Künstler

Trio Isimsiz fotografiert von Kaupo Kikkas

Trio Isimsiz

Pablo Hernán Benedí, Violine
Michael Petrov, Cello
Erdem Misirlioglu, Klavier

„…ein Klaviertrio, das bereits die vitale Kombination aus Einstimmigkeit von Ensemble und Musikalität, dazu viel Eigencharakter und Vitalität besitzt …“

2009 an der Guildhall School of Music & Drama gegründet, gewann das Trio Isimsiz 2015 den 1. Preis und den Publikumspreis beim Trondheim-Wettbewerb und 2017 den 2. Preis beim Internationalen Haydn-Wettbewerb in Wien. Sie wurden zwischen 2013 und 2018 vom Young Classical Artists Trust (YCAT) für die Vertretung ausgewählt und gewannen im Februar 2018 einen Borletti-Buitoni Trust Fellowship Award.

Das Trio tritt in ganz Europa auf, mit Höhepunkten wie Rezitals beim Trondheim, Stavanger, Mecklenburg-Vorpommern, und Peasmarsh Festivals (ausgestrahlt von BBC Radio 3), der Kölner Philharmonie, der Tivoli Concert Hall, dem Théâtre des Abbesses in Paris, der Fundación Juan March in Madrid und Marianischer-Saal in Luzern. Weiter weg haben sie in getourt China und Argentinien.

Das Trio Isimsiz sind Fellows im Guildhall. Sie haben mit Anthony Marwood, Krysztof Chorzelski, Richard Lester und Aleksander Madzar zusammengearbeitet und besuchten die IMS Preußenbucht, in Zusammenarbeit mit Ferenc Rados. Während des Studiums absolvierte das Trio Residenzen am Banff Centre in Kanada, Jeunesse Musicales Chamber Music, Deutschland und Mozarteum, Salzburg, und nahm an Meisterkursen bei András Schiff, Steven Isserlis, Menahem Pressler, Thomas Riebl, Wolfgang Reddick, dem Gould Piano Trio teil , Belcea und Takács Quartett. Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Aufführungen in der Schubertiade des Aldeburgh Festivals, in der Wigmore Hall, im Kettle’s Yard, im Jersey Arts Centre, im Beethoven-Haus Bonn und bei den Ettlingen Schlosskonzerten, die im SWR Rundfunk ausgestrahlt wurden, sowie Beethovens Tripelkonzert bei ihrem Debüt mit dem Philharmonia Orchestra beim Brighton Festival. Nach ihrer Debütaufnahme von Brahms, Takemitsu und Beethoven veröffentlichten sie im September 2020 ihre zweite CD für Rubicon mit Werken von Fauré, Schubert und Brahms folgen einem beeindruckenden Debüt”.

In den kommenden Spielzeiten freut sich das Trio auf Recitals in Großbritannien und Deutschland sowie auf einen neuen Auftrag von Francisco Coll, der in Spanien uraufgeführt wird. Alle drei Mitglieder des Trios Isimsiz sind einzeln sehr erfolgreich. Erdem Misirlioglu war Konzert-Finalist beim BBC Young Musician Wettbewerb 2008, Pablo Hernán Benedí ist Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova gegründet wurde, und Michael Petrov vertrat Großbritannien in der European Concert Halls Organization Rising Star Series.

Pablo Hernán Benedí wurde 1991 in Madrid geboren. Er studierte am C.I. Padre Antonio Soler Konservatorium in San Lorenzo de El Escorial und an der GSMD mit David Takeno. 2010 wurde Pablo Mitglied des Chiaroscuro Quartet, das von Alina Ibragimova, Emilie Hornlund und Claire Thirion gegründet wurde und an bedeutenden Konzertsälen in ganz Europa auftritt. Die Debütaufnahme des Quartetts wurde 2011 mit großem Beifall der Kritiker veröffentlicht.

Michael Petrov wurde 1990 in Bulgarien geboren. Er studierte an der Yehudi Menuhin School und an der GSMD bei Louise Hopkins und gewann 2014 die Goldmedaille. In den zwei Jahren debütierte er mit dem Philharmonia, Royal Philharmonic, Bournemouth Symphony und English Chamber Orchestra. 2014/15 gab er im Rahmen seiner Nominierung durch das Barbican Center als ECHO Rising Star Recitals in großen Konzertsälen in ganz Europa.

Erdem Misirlioglu wurde 1989 in Suffolk geboren. Er studierte bei Mark Fielding an der Junior GSMD und seit 2008 bei Martin Roscoe und Ronan O’Hora an der GSMD. 2008 war er Konzert-Finalist beim BBC Young Musicians Competition und spielte Rachmaninovs Rhapsody on a Theme of Paganini mit dem BBC National Orchestra of Wales. Vor kurzem gewann er den 1. Preis beim Intercollegiate Piano Competition der Beethoven Piano Society of Europe.

Viviane Hagner fotografiert vonTimm Kölln

Viviane Hagner

Die in München geborene Geigerin Viviane Hagner, hoch gelobt für ihr außergewöhnliches musikalisches Gespür, ist als Orchestersolistin, Rezitalistin und Kammermusikerin weltweit sehr gefragt.

Seit ihrem internationalen Debüt im Alter von zwölf Jahren ist Hagner für ihre intelligenten Interpretationen und ihren wunderbaren, substanziellen Klang bekannt geworden. Sie trat unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem New York Philharmonic, dem Cleveland Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig und den Münchner Philharmonikern auf.

Hagners eindrucksvolle Saison 2019-2020 führt sie durch Europa und Nordamerika, unter anderem mit Mendelssohns Violinkonzert in d-Moll mit der Deutschen Stiftung Musikleben in Hamburg, Bergs Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic und dem Dirigenten Markus Stenz sowie Unsuk Chins Violinkonzert mit Vancouver Symphony unter der Leitung von Otto Tausk. Im Februar geht Hagner mit der Camerata Salzburg auf Italien-Tournee, wo sie in so bedeutenden Konzertsälen wie dem Teatro di San Carlo in Neapel und dem Teatro Communale di Modena Mozarts Violinkonzert Nr. 5 und Schuberts Rondo in A-Dur spielen wird.  Als Kammermusikerin tritt Hagner in dieser Saison beim Lammermuir-Festival und bei der Villa Music sowie bei einem Rezital mit Nicole Hagner in Winnenden auf.

Viviane Hagner fördert und spielt auch leidenschaftlich gern neue, unentdeckte Musik. Sie hat sich für Werke von Sofia Gubaidulina, Karl Amadeus Hartmann und Witold Lutoslawski eingesetzt. Im Jahr 2002 brachte sie mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin und Kent Nagano Unsuk Chins Violinkonzert zur Uraufführung. Kürzlich war Hagner mit der asiatischen Erstaufführung von Anders Hillborgs zweitem Violinkonzert mit dem Seoul Philharmonic Orchestra zu erleben.

 

Claire Huangci fotografiert von MateuszZahora

Claire Huangci

Die junge Pianistin Claire Huangci, Gewinnerin des ersten Preises sowie des Mozartpreises beim Concours Géza Anda 2018, zieht ihr Publikum durch „glitzernde Virtuosität, gestalterische Souveränität, hellwache Interaktion und feinsinnige Klangdramaturgie“ (Salzburger Nachrichten) in den Bann. Von einem unbändigen Forschergeist beseelt beweist sie ihre Wandlungsfähigkeit mit einem ungewöhnlich breiten Repertoire von Bach und Scarlatti über die deutsche und russische Romantik bis hin zu Bernstein, Gulda oder Corigliano.

In Solorezitalen und als Partnerin internationaler Orchester konzertierte Claire Huangci bereits in bedeutenden Konzertsälen wie der Carnegie Hall New York, der Suntory Hall Tokyo, dem NCPA Beijing, der Philharmonie de Paris, dem Gasteig München, dem Gewandhaus Leipzig, der Elbphilharmonie Hamburg und der Franz Liszt Akademie Budapest sowie auf renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, dem Verbier Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Rheingau Musik Festival oder dem Klavierfestival Ruhr. Orchester wie das Mozarteumorchester Salzburg, das Radio-Sinfonieorchester Stuttgart, das Tonhalle-Orchester Zürich, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das China Phil-harmonic Orchestra und das Vancouver Symphony Orchestra, sowie Dirigenten wie Sir Roger Norrington, Eva Ollikainen, Mario Venzago, Cornelius Meister und Elim Chan zählten dabei zu ihren geschätzten Partnern.

Zum Saisonstart 2020/21 beeindruckte sie durch ihre packende Interpretation der Lisztschen Transkription von Beethovens 6. Symphonie, die sie anlässlich des Beethovenjahres vielerorts aufführte, unter anderem für das Rheingau Musikfestival in dessen Zusammen-arbeit mit der Streamingplattform MagentaMusik 360 sowie beim Klavierfestival Ruhr, wo sie das Werk mit der 7. Symphonie paarte. Nach Auftritten im Klavierduo mit Alexei Volodin an der Elbphilharmonie Hamburg, sowie mit ihrem Trio Machiavelli anlässlich dessen neuer CD, gehören zu den Highlights im Herbst 2020 ihre Solorezitale im Großen Saal der Berliner Philharmonie und der Elbphilharmonie Hamburg. Ein wichtiges Rezital-Debüt steht zudem im Frühjahr in ihrer Heimat in der „Great Performers Series“ am Lincoln Center New York an. Orchesterengagements führen sie unter anderem zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken, dem Museumsorchester Frankfurt und zum Slovak Philharmonic Orchestra. Das Nordic Chamber Orchestra leitet sie vom Klavier aus mit Konzerten von Mozart und Chopin.

Gestartet hatte Claire Huangci ihre internationale Karriere bereits im Alter von neun Jahren mit Konzertauftritten und Wettbewerbserfolgen. Wichtige Impulse erhielt sie von ihren Lehrern Eleanor Sokoloff und Gary Graffman am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia, bevor sie 2007 zu Arie Vardi nach Hannover wechselte. Besonders als ausdrucksstarke Chopin-Interpretin fiel sie zu Beginn ihrer künstlerischen Laufbahn auf, nicht zuletzt durch erste Preise bei den Chopin-Wettbewerben in Darmstadt und Miami (2009/2010). Zudem gewann sie als jüngste Teilnehmerin den 2. Preis beim Internationalen ARD Musikwettbewerb 2011.

Nach der Debüt-CD mit Solowerken von Tschaikowsky und Prokofjew und einem Doppel-album mit Scarlatti-Sonaten (Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie „Editor’s Choice“ des Magazins Gramophone) erschienen 2017 Claire Huangcis vielgelobte Einspielung der Nocturnes von Chopin und 2018 die kompletten Préludes von Sergej Rachmani-now. Auf Aufnahmen von Beethovens Violinkonzert in der Klavierfassung sowie der Fanta-sie für Klavier und Orchester von Schubert/Kabalewski mit dem RSO Wien folgte im Herbst 2019 ihr Orchester-Album mit der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken unter Shiyeon Sung, eine Einspielung der frühen Klavierkonzerte von Chopin und Paderewski. Im Sommer 2020 legte sie mit ihrem Trio Machiavelli ihr erstes Kammermusikalbum mit In-terpretationen von Ravels Klaviertrio sowie Chaussons Klavierquartett vor: „eine insge-samt beglückende Neuaufnahme (…) herrlich transparent, zugleich expressiv.“ (BR Klassik).

Jean-Selim Abdelmoula fotografiert von Kaupo Kikkas

Jean-Sélim Abdelmoula

“Not only is Jean-Sélim Abdelmoula a fine pianist with great sensitivity and imagination, he’s also a major talent in composition. When he plays Bach, Chopin and Schubert, he does it with a composer’s understanding.”
– Sir András Schiff

“An uncommonly poetic musician”
– The New York Times

Jean-Sélim Abdelmoula, geboren 1991, ist ein Schweizer Pianist und Komponist. Als Solist trat er bereits u.a. in der Tonhalle Zürich, dem Palau de la Música in Barcelona, der Koerner Hall in Toronto, dem Bremen Sendesaal, der Carnegie Hall in New York, der Royal Festival Hall sowie der Barbican Hall in London auf. Verschiedene wichtige Festivals wie die Ittinger Pfingstkonzerte, das Luzern Festival und Prussia Cove Open Chamber Music luden ihn ein sowie das Banff Artist in Residence Program. Sowohl für sein Klavierspiel als auch für seine Kompositionen erhielt Jean-Sélim Abdelmoula verschiedene Preise, u.a. den Prix culturel de la Fondation Leenaards, die ersten Preise des Concours d’Interprétation Musicale de Lausanne und der Edvard Grieg International Composer Competition. 2014/15 ist er Mitglied der Rebanks Family an der Glenn Gould School in Toronto und trat damit mehrmals in Kanada auf. Außerdem ist er Träger des renommierten Guildhall Wigmore Recital Prize und des Bostoner Lili Boulanger Memorial Fund Award 2018. András Schiff lud ihn für seine Reihe Building Bridges in der Saison 2015/16 mit Konzerten in Berlin, Frankfurt, Zürich, New York, Schumannfest Düsseldorf und Palais des Beaux-Arts in Brüssel ein.

Seine Werke werden regelmäßig aufgeführt, u.a. von Musikern wie Heinz Holliger, Antje Weithaas, Patricia Kopatchinskaja, Sylvia Nopper, Gilles Colliard und Einar Steen-Nokleberg, sowie von Ensembles wie dem Orchestre de Chambre de Toulouse, den Swiss Chamber Soloists, der Camerata Bern, dem Zürcher Kammerorchester und dem Ensemble Séquence.

Seine Begeisterung für das Kino führte zur Zusammenarbeit mit zahlreichen Regisseuren. Neben anderen Projekten schrieb er den Soundtrack für den Film Chasse à l’âne von Maria Nicollier, der für den offiziellen Wettbewerb beim Festival in Locarno ausgewählt und beim London Film Festival 2011 mit dem Preis für den besten Kurzfilm ausgezeichnet wurde. Für den Film Love After Sunrise von Hadi Ghandour schrieb er ebenfalls die Musik. Dieser Film gewann Preise beim Los Angeles International New Wave Festival und beim Norwich Festival.

Er studierte bis 2010 Klavier bei Christian Favre an der HEMU Lausanne und anschließend Kammermusik an der Guildhall School of Music and Drama in London bei dem Pianisten Ronan O’Hora. Derzeit studiert er Komposition bei Julian Anderson. Er besuchte Meisterkurse bei Ferenc Rados, Andras Schiff, Denes Varjon, Mitsuko Uchida, Imogen Cooper, Stephen Hough, Angela Hewitt, Richard Goode und Leon Fleisher, im Bereich Komposition arbeitete er mit Heinz Holliger und George Benjamin. Ab September 2018 wird Jean- Sélim einer der beiden Studenten des Sir Andras Schiff Performance Programme für junge Pianisten n der Kronberg Akademy in Deutschland sein.

Mariana Popova

Ihr besonderes Interesse am musikalischen Dialog brachte die deutsch-bulgarische Pianistin Mariana Popova neben ihrer solistischen Tätigkeit schon früh zur intensiven Beschäftigung mit den Bereichen der Klavierkammermusik und der Liedbegleitung. Mariana Popovas Konzerttätigkeit führt sie inzwischen bereits in fast alle europäischen Länder, nach China, Russland und in die USA. Als Liedbegleiterin, Kammermusikerin und Solistin erhielt sie Einladungen zum Summit Music Festival in New York, zum Aarhus Festival für Neue Musik (Dänemark), zum Varna Summer (Bulgarien), zu den Heures Musicales de Biot (Frankreich), Castelló Festival (Spanien) oder zu den Hamburger Klangwerktagen und den Schwetzinger Festspielen. In einer eigenen, zum Schumann-Jahr 2010 konzipierten Hamburger Liederabendreihe führte die Pianistin gemeinsam mit acht Gesangpartnern die zentralen Liedkompositionen Robert und Clara Schumanns auf. Es liegen unterschiedliche CD-Produktionen vor, außerdem entstanden zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Bulgarien (BNT), Deutschland (NDR,SWR,MDR) und Frankreich (Radio France). Im Sommer 2012 spielte Mariana Popova im Auftrag des Deutschen Auswärtigen Amtes anlässlich der deutschen Ostseerats-Präsidentschaft eine CD mit Liedkompositionen aus allen Ostseeländern ein.

Mariana Popova studierte Klavier bei Evgeni Koroliov und Kammermusik bei Niklas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. An der Franz Liszt Musikhochschule Weimar studierte sie Liedgestaltung bei Karl-Peter Kammerlander. Wesentliche künstlerische Anregungen erhielt sie noch von Lehrern wie Oxana Yablonskaya, Dalton Baldwin, Bruno Canino, Gernot Kahl und Menahem Pressler. Zu den wichtigsten internationalen Wettbewerbserfolgen, die die junge Pianistin erzielte, gehörten Preise beim Wettbewerb „Maria Canals“ in Barcelona/Spanien, beim „Köster-Klassik- Kammermusikwettbewerb” und beim „Elise-Meyer-Wettbewerb“ in Hamburg, sowie mit der Sopranistin Lini Gong beim „Concours International de Musique de Chambre“ in Lyon/Frankreich. Beim internationalen Brahms-Liedwettbewerb in Pörtschach / Österreich erspielte sie 2010 gemeinsam mit der Mezzosopranistin Judith Thielsen den 2.Preis sowie den Sonderpreis für zeitgenössisches Lied. Zudem war Mariana Popova Stipendiatin der Oscar-und-Vera- Ritter- Stiftung, der Budge-Stiftung, der Yehudi Menuhin Förderung sowie der französischen Schlumberger-Stiftung.

Mariana Popova war Klavierbegleiterin auf Gesangs-Meisterkursen von Brigitte Fassbaender, Reri Grist, Angela Denoke, Margreet Honig, Edda Moser und Robert Holl. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte für Vokalbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Jahr 2013 war Mariana Popova erstmals Gastdozentin für Liedinterpretation am Shanghai Conservatory / China.

Boglárka Pecze

Boglárka Pecze, 1986 in Ungarn geboren, fing mit neun Jahren an Klarinette zu spielen. Bis 2004 besuchte sie das staatliche Konservatorium für Musik, Tanz und Malerei in Pécs, seit 2005 lebt sie in Deutschland.

Sie studierte bei Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck und war 2009/2010 Stipendiatin bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie Frankfurt, wo sie ein Aufbaustudium im Bereich neue Musik bei Nina Janßen absolvierte.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, des Stockhausen Preises 2010 und 2011, des DAAD-Preises 2011 sowie Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs 2013. Zahlreiche Solo- und Kammermusikauftritte führten Boglárka Pecze bereits durch Europa, Asien und die USA.
So konzertierte sie z.B. beim Contemporary Music Festival Huddersfield, den Salzburger Festspielen sowie beim Internationalen Musikfestival Shanghai.

In den vergangenen Jahren war sie u.a. bei Ensemble Modern, Ensemble Linea und Ensemble Resonanz zu Gast.
Ihre Arbeit ist geprägt durch eine regelmäßige und intensive Zusammenarbeit mit Komponisten, wie Helmut Lachenmann, Peter Eötvös, Johannes Maria Staud, Marton Illés und Georges Aperghis. Zudem wirkte sie bereits bei zahlreichen Uraufführungen mit.

Mit ihrem selbstgegründeten Trio Catch gewann sie den Hermann und Milena Ebel Preis 2012, den Berenberg Kulturpreis 2014.
Für die Saison 2015/16 ist das Trio von der European Concert Hall Organisation für die Reihe “Rising Stars” nominiert und wird in den wichtigsten Konzerthäusern Europas auftreten.
Die Debüt CD des Trio Catch erschien beim Label col legno.

Lisa Florentine Schmalz

Die 1991 in Kiel geborene Lisa Florentine Schmalz arbeitet als Solistin vor allem in den Bereichen Oper und Oratorium. In ihrer Arbeit sucht sie nach einer offenen und zeitgemäßen Form des klassischen Gesanges und der szenischen Darstellung, insbesondere im Bereich des Musiktheaters.

Engagements brachten sie als Solistin an klassische Bühnen wie das Theater Kiel, das Theater Bremen, das Nationaltheater Mannheim und in die opera stabile der Hamburgischen Staatsoper. Immer wieder arbeitet sie darüber hinaus als Darstellerin an Schnittstellen von anderen performativen Kontexten und im des Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters. Dabei war und ist sie auf Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, Kampnagel und dem Lichthof Theater zu sehen. Ihr großes Interesse gilt hierbei besonders der Arbeit mit jungen Regisseur*innen. Beruflich eng verbunden ist sie Benjamin van Bebber, Martin Mutschler und Vendula Nováková. Zu den wichtigen gesungenen Rollen gehören unter anderem jeweils die Titelpartien in Händel’s Alcina (2018), Hartmann’s Simplicius Simplicissimus (2018), sowie die Hauptrolle in Ethel Smyth’s The Wreckers (2019).

Neben dem Musiktheater führte ihre rege solistische Konzerttätigkeit sie unter anderem in die Laeiszhalle Hamburg,die Essener Philharmonie, das Konzerthaus Freiburg und in das Kieler Schloss, sowie nach Italien und Österreich mit Orchestern wie der Camerata Hamburg, den Symphonikern Hamburg, den Bremer Philharmonikern, der Jenaer Philharmonie, den Kieler Philharmonikern, der Camerata Kiel, oder dem Elbipolis Orchester. 2018 war sie als Solistin in Konzerten mit Bach’s Magnificat (Dirigent: Thomas Hengelbrock) und Mozart’s Exsultate jubilate (Dirigent: Christoph-Mathias Mueller) zu hören. Neben den Oratorienpartien ihres Fachs, unter anderem von Bach, Haydn, Händel und Mozart, und der Partizipation in Ensembles, wie dem Balthasar Neumann Chor, gilt ihr Augenmerk im Konzertbereich der zeitgenössischen Musik. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf ihrem Kammermusiktrio mit der Pianistin Mariana Popova und der Klarinettistin Boglárka Pecze.

Die Spielzeit 2019/20 umfasst, neben einer Reihe von Konzerten u.a. im Michel (Leitung: Christoph Schoener), Produktionen u.a. am Thalia Theater (Regie: von Elsa Sophie Jach), am Theater Kiel (Regie: Jörg Diekneite), im Lichthof Theater Hamburg (Regie: Kerstin Steeb) und auf Kampnagel (Regie: Benjamin van Bebber).

