Künstler

Liviu Holender

Der österreichische Bariton Liviu Holender gehört seit der Spielzeit 2019/20 dem Ensemble der Oper Frankfurt an, wo er u. a. als Leone (Tarmerlano), Moralès/Dancaïro (Carmen), Masetto (Don Giovanni) und Marullo (Rigoletto) zu hören ist. Zudem wird er im Juni 2020 sein Debüt als Silvano (Un ballo in maschera) unter Zubin Mehta an der Mailänder Scala geben. 2017–2019 war er Ensemblemitglied am Münchner Staatstheater am Gärtnerplatz. Dort sang er u. a. Partien wie Graf Eberbach (Der Wildschütz), Papageno (Die Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Schaunard (La bohème) sowie Hans Scholl in Die weiße Rose. Zudem war er als Marullo bei den Bregenzer Festspielen 2019, als Silvio (Pagliacci) und Graf Almaviva (Le nozze di Figaro) an der Nationaloper Bukarest zu Gast. Als Teilnehmer des Young Singers Project sang Liviu Holender bei den Salzburger Festspielen 2018 den Papageno in Die Zauberflöte für Kinder. Auf dem Konzertpodium sang er u. a. Mahlers Des Knaben Wunderhorn mit dem Jerusalem Symphony Orchestra unter Frederic Chaslin. Mit dem Pianisten Matthias Fletzberger trat er 2018 in Liederabenden bei den Niederösterreichischen Serenadenkonzerten sowie 2019 in der Philharmonie Sofia auf.  Liviu Holender studierte am Konservatorium Wien Klavier und an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Klarinette. Er war Mitglied der Opernschule für Kinder an der Wiener Staatsoper. Seit 2013 erhält er Gesangsunterricht bei Karlheinz Hanser an der Wiener Musikuniversität.

Ketevan Chuntishvili

Die aus Georgien stammende Sopranistin wurde 1996 in Tiflis geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2015 setzte Ketevan Chuntishvili ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Dr. Marek Rzepka fort. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium ab, gleichzeitig bekam sie den Studienplatz für Master Oper ebenda.

Die Sängerin wurde bereits von Musik braucht Freunde und Deutschlandstipendium unterstützt. Außerdem ist sie seit 2018 Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now Hannover e.V.. Besondere musikalische Einflüsse bekam die Sopranistin bei den Meisterkursen mit Peter Berne, Roman Trekel, Ana Sokolovic, Claudia Barainsky und Stefan Vinke, sowie in der Liedklasse von Justus Zeyen.

Als Solistin stand sie in der HMTMH als Lisa (Fanchette) in Jacques Offenbachs “Pariser Leben”, sowie in der Sommerproduktion “Svadba” von Ana Sokolovic in der Rolle der Lena auf der Bühne. Zum bisherigen Höhepunkt ihrer Entwicklung gehört die Rolle des Echos in Richard Strauss‘ “Ariadne auf Naxos”. Im Februar 2019 war sie im Hamburger Sprechwerk zu erleben, etwa als Bubikopf in einer verkürzten Fassung der Oper “Der Kaiser von Atlantis” von V. Ullmann unter Regie von Karina Häßlein. Mit der Gretel in Engelbert Humperdincks “Hänsel und Gretel” gab sie in diesem Jahr ihr Debut bei der ‘Oper auf dem Lande’.

Kateryna Garanich

Kateryna Garanich wurde 1995 in Charkiw (Ukraine) geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Großmutter Kira Garanich im Alter von vier Jahren. Später studierte sie bei Prof. Gerlinde Otto (HfM Franz Liszt Weimar) und Prof. Eldar Nebolsin an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin. An derselben Hochschule ist sie seit April 2019 Masterstudentin im Fach Liedgestaltung für Pianisten bei Prof. Wolfram Rieger.

Kateryna ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein (2018-2019), Encuentro de Música y Akademia de Santander (2017-2019), der Konrad-Adenauer Stiftung (2019) und war es bei der Neuen Liszt Stiftung Weimar (2015-2016),neben vielen weiteren Stipendien,auch beim ukrainischen Präsidenten.

Diverse Meisterkurse besuchte sie bei renommierten Professoren wie Thomas Quasthoff, Michail Lanskoi, Scot Weir, Dmitry Bashkirov, Dmitry Alekseev, Klaus Hellwig, Wladimir Krainew, Claudio Martinez-Mehner und Ivan Monighetti.

Kateryna ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe u.a. des 9. Internationalen Wladimir Krainew Wettbewerbs für junge Pianisten, des 8. Internationalen Wettbewerbs in Gedenken an Wladimir Horowitz. In diesem Rahmen hatte sie einen Auftritt mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine für den Mezzo Channel mit Mozarts „Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur“ und des 6. Internationalen Sergei Prokofjew Klavierwettbewerb. Die junge Pianistin gab bereits zahlreiche Solokonzerte, sowie Lied- und Kammermusikkonzerte in ganz Europa und Asien.

Justine Eckhaut

Nach ihrer Ausbildung in den Klassen von Jean-Michel Dayez und Christophe Simonet begann die Pianistin Justine Eckhaut ihr Studium am CNSMD de Lyon zuerst in den Klassen von Florent Boffard für das Fach Klavier solo. Anschließend studierte sie Kammermusik, Lied und Korrepetition in der Klasse von David Selig. Von 2016 bis 2017 setzte sie ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin in den Klassen von Prof. Björn Lehmann (Klavier) und Prof. Eric Schneider (Liedbegleitung) fort.

Justine Eckhaut konzertiert regelmäßig sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen und Lied mit Margot Genet, Marie-Pierre Roy, Philipp Mayer und Caroline Macphie.

Ebenfalls ist sie Gründungsmitglied des Lyoner Ensembles für zeitgenössische Aufführung E.Ch.O.

Im Dezember 2018 nahm sie mit Piano dans l’herbe an der Uraufführung und der Tournee der Kinderoper Sans Famille teil – nach dem gleichnamigen Buch von Hector Malot.

Justine Eckhaut ist Preisträgerin des Wettbewerbs der Adami und des Internationalen Klavierwettbewerbs von Collioure (Frankreich) 2013 (Prix du Conseil Général).

Sie trat unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, beim Musikfestival Mehrlicht! Berlin, in der Opéra de Lyon, im Prieuré de Chirens (Frankreich) und in der Casa Croci (Milano) sowie in Subsistances (Lyon) auf.

Seit April begleitet Eckhaut die Gesangklasse an der Universität der Künste in Berlin.

Jeeyoung Lim

Jeeyoung Lim wurde 1993 in Seoul, Südkorea geboren. Von 2013 bis 2017 studierte er an der Korea National University of Arts bei Prof. Hans Choi und schloss seine Grundausbildung mit dem Bachelor of Music ab. Seit dem Wintersemester 2017, studiert er bei Prof. Scot Weir an der Hocschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Jeeyoung Lim wirkte in Produktionen mit: 2014 als Leporello in „Don Giovanni“, Raphael in „Die Schöpfung“, 2016 „Ein Deutsches Requiem“. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Hong-Su Kim und Carlo Palleschi zusammen. Er gab auch viele Liederabende in Seoul mit der Projektgruppe „Musicamia“. Jeeyoung Lim gewann viele Preise- so den Förderpreis beim Thomas Quasthoffs „Das Lied“ Wettbewerb, 1. Preis beim Koreanische Musikgesellschaft Wettbewerb, 2. Preis beim Musikedukation Wettbewerb, 3. Preis beim Eumag-Chunchu Musikwettbewerb, 3. Preis beim Ewhwa-Gyeonghyang Musikwettbewerb, 4. Preis beim Suri Musikwettbewerb und war Finalist beim 30 ème Concours International de Chant de Marmande. Wenn Jeeyoung Lim nicht auf der Bühne singt, arbeitet er als Leiter der Facebook-Seite „Lied World“. Um deutsche Lieder auch in Südkorea populär zu machen, stellt er verschiedene Lieder vor, die nicht so oft in Südkorea gesungen werden. Jeeyoung Lim ist seit 2018 Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Jerica Steklasa

Die junge slowenische Sopranistin Jerica Steklasa begann ihre musikalische Ausbildung als Sechsjährige mit Geige und Klavier. Mit 13 Jahren folgte Gesangsunterricht in Ljubljana, später in Wien, an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Im März 2019 absolvierte sie dort ihr Masterstudium (Gesang: Claudia Visca, Lied&Oratorium: Charles Spencer).

Sie ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe und trat als Solistin auf Weltbühnen in Österreich (Wiener Musikverein, Konzerthaus, Theater an der Wien), Deutschland (Alte Oper Frankfurt), Niederlande, Schweiz, Russland, Japan, Australien und USA auf. Sie sang beim renommierten HOFBURG Silvesterball. Als Preisträgerin des KALEIDOSCOPE Wettbewerbs gibt sie im Juni 2020 Konzerte in Los Angeles, California.

Im Frühjahr 2013 gab sie in Australien, Sydney ihr Bühnendebüt als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, danach folgen die Debüts (in Österreich, Deutschland, Italien) als Susanna in Le Nozze di Figaro, Fiordiligi in Cosi fan tutte, Adele in Die Fledermaus, Marie in Carneval in Rom, Ännchen in Der Freischütz, Silvia in L’isola disabitata, Lisette in La Rondine, Zerlina in Don Giovanni.

Bisher arbeitete sie mit u.a. Roberta Alexander, Jack LiVigni, Nelly Miricioiu, Steven Maughan, David Gowland und im September 2019 nahm sie als Stipendiatin der 1. Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen bei der Masterklasse mit Melanie Diener und Thomas Hampson teil (Abschlusskonzert mit Stuttgarter Philharmoniker und Maestro Dan Ettinger).

Irena Weber

Die junge serbisch-ungarische Mezzosopranistin Irena Weber singt seit September 2018 in der Kammeroper München die Rolle der Dorabella in Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“, in der sie bereits im Juli 2018 im Wiener Schlosstheater Schönbrunn in einer Produktion unter der Leitung von KS Michael Schade zu erleben war. Mit dem Orchester der Kammeroper München unter dem Dirigat von Nabil Shehata trat sie auch als Solistin in Rossini-Arienabenden auf und war in einem Mozart-Projekt im Schloss Nymphenburg und als Altistin im Mozart-Requiem in Münchens Allerheiligen-Hofkirche zu hören.

Im Frühjahr 2018 sang sie die Rolle der Smaragda in Gottfried von Einems Oper „Der Tulifant“ im Wiener MUTH und im Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Im Rahmen eines Jury- Konzerts der Freunde der Wiener Staatsoper gewann sie im Januar 2018 den ersten Preis der Wiener George London Stiftung und den Publikumspreis. Außerdem war sie mit Gustav Mahlers „Urlicht“ unter Erwin Ortner im Schönbrunner Schlosstheater und in der Rolle der „Frau Welt“ in der Kantate „Carmina Austriaca“ von Gerald Wirth im MUTH zu hören. Im März 2018 sang sie Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 im Wiener Musikverein, die sie 2019 auch mit der Philharmonie Südwestfalen interpretierte.

Kommende Aufgaben sind das Altsolo in Beethovens Symphonie Nr. 9 im Wiener Musikverein. Das Altsolo in Mahlers 2. Symphonie mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Hannu Lintu, die Wiederaufnahme von Mozarts „Così fan tutte“ an der Kammeroper München u.a.  Außerdem ist sie Stipendiatin der Lied Akademie des Heidelberger Frühlings 2020.

Irena Weber arbeitet mit KS Univ.-Prof. Marjana Lipovšek und Alfred Burgstaller. Ihr Masterstudium Lied und Oratorium bei Univ.-Prof. Florian Boesch an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst hat sie im Juni 2019 abgeschlossen.

Auf der Bühne verkörperte sie die Rollen des Cherubino in W. A. Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und des Prinzen Orlofsky in Johann Strauß‘ „Die Fledermaus“ im Schlosstheater Schönbrunn. Die Dritte Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ sang sie in der Jennersdorfer

Kinderoper und in Horn. In zahlreichen Konzerten trat sie in Österreich, Deutschland,Ungarn, Tschechien,der Slowakei,Slowenien,Kroatien, Serbien,der Ukraine, Rumänien u.a. auf. Sie besuchte Meisterklassen bei KS Marjana Lipovšek, Alfred Burgstaller,

KS Christa Ludwig und Ioan Holender und erhielt 2014/15 ein Stipendium der Thyll-Dürr-Stiftung. Im Juli 2014 gewann sie den 2. Preis beim Ljuba-Welitsch-Wettbewerb in Wien.

Irena Weber ist in Novi Sad, Serbien, geboren und seit ihrem 10. Lebensjahr in Ungarn aufgewachsen, wo sie neben langjährigem Geigenstudium mit dem Gesangsunterricht begann und früh mit zahllosen Preisen ausgezeichnet wurde.

Iida Antola

Die Sopranistin Iida Antola schloss 2015 ihre Studien zur Chorleiterin und zur Pianistin an der Sibelius-Akademie ab, bevor sie ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Berlin begann.

2017 debütierte Antola als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) an der Finnischen Nationaloper. 2018 ist sie dorthin zurückgekehrt, um die Rolle der Christine (Andrew Lloyd Webber: Das Phantom der Oper) zu verkörpern und sang auch die Rolle der Crobyle (Massenet: Thaïs). Zu den kommenden Rollen gehören Micaëla (Bizet: Carmen) und Susanna (Mozart: Figaros Hochzeit).

Antola war in vielen Wettbewerben erfolgreich: 2017 gewann sie den 1. Preis beim Kangasniemi-Gesangswettbewerb in Finnland und den 2. Preis beim Internationalen Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb „Das Lied“. 2018 war sie Finalistin sowohl beim Internationalen Hugo Wolf Lied-Wettbewerb in Stuttgart als auch beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund mit der Pianistin Anni Laukkanen. Vor ihrem Gesangsstudium wurde sie beim Internationalen Tampere Vocal Music Festival 2015 mit dem Preis für die beste junge Chorleiterin ausgezeichnet.

Antola trat in Konzerten beim Crescendo-Festival in Berlin, beim Mozart-Festival in Würzburg sowie in Rumänien im Bukarester Athenäum und in der Philharmonie in Ploiesti auf.

Sie ist eine erfahrene Interpretin zeitgenössischer Musik: 2018 sang und dirigierte sie “Pierrot Lunaire” von Schönberg beim “Kaivos Festival” in Finnland. Der Verlag SULASOL hat Antolas eigene Kompositionen veröffentlicht.

Cosima Soulez Larivière

Die französisch-niederländische Geigerin Cosima Soulez Larivière wurde in Paris geboren. Sie hat Konzerte in Europa (u.a. Concertgebouw, Wigmore Hall, Liszt Musikakademie) und in Asien gegeben.

Beim Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover 2018 erhielt sie den 3. Preis und den Preis für die beste Interpretation des zeitgenössischen Auftragswerks. Im Jahr 2017 erhielt sie den 1. Preis bei der Bartok World Competition in Budapest. 2015 erhielt sie den 3. Preis und den Bach-Preis beim Postacchini-Wettbewerb in Fermo, Italien. Im selben Jahr gewann sie den 1. Preis beim Brahms-Wettbewerb in Pörtschach, Österreich.

Cosima Soulez Larivière hat an Meisterkursen von u.a. Zakhar Bron, Dora Schwarzberg, Lewis Kaplan, Zvi Zeitlin, Dmitri Berlinsky, Donald Weilerstein und Ana Chumachenco teilgenommen. Im Sommer 2016 war sie Fellow vom Tanglewood Music Center (TMC), USA. Im Jahr 2018 nahm sie an der Kronberg Academy im Rahmen von „Chamber Music Connects the World“ teil und wurde zur Verbier Festival Akademie eingeladen, wo sie den APCAV Preis erhielt. Im Sommer 2019 war sie Fellow beim Ravinia’s Steans Music Institute.

Sie ist Stipendiatin des English Speaking Union (ESU) Musikstipendiums (2015), von Live Music Now Hannover e.V. Stipendiums (2015), des Deutschland Stipendiums (2016) und der Studienstiftung des deutschen Volkes (2017). Seit 2018 ist Cosima Fellow der Young Artists Foundation gGmbH in Deutschland.

Cosima Soulez Larivière fing mit drei Jahren an die Geige zu spielen und wurde in Paris von Prof. Igor Volochine unterrichtet. Im Alter von acht Jahren gewann sie ein Stipendium der Yehudi Menuhin Schule, Cobham, England, wo sie Schülerin bei Prof. Natasha Boyarsky wurde. Derzeit studiert sie bei Prof. Krzysztof Wegrzyn an der Hochschule für Musik in Hannover.

Die Deutsche Stiftung Musikleben stellt Cosima eine Violine von Giovanni Grancino, Mailand 1675 aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds zur Verfügung.

Markus Becker

Im internationalen Konzertleben überzeugt Markus Becker heute als gestaltungsmächtiger Interpret der Klavierliteratur von Bach bis Rihm, als ideenreicher Programmgestalter und profilierter Künstler. Als virtuoser Jazz-Improvisator ist er eine Ausnahmeerscheinung unter klassischen Pianisten. Regelmäßig gastiert Becker u.a. beim Klavierfestival Ruhr, Schleswig-Holstein Musik Festival und beim Kissinger Sommer. Becker musiziert mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem RSB Berlin, den Rundfunkorchestern des NDR, WDR und SWR, dem BBC Welsh Orchestra unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Howard Griffiths, Michael Sanderling, Thierry Fisher. Die Kammermusikpartner von Markus Becker sind u.a. Albrecht Mayer, Nils Mönkemeyer, Adrian Brendel, Igor Levit, Sharon Kam und Alban Gerhardt. Markus Becker studierte bei Karl-Heinz Kämmerling und erhielt über viele Jahre wichtige Anregungen durch Alfred Brendel. Seit 1993 ist er Professor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

Beckers CD-Aufnahmen erhielten gleich dreimal den ‚ECHO-Klassik’ sowie den Preis der Deutschen Schallplattenkritik. Neben Einspielungen für EMI, Decca, Thorofon und cpo produziert Becker seine Aufnahmen heute überwiegend beim englischen Label hyperion. Als legendär gilt bereits heute Beckers Gesamteinspielung des Klavierwerks von Max Reger auf insgesamt 12 CDs (Thorofon). Das FonoForum urteilt über diese enzyklopädische Großtat: „Eine der seltenen wahrhaft großen Leistungen deutscher Pianistik der letzten fünfzig Jahre“.

Veranstaltungen

Kammermusik Akademie Pass

Zehn StipendiatInnen, drei MentorInnen; erneut finden sich erfahrene und vielversprechende Musikerinnen und Musiker zur Kammermusik Akademie zusammen – wie gewohnt auf Augenhöhe, denn hier wird nicht »top down« unterrichtet, sondern gemeinsam studiert und musiziert. Neben dem Künstlerischen Leiter Igor Levit sind Tianwa Yang und Leonard Elschenbroich die MentorInnen der diesjährigen Akademie. Nach den öffentlichen Unterrichtstagen und Mittagskonzerten weitet sich der Horizont im Kammermusikfest der »Standpunkte«, wenn die Akademisten auf den Schlagzeuger Alexej Gerassimez, das französische Quatuor Debussy und StipendiatInnen der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker treffen – letzteres eine neue Kooperation, die schone Früchte tragen wird.

€ 70 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

Eintritt frei für Schüler/innen und Studierende

Wir danken unserem Gründungspartner
HeidelbergCement AG

Lied Akademie Pass

€ 70
Gültig für alle Veranstaltungen der Lied Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studierende

Heidelberg: Das ist »Codex Manesse«, das ist »Des Knaben Wunderhorn«, »Zupfgeigenhansel« und deutscher Hip-Hop, das ist Robert Schumann, Joseph von Eichendorff, Friedrich Hölderlin u.v.m. In der Liedstadt Heidelberg ist die Lied Akademie des Heidelberger Frühling, geleitet von Thomas Hampson, langst eine Institution. Sie schafft eine Plattform für junge Sängerinnen und Sänger, Pianistinnen und Pianisten, die sich hier intensiv weiterbilden können. Für das Publikum ist sie ein Ort der Vertiefung und Begegnung.

Wir danken
Stiftung Heidelberger Frühling

Musikjournalismus Akademie: Öffentlicher Meisterkurs

Wer schreibt, der versucht zu begreifen. Wenn ein Musikredakteur etwas »auf den Begriff bringen« muss, dann ist er vor allem meistens eins: allein. Mutterseelenallein. Die Klischees, die über den Beruf des Rezensenten kolportiert werden, greifen nicht. Sie werden am Laptop nicht von Presseagenten verhätschelt, sitzen nicht selten im Zug oder an einer Autoraststätte, die Abgabefrist für eine Rezension einer Produktion des Stadttheaters im Nacken, und bereits auf dem Weg zum nächsten Mozart‘schen Klavierkonzert. Roter Teppich? Fehlanzeige. Was es bedeutet, über Musik zu schreiben, warum man dabei nie zum Ziel kommt und wie viele Gedanken sich MusikkritikerInnen über ein Publikum machen, das erleben Sie am besten selbst. Es ist ein Blick hinter die Kulissen der Musikkritik, die auf festen Kriterien und Qualitätsstandards beruht. Und dies in der ungewohnt-unnatürlichen Situation eines öffentlichen Redigats. Sie werden Texte danach anders lesen.

Eintritt frei

Ballsaal Stadthalle Heidelberg

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert III

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Großer Saal Stadthalle Heidelberg

€ 70 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert II

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Großer Saal Stadthalle Heidelberg

€ 70 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert I

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Großer Saal Stadthalle Heidelberg

€ 70 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

Kammermusik Akademie mit Tianwa Yang

Wir danken unserem Gründungspartner
HeidelbergCement AG

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 70 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
20 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Kammermusik Akademie mit Igor Levit

Wir danken unserem Gründungspartner
HeidelbergCement AG

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 70 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 20 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Kammermusik Akademie mit Leonard Elschenbroich

Wir danken unserem Gründungspartner
HeidelbergCement AG

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 70 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 20 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Eleonore Büning © ChristianThiel

Musikjournalismus Akademie: Podiumsdiskussion

Musikkritiker sind Spielverderber. Meist verfluchen wir sie am nächsten Morgen, weil sie wiederum den Abend zuvor verfluchen, den wir mitunter ganz wunderbar fanden. Das Publikum leidet schnell an Übertragungsschmerz. Dabei sind die Zeiten der Redakteure, die durch die Gänge von Konzert zu Konzert hetzen, vorbei. Sie stehen selbst unter Druck: Interviews, Portraits, Glossen, Features – und vor allem ganz viel Lebendiges für die sozialen Medien verlangen die Verleger. Für wen ist die Kritik eines Konzertes gedacht? Sind Musikkritiker tatsachlich Spielverderber oder Bewahrer des Wahren, des Schönen, des Guten? Was sind die Regeln, an die sich guter Musikjournalismus halt? Warum klingt dennoch so vieles wie Reklame? Was ändert sich in Zeiten des digitalen Musikjournalismus? Was sind die Chancen im digitalen Wandel? Was die Gefahren? Kurz: Steckt die Musikkritik in der Krise?

Eintritt frei