Künstler

Marmen Quartet

Johannes Marmen, Violine
Ricky Gore, Violine
Bryony Gibson-Cornish, Viola
Steffan Morris, Violoncello

Als Gewinner der Bordeaux International String Quartet Competition 2019 tut sich das 2013 am Royal College of Music in London gegründete Marmen Quartet als einer der interessantesten jungen Vertreter der internationalen Kammermusikszene hervor. Das Marmen Quartet wurde mit dem 1. Preis des Internationalen Streichquartettwettbewerbs in Banff 2019 ausgezeichnet (geteilter erster Preis mit dem Viano String Quartet). Außerdem gewann das Quartett die Royal Over-Seas League Competition 2018 und den zweiten Preis sowie den Sonderpreis für die beste Interpretation eines zeitgenössischen Werks (Four Quarters von Thomas Adès) bei der 8. International Joseph Joachim Chamber Music Competition.

Das Marmen Quartet ist das Young Quartet in Residence am Wiltshire Music Centre und erhielt Auszeichnungen der Company/Concordia Foundation, der Hattori Foundation, Help Musicians sowie den Royal Philharmonic Society Albert and Eugenie Frost Prize.

Das in London ansässige Quartett ist derzeitiger Stipendiat der Guildhall School of Music String Quartet Fellowship, wo es bei Simon Rowland-Jones und John Myerscough studiert. Außerdem absolvieren die vier Musiker aktuell ein Aufbaustudium in Kammermusik an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover bei Oliver Wille.

Das Quartett konzertierte bereits bei diversen großen europäischen Radiosendern wie dem ‘Deutschlandfunk Kultur,’ dem ‘Swedish Radio’ und dem ‘BBC Radio 3’ sowie bei bedeutenden Festivals wie bei den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker, dem Kammermusikfest Lockenhaus, dem Edinburgh Festival Fringe, dem North Norfolk Music Festival und dem Lake District Summer Music Festival.

Für die Saison 19/20 erfolgten Einladungen u.a. mit einem Beethoven Zyklus nach Schweden, zu ihrem Debüt in die Berliner Philharmonie, auf eine Kreuzfahrt nach Norwegen, eine Tournee nach Japan sowie zu Oktettkonzerten mit dem Doric String Quartet. Außerdem gastiert das Marmen Quartet 2020 als Teil des 1. Preises des Internationalen Streichquartettwettbewerbs in Banff in zahlreichen Europäischen Städten, u.a. in Amsterdam, Basel, Meran, Nürnberg und Zürich.

Naoko Sonoda

Die japanische Pianistin Naoko Sonoda hat an der Toho- Gakuen Musikhochschule Tokio bei Yuko Okumura, Seiko Ezawa und Mikhail Voskresensky und an der Universität der Künste Berlin bei Rainer Becker studiert.

Kammermusikunterricht erhielt sie bei Markus Nyikos, Tabea Zimmermann und Natalia Gutman. Nach dem Studium wurde sie von der Universität der Künste Berlin, sowie der Hochschule für Musik Hanns-Eisler Berlin, Franz Liszt Musikhochschule in Weimar als künstlerische Mitarbeiterin engagiert, eine Tätigkeit, die sie bis heute fortsetzt.

Sie ist vielfache Preisträgerin internationaler Klavier- und Kammermusik-Wettbewerbe, wie z.B. in Argent und Trieste (Italien) sowie in Lodz (Polen).

Sie konzertierte solistisch und kammermusikalisch in zahlreichen Ländern Europas und Asiens und nahm wiederholt an verschiedenen Festivals wie z.B. dem Schleswig-Holstein, Verbier oder Mecklenburg-Vorpommern Musikfestival teil.

Auftritte absolvierte sie sowohl als Solistin (z.B. mit dem Sinfonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie) wie auch als Kammermusik-Partnerin von Kolja Blacher, Mark Gothoni, Danjulo Ishizaka, Jens Peter Maintz, Santiago Valencia Cañón und Andrei Ionita, mit dem sie eine künstlerische Zusammenarbeit verbindet.

Zusätzlich hatte sie bereits mehrere Live-Auftritte in verschiedenen öffentlichen Rundfunkanstalten wie der BBC, ZDF, BR, und RBB. In den letzten Jahren war Naoko Sonoda in den großen Sälen wie der Mariinsky Theater in St. Petersburg, Wigmore Hall in London, Carnegie Hall in NY oder dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie zu Gast.

