelle“ mit dem Hubert Nuss Jazzquartett und „Egmont/Prometheus“ mit dem Orchester Wiener Akademie unter der Leitung von Martin Haselböck.

Julian Prégardien

Julian Prégardien wurde 1984 in Frankfurt geboren und erhielt seine erste musikalische Bildung in den Chören der Limburger Dommusik. Nach Studien in Freiburg und im Rahmen der Académie des Opernfestivals von Aix en Provence war er von 2009 bis 2013 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Parallel entwickelte sich seine internationale Konzerttätigkeit, überwiegend mit Vertretern der sogenannten historischen Aufführungspraxis.

Inzwischen ist der Tenor ein international herausragender Vertreter der jungen Sänger-Generation. In den letzten Jahren debütierte er beim Festival d’Aix an Provence, an der Hamburgischen und an der Bayerischen Staatsoper und an der Opéra Comique in Paris. Bei den Salzburger Festspielen ist er seit 2015 regelmäßig als Konzertsänger zu Gast, 2018 folgt sein szenisches Debüt als Narraboth in Richard Strauss „Salome“ in der Regie von Romeo Castellucci mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Franz Welser-Möst.

Regelmäßige Einladungen zu seinen Orchestern in Montreal und Hamburg verbinden ihn mit dem Dirigenten Kent Nagano, mit dem er auch an der Seite seines Vaters Christoph Prégardien in der Titelpartie eine konzertante Aufführung von Mozarts „Idomeneo“ gemeinsam mit Concerto Köln realisierte.

Er gilt als einer der renommiertesten Bach-Evangelisten und nimmt die Matthäuspassion im Frühjahr 2019 zum zweiten Mal auf CD auf (mit dem Bach Collegium Japan und Masaaki Suzuki). Im November 2018 leitet er eine Meisterklasse (Bach Johannespassion) in Kooperation mit dem Montreal Bach Festival und der McGill University, der Université de Montréal und dem Conservatoire de Musique.

Einen besonderen Schwerpunkt der künstlerischen Tätigkeit Julian Prégardiens bilden Liederabende und Kammermusikprojekte. In der Saison 2018/2019 gibt er Liederabende u.a. mit den Pianisten Kristian Bezuidenhout, Martin Helmchen, Eric le Sage und Lars Vogt.

Daneben hat Julian Prégardien die Medienplattform P.RHÉI ins Leben gerufen und veröffentlicht dort ein Editionsprojekt, das die Aufführungspraxis und Interpretationsgeschichte von Franz Schuberts Liedzyklus Winterreise beleuchtet. Teil dieses Projektes ist auch eine Einspielung der „komponierten Interpretation“ der Winterreise von Hans Zender (UA 1993), die 2018 vom Label Alpha Classics international veröffentlicht wird.

Im November 2017 wurde Julian Prégardien auf eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München berufen. Er ist Mitglied des Schumann-Netzwerkes und Förderer des Singpatenprogramms Canto elementar.

Omer Klein

Pianist Omer Klein, 1982 in Netanja geboren, begann sein Jazzstudium als Teenager und seine Konzertkarriere im Alter von 16. Mit 23 Jahren zog er nach Boston, um am New England Conservatory bei Danilo Perez zu studieren, und bald weiter nach New York, wo er Schüler von Fred Hersch und ein wichtiger Teil der Szene mit Auftritten im Blue Note oder bei Jazz at Lincoln Center wurde. Omer Klein, mittlerweile Steinway-Künstler und wohnhaft in Düsseldorf, gewann 2015 den Förderpreis des Landes NRW und wurde für sein Trio-Album „Fearless Friday“ für den ECHO Jazz nominiert. Der internationale Star tourt als Solist und mit seinem Trio um die Welt. Alljährlich unterrichtet er einen Kurs am Jerusalem Music Center, im Rahmen eines vom Pianisten Murray Perahia initiierten Programms. „Ich bin begeistert von der Geschichte des Klaviers und der Musik im Allgemeinen“, erklärt Omer Klein. „Diesen Reichtum dadurch zu erleben, dass ich die Werke der großen Meister spiele, ermöglicht es mir, immer neue Wege zu finden, meine eigenen Ideen auszudrücken.“

