Künstler

Gary Beecher

Der irische Pianist Gary Beecher tritt als Liedbegleiter, Kammermusiker und Solopianist auf und blickt bereits auf eine vielfältige musikalische Laufbahn zurück. Er erwarb sein Konzertmagister bei Julius Drake und Charles Owen an der Guildhall School of Music and Drama. Derzeit ist er dort Junior Fellow und Klavierbegleiter.

An der Cork Institute of Technology, wo er bei Jan Cáp und Dr. Gabriela Mayer studierte, schloss er seinen Bachelor in Musik mit der Auszeichnung als bester Student ab. Gary Beecher hat zudem bei Dr. John O’Conor in Dublin und bei Jacques Rouvier an der Universität der Künste Berlin studiert.

Gary ist passionierter Liedpianist und war mit Ema Nikolovska einer der Sieger der Oxford Lieder Young Artists Platform, des Guildhall-Piano-Accompaniment-Prize, des Paul-Hamburger-Prize von Graham Johnson’s Song Guild, des Prince Consort Side-by-Side Recital im Wigmore Hall und des Guildhall-Franz-Schubert-Lieder-Prize.

Als Solopianist wurde Gary Beecher als „Irish Freemason’s Young Musician of the Year” ausgezeichnet. Er konzertierte als Solist mehrmals mit dem RTÉ National Symphony und dem RTÉ Concert Orchestra mit Dirigenten wie José Serebrier, John Wilson und Benjamin Pope.

Einige seiner Konzerte wurden von BBC Radio 3 und RTÉ Lyric FM übertragen. Gefördert wird er als Samling Artist, Britten-Pears Young Artist und Oxford Lieder Young Artist.

Leif Ove Andsnes

Der norwegische Pianist Leif Ove Andnes hat sich mit seiner herausragenden Technik und seinen hervorragenden Interpretationen weltweit einen Namen gemacht. Er tritt weltweit in den großen Konzertsälen auf, konzertiert mit den führenden Orchestern der Welt und weist gleichzeitig eine umfangreiche Diskografie vor. Er ist Gründungsdirektor des Rosendal Chamber Music Festivals, war fast zwei Jahrzehnte lang einer der künstlerischen Leiter des Risør Festival of Chamber Music sowie Musikdirektor des kalifornischen Ojai Music Festivals. Er ist Ehrendoktor der norwegischen University of Bergen und der New York Juilliard School.

Nach dem Erfolg ihrer Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „Beethoven Journey“ haben sich Andsnes und das Mahler Chamber Orchestra nun zu einem weiteren großen Projekt zusammengefunden: „Mozart Momentum 1785/86“, das sich in dieser Saison vor allem auf die Klavierkonzerte Nr. 20-22 des Komponisten konzentriert. Diese stehen ebenso im Zentrum seiner bevorstehenden Zusammenarbeit mit den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem St. Paul Chamber Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra und den Göteborger Symphonikern – bei letzterem ist er Artist-in-Residence 2019/20 ist. Ein weiterer Höhepunkt dieser Residenz ist die Aufführung von Edward Griegs Klavierkonzert, das er außerdem mit den Chicago Symphony, Boston Symphony, NDR Elbphilharmonie, St. Petersburg Philharmonic, Oslo Philharmonic und Bergen Philharmonic spielt. Im Rahmen einer Europatournee ist er zudem mit einem einem Soloprogramm mit Werken von Dvořák, Bartók zu erleben.

Leif Ove Andsnes, ist Exklusivkünstler bei Sony Classical. Kürzlich wurde er zum neunten Mal für einen Grammpy nominiert und wurde mit sechs Gramophone Awards ausgezeichnet. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehören der Instrumentalistenpreis der Royal Philharmonic Society, der Gilmore Artist Award und der Peer Gynt Prize.

Leif Ove Andsnes wurde 1970 in Karmøy, Norwegen, geboren und studierte am Bergen Music Conservatory. Derzeit ist er künstlerischer Berater der Prof. Jirí Hlinka Piano Academy in Bergen.

Elitsa Desseva

Elitsa Desseva wurde 1993 in Sofia (Bulgarien) geboren. Sie ist die erste bulgarische Pianistin, die den “Wigmore Hall/Independant Opera Song Competition” in London, den Hugo Wolf Akademie “Internationalen Wettbewerb für Liedkunst” in Stuttgart, den “Internationalen Kammermusikwettbewerb Franz Schubert und die Musik der Moderne” in Graz, im Duo mit Mikhail Timoschenko, Bassbariton und dem “Internationalen Lied-Duo-Wettbewerb” in Groningen und dem “Internationalen Karl-Adler-Musikwettbewerb” in Stuttgart, im Duo mit Polina Artsis, Mezzosopran gewinnt. Das Duo Timoshenko-Desseva erhielt außerdem den 2. Preis und den Publikumspreis beim “Internationalen Schubert-Lied-Duo-Wettbewerb” in Dortmund, den Nordfriesischen Liedpreis, den Freundeskreis-Liedpreis und den Publikumspreis beim “Liedkunst in Schloss vor Husum” und der dritte Preis sowie der Yamