Künstler

Diana Tishchenko

Diana Tishchenko (*1990 in Simferopol, Ukraine) begann im Alter von sechs Jahren Geige zu spielen, ab 2008 bekam sie Unterricht an der Nationalen Tschaikowsky Akademie für Musik in Kiew. 2010 wechselte sie an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin in die Klasse von Prof. Ulf Wallin.

Die Geigerin ist mehrfach Preisträgerin internationaler Wettbewerbe: 2013 war sie Semifinalistin beim internationalen Musikwettbewerb Montréal in Kanada und Finalistin beim internationalen ARD-Musikwettbewerb in München, wo sie mit zwei Sonderpreisen ausgezeichnet wurde. Mit ihrem Trio Korngold gewann sie beim Kammermusikwettbewerb den „Boris-Pergamenschikow-Preis“ in Berlin. Ende April 2014 wurde ihr beim „10. Concours International de Musique de Chambre“ in Lyon gemeinsam mit dem Pianisten Joachim Carr der 1. Preis zugesprochen.

Seit März 2011 ist Diana Tishchenko Konzertmeisterin des Gustav Mahler Jugendorchesters und spielte unter namhaften Dirigenten, wie z. B. Sir Colin Davis, Herbert Blomstedt, Daniele Gatti und Philippe Jordan. In diesem Sommer gab sie bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern ihr Recital-Debüt.

Als Preisträgerin des Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie seit 2014 eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben, derzeit eine Violine von Camillus Camilli, Mantua 1731, aus dem Besitz der Bundesrepublik Deutschland.

Kyoungmin Park

Kyoungmin Park (*1990 in Seoul / Südkorea) erhielt ihren ersten Geigenunterricht mit sechs Jahren. 2001 wechselte sie zur Bratsche und studierte ab 2003 bei Prof. Ulrich Schönauer und Wolfgang Klos an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Seit 2008 setzt sie ihre Ausbildung an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ Berlin fort, zunächst bei Prof. Walter Küssner, seit 2010 in der Klasse von Prof. Tabea Zimmermann. Meisterkurse bei Professoren wie Tatjana Masurenko, Nabuko Imai oder Hartmut Rohde gaben ihr weitere musikalische Impulse.
Die Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe wurde u. a. beim Wettbewerb des Festival Bled in Slowenien 2008 mit einem 1. Preis und beim „Lionel Tertis“-Bratschenwettbewerb auf der Isle of Man 2010 mit einem 2. Preis ausgezeichnet. Im September 2013 wurde die junge Bratschistin beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München der 2. Preis sowie der Publikumspreis verliehen. Im Rahmen der Tournee der ARD-Preisträger trat sie u.a. bei den Schwetzinger SWR Festspielen und dem Mozartfestival Würzburg auf.
Solistisch sammelte Kyoungmin Park Konzerterfahrung mit Klangkörpern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Korean Symphony Orchestra, der Baden-Badener Philharmonie, der Potsdamer Kammerakademie und der Polnischen Kammerphilharmonie.

Sie widmet sich zudem intensiv der Kammermusik: So besuchte sie 2009 die „International Music Academy Switzerland“ sowie die Zermatt Festival Academy und nahm 2012 an der Internationalen Carl Flesch-Akademie Baden-Baden teil, wo sie mit dem Carl Flesch-Preis ausgezeichnet wurde.

Zuletzt war sie im September 2015 in der Tonhalle Zürich mit den Wiener Symphonikern unter Philippe Jordan und Mozarts Sinfonia concertante für Violine, Viola und Orchester Es-Dur KV 320d zu hören.

Tobias Reifland

Tobias Reifland (*1994 in Stuttgart) erhielt seinen ersten Violaunterricht im Alter von sieben Jahren an der Stuttgarter Musikschule. 2007 begann er sein Vorstudium an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Andra Darzins. 2009 wechselte er zu Prof. James Creitz an die Musikhochschule Trossingen, 2011 nahm er dort sein Bachelorstudium auf. Nach weiteren Studien bei Prof. Bruno Giuranna an der Walter-Stauffer-Akademie in Cremona (Italien), studierte er 2013 als Erasmus-Stipendiat an der Zürcher Hochschule der Künste bei Prof. Lawrence Power. Zahlreiche Meister- und Kammermusikkurse ergänzen seine musikalische Ausbildung.

Weitere musikalische Impulse erhielt Tobias Reifland in der Detmolder Sommerakademie unter der Leitung von Diemut und Christoph Poppen, sowie durch diverse Kammermusik-Workshops an der Kronberg Academy und der Teilnahme am Oberstdorfer Musiksommer. 2013 nahm er an der 1. String Academy des Menuhin Festivals in Gstaad, Schweiz, teil und erhielt Unterricht von Prof. Ettore Causa (Yale University, USA).
Beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ erspielte er sich 2007 einen 2. Bundespreis in der Kategorie „Viola solo“. 2010 wurde er in derselben Kategorie mit einem 1. Bundespreis ausgezeichnet, verbunden mit einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben.

Der Bratscher spielte in Orchestern wie dem Jungen Kammerorchester Stuttgart oder dem Bundesjugendorchester und musizierte unter renommierten Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Kurt Masur, Kirill Petrenko oder Matthias Foremny. Zudem wirkte er an einem Projekt des World Youth Chamber Orchestra in San Francisco mit. Darüber hinaus spielte Tobias Reifland in diversen Ensembles, u. a. im DeLeo-Streichquartett.

Derzeit spielt er auf einer Viola mit Faksimile „Nicolaus Amatus fecit in Cremona 1664“ aus London, ca. 1720.

Friederike Luise Arnholdt

Friederike Luise Arnhold (*1995 in München) bekam mit sieben Jahren ihren ersten Cellounterricht bei Prof. Eldar Issakadze. Zwischen 2009 und 2012 war sie Schülerin von Maximilian Hornung. Nachdem die Cellistin im Anschluss von Prof. Wolfgang E. Schmidt an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar zunächst im Vorstudium ausgebildet wurde, nahm sie zum Wintersemester 2013/2014 ihr reguläres Studium bei Prof. Schmidt auf. Meister- und Kammermusikkurse absolvierte sie bei Professoren wie Troels Svane, Ulf Tischbirek, Natalia Gutman, Wolfgang Boettcher und Danjulo Ishizaka. Kammermusikerfahrung sammelte sie in einem von Julia Fischer betreuten Klaviertrio. Zudem wurde sie zu Kammermusik-Meisterkursen des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks sowie zum Kammermusikprojekt „Mit Musik – Miteinander“ der Kronberg Academy eingeladen und erhielt Unterricht von Nils Mönkemeyer und Mikhail Ovrutsky.

2009 gewann die Cellistin solistisch mit dem Symphonieorchester St. Stephan den Deutschen Jugendorchesterpreis „Jeunesses Musicales“. Im Folgejahr erspielte sie sich – nach 2007 wiederholt – einen 1. Preis in der Solowertung beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und wurde mit einem Sonderpreis der Bertold Hummel-Stiftung für die beste Interpretation eines Werkes der Klassischen Moderne sowie einem Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet.

Von 2007 bis 2012 stellte die Deutsche Stiftung Musikleben der jungen Musikerin bereits ein Instrument als Leihgabe zur Verfügung. Seit Februar 2015 spielt Friederike Luise Arnholdt als Preisträgerin des 23. Wettbewerbs des Deutschen Musikinstrumentenfonds ein Violoncello von Stefano Scarampella, Mantua um 1900, aus Stiftungsbesitz.

Apollon Musagète Quartett

Paweł Zalejski, Violine
Bartosz Zachłod, Violine
Piotr Szumieł, Viola
Piotr Skweres, Violoncello

Das Apollon Musagète Quartett ist mittlerweile eine fest etablierte Größe innerhalb der europäischen Musikszene und fasziniert Publikum und Presse mit seinen mitreißenden und berührenden Interpretationen gleichermaßen. Das Quartett studierte bei Johannes Meissl an der European Chamber Music Academy und erhielt weitere Impulse von den Musikern des Alban Berg Quartetts an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien. 2008 gewann das Apollon Musagète Quartett nicht nur den ersten Preis, sondern beinahe alle Sonderpreise beim 57. Internationalen Musikwettbewerb der ARD. Im Rahmen des ECHO Rising-Stars-Zyklus 2010, für den es vom Wiener Konzerthaus sowie vom Wiener Musikverein nominiert worden war, begeisterte es sein Publikum in renommierten europäischen Konzerthäusern. Das Quartett wurde 2012 zum BBC New Generation Artist ernannt, trat regelmäßig in Großbritannien auf und produzierte eine Vielzahl von Aufnahmen für die BBC. Die Musiker wurde zudem mit dem Borletti-Buitoni Trust Award 2014 ausgezeichnet.

In jngsten Spielzeiten trat das Quartett im Concertgebouw Amsterdam, im Konzerthaus und in der Philharmonie Berlin, beim Edinburgh International Festival, in der Wigmore Hall London, Carnegie Hall New York, beim Rheingau Musik Festival, bei den Schwetzinger SWR Festspielen und beim Chopin and his Europe Festival Warschau auf.

Das Quartett arbeitete mit bedeutenden Kammermusikpartnern wie Martin Fröst, Per Arne Glorvigen, Nils Mönkemeyer, Gabriela Montero, István Várdai und Jörg Widmann. Außerdem hat das Ensemble mit verschiedenen Sinfonieorchestern wie dem BBC National Orchestra of Wales, dem BBC Symphony Orchestra, der Dresdner Philharmonie und dem Polish National Radio Symphony Orchestra in Kattowitz konzertiert.

Darüber hinaus zeigen die Musiker große Offenheit gegenüber der Einbindung von Kammermusik in vielfältige Aufführungsformen. So waren sie Teil eines Projektes der Berliner Performancegruppe Nico and the Navigators, wirkten in einer Ballettproduktion des Staatstheaters Nürnberg mit und gingen mit der Popmusikerin Tori Amos auf Tour. Auch ihre beim Wiener Traditionsverlag Doblinger erschienenen Kollektivkompositionen, Multitude for String Quartet und A Multitude of Shades, integrieren sie immer wieder in ihre Programme und begeistern damit das Publikum.

2010 veröffentlichte Oehms Classics die Debüt-CD des Quartetts, gefolgt von einer Aufnahme von Streichquartetten Lutosławskis, Pendereckis und Góreckis bei DECCA Classics. 2014 erschien das Album Russian Soul mit Werken von Tschaikowski, Prokofjew und Schostakowitsch, wiederum bei Oehms Classics. Jüngst veröffentlichte das Fryderyk Chopin Institut ihre Einspielung von Werken Panufniks. Darüber hinaus wird diese Saison eine CD mit Werken von Szymanowski und Palester bei Universal Poland erscheinen.

Piotr Skweres spielt auf einem ex-André Navarra Cello von Gennaro Gagliano aus dem Jahr 1741. Das Instrument wurde freundlicherweise von Merito String Instruments Trust Wien als großzügige Leihgabe zur Verfügung gestellt. Das Quartett bedankt sich zudem bei der Thomastik Infeld für die großzügige Unterstützung und bei der Firma Stoffwerk für die exklusive und maßgeschneiderte Konzertgarderobe.

Fauré Quartett

Dirk Mommertz, Klavier
Erika Geldsetzer, Violine
Sascha Frömbling, Viola
Konstantin Heidrich, Violoncello

Das Fauré Quartett hat sich innerhalb weniger Jahre als weltweit führendes Klavierquartett ausgewiesen. Dirk Mommertz (Klavier), Erika Geldsetzer (Violine), Sascha Frömbling (Viola) und Konstantin Heidrich (Violoncello) erforschen neue Klangfelder der Kammermusik und bringen Kompositionen auf die Bühne, die bislang oft beiseite gelassen wurden. Sie sind Visionäre ihres Fachs und ihre Experimente und Entdeckungen werden hoch geschätzt, ob sie mit der NDR Big Band spielen, mit Künstlern wie Rufus Wainwright oder Sven Helbig zusammenarbeiten, in Clubs wie Berghain, Cocoon Club oder »Le Poisson Rouge« in New York auftreten oder im KIKA sowie durch »Rhapsody in School« Kinder für Kammermusik begeistern.

Das Spektrum der Ehrungen reicht vom Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, dem Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und Internationalen Wettbewerbspreisen über die Deutsche Schallplattenkritik, den ECHO Klassik bis hin zum Brahmspreis der Brahms Gesellschaft Schleswig- Holstein 2012 und dem Musikpreis der Stadt Duisburg 2012.

Nachdem sich die Musiker des Fauré Quartetts 1995 gleich zu Beginn ihrer Studienzeit an der Musikhochschule in Karlsruhe im 150. Jubiläumsjahr Gabriel Faurés zusammengefunden hatten, wurde ihnen schnell klar, dass sich in dieser Kombination neue Repertoirewelten erforschen lassen.

Auf Reisen gastieren die Musiker in den wichtigsten Häusern der internationalen Konzertwelt vom Concertgebouw in Amsterdam über die Alte Oper in Frankfurt und die Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein bis hin zum Teatro Colón in Buenos Aires und der Wigmore Hall in London, wo sie inzwischen fast jährlich Station machen.

Die Mitglieder unterrichten außerdem an den Universitäten der Künste in Berlin und Essen und Nürnberg. Darüber hinaus gehört die künstlerische Leitung des »Festspielfrühlings Rügen« ebenso zu den herausragenden Aktivitäten des Fauré Quartetts wie die Arbeit als »Quartet in Residence« an der Karlsruher Musikhochschule.

 

Goldmund Quartett

Florian Schötz, Violine
Pinchas Adt, Violine
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello

Das Goldmund Quartett – Florian Schötz, Pinchas Adt, Christoph Vandory und Raphael Paratore – „zählt schon jetzt zu den bedeutendsten Nachwuchsmusikern Deutschlands.“ (Harald Eggebrecht in der Süddeutschen Zeitung). Seit seinem Debut im Münchner Prinzregententheater ist das Quartett neben seiner regen Konzerttätigkeit in Deutschland und Europa gern gesehener Gast internationaler Festivals wie dem Festival Aix-en-Provence, dem Musik- und Tanzfestival Granada, den Festspielen Mecklenburg- Vorpommern, dem Heidelberger Frühling, Kissinger Sommer und Schleswig-Holstein Musik Festival. Weitere Reisen führten nach Dänemark, Frankreich, Norwegen, Spanien, Italien, Schweiz, Kanada, China, Australien und in die USA. Zu den musikalischen Partnern des Quartetts gehören renommierte Künstler wie Ksenija Sidorova, Pablo Barragan, Frank Dupree, Wies de Boevé und Jörg Widmann.

Highlights der letzten Zeit waren Debuts bei der Phillips Collection in Washington, beim Hemsing Festival Norwegen und in der Shanghai Concert Hall. Diese Saison wird das Quartett unter anderem im Musikverein Graz, im Boulez Saal Berlin, der Elbphilharmonie Hamburg, dem KKL Luzern und dem Rheingau Musik Festival debutieren.

Im Oktober 2016 erschien bei NAXOS die Debut-CD des Quartetts mit Werken Joseph Haydns, die bei der BBC, The Strad Magazine, Gramophone Magazine, dem American Record Guide, Applaus, Bayerischen Rundfunk und vielen mehr hervorragende Rezensionen erhielt. Im Juli 2018 erschien die zweite CD des Quartetts mit Werken von Schostakowitsch bei Berlin Classics.

Jüngste Auszeichnungen sind der zweite Preis und Sonderpreis für die beste Interpretation eines Streichquartetts des 20. Jahrhunderts bei der Wigmore Hall International String Quartet Competition 2018 sowie ein erster Preis und Preis für die beste Interpretation des Auftragwerkes bei der Melbourne International Chamber Music Competition 2018. Des weiteren ist das Quartett Preisträger des Bayerischen Kunstförderpreises.

Für die Saison 2019/20 wurde das Goldmund Quartett von der European Concert Hall Organisation zu „Rising Stars“ nominiert, verbunden mit einer Tournee in die wichtigsten europäischen Konzertsäle wie Philharmonie Paris, Amsterdam Concertgebouw, Konserthus Stockholm, Festspielhaus Baden-Baden und viele mehr.

Neben Studien bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, unter anderem bei Günter Pichler an der Escuela Superior de Música Reina Sofia, und dem Artemis Quartetts in Berlin, gaben Meisterkurse und Studien bei Mitgliedern des Hagen, Borodin, Belcea, Ysaye und Cherubini Quartetts, Ferenc Rados, Eberhard Feltz und Alfred Brendel dem Quartett wichtige musikalische Impulse.

Minetti Quartett

Maria Ehmer, Violine
Anna Knopp, Violine
Milan Milojicic, Viola
Leonhard Roczek, Violoncello

„Das Minetti Quartett ist eine musikalische Sensation aus Österreich“ titulierte Der Tagesspiegel nach dem Debüt des Minetti Quartetts in der Berliner Philharmonie. Der Name bezieht sich auf ein Schauspiel des Schriftstellers Thomas Bernhard, der lange Zeit in Ohlsdorf, dem Geburtsort der beiden Geigerinnen, wohnte.

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 konzertierte das Quartett in wichtigen europäischen Konzerthäusern, darunter in der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, im Festspielhaus Baden-Baden, Mozarteum Salzburg, Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein.

Das Ensemble ist darüber hinaus gern gesehener Gast bei renommierten Kammermusikfestivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, Aldeburgh, Aix-en-Provence und Kuhmo und ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbspreise. 2016 war es beim Heidelberger Streichquartett zu Gast.

Zu den Kammermusikpartnern des Minetti Quartetts zählen u. a. Fazil Say, Till Fellner, Friedemann Weigle und Jörg Widmann.
Eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (“ex Meinel”, 1770-1775) sowie ein Violoncello von Giovanni Tononi (Bologna, 1681) werden dem Quartett freundlicherweise von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt. Anna Knopp spielt auf einer Geige von Laurenzius Storioni (Cremona, 1793), einer privaten Leihgabe, Milan Milojicic auf einer Viola von Bernd Hiller.

Quatuor Hermès

Omer Bouchez, Violine
Elise Liu, Violine
Yung-Hsin Lou Chang, Viola
Anthony Kondo, Violoncello

Ernsthaftigkeit, Feinheit und Sensibilität – diese Begriffe charakterisieren das Quatuor Hermès wohl am besten.
Diese Qualitäten, die bereits das Ravel- und das Ysaÿe-Quartett sehr früh bemerkten, haben sich in der Arbeit mit Miguel da Silva, Eberhard Feltz, mit dem Artemis-Quartett und Mitgliedern des Alban-Berg-Quartetts bestätigt und weiter herausgebildet.

2011, gerade drei Jahre nach der Gründung, gewannen sie den ersten Preis im prestigeträchtigen Concours International de Genève und wurden u.a. von der Académie Maurice Ravel ausgezeichnet.

Im Herbst und Winter 2013 haben sie auf ihren Tourneen in den USA und in Kanada begeisterte Kritiken geerntet, weitere Konzertreisen führten sie nach Japan,Taiwan, Ägypten, China und Italien.

In Europa konnte man das Quatuor Hermès u.a. beim Festival in Lockenhaus im Burgenland, beim Crescendo-Festival in Berlin oder bei den Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach erleben. 2014 debütierten sie bei den Schwetzinger Festspielen und dem Heidelberger Frühling. Wichtige Auftritte in Frankreich hatten sie u. a. in der Orangerie von Sceaux oder beim Festival von Radio France in Montpellier. Bei allen Konzerten wird man Zeuge ihrer Leidenschaft für das anspruchsvolle und zutiefst menschliche Repertoire der Streichquartettliteratur. Auch darum prophezeit Pianistenlegende Alfred Brendel den Musikern eine große Zukunft.

Escher Quartett

Adam Barnett-Hart, Violine
Aaron Boyd, Violine
Pierre Lapointe, Viola
Dane Johansen, Violoncello

Das Escher Quartett verdient für seinen individuellen Klang und seine einzigartige Ausdruckskraft viel Anerkennung.
Schon während seiner Gründung im Jahre 2005 wurde das Escher Quartett sowohl von Pinchas Zukerman als auch von Itzhak Perlman als Quartet in Residence zum Young Artists Program in Kanadas National Arts Centre und zum Perlman Chamber Music Program in Shelter Island, NY, eingeladen. Die Eschers haben mit Künstlern wie David Finckel, Leon Fleischer, Wu Han, Lynn Harrell, Cho Liang Lin, David Shifrin und dem Gitarristen Jason Vieaux zusammengearbeitet.

Das Quartett verschafft sich zunehmend mit wichtigen Debüts einen Ruf in ganz Europa. Letzte Engagements waren unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, Auditorium du Louvre in Paris und im Conservatoire de Musique de Génève.
Neben seinem europäischen Profil präsentiert sich das Quartett weiterhin in seinem Heimatland, in der Alice Tully Hall in New York, dem Kennedy Center in Washington DC sowie beim Ravinia und Caramoor Festival.

Das Escher Quartett hat seinen Namen vom niederländischen Grafiker M.C. Escher, der sie durch seine Methode des Zusammenspiels zwischen individuellen Komponenten, die durch die Zusammenfügung zu einem Ganzen werden, inspiriert.

Veranstaltungen

Festival Akademie Kammermusik 2014 © studio visuell photography

Festival Akademie: Kammermusik

Frederic Rzewski schrieb sein Klavierquintett »SNAPS«, das am Folgeabend aufgeführt wird, für die traditionelle, von Schumann etablierte Besetzung Streichquartett und Klavier. Aber was besagt der Titel? Das englische Wort »snap« bedeutet Biss oder auch Knall… gewiss ein spannungsvoller Kontrast zu Beethovens »Gassenhauer-Trio«.

Im Ticketpreis ist das Akademie Forum um 15:30 Uhr inbegriffen.

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg
€ 249 I € 198 I € 139 I € 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Igor Levit © Felix Broede

Festival Akademie: Kammermusik

Über die Veranstaltung
Um 15:30 Uhr diskutieren im Akademie Forum Igor Levit und Gäste über Kunst und Politik und setzen ihre Positionen in Beziehung zum Repertoire der Akademie. Vermeintlich Vergangenes erscheint so wieder in einem gegenwärtigen Licht und regt zur Auseinandersetzung an. Kuratiert werden die 45-minütigen Runden von Spiegel-Online-Journalist Georg Diez.

Im Ticketpreis ist das Werkstattkonzert um 16:30 Uhr inbegriffen.

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg
€ 249 I € 198 I € 139 I 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Festival Akademie Kammermusik 2014 © Frank Stefan Kimmel

Festival Akademie: Kammermusik

Vor der Mittagspause überlassen wir jeden Tag um 12.30 Uhr den Stipendiaten die Bühne: Bei der Open Stage erwarten Sie kurze Konzerte bei freiem Eintritt. Ob solo oder im Ensemble, Barock oder Blues – wie die jungen Künstler ihre Programme zusammenstellen, ist ihnen komplett freigestellt. Lassen Sie sich überraschen!

Eintritt frei zu den Open Stage-Konzerten!
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg
€ 249 I € 198 I € 139 I € 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Isang Enders © www.workroomk.com - taeuk KANG

Festival Akademie: Kammermusik

Für sein Klavierquintett op. 57 erhielt Dimitri Schostakowitsch den »Stalin-Preis 1. Klasse«. Und damit sind wir mittendrin im Thema der Freiheit: Ist diese Auszeichnung der Beweis dafür, dass der Komponist hier eben keine »Freiheit wagte«? Und was bedeuten in diesem Zusammenhang die deutlichen Reminiszenzen an die Musik Johann Sebastian Bachs?

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg
€ 249 I € 198 I € 139 I € 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Festival Akademie Kammermusik 2014 © studio visuell photography

Festival Akademie: Kammermusik

Werkstattkonzerte sind Konzerte für Neugierige: denn sie geben einen Ausblick in die Abendprogramme des Folgetages; zum Beispiel auf Frederic Rzewskis eigenwilliges »De Profundis«, bei dem der Pianist nicht nur Klavier spielt, sondern auch Oscar Wildes im Zuchthaus entstandenen gleichnamigen Brief rezitiert, ja mehr noch: durchleidet.

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg
€ 249 I € 198 I € 139 I € 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Festival Akademie Kammermusik 2013 © studio visuell photography

Festival Akademie: Kammermusik

Vor der Mittagspause überlassen wir jeden Tag um 12.30 Uhr den Stipendiaten die Bühne: Bei der Open Stage erwarten Sie kurze Konzerte bei freiem Eintritt. Ob solo oder im Ensemble, Barock oder Blues – wie die jungen Künstler ihre Programme zusammenstellen, ist ihnen komplett freigestellt. Lassen Sie sich überraschen!

Eintritt frei zu den Open Stage-Konzerten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg
€ 249 I € 198 I € 139 I € 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Marc Bouchkov © Nikolaj Lund

Festival Akademie: Kammermusik

Open Classes bieten tiefe Einblicke: in die Arbeitsweise von Komponisten und Interpreten. Welches Werk könnte also besser zur Eröffnung taugen als Schumanns einziges Klavierquartett Es-Dur op. 47, das ein echtes Werkstattprodukt ist: Der Komponist unterzog es bis zur Uraufführung im Leipziger Gewandhaus zwei Jahre lang mehreren Privataufführungen und Revisionen, an denen sogar Felix Mendelssohn beteiligt war.

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Kammermusiksaal Stadthalle Heidelberg
€ 249 I € 198 I € 139 I € 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

 

Igor Levit © Felix Broede

»Standpunkte V«

Inspiration und Austausch, zwei ganz wesentliche Elemente der Festival Akademie des Heidelberger Frühling, finden im heutigen Konzertprogramm einen besonderen Niederschlag. Das Klavierquintett Es-Dur op. 44 war die Krönung von Schumanns »Kammermusikjahr« 1842. Schwer zu sagen, ob und wie dieses Werk entstanden wäre ohne Schumanns große Verehrung für Felix Mendelssohn Bartholdy und ohne dessen kompositorischen Ratschläge. Frederic Rzewski inspirierte sich für seinen Klavierzyklus DREAMS nicht in der Musik, sondern beim gleichnamigen Film des japanischen Regisseurs Akira Kurosawa, der das Leben eines Menschen in acht Episoden nachzeichnet. In diesem Konzert hören Sie die ersten vier Episoden des Werks, der zweite Teil der Komposition wird am Sonntag, den 12. April durch Igor Levit uraufgeführt.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

€ 249 I 198 I 139 I 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition

Ning Feng © Felix Broede

»Standpunkte ıV«

Zwischen zwei Titanen der Kammermusik – Ludwig van Beethoven und Dimitri Schostakowitsch – oszilliert dieses vierte Konzert der Reihe »Standpunkte«, das zudem mit der deutschen Erstaufführung von Frederic Rzewskis Klavierquintett SNAPS aufwartet. Anders als Beethoven, der mit seinem Gassenhauertrio der Unterhaltungsmusik seiner Zeit eine deutliche Reverenz erwies und sich größter Beliebtheit sicher sein konnte, musste sich Schostakowitsch mit seiner Musik im Spannungsfeld zwischen politischer Linientreue und verstecktem Widerstand verorten. Der Grat zwischen Gehorsam und Protest war so schmal, dass er seiner Musik einen doppelten Boden einfügte. Sein Klavierquintett op. 57 führt diese »unterdrückte Passion« vor Augen und Ohren.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

€ 249 I 198 I 139 I 85 Festival Akademie Pass Kammermusik & Komposition