Künstler

Mariana Popova

Ihr besonderes Interesse am musikalischen Dialog brachte die deutsch-bulgarische Pianistin Mariana Popova neben ihrer solistischen Tätigkeit schon früh zur intensiven Beschäftigung mit den Bereichen der Klavierkammermusik und der Liedbegleitung. Mariana Popovas Konzerttätigkeit führt sie inzwischen bereits in fast alle europäischen Länder, nach China, Russland und in die USA. Als Liedbegleiterin, Kammermusikerin und Solistin erhielt sie Einladungen zum Summit Music Festival in New York, zum Aarhus Festival für Neue Musik (Dänemark), zum Varna Summer (Bulgarien), zu den Heures Musicales de Biot (Frankreich), Castelló Festival (Spanien) oder zu den Hamburger Klangwerktagen und den Schwetzinger Festspielen. In einer eigenen, zum Schumann-Jahr 2010 konzipierten Hamburger Liederabendreihe führte die Pianistin gemeinsam mit acht Gesangpartnern die zentralen Liedkompositionen Robert und Clara Schumanns auf. Es liegen unterschiedliche CD-Produktionen vor, außerdem entstanden zahlreiche Rundfunk- und Fernsehaufnahmen in Bulgarien (BNT), Deutschland (NDR,SWR,MDR) und Frankreich (Radio France). Im Sommer 2012 spielte Mariana Popova im Auftrag des Deutschen Auswärtigen Amtes anlässlich der deutschen Ostseerats-Präsidentschaft eine CD mit Liedkompositionen aus allen Ostseeländern ein.

Mariana Popova studierte Klavier bei Evgeni Koroliov und Kammermusik bei Niklas Schmidt an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. An der Franz Liszt Musikhochschule Weimar studierte sie Liedgestaltung bei Karl-Peter Kammerlander. Wesentliche künstlerische Anregungen erhielt sie noch von Lehrern wie Oxana Yablonskaya, Dalton Baldwin, Bruno Canino, Gernot Kahl und Menahem Pressler. Zu den wichtigsten internationalen Wettbewerbserfolgen, die die junge Pianistin erzielte, gehörten Preise beim Wettbewerb „Maria Canals“ in Barcelona/Spanien, beim „Köster-Klassik- Kammermusikwettbewerb” und beim „Elise-Meyer-Wettbewerb“ in Hamburg, sowie mit der Sopranistin Lini Gong beim „Concours International de Musique de Chambre“ in Lyon/Frankreich. Beim internationalen Brahms-Liedwettbewerb in Pörtschach / Österreich erspielte sie 2010 gemeinsam mit der Mezzosopranistin Judith Thielsen den 2.Preis sowie den Sonderpreis für zeitgenössisches Lied. Zudem war Mariana Popova Stipendiatin der Oscar-und-Vera- Ritter- Stiftung, der Budge-Stiftung, der Yehudi Menuhin Förderung sowie der französischen Schlumberger-Stiftung.

Mariana Popova war Klavierbegleiterin auf Gesangs-Meisterkursen von Brigitte Fassbaender, Reri Grist, Angela Denoke, Margreet Honig, Edda Moser und Robert Holl. Seit 2007 ist sie Lehrbeauftragte für Vokalbegleitung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Im Jahr 2013 war Mariana Popova erstmals Gastdozentin für Liedinterpretation am Shanghai Conservatory / China.

Boglárka Pecze

Boglárka Pecze, 1986 in Ungarn geboren, fing mit neun Jahren an Klarinette zu spielen. Bis 2004 besuchte sie das staatliche Konservatorium für Musik, Tanz und Malerei in Pécs, seit 2005 lebt sie in Deutschland.

Sie studierte bei Reiner Wehle an der Musikhochschule Lübeck und war 2009/2010 Stipendiatin bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie Frankfurt, wo sie ein Aufbaustudium im Bereich neue Musik bei Nina Janßen absolvierte.

Sie ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe, des Stockhausen Preises 2010 und 2011, des DAAD-Preises 2011 sowie Stipendiatin des Deutschen Musikwettbewerbs 2013. Zahlreiche Solo- und Kammermusikauftritte führten Boglárka Pecze bereits durch Europa, Asien und die USA.
So konzertierte sie z.B. beim Contemporary Music Festival Huddersfield, den Salzburger Festspielen sowie beim Internationalen Musikfestival Shanghai.

In den vergangenen Jahren war sie u.a. bei Ensemble Modern, Ensemble Linea und Ensemble Resonanz zu Gast.
Ihre Arbeit ist geprägt durch eine regelmäßige und intensive Zusammenarbeit mit Komponisten, wie Helmut Lachenmann, Peter Eötvös, Johannes Maria Staud, Marton Illés und Georges Aperghis. Zudem wirkte sie bereits bei zahlreichen Uraufführungen mit.

Mit ihrem selbstgegründeten Trio Catch gewann sie den Hermann und Milena Ebel Preis 2012, den Berenberg Kulturpreis 2014.
Für die Saison 2015/16 ist das Trio von der European Concert Hall Organisation für die Reihe “Rising Stars” nominiert und wird in den wichtigsten Konzerthäusern Europas auftreten.
Die Debüt CD des Trio Catch erschien beim Label col legno.

Lisa Florentine Schmalz

Die 1991 in Kiel geborene Lisa Florentine Schmalz arbeitet als Solistin vor allem in den Bereichen Oper und Oratorium. In ihrer Arbeit sucht sie nach einer offenen und zeitgemäßen Form des klassischen Gesanges und der szenischen Darstellung, insbesondere im Bereich des Musiktheaters.

Engagements brachten sie als Solistin an klassische Bühnen wie das Theater Kiel, das Theater Bremen, das Nationaltheater Mannheim und in die opera stabile der Hamburgischen Staatsoper. Immer wieder arbeitet sie darüber hinaus als Darstellerin an Schnittstellen von anderen performativen Kontexten und im des Bereich des zeitgenössischen Musiktheaters. Dabei war und ist sie auf Bühnen wie dem Thalia Theater Hamburg, Kampnagel und dem Lichthof Theater zu sehen. Ihr großes Interesse gilt hierbei besonders der Arbeit mit jungen Regisseur*innen. Beruflich eng verbunden ist sie Benjamin van Bebber, Martin Mutschler und Vendula Nováková. Zu den wichtigen gesungenen Rollen gehören unter anderem jeweils die Titelpartien in Händel’s Alcina (2018), Hartmann’s Simplicius Simplicissimus (2018), sowie die Hauptrolle in Ethel Smyth’s The Wreckers (2019).

Neben dem Musiktheater führte ihre rege solistische Konzerttätigkeit sie unter anderem in die Laeiszhalle Hamburg,die Essener Philharmonie, das Konzerthaus Freiburg und in das Kieler Schloss, sowie nach Italien und Österreich mit Orchestern wie der Camerata Hamburg, den Symphonikern Hamburg, den Bremer Philharmonikern, der Jenaer Philharmonie, den Kieler Philharmonikern, der Camerata Kiel, oder dem Elbipolis Orchester. 2018 war sie als Solistin in Konzerten mit Bach’s Magnificat (Dirigent: Thomas Hengelbrock) und Mozart’s Exsultate jubilate (Dirigent: Christoph-Mathias Mueller) zu hören. Neben den Oratorienpartien ihres Fachs, unter anderem von Bach, Haydn, Händel und Mozart, und der Partizipation in Ensembles, wie dem Balthasar Neumann Chor, gilt ihr Augenmerk im Konzertbereich der zeitgenössischen Musik. Ein Schwerpunkt liegt hierbei auf ihrem Kammermusiktrio mit der Pianistin Mariana Popova und der Klarinettistin Boglárka Pecze.

Die Spielzeit 2019/20 umfasst, neben einer Reihe von Konzerten u.a. im Michel (Leitung: Christoph Schoener), Produktionen u.a. am Thalia Theater (Regie: von Elsa Sophie Jach), am Theater Kiel (Regie: Jörg Diekneite), im Lichthof Theater Hamburg (Regie: Kerstin Steeb) und auf Kampnagel (Regie: Benjamin van Bebber).

Ihr Studium, welches sie im Sommer 2018 mit dem Master Oper abschloss, absolvierte sie an den Musikhochschulen in Zürich und Hamburg. Mit Michaela Kaune, in deren Klasse Lisa Florentine zuletzt studierte, verbindet sie auch nach ihrem Studium eine enge Zusammenarbeit. Meisterkurse bei KS. Brigitte Fassbaender, Michelle Breedt und Christiane Iven bereicherten ihre Ausbildung. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und der Claussen- Simon-Stiftung und Preisträgerin des Mozart- Wettbewerbs der Absalom- Stiftung sowie des Masefield- Wettbewerbs der A. Töpfer Stiftung und gewann im Mai 2017 den 1. Preis beim Elise-Meyer Wettbewerb. Rundfunk- und CD Aufnahmen dokumentieren Lisa Florentines Schaffen. Ende 2019 erschien eine erste solistische CD Aufnahme der Sopranistin mit Ersteinspielungen französischer Barockkantaten.

Im Rahmen ihrer langjährigen Zusammenarbeit mit der Künstlerin Pauline Jacob wirkte sie 2020 jüngst in ihrer Hörspielproduktion für den WDR mit.

Tora Augestads

Tora Augestads Vielseitigkeit inspiriert Komponisten, Regisseure und Dirigenten. Mit von ihr in Auftrag gegebenen Kompositionen und in ihren verschiedenen Ensembles sucht sie stets nach künstlerischem Austausch und neuen Herausforderungen. Dabei weiß sie darstellerisch zu überzeugen und ihre vokalen Fähigkeiten, die eine Einordnung in gängige Stimmfächer sprengen, klug einzusetzen.

Die 1979 in Bergen geborene Sängerin und Schauspielerin studierte sowohl klassische Musik als auch Jazzgesang und widmete sich dabei intensiv dem Repertoire des 20. und 21. Jahrhunderts. Studienaufenthalte in Berlin und München nutzte sie für die Auseinandersetzung mit deutscher Musik, ehe sie ihr Hauptfach Kabarettgesang an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo abschloss.

Tora Augestad ist regelmäßiger Gast in ihrer Heimat Norwegen und in ganz Europa und teilt das Podium mit Partnern wie dem Ensemble Modern (Weills „Die Dreigroschenoper“), Oslo Philharmonic Orchestra (Schönbergs „Pierrot Lunaire“, Weills „Sieben Todsünden“), NRK Norwegian Radio Orchestra (Hillborgs „…lontana in sonno…“), Ensemble Contrechamps (Gardners „No Thanks“), Klangforum Wien (Griseys „Quatre chants pour franchir le seuil“), Remix Ensemble (Berios „Folksongs“), Finnish Chamber Orchestra (Paus’ „Hate Songs“), NDR Elbphilharmonie Orchester (Widmanns „Dunkle Saiten“), den Bamberger Symphonikern, dem Gürzenich-Orchester Köln (Manourys „Lab.Oratorium“), dem Bergen Philharmonic Orchestra (Hellstenius „As if the law is everything“) und dem Stavanger Symphony Orchestra. Beim Bergen International Festival brachte sie 2015 die von ihr beauftragte Oper „Adam & Eve“ von Cecilie Ore erfolgreich zur Uraufführung.

Zu einer Konstante in ihrem künstlerischen Leben hat sich Tora Augestads Zusammenarbeit mit dem Schweizer Regisseur Christoph Marthaler entwickelt, die 2010 mit der Uraufführung von Beat Furrers Wüstenbuch in Basel begann. Auf Marthalers My Fair Lady“-Replik „Meine faire Dame“ 2012 am Theater Basel mit Gastspielen in Neapel, Avignon, Edinburgh und Paris folgten die Verdi-Hommage „Lo Stimolatore Cardiaco“ in Basel und die Händel-Produktion SALE am Opernhaus Zürich. Der musikalisch facettenreiche szenische Liederabend „King Size“ tourte u.a. nach Hamburg, Zagreb, Prag, Moskau, Genf, Turin, Rotterdam, Bergen, London (Royal Opera House), Santiago de Chile, Sao Paulo und Jerusalem. „Letzte Tage. Ein Vorabend“ kam 2013 bei den Wiener Festwochen, dem Festival d’Automne Paris und 2014 an der Staatsoper Berlin zur Aufführung. Die an der Volksbühne Berlin entstandene „Tessa Blomstedt gibt nicht auf“ war 2016 in Mexiko zu Gast; 2016/17 war Tora Augestad an der Volksbühne mit „Hallelujah“ und „Bekannte Gefühle, Gemischte Gesichter“ zu erleben. 2017 folgte „Mir nämeds uf ois“ am Schauspielhaus Zürich und 2018 die Charles Ives-Hommage „Universe, Incomplete“ bei der RuhrTriennale, wofür sie 2019 zur Sängerin des Jahres von der Opernwelt nominiert wurde.

2004 gründete Tora Augestad mit renommierten Musikern der norwegischen Jazzszene das Ensemble MUSIC FOR A WHILE. Nach Veröffentlichung der ersten gemeinsamen CD „Weill Variations“ wurde die Sängerin 2008 mit dem begehrten Lotte-Lenya-Preis ausgezeichnet. 2012 erschien das Album Graces that refrain und 2014 die CD „Canticles of Winter“. Das Ensemble war u. a. beim Kurt Weill Fest Dessau, Bergen International Festival, Beethovenfest Bonn, den Dresdner Musikfestspielen, den Händelfestspielen Halle, beim Musikfest Stuttgart und beim Kissinger Sommer zu Gast. Ihr Trio BOA (Klarinette, Cello, Gesang) veröffentlichte 2013 das Debüt-Album „mOOn Over tOwns“ und konzertierte beim Ultima Festival Oslo, im Radialsystem Berlin, den Klangspuren Schwaz und bei Wien Modern. 2016 veröffentlichte sie mit „Rumi Songs“ ihre erste CD bei ECM. 2018 folgte ihre Solo-CD „Portraying Passion“ (LAWO Classics, Oslo Philharmonic) mit Werken von Weill, Ives und Paus, die für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert sowie von Fono Forum und vom Magazin Opernwelt zum Star/zur CD des Monats gewählt wurde. 2019 erhielt die Einspielung außerdem den Spellemannprisen, das norwegische Pendant zum US-amerikanischen Grammy. Seit 2019 ist ihre neueste CD DIALOGUES (Grappa) erhältlich.

In der Saison 2020/21 ist Tora Augestad erneut beim Gürzenich-Orchester im Rahmen eines Neujahrskonzerts mit Joshua Weilerstein an der Kölner Philharmonie und beim Oslo Philharmonic Orchestra mit Reinbert de Leeuws „Im wunderschönen Monat Mai“ anlässlich des Eröffnungsfestivals des neuen Munch Museums Oslo zu Gast. Mit dem Händelprogramm „As on a Sunshine Summers Day“ konzertiert sie mit der Lautten Compagney Berlin in der Mercatorhalle Duisburg. Mit Marthalers „King Size“ gastiert sie u. a. am Théâtre Les Celestins Lyon und am Landestheater Bregenz.

Tora Augestad war 2015-2020 Künstlerische Leiterin des Hardanger Music Festivals in Norwegen. 2015 wurde sie für den Nordic Council Music Prize, den wichtigsten Kulturpreis in Skandinavien, nominiert und 2018 als Performer of the Year von der Norwegischen Komponistengesellschaft geehrt.

Elsbeth Moser

Die in Bern geborene Akkordeonistin und außerordentlich erfolgreiche Pädagogin zählt zu den herausragenden Künstlern auf ihrem Instrument. Sie studierte Akkordeon und Klavier am Berner Konservatorium und an der Musikhochschule in Trossingen. 1983 wurde sie als Professorin an die Hochschule für Musik und Theater Hannover berufen. Elsbeth Moser bekam 1998 eine Ehrenprofessur von der Musikhochschule Tianjing, darüber hinaus ist sie Gastprofessorin am Shanghai Conservatory of Music und an der Universität Pula (Kroatien).

Elsbeth Moser ist Pädagogin mit Leib und Seele! Viele ihrer Student(inn)en und Absolvent(inn)en erzielten auf internationalem Podest sowohl solistisch wie kammermusikalisch Preise. Mit Stolz kann sie heute sehen, wie einige von ihnen selbst als Professoren an Musikhochschulen aktiv und erfolgreich sind oder  wunderbare musikalische Laufbahnen eingeschlagen haben. Zurzeit erarbeiten Elsbeth Moser und ihre Klasse zusammen mit Lajos Rovatkay das gesamte „Wohltemperierte Klavier“ von Johann Sebastian Bach.

Elsbeth Moser, die mit einer Reihe von Preisen ausgezeichnet wurde (1. Preise in Evian und Annemasse 1969 bzw. 1972, Bernhard-Sprengel-Preis der Stadt Hannover 1979), erhielt 1997 vom Bundespräsidenten Roman Herzog das Bundesverdienstkreuz für ihre Verdienste um die Etablierung des Akkordeons als Konzertinstrument.

Den internationalen Durchbruch brachte ihr Gidon Kremers Einladung nach Lockenhaus, wo sie zusammen mit David Geringas und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter der Leitung von Mario Venzago die „Sieben Worte“ von Sofia Gubaidulina zur westlichen Erstaufführung brachte. Dieses mittlerweile zu ihrem ständigen Repertoire gehörende Werk spielte sie in der Folge mit anderen großen Cellisten wie Maria Kliegel, Karine Georgian, Heinrich Schiff, Boris Pergamenschikow, Vladimir Toncha und Torleif Tedeen, begleitet u. a. durch das Züricher Kammerorchester, die Kremerata Baltica, das Chamber Orchestra of Europe und das Münchner Kammerorchester. Mit Sofia Gubaidulina, die ihr das Trio „Silenzio“ widmete, verbindet Elsbeth Moser eine tiefe Freundschaft.

Die Akkordeonistin war u. a. Gast bei den Festivals Lockenhaus, Sigulda, Holland, Les Museiques (Basel), Riffelalp (Zermatt, Schweiz), Rheingau, Melos Ethos und „2Tage–2Nächte“ in Odessa (Ukraine). Sie ist Mitbegründerin des Quintetts „that“, für das Sofia Gubaidulina, Vinko Globokar, Nikolaus A. Huber u. a. Auftragswerke komponierten. Konzertreisen führten sie in viele Länder der Welt: Mit ihrem langjährigen Partner Nicolas Altstaedt reiste sie, eingeladen vom Goethe-Institut, von Bagdad bis Kairo.

Ihre zusammen mit Boris Pergamenschikow eingespielte Aufnahme bei ECM von Werken Sofia Gubaidulinas erhielt den „Stern des Monats mit Referenzwert“ der Zeitschrift Fonoforum. Im Sikorski Verlag ist ihr Buch „Das Knopfakkordeon C-Griff, ein systematischer Weg“ erschienen.

Kathrin Rabus

Kathrin Rabus studierte in Basel bei Sandor Zöldy, in Tel Aviv bei Pjotr Bondarenko und in New York bei der berühmten Geigenpädagogin Dorothy DeLay.

Meisterkurse bei Nathan Milstein, Henryk Szeryng und Gidon Kremer rundeten ihre künstlerische Ausbildung ab. Ein entscheidender Meilenstein ihrer internationalen Karriere war der 1. Preis der Bundesauswahl Podium junger Solisten im Jahre 1979, gefolgt vom Internationalen Violinwettbewerb Tibor Varga im Jahre 1987.

Kathrin Rabus ist seit 1988 erste Konzertmeisterin der NDR Radiophilharmonie, wobei sie sich als erste Frau in einem deutschen Rundfunksymphonieorchester diese Position erspielte. Sie ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Rheingau Musik Festival, in Lockenhaus (Österreich), in Kuhmo (Finnland), in Kurashiki (Japan) und beim Jerusalem Chamber Music Festival. Sie hat eine Reihe von CDs eingespielt, u.a. als Kammermusikpartnerin von Gidon Kremer (bei Philips: Haydn, “Die sieben letzten Worte” und Schnittke, Klavierquintett) und wurde 1999 mit dem renommierten ECHO-Klassik-Preis in der Kategorie Kammermusik geehrt. Im gleichen Jahr wurde sie außerdem Geigerin des Kandinsky Streichtrios.Besondere Anregungen erhielt sie durch Andras Schiff, in dessen Ensemble “Capella Andrea Barca” sie regelmäßig musiziert.

Als Solistin trat sie u.a. mit Bartok 2. Violinkonzert unter Michael Gielen, Schumann Violinkonzert unter Berhard Klee sowie Schumann Fantasie unter Heinz Holliger auf.

Ein starkes Interesse gilt auch der zeitgenössischen Musik: so spielte sie z.B. die Uraufführung von “Silenzio” von Sofia Gubaidulina (ebenfalls auf CD bei Naxos) sowie die Ersteinspielung des Violinkonzerts von Daniel Schnyder unter dem Dirigat von Kristjan Järvi (Enja Records).

Kathrin Rabus ist künstlerische Leiterin des Arte Ensembles, einer Kammermusikvereinigung aus Solisten der NDR Radiophilharmonie, die u.a. mit Dominique Horwitz und Herbert Feuerstein auftritt.

Die Förderung des musikalischen Nachwuchses liegt der Künstlerin ebenso am Herzen: ihre Lehr- und Dozententätigkeit führte sie zum Bundesjugendorchester, zur Japanischen Kammermusik- und Orchesterakademie Toyama, zur Orchesterakademie des Schleswig-Holstein Musikfestivals, zur Villa Musica Mainz und zur Hochschule für Musik und Theater Hannover.

Paul Huang

Der Geiger Paul Huang erhielt ein Avery Fisher Career Grant 2015 und einen Lincoln Center Award 2017 für aufstrebende Künstler. Zu seinen jüngsten und bevorstehenden Auftritten zählen das Mariinsky Orchestra mit Valery Gergiev, das Detroit Symphony mit Leonard Slatkin und das Houston Symphony mit Andres Orozco- Estrada. Während des 250-jährigen Jubiläums von Beethoven in der Saison 2020-21 wird Herr Huang das Beethoven-Konzert mit dem Colorado Symphony, Eugene Symphony, sowie das Triple Concerto mit Charlotte Symphony aufführen. Weitere Höhepunkte sind Auftritte mit dem San Diego Symphony, dem Louisville Orchestra und dem National Symphony of Mexico. International wird Herr Huang mit den Heidelberger Philharmonikern in Deutschland debütieren und als Artist-in-Residence zum National Symphony Orchestra of Taiwan zurückkehren.

Als häufiger Gastkünstler bei Musikfestivals weltweit, ist er kürzlich für Anne-Sophie Mutter bei Bravo auf! Vail Music Festival mit Mozart-Violinkonzert Nr. 4 mit dem Kammerorchester Wien-Berlin eingesprungen, sowie ein Konzertdebüt bei den Luzerner Festspielen, beide mit großem Erfolg. Im März 2021 wird er sein Debüt bei den Heidelberger Frühlingsfestspielen geben. Als Gewinner der Young Concert Artists International Auditions 2011 erwarb Herr Huang sowohl einen Bachelor- als auch einen Master-Abschluss an der Juilliard School. Er spielt auf dem legendären Ex-Wieniawski Guarneri del Gesù von 1742, der von der Stradivari Society of Chicago ausgeliehen wurde.

Malion Quartett

Alexander Jussow, Violine
Jelena Galic, Violine
Lilya Tymchyshyn, Viola
Bettina Kessler, Violoncello

Das Malion Quartett vereint vier leidenschaftliche Kammermusiker, die bereits vor der Gründung des Quartetts Gast zahlreicher namhafter Kammermusikfestivals waren u.a. Verbier, Schleswig-Holstein, Rheingau Musikfestival, Heidelberger Frühling, Rencontres Musicales d‘Evian, Mecklenburg-Vorpommern, Musikfest Stuttgart, Podium Festival Esslingen, Mozartfest Würzburg, Konzerthaus Berlin.

Die rege Konzerttätigkeit des Quartetts führte das junge Ensemble u.a. bereits in die Alte Oper, das Holzhausenschlösschen in Frankfurt und das Schloss Solitude in Stuttgart.

Bereits im Gründungsjahr 2018 wurden die Musiker in die Stipendiatenförderung der Villa-Musica Rheinland-Pfalz aufgenommen und gewannen den Wettbewerb der Polytechnischen Gesellschaft in Frankfurt.

2019 zählte das junge Ensemble zu den Stipendiaten der European Chamber Music Academy (ECMA). Ebenfalls erfolgreich war das Quartett beim Wettbewerb der PE-Förderungen 2019 in Mannheim und wurde als einziges Streichquartett in die Stipendiatenförderung für das Jahr 2020 aufgenommen.

Alle vier Musiker sind Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, sowie Stipendiaten u.a. der Deutschen Stiftung Musikleben, der Peter-Pirazzi-Stiftung Frankfurt am Main und der Yehudi Menuhin Live Music Now Stiftung.

Wesentliche Impulse erhielt das Quartett zudem von Prof. Eberhard Feltz sowie von Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, des Artemis Quartetts und des Cuarteto Casals.

Die vier Musiker sind Masterstudenten der Quartettklasse von Prof. Tim Vogler an der Hochschule für Musik in Frankfurt am Main.

Trondheim Solistene

Leidenschaft. Perfektion. Pure Intensität. Auf dieser Basis erschließt das Kammerorchester ihr eigenes musikalisches Territorium. Das Orchester wurde 1988 gegründet, um den besten Musikstudenten in Trondheim die Möglichkeit zu geben, gemeinsam zu spielen und Konzerterfahrungen zu sammeln. Inzwischen hat es sich als eines der bedeutendsten Ensembles in Norwegen etabliert und erlangte internationale Anerkennung für seinen eigenen, unverwechselbaren offenen und klaren Orchesterklang. Dieser wurde vom britischen Musikmagazin „Classic FM“ als „The Trondheim Sound“bezeichnet. Teamarbeit und eine lebendige musikalische Neugierde werden als zentrale Werte des Orchesters gesehen. Seit August 2017 ist der Geiger und Musiklehrer Geir Inge Lotsberg, der Künstlerische Leiter des Orchesters und fördert weiterhin dessen Virtuosität und das Vertrauen, welches ihnen ermöglicht, anstatt vorsichtig und ohne Risiko zu spielen, sich in der Musik vollkommen zu entfalten.

Die energiegeladene Musikalität des Orchesters und die pure Freude am Musizieren sind ansteckend. Im Jahr 1999 begann eine langjährige und fruchtbare Zusammenarbeit mit der Geigerin Anne-Sophie Mutter. Diese umfasste Konzerte, Tourneen sowie Aufnahmen und führte zum wachsenden Ansehen des Orchesters im In- und Ausland sowie zu einer zunehmenden Anzahl von Engagements. Das Orchester spielte bereits nicht nur mit führenden Künstlern aus der klassischen Musik, sondern auch in den Breichen Jazz, Volksmusik, Rock und Pop. Die Trondheim Soloists wurden auf mehr als 50 Alben veröffentlicht. Die Aufnahmen für das Label 2L haben für viel Aufmerksamkeit gesorgt und wurden nicht nur mit drei Spellemannprisern (norwegischer Musikpreis), sondern auch für die Alben „Divertimenti“, „In Folk Style“, „Souvenir“ und „Reflections“ mit insgesamt zehn Grammy-Nominierungen sowie glänzenden internationalen Rezensionen ausgezeichnet. Die bisher meistverkaufte Veröffentlichung des Orchesters war Vivaldis „Die vier Jahreszeiten“ mit Anne-Sophie Mutter als Solistin bei der Deutschen Grammophon (mit rund 700.000 verkauften Platten). Die Entwicklung des musikalischen Talents und die Förderung eines nachhaltigen musikalischen Umfelds in Trondheim sind ein wesentlicher Bestandteil der Arbeit dieses Orchesters. Sie ist eng mit der Musikhochschule Trondheims NTNU (Norwegian University of Science and Technology) verbunden. Die Förderung der norwegischen und zeitgenössischen Musik ist ebenfalls ein großes Anliegen des Orchesters. Ohne norwegische Musik auf dem Programm zu haben, reist das Ensemble nie ins Ausland und hat bereits rund 50 eigens für das Orchester geschriebene Werke uraufgeführt. Die langjährige Zusammenarbeit des Orchesters mit dem bildenden Künstler Håkon Gullvåg war sehr erfolgreich. Er hat das Cover für drei Platten des Orchesters gestaltet, und das Orchester wiederum spielte bei den Eröffnungen vieler seiner Ausstellungen im Ausland – zum Beispiel in China, im Mittleren Osten und in ganz Europa. Die Trondheim Soloists haben drei Hauptpartner: Die NTNU,mit welcher vor allem im Bereich der Nachwuchsförderung zusammengearbeitet wird. Eine weitere Zusammenarbeit besteht mit Sparebank1 SMN, welche 2013 begann, und als dritter Partner ist seit 2018 Koteng Eiendom AS. Geir Inge Lotsberg begann seine berufliche Laufbahn in jungen Jahren und hat sich als einer der aktivsten Kammermusiker Norwegens ausgezeichnet. Mit zehn Jahren begann er acht Jahre lang bei Leif Jørgensen (1927-1988) in Oslo zu studieren, zudem mit Sandor Vègh in Salzburg, Camilla Wicks in Houston und Ana Chumachenco in München.

1991 wurde er eines der Gründungsmitglieder des Oslo String Quartetts. Neben der Zusammenarbeit mit anderen Musikern wie Håvard Gimse, Einar Steen-Nøkleberg, Vebjørn Anvik und Kåre Nordstoga spielte Lotsberg als Solist mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Norwegian National Opera Orchestra, dem Norwegian Radio Orchestra und der Camerata Academica Salzburg. Er veröffentlichte eine Reihe von CD-Einspielungen mit Werken von J. S. Bach, Carl Nielsen und Edvard Grieg sowie zwei Aufnahmen zeitgenössischer Musik für Violine solo. Sein letztes Album ist die Aufnahme von Herman Vogts neuem Violinkonzert mit dem Norwegian Radio Orchestra. Lotsberg ist ein gefragter Lehrer und Orchesterleiter, der bereits seit 2005 regelmäßig mit den Trondheim Soloists und seit 1994 als Professor am Barratt Due Institute of Music in Oslo arbeitet. Seit August 2017 ist er künstlerischer Leiter der Trondheimer Solisten. Geir Inge Lotsberg spielt seit vielen Jahren eine Violine von Joseph Guarnerius filius Andrae aus dem Jahr 1703, der von Dextra Musica AS zur Verfügung gestellt wird.

Sindy Mohamed

Sindy Mohamed tritt in dieser Saison als Solistin und Kammermusikerin bei großen Festivals wie Festival Presences Paris, Moritzburg Festival, Spannungen Heimbach, Schubertiade Hohenems, Kronberg Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern auf und arbeitet mit Isabelle Faust, Tabea Zimmermann, Lawrence Power, Steven Isserlis, Christian Tetzlaff, Maximillian Hornung, Kian Soltani, Yura Lee, Adrien La Marca und vielen anderen zusammen. Weitere Höhepunkte sind Auftritte als Solist mit dem Ensemble Multilatérale in Paris, dem Cairo Symphony Orchestra und dem Orchester Vigo 430 in Spanien. Zu ihren ausgedehnten Konzertreisen in die ganze Welt gehören ihre Debüts in der Wigmore Hall, der Carnegie Hall und der Suntory Hall.

Als Preisträgerin des Internationalen Anton-Rubinstein-Wettbewerbs 2017 und Stipendiatin der “Ottilie-Selbach-Redslob-Stiftung” hat Sindy Mohamed in der vergangenen Saison ihr Debüt als Solistin in England an der Seite von Lars Vogt und der Royal Northern Sinfonia Orchestra im Rahmen des “New Year New Artists” Festivals gegeben. Sie nahm am Festival d’Aix-en-Provence teil, wo sie zusammen mit Tabea Zimmermann auftrat. Auf Einladung von Rolando Villazon trat sie in der bekannten Sendung ‘Stars von Morgen’ auf, welche auf Arte ausgestrahlt wurde.

Die 1992 in Marseille geborene ägyptische Bratschistin Sindy Mohamed, die in eine nicht-musikalische Familie hineingeboren wurde, erhielt ihren ersten Violaunterricht im Alter von 8 Jahren. Nach ihrem Abschluss am Conservatoire de Marseille setzte Sindy Mohamed ihre Studien am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris und an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin fort.

Weitere musikalische Inspiration erhielt Sindy Mohamed durch ihre Teilnahme und besondere Einladungen zu zahlreichen internationalen Meisterkursen und Festivals wie “Festival Quatuors à Bordeaux”, “Festival d’Aix-en-Provence”, “Summer Festival Salzburg”, “Seiji Ozawa International Switzerland Academy”, “European Chamber Music Academy”. Dort arbeitete sie mit Daniel Barenboim, Antoine Tamestit, Roberto Diaz, Morten Carlsen, Nobuko Imai, Jean Sulem, Sadao Harada, Pamela Frank und Tatjana Masurenko zusammen. Außerdem ist sie seit 2013 Mitglied des West-Eastern Divan Orchestra unter der Leitung von Daniel Barenboim.

Sindy Mohamed spielt auf einer Viola von Jean-Baptiste Vuillaume (1853, Paris), eine großzügige Leihgabe der Beares International Violin Society London.

2018 musizierte Sindy Mohamed bei Chamber Music Connects the World an der Seite von Gidon Kremer, Christian Tetzlaff, Steven Isserlis und Sir András Schiff. 2019 trat sie beim Kronberg Academy Festival auf und wirkte bei Mit Musik – Miteinander als Dozentin mit. Seit Oktober 2017 studiert Sindy Mohamed an der Kronberg Academy

Veranstaltungen

Heidelberg Music Conference DIGITAL – TAG 2

Online-Anmeldung bis 12. November, 11.30 Uhr. Spätere Anmeldungen bitte per Telefon unter 06221 584 00 44.
Conference Tageszugang 29 €/ erm.* 19 €
Conference Pass 52 € / erm.* 29 €

Für die Teilnahme an der digitalen Heidelberg Music Conference 2020 melden Sie sich über unseren Webshop  an, indem Sie einen TAGESZUGANG (29 € / erm. 19 €) oder den PASS (52 € / erm. 29) per Online-Ticket (TicketDirect) buchen. Nach einer Auftragsbestätigungmail erhalten Sie dann bis spätestens einen Tag vor Veranstaltungsbeginn Ihre persönlichen Zugangsdaten sowie eine kurze technische Anleitung zur Teilnahme zugesandt. Als Online-Plattform für die gesamte Veranstaltung nutzen wir Microsoft Teams. Sie können mit einem Laptop, Desktop (Stand-PC) oder Tablet teilnehmen. Bei Fragen erreichen Sie uns gerne telefonisch unter +49 (0)6221 / 584 00 44 (Mo-Fr 10-18 Uhr) oder per Mail an tickets@heidelberger-fruehling.de.

»Was jetzt?! Auf der Suche nach der Relevanz von morgen« – ist das Thema der Heidelberg Music Conference 2020. Die HDMC tagt am 12. und 13. November 2020 von jeweils 15.00 bis 19.00 Uhr im digitalen Raum – in Panels, Online-Speed-Datings, Workshops und Diskussionsrunden, im Schlagabtausch aus Partizipation, persönlicher Vernetzung untereinander und hochkarätigen Impulsen. Wir predigen nicht, sondern stellen uns elektrisierenden und komplexen Fragen ums kreative Überleben (in) der Musikbranche – mit Hilfe Ihrer Schwarmintelligenz und Ihren Impulsen. Und das zum Einsteigerpreis!

Am Donnerstag, den 12. November werden Barbara Hannigan (Sopranistin & Dirigentin) und Dr. Carsten Brosda (Senator der Behörde für Kultur und Medien Hamburg) zu Beginn die Frage nach der Relevanz in »individuellen Zumutungen« auffächern. Hiromi Gut (Gründerin und künstlerische Leiterin guerillaclassics), Folkert Uhde (Konzertdesigner) und Prof. John Sloboda (Research Professor at Guildhall School/Founding Director Institute for Social Impact Research in the Performing Arts) fordern, wie wir uns aufstellen müssten, um ein breiteres Publikum zu bewegen – um und zu welchem Preis? Diese und andere Anstöße diskutieren mit Ihnen Folkert Uhde, Hiromi Gut und Prof. Jutta Toelle (Professorin für Angewandte Musikwissenschaft an der Gustav-Mahler-Privatuniversität für Musik in Klagenfurt).

Am Freitag, den 13. November blicken wir mit Christiane Peitz (Kulturjournalistin) kritisch auf den ersten Konferenztag zurück und tauchen in Workshops tiefer in die Themenfelder ein. Unter dem Titel »Mehr Beziehungen, mehr Nähe, mehr Wirkung?!« laden wir Sie ein, Ideen in Breakout-Sessions zu verknüpfen und in einer Kleingruppen konkrete Projekte zu entwerfen und gegenseitig zu pitchen.

Der letzte Themenblock an diesem zweiten Tag widmet sich dem Digitalen, u.a. mit Impulsen von Prof. Holger Noltze (Musikjournalist) und Julian Rieken (Dramaturg) zum innovativen Arbeiten im digital-ästhetischen Raum. Anschließend teilen Thomas Grube (Filmemacher/Boomtown Media), Kirsten Dawes (Pierre Boulez Saal Berlin), das Stegreif Orchester und Elia Rediger (Künstler/Komponist) ihre Beispiele, die Mut machen, gemeinsam weiterzudenken.

Mehr Informationen und Ablauf unter www.music-conference.de

*Studierende und Auszubildende

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Heidelberg Music Conference DIGITAL – TAG 1

Online-Anmeldung bis 12. November, 11.30 Uhr. Spätere Anmeldungen bitte per Telefon unter 06221 584 00 44.
Conference Tageszugang 29 €/ erm.* 19 €
Conference Pass 52 € / erm.* 29 €

Für die Teilnahme an der digitalen Heidelberg Music Conference 2020 melden Sie sich über unseren Webshop  an, indem Sie einen TAGESZUGANG (29 € / erm. 19 €) oder den PASS (52 € / erm. 29) per Online-Ticket (TicketDirect) buchen. Nach einer Auftragsbestätigungmail erhalten Sie dann bis spätestens einen Tag vor Veranstaltungsbeginn Ihre persönlichen Zugangsdaten sowie eine kurze technische Anleitung zur Teilnahme zugesandt. Als Online-Plattform für die gesamte Veranstaltung nutzen wir Microsoft Teams. Sie können mit einem Laptop, Desktop (Stand-PC) oder Tablet teilnehmen. Bei Fragen erreichen Sie uns gerne telefonisch unter +49 (0)6221 / 584 00 44 (Mo-Fr 10-18 Uhr) oder per Mail an tickets@heidelberger-fruehling.de.

»Was jetzt?! Auf der Suche nach der Relevanz von morgen« – ist das Thema der Heidelberg Music Conference 2020. Die HDMC tagt am 12. und 13. November 2020 von jeweils 15.00 bis 19.00 Uhr im digitalen Raum – in Panels, Online-Speed-Datings, Workshops und Diskussionsrunden, im Schlagabtausch aus Partizipation, persönlicher Vernetzung untereinander und hochkarätigen Impulsen. Wir predigen nicht, sondern stellen uns elektrisierenden und komplexen Fragen ums kreative Überleben (in) der Musikbranche – mit Hilfe Ihrer Schwarmintelligenz und Ihren Impulsen. Und das zum Einsteigerpreis!

Am Donnerstag, den 12. November werden Barbara Hannigan (Sopranistin & Dirigentin) und Dr. Carsten Brosda (Senator der Behörde für Kultur und Medien Hamburg) zu Beginn die Frage nach der Relevanz in »individuellen Zumutungen« auffächern. Hiromi Gut (Gründerin und künstlerische Leiterin guerillaclassics), Folkert Uhde (Konzertdesigner) und Prof. John Sloboda (Research Professor at Guildhall School/Founding Director Institute for Social Impact Research in the Performing Arts) fordern, wie wir uns aufstellen müssten, um ein breiteres Publikum zu bewegen – um und zu welchem Preis? Diese und andere Anstöße diskutieren mit Ihnen Folkert Uhde, Hiromi Gut und Prof. Jutta Toelle (Professorin für Angewandte Musikwissenschaft an der Gustav-Mahler-Privatuniversität für Musik in Klagenfurt).

Am Freitag, den 13. November blicken wir mit Christiane Peitz (Kulturjournalistin) kritisch auf den ersten Konferenztag zurück und tauchen in Workshops tiefer in die Themenfelder ein. Unter dem Titel »Mehr Beziehungen, mehr Nähe, mehr Wirkung?!« laden wir Sie ein, Ideen in Breakout-Sessions zu verknüpfen und in einer Kleingruppen konkrete Projekte zu entwerfen und gegenseitig zu pitchen.

Der letzte Themenblock an diesem zweiten Tag widmet sich dem Digitalen, u.a. mit Impulsen von Prof. Holger Noltze (Musikjournalist) und Julian Rieken (Dramaturg) zum innovativen Arbeiten im digital-ästhetischen Raum. Anschließend teilen Thomas Grube (Filmemacher/Boomtown Media), Kirsten Dawes (Pierre Boulez Saal Berlin), das Stegreif Orchester und Elia Rediger (Künstler/Komponist) ihre Beispiele, die Mut machen, gemeinsam weiterzudenken.

Mehr Informationen und Ablauf unter www.music-conference.de

*Studierende und Auszubildende

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Die Konzerte werden mitgeschnitten von
SWR2
Sendetermin: 3. Februar 2021

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