Ihr Studium, welches sie im Sommer 2018 mit dem Master Oper abschloss, absolvierte sie an den Musikhochschulen in Zürich und Hamburg. Mit Michaela Kaune, in deren Klasse Lisa Florentine zuletzt studierte, verbindet sie auch nach ihrem Studium eine enge Zusammenarbeit. Meisterkurse bei KS. Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Christiane Iven bereicherten ihre Ausbildung. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Claussen- Simon-Stiftung und Preisträgerin des Mozart- Wettbewerbs der Absalom- Stiftung sowie des Masefield- Wettbewerbs der A. Töpfer Stiftung und gewann im Mai 2017 den 1. Preis beim Elise-Meyer Wettbewerb. Rundfunk- und CD Aufnahmen dokumentieren Lisa Florentines Schaffen. Ende 2019 erschien eine erste solistische CD Aufnahme der Sopranistin mit Ersteinspielungen französischer Barockkantaten.

Im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der Künstlerin Pauline Jacob wirkte sie 2020 jüngst in ihrer Hörspielproduktion für den WDR mit.

Tora Augestads

Tora Augestads Vielseitigkeit inspiriert Komponisten, Regisseure und Dirigenten. Mit von ihr in Auftrag gegebenen Kompositionen und in ihren verschiedenen Ensembles sucht sie stets nach künstlerischem Austausch und neuen Herausforderungen. Dabei weiß sie darstellerisch zu überzeugen und ihre vokalen Fähigkeiten, die eine Einordnung in gängige Stimmfächer sprengen, klug einzusetzen.

Die 1979 in Bergen geborene Sängerin und Schauspielerin studierte sowohl klassische Musik als auch Jazzgesang und widmete sich dabei intensiv dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Studienaufenthalte in Berlin und München nutzte sie für die Auseinandersetzung mit deutscher Musik, ehe sie ihr Hauptfach Kabarettgesang an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo abschloss.

Tora Augestad ist regelmäßiger Gast in ihrer Heimat Norwegen und in ganz Europa und teilt das Podium mit Partnern wie dem Ensemble Modern (Weills „Die Dreigroschenoper“), Oslo Philharmonic Orchestra (Schönbergs „Pierrot Lunaire“, Weills „Sieben Todsünden“), NRK Norwegian Radio Orchestra (Hillborgs „…lontana in sonno…“), Ensemble Contrechamps (Gardners „No Thanks“), Klangforum Wien (Griseys „Quatre chants pour franchir le seuil“), Remix Ensemble (Berios „Folksongs“), Finnish Chamber Orchestra (Paus’ „Hate Songs“), NDR Elbphilharmonie Orchester (Widmanns „Dunkle Saiten“), den Bamberger Symphonikern, dem Gürzenich-Orchester Köln (Manourys „Lab.Oratorium“), dem Bergen Philharmonic Orchestra (Hellstenius „As if the law is everything“) und dem Stavanger Symphony Orchestra. Beim Bergen International Festival brachte sie 2015 die von ihr beauftragte Oper „Adam & Eve“ von Cecilie Ore erfolgreich zur Uraufführung.

Zu einer Konstante in ihrem künstlerischen Leben hat sich Tora Augestads Zusammenarbeit mit dem Schweizer Regisseur Christoph Marthaler entwickelt, die 2010 mit der Uraufführung von Beat Furrers Wüstenbuch in Basel begann. Auf Marthalers My Fair Lady“-Replik „Meine faire Dame“ 2012 am Theater Basel mit Gastspielen in Neapel, Avignon, Edinburgh und Paris folgten die Verdi-Hommage „Lo Stimolatore Cardiaco“ in Basel und die Händel-Produktion SALE am Opernhaus Zürich. Der musikalisch facettenreiche szenische Liederabend „King Size“ tourte u.a. nach Hamburg, Zagreb, Prag, Moskau, Genf, Turin, Rotterdam, Bergen, London (Royal Opera House), Santiago de Chile, Sao Paulo und Jerusalem. „Letzte Tage. Ein Vorabend“ kam 2013 bei den Wiener Festwochen, dem Festival d’Automne Paris und 2014 an der Staatsoper Berlin zur Aufführung. Die an der Volksbühne Berlin entstandene „Tessa Blomstedt gibt nicht auf“ war 2016 in Mexiko zu Gast; 2016/17 war Tora Augestad an der Volksbühne mit „Hallelujah“ und „Bekannte Gefühle, Gemischte Gesichter“ zu erleben. 2017 folgte „Mir nämeds uf ois“ am Schauspielhaus Zürich und 2018 die Charles Ives-Hommage „Universe, Incomplete“ bei der RuhrTriennale, wofür sie 2019 zur Sängerin des Jahres von der Opernwelt nominiert wurde.

2004 gründete Tora Augestad mit renommierten Musikern der norwegischen Jazzszene das Ensemble MUSIC FOR A WHILE. Nach Veröffentlichung der ersten gemeinsamen CD „Weill Variations“ wurde die Sängerin 2008 mit dem begehrten Lotte-Lenya-Preis ausgezeichnet. 2012 erschien das Album Graces that refrain und 2014 die CD „Canticles of Winter“. Das Ensemble war u. a. beim Kurt Weill Fest Dessau, Bergen International Festival, Beethovenfest Bonn, den Dresdner Musikfestspielen, den Händelfestspielen Halle, beim Musikfest Stuttgart und beim Kissinger Sommer zu Gast. Ihr Trio BOA (Klarinette, Cello, Gesang) veröffentlichte 2013 das Debüt-Album „mOOn Over tOwns“ und konzertierte beim Ultima Festival Oslo, im Radialsystem Berlin, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern. 2016 veröffentlichte sie mit „Rumi Songs“ ihre erste CD bei ECM. 2018 folgte ihre Solo-CD „Portraying Passion“ (LAWO Classics, Oslo Philharmonic) mit Werken von Weill, Ives und Paus, die für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert sowie von Fono Forum und vom Magazin Opernwelt zum Star/zur CD des Monats gewählt wurde. 2019 erhielt die Einspielung außerdem den Spellemannprisen, das norwegische Pendant zum US-amerikanischen Grammy. Seit 2019 ist ihre neueste CD DIALOGUES (Grappa) erhältlich.

In der Saison 2020/21 ist Tora Augestad erneut beim Gürzenich-Orchester im Rahmen eines Neujahrskonzerts mit Joshua Weilerstein an der Kölner Philharmonie und beim Oslo Philharmonic Orchestra mit Reinbert de Leeuws „Im wunderschönen Monat Mai“ anlässlich des Eröffnungsfestivals des neuen Munch Museums Oslo zu Gast. Mit dem Händelprogramm „As on a Sunshine Summers Day“ konzertiert sie mit der Lautten Compagney Berlin in der Mercatorhalle Duisburg. Mit Marthalers „King Size“ gastiert sie u. a. am Théâtre Les Celestins Lyon und am Landestheater Bregenz.

Tora Augestad war 2015-2020 Künstlerische Leiterin des Hardanger Music Festivals in Norwegen. 2015 wurde sie für den Nordic Council Music Prize, den wichtigsten Kulturpreis in Skandinavien, nominiert und 2018 als Performer of the Year von der Norwegischen Komponistengesellschaft geehrt.

Elsbeth Moser

Die in Bern geborene Akkordeonistin und außerordentlich erfolgreiche Pädagogin zählt zu den herausragenden Künstlern auf ihrem Instrument. Sie studierte Akkordeon und Klavier am Berner Konservatorium und an der Musikhochschule in Trossingen. 1983 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik und Theater Hannover berufen. Elsbeth Moser bekam 1998 eine Ehrenprofessur von der Musikhochschule Tianjing, darüber hinaus ist sie Gastprofessorin am Shanghai Conservatory of Music und an der Universität Pula (Kroatien).

Elsbeth Moser ist Pädagogin mit Leib und Seele! Viele ihrer Student(inn)en und Absolvent(inn)en erzielten auf internationalem Podest sowohl solistisch wie kammermusikalisch Preise. Mit Stolz kann sie heute sehen, wie einige von ihnen selbst als Professoren an Musikhochschulen aktiv und erfolgreich sind oder  wunderbare musikalische Laufbahnen eingeschlagen haben. Zurzeit erarbeiten Elsbeth Moser und ihre Klasse zusammen mit Lajos Rovatkay das gesamte „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach.

Elsbeth Moser, die mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet wurde (1. Preise in Evian und Annemasse 1969 bzw. 1972, Bernhard-Sprengel-Preis der Stadt Hannover 1979), erhielt 1997 vom Bundespräsidenten Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz für ihre Verdienste um die Etablierung des Akkordeons als Konzertinstrument.

Den internationalen Durchbruch brachte ihr Gidon Kremers Einladung nach Lockenhaus, wo sie zusammen mit David Geringas und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Mario Venzago die „Sieben Worte“ von Sofia Gubaidulina zur westlichen Erstaufführung brachte. Dieses mittlerweile zu ihrem ständigen Repertoire gehörende Werk spielte sie in der Folge mit anderen großen Cellisten wie Maria Kliegel, Karine Georgian, Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Vladimir Toncha und Torleif Tedeen, begleitet u. a. durch das Züricher Kammerorchester, die Kremerata Baltica, das Chamber Orchestra of Europe und das Münchner Kammerorchester. Mit Sofia Gubaidulina, die ihr das Trio „Silenzio“ widmete, verbindet Elsbeth Moser eine tiefe Freundschaft.

Die Akkordeonistin war u. a. Gast bei den Festivals Lockenhaus, Sigulda, Holland, Les Museiques (Basel), Riffelalp (Zermatt, Schweiz), Rheingau, Melos Ethos und „2Tage–2Nächte“ in Odessa (Ukraine). Sie ist Mitbegründerin des Quintetts „that“, für das Sofia Gubaidulina, Vinko Globokar, Nikolaus A. Huber u. a. Auftragswerke komponierten. Konzertreisen führten sie in viele Länder der Welt: Mit ihrem langjährigen Partner Nicolas Altstaedt reiste sie, eingeladen vom Goethe-Institut, von Bagdad bis Kairo.

Ihre zusammen mit Boris Pergamenschikow eingespielte Aufnahme bei ECM von Werken Sofia Gubaidulinas erhielt den „Stern des Monats mit Referenzwert“ der Zeitschrift Fonoforum. Im Sikorski Verlag ist ihr Buch „Das Knopfakkordeon C-Griff, ein systematischer Weg“ erschienen.

Kathrin Rabus

Kathrin Rabus studierte in Basel bei Sandor Zöldy, in Tel Aviv bei Pjotr Bondarenko und in New York bei der berühmten Geigenpädagogin Dorothy DeLay.

Meisterkurse bei Nathan Milstein, Henryk Szeryng und Gidon Kremer rundeten ihre künstlerische Ausbildung ab. Ein entscheidender Meilenstein ihrer internationalen Karriere war der 1. Preis der Bundesauswahl Podium junger Solisten im Jahre 1979, gefolgt vom Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga im Jahre 1987.

Kathrin Rabus ist seit 1988 erste Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie, wobei sie sich als erste Frau in einem deutschen Rundfunksymphonieorchester diese Position erspielte. Sie ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival, in Lockenhaus (Österreich), in Kuhmo (Finnland), in Kurashiki (Japan) und beim Jerusalem Chamber Music Festival. Sie hat eine Reihe von CDs eingespielt, u.a. als Kammermusikpartnerin von Gidon Kremer (bei Philips: Haydn, “Die sieben letzten Worte” und Schnittke, Klavierquintett) und wurde 1999 mit dem renommierten ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie Kammermusik geehrt. Im gleichen Jahr wurde sie außerdem Geigerin des Kandinsky Streichtrios.Besondere Anregungen erhielt sie durch Andras Schiff, in dessen Ensemble “Capella Andrea Barca” sie regelmäßig musiziert.

Als Solistin trat sie u.a. mit Bartok 2. Violinkonzert unter Michael Gielen, Schumann Violinkonzert unter Berhard Klee sowie Schumann Fantasie unter Heinz Holliger auf.

Ein starkes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik: so spielte sie z.B. die Uraufführung von “Silenzio” von Sofia Gubaidulina (ebenfalls auf CD bei Naxos) sowie die Ersteinspielung des Violinkonzerts von Daniel Schnyder unter dem Dirigat von Kristjan Järvi (Enja Records).

Kathrin Rabus ist künstlerische Leiterin des Arte Ensembles, einer Kammermusikvereinigung aus Solisten der NDR Radiophilharmonie, die u.a. mit Dominique Horwitz und Herbert Feuerstein auftritt.

Die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt der Künstlerin ebenso am Herzen: ihre Lehr- und Dozententätigkeit führte sie zum Bundesjugendorchester, zur Japanischen Kammermusik- und Orchesterakademie Toyama, zur Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals, zur Villa Musica Mainz und zur Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Veranstaltungen

KONZERTSTREAM – Alina Pogostkina & Philharmonisches Orchester Heidelberg

KONZERTSTREAM – Alina Pogostkina & Maximilian Hornung

KONZERTSTREAM – Melodram-Nacht mit Fellows der Lied Akademie

KONZERTSTREAM – Jonas Palm solo

Sarah Christian und Maximilian Hornung

KONZERTSTREAM – Sarah Christian und Maximilian Hornung spielen Jörg Widmanns Heidelberger Duos

STREAM – Jörg Widmann: Quartettwerkstatt – Öffentliche Proben

KONZERTSTREAM – Jörg Widmann: Quartettwerkstatt – Konzert