Miki Kekenj

»Zwei Seelen wohnen, ach! In meiner Brust, die eine will sich von der anderen Trennen…«

Dieses Faust-Zitat beschreibt den Geiger und Komponisten aufs Treffendste. Vereint er doch scheinbar Gegensätzliches in einer musikalischen Person. Klassik und Popkultur treffen und lieben sich in seinem Schaffen. Sitzt er nicht am Konzertmeisterpult der Bergischen Symphoniker, strickt er an musikalischen Projekten mit den verschiedensten Künstlern der populären Kultur. Von Aloe Blacc, über Max Mutzke, bis hin zu Maxim, Curse, Joy Denalane, Marc Romboy und Moonbootica. Keine musikalische Grenze wird akzeptiert, kein klanglicher Zusammenstoß gescheut.

Jan Assmann

Jan Assmann (1938) war von 1976-2003 o. Professor für Ägyptologie an der Universität Heidelberg und ist seit 2005 Honorarprofessor für Kulturwissenschaft und Religionstheorie an der Universität Konstanz. Gastprofessuren führten ihn nach Paris, Jerusalem, Oxford und mehrere US-amerikanische Universitäten. Er ist Mitglied mehrerer in- und ausländischer Akademien, Dr. h.c. der Universitäten Münster, Yale und Jerusalem und erhielt mehrere wissenschaftliche und literarische Preise.

Forschungsschwerpunkte sind neben archäologischer Feldarbeit (Thebanische Nekropolen) ägyptische Religion und Literatur in theoretischer und vergleichender Perspektive, Kulturtheorie (bes. das „kulturelle Gedächtnis“), allgemeine Religionswissenschaft (Polytheismus, Kosmotheismus und Monotheismus) sowie die Rezeption Ägyptens in der europäischen Geistesgeschichte.

Eugène Michelangeli

Eugne Michelangeli wurde in Frankreich geboren. Er begann sein Cembalostudium bereits als Kind in der Musikschule von Dieppe, wo er 1995 die Médaille d’or erhielt. Danach setzte er sein Studium am Conservatoire National de Région de Boulogne-Billancourt fort und erlangte 1998 den ersten Preis für Cembalo und Generalbass. 2002 schloss Eugène Michelangeli sein Studium bei Gordon Murray an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien mit dem Magister Artium ab.

Neben Lehraufträgen an der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien sowie an der Kunstuniversität Graz führt Eugène Michelangeli ein national wie international intensives Konzertleben.

Er trat u. a. als Kammermusiker bei den Salzburger Festspielen, den Wiener Festwochen, der Styriarte in Graz, dem Italia Mia Festival in Wien sowie auch als Solist bei den Thüringen Bachwochen auf. Als Mitglied des European Union Baroque Orchestra für das Jahr 2000 und 2003 spielte er als Solist und Continuo-Spieler unter der Leitung von Paul Goodwin, Roy Goodman und Lars Ulrik Mortensen u.a. in Amsterdam (Concertgebouw), Stuttgart (Liederhalle), London, Brussel, Hannover und Riga. Er ist Gast bei verschiedenen Opernproduktionen (u. a. Festival d’Ambronay, Oper Bonn, Wiener Festwochen, Haydn Festspiele Eisenstadt, Theater an der Wien, Teatro Real Madrid).

Sven-Eric Bechtolf

Sven-Eric Bechtolf erhielt seine Ausbildung am Mozarteum in Salzburg. Er arbeitete als Schauspieler an bedeutenden Bühnen in Deutschland und der Schweiz und war viele Jahre am Burgtheater in Wien tätig.

Er erhielt 2002 und 2003 den Nestroy Theaterpreis als bester Schauspieler des Jahres und 2007 den Albin Skoda Ring.

1993 begann er für das Theater zu inszenieren und wurde mit seiner zweiten Arbeit „Der Streit“ von Marivaux zum Theatertreffen nach Berlin eingeladen.

Seine erste Inszenierung für die Oper war „Lulu“ von Alban Berg in Zürich. Seitdem folgten viele Arbeiten auch an anderen wichtigen Häusern, darunter der „Ring des Nibelungen“ von Richard Wagner an der Wiener Staatsoper und der Mozart/Da Ponte Zyklus bei den Salzburger Festspielen

2006 veröffentlichte er sein Buch „Vorabend,“ eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit Wagners Ring.

2012 wurde Bechtolf Schauspieldirektor der Salzburger Festspiele. 2015 und 2016 war er der künstlerische Leiter des Festivals

2016 erhielt er, als Anerkennung seiner Arbeit den Ehren-Ring der Stadt Salzburg und das Verdienstkreuz für Kultur und Wissenschaft des Landes Österreich.

Seit Herbst 2016 arbeitet er wieder als freier Schauspieler und Regisseur.

Seine Regie „King Arthur“ von Purcell, gemeinsam mit Co-Regisseur Julian Crouch, an der Staatsoper Berlin war ein großer Erfolg.

Im Sommer 2017 hat er „Hänsel und Gretel“ an der Scala inszeniert.

Weitere Engagements sind „Ägyptische Helena“ und „Ernani“ an der Scala in Mailand.

Sven-Eric Bechtolf ist verheiratet und lebt in Leipzig.

Anja Harteros

Die Symbiose aus intensiver Bühnenpräsenz, perfekter Stimmführung und musikalischer Sensibilität zeichnet Anja Harteros bei Opernaufführungen ebenso wie bei Lieder- und Konzertabenden als wahrhaft große Künstlerin aus.

Die internationale Karriere begann 1999 mit dem Gewinn des „Cardiff Singer of the World“ Wettbewerbes und brachte die Künstlerin binnen kürzester Zeit auf alle bedeutenden Bühnen der Welt: die Metropolitan Opera, Mailänder Scala, Royal Operahouse Covent Garden London, die Staatsopern in München, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, an die Opernhäuser in Florenz, Amsterdam, Paris, Genf, Tokyo u.a. sowie den Salzburger Festspielen.

Ihr vielseitiges Opernrepertoire umfasst Partien wie u.a. Contessa (LE NOZZE DI FIGARO), Donna Anna (DON GIOVANNI), (DER ROSENKAVALIER), Alice Ford (FALSTAFF), Leonora (IL TROVATORE), Violetta Valéry (LA TRAVIATA), Sieglinde (DIE WALKÜRE), Elsa (LOHENGRIN), Elisabeth (TANNHÄUSER) sowie die Titelpartien in TOSCA, ALCINA und ARABELLA.

Anja Harteros arbeitet mit namhaften Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Riccardo Chailly, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Mariss Jansons, James Levine, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti, Kent Nagano, Antonio Pappano, Sir Simon Rattleund Christian Thielemann zusammen.

2015 ist Anja Harteros zur Sängerin des Jahres bei den International Opera Awards 2015 gewählt worden. Die Bayerische Europamedaille erhielt sie 2013. Neben ihrer Auszeichnung mit dem Preis der französischen Kulturkritiker ORPHÉE D´OR für die Lied-CD “Von ewiger Liebe” erhielt sie 2010 den 1. „Kölner Opernpreis“. 2009 wurde sie Sängerin des Jahres der Zeitschrift Opernwelt und in Anerkennung ihrer herausragenden künstlerischen Leistungen wurde ihr im Juli 2007 als bis dato jüngste Trägerin der Titel der Bayerischen Kammersängerin verliehen.

