Künstler

Quatuor Arod

Jordan Victoria, Violine
Alexandre Vu, Violine
Tanguy Parisot, Viola
Samy Rachid, Violoncello

Das 2013 gegründete Arod Quartett machte auf internationaler Ebene auf sich aufmerksam, als es den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gewann, nachdem es bereits 2015 den ersten Preis beim Carl Nielsen Kammermusikwettbewerb in Kopenhagen und 2014 beim Europäischen Wettbewerb FNAPEC (Paris) gewonnen hatte. Im Jahr 2017 wurde es zum “BBC New Generation Artist” für die Spielzeiten 2017 bis 2019 und zum ECHO Rising Star für die Spielzeit 2018-2019 ernannt.

Das Quartett wurde zu mehreren internationalen Festivals eingeladen: Verbier und Montreux (Schweiz), Aix-en-Provence, Menton, Salon-de-Provence, Folle Journée de Nantes, The Pablo Casals Festival of Prades (Frankreich), Rheingau, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen Musikfest, Mozartfest Würzburg, Prague Spring Music Festival und mehr.

Im Jahr 2017 brachte das Quatuor Arod das erste Streichquartett des französischen Komponisten Benjamin Attahir zur Uraufführung (im Auftrag von La Belle Saison, ProQuartet und Quatuor Arod). Musikalische Partner waren bisher die Bratschisten Amihai Grosz und Mathieu Herzog, die Klarinettisten Martin Fröst, Romain Guyot und Michel Lethiec, die Pianisten Eric Lesage und Alexandre Tharaud sowie die Cellisten Raphaël Pidoux, François Salque, Jérôme Pernoo, Harriet Krijgh und Bruno Philippe.

Das Arod Quartett studierte bei Mathieu Herzog, Jean Sulem und dem Artemis Quartett an der Queen Elisabeth Music Chapel in Brüssel. Sie arbeiteten ebenso mit dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Diotima zusammen.

Im Jahr 2017 unterzeichnete Quatuor Arod einen exklusiven Plattenvertrag bei Erato, im Herbst 2017 wurde das erste Album mit Mendelssohn Quartetten veröffentlicht.

Das Quartett hat eine Residenz bei der Fondation Singer-Polignac und bei ProQuartet – CEMC inne. Mécénat Musical Socité Générale ist der Hauptsponsor des Quartetts, und das Ensemble ist HSBC-Preisträger 2016 der Académie du Festival d’Aix-en-Provence. Ebenso wird das Quatuor Arod wird von ADAMI und der Region PACA unterstützt.

Han Kim

Mit dem Gewinn des Internationaler Musikwettbewerb der ARD 2019 (Zweiter Preis und Publikumspreis) hat Han Kim sich als Teil der aufstrebenden Generation international anerkannter Klarinettisten etabliert. Die Juroren waren tief begeistert von seinem Auftrag des Elliott Carters Konzerts im Finale, in dem er mit dem Münchner Rundfunkorchester spielte.

Der Südkoreaner konzertierte mit Orchestern wie dem Münchner Kammerorchester, dem Seoul Philharmonic Orchestra, dem Suwon Philharmonic Orchestra, dem KBS Symphony Orchestra, dem Kammerorchester Pro Artibus Hannover, dem Orchestre de lʼOpéra de Rouen und dem South Czech Philharmonic. Als Kammermusiker musizierte er mit Künstlern wie Arto Noras, Igor Levit, Daniel Müller-Schott, Bennewitz Quartet zusammen im bekannten Musikfesten wie Heidelberger Frühling, Musikalischen Sommer Ostfriesland, Seoul International Music Festival, Tongyeong International Music Festival. Er ist der Gründungspartner vom Veits Quintett, der den 2. Preis beim Carl Nielsen International Chamber Music Competition 2015 ausgezeichnete.

Als Preisträger verschiedener Wettbewerbe gewann er unter anderem den 1. Preis, Publikumspreis und Preis für die Auftragskomposition bei der Jacques Lancelot International Clarinet Competition 2016 und den Sonderpreis bei Beijing International Music Competition 2009.

Der 1996 in Seoul geborene studierte an der Guildhall School of Music & Drama in London bei Andrew Webster und anschließend an der Musikhochschule Lübeck bei Sabine Meyer. Er spielte bei der Philharmonia Zürich als Akademist und ist seit September 2018 als zweiter Soloklarinettist beim Finnish Radio Symphony Orchestra engagiert.

Alexander Baier & Till Plinkert

Alexander Baier war Schüler von Uwe Balser an der Städtischen Musik- und Singschule Heidelberg und studiert seit 2014 bei Prof. Thomas Duis an der Hochschule für Musik Saarbrücken.
Am Klavier gewann er im Duo mit Violine, Klavier und Trompete (Till Plinkert) mehrmals erste und zweite Preise im Bundeswettbewerb Jugend musiziert.
Solistisch gewann er den 1. Yamaha-Preis in Bad Herrenalb 2011, den 3. Bundespreis bei Jugend musiziert 2011, den 1. Bundespreis 2014 und den Preis der Harald-Genzmer-Stiftung in der Kategorie »Klassische Moderne« bei WESPE 2014.
Schon sechsmal war er auf Tournee mit dem Bundesjugendorchester quer durch Deutschland und Europa und spielte mit ihnen vier CDs ein.

Till Plinkert, geb. 1995, erhielt seinen ersten Trompetenunterricht mit fünf Jahren. Zunächst wurde er an den Musikschulen in Homburg/Saar und später in Heidelberg von Friedhelm Bießecker unterrichtet. Mit 14 Jahren wurde er Jungstudent bei Prof. Wolfgang Bauer (MH Stuttgart). Seit September 2015 studiert er bei Prof. Klaus Schuhwerk an der Musikhochschule in Frankfurt.
Till Plinkert ist mehrfacher 1. Bundespreisträger bei Jugend musiziert und Preisträger der Deutschen Stiftung Musikleben, der Berthold Hummelstiftung und Stipendiat der Domhofstiftung. Ebenso ist er Mitglied des Landesjugendorchester und Bundesjugendorchester.

Georgiy Dubko

Georgiy Dubko

Der 1983 in der Ukraine geborene Georgiy Dubko begann im Alter von sieben Jahren Jazz und Klavier zu studieren. Parallel zu seiner Ausbildung an der National Music Academy in Kiew bei V. Kozlov studierte er am Conservatoire Régional de Toulouse bei Thérèse Dussaut und begann als Stimmbildner zu arbeiten. Als Solist und Kammermusiker spielt er zahlreiche Konzerte in Frankreich, Belgien, Holland und der Ukraine. Er ist als Stimmbildner an Opernproduktionen beteiligt und begleitet als Pianist Wettbewerbe wie „Vibrarte“ und „Long Thibaud“ sowie Auditions für Christoph Eschenbach und Paavo Järvi. Gegenwärtig studiert er am Pariser National Conservatory of Music and Dance und arbeitet am National Center of Opera Singers in Marseille.

Marc Bouchkov © Nikolaj Lund

Marc Bouchkov

Bereits mit sechs Jahren tritt Marc Bouchkov zum ersten Mal öffentlich auf. Ab 2001 wird er am Lyoner Konservatorium in der Klasse von Claire Bernard unterrichtet, 2007 wechselt er nach Paris an das Conservatoire national supérieur musique et danse zu Boris Garlitzky.

Es folgen mehrfache Teilnahmen an Meisterkursen und Einladungen zu Festivals, u. a. nach Moulin d‘Ande, Troyes, Bordeaux, Montpellier, Viterbo und New Hampshire.

Marc Bouchkov ist Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz und tritt bei „Les Musicales de Colmar“ kammermusikalisch in Erscheinung.

Er gewann Erste Preise beim „Concours International pour Violon Henri Koch“, 2010 bei der „European Young Concert Artists Audition“ in Leipzig, den Preis mit besonderer Erwähnung von der Jury des CNSM in Paris, 2011 den „Ebel-Preis“, 2012 wurde er Finalist und Preisträger beim „Concours Reine Elisabeth“ in Brüssel, 2013 den Ersten Preis bei der „Montreal International Musical Competition” und schließlich wurde er zum Preisträger der Stiftung Juventus von Georges Gara ernannt.

Neben zahlreichen Rezitalen in Hamburg, im Théâtre de la Ville de Paris, beim International Musical Olympus Festival in St. Petersburg und in Montreal wird zudem die Zusammenarbeit mit Orchestern wie dem Belgian National Orchestra und dem Moscow Philharmonic Orchestra immer umfangreicher.

Seit Oktober 2014 studiert Marc Bouchkov als Junger Solist an der Kronberg Academy.

Veranstaltungen

After Work Concert: Apollo 5

Dieses junge britische A-cappella-Ensemble singt nicht nur fabelhaft (von Retrojazz über Pop-Arrangements bis hin zu klassischer Musik fast alles), es hat auch eine verblüffend unterhaltsame Bühnenpräsenz. Beheimatet sind die fünf Sängerinnen und Sänger am Londoner Gresham Centre, der Heimat des in Heidelberg mittlerweile wohlbekannten Vokalensembles Voces8, das mit unseren Classic Scouts eine intensive Zusammenarbeit pflegt.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken

After Work Concert: Han Kim & Elisabeth Brauß

2016 war er Stipendiat der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling, 2017 deren Fellow. Nun kehrt er zurück mit einem Rezital: Han Kim, einer der bemerkenswertesten Klarinettisten, die wir kennen. Er ist erst Anfang zwanzig und verfügt bereits über eine geradezu spektakuläre Technik und eine Ausdrucksreife, wie man sie nur ganz selten erlebt. Ihm zur Seite steht eine Pianistin mit vergleichbarer »Frühlingsbiographie«: Besucherlnnen der Akademien und der »Standpunkte« 2016 und 2017 haben die enorm vielseitige Pianistin Elisabeth Brauß in allerbester Erinnerung.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

After Work Concert: Friedrich Thiele & Elisabeth Brauß

Friedrich Thiele ist erster Preisträger des Wettbewerbs »Ton und Erklrung«, der vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft veranstaltet wird. Jeder, der Friedrich Thiele bislang erleben konnte, wird die Ansicht der Jury teilen, dass eine enorme Reife und solistische Begabung die herausragenden Merkmale des jungen Musikers sind. Begleitet wird er von Elisabeth Brauß, die den Frühlings-Besucherlnnen aus der Kammermusik Akademie und den »Standpunkten« 2017 noch in bester Erinnerung ist.

In Kooperation mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI und dem Frauenbad Heidelberg

After Work Concert: Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow ist gerade einmal zwanzig Jahre alt und ist doch bereits in Finnland, Südamerika, Italien, Spanien und der Schweiz konzertierend unterwegs. Seine erste, beim führenden skandinavischen Label BIS erschienene CD mit russischem Repertoire stieß auf einhellige Begeisterung. Auch als Wiedergeburt Franz Liszts wurde der virtuose junge Mann bereits bezeichnet. In diesem Konzert lasst sich ein Pianist entdecken, dem wohl die Zukunft gehört.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken

After Work Concert: Pierre Xhonneux & Jakob Stepp

Frühlingsbesuchern dürfte Pierre Xhonneux, der junge belgische Klarinettist, der jetzt Mitglied der Osloer Philharmoniker ist, in bester Erinnerung sein: In den Konzerten, in denen er als Stipendiat der Kammermusik Akademie mitwirkte, ließ sein ungewöhnlich fein modellierter Klang aufhorchen. Ungewöhnlich auch das Programm für Klarinette und Cello, das er für Heidelberg entworfen hat: Groß ist das Repertoire nicht, das es für diese Besetzung gibt; aber gleich neben Beethoven eine Disco Toccata zu hören – das ist definitiv »great fun«.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken
S-Immobilien Heidelberg GmbH

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After Work Concert: Amatis Trio

Sie sind jung, sie sind herausragend gut, und sie sind gewitzt: Das niederländische Amatis Trio, bereits vielfach ausgezeichnet, gehört zur neuen, verheißungsvollen Generation von Kammermusik- Ensembles, die publikumszugewandt und ideenoffen sind. Für Heidelberg haben sie ein Programm zusammengestellt, das noch nicht fertig ist: Ob am Ende des Konzerts ein Klaviertrio von Brahms, Mendelssohn oder Ravel erklingt: Das entscheiden Sie, das Publikum!

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

After Work Concert: Till Hoffmann

Erst zwanzig Jahre ist Till Hoffmann alt, und doch hat der Freiburger bereits Preise in zweistelliger Zahl gewonnen. Erst im Juli 2016 gewann er auch den 1. Preis des Tonali-Wettbewerbs. Nun ist er bei uns im Rahmen eines Steinway & Sons-Preisträgerkonzerts und bringt ein feines, poetisches Programm mit nach Heidelberg: ein Programm der stillen Töne. Womöglich manifestiert sich da bereits das Naturell dieses ungemein vielversprechenden Pianisten.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken
tonali
und
040215_steinway_logo_final_black

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After Work Concert: Milena Wilke & Shih-Yu Tang

Mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft verbindet den Heidelberger Frühling eine langjährige Kooperation. Beim Violinwettbewerb 2016 »Ton und Erklärung« des Kulturkreises erhielt Milena Wilke den 1. Preis; nun präsentiert sich die erst zwanzigjährige Geigerin, die bereits andere wichtige Wettbewerbe gewonnen hat, in Heidelberg. »Ton und Erklärung« ist ein ganz besonderer Wettstreit, denn bei ihm geht es auch darum, mit einiger Eloquenz dem Publikum das eigene Programm vorzustellen. Wir freuen uns deshalb besonders darauf, dass Milena Wilke das After Work Konzert auch moderiert.

In Kooperation mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI und dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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After Work Concert: Jean Rondeau

Der Cembalist mit dem musikalischen Nachnamen ist schon jetzt ein herausragender Vertreter einer jungen Musikergeneration, die sich herzlich wenig um die Grenzen der musikalischen Stile scheren. Er ist sowohl in der Alten Musik wie im Jazz beheimatet und auch als »Weltmusiker« in Erscheinung getreten. Der markante Haarschopf des Mittzwanzigers ziert bereits mehrere viel beachtete CDs, die sich freilich cembalistischem Kernrepertoire widmen: Rameau und Bach. Ernst und Offenheit verbinden sich bei Jean Rondeau auf das Schönste.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg und dem Deutsch-Französischen Kulturkreis.

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After Work Concert

Kenner des Heidelberger Frühling wissen: Die »Classic Scouts« begeistern Gleichaltrige nicht nur für Musik, sie machen auch selbst welche auf hohem Niveau. Einige der »Scouts« werden sogar zu erfolgreichen Profimusikern, wie Till Plinkert und Alexander Baier. In ihrem knackig-kurzweiligen Programm spielen sie mit den räumlichen Möglichkeiten des Frauenbades.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg