Künstler

Frank Dupree

Der 1991 geborene Pianist Frank Dupree ist bereits ein gefragter Solist und engagierter Kammermusiker. Im Verlauf seiner Karriere arbeitete er mit Persönlichkeiten wie Dietrich Fischer-Dieskau, Peter Eötvös, Wolfgang Rihm, Reinhold Friedrich, Eduard Brunner und Mario Venzago zusammen. Frank Dupree ist Preisträger von über 60 nationalen und internationalen Klavierwettbewerben.

2014 wurde er einziger Preisträger beim 40. Deutschen Musikwettbewerb in Bonn und mit einem Stipendium der Deutschen Stiftung Musikleben ausgezeichnet. Im Juni 2014 errang Frank Dupree den 1. Preis beim Dr. Hermann Büttner-Klavierwettbewerb 2014. Prämiert wurde er ebenfalls beim Alaska International Piano-e-Competition (USA) und nahm daran anschließend an der Verbier Festival Academy 2014 teil.
Als Solist konzertiert Frank Dupree mit renommierten Orchestern wie dem SWR Sinfonieorchester Kaiserslautern, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe, der Baden-Badener Philharmonie, dem Beethoven-Orchester Bonn, dem Orchestre de Chambre de Paris und dem Minnesota Symphony Orchestra. Neben zahlreichen Engagements in Deutschland führte ihn seine junge Karriere nach Paris, St. Petersburg, Moskau, Rom, Venedig, Wien, Salzburg, Prag, Bukarest, Istanbul, sowie in die USA und nach China.
2011 begann Frank Dupree sein Studium an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Wichtige Impulse gaben zudem Meisterkurse u. a. bei Ralf Gothóni, Günter Ludwig, Klaus Hellwig, Jerome Rose und Alexander Braginsky.

Charles-Antoine Duflot © Renaud Cambuzat

Charles-Antoine Duflot

Charles-Antoine Duflot (*1986) erhielt mit sechs Jahren seinen ersten Violoncello-Unterricht und wurde 1999 Jungstudent am Conservatoire National de Région de Paris. Später wechselte er an die Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart zu Prof. Jean-Guihen Queyras und an die Musikhochschule Lübeck bei Prof. Troels Svane, sowie nach Basel für ein Ergänzungsstudium im Fach Barockcello bei Prof. Christophe Coin. Weitere künstlerische Anregungen erhielt er u. a. von Antonio Meneses, Jens-Peter Maintz, Wolfgang-Emanuel Schmidt und Gary Hoffmann.

Der junge Musiker erspielte sich zahlreiche Preise, so beim U.F.A.M.-Wettbewerb in Paris, sowie beim International J&A Beare Solo Bach Competition in London. 2013 gewann er den 1. Preis beim bedeutenden Violoncello-Wettbewerb »Ton und Erklärung – Werkvermittlung in Musik und Wort«.

Als Solist konzertierte Charles-Antoine Duflot mit der RadioPhilharmonie des NDR Hannover, dem BR-Rundfunkorchester und dem Janacek Philharmonic Orchestra. Er gastierte u. a. bei dem Schleswig-Holstein Musikfestival, beim Heidelberger Frühling, beim Prager Frühling und beim Festival der Nationen.

Duflot wurde von der Deutschen Stiftung Musikleben, von der Oscar und Vera Ritter-Stiftung Hamburg, der Possehl-Stiftung Lübeck und  der Studienstiftung des deutschen Volkes gefördert. Er spielt ein Cello von Jean-Baptiste Vuillaume (1865) und ein fünfsaitiges italienisches Barockcello aus dem 18. Jahrhundert.

HIYOLI TOGAWA

Hiyoli Togawa

Mit Hiyoli Togawa betritt eine japanisch-australische Bratschistin die Bühne, die schon in sehr jungen Jahren dieses Instrument gewählt hat – aus Liebe zu seinem Klang. Zunächst Studentin bei Rainer Moog an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln, wechselte sie später zu Antoine Tamestit.

Nach frühen Wettbewerbserfolgen gewann Hiyoli Togawa 2013 den Internationalen Instrumentalwettbewerb in Markneukirchen und 2014 den 2. Preis des Internationalen Johannes Brahms Wettbewerbs in Pörtschach. Sie wurde mit vielen Sonderpreisen ausgezeichnet und wurde Stipendiatin der Oscar und Vera Ritter-Stiftung und der Orlandus Lassus Stiftung.
Hiyoli Togawa studierte Streichquartett-Spiel beim Artemis-Quartett und bei Hariolf Schlichtig in München. Weitere musikalische Impulse erhielt sie von Ana Chumachenco, Thomas Brandis, Matthias Lingenfelder (Auryn Quartett), Wolfgang Boettcher, Kim Kashkashian und Jean Sulem.
Kammermusikalische und solistische Auftritte führten Hiyoli Togawa durch Europa und Japan. Als Solistin präsentierte sie sich u.a. mit der Klassischen Philharmonie Bonn, der Vogtland Philharmonie und der Chursächsischen Philharmonie. Kammermusikalisch war sie aktiv in Ensembles mit u. a. Bernd Glemser, Hariolf Schlichtig, Christian Altenburger, Peter Bruns und dem Delian Quartett.

Bei Festivals ist Hiyoli Togawa ein gern gesehener Gast, etwa beim Heidelberger Frühling, den Fürstensaal Classix oder dem Chopin Festival Marienbad. Sie spielt eine Testore aus Mailand (1749), eine Leihgabe der Deutschen Stiftung Musikleben.

Simone Drescher

Simone Drescher

Simone Drescher, 1990 als Tochter deutsch-koreanischer Eltern geboren, war zunächst Jungstudentin bei Gotthard Popp und studierte ab 2009 bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik »Franz Liszt« Weimar. Seit April 2014 setzt sie ihre Ausbildung im Rahmen eines Masterstudiums in der Klasse von Prof. Troels Svane an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« in Berlin fort. Wichtige künstlerische Impulse bekam sie außerdem durch bedeutende Musiker wie David Geringas, Natalia Gutman, Jens- Peter Maintz, Johannes Moser und Wolfgang Boettcher. Als Solistin konzertierte Simone Drescher u.a. mit der Philharmonie Baden-Baden, dem Folkwang Kammerorchester Essen, der Sinfonietta Köln und der Neuen Philharmonie Westfalen. Konzertauftritte führten sie quer durch Europa, nach Amerika und zu renommierten Festivals. Zuletzt wurde sie zur Kammermusikakademie des Heidelberger Frühlings eingeladen und konzertierte in der Reihe »Junge Elite« bei Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
In der Konzertsaison 2013/14 war sie deutschlandweit bei den »Konzerten junger Künstler« zu hören. Für 2015/16 ist eine weitere Konzerttournee des Deutschen Musikrats geplant. Rundfunkproduktionen entstanden für Deutschlandradio Kultur, BR, WDR3, MDR, und die Deutsche Welle.
Simone Drescher ist mehrfach ausgezeichnet worden. Zuletzt gewann die Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes 2014 beim Internationalen Grand Prix Emanuel Feuermann einen Sonderpreis.

Albrecht Menzel

Albrecht Menzel, 1992 geboren, erhielt seinen ersten Geigenunterricht mit vier Jahren und debütierte mit dreizehn Jahren als Solist bei den Dresdner Musikfestspielen. Er wurde von Professor Boris Kuschnir ausgebildet und studiert derzeit bei Professor Julian Rachlin an der Universität Konservatorium Wien.
Als Solist konzertierte Menzel u.a. mit dem Münchner Rundfunkorchester, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, der Heidelberger Philharmonie, dem Leipziger Symphonie Orchester, dem State Symphonie Orchestra New Russia und der Polnischen Kammerphilharmonie.
Albrecht Menzel gastierte bei internationalen Festivals wie den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau Musik Festival, den Dresdner Musikfestspielen und dem Heidelberger Frühling und nahm an der Verbier Festival Academy sowie bei »Chamber Music Connects the World« der Kronberg Academy teil. Er konzertierte in der Laeiszhalle Hamburg, im Muziekgebouw Eindhoven, im Internationalen Haus der Musik Moskau, im Musikverein Wien sowie im Gasteig München und wirkte u.a. bei Rundfunkaufnahmen für den NDR, DLF, ORF, RBB, BR und ARTE mit. Als Kammermusiker musizierte Albrecht Menzel mit Künstlern wie Julian Rachlin, Jan Vogler, Gidon Kremer, Steven Isserlis, Igor Levit und Julien Quentin und tourte 2014 gemeinsam mit Anne-Sophie Mutter in den USA und Kanada.
Sein Album »thoughts« mit Werken von Heinrich Wilhelm Ernst und Robert Schumann erschien im Januar 2015 bei dem Label Oehms Classics in einer Produktion mit dem Rundfunk Berlin Brandenburg.

© Flex Ensemble

Flex Ensemble

Kana Sugimura, Violine
Anna Szulc-Kapala, Viola
Martha Bijlsma, Violoncello
Endri Nini, Klavier

Von den Medien für seine künstlerische Souveränität und Courage gelobt, hat sich das Flex Ensemble in kürzester Zeit als eines der dynamischsten Ensembles seiner Generation etabliert. Bereits im ersten Jahr nach der Gründung wurde ihm der 1. Preis des Internationalen Schumann Kammermusikpreises in Frankfurt verliehen. Weitere Auszeichnungen und Preise gewann das Ensemble beim Internationalen Kammermusikwettbewerb Kiejstut Bacewicz in Łódź/Polen, beim Premio Trio di Trieste/Italien und bei der Solti Foundation in England. Auf diesen Erfolgen aufbauend, trat das Quartett unter anderem in Konzertsälen wie dem Concertgebouw Amsterdam, der Alten Oper Frankfurt, dem Nationalen Zentrum für Darstellende Künste Peking sowie beim Festival de Musique de Menton auf.
Das Flex Ensemble widmet sich nicht nur dem klassischen Repertoire für Klavierquartett, sondern arbeitet überdies in faszinierenden Programmkonzepten mit einem breiten Spektrum herausragender Künstler zusammen. Besonderen Beifall erhielt die Aufführung von Schönbergs »Ode an Napoleon Bonaparte« für Klavierquintett und Sprecher mit dem Violinisten Oliver Wille (Kuss Quartett).
Im Herbst 2014 hat das Flex Ensemble seine Debut-CD »The Arrival of Night« mit Werken von Brahms, Piazzolla und Hartke beim Label GENUIN Classics veröffentlicht.

Schumann Quartett

Erik Schumann, Violine
Ken Schumann, Violine
Liisa Randalu, Viola
Mark Schumann, Violoncello

Das Schumann Quartett besteht aus den drei Brüdern Erik, Ken und Mark Schumann, sowie der Bratschistin Liisa Randalu und wurde 2007 in Köln gegründet. Im Mai 2013 gewann das Ensemble den internationalen Streichquartettwettbewerb »Quatuor à Bordeaux« und knüpfte damit an den 1. Preis beim Wettbewerb »Schubert und die Musik der Moderne« in Graz an, über den die Musiker sich bereits 2012 freuen konnten.

Konzerttourneen führen das Ensemble regelmäßig nach Japan, Kanada, Österreich und Italien. Wichtige musikalische Impulse erhielt das Quartett von Heime Müller, Harald Schoneweg sowie Mitgliedern des Alban Berg Quartetts. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen u.a. David Orlowsky und Sabine Meyer.

Das Schumann Quartett ist mit vielen Rundfunkaufnahmen beim Westdeutschen Rundfunk vertreten. Zuletzt entstand im Januar 2013 ein Mitschnitt mit Werken von Mozart und Verdi. Die Debüt-CD des Schumann Quartetts mit Werken von Beethoven, Bartók und Brahms ist 2013 erschienen, eine zweite im Herbst 2014. Im Februar 2014 hat die Jürgen Ponto-Stiftung den mit 60.000 Euro dotierten Musikpreis im Fach Streichquartett an das Schumann Quartett verliehen. Das Ensemble ist Stipendiat der Stiftung Villa Musica Rheinland-Pfalz und der Irene Steels-Wilsing Stiftung.

Piotr Anderszewski © MG de Saint Venant

Piotr Anderszewski

Piotr Anderszewski gehört zu den prominentesten Pianisten seiner Generation und ist in allen großen Konzertsälen dieser Welt zu Gast, u. a. zusammen mit den Berliner Philharmonikern und der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Zu seinen Auftritten zählen auch Rezitale in der Alten Oper in Frankfurt sowie Kammermusikabende mit ständigen künstlerischen Partnern, darunter Nikolaj Znaider.

Im Laufe seiner Karriere wurde er für mehrere hochkarätige Auszeichnungen ausgewählt, u. a. für den prestigeträchtigen Gilmore Award, der alle vier Jahre einem Pianisten von außergewöhnlichem Talent verliehen wird. Der Regisseur Bruno Monsaingeon drehte für ARTE gleich zwei preisgekrönte Dokumentarfilme über ihn: Piotr Anderszewski spielt die Diabelli-Variationen (2001) sowie Piotr Anderszewski, Reisender ohne Ruhe (2008).