 

Rachel Cheung

Die junge Steinway-Künstlerin Rachel Cheung erreichte das Finale der 15. Van Cliburn International Piano Competition und wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Mit 17 Jahren gewann sie den Fünften Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Leeds 2009. Ein Jahr später, 2010, war sie Halbfinalistin beim 16. Internationalen Fryderyk Chopin Klavierwettbewerb, Warschau, um nur einige Erfolge zu nennen.

Rachel Cheung war bei vielen Musikfestivals zu Gast, darunter das 9. Musical Olympus International Festival, Russland, das International Chopin Festival in Duszniki, Polen, und das Miami International Piano Festival. Sie konzertierte im Auditorium du Louvre in Paris, in der Steinway Hall in London, im Richmond Hill Centre for Performing Arts in Toronto und in der Philharmonie de Paris.

Als aktive Kammermusikerin hat Rachel mit Musikern wie u.a. Vladimir Mendelssohn, Ning Feng, dem Brentano String Quartet und dem Quatuor Leonis zusammengearbeitet.

Sie trat u.a. mit dem National Symphony Orchestra of Ukraine, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Beethoven Orchester Bonn, dem London Chamber Orchestra mit Christopher Warren-Green auf. Zuletzt dirigierte und spielte sie Beethovens viertes Klavierkonzert mit dem Orchestre de chambre de Paris an der Play-Direct Academy unter der Leitung von Stephen Kovacevich, wo sie auch beim Abschlusskonzert mit dem Prix du Jury ausgezeichnet wurde.

Geboren und aufgewachsen in Hongkong, schloss Rachel ihr Studium an der Hong Kong Academy for Performing Arts bei Prof. Eleanor Wong mit Auszeichnung ab und führte ihr Studium bei Prof. Peter Frankl an der Yale School of Music fort, wo sie mit dem Elizabeth Parisot Preis für herausragende Pianisten ausgezeichnet wurde.

Ihre erste CD unter dem Label Alpha Omega Sound der Chopin Society of Hong Kong erschien 2009.

Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehören ein Debütrezital in der Carnegie Weill Hall im März, Rezitals in Mexiko, Polen, Italien, Großbritannien und den USA sowie Konzertauftritte mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra mit Gábor Takács-Nagy und der Hong Kong Philharmonic Orchestra mit Jaap van Zweden.

Ulfried Staber

Der in Fohnsdorf in der Steiermark geborene Bass Ulfried Staber studierte an der Kunstuniversität Graz bei Elisabeth Batrice und Martin Klietmann Musikpädagogik und Gesang.

Während seines Studiums entdeckte er die Liebe zur Chormusik. Er war Mitglied der Domkantorei Graz, cantus, Cappella nova und anderen Chören und Ensembles mit denen er in ganz Europa und Asien viele Konzerte bei verschiedensten Festivals bestreiten durfte.

Seine solistische Konzerttätigkeit erstreckt sich auf ganz Österreich, Italien , die Schweiz und Deutschland, wo er u.a. die Passionen sowie zahlreiche Kantaten von Bach, die Schöpfung von Haydn oder die Marienvesper von Monteverdi sang. Auch zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Musik sind in seinem Repertoire zu finden.

Auftritte im Rahmen zahlreicher Festivals u.a. styriarte, Carinthischer Sommer, Trigonale, Feste musicale per S.Rocco/Venedig, Schlossfestspiele Ludwigsburg, Musikfest Bremen, Tiroler Festspiele Erl, oder Festival Oude Muziek Utrecht. Mit dem Countertenor Terry Wey bildet er das Duo „multiple voices „(www.speminalium.at).

Neben Cinquecento arbeitet er als gefragter Ensemblesänger auch regelmässig mit verschiedenen Ensembles wie Weser-Renaissance (Manfred Cordes), La Grande Chapelle (Albert Recasens), Clemencic Consort, Ars antiqua Austria (Gunar Letzbor), Huelgas Ensemble (Paul van Nevel), La Capella Reial de Catalunya (Jordi Savall), Nova (Colin Mason), Cappella Mariana oder dem Balthasar Neumann Chor (Thomas Hengelbrock) zusammen.

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