Veranstaltungen

Kammermusik Plus | Friedrich Thiele & Naoko Sonoda

Im Jahr 2018 war Friedrich Thiele Stipendiat der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling und damals bereits Preisträger verschiedener Wettbewerbe. Nun kehrt er, geehrt mit dem zweiten und dem Publikumspreis des ARD-Musikwettbewerbs 2019, zurück nach Heidelberg. Das Programm hat Gewicht. Schuberts »Arpeggione«-Sonate und Brahms‘ F-Dur-Sonate sind Meilensteine des Repertoires und fordern dem Cellisten und der Pianistin alles ab.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Andreas Ottensamer & American String Quartet

Mit dem American String Quartet, das 2019 sein 45-jähriges Bestehen feiert, kommen echte Grandseigneurs und eine Granddame des Streichquartetts in die Hauptstadt der Romantik. 1974 von Studenten der berühmten Juilliard School gegründet, gewannen sie noch im selben Jahr mit dem Coleman-Wettbewerb und dem Naumburg-Preis gleich zwei bedeutende Auszeichnungen – Startschuss für eine internationale Traumkarriere. Ihr Heidelberger Programm umfasst, neben zwei Schwergewichten des Quartettrepertoires, in Gestalt von Mozarts Klarinettenquintett ein besonderes musikalisches Juwel. Zumal den Bläserpart kein Geringerer als Andreas Ottensamer übernimmt, Soloklarinettist der Berliner Philharmoniker.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Entfällt – Kammermusik Plus | Antoine Tamestit & Masato Suzuki

Dass die Viola zu den unterschätzten Instrumenten gehört, sickert langsam ins allgemeine musikalische Bewusstsein. Zum neuen Selbstverständnis des Instruments haben nicht zuletzt hervorragende Interpreten wie der vielfach preisgekrönte französische Bratschist Antoine Tamestit beigetragen – ein Solist von internationalem Rang, der, etwa als festes Mitglied im Trio des Ausnahmegeigers Frank Peter Zimmermann, auch die Kammermusik mit Leidenschaft pflegt. In Heidelberg wird Tamestit von dem musikalischen Allrounder Masato Suzuki (Dirigent, Komponist und Tastenvirtuose) am Cembalo begleitet. Es erwartet Sie ein inspirierendes Kammermusikerlebnis auf höchstem Niveau.

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Entfällt – Kammermusik Plus | Daniel Müller-Schott & Simon Trpčeski

Johannes Brahms schrieb seine Sonate op. 99 für Robert Hausmann, einen der herausragenden Cellisten seiner Zeit. In Heidelberg übernimmt mit Daniel Müller-Schott ein ebenbürtiger zeitgenössischer Kollege den kontrastreichen und anspruchsvollen Cellopart dieses beeindruckenden Spätwerks. Müller-Schott, der mit den führenden Orchestern weltweit konzertiert, zählt Musiker wie Julia Fischer, Igor Levit, Nils Mönkemeyer und Anne-Sophie Mutter zu seinen Kammermusikpartnern. In Heidelberg wird er von dem mazedonischen Pianisten Simon Trpčeski begleitet, den seine Solokarriere bereits mit Orchestern wie dem Los Angeles und New York Philharmonic und dem London Symphony Orchestra zusammenführte.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Tanja Tetzlaff & Quatuor Modigliani

Die neue Saison von »Kammermusik Plus« eröffnet mit dem französischen Quatuor Modigliani, einem der gefragtesten Ensembles unserer Zeit. Bereits seit 15 Jahren spielen diese Musketiere des Quartetts auf allen bedeutenden Bühnen weltweit, im März 2017 konzertierten sie als erstes Streichquartett im Großen Saal der Elbphilharmonie und auch beim Heidelberger Streichquartettfest waren sie schon zu Gast. Nun kommen sie erneut an den Neckar: Dieses Mal in Begleitung der charismatischen Cellistin Tanja Tetzlaff, die als Solistin, Orchester- und Kammermusikerin internationale Erfolge feiert und die Modiglianis in Schuberts überwältigend-schönem C-Dur-Quintett verstärkt.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Monet Bläserquintett

Ebenso farben- und facettenreich wie die Bilder des französischen Malers Claude Monet, klingen die Interpretationen des nach ihm benannten Bläserquintetts. Die fünf jungen Musiker sind allesamt Preisträger verschiedener Wettbewerbe und Mitglieder in namhaften Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks und dem Staatsorchester Stuttgart. Freuen Sie sich auf eine ungewöhnliche kammermusikalische Klangfarbe und einen reizvollen Querschnitt durch das Bläserquintett-Repertoire.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Entfällt – Kammermusik Plus | Castalian String Quartet

Feierlich endet die »Kammermusik Plus«-Saison: Anlässlich von Ludwig van Beethovens 250. Geburtstag im Jahr 2020 ist diesem revolutionären Meister der Instrumentalmusik ein ganzer Abend gewidmet. Frühe Meisterwerke des Opus 18 und das mittlere seiner drei Rasumowsky-Quartette, die zu seinen reifen Schöpfungen gehören, spielt das 2011 gegründete und an der Musikhochschule Hannover von Geiger Oliver Wille unterrichtete Castalian String Quartett. Wer die jungen, in London beheimateten Musiker schon einmal beim Heidelberger Streichquartettfest gehört hat, weiß, warum sie zu den absoluten Rising Stars der Quartettszene gehören.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Quatuor Alfama

Natürlich darf bei »Kammermusik Plus« ein Streichquartett pur nicht fehlen, schließlich zählt diese ausgewogene Instrumentenkombination zur kammermusikalischen Königsklasse. In der obersten Liga dieser anspruchsvollen Gattung spielt auch das belgische Quatuor Alfama mit – vor zwölf Jahren in Brüssel gegründet, gehört es heute nicht nur in seiner Heimat zu den herausragenden Ensembles. Den Mittelpunkt seines Programms bilden Mendelssohns bewegendes f-Moll Streichquartett, das unter dem erschütternden Eindruck des Todes seiner geliebten Schwester Fanny entstand und – in diesem Kontext fast ein poetisches Abbild dieses tragischen Ereignisses – Schuberts Quartett »Der Tod und das Mädchen«.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Federico Colli

Der junge italienische Pianist Federico Colli wurde als Gewinner des renommierten Salzburger Mozartwettbewerbs 2011 schlagartig international bekannt und gilt inzwischen als Philosoph an der Tastatur. Tatsächlich scheint jede von ihm gespielte Note (und auch jede Pause) mit Bedacht gesetzt und von musikalisch-rhetorischer Brillanz – mal sinnend lyrisch, mal von starker, durchschlagender Kraft. Man darf also mit Recht gespannt sein auf Collis Interpretationen des stilistisch differenzierten Heidelberger Konzertprogramms, das bestens geeignet ist, alle Nuancen des empfindsamen Spiels auszuloten.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Kammermusik Plus | Trio Sōra

Frauenpower en musique – das verkörpern die drei jungen Musikerinnen des französisch-lettischen Trio Sōra, dessen künstlerische Individualität aus der Kammermusikszene heraussticht. Der ganz besondere Ton dieses Ensembles zeigt sich ebenso von der musikalischen Tradition der Heimatländer seiner Mitglieder inspiriert wie von leidenschaftlichem interpretatorischem Ausdruck. In Heidelberg stellt sich die vielversprechende Trias, die unter anderem bereits den Londoner Parkhouse Award und einen HSBC-Preis erhielt, mit einem sinnlich-heiteren, sehnsuchtsvoll-schwärmerischen Programm dem Publikum vor.

Informationen zu einem Abonnement für »Kammermusik Plus« finden Sie hier »

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Künstler

Mandelring Quartett

Sebastian Schmidt, Violine
Nanette Schmidt, Violine
Andreas Willwohl, Viola
Bernhard Schmidt, Violoncello

„Fulminant ist gar kein Ausdruck. Wie ein Stromschlag fährt einem die Musik ins Mark, buchstäblich mit dem ersten, Herz und Hirn elektrisierenden Takt, ohne jede Vorwarnung: die Musik von Felix Mendelssohn Bartholdy, die das Mandelring Quartett unter äusserster Hoch-spannung spielt, hitzig, fiebrig – brandgefährlich!“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung in einer CD-Rezension. The Strad, das führende englischsprachige Klassikmagazin, widmete dem Mandelring Quartett eine Titelseite und ein ausführliches Porträt. Das Musikmagazin Fono Forum zählt das Ensemble zu den sechs besten Streichquartetten der Welt.

Der Gewinn großer Wettbewerbe – München (ARD), Evian und Reggio Emilia (Premio Paolo Borciani) – war der Einstieg in die internationale Karriere des Mandelring Quartetts. Heute führen Konzertreisen das Ensemble in internationale Musikzentren wie Wien, Paris, London, Madrid, New York, Los Angeles und Vancouver. Zudem finden sich im Konzertkalender re-gelmäßige Tourneen nach Mittel- und Südamerika, in den Nahen Osten und nach Asien. Auch bei großen Festivals – unter anderem Schleswig-Holstein, Rheingau, Montpellier und Schubertiade Schwarzenberg – zählt das Quartett zu den gern gesehenen Gästen. Wo immer die vier Musiker auftreten, hinterlassen sie bleibende musikalische Spuren: „Ein denkwürdiges, sobald nicht wiederholbares Festspielerlebnis“, schrieben etwa die Salzburger Nachrichten nach dem Schostakowitsch-Zyklus des Mandelring Quartetts bei den Salzburger Festspielen.

Das HAMBACHERMusikFEST, das Festival des Mandelring Quartetts, ist seit vielen Jahren ein Publikumsmagnet. Seit 2010 gestaltet das Ensemble eigene Konzertreihen in der Berliner Philharmonie und in seiner Heimatstadt Neustadt an der Weinstraße.

Seinen 30. Geburtstag feierte das Quartett 2013 im Berliner Radialsystem mit dem Projekt ‘3 aus 30’, bei dem das Publikum in fünf Konzerten die gespielten Werke unmittelbar vor Konzertbeginn auswählen konnte.

Zahlreiche preisgekrönte CDs zeigen die außergewöhnliche Qualität und das breite Repertoire des Ensembles. Besondere Aufmerksamkeit erregten international die Einspielung sämtlicher Schostakowitsch-Quartette, die von namhaften Kritikern als Referenzaufnahme angesehen wird, sowie die Aufnahme der gesamten Kammermusik für Streicher von Mendelssohn. Zuletzt erschien eine Gesamteinspielung der Streicherkammermusik von Brahms. Aktuelles Projekt ist eine Aufnahme der Quartette von Maurice Ravel und Claude Debussy kombiniert mit Werken der weniger bekannten Komponisten Fernand de la Tombelle (1854-1928) und Jean Rivier (1896-1987).

In der Saison 2019/2020 stehen wieder Schostakowitsch-Zyklen auf dem Programm, jetzt bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen und in Madrid. Außerdem wird es in Madrid ein Konzert auf den Stradivari-Instrumenten der königlichen Sammlung geben.

Friedemann Wuttke

Friedemann Wuttke studierte an der Musikhochschule Stuttgart und vervollständigte seine Musikausbildung unter anderem in Meisterkursen international bekannter Solisten sowie mit seinem Freund und Mentor, dem russischen Weltklasse Pianisten Igor Zhukov.

Gitarre Hamburg schreibt 2005:

„Nicht nur durch seine instrumentalen und musikalischen Qualitäten – die höchsten Ansprüchen genügen – hat sich der sympathische Musiker einen festen Platz in der vordersten Reihe der deutschen Gitarristik erspielt. Insbesondere sein Gespür für interessante Programmgestaltung und die fruchtbare Zusammenarbeit mit anderen namhaften Künstlern sorgen dafür, dass Friedemann Wuttke nicht unterbeschäftigt bleibt. Ein Musiker, der konsequent seinen Weg geht.“

Durch die kompromisslose Hinwendung zum klassischen Repertoire und zur ernsthaften Programmgestaltung nimmt Friedemann Wuttke eine Sonderstellung unter den Konzertgitarristen ein. Seine vielseitigen Programme sind immer geprägt von klaren Inhalten und seinem künstlerisch anspruchsvollen Profil.

DER GITARRIST wird nicht nur im Inland gerne eingeladen, sondern seine Konzerte führten Friedemann Wuttke in fast alle europäischen Länder, nach Russland, Südostasien, Afrika und Südamerika, wo er auch in großen Konzerthäusern als Solist oder mit Orchester auftrat. Und so stehen auch 2018 und 2019 wieder Auslandstourneen in seinem Kalender.

Hinter all dieser Vielseitigkeit zeigt sich ein Musiker, der nicht nur sein Instrument und seine Musik liebt, sondern im Dienste der musikalischen Kommunikation steht und das Publikum teilhaben lässt an der Begeisterung, die seine Musik in ihm immer wieder auslöst.

Seit 2004 ist er exklusiv als Konzertgitarrist bei dem Tonträger-Label Hänssler Profil Medien.

Adam Laloum

Adam Laloum zählt zu den international herausragenden französischen Pianisten: 2009 gewann er den bedeutenden Clara-Haskil-Wettbewerb. 2017 wurde er bei den gewichtigen „Victoires de la Musique“ in Paris im Rahmen einer live ausgestrahlten Fernsehgala als „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet. Kürzlich unterschrieb Adam Laloum einen langfristigen Exklusivvertrag bei Sony Classical International. Die erste CD dieser neuen Zusammenarbeit erschien im Frühjahr 2018.

Adam Laloum wurde 1987 geboren. Er begann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt Toulouse und setzte sie 2002 bei Michel Béroff am Conservatoire de Paris fort. Weitere Studien führten ihn ans Conservatoire National Supérieur de Musique et de Danse de Lyon. Schließlich nahm er Unterricht bei Evgeni Koroljov in Hamburg.

Adam Laloum trat in den vergangenen Spielzeiten mit zahlreichen Spitzenorchestern auf, darunter das Mariinsky Orchester unter Valery Gergiev, das Verbier Festival Orchester unter Charles Dutoit, das Orchestre Philharmonique de Radio France unter Sir Roger Norrington, das Orchestre de Paris unter Cornelius Meister, das Orchestre du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev, das Orchestre National d’Ile de France unter Ion Marin, das Orchestre National de Lille unter Jean-Claude Casadesus, das Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Jesús López Cobos, das Orchestre National de Lyon unter Gabor Takacs-Nagy, das Orchestre Philharmonique de Monte Carlo unter Alain Altinoglu und das Orchestre de Chambre de Lausanne unter Joshua Weilerstein.

In Deutschland debütierte er zuletzt beim Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR unter Nicholas Milton und beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Nicholas Collon in der Berliner Philharmonie. „Der Tagesspiegel“ registrierte dabei „einen staunenswerten Solisten, der sich ganz in den Orchesterklang einhören und mit feinsten Schattierungen spielen kann, ohne dabei seine klare Diktion zu verlieren.“

Klavierabende gab Adam Laloum bereits am Pariser Théâtre des Champs-Elysées, in der Londoner Wigmore Hall, im Brüsseler Palais des Beaux-Arts und in der Zürcher Tonhalle. Zu den Festivals, bei denen er gastierte, zählen das Verbier Festival, das Lucerne Festival, das Festival de la Roque d’Anthéron, das Festival Piano aux Jacobins, das Festival de Colmar und die Folles Journées de Nantes.

In Deutschland gab er Klavierabende bereits beim Klavier-Festival Ruhr, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Kissinger Sommer und im Münchner Herkulessaal. „Die Süddeutsche Zeitung“ kommentierte dazu: „Laloums Interpretation ist in jedem Augenblick interessant und substanziell – in den ernsten Momenten, in der prägnanten Rhythmik, in der hellen, zarten Melodik.“

Adam Laloum ist ein leidenschaftlicher Kammermusiker. 2014 gründete er mit der Geigerin Mi-sa Yang und dem Cellisten Victor Julien-Laferrière das Trio Les Esprits. Das Ensemble debütierte u.a. bereits im Pariser Théâtre des Champs-Elysées und nimmt zukünftig ebenfalls exklusiv für Sony Classical International auf.

Adam Laloum ist Künstlerischer Leiter des Festivals „Les Pages Musicales de Lagrasse“, das er 2015 ins Leben rief und das sich ganz dem Kammermusikrepertoire widmet.

Viano String Quartet

Lucy Wang, Violine
Hao Zhou, Violine
Aiden Kane, Viola
Tate Zawadiuk, Violoncello

Das für seine „große dynamische Bandbreite, [seinen] gewaltigen Klang und [seine] Spontaneität“ (American Record Guide) gefeierte Viano String Quartet wurde mit dem 1. Preis beim Internationalen Streichquartettwettbewerb in Banff 2019 sowie u.a. bei der Osaka und Wigmore Hall International Chamber Music Competition mit hervorragenden Preisen ausgezeichnet. Seit seiner Gründung 2015 am Colburn Conservatory of Music in Los Angeles, wo es für die Saison 2020/21 zum ensemble-in-residence ernannt wurde, war das Quartett u.a. bereits in der Wigmore Hall, dem Segerstrom Center for the Arts, dem SOKA Performing Arts Center, und dem Cerritos Center for Performing Arts zu Gast. Namhafte Kammermusikpartner des Viano String Quartets waren bislang u.a. die Pianisten Emanuel Ax und Elisso Virsaladze. In der Saison 19/20 erwarten das Viano String Quartet u.a. wichtige Debuts auf drei Kontinenten in Bejing, Berlin, Brüssel, New York City und Vancouver sowie, als Teil des 1. Preises in Banff, eine Tournee durch Europa.

Masato Suzuki

Der vielseitige Musiker Masato Suzuki ist als Dirigent, Komponist und Pianist auf der Bühne zu erleben.

Am Dirigentenpult arbeitet Masato Suzuki mit Orchestern wie dem Tokyo Philharmonic, Tokyo Symphony, dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Hiroshima Symphony, dem Ensemble Kanazawa, dem Kyushu Symphony Orchestra und dem Japan Philharmonic Orchestra. Als Musikdirektor des Ensemble Genesis präsentiert er anspruchsvolle und klug konzipierte Programme der Barock-, Klassik- und zeitgenössischen Musik.

Als neuer Chefdirigenten des Bach Collegium Japan debütierte er in der Saison 2017/18 mit dem Ensemble mit Bachs Johannespassion und Monteverdis „L’Incoronazione di Poppea“ bei den Thüringer Bachwochen. Neben vielen weiteren Einspielungen erschien kürzlich beim Label BIS die erste CD mit Cembalokonzerten von Bach, die Suzuki mit dem Bach Collegium Japan aufnahm, das er vom Cembalo aus leitete.

In der Saison 2018/19 debütierte Suzuki beim Edinburgh Festival mit drei von Bachs Cembalokonzerten; weitere Festivalauftritte als Klaviersolist und Kammermusiker führten ihn zum Chofu International Music Festival, dessen künstlerische Leitung er innehat, zum Schleswig-Holstein Musik Festival und zum Verbier Festival. Mit seinem Kammermusikpartner, den Bratschisten Antoine Tamestit, tourt er mit einem reinen Bachprogramm durch Europa, das zudem auf CD bei Harmonia Mundi erscheinen wird.

Suzukis Kompositionen umfassen Werke für Instrumentalensembles und Chor; veröffentlicht bei Schott Japan. Aufträge erhielt er zuletzt u.a. von Sette Voci, Tokyo Musik Kreis und der Yokohama Minato Mirai Hall. Viel beachtet sind zudem Suzukis Wiederherstellung verlorener Sätze von Bachs Kantate BWV190 (Carus) und seine Vervollständigung und Überarbeitung von Mozarts Requiem.

Masato Suzuki studierte Komposition und Alte Musik an der Tokyo University for Fine Arts and Music, sowie Orgel und Improvisation am Royal Conservatory of The Hague.

Simon Trpčeski

Der mazedonische Pianist Simon Trpčeski konzertiert mit den führenden Orchestern der Welt, darunter London Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra, Russian National und NDR Elbphilharmonie Orchester, WDR Sinfonieorchester Köln, Helsinki und Oslo Philharmonic, Royal Stockholm Philharmonic, Orchestre National de France, Real Filharmonía de Galicia sowie New York und Los Angeles Philharmonic, New Japan Philharmonic, China Philharmonic und Melbourne Symphony Orchestra. Klavierabende führen ihn überdies regelmäßig nach New York, London, Paris, München, Prag und Tokio. Auch bei Festivals, wie in Verbier, beim Aspen Music Festival, beim Baltic Sea Festival und den BBC Proms, ist er ein gern gesehener Gast. Mit Dirigenten wie Marin Alsop, Lionel Bringuier, Thomas Dausgaard, Gustavo Dudamel, Jakob Hrůša, Vladimir Jurowski, Susanna Mälkki, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Sakari Oramo, Antonio Pappano, Vasily Petrenko, Jukka-Pekka Saraste, Lahav Shani, Dima Slobodeniouk, Robin Ticciati und Krzysztof Urbański arbeitet Trpčeski regelmäßig zusammen.

Neben seiner Tätigkeit als Konzertpianist widmet Simon Trpčeski sich auch intensiv der Kammermusik u.a. mit seinen Partnern Eldbjørg Hemsing und Daniel Müller-Schott. Zudem widmet er sich mit seinem eigenen Musikprojekt „Makedonissimo“ der Musik und Kultur seines Heimatlandes.

Trpčeski hat zahlreiche hochgelobte Aufnahmen eingespielt, darunter die Gesamtaufnahme von Rachmaninoffs Klavierkonzerten und „Rhapsodie über ein Thema von Paganini“ mit Vasily Petrenko und dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra. Ausgezeichnet wurden Trpčeskis Einspielungen u.a. von Classic FM, von Gramophone als „Editor’s Choice“ und „Debut Album“ sowie mit einem Diapason d’Or.

Mit Unterstützung von KulturOp, Mazedoniens führender Kunst- und Kulturorganisation, und des Kultusministeriums der Republik Mazedonien, kümmert sich Trpčeski um die Talentförderung junger mazedonischer Nachwuchskünstler. Der 1979 in Mazedonien geborene Trpčeski studierte bei Boris Romanov und ist Absolvent der Musikhochschule Skopje. Er war BBC New Generation Artist und wurde 2003 mit dem Royal Philharmonic Society Young Artist Award geehrt.

Antoine Tamestit

Dem Bratschisten Antoine Tamestit gelang es, sich in den letzten Jahren sowohl als Solist, als auch als Kammermusiker sowie im Rezital auf den bedeutenden Bühnen der Welt auf allerhöchstem Niveau zu etablieren.

Er gastierte u.a. bei den Wiener Philharmonikern, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem WDR Sinfonieorchester, dem Royal Stockholm Philharmonic, dem BBC Symphony Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von namhaften Dirigenten wie Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Daniel Harding, Paavo Järvi, Marek Janowski, Louis Langrée, Marc Minkowski, Sir Antonio Pappano, Riccardo Muti und Franz Welser-Mst.

Gemeinsam mit Frank Peter Zimmermann und Christian Poltéra gründete Antoine Tamestit das “Trio Zimmermann”. Darüber hinaus teilt er seine Leidenschaft für die Kammermusik mit Musikern wie Leif Ove Andsnes, Nicholas Angelich, Pierre-Laurent Aimard, Gidon Kremer, Emmanuel Pahud, Christian Tetzlaff und Streichquartetten wie dem Quatuor Ebène, Belcea Quartet sowie dem Hagen Quartett.

Antoine Tamestits breitgefächertes Repertoire reicht von der Barockzeit bis in die Gegenwart. Seine Auseinandersetzung für die Zeitgenössische Musik spiegelt sich in zahlreichen Uraufführungen und Aufnahmen neuer Werke wider. Jörg Widmann schrieb sein Viola Concerto für Antoine Tamestit. Es wurde 2015 mit dem Orchestre de Paris und Paavo Järvi in Paris uraufgeführt und anschließend von zahlreichen weiteren renommierten Orchestern aufgeführt.

Seit 2013 ist er gemeinsam mit Nobuko Imai künstlerischer Leiter des Viola Space Festivals in Tokyo.

Antoine Tamestit nimmt für harmonia mundi auf. Zahlreiche Aufnahmen aus seiner Diskografie wurden mit Preisen ausgezeichnet und von der internationalen Fachpresse mit großem Lob gewürdigt.

Antoine Tamestit wurde 1979 in Paris geboren und erhielt seine künstlerische Ausbildung bei Jean Sulem, Jesse Levine und Tabea Zimmermann. Er erregte internationale Aufmerksamkeit, als er in kurzer Folge eine Reihe bedeutender Wettbewerbe gewann, darunter der Primrose International Viola Competition (Chicago, 2001) sowie der Internationale Musikwettbewerb der ARD in München.

Federico Colli

Federico Colli machte auf sich aufmerksam als er 2011 den Salzburger Mozartwettbewerb gewann und 2012 beim Internationalen Klavierwettbewerb Leeds mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Seitdem tritt er in renommierten Sälen in der ganzen Welt auf.

Er spielte an berühmten Theatern wie u.a. dem Musikverein und dem Konzerthaus in Wien, dem Berliner Konzerthaus, dem Münchner Herkulessaal, der Hamburger Laeiszhalle, dem Amsterdamer Royal Concertgebouw, der Royal Albert Hall, der Wigmore Hall in London, dem Mariinsky Theatre in St. Petersburg und dem Lincoln Centre in New York.

Er arbeitete mit renommierten Orchestern zusammen wie dem Mariinsky Orchester, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI, dem Royal Liverpool Philharmonic und dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von angesehenen Dirigenten wie Valery Gergiev, Yuri Temirkanov, Vladimir Ashkenazy, Vasily Petrenko, Juraj Valčuha, Sir Mark Elder und Dennis Russell Davies zusammen, um nur einige zu nennen. Er trat u.a. mit Lang Lang, Martha Argerich, Nelson Freire und Leonidas Kavakos auf.

Seine bei Champs Hill Records veröffentlichte Solo-CD mit Werken von Beethoven, Skrjabin und Mussorgsky erntete großes Lob. Bei Chandos Records erschien zudem ein Album, das Alessandra Scarlatti gewidmet ist.

Das Jahr 2019 begann für Frederico Colli mit der Veröffentlichung eines Albums bei Chandos Records mit Werken von Bach und Bach/Busoni. Orchesterkonzerte führen ihn mit dem Orchestra Sinfonica Siciliana, dem Stamford Symphony Orchestra, den Hamburger Symphonikern und dem Philharmonia Orchestra zusammen. Mit Solokonzerten ist er in der Kumho Art Hall in Seoul, im Amsterdam Royal Concertgebouw und im Berliner Konzerthaus zu Gast. Darüber hinaus erscheint bei Chandos Records die zweite CD mit Werken von Scarlatti, die dessen Sonaten gewidmet ist.

Geboren 1988 in Brescia, studierte er am Mailänder Konservatorium, an der Imola International Piano Academy und am Mozarteum Salzburg bei Sergio Marengoni, Konstantin Bogino, Boris Petrushansky und Pavel Gililov. Für seine internationalen Erfolge wurde er von seiner Heimatstadt mit dem “Grosso d’argento” ausgezeichnet. Zudem ist er einer der Preisträger 2018 der Music Section des UK Critics’ Circle.

Monet Bläserquintett

Anissa Baniahmad, Flöte
Johanna Stier, Oboe
Nemorino Scheliga, Klarinette
Marc Gruber, Horn
Theo Plath, Fagott

Die Musiker des Monet Bläserquintetts sind allesamt Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe, darunter the Deutsche Musikwettbewerb und der ARD-Musikwettbewerb und spielen in bedeutenden Symphonieorchestern wie dem Sinfonieorchester des Hessischen Rundfunks und dem NDR-Elbphilharmonieorchester Hamburg.

Seit der Ensemblegründung 2013 verbindet die Musiker eine intensive Proben- und Konzerttätigkeit, die sie in Säle wie das Konzerthaus Dortmund und die Opéra de Lyon führte.

Regelmäßig ist das Monet Bläserquintett Gast renommierter und internationaler Festivals, darunter das Bonner Schumannfest und das Davos Festival in der Schweiz.

Das Ensemble ist Stipendiat der Villa Musica Rheinland-Pfalz, außerdem sind alle Mitglieder Stipendiaten der Mozartgesellschaft Dortmund.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2016 und 2019 wurde das Monet Bläserquintett mit einem Stipendium ausgezeichnet, zudem ist das Ensemble Preisträger des Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Lyon.

Nachdem das Monet Bläserquintett gemeinsam mit der Saxophonistin Asya Fateyeva „Scaramouche“ von Darius Milhaud für ihre jüngste CD „Carneval“ aufgenommen hat, wird Ende des Jahres 2019 die erste eigene CD des Ensembles mit Werken von Paul Taffanel, Gustav Holst, Jean Françaix und Charles Dubugnon erscheinen.

Quatuor Alfama

Elsa De Lacerda, Violine
Céline Bodson, Violine
Morgan Huet, Viola
Renaat Ackaert, Violoncello

Das Quatuor Alfama wurde vor zwölf Jahren in Brüssel gegründet und ist heute eines der wichtigsten jungen Kammermusikensembles in Belgien.

Ausgebildet wurde das Quartett von Walter Levin des Lasalle Quartetts, Rainer Schmidt des Hagen Quartetts, Heime Müller und Natalia Prischepenko des Artemis Quartetts, Eberhard Feltz und Mitgliedern des Danel Quartetts.

Die Aufnahmen des Quatuor Alfama wurden von der belgischen und internationalen Fachpresse hochgelobt. Im Frühjahr 2019 hat das Quartett eine neue CD mit Werken von Franz Schubert und Jean-Luc Fafchamps bei Cyprès veröffentlicht.

Das Quartett trat in zahlreichen renommierten Konzertsälen und Festivals auf, darunter das Bozar in Brüssel, die Philharmonie Luxembourg, das Ambronay Festival sowie die Cité de La Musique, die Philharmonie und das Musée d‘Orsay in Paris.

Zu seinen Kammermusikpartnern zählen die Cellistinnen Marie Hallynck und Camille Thomas, die Pianisten Guillaume Coppola und Nathanaël Gouin, die Akkordeonistin Anne Niepold, die Sopranistin Jodie Devos und der Mezzosopranistin Albane Carrère.

Mit der belgischen Komikerin Ariane Rousseau konzipierte das Alfama Quartett mehrere Bühnenstücke für Kinder und Erwachsene, die in der Philharmonie Luxemburg, der Philharmonie de Paris und der Bordeaux Opera aufgeführt wurden. Derzeit arbeitet das Quartet an einem neuen Stück rund um Felix und Fanny Mendelssohn, das 2019 aufgeführt werden soll.