Künstler

Duo Berlin

Dorothea Stepp, Stipendiatin der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling 2018, wurde 1996 in Stuttgart geboren. Sie nahm von 2007 bis 2010 an der Vorklasse des Instituts zur Früh-Förderung der HfMTM Hannover teil und studierte dort anschließend. Seit 2014 ist Dorothea Stepp Studentin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin bei Antje Weithaas.

Von 2009 bis 2013 war sie jedes Jahr Teilnehmerin des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert in Solo- und Kammermusikkategorien und erspielte sich sieben erste Bundespreise sowie zahlreiche Sonderpreise. 2009 erhielt sie den ersten Preis beim Internationalen Concours Flame in Paris und den zweiten Preis beim Internationalen Hindemith-Wettbewerb in Berlin. 2010 gewann sie mit ihrem Klavierquintett beim Schleswig-Holstein Musik Festival den Sparkassen Förderpreis. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erreichte sie in der Kategorie Violine solo das Finale, und wurde mit einem Stipendium, verbunden mit der Aufhahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK), sowie einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Dorothea Stepp konzertierte u. a. beim Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, im Bremer Sendesaal, im NDR Sendesaal Hannover, im Konzerthaus Berlin und im Gewandhaus Leipzig.

Solistisch spielte sie mit dem Hochschulorchester Hannover, dem Göttinger Symphonie Orchester, dem Kurpfälzischen Kammerorchester, dem Interna­tionalen Jugendorchester, dem Trend Chamber Orchestra Newark, dem Beet­hoven Orchester Bonn und dem Leipziger Universitätsorchester.

Seit 2016 ist Dorothea Stepp Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein. Außerdem ist sie seit 2018 Stipendiatin der Akademie Heidelberger Frühling.

Nachdem die Deutsche Stiftung Musikleben ihr bereits 2009 eine Geige als Leihgabe zur Verfügung stellte, spielt Dorothea Stepp als Preisträgerin des Instrumentenwettbewerbs 2012 der DSM nun eine Violine von Carlo Tononi aus dem Jahr 1727.

Milena Wilke, Stipendiatin der Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling 2017, wurde 1996 in Freiburg im Breisgau geboren. Sie erzielte den ersten Preis des Wettbewerbs Ton und Erklärung 2016 in Berlin und ist Preisträgerin zahlreicher weiterer nationaler und internationaler Wettbewerbe. 2017 wurde sie Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Richard-Wagner-Verbands Konstanz und zudem in die Organisation Yehudi Menuhin „Live Music Now“ aufgenommen.

Beim Deutschen Musikwettbewerb 2018 erhielt sie ein Stipendium in der Kategorie Violine solo, verbunden mit der Aufhahme in die Bundesauswahl Konzerte Junger Künstler (BAKJK).

Sie spielte als Solistin u. a. mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, der Philharmonie Baden-Baden, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, der Magdeburgischen Philharmonie, der Russischen Kammerphilharmonie und dem Radiosinfonieorchester Belgrad.

Des Weiteren gibt sie europaweit Rezitale und Kammermusikkonzerte und war beim Heidelberger Frühling, der AMMERSEErenade, den FränkischenMusiktagen (Bell’Arte Frankfurt a. M.), den Höri Musiktagen und den sommerlichen Musiktagen Hitzacker zu hören.

Sie war Jungstudentin in den Klassen von Latica Honda-Rosenberg, Rainer Kussmaul und Zakhar Bron. Ihr Bachelorstudium absolvierte sie bei Ingolf Turban in München. Ab 2019 studiert sie an der Hochschule für Musik “Hanns Eisler” Berlin bei Antje Weithaas. Weitere Inspirationen erhielt sie durch Meis­terkurse bei Antje Weithaas, Volker Jacobsen, Wolfgang Marschner, Sophia Jaffé, Vadim Repin, Kristóf Baráti und Ivry Gitlis.

Busch Trio

Mathieu van Bellen, Violine
Ori Epstein, Violoncello
Omri Epstein, Klavier

Benannt nach dem legendären Geiger Adolf Busch, hat sich dieses junge Ensemble zum führenden englischen Klaviertrio seiner Generation entwickelt. Als drei eigenständige Solisten haben Omri Epstein, Mathieu van Bellen und Ori Epstein Preise bei internationalen Solowettbewerben gewonnen und sind Absolventen der führenden Englischen Musikschulen und Musikinstitutionen. Zusammengeführt durch ihre gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik und inspiriert durch Mathieus Violine „ex-Adolf Busch” J. B. Guadagnini (Turin, 1783) feiern sie seither Erfolge und ernten Anerkennung für ihre „unbeschreibliche Ausdruckskraft”.

Seit seiner Gründung 2012 ist das Trio regelmäßig zu Gast auf bedeutenden Bühnen und Festivals in ganz Europa. Sein Debut in der Wigmore Hall wurde von der Presse hoch gelobt: „…was am meisten beeindruckte, war die mühelose Musikalität des Trios.“ (The Times).

Mit dem Label Alpha/Outhere hat das junge Trio eine langjährige Zusammenarbeit begonnen, in deren Rahmen zunächst eine Reihe von 4 CDs mit der gesamten Kammermusik Dvoraks für Klavier und Streicher veröffentlicht wird. Nach zwei CDs mit Klaviertrios und -Quartetten, die beide ein begeistertes Presseecho erfahren haben, ist kürzlich bereits die dritte mit Klavierquintetten Dvoraks zusammen mit der Geigerin Maria Milstein und dem Bratscher Miguel da Silva erschienen. Die drei CDs wurden von verschiedenen Radiosendern in ganz Europa zur CD der Woche gewählt.

2016 wurde das Ensemble mit dem wichtigsten Musikpreis der Niederlande, dem Kersjesprijs ausgezeichnet. Die Gewinner des Royal Overseas League Competition 2012 konnten auch weitere Preise internationaler Wettbewerbe in Deutschland, Großbritannien und Italien für sich erspielen. Aus den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ging das Trio im vergangenen Jahr als NORDMETALL-Ensemblepreisträger 2018 hervor.

Das Trio wurde von namhaften Künstlern wie Eberhard Feltz, András Schiff und dem Artemis Quartet gefördert und war Ensemble in Residenz der Queen Elizabeth Music Chapel in Brüssel.

In den vergangenen Spielzeiten war das Trio bereits auf einer China-Tournee sowie in Deutschland, Frankreich und den USA zu erleben, wo die Washington Post bei ihrem Konzert in der Phillips Collection ihre „bewerkenswerte Reife“ hervorhob.

Das Trio arbeitet häufig mit dem Warsaw Symphony Orchestra und Karina Canellakis zusammen, mit denen es unter anderem bereits Beethovens Tripelkonzert zur Aufführung gebracht hat. Weitere Konzertpartner sind bedeutende Musiker wie Michael Collins, Bruno Giuranna, Gregor Sigl und Miguel da Silva, der auch bei ihrer Aufnahme der Klavierquartette Dvoraks mitwirkte. Das Trio konzertiert regelmäßig bei allen großen Radiosendern Europas.

Die Höhepunkte der laufenden Spielzeit bilden Konzerte im Konzerthaus Berlin, dem Bonn Schumann-Haus und der Londoner Wigmore Hall, beim Mozartfest in Würzburg sowie in Amsterdams Concertgebouw, beim Heidelberger Frühling, der Liederhalle Stuttgart, eine Tournee durch die USA sowie die Veröffentlichung der gesamten Dvorak-Einspielung unter umfangreicher medialer Begleitung (mezzo, arte, etc.)

Trio Sōra

Clémence de Forceville, violin
Angèle Legasa, violoncello
Pauline Chenais, piano

Das Trio Sra zählt zu den vielversprechenden Nachwuchsensembles im Bereich Kammermusik. Seine Interpretationen sind gleichsam subtil wie erfinderisch und werden durch die verschiedenen Kulturen der drei Mitglieder des Trios geprägt.

Das Klaviertrio ist bereits auf den großen internationalen Bühnen zu Gast wie der Philharmonie de Paris, dem Auditorium du Louvre, der Wigmore Hall und dem Southbank Center in London oder bei renommierten Festivals wie La Folle Journée in Nantes, dem Festival International d’Art Lyrique in Aix-en-Provence sowie dem Verbier Festivals.

Das Trio Sōra ist Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Es wurde mit dem Parkhouse Award in London ausgezeichnet und ist HSBC-Preisträger 2017. Die drei jungen Musikerinnen erreichen mit ihrer Kunst ein äußerst breiteres Publikum.

Das Trio arbeitet mit Kammermusikgrößen wie Mathieu Herzog, Menahem Pressler, dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Artemis zusammen.

Unterstützt wird das Ensemble von der Stiftung Safran pour la musique, der Stiftung Meyer, der Stiftung Beillet-Latour der Queen Elisabeth Music Chapel und der ADAMI. Magdalena Geka spielt eine Geige von Giuseppe Garneri von 1697, Angèle Legasa ein Cello von Julius-Caesare Gigli von 1767. Diese Instrumente wurden freundlicherweise von der Stiftung Boubo-Music zur Verfügung gestellt.

Quatuor Bergen

Mathilde Klein, Violine
Sakkan Sarasap, Violine
Mirabelle Le Thomas, Viola
Magdalena Probe, Violoncello

Das Quatuor Bergen begann seine musikalische Reise 2015 mit einem Studium am Pariser Konservatorium (CNSMDP) in der Klasse von Emanuelle Betrand. Von den unzähligen Möglichkeiten, dem außergewöhnlichen Timbre des Streichquartetts und dem vielschichtigen Repertoire für diese Besetzung begeistert, entschlossen sich die vier Musiker eine intensive und vielversprechende Zusammenarbeit zu beginnen.

Neben der Arbeit an klassischem Repertoire, arbeitet das Quatuor Bergen stets daran, seinen musikalischen Horizont zu erweitern, mit anderen Kunstformen den Schulterschluss zu suchen und seine Kunst auf neuen Wegen weiterzutragen. So wirkte das Quartett 2018 in dem Projekt „Boxe Boxe“ des Choreografen Mourad Merzouki gemeinsam mit 80 Tanzstudierenden der MPAA Paris mit und entwickelt gemeinsam mit einer Grundschule in Lyon das Opernprojekt „Dr. Jekyll & Mr. Haydn“ für Kinder.

Das Quatuor Bergen schärft seit Beginn seiner Zusammenarbeit sein künstlerisches Profil durch die Teilnahme an diversen Meisterkursen unter anderem bei Luc-Marie Aguera, Yovan Markovitch,Quatuor Modigliani, Alfred Brendel oder Roland Pidoux und die mehrfache Teilnahme an der European Chamber Music Academy, in Rahmen derer das Quartett Unterricht bei Johannes Meissl und Hatto Beyerle erhielt. Außerdem ist das Quatuor Bergen Preisträger des “Tremplin Jeunes Quatuors” Wettbewerbs der neuen Pariser Philharmonie.

Derzeit studiert das Quatuor Bergen sowohl am CCR in Paris bei Luc-Marie Aguera als auch am Konservatorium von Lyon in der Klasse des Quatuor Debussy.

Lilya Tymchyshyn

Lilya Tymchyshyn (*1993 in Bolton, UK) erlernte zunächst das Klavierspiel ehe sie sich letztlich für die Viola entschied und 2012 ein Studium in München bei Hariolf Schlichting aufnahm.

Sie war bereits Akademistin des Symphonieorchesters des BR, Mitglied des GMYO und Preisträgerin und Stipendiatin mehrerer internationaler Wettbewerbe wie der International Beethoven’s Hradec Competition und dem Johannes Brahms Wettbewerb in Pörtschach.