2013 und 2019 erhielt sie den Preis für „Beste Pianistin“ beim internationalen Markneukirchen Musik Wettbewerb in Deutschland. 2015 und 2018 wurde sie ebenfalls mit dem Preis „Beste Pianistin” sowohl beim internationalen Lutoslawski Wettbewerb in Polen als auch 2015 und 2019 beim 15. Internationalen Tchaikovsky Wettbewerb in Russland ausgezeichnet.

Mandelring Quartett

Sebastian Schmidt, Violine
Nanette Schmidt, Violine
Andreas Willwohl, Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello

„Fulminant ist gar kein Ausdruck. Wie ein Stromschlag fährt einem die Musik ins Mark, buchstäblich mit dem ersten, Herz und Hirn elektrisierenden Takt, ohne jede Vorwarnung: die Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das Mandelring Quartett unter äusserster Hoch-spannung spielt, hitzig, fiebrig – brandgefährlich!“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung in einer CD-Rezension. The Strad, das führende englischsprachige Klassikmagazin, widmete dem Mandelring Quartett eine Titelseite und ein ausführliches Porträt. Das Musikmagazin Fono Forum zählt das Ensemble zu den sechs besten Streichquartetten der Welt.

Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – war der Einstieg in die internationale Karriere des Mandelring Quartetts. Heute führen Konzertreisen das Ensemble in internationale Musikzentren wie Wien, Paris, London, Madrid, New York, Los Angeles und Vancouver. Zudem finden sich im Konzertkalender re-gelmäßige Tourneen nach Mittel- und Südamerika, in den Nahen Osten und nach Asien. Auch bei großen Festivals – unter anderem Schleswig-Holstein, Rheingau, Montpellier und Schubertiade Schwarzenberg – zählt das Quartett zu den gern gesehenen Gästen. Wo immer die vier Musiker auftreten, hinterlassen sie bleibende musikalische Spuren: „Ein denkwürdiges, sobald nicht wiederholbares Festspielerlebnis“, schrieben etwa die Salzburger Nachrichten nach dem Schostakowitsch-Zyklus des Mandelring Quartetts bei den Salzburger Festspielen.

Das HAMBACHERMusikFEST, das Festival des Mandelring Quartetts, ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet. Seit 2010 gestaltet das Ensemble eigene Konzertreihen in der Berliner Philharmonie und in seiner Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße.

Seinen 30. Geburtstag feierte das Quartett 2013 im Berliner Radialsystem mit dem Projekt ‘3 aus 30’, bei dem das Publikum in fünf Konzerten die gespielten Werke unmittelbar vor Konzertbeginn auswählen konnte.

Zahlreiche preisgekrönte CDs zeigen die außergewöhnliche Qualität und das breite Repertoire des Ensembles. Besondere Aufmerksamkeit erregten international die Einspielung sämtlicher Schostakowitsch-Quartette, die von namhaften Kritikern als Referenzaufnahme angesehen wird, sowie die Aufnahme der gesamten Kammermusik für Streicher von Mendelssohn. Zuletzt erschien eine Gesamteinspielung der Streicherkammermusik von Brahms. Aktuelles Projekt ist eine Aufnahme der Quartette von Maurice Ravel und Claude Debussy kombiniert mit Werken der weniger bekannten Komponisten Fernand de la Tombelle (1854-1928) und Jean Rivier (1896-1987).

In der Saison 2019/2020 stehen wieder Schostakowitsch-Zyklen auf dem Programm, jetzt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und in Madrid. Außerdem wird es in Madrid ein Konzert auf den Stradivari-Instrumenten der königlichen Sammlung geben.

Friedemann Wuttke

Friedemann Wuttke studierte an der Musikhochschule Stuttgart und vervollständigte seine Musikausbildung unter anderem in Meisterkursen international bekannter Solisten sowie mit seinem Freund und Mentor, dem russischen Weltklasse Pianisten Igor Zhukov.

Gitarre Hamburg schreibt 2005:

„Nicht nur durch seine instrumentalen und musikalischen Qualitäten – die höchsten Ansprüchen genügen – hat sich der sympathische Musiker einen festen Platz in der vordersten Reihe der deutschen Gitarristik erspielt. Insbesondere sein Gespür für interessante Programmgestaltung und die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen namhaften Künstlern sorgen dafür, dass Friedemann Wuttke nicht unterbeschäftigt bleibt. Ein Musiker, der konsequent seinen Weg geht.“

Durch die kompromisslose Hinwendung zum klassischen Repertoire und zur ernsthaften Programmgestaltung nimmt Friedemann Wuttke eine Sonderstellung unter den Konzertgitarristen ein. Seine vielseitigen Programme sind immer geprägt von klaren Inhalten und seinem künstlerisch anspruchsvollen Profil.

DER GITARRIST wird nicht nur im Inland gerne eingeladen, sondern seine Konzerte führten Friedemann Wuttke in fast alle europäischen Länder, nach Russland, Südostasien, Afrika und Südamerika, wo er auch in großen Konzerthäusern als Solist oder mit Orchester auftrat. Und so stehen auch 2018 und 2019 wieder Auslandstourneen in seinem Kalender.

Hinter all dieser Vielseitigkeit zeigt sich ein Musiker, der nicht nur sein Instrument und seine Musik liebt, sondern im Dienste der musikalischen Kommunikation steht und das Publikum teilhaben lässt an der Begeisterung, die seine Musik in ihm immer wieder auslöst.

Seit 2004 ist er exklusiv als Konzertgitarrist bei dem Tonträger-Label Hänssler Profil Medien.

Adam Laloum

Adam Laloum zählt zu den international herausragenden französischen Pianisten: 2009 gewann er den bedeutenden Clara-Haskil-Wettbewerb. 2017 wurde er bei den gewichtigen „Victoires de la Musique“ in Paris im Rahmen einer live ausgestrahlten Fernsehgala als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet. Kürzlich unterschrieb Adam Laloum einen langfristigen Exklusivvertrag bei Sony Classical International. Die erste CD dieser neuen Zusammenarbeit erschien im Frühjahr 2018.

Adam Laloum wurde 1987 geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Toulouse und setzte sie 2002 bei Michel Béroff am Conservatoire de Paris fort. Weitere Studien führten ihn ans Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon. Schließlich nahm er Unterricht bei Evgeni Koroljov in Hamburg.

Adam Laloum trat in den vergangenen Spielzeiten mit zahlreichen Spitzenorchestern auf, darunter das Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev, das Verbier Festival Orchester unter Charles Dutoit, das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Roger Norrington, das Orchestre de Paris unter Cornelius Meister, das Orchestre du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev, das Orchestre National d’Ile de France unter Ion Marin, das Orchestre National de Lille unter Jean-Claude Casadesus, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Jesús López Cobos, das Orchestre National de Lyon unter Gabor Takacs-Nagy, das Orchestre Philharmonique de Monte Carlo unter Alain Altinoglu und das Orchestre de Chambre de Lausanne unter Joshua Weilerstein.

In Deutschland debütierte er zuletzt beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Nicholas Milton und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie. „Der Tagesspiegel“ registrierte dabei „einen staunenswerten Solisten, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

Klavierabende gab Adam Laloum bereits am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, in der Londoner Wigmore Hall, im Brüsseler Palais des Beaux-Arts und in der Zürcher Tonhalle. Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen das Verbier Festival, das Lucerne Festival, das Festival de la Roque d’Anthéron, das Festival Piano aux Jacobins, das Festival de Colmar und die Folles Journées de Nantes.

In Deutschland gab er Klavierabende bereits beim Klavier-Festival Ruhr, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer und im Münchner Herkulessaal. „Die Süddeutsche Zeitung“ kommentierte dazu: „Laloums Interpretation ist in jedem Augenblick interessant und substanziell – in den ernsten Momenten, in der prägnanten Rhythmik, in der hellen, zarten Melodik.“

Adam Laloum ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker. 2014 gründete er mit der Geigerin Mi-sa Yang und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière das Trio Les Esprits. Das Ensemble debütierte u.a. bereits im Pariser Théâtre des Champs-Elysées und nimmt zukünftig ebenfalls exklusiv für Sony Classical International auf.

Adam Laloum ist Künstlerischer Leiter des Festivals „Les Pages Musicales de Lagrasse“, das er 2015 ins Leben rief und das sich ganz dem Kammermusikrepertoire widmet.

Viano String Quartet

Lucy Wang, Violine
Hao Zhou, Violine
Aiden Kane, Viola
Tate Zawadiuk, Violoncello

Das für seine „große dynamische Bandbreite, [seinen] gewaltigen Klang und [seine] Spontaneität“ (American Record Guide) gefeierte Viano String Quartet wurde mit dem 1. Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Banff 2019 sowie u.a. bei der Osaka und Wigmore Hall International Chamber Music Competition mit hervorragenden Preisen ausgezeichnet. Seit seiner Gründung 2015 am Colburn Conservatory of Music in Los Angeles, wo es für die Saison 2020/21 zum ensemble-in-residence ernannt wurde, war das Quartett u.a. bereits in der Wigmore Hall, dem Segerstrom Center for the Arts, dem SOKA Performing Arts Center, und dem Cerritos Center for Performing Arts zu Gast. Namhafte Kammermusikpartner des Viano String Quartets waren bislang u.a. die Pianisten Emanuel Ax und Elisso Virsaladze. In der Saison 19/20 erwarten das Viano String Quartet u.a. wichtige Debuts auf drei Kontinenten in Bejing, Berlin, Brüssel, New York City und Vancouver sowie, als Teil des 1. Preises in Banff, eine Tournee durch Europa.

Frederic Jost

Seit der Spielzeit 2019/2020 gehört Frederic Jost zum Internationalen Opernstudio der Staatsoper Unter den Linden Berlin, wo sein Repertoire Mozarts Die Zauberflöte wie auch Mussorgskys Chowanschtschina beinhaltet. 2018 debutierte der junge Bass an der Oper Frankfurt als Ordulfo in der Frankfurter Erstaufführung von Trojahns Enrico, 2019 kehrte er als Erster Handwerksbursche in Bergs Wozzeck zurück. Im Sommer 2018 debutierte er bei den Bregenzer Festspielen. 2016 sang er die Hauptrolle Richard Boll in der Oper Die Schweizer Familie von Joseph Weigl beim Davos Festival.

Seit 2014 ist Frederic Jost regelmäßig in Neuproduktionen zu Gast an der Bayerischen Staatsoper: 2017 sang er Assan in Menottis The Consul (begleitet vom Münchener Kammerorchester), 2019 Coryphée in Glucks Alceste. 2016 kreierte er die Partie `Achills tiefer Schatten´ in Hauke Berheides Uraufführung Mauerschau, 2015 übernahm er in Magals Jephta’s Daughter die Bass-Partie. 2014 sang er Zweiter Hauptmann in Zimmermanns Die Soldaten unter der Leitung von Kirill Petrenko. 2020 singt er in Hongkong Truffaldin in Strauss‘ Ariadne auf Naxos – auf Gastspiel der Bayerischen Staatsoper.

Frederic Jost, 1993 in München geboren, erhielt seine erste künstlerische Ausbildung beim Tölzer Knabenchor. Hier gab er 2003 als Yniold in Debussys Pelleas et Mellisande sein Debut an der Staatsoper Unter den Linden Berlin, 2004 stellte er sich mit Bernsteins Chichester Psalms im Concertgebouw Amsterdam und dem Herkulessaal der Münchner Residenz unter der Leitung von Mariss Jansons vor. Zudem war er Solist in Bachs h-moll-Messe in der Thomaskirche Leipzig, einer CD-Einspielung von di Lassos Bußpsalmen. Als Knabe in Mozarts Die Zauberflöte gastierte er an führenden Opernhäusern in Europa und den U.S.A., als Hirte in Wagners Tannhäuser und Puccinis Tosca war er zudem zu Gast an der Bayerischen Staatsoper.

Nach einem Musikwissenschaftsstudium studiert er von 2014 Gesang bei Michelle Breedt an der Musikhochschule für Musik und Theater in München und schloß sein Studium 2019 mit dem Master in Liedgesang und Konzertgesang erfolgreich ab. Meisterkurse auch bei Brigitte Fassbaender und Michelle Breedt ergänzen seine Ausbildung. Frederic Jost ist Stipendiat der Stiftung Yehudi Menuhin Live Music Now München e.V. sowie des Richard-Wagner-Verbandes.

Einen Liederabend gab Frederic Jost bereits 2015 im Rahmen der Fränkischen Musiktage in Alzenau, begleitet am Flügel von Donald Sulzen.

2014 sang Frederic Jost erstmals Pilatus in Bachs Johannes-Passion unter der musikalischen Leitung von Hans-Jörg Albrecht. Seither war er als Jesus in Bachs Matthäus-Passion, Händels Messiah, Haydns Salve Regina, Mozarts Requiem und dessen Vesperae solemnis zu hören. 2018 singt er erstmals Beethovens Sinfonie N° 9 und Schumanns Faust-Szenen. 2019 stellt er sich mit Bachs Weihnachtsoratorium bei den Tiroler Festspielen in Erl vor.

Frederic Jost arbeitete mit Regisseuren wie Brigitte Fassbaender und Andreas Kriegenburg und sang unter der musikalischen Leitung von Dirigenten wie Hansjörg Albrecht, Marcus Bosch Oksana Lyniv, Kent Nagano, Kirill Petrenko.

Geng Lee

Der junge lyrische Bariton Geng Lee wurde 1994 in Shenzhen, China geboren. Von 2010-2014 studierte bei Prof. Yue-Mei Li an der Musikschule „Xing-hai“ in Guangzhou.

Seit 2014 studiert Geng Lee an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg Gesang zunächst bei Prof. Jörn Dopfer, aktuell bei Frau Prof. Carolyn Grace James (ehemals: Sopranistin an der MET) und Lied bei Prof. Burkhard Kehring.

Nach der Teilnahme am 25th „Flame“ Wettbewerb 2014 in Paris ging er als bester junger Sänger hevor und bekam ein Stipendium für Meisterkurse an der Sommer-Akademie Salzburg zugesprochen.

2015 errang Lee den 2. Preis der Absalom-Stiftung beim Mozartwettbewerb für Gesang Hamburg. Im selben Jahr folgte ein Auftritt als St. Brioche in F. Lehárs Operette„Die lustige Witwe“ (Inszenierung: Philipp Himmelmann) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel). Mit dem Wandsbeker Sinfonieorchester und dem Chor „Da Capo“ sang er die Bass-Partie im Weihnachtsoratorium I-III in der St. Nicolai-Kirche und war außerdem für eine Aufnahme von F. Schuberts „Messe“ als Bass engagiert. Zusammen mit dem Orchester und dem Chor der Deutschen Kinderärzte sang Lee in St. Petri Hamburg bei einem Benefizkonzert für Flüchtlingskinder unter der Leitung von Manfred Fabricius dabei.

2016 stellte er sich als Papageno in Mozarts „ Die Zauberflöte“ wieder mit den Hamburger Symphonikern unter der Leitung von W. Wentzel in einer Inszenierung von W. Ansel vor. 2018 folgte ein Auftritt in P. Tchaikowskys „Eugen Onegin“ als Saretzki an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit Mitgliedern des Hochschulorchesters in einer Inszenierung von Mien Bogaert.

Im Juni desselben Jahres gewann Geng Lee den 1. Preis (Sonderpreis der Gustav-Mahler- Vereinigung) beim 3. Gustav Mahler-Liedwettbewerb, ausgerichtet von der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und der Rochna-Stiftung (Prof. B. Kehring) zusammen mit seinem Duopartner dem niederländischen Pianist Daan Boertien.

Im Januar 2019 nahm Geng Lee an einer Veranstaltung im Rathaus Harburg unter dem Titel „Stars von morgen“ teil.Im Sommer 2019 folgte ein Auftritt als Herr Flut in O. Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“ (Inszenierung: W. Ansel) mit den Hamburger Symphonikern (Dir.: W. Wentzel) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Am 12. Juli 2019 schloss Geng Lee begleitet von seinem Duopartner Daan Boertien seinen Bachelor Gesang mit Höchstpunktzahl (1,0) ab.

Fanny Soyer

Die Sopranistin Fanny Soyer, geboren 1994 in Paris, begann im Alter von vier Jahren Klavier zu spielen. 2009 nahm sie erstmals Gesangsstunden bei Patrick Marco im Rahmen der Kinder- und Jugendförderung „Maitrise de Paris“ am Conservatoire à Rayonnement Régional (CRR) de Paris, wo sie anschließend bei Melanie Jackson im Département Supérieur pour Jeune Chanteurs de Paris Gesang studierte.

Seit September 2016 studiert sie in der Klasse von Prof. Christine Schäfer an der Hochschule für Musik Hanns Eisler und arbeitet dort u.a. mit Julia Varady, Wolfram Rieger, Eric Schneider, Thomas Quasthoff zusammen. Im Juni 2018 übernahm sie in der Hochschulproduktion „Dido und Aeneas” von Henry Purcell die Partie der Dido. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium erfolgreich ab. Das erste Semester ihres Masterstudiums verbringt sie an der e Royal Danish Academy of Music in Kopenhagen in der Klasse von Helene Gjerris.

Jongsoo Yang

Der junge Bass Jongsoo Yang studierte von 2016 bis 2019 Konzertexamen bei Prof. Reginaldo Pinheiro an der Hochschule für Musik Freiburg und war gleichzeitig im Freiburger Opernstudio der Musikhochschule und des Theaters Freiburg. Von 2017 bis 2019 war er Ensemblemitglied am Theater Freiburg und sang dort u.a. die Partien Masetto in „Don Giovanni“ und Colline in „La Bohème“. Von 2011 bis 2016 absolvierte er an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Prof. Peter Maus sein Bachelor- und LOK-Masterstudium (Lied/Oratorium/Konzert). Im Studium an der UdK sammelte er auch Erfahrung im Opernbereich im Rahmen von Hochschulproduktionen: als Pantalon in der Commedia dell’arte und als Simone in „La finta semplice“ von W. A. Mozart. Zu wichtigen Konzerterfahrungen, für die er mit Prof. Peter Maus zusammenarbeitete, zählen Auftritte in Kantaten und Oratorien in vielen Berliner Kirchen, das Konzert für die Nationen 2015 im Konzertsaal der UdK (mit Internet-Übertragung) und „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn mit dem Jungen Ensemble Berlin unter der Leitung Frank Markowitsch im Rahmen des Kommunikationsprojektes zu Natur und Kultur des Institute For Advanced Sustainability Studies Potsdam. In Berlin widmete er sich schwerpunktmäßig dem Kunstlied und arbeitete an deutschen Liedern mit Prof. Eric Schneider und Liana Vlad, an russischen Liedern mit Prof. Sayali Dadas und am zeitgenössischen Liedrepertoire mit Prof. Axel Bauni. Er war Halbfinalist beim Internationalen Musik Wettbewerb in Montreal. Während seiner Studienzeit war er Stipendiat der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Paul-Hindemith-Gesellschaft.

Veranstaltungen

Kammermusik Plus | Armida Quartett

Die Variationen und Doppelfuge über ein Thema von Arnold Schönberg müssen dem im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau ermordeten Viktor Ullmann viel bedeutet haben. Ursprünglich 1933 für Klavier verfasst, bearbeitete er das Werk zunächst für Orchester, schließlich für Streichquartett (1939). Das Armida Quartett kombiniert das selten gespielte Werk mit dem nur fünf Jahre vor der Ullmannschen Erstfassung entstandenen berühmten zweiten Streichquartett Janáčeks – eine faszinierende Begegnung.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Trio Catch

Dieses Klarinettentrio aus Hamburg hat es in sich. Mit enormem handwerklichen Können und unternehmerischem Mut haben sich die drei Musikerinnen ein klares Ensemble-Profil erarbeitet: Sattelfest im klassisch-romantischen Repertoire setzen sie zugleich einen starken Akzent auf die zeitgenössische Musik und haben damit schon zahlreiche Komponisten zu Werken für ihre Besetzung angeregt. 2018 wurden sie beim Heidelberger Frühling für die Uraufführung zweier Werke der Kompositionsstipendiaten des Festivals gefeiert.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

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Kammermusik Plus | Elisabeth Leonskaja

Welch großes Glück: Beethovens drei späte Meisterwerke, gespielt von der Grande Dame des Klaviers. Elisabeth Leonskaja ist präsenter als je zuvor in ihrer langen Karriere, hat in den letzten Jahren aufsehenerregende, maßstabsetzende Einspielungen von Werken Schuberts und Schumanns vorgelegt. Und nun also die großen letzten Sonaten Beethovens an einem Abend. Niemand, der das Klavier liebt, sollte sich dies entgehen lassen.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

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Kammermusik Plus | Friedrich Thiele & Naoko Sonoda

Im Jahr 2018 war Friedrich Thiele Stipendiat der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling und damals bereits Preisträger verschiedener Wettbewerbe. Nun kehrt er, geehrt mit dem zweiten und dem Publikumspreis des ARD-Musikwettbewerbs 2019, zurück nach Heidelberg. Das Programm hat Gewicht. Schuberts »Arpeggione«-Sonate und Brahms‘ F-Dur-Sonate sind Meilensteine des Repertoires und fordern dem Cellisten und der Pianistin alles ab.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

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Kammermusik Plus | Friedemann Wuttke & Mandelring Quartett

Es gibt kammermusikalische Besetzungen, mit denen verbindet man sofort ein ganz bestimmtes Werk. Gitarre und Streichquartett: Das ist Boccherinis D-Dur-Quintett mit dem berühmten Fandango (der hier nun gar um Kastagnettenklänge bereichert wird!). Das Quintett wird zum Ausgangspunkt eines fein aufeinander abgestimmten, südamerikanisch-europäischen Programms in wechselnder Besetzung.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

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Kammermusik Plus | Pavel Kolesnikov

Das Programm dieses Abends ist so ungewöhnlich wie sein Interpret. Pavel Kolesnikov, 1989 in Nowosibirsk geboren und heute in London lebend, sammelt Parfums, fotografiert leidenschaftlich gern – und spielt betörend Klavier. Seine Einspielung der Klavierwerke von Louis Couperin auf einem modernen Konzertflügel ist ein Wunder an Klang und Stille. Kolesnikov ist ein feiner, ein extrem subtiler Interpret. Deshalb darf man sich auf »seinen« Schubert und Bach besonders freuen.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

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Kammermusik Plus | Trio Zadig

Das in Paris ansässige Trio Zadig ist nicht das erste Mal in Heidelberg. Bereits beim Heidelberger Frühling 2018 begeisterten Boris Borgolotto, Marc Girard-Garcia und Ian Barber das Publikum im Frauenbad. Nach elf internationalen Wettbewerbspreisen und Konzerten auf allen Kontinenten gehört das Trio Zadig mittlerweile zur internationalen Spitze, mit einem Repertoire von Haydn bis zu zeitgenössischen Komponisten.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

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Kammermusik Plus | Adam Laloum

Mit enthusiastischen Konzertkritiken können viele Musiker aufwarten. Es lohnt sich dennoch, die gut geschriebenen unter ihnen beim Wort zu nehmen, vor allem, wenn sie sich in ihren Beschreibungen des Künstlers gleichen. Über den französischen, 1987 in Toulouse geborenen Pianisten Adam Laloum schrieb die Süddeutsche Zeitung: »Seine Interpretation ist in jedem Augenblick interessant und substanziell – in den ernsten Momenten, in der prägnanten Rhythmik, in der hellen, zarten Melodik.« Und der Berliner Tagesspiegel beobachtete »einen staunenswerten Solisten, der mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.«

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Die geplanten Veranstaltungen werden unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsregelungen aufgrund der Pandemie-Krise sowie eines Hygiene- und Schutzmaßnahmenkonzepts durchgeführt. Der Heidelberger Frühling erarbeitet derzeit verschiedene Szenarien, damit auch bei begrenzter Zuschaueranzahl alle Ticketinhaber ein Konzert erleben können. Über die aktuelle Lage wird das Publikum jeweils zeitnah in Kenntnis gesetzt, Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Viano String Quartet

Banff ist ein kanadisches Städtchen mitten in den Rocky Mountains – und Austragungsort eines der weltweit wichtigsten Streichquartettwettbewerbe. 2019 gewann ihn das Viano String Quartet. Die internationale Preisträgertournee führt das junge kanadisch/US-amerikanische Ensemble auch nach Heidelberg, einem anderen Hotspot des Streichquartetts. Ein Saison-Eröffnungskonzert mit einem Quartett am Anfang einer voraussichtlich steilen Karriere.

Das Viano Quartet wird unterstützt vom Banff Centre for Arts and Creativity.

Die Vorfreude auf ein Wiedersehen im Konzertsaal ist selbstverständlich verbunden mit intensiver Vorsorge. Damit das Konzert unter Einhaltung der dann geltenden Versammlungsauflagen sowie Hygiene- und Schutzmaßnahmen durchgeführt werden kann – und zwar für alle KarteninhaberInnen – arbeitet der Heidelberger Frühling gerade tagesaktuell an einem optimalen und sicheren Veranstaltungskonzept. Alle KarteninhaberInnen werden wir bis spätestens Ende August alle wichtigen Informationen und Details zur Durchführung dieses Konzerts mitteilen können. Informationen dazu erhalten Sie auch immer in unserem Newsletter.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg