Veranstaltungen

Benjamin Beilman & Andrew Tyson STATT Nemanja Radulović & Laure Favre-Kahn

Die Einführung mit den Classic Scouts muss leider entfallen.

Wir danken
Heidelberger Volksbank

Festival Akademie 2013 © studio visuell photography

Festival Akademie Pass Kammermusik

Die Kammermusik Akademie unter der Leitung von Igor Levit stellt sich neu auf: Zum ersten Mal werden Meisterkurse für Klavier, Violoncello und Kammermusik angeboten. Hier findet zusammen, was zusammengehört: »Selten so viel Augenkontakt beobachtet«, stellte ein Journalist verblüfft fest, als er letztes Jahr eine Probe besuchte; und so soll es auch diesmal sein: Kammermusik als Ort intensivsten Austauschs. Die Ergebnisse werden in den Mittagskonzerten der Akademie zu hören sein.

Neben der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft zählen erstmals auch Steinway & Sons mit seinem »Prizewinner Network« und die Kunststiftung Baden-Württemberg zu den Kooperationspartnern.

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert
€ 19 Mittagskonzert

Eintritt frei für Schüler/innen und Studierende

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Festival Akademie Kammermusik 2013 © studio visuell photography

Kammermusik Akademie

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Isabelle Faust

Eine Ausnahmegeigerin, ohne Allüren. Konzentriert bis in die Haarspitzen ist sie immer, in jeder Probe, und erst recht in jedem Konzert. Isabelle Faust hat sich unermüdlich in die oberste Geigen-Liga gespielt, und dort hält sie sich Jahr um Jahr. Ihre Deutung der Beethoven-Sonaten zählt zum Besten, was der Markt bereithält, und auch mit Bach setzt sie – mit der ihr eigenen Konzentration und Hingabe – Maßstäbe.

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert II

Auch beim zweiten Mittagskonzert hören Sie Werke, die die Stipendiaten im Diskurs mit den Dozenten öffentlich und hinter geschlossenen Türen erarbeitet haben – ein echter Einblick in die Kammermusikwerkstatt Heidelberg. Ein Geschenk zu Claras 28. Geburtstag war das 1. Trio von Robert Schumann – ein frisches und kräftiges Werk, das Daniel Müller-Schott besonders am Herzen liegt – lassen auch Sie sich beschenken!

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 60 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 18 Kammermusik Akademie Tageskarte exkl. Mittagskonzert

Nikolaj Znaider & Piotr Anderszewski

Vier große Violinsonaten, Gipfelwerke ihrer Gattung, und zwei hochbedeutende Interpreten von großer Individualität – so sieht ein gelungener Festival-Samstag aus! Janáčeks Sonate entstand 1914 zu Beginn des Ersten Weltkriegs im Hochgefühl über die ersten Erfolge russischer Truppen, mit denen Janáček sympathisierte; ein euphorisches, aufgewühltes Werk. Sinfonische Dimensionen erreicht Robert Schumanns zweite Violinsonate: grandios und zugleich voller Poesie. Beethovens »Frühlingssonate« steht würdig in dieser Reihe: Sie gehört zu den beliebtesten der zehn Violinsonaten aus Beethovens Feder.

Festival Akademie 2015 © studio visuell photography

Kammermusik Akademie: »Fokus Klarinette«

9.30 Uhr Kaffee

10.00 Uhr Farbklänge I Warum Klarinette?
Podiumsgespräch mit Julian Bliss, einem Klarinettisten des Irish Chamber Orchestra und einem Akademie-Stipendiaten;
Moderation: Dr. Christoph Vratz
Kein anderes Blasinstrument hat Komponisten seit Mozart so in seinen Bann gezogen wie die Klarinette mit ihrem Ausdrucksspektrum. Workshop über die fortdauernde Faszination eines Instruments.

12.30 Uhr Mittagskonzert III

15.00 Uhr Die Klarinette im Jazz
Workshop mit Mentor Julian Bliss, der in allen Welten seines Instruments gleichermaßen zu Hause ist.

16.30 Uhr Farbklänge II
Klarinettenquintette von Mozart, Brahms und Rihm im Werkvergleich

 

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 90 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 39 Kammermusik Akademie Tageskarte inkl. Mittagskonzert

 

Festival Akademie Kammermusik 2014 © studio visuell photography

Kammermusik Akademie: »Fokus Bach«

9.30 Uhr Kaffee

10.00 Uhr Kanon und Wirkung I: Bachs Goldberg-Variationen
Live und auf Platte: Workshop mit Musikwissenschaftler Dr. Martin Elste und Igor Levit
Durch Glenn Gould wandelten sich die Goldberg-Variationen im allgemeinen Bewusstsein vom langatmigen Unterhaltungsstück zum unverzichtbaren Meisterwerk. Ein Diskussionskonzert über die verschlungenen Wege der Rezeption und die Macht der Interpreten.

12.30 Uhr Mittagskonzert I

15.00 Uhr Musik und Mathematik
Ein Podiumsgespräch mit Musikwissenschaftlerin Prof. Dr. Dorothea Redepenning (Universität Heidelberg) und Mathematiker Prof. Dr. Alexandros Stamatakis; Moderation: Dr. Christoph Vratz
Zahlen spielen in der Musik von der Antike bis zur Avantgarde eine große Rolle, Bach gilt als Meister der Zahlensymbolik.

In Kooperation mit der Heidelberg Laureate Forum Foundation

16.30 Kanon und Wirkung II: Die Kunst der Fuge
Vortrag Dr. Martin Elste
Sie ist ein unzugängliches, selten vollständig gehörtes Werk. Die Aura des unvollendeten Vermächtnisses hat sie in den Kanon der Meisterwerke aufsteigen lassen. Musikalischer Workshop über den Zusammenhang von Kanon und Mythos.

Eintritt frei für Schüler und Studierende
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 90 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 39 Kammermusik Akademie Tageskarte inkl. Mittagskonzert

 

Kammermusik Akademie: Mittagskonzert II »Vom Ende der Zeit«

Dieses Werk gehört zu den Wundern der Musikgeschichte: Entstanden in einem Görlitzer Gefangenenlager während des Zweiten Weltkrieges, geschrieben für die Instrumente, die vorhanden waren und uraufgeführt im Lager unter primitivsten Bedingungen, transzendiert das »Quartett für das Ende der Zeit« die Kriegsumstände hin auf die Ewigkeit. Ein Werk, das wohl noch niemanden kalt gelassen hat, der es erleben konnte.

Festival Akademie 2015 © studio visuell photography

Kammermusik Akademie: »Fokus Messiaen«

9.30 Uhr Kaffee

10.00 Uhr Politik und Apokalypse
Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Rathert (München) und Dr. Martin Stallmann.
Moderation: Dr. Michael Gassmann
Messiaens »Quartett für das Ende der Zeit«, 1941 in einem Görlitzer Straflager entstanden, ist auch ein subtiler Kommentar auf die religiöse Verbrämung der nationalsozialistischen Terrorherrschaft als »Drittes Reich«. Über das Politische religiöser Musik.

12.30 Uhr Mittagskonzert II

15.00 Uhr Natur- und Tierwelt in Messiaens Musik
Vortrag (Dr. Stefan Drees) und Konzert
Messiaen übersetzte Vogelstimmen in Tonkunst, doch schon seit der Barockmusik faszinierten Naturklänge als musikalische Bedeutungsträger große Komponisten wie Franz Liszt, Maurice Ravel, G. F. Händel oder Einojuhani Rautavaara. Eine musikalische Entdeckungsreise mit Stipendiaten der Kammermusik Akademie.

16.30 Was hat die Religion in der Instrumentalmusik zu suchen?
Prof. Dr. Thomas Schipperges (Tübingen)
Kann Instrumentalmusik religiöse Musik sein? Vortrag über einen uralten Streit am Beispiel Messiaens und anderer.

 

Eintritt frei für Schüler und Studierende
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg

€ 90 Kammermusik Akademie Pass inkl. Mittagskonzerte
€ 39 Kammermusik Akademie Tageskarte inkl. Mittagskonzert

 

Künstler

Asasello Quartett

Rostislav Kozhevnikov, Violine (Russland)
Barbara Streil, Violine (Schweiz)
Justyna Śliwa, Viola (Polen)
Teemu Myöhänen, Violoncello (Finnland)

Kommunikation ist der Kern der Arbeit eines Streichquartetts. Das Asasello Quartett hat sich bereits mit der Namensgebung (Asasello entstammt dem Roman »Der Meister und Margarita« von Michail Bulgakow) über den musikalischen Tellerrand hinausgewagt und legt den Begriff Kommunikation relativ großzügig aus.

2010 erhielten die Asaselliten den Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen für die außergewöhnliche und anspruchsvolle Programmatik, mit der das Asasello-Quartett inzwischen europaweit verbunden wird. Als Höhepunkt der bisherigen Arbeit versteht das Quartett den Konzertzyklus um die Streichquartette Arnold Schönbergs, für welchen das Quartett Kompositionsaufträge an Márton Illés, Viera Janárceková, Jay Schwartz und Lisa Streich vergeben hat. Seit dem Jahr 2014 setzen die Musiker in der Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Stephanie Thiersch das Streichquartett zudem als Instrument und Körper in Szene.

Nach der Gründung an der Musikhochschule in Basel hatte das Quartett zunächst bei Walter Levin und Hatto Beyerle Unterricht. Weitere Studien in der Quartettklasse des Alban Berg Quartetts und die intensive Beschäftigung mit Neuer Musik bei David Smeyers haben den Lebensmittelpunkt nach dem Studienabschluss im Jahr 2007 endgültig nach Köln verlagert. Wichtige Impulse holte sich das Quartett bei Christophe Desjardins (Paris), Chaim Taub (Tel Aviv), Jürgen Geise (Salzburg) und David Alberman (London).

2009 folgte an der Celloposition auf Andreas Müller Wolfgang Zamastil, seit 2014 ist der Finne Teemu Myöhänen der Cellist bei Asasello. Eine umfangreiche Sammlung an CD Aufnahmen, die eigene Konzertreihe »1:1 – Schon gehört?«, zahlreiche Uraufführungen und Teilnahmen an internationalen Festivals und Wettbewerben, Workshops mit Schülern und Studenten sowie das Ausloten künstlerischer Sonderformate dokumentieren eine seit 15 Jahren unermüdliche Schaffensfreude.

Andrew Tyson

Von BBC Radio 3 als »Poet am Klavier« bezeichnet, präsentiert sich der 1985 geborene Amerikaner Andrew Tyson als neue Stimme in der Musikwelt. 2015 gewann er den ersten Preis beim Concours Géza Anda in Zürich. Zudem sprach ihm die Jury den Mozart-Preis zu. Mit der Interpretation von Chopins Klavierkonzert Nr. 1 erspielte er sich auch den Publikumspreis. Weitere Preise gewann er beim Gina Bachauer-Wettbewerb, beim Arthur Rubinstein-Wettbewerb, beim Leeds-Wettbewerb und beim Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Seine Debüts in New York und im Kennedy Center 2013 verdankt er der Auszeichnung bei den Young Artists International Auditions 2011.

Tyson trat mit amerikanischen und europäischen Orchestern auf: den Sinfonieorchestern von Las Vegas, North Carolina, Edmonton, dem Orchestre de Chambre de Wallonie, dem Orchestre National de Belgique und dem Hallé-Orchester. Seit Jahren ist Tyson in Klavierabenden und Festivals in Nord- und Mittelamerika sowie in zahlreichen Ländern Europas zu hören.

Ebonit Saxofonquartett

Das junge Saxofonquartett aus Amsterdam hat sich in Europa bereits einen Namen gemacht und war schon in bedeutenden Konzertsälen, wie dem Concertgebouw und dem Muziekgebouw aan ‘t IJ in Amsterdam, dem Toonzaal in Den Bosch und in TivoliVredenburg in Utrecht zu hören. Außerdem war das Quartett auch regelmäßig bei internationalen Festivals im In- und Ausland zu Gast, wie zum Beispiel beim World Saxophone Congress in St. Andrews (Schottland), dem Grachtenfestival in Amsterdam, the Bach Festival in Dordrecht und den Bachtagen in Würzburg. In der Saison 2016/17 wird das Ensemble als Preisträger des Wettbewerbs »Dutch Classical Talent« durch die Niederlande touren. Darüber hinaus wurde das Quartett eingeladen, sein Debüt im Wiener Musikverein zu feiern.

Lara Boschkor

Lara Boschkor, geboren 1999 in Tübingen, studierte an den Frühförderinstituten der Musikhochschule in Köln und Detmold und später an der Kronberg Academy bei Kolja Blacher und Erik Schumann. Meisterkurse bei Zakhar Bron, Ana Chumachenco, Boris Kuschnir und Miriam Fried vervollständigen ihr Profil.

Lara Boschkor erlangte internationale Aufmerksamkeit, als sie 2013 den 1. Preis und die Goldmedaille des 7. Henryk Szeryng Violinwettbewerbs in Mexiko und den 1. Preis des 12. Carl Flesch Violinwettbewerbs in Ungarn gewann – als jüngste Geigerin der Wettbewerbe. Schon zuvor wurde sie mit Preisen und Auszeichnungen geehrt: Unter anderem erspielte sie sich 2009 den 1. Preis des Paul Hindemith Wettbewerbs in Berlin und den Grand Prix beim 20. Concours International Flame in Paris. Lara ist außerdem 1. Bundespreisträgerin mit Höchstpunktzahl beim Wettbewerb »Jugend musiziert«: 2013 in der Solo- und 2014 in der Ensemblewertung.

Ihr Orchesterdebüt gab sie im Alter von acht Jahren. Es folgten Auftritte u.a. in der Kölner Philharmonie, der Tonhalle Düsseldorf, dem Konzerthaus Berlin, dem Théâtre Marigny Paris, der Aram Khachaturian Concert Hall in Yerevan und dem Cuvilliés-Theater in München. 2014 debütierte Lara in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall in New York. Sie gastierte u.a. beim Festival Schloss Britz Berlin, beim Festival »Lucca Estate« in Italien und bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Als Preisträgerin des 20. Wettbewerbs
des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Lara Boschkor seit Februar 2012 eine Violine von Carlo Antonio Testore, Mailand 1740, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben.

Valentino Worlitzsch

Valentino Worlitzsch (*1989 in Hannover) studierte Cello und Klavier in Hannover, Hamburg, Paris und Weimar. Seine musikalische Ausbildung vertieft er durch zahlreiche Meisterkurse, u. a. bei Wolfgang Boettcher und László Fenyö.

Als Cellist und Pianist, solistisch wie kammermusikalisch, ist er vielfacher Bundespreisträger »Jugend musiziert« und weiterer Auszeichnungen. 2014 war er außerdem Semifinalist des Internationalen Musikwettbewerbs der ARD München, ein Jahr darauf beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb in St. Petersburg. 2016 wurde er mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet.

Solistisch stand Valentino Worlitzsch mit Klangkörpern wie dem Münchener Kammerorchester und den Nürnberger Symphonikern auf der Bühne. Einladungen führten ihn u. a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Worlitzsch ist Stipendiat diverser Stiftungen, darunter die Deutsche Stiftung Musikleben sowie die Yehudi Menuhin Stiftung »Live Music Now«.

Als Preisträger des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Valentino Worlitzsch seit Februar 2015 ein Violoncello mit Zettel »Gia. Bapt. Grancino«, römische Schule, 18. Jahrhundert.

Christina Brabetz

Christina Brabetz, 1993 als Kind einer Familie deutscher Abstammung in Namibia geboren, studierte Violine an der Musikhochschule Detmold, am Konservatorium Wien sowie seit 2013 bei Prof. Antje Weithaas an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« Berlin.

2010 gewann sie den TONALi Grand Prix in Hamburg und erhielt darüber hinaus den Jury- sowie den Publikumspreis. Zwei Jahre darauf debütierte Christina Brabetz im Großen Saal des Wiener Konzerthauses als Solistin mit der Brünner Philharmonie. 2013 folgte ihr Debüt im Concertgebouw Amsterdam. Anfang 2014 war sie auf einer ausgedehnten Tournee mit dem Göttinger Symphonieorchester als Solistin zu erleben, 2015 gab sie ihr erfolgreiches Debüt mit der Kammerphilharmonie Bremen.

Als Preisträgerin des 21. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt Christina Brabetz seit Februar 2013 eine Violine von Giambattista Guadagnini, Turin 1779.

Karolina Errera

Die Bratschistin Karolina Errera (*1993 in Moskau) studierte an der Zentralen Musikschule des Moskauer Tschaikowsky Konservatoriums sowiean der Universität der Künste Berlin. 2010 ergänzte sie ihre musikalische Ausbildung an der Sommerakademie des Mozarteums Salzburg.
Seit Dezember 2015 ist sie Stipendiatin der Orchesterakademie der Berliner Philharmoniker.

Errera ist vielfache Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, darunter eines Sonderpreises beim Internationalen Yuri Bashmet Viola-Wettbewerb in Moskau, sowie ein 1. Preis beim Internationalen Jan Rakowski Viola-Wettbewerb in Polen.

Seit 2012 hat sie regelmäßig an verschiedenen Musikfestivals und Meisterklassen wie dem Verbier Festival, der Internationalen Sommerakademie Mozarteum und dem Prades Pablo Casals Festival teilgenommen. Karolina Errera hat mit renommierten Musikern wie Christian Tetzlaff, Gidon Kremer und Steven Isserlis zusammengearbeitet. Auf Empfehlung der Deutschen Stiftung Musikleben, deren Stipendiatin sie ist, nahm sie bereits 2014 an der Kammermusik-Akademie des Heidelberger Frühlings teil.

Als Preisträgerin des 22. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds stellt ihr die Deutsche Stiftung Musikleben seit Februar 2014 leihweise eine Viola von Haiko Seifert, Plauen 2010, aus dem Besitz der Deutschen Stiftung Musikleben zur Verfügung.

Julian Bachmann

Julian Bachmann (*1993 in Mannheim) gewann 2007 den 1. Preis beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in der Solowertung »Violoncello«. Seitdem war er Sieger und Preisträger mehrerer nationaler und internationaler Wettbewerbe. Seit 2009 studiert er in der Klasse von Prof. Martin Ostertag an der Musikhochschule Karslruhe. Meisterkurse bei Steven Isserlis, Daniel Müller-Schott, Bernard Greenhouse (Beaux Arts Trio), Jörg Widmann, und Jens-Peter Maintz (Kronberg Academy) gaben ihm wichtige musikalische Impulse.

Er konzertiert regelmäßig bei Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, beim Mozartfest Würzburg, den Schwetzinger Festspielen oder bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

Julian Bachmann musizierte bereits mit zahlreichen Orchestern wie dem Philharmonischen Orchester Heidelberg, der Polnischen Kammerphilharmonie und den Baden-Badener Philharmonikern.
Förderungen erhielt er durch die Deutsche Stiftung Musikleben und die Jürgen Ponto-Stiftung. Er ist seit 2015 Stipendiat der Villa Musica und wird 2016 durch die Kunststiftung Baden-Württemberg gefördert.

Seit 2010 spielt er das Cello von Giovanni Grancino »Ex Piatti« (Mailand, 17.Jahrhundert) aus der Instrumentensammlung Baden-Württemberg.

Wassily Gerassimez

Wassily Gerassimez (*1991 in Essen) studierte an der Robert Schumann-Hochschule Düsseldorf sowie an der HfMDK Frankfurt. Seit 2008 wird er von Prof. Peter Bruns an der HMT Leipzig unterrichtet, zunächst als Jungstudent, seit dem Wintersemester 2011/2012 im Vollstudium. Meisterkurse bei Professoren wie Gustav Rivinius und Dobrila Berkovic-Magdlenic ergänzen seine musikalische Ausbildung.

Der junge Musiker gewann bereits zahlreiche nationale und internationale Preise: 2002 erspielte er sich den 1. Preis beim Internationalen Violoncellowettbewerb in Liezen/Österreich und war mehrfacher 1. Preisträger beim Bundeswettbewerb »Jugend musiziert« in den Kategorien Kammermusik, Duo und in der Solowertung. 2004 wurde er für seine beispielhafte Interpretation zweier Stücke aus den »Zehn Präludien« von Sofia Gubaidulina mit dem Hans Sikorski-Gedächtnispreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet und 2010 erneut für seine herausragende Leistung mit einem 1. Bundespreis mit Höchstpunktzahl sowie einem weiteren Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

2005 spielte er als Solist bei den Schwetzinger Festspielen mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus war Wassily Gerassimez beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Zermatt Festival und beim Musikfestival »The Next Generation III« in Dortmund zu Gast. 2009 debütierte er mit dem Konzerthausorchester Berlin.

Derzeit spielt er als als mehrfacher Preisträger des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Georges Chanot, Paris um 1840, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Frank Dupree

Der deutsche Pianist Frank Dupree – Gewinner des Opus Klassik Preises 2018 in der Kategorie „Konzerteinspielung des Jahres (20./21. Jahrhundert)“ – sorgte international für Aufsehen, als er 2014 zum einzigen Preisträger des Deutschen Musikwettbewerbs gekürt wurde. Mit seiner musikalischen Reife, seiner ausgefeilten Technik und seiner Fähigkeit, dem Flügel ein breites Spektrum an Klangfarben zu entlocken, faszinierte er die Jury. Pianisten-Legende Emanuel Ax beschreibt ihn als einen „außergewöhnlichen, empfindsamen und enorm interessanten Künstler, der ohne Zweifel eine bedeutende Rolle unter den führenden Musikern seiner Generation spielen wird.“

Zunächst wurde Frank Dupree als Jazz-Schlagzeuger ausgebildet, um sich später voll und ganz dem klassischen Klavierrepertoire zuzuwenden. Seither widmet er sich mit großer Begeisterung auch der Musik des 20. Jahrhunderts sowie den Werken zeitgenössischer Komponisten. So verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Péter Eötvös (Erdenklavier – Himmelklavier, Weltersteinspielung 2015 beim Label GENUIN classics) und Wolfgang Rihm (Con Piano? Certo!, Uraufführung mit der Badischen Staatskapelle Karlsruhe 2015).

Als Künstler, der sich schnell in der internationalen Orchesterlandschaft als Solist etabliert hat, trat Frank Dupree mit dem Orchestre de Chambre de Paris, dem Minnesota Symphony Orchestra, dem Malmö SymfoniOrkester, dem Kristiansand Symfoniorkester, dem Auckland Philharmonia Orchestra, dem Beethoven Orchester Bonn, dem Berner Symphonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur, den Duisburger und den Essener Philharmoniker auf. Sowohl Klavierrezitals als auch Kammermusik spielen in Franks musikalischem Schaffen eine große Rolle. Er musiziert gemeinsam mit den RisingStars seiner Generation (Simon Höfele, Edgar Moreau, Daniel Lozakovich, Timothy Ridout und das Calidore und das Goldmund Streichquartett) bei Festivals wie dem Verbier Festival, dem Septembre Musical Montreux, dem Davos Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, den Ludwigsburger Schlossfestspiele, dem Kurt Weill Fest und dem Beethovenfest Bonn sowie in vielen anderen Städten in ganz Deutschland.

Vom Klavier aus zu dirigieren (play/direct), ist Franks besondere Leidenschaft. 2012 wurde er für seine Beethoven-Interpretation als Pianist und Dirigent mit dem 1. Preis beim Internationalen Hans-von-Bülow Wettbewerb in Meiningen ausgezeichnet. Kurz darauf wurde er eingeladen, bei der Play-Direct-Academy des Orchestre de Chambre de Paris mit Stephen Kovacevich und François Leleux teilzunehmen. Als Dirigent assistierte er bereits Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth und Mario Venzago.

Von seinem sechsten Lebensjahr an wurde Frank Dupree von Prof. Sontraud Speidel unterrichtet und gefördert. 2019 absolvierte er sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe im Solistenexamen Klavier. Wichtige Impulse gaben ihm Meisterkurse bei Emanuel Ax, Ralf Gothóni, Klaus Hellwig, Cyprien Katsaris, Ferenc Rados, Gábor Takács-Nagy, Stephen Kovacevich und Menahem Pressler. Er war Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben und der Studienstiftung des deutschen Volkes. Frank Dupree ist offizieller Steinway-Künstler.