Lilya Tymchyshyn konzertierte bereits europaweit, u. a. in der Royal Albert Hall und war auf Festivals wie dem Aurora Chamber Music, dem Verbier Festival und Rencontres Musicales d’Evian zu Gast.

Als Stipendiatin der Deutschen Stiftung Musikleben spielt Lilya Tymchyshyn seit Februar 2017eine Viola von Jean Baptiste Vuillaume, Parisca. 1850, eine private treuhänderische Eingabe.

Maite Abasolo

Geboren 1991 in Bilbao (Spanien), begann Maite Abasolo im Alter von 9 Jahren am Städtischen Konservatorium von Leioa Viola zu spielen. Sie setzte ihr Universitätsstudium bei Professor Ashan Pillai in Barcelona fort und schloss dann ihren Master an der Musikhochschule in Freiburg bei Professor Wolfram Christ ab.

Seit frühester Jugend war sie Mitglied in verschiedenen Orchestern wie dem Jugendorchester von Euskal Herria, dem Akademieorchester des Schleswig Holstein Musik Festivals und seit 2016 ist sie Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters.

In ihrem Heimatland hat sie mit Ensembles wie dem Barcelona Symphony and Catalonia National Orchestra, dem Orchester von Cadaqués und dem Symphonieorchester von Les Comarques Gironines zusammengearbeitet. Außerdem war sie Praktikantin am Theater und Orchester Heidelberg und spielte u.a. mit der Europäischen Philharmonie der Schweiz und dem Lucerne Festival Orchestra.

Maite Abasolo konzertierte unter der Leitung von Krzysztof Urbanski, Manfred Honeck, David Afkham, Philippe Jordan, Daniel Harding und Riccardo Chailly. Sie nahm an Kammermusik-Masterclasses des Quartett Casals, des Quartet Quiroga und von Kennedy Moretti teil. Zudem wirkte sie bei einigen Kammermusikkonzerten beim Schleswig Holstein Musik Festival mit und ist Mitglied der Freiburger Kammersolisten.

Niklas Liepe

Der Ausnahmeviolinist Niklas Liepe zählt zu den beeindruckendsten Künstlercharakteren seiner Generation. Wie die Presse beschreibt, spielt der Geiger mit einer spektakulären Bandbreite an klanglichen und technischen Möglichkeiten und scheint dabei mit seiner Geige zu verschmelzen. Mit seinen progressiven Projekten, wie dem #NewPaganiniProject, das im Moment bei Sony Klassik aufgenommen wird, verrückt Niklas Liepe die Grenzen der klassischen Musik.

Er konzertierte mit Künstlern wie Gidon Kremer, Yuri Bashmet, Fazil Say, Christoph Eschenbach oder Andras Schiff.
Er ist gern gesehener Gast bei Festivals wie den Schwetzinger und Dresdner Musikfestspielen, dem Verbier Festival oder dem Festival „Les Vacances de Monsieur Haydn“ in Frankreich.

Als Solist konzertiert Niklas Liepe mit verschiedenen Orchestern wie dem Frankfurter Opern- und Museumsorchester, dem Slowakischen Radiosinfonieorchester Bratislava, dem Staatsorchester Rheinland-Pfalz, oder der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern unter Dirigenten wie, Hartmut Haenchen, Christoph Eschenbach, Gregor Bühl u.a. Seine Konzerte führten ihn durch ganz Europa, Australien und die USA. In Deutschland war er u.a. in Konzertsälen wie der Philharmonie Köln, der Philharmonie Essen, der Alten Oper Frankfurt und dem Beethoven Haus Bonn zu Gast.

Zahlreiche Rundfunkmitschnitte in ganz Europa und eine Fernsehdokumentation über international herausragende Geigentalente (2007 Sendung auf WDR, ARTE, BR-Fernsehen) liegen vor. Im April 2014 ist eine CD mit Werken von Albeniz, Turina und Ginastera in Kooperation mit dem SWR bei Hänssler-Classic zusammen mit dem Pianisten Nils Liepe erschienen und wurde von verschiedenen Magazinen als eine brillante und kontrastreiche CD beschrieben. Im Jahr 2018 erscheint seine Solo-Debüt-CD #TheNewPaganiniProject zusammen mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern und dem Label Sony Classical.

In der Saison 2017/2018 kann man Niklas Liepe u.a. mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken/Kaiserslautern, der Polnischen Kammerphilharmonie Sopot und dem Bayerisches Kammerorchester erleben. Ein weiterer Höhepunkt ist eine Kammermusiktour durch China.

Niklas Liepe wurde in nationalen und internationalen Wettbewerben mit verschiedenen Preisen ausgezeichnet. Er ist Kulturpreisträger des Norddeutschen Rundfunks, Preisträger des „Braunschweig Classix Festival“, der Festspielwochen Gdansk in Polen, des Kocian Violinwettbewerbs in Tschechien sowie zwei Mal des Internationalen Henry-Wieniawski-Violinwettbewerbs in Polen. 2014 wurde er Preisträger des „New Talent Competition“ der Europäischen Rundfunkunion (EBU) in Bratislava.

Nach Studien an der Musikhochschule Hannover bei Prof. Krzyztof Wegrzyn und an der Musikhochschule Köln bei Prof. Zakhar Bron, studierte er an der Kronberg Academy bei Ana Chumachenco und Mihaela Martin.

 

Dorothea Stepp

Dorothea Stepp wurde am 17.6.1996 in Stuttgart geboren.

Ihren ersten Violinunterricht erhielt sie an der Stuttgarter Musikschule bei Ulrike Abdank. 2006 wechselte sie zu Prof. Ina Kertscher an die Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover. Dort nahm sie von 2007 bis 2010 an der Vorklasse des Instituts zur Früh-Förderung (IFF) teil und studierte anschließend am IFF.
Seit Februar 2014 ist Dorothea Studentin an der Musikhochschule Hanns Eisler Berlin bei Prof. Antje Weithaas.

Von 2009 bis 2013 war sie jedes Jahr Teilnehmerin des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert in den Kategorien Violine solo, Duo Streicher/Klavier, Klavierkammermusik und Streichkammermusik und erspielte sich sieben erste Bundespreise, zahlreiche Sonderpreise der Deutschen Stiftung Musikleben, den Diethard-Wucher-Preis und mehrfache Preise für besondere Leistung „Note um Note der Sparda-Bank-Hannover.
2010 erhielt sie mit ihrem Klavierquintett beim Schleswig-Holstein Musik Festival den Sparkassen Förderpreis.
Außerdem gewann sie im Jahr 2009 den ersten Preis beim Internationalen Concours Flame in Paris und den zweiten Preis beim Internationalen Hindemith Wettbewerb in Berlin.

Dorothea Stepp konzertierte u. a. beim Schleswig Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, den Brandenburgischen Sommerkonzerten, im Bremer Sendesaal, im NDR Sendesaal Hannover und im Konzerthaus Berlin.

Solistisch spielte Dorothea Stepp unter anderem mit dem Hochschulorchester Hannover, regionalen Jugendorchester, Göttinger Symphonie Orhester, Jugendsinfonieorchester Hannover, Kurpfälzischen Kammerorchester, Internationalen Jugendorchester und Trend chamber orchestra Newark.

Seit 2016 ist sie Stipendiatin des Deutschlandstipendiums und im Oktober 2016 wurde sie Stipendiatin der Musikakademie Liechtenstein.

Nachdem die Deutsche Stiftung Musikleben ihr bereits 2009 eine Geige als Leihgabe zur Verfügung stellte, spielt Dorothea Stepp als Preisträgerin des Instrumentenwettbewerbs 2012 der DSM nun eine Violine von Carlo Tononi aus dem Jahr 1727.

Trio Catch

Catch! Das Publikum fangen. Die so unterschiedlichen Klangfarben von Klarinette, Violoncello und Klavier virtuos zur Entfaltung bringen und sich dabei immer wieder neu auf die Suche nach dem gemeinsamen, unverwechselbaren Klang begeben – das macht das spezielle Profil des Trio Catch aus.

Boglárka Pecze (Klarinette), Eva Boesch (Violoncello) und Sun-Young Nam (Klavier) trafen sich als Stipendiatinnen bei der Internationalen Ensemble Modern Akademie in Frankfurt und gründeten anschließend das Trio Catch – benannt nach dem Werk „Catch“ op. 4 von Thomas Adès. Neben der klassischen Musik bildet die Interpretation zeitgenössischer Musik einen Schwerpunkt der Zusammenarbeit der drei Musikerinnen.

Das in Hamburg beheimatete Trio arbeitete in den sechs Jahren seines Bestehens bereits mit zahlreichen Komponisten zusammen, darunter Mark Andre, Georges Aperghis, Beat Furrer und Helmut Lachenmann, mit denen sie auch durch verschiedene CD-Produktionen und Rundfunkaufnahmen verbunden sind. 2014 erschien beim Label col legno die Debut-CD des Trios „in between“, gefolgt von der zweiten CD „Sanh“ im März 2016. Die Einspielung von Beat Furrers „AER” wurde bei KAIROS veröffentlicht.

Im Jahr 2011 gewann das Trio das Förderkonzert der Gotthard-Schierse-Stiftung in Berlin und 2012 den Hermann und Milena Ebel Preis in Hamburg. 2014 wurde es mit dem Berenberg Kulturpreis ausgezeichnet.

Eine rege Konzerttätigkeit führte Trio Catch bisher nach Deutschland, Frankreich, England, Österreich, Spanien, Portugal, die BeNeLux-Länder und die Schweiz sowie zu Festivals wie Internationale Ferienkurse für Neue Musik Darmstadt, Ultraschall Berlin, Tage für Neue Musik Zürich und Wittener Tage für neue Kammermusik. In der Saison 2015/16 war Trio Catch im Rahmen der „Rising Stars“-Konzertreihe der European Concert Hall Organisation (ECHO) auf Tournee durch einige der schönsten Konzertsäle Europas.

Das Trio ist auch in der Musikvermittlung tätig: An der Musikhochschule Hamburg hat es seit 2014 einen Lehrauftrag inne und gibt als Ensemble in Residence Workshops für die Studenten der KompositionsklassenIm März 2016 startete Trio Catch in Hamburg seine eigene Werkstattkonzert-Reihe „Ohrknacker“, die in acht Konzerten jeweils ein ausgewähltes zeitgenössisches Werk vorstellt, das eigens für das Trio geschrieben wurde.

UWAGA

Christoph König, Violine, Viola
Maurice Maurer, Violine
Miroslav Nisic, Akkordeon
Matthias Hacker, Kontrabass

Ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands.

Vier Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stürzten sich 2007 in das Abenteuer, gemeinsam zu musizieren. Am Anfang steht vor allem die pure Spielfreude im Vordergrund – und sie überträgt sich mühelos auf jedes Publikum. Über die Jahre gemeinsamen Musizieren beeinflussen sich die Vier gegenseitig, die unterschiedlichen stilistischen Schwerpunkte wachsen zum sehr eigenen Sound zusammen, irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik.

Uwaga! feilt seit mittlerweile 10 Jahren mit ungebremstem Eifer weiter an der gemeinsamen Vision: einer Musik ohne Grenzen, die glücklich macht, die auf direktem Wege zu Herzen und in die Beine geht.

Der vielschichtige Sound des Ensembles ist orchestral und perkussiv zugleich, es tritt sowohl in Quartettformation auf, als auch mit den großen Symphonieorchestern aus Deutschland.

Das Ensemble begeisterte sein Publikum bei nahmhaften Festivals und in renommierten Konzerthäusern wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Expo Shanghai (CN), dem Akkordeon Festival Wien (AT), dem Jazz en Baie (FR), der Philharmonie Essen, der Grand Philharmonic Hall St Petersburg (RUS), dem Konzerthaus Dortmund, der Tonhalle Düsseldorf.

Veranstaltungen

After Work Concert: Trio Zadig

Das Trio Zadig entstand, als zwei Kindheitsfreunde aus Frankreich, Boris Borgolotto und Marc Girard-Garcia, den amerikanischen Pianisten Ian Barber trafen. Das junge Klaviertrio hat in den wenigen Jahren seines Bestehens neun Preise bei sechs internationalen Wettbewerben in Frankreich, Italien, Osterreich und den USA gewonnen. Mit Reife und Leidenschaft spielen sie ein Repertoire, das von Haydn bis zu zeitgenössischen Kompositionen reicht.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Jörg Widmann & Goldmund Quartett

Es gibt Komponisten, die ganz besonders die Klarinette lieben. In diesem Konzert gibt es sogar einen Komponisten, der Komponisten liebt, die die Klarinette lieben: Jörg Widmann. Mozart und Weber sind seine Hausgötter, denn sie haben schöner als andere für das Instrument geschrieben, das auch Jörg Widmann spielt. Das junge Goldmund Quartett gastierte erstmals 2016 beim Heidelberger Frühling.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Wir danken Dr. Andreas Dienerowitz

Amatis Trio

Internationaler geht es kaum: Im Jahr 2014 schlossen sich die deutsche Geigerin Lea Hausmann, der britische Cellist Samuel Shepherd und der niederländisch-chinesische Pianist Mengjie Han zum Amatis Trio zusammen. Nach wichtigen Wettbewerbserfolgen sind die Drei mittlerweile BBC New Generation Artists 2016-2018. Bei ihrem Debüt beim Heidelberger Frühling 2017 wurde das Trio im Frauenbad stürmisch gefeiert. Wir haben es daraufhin gleich wieder eingeladen. Und wie beim letzten Mal darf sich das Publikum das letzte Werk des Abends aussuchen. Stimmen Sie ab!

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Trio con Brio Copenhagen

»Es ist das Meistertrio der Gegenwart«: so rezensierte einst Robert Schumann das Klaviertrio op. 49 von Felix Mendelssohn Bartholdy. Meisterhaft sind auch die Interpreten: Das Trio con Brio aus Kopenhagen ist für seine sprudelnde Spielfreude und sein perfektes Zusammenspiel bekannt. Con Brio – mit Feuer: diesem Namen machen die Musikerlnnen alle Ehre. Sie konzertieren in den berühmtesten Konzertsälen der Welt, vom Concertgebouw Amsterdam bis zur Carnegie Hall New York. Beim Heidelberger Frühling sind sie nun das erste Mal zu Gast.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit dem Trio con Brio Copenhagen

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Wir danken
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Werkstattgespräch der Akademie für Komposition

Das ganze Jahr über streckt der Heidelberger Frühling seine Fühler aus: hin zu Wettbewerben, Akademien, anderen Festivals, um die besten, interessantesten Nachwuchstalente zu entdecken. Das gilt insbesondere für die Stipendiaten unserer Festival Akademie für Komposition.

Es war im vergangenen Jahr an einem Juliabend in Aix-en-Provence, als wir zum ersten Mal ein Werk des jungen britischen Komponisten Oliver Christoph Leith hörten. „Folk’s Questions“ nannte es sich, und Leith vertonte darin bei Google häufig verwendete Suchbegriffe. Der Ansatz war originell, und das musikalische Ergebnis ein sinnliches Vergnügen voll hintergründigem Humor. So wurde er unser erster Stipendiat 2018.

Whrend der Sommerakademie der Akademie Schloss Solitude in Stuttgart fiel uns dann Anna-Louise Walton auf: eine vollkommen andere, hochinteressante Tonsprache gab es bei ihr zu entdecken. Auf der Solitude präsentierte sie ein Werk namens „Jökulsárlón“ für verschiedene Holzblasinstrumente. Inspiriert ist das Stück von einem isländischen Gletscher, und wie Walton das langsame Schmelzen des Eises in Klänge verwandelte, faszinierte uns sehr. So wurde sie unsere zweite Stipendiatin 2018. Für uns haben nun beide ein Klaviertrio verfasst (in der Besetzung des famosen Trio Catch – Klarinette, Violoncello,Klavier); man kann nur gespannt sein, wie zwei so unterschiedliche Künstlerpersönlichkeiten die gleiche Aufgabe angehen.

Was sie dabei bewegt hat und wie ihre Werke angelegt sind, dass erklären sie in diesem Werkstattgespräch mit Musik. Im Anschluss besteht die Möglichkeit zu einem gemeinsamen Mittagessen. Am Abend in der MLP Late Night Lounge um 22 Uhr ist dann die Uraufführung, bei der das Trio Catch mit Beethovens Gassenhauer-Trio einen reizvollen Kontrast setzt.

Eintritt frei

Eine Veranstaltung des Freundeskreises Heidelberger Frühling

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert III

Eintritt frei für Schüler und Studenten

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert II

»Anmuthig, vertrauend, jungfraulich« – so äußerte sich Robert Schumann über das erste der beiden spaten Klaviertrios von Franz Schubert. Mit Blick auf die sinfonischen Ausmaße dieses Werkes einerseits und die intensive Gefühlssache der Romantik andererseits erscheinen diese Worte beinahe verharmlosend. Igor Levit setzt sich seit vielen Jahren mit der Musik Schuberts auseinander und präsentiert im Mittagskonzert gemeinsam mit Stipendiatlnnen der Kammermusik Akademie diesen Hohepunkt der Gattung Klaviertrio.

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

Kammermusik Akademie Pass

Im vergangenen Jahr setzte die Kammermusik Akademie des Heidelberger Frühling erstmals Meisterkurse mit dem künstlerischen Leiter Igor Levit und seinen Co-Dozenten auf das Programm. Ein Erfolg: Die besondere Atmosphäre, hautnah bei der Einstudierung eines Werks dabei zu sein, war im Saal und auf der Bühne sprbar. Auch 2018 sind intensive musikalische Begegnungen zu erwarten, in Meisterkursen (Violoncello / Klavier / Kammermusik) und Konzerten. Eingeladen wurden die interessantesten, vielversprechendsten jungen Musikerinnen ihrer Generation, in Zusammenarbeit mit einem hochkarätigen Netzwerk: mit Stiftungen, Agenturen, Wettbewerben wie TONALi oder dem Steinway Prizewinner Network, dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI und mit weiteren Partnernetzwerken. Und das Publikum hat die Gelegenheit, unmittelbar in Proben mitzuerleben, wie detail- und nuancenreich die Arbeit an Technik, Gehör und Interpretation ist. Es lernt junge Talente bei ihren ersten Auftritten in Heidelberg kennen, die – so zeigt die Erfahrung der letzten Jahre – als Solistlnnen und Kammermusikerlnnen ihren Platz auf der Heidelberger Konzertbühne erobern werden.

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte

€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert
€ 19 Mittagskonzert

Eintritt frei für Schüler/innen und Studierende

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, der Deutschen Stiftung Musikleben, dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI, TONALi, Steinway & Sons und der Kunststiftung Baden-Württemberg

Wir danken unserem Gründungspartner HeidelbergCement AG

Minetti Quartett

Als das Minetti Quartett 2016 beim Heidelberger Streichquartettfest gastierte, attestierte die Rhein-Neckar-Zeitung den Vieren »Leidenschaft und Feuer«. Man sollte ergänzen: Auch an Finesse lasst es das Ensemble aus Osterreich nicht fehlen. Seit ihren Haydn- und Mendelssohn- Einspielungen gelten sie als »die Besten unter den sehr Guten« (FAZ).

In Kooperation mit der Gesellschaft der Musik- und Kunstfreunde Heidelberg e.V. und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg