Veranstaltungen

After Work Concert: Robert Neumann

Spätestens seit 2018 als »SWR2 New Talent« ist der junge pianistische Überflieger Robert Neumann auch einem größeren Publikum ein Begriff. Im Frauenbad präsentiert das technisch brillante, musikalisch mitreißende Klaviergenie mit Beethoven und Schumann zwei seiner Lieblingskomponisten. In die eigene musikalische Welt dieses außergewöhnlichen 19-Jährigen führt dazwischen die selbstkomponierte Burlesque.

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SWR2

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After Work Concert: Florentin Ginot

Ein ganzes Konzert, nur mit einem Kontrabass? Richtig. Es gibt eine Handvoll von Meistern dieses Instruments, die sich nicht damit abfinden, bloß die tiefste Stimme im Orchester zu spielen. Florentin Ginot gehört dazu. »Die Arbeit mit dem Kontrabass ist ein nicht endender Forschungsprozess, der sich mit den Resonanzen und den natürlichen Klängen des Instruments auseinandersetzt«, sagt Ginot, und er forscht sowohl auf dem Gebiet der Alten wie der Neuen Musik. So auch in diesem Konzert.

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After Work Concert: Joel Blido & Daniel Golod

Die unkomplizierte Clubatmosphäre im Frauenbad dürfte so recht nach dem Geschmack des jungen Joel Blido sein. Spielt (und komponiert!) der 22-Jährige doch nicht nur im klassischen Stil, sondern nimmt mit seinem Cello auch Multi- Track-Arrangements von Rock- und Popsongs auf und greift überdies immer wieder gern mal zur E-Gitarre. Mit dem Pianisten Daniel Golod macht er sich hier die Violinsonate von César Franck zu eigen, brilliert in Tschaikowskys »Pezzo Capriccioso« und tanzt zuletzt Tango.

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After Work Concert: Trio d’Iroise

Das ging schnell: Sophie Pantzier, Francois Lefèvre und Johann Caspar Wedell gründeten das deutsch-französische Trio d’Iroise im Sommer 2017 auf dem Kammermusikfestival »Rencontres musicales d’Iroise« in der Bretagne. Und schon nach wenigen Probenmonaten erhielten sie im März 2018 im Finale des Deutschen Musikwettbewerbes das begehrte Stipendium dieses Wettbewerbs, verbunden mit der Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler. Das Repertoire des Streichtrios umfasst nicht nur die berühmten Klassiker für diese Besetzung, sondern auch Verschollenes und Unbekanntes. Ein Beispiel ist das hörenswerte Trio von Jean Cras. Cras, gestorben 1932, war nicht nur Komponist, sondern auch Konteradmiral der französischen Armee!

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Das Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

In Kooperation mit

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After Work Concert: Martynas Levickis

Wenn der junge litauische Akkordeonist Martynas Levickis spielt, dann ist da nicht nur ein Instrument zu hören, sondern viele – ach was: ein ganzes Orchester. Wo hat man sonst je auf einem einzigen Instrument so viele Farben zugleich erlebt? Faszinierend. In seinem Heimatland ist Levickis längst ein Star. Dies ist sein Heidelberg-Debüt.

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Der Heidelberger Frühling gratuliert S-Immobilien Sparkasse Heidelberg zum Firmenjubiläum.

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und
Freundeskreis Heidelberger Frühling

After Work Concert: Timothy Ridout & Daniel Lebhardt

Ein Leben im Hintergrund – das ist häufig das Schicksal der Viola. Doch nicht an diesem Abend. Der Brite Timothy Ridout und der Ungar Daniel Lebhardt, die für uns ihr erstes Duo-Programm entwickelt haben, erkunden den wunderbaren Klangraum für Solobratsche mit Werken von Brahms und Hindemith.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

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After Work Concert: Rachel Cheung

Als Chopin seine 24 Préludes schrieb, war er im selben Alter wie unsere Stipendiatin der Festival Akademie Rachel Cheung. In ihrem Konzert des »Steinway Prize Winner Concerts Network« stellt sie die Frage, wie junge MusikerInnen im Kontext der Tradition ihre eigene Prägung hinterlassen können. Chopin bezieht sich auf Bachs »Wohltemperiertes Klavier«, und auch in Francks Prélude, Fugue et Variation ist der Einfluss des Übervaters nicht zu überhören. Dennoch lösten sich beide musikalisch von ihrem Vorbild wie von einem Sprungbrett – und schufen Klassiker, die nun selbst zu Sprungbrettern für PianistInnen werden.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg und Steinway & Sons

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After Work Concert: Thomas Enhco & Quatuor Arod

Allzu häufig gibt es das nicht: einen Pianisten, der in der Klassik und im Jazz gleichermaßen zu Hause ist. Der junge Franzose Thomas Enhco ist solch ein Künstler. Ob klassisches Klavierkonzert oder Jazz-Lounges, für beides ist er nicht nur in seiner Heimat Frankreich langst berühmt (auch als Komponist tritt er in Erscheinung). Dieses After Work Concert ist denn auch ein Mix aus Klassik und Jazz. Mit dem Quatuor Arod spielt er ein Arrangement von Wolfang Amadeus Mozarts Klavierkonzert c-Moll, Improvisationen rahmen das Programm.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

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Freundeskreis Heidelberger Frühling

€ 42 Frauenbad Triple
Bei gleichzeitiger Buchung der Frauenbad-Konzerte an diesem Tag um 21 Uhr (mit Quatuor Arod) und um 22.30 Uhr (MLP Late Night Lounge mit Thomas Enhco & Vassilena Serafimova) erhalten Sie eine Ermäßigung von 25 %. Hier online buchen oder bei unserem telefonischen Kartenservice Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 0049 (0) 6221 58 400 44

After Work Concert: Nathan Meltzer & Elisabeth Brauß

Eine dem »Frühlings«-Publikum wohlbekannte Pianistin trifft auf einen uns noch unbekannten jungen Geiger aus den USA. Nathan Meltzer ist noch nicht einmal 20, studiert bei Itzhak Perlman an der Juilliard School New York und reist doch schon konzertierend um die halbe Welt. Willkommen in Heidelberg!

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

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Freundeskreis Heidelberger Frühling

After Work Concert: Trio Zadig

Das Trio Zadig entstand, als zwei Kindheitsfreunde aus Frankreich, Boris Borgolotto und Marc Girard-Garcia, den amerikanischen Pianisten Ian Barber trafen. Das junge Klaviertrio hat in den wenigen Jahren seines Bestehens neun Preise bei sechs internationalen Wettbewerben in Frankreich, Italien, Osterreich und den USA gewonnen. Mit Reife und Leidenschaft spielen sie ein Repertoire, das von Haydn bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Künstler

Daniel Lebhardt

Im Jahr 2014 gewann Daniel Lebhardt im Alter von 22 Jahren den 1. Preis bei den Auditions junger Konzertkünstler in Paris und New York. Ein Jahr später wurde er vom Young Classical Artists Trust in London ausgewählt und erhielt 2016 den Pianistenpreis beim Sydney International Competition.

In den letzten zwei Jahren gab er Debüts in der Wigmore Hall, der Merkin Concert Hall und der Morgan Library in New York, dem Kennedy Center, dem Gardner Museum, dem Louvre in Paris den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Usedomer Festival und dem Steirischen Kammermusikfestival. Er nahm Musik von Bartók für Decca auf und besuchte die IMS Prussia Cove in Zusammenarbeit mit Ferenc Rados.

In der vergangenen Saison spielte er Rezitale in Großbritannien, den USA und Kanada und gab sein Debüt beim State Academic Symphony Orchestra beim White Nights Festival in St. Petersburg und beim CBSO Youth Orchestra.

Der gebürtige Ungar studierte an der Franz Liszt Akademie in Budapest und an der Royal Academy of Music bei Pascal Nemirovski.

 

Lea Maria Löffler

Lea Maria Löffler begann ihre musikalische Ausbildung mit der Violine im Alter von vier Jahren. Ein Jahr später entdeckte sie ihre Liebe zur Harfe und begann mit dem Unterricht. Zu ihren Lehrern gehören unter anderem Judith Geißler, Silke Aichhorn, Prof. Andreas Mildner und Prof. Mirjam Schröder. Von 2008 bis 2013 studierte sie in der Frühförderklasse der Hochschule für Musik Wrzburg und von 2013 bis 2016 im Jungstudierenden-Institut der Hochschule für Musik Detmold das Fach Harfe, das sie seit dem Wintersemester 2016 als Vollstudium bei Prof. Godelieve Schrama fortsetzt. Von 2018-2019 wird sie als Erasmusstudentin in die Klasse von Prof. Isabelle Moretti am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris aufgenommen. Meisterkurse absolvierte sie unter anderem bei Sivan Magen, Alice Giles, Marie-Pierre Langlamet und Prof. Francoise Friedrich.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erspielte sie sich ein Stipendium, mit dem unter anderem die Aufnahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler verbunden ist. Zusätzlich wurde sie mit dem Sonderpreis des Verbandes der Harfenisten in Deutschland ausgezeichnet. 2018 war Lea Maria Preisträgerin beim Internationalen Harfenwettbewerb der Franz Josef Reinl Stiftung, 2012 beim Internationalen Harfenwettbewerb Félix Godefroid und 2010 beim Harfenwettbewerb des Verbandes der Harfenisten in Deutschland. Seit 2018 wird sie von der Studienstiftung des deutschen Volkes, seit 2017 von der Dr. Franz Stüsser Stiftung und seit 2015 von der Werner Richard – Dr. Carl Dörken Stiftung gefördert, durch welche sie im Herbst 2016 eine Tournee in der Reihe Best of NRW startete. Außerdem erspielte sie sich das Conrad von der Goltz Stipendium der Hochschule für Musik Würzburg und erhielt Förderpreise der Sparkassen NRW und der Hindemith Stiftung sowie zahlreiche Konzertauftritte.

2010 gab Lea Maria ihr erstes Solokonzert mit Orchester und spielte unter anderem mit den Würzburger Philharmonikern und den Bergischen Symphonikern. Orchestererfahrung sammelte sie unter anderem im Bundesjugendorchester. Regelmäßige Soloauftritte und Konzertreisen führten sie zu den verschiedensten Konzertsälen im In- und Ausland. Außerdem tritt Lea Maria im Fernsehen auf und hat mit mehreren Rundfunksendern wie dem BR, dem WDR und dem Deutschlandfunk zusammengearbeitet. Mehrere CDs zeugen von ihrer künstlerischen Arbeit.

Trio Zadig

Boris Borgolotto, Violine
Marc Girard-Garcia, Violoncello
Ian Barber, Klavier

Das Trio Zadig ist aus der Begegnung von drei jungen Musikern entstanden, die die Leidenschaft zur Kammermusik verbindet. Seitderm haben sie Zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewonnen, u.a. den 1. Preis beim Europäischen Wettbewerb Fnapec Musiques d’Ensemble sowie den Spezialpreis des Festival d’Uzerche und des Vereins ProQuartet, den 1. Preis und den Publikumspreis beim Internationalen Wettbewer Gaetano Zanetti, den Kammermusikpreis des Festival ISA Österreich, den 3. Preis des internationalen Wettbewerbs Salieri-Zinetti, den Preis den internationalen Wettbewerbs Pro Musicis und den 2. Preis beim Wettbewerb Fischoff in den USA. Das Trio ist mit Auftritten beim Rundfunk ORF in Wien sowie in der Rundfunksendung von Gaëlle Le Gallic auf France Musique eingeladen. Trio Zadig bekam Unterstützung von solch grossen Künstlern wie Patrice Fontanarosa, Miguel Da Silva, Itamar Golan, Ivry Gitlis, Hatto Bayerle, Avo Kouyoumjan, Vincent Coq, Johannes Meissl, Jan Talich, Paul Katz, Heime Müller, Gary Hoffman und Peter Nagy, André Watts, Mauricio Fuchs. Zue Zeit absolvieren die jungen Musiker ihr Kammermusikstudium in Chapelle Musicale Reine Elisabeth in der Klasse von Artemis Quartett und beim Trio Wanderer in Paris. In 2016 wurde das Trio Zadig Preisträger von Fondation Banque Populaire und Artist in residence bei ProQuartet.

Alexandre Kantorow

Der junge Pianist gab schon früh seine ersten Konzerte. Mit nur 16 Jahren wurde er von der Sinfonia Varsovia eingeladen, bei «Les folles journées» de Nantes und Warschau zu spielen. Seitdem tritt er mit vielen Orchestern wie dem Kansai Philharmonic Orchestra mit Augustin Dumay, dem Taipei Symphony Orchestra, dem Orchestre National des Pays de la Loire, dem Orchestre Philharmonique Royal de Liège und dem Genfer Kammerorchester auf.

Im Jahr 2015 trat Alexandre Kantorow in der Eröffnungssaison in der neuen Philharmonie in Paris mit dem Pasdeloup Orchester auf, worauf eine Wiedereinladung des Orchesters für ein Konzert in der Salle Gaveau folgte.

2016 und 2017 lud die Vuitton-Stiftung den Pianisten für ein Rezital ein. Zu seinen Kammermusikpartnern gehören u.a. das Talich Quartett und Roland Pidoux.

Zukünftige Projekte beinhalten eine Aufnahme von Saint-Saens-Konzerten für das Label BIS sowie Konzerte in Finnland, Südamerika, Italien, Spanien und der Schweiz. Zudem erscheint eine CD mit Werken russischer Komponisten, ebenfalls bei BIS. Seit 2015 ist Alexandre Kantorow Stipendiat der Safran-Stiftung.

Shih-Yu Tang

Shih-Yu Tang wurde im Mai 1995 in Taiwan geboren und bekam ihren ersten Theorie- und Klavierunterricht durch ihre Mutter, später folgte dann noch Bratschen- und Kompositionsunterricht. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen bei nationalen und internationalen Wettbewerben, darunter 2006 den Sonderpreis beim Internationalen Chopin-Klavierwettbewerb für junge Pianisten in Taipeh. Zwischen 2008 und 2012 war sie Schülerin der Freiburger Akademie zur Begabtenförderung und mehrfach in verschiedenen Kategorien Bundespreisträgerin beim Wettbewerb »Jugend musiziert«. Mit ihrem Streichquartett »Quartetto Mobile« gab sie zwischen 2010 und 2013 Konzerte in ganz Deutschland und Italien. Darüber hinaus spielt sie seit 2012 im Duo mit der Geigerin Milena Wilke. 2014 erhielt Tang ein Stipendium der »Yehudi Menuhin Live Music Now«-Stiftung  in Freiburg. Zusammen mit der Cellistin Marie Viard und Milena Wilke gründete sie im Dezember 2013 das »Wandel-Trio«. Inzwischen absolviert sie ihr Studium an der Hochschule für Musik Freiburg und wird von Prof. Pi-Hsien Chen (Klavier)und Prof. Sylvie Altenburger (Bratsche) unterrichtet.

Jean Rondeau

Mit gerade einmal 21 Jahren war Jean Rondeau, geb. 1991, einer der jüngsten Gewinner des Cembalo-Wettbewerbs des Musica Antiqua Festivals 2012 in Brügge, sowie Träger des European Union Baroque Orchestra Development Trust Awards.

Bereits vor seinem umfangreichen Studium am Pariser Konservatorium und an der Guildhall School of Music and Drama in London hatte Jean Rondeau zehn Jahre Cembalo-Unterricht bei Blandine Verlet. Zusätzlich studierte er Komposition am Conservatoire à rayonnement régional de Paris (CRR) sowie Musikwissenschaft an der Université Paris-Sorbonne.

Jean Rondeau tritt regelmäßig in ganz Europa und den Vereinigten Staaten auf. Seine Engagements – ob als Kammermusiker oder Solist – führten ihn bereits nach Paris, Siena, Florenz, London, Hatchland, Brügge, Prag, Brüssel, Sofia, Warschau und Miami. Jean Rondeau arbeitete wiederholt mit dem Orchester »Les Ambassadeurs« zusammen und ist Mitglied des Barockensembles »Nevermind«. Er ist außerdem Gründer des Jazz-Ensembles »Note Forget«, das ihm als Plattform für seine Jazzkompositionen und -improvisationen dient.

Till Hoffmann

Till Hoffmann wurde 1996 in Freiburg i. Br. geboren und erhielt mit sechs Jahren  ersten Klavierunterricht. Nach einem Umzug nach Stuttgart hatte er Unterricht in der Klasse von Nella und Andrej Jussow an der Stuttgarter Musikschule, wo er seit 2011 auch Mitglied der studienvorbereitenden Klasse war.

Er ist mehrfacher Preisträger, u. a. gewann er beim Wettbewerb »Jugend musiziert« mehrere erste Preise, zuletzt beim Bundeswettbewerb im Juni 2014 einen 1. Preis mit Höchstpunktzahl in der Kategorie Klavier Solo. 2013 errang Hoffmann den ersten Preis des Bach-Wettbewerbs in Köthen/Anhalt; im Sommer 2015 wurde er mit u. a. mit dem Hauptpreis beim Internationalen Klavierpodium der Jugend München ausgezeichnet.
Seit Oktober 2014 ist Till Hoffmann Klavierstudent an der Hochschule für Musik Karlsruhe in der Klasse von Prof. Kaya Han. 2016 war er außerdem Mitglied der tonali-Akademie in Hamburg.

Amatis Trio

Das Amatis Piano Trio wurde im November 2013 von drei jungen Musikern gegründet: Der Violinistin Lea Hausmann aus Deutschland, dem britischen Cellisten Samuel Shepherd und Mengjie Han, Pianist mit chinesisch-niederländischen Wurzeln. Kurz darauf gewannen sie bereits den Publikumspreis des Grachtenfestival-Concours in Amsterdam, was zu ihrem Debüt im Amsterdamer Royal Concertgebouw führte. Weitere Auszeichnungen und Konzerte u. a. in der Londoner Wigmore Hall folgten.

Einladungen führten sie in die Niederlande, nach Deutschland, Österreich, Schweden, Norwegen, Italien, Portugal, Spanien, China, Indonesien und Nord- Amerika. Das Trio konzertierte auf bedeutenden Festivals wie dem Salzburger Kammermusik Festival, Grachtenfestival Amsterdam, Beethoven Festival Bonn, Wimbledon Music Festival und Janine Jansen’s Utrecht Chamber Music Festival.

Das Amatis Trio wurde als aktiver Teilnehmer zur Trondheim International Chamber Music Academy eingeladen, wo sie mit Musikern wie Daniel Hope (Beaux Arts Trio), Miguel da Silva (Ÿsaye Quartet) und Hatto Beyerle (Alban Berg Quartet) zusammenarbeiteten.

Um das Klaviertrio-Repertoire zu erweitern, initiierte das Trio 2015 den »Dutch Piano Trio Composition Prize« für junge, niederländische Komponisten. Das Amatis Trio arbeitete intensiv mit den Musikern des Trio Jean Paul, Lukas Hagen und Rainer Schmidt (Hagen Quartet), Daniel Gaede (Wiener Philharmoniker) und Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) zusammen.

Bereits beim »Frühling« 2017 begeisterte das Trio in einem After Work Concert.

Pierre Xhonneux

Hineingeboren in eine Musikerfamilie aus einer Region Belgiens, die es versteht das reiche Erbe von Blasorchestern zu bewahren, verfolgte Pierre Xhonneux sein Musikstudium am „Institut Superieur de Musique et de Pedagogic“ in Namur, in der Klasse von Jean-Luc Votano.

Er ist Gewinner des „Dexia Classics“-Wettbewerbs und nahm ebenfalls erfolgreich an einer Vielzahl anderer Wettbewerbe teil (bspw. Pacem in Terris, Debussy, Aeolus, ARD2012, Gent 2013, uvm.). 2009 trat in Paris dem „Perfectionnement“-Programm (3rd cycle) der Klasse von Nicolas Baldeyrou bei.

Offen für ein breites musikalisches Repertoire, spielt Pierre Xhonneux in den unterschiedlichsten Ensembles: einem Klarinettenquartett, einem Bläser- (bzw. Streicher-)quartett, dem Piano Trio ClariNord, dem Octett „I Solisti del Vento“ und seit einiger Zeit der Oslo Kammerakademi (Norwegen). 2012 schloss er seine musikalische Ausbildung ab und begann Post-Master Studien im Bereich „historic clarinett“ am Gent Konservatorium bei Vincenzo Casale.

In den letzten Jahren folgten dann Einladungen zu Festivals wie Musiq3, Flagey (Brüssel) MIM, Concerts du printemps (Val-Dieu), Durbuyssimo (Barvaux/Belgien), Heidelberger Frühling und PODIUM Festival Esslingen, Valdres Festivalen (Norwegen). Genauso spielte Pierre Xhonneux auch Darbietungen in den Konzerthäusern von Berlin, Hamburg, London, Schweden, Belgien und Norwegen. In der Saison 2016-2017 wird er mit der Oslo Kammerakademi viele weitere Orte bespielen.

Oktober 2009, wurde Pierre Xhonneux als Solokünstler im Liège Royal Philarmonic Orchestra (dir. Ch.Arming – Belgium), und September 2011 wurde er Assistent für Kammermusik in der Klarinettenklasse des „IMEP“/Belgien.

Seit 2015 ist Pierre Xhonneux Klarinettist im Oslo Philarmonic Orchestra (dir. V. Petrenko) und ist er Lehrer für Klarinette am Barratt Due Musikkinstitutt in Oslo.

Milena Wilke

Milena Wilke wurde 1996 in Freiburg i.Br. und studierte an der Musikhochschule Freiburg, an der Züricher Hochschule der Künste und der Münchner Musikhochschule.

Die Semifinalistin des »Premio Paganini« Wettbewerbs ist Preisträgerin zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe wie den »Young Virtuosos« in Sofia (2013) oder zuletzt der »Preis für die beste junge Interpretin« beim Internationalen Violinwettbewerb Freiburg im Breisgau.

Milena Wilke spielte als Solistin mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Freiburger Philharmonischen Orchester der Klassischen Philharmonie Nord-West und dem Jugend Sinfonie Orchester Konservatorium Bern in Kooperation mit dem South African Youth Orchestra. 2014 trat sie zusammen mit Zakhar Bron in Begleitung des »Zakhar Bron Chamber Orchestra« in der Berliner Philharmonie auf. Sie spielte Recitals und Kammermusikkonzerte in Bulgarien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz, Serbien und Spanien.

Des Weiteren war sie Teilnehmerin bei Meisterkursen wie der »Karl Flesch Akademie« in Baden-Baden, »Kronberg Akademie«, »Sommer Akademie am Mozarteum Salzburg«, bei »Interlaken Classics« sowie beim »Internationalen Meisterkurs für Violine in der Residenz Oettingen«.
In der Spielzeit 2015 war sie zudem dritte Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters.