Künstler

ensemble aisthesis

Klangwelten mit den Sinnen verstehen: Das ensemble aisthesis, spezialisiert auf die Neue Musik des 20. und 21. Jahrhunderts, trägt die umfassende Wahrnehmung im griechisch inspirierten Namen. Unter der künstlerischen Leitung des Gründers Walter Nußbaum erarbeiten die bis zu 20 Instrumentalistinnen und Instrumentalisten ihr Repertoire, das von Klassikern der Moderne wie Schönberg, Webern, Boulez, Stockhausen und Lachenmann hin bis zu exemplarischen Werken der Romantik von Wagner oder Mahler reicht. Die Auftragskompositionen entstehen stets in direkter Zusammenarbeit mit den Komponistinnen und Komponisten. Der historisch informierten Aufführungspraxis der Alten Musik widmet sich das aisthesis consort in den jährlichen Weihnachtskonzerten. Die enge Zusammenarbeit mit der SCHOLA HEIDELBERG zeichnet wegweisende eigene Konzertformate wie „Prinzhorn“, „Heimathen“ oder die CD-Produktion „Nuits – weiß wie Lilien” aus. Das ensemble aisthesis konzertiert regelmäßig in Heidelberg und ist zu Gast bei Festivals wie musica viva in München, den Festspielen Zürich, der Romanischen Nacht in Köln, dem Tongyeong International Music Festival in Südkorea, den Kasseler Musiktagen oder dem Basler Musikforum. Vielbeachtet die Referenzeinspielung LEIBOWITZ- COMPOSITEUR mit zahlreichen Erstveröffentlichungen zum 100. Geburtstag des Komponisten im Jahr 2013, die dem Wirken und Schaffen von René Leibowitz Raum gibt. Im KlangForum Heidelberg treffen sich Gestaltungsfreude und Virtuosität der Sänger der SCHOLA HEIDELBERG und der Instrumentalisten des ensemble aisthesis unter einem Dach.

SCHOLA HEIDELBERG

Ein- und vielstimmig virtuos: Die Vokalsolisten der SCHOLA HEIDELBERG sind Meister unterschiedlicher Stile und Vokaltechniken bis hin zu mikrotonaler Intonation, Stimm- und Atemgeräuschen. Unter der künstlerischen Leitung ihres Gründers Walter Nußbaum treffen Werke des 16./17. und des 20./21. Jahrhunderts oft in ungehörter Weise aufeinander: Aus dem intensiven Bezug historischer Aufführungspraxis und zeitgenössischer Musik folgt eine neue Interpretationskultur. Das umfangreiche Repertoire entsteht in engem Austausch mit führenden Komponistinnen und Komponisten der Gegenwart. Vielbeachtet sind die eigenen Kompositionsaufträge, wie etwa in den Werkreihen der eigenen Konzertformate „Heimathen“ und „Prinzhorn“. SCHOLA HEIDELBERG gastiert in Heidelberg, bundesweit und auf internationalen Festivals wie den Salzburger Festspielen, Milano Musica, dem Lucerne Festival, der Biennale in Venedig, der Biennale Salzburg und dem Festival d’automne à Paris. Zahlreiche erfolgreiche Kooperationen gibt es zum Beispiel mit dem Ensemble Modern, dem WDR-Sinfonieorchester Köln, dem SWR Sinfonieorchester, den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Radio Philharmonie und dem Gürzenich- Orchester. Die CD-Einspielungen der SCHOLA HEIDELBERG mit Vokalkompositionen des 20./21. Jahrhunderts wurden mehrfach international ausgezeichnet. Im KlangForum Heidelberg treffen sich Gestaltungsfreude und Virtuosität der Sänger der SCHOLA HEIDELBERG und der Instrumentalisten des ensemble aisthesis unter einem Dach.

Christina Pluhar © Marco Borggreve

Christina Pluhar

ECHO-Ehren für Christina Pluhar und ihr Ensemble L’Arpeggiata: drei Alben haben sie für Virgin Classics aufgenommen, und alle drei wurden mit einem Klassik ECHO ausgezeichnet.   „Wo soll ich mit dem Schwärmen anfangen, wo aufhören?“, hatte sich etwa der Kritiker des Klassikmagazins Toccata gefragt angesichts der ersten Virgin Classics-CD „Teatro d’Amore“, die einen ungewöhnlichen Streifzug durch die Musik Claudio Monteverdis macht und ein Sensationserfolg wurde. Eine barocke Jam-Session, rauschend, schillernd und verschwenderisch. Spiegel online urteilte: die unverschämteste und lustigste Barock-CD seit Jahren.

Christina Pluhar wurde in Graz geboren. Nach ihrem Studium der Konzertgitarre in ihrer Heimatstadt begann sie ihr Lautenstudium am Koninklijk Conservatorium in Den Haag und setzte ihre Ausbildung an der Schola Cantorum Basiliensis fort, wo sie 1992 das “Diplom für Alte Musik” erlangt.  Barockharfe studiert sie an der Scuolo Civica di Milano.

Seit 1992 lebt als freischaffende Musikerin in Paris, und hat als Solistin und Continuistin mit verschiedenen Ensembles und Barockorchestern in allen Festivals zu hören.

2000 gründete sie ihr eigenes Ensemble L’Arpeggiata, mit dem sie Publikum und Presse durch unkonventionelle Auftritte in der ganzen Welt begeistert. Die CDs La Villanella », « Landi», « La Tarantella » « All’Improvviso », « Rappresentatione di Anima et di Corpo », « Teatro d’amore », « Via crucis », « Marienvesper », « Los Pajaros perdidos » wurden mit den Schallplattenpreisen 10 Répertoire, Diapason D’Or, CD der Woche BBC, CD des Monats Amadeus, Prix Exellentia Pizzicato, Prix Radio Clara (2003) Cannes Classicals Awards (2004), Edison Price Holland (2009 und 2011), Echo Klassik (2009, 2010 und 2011)) ausgezeichnet.

Seit 1999 unterrichtet sie eine Klasse für Barockharfe am Königlichen Konservatorium in Den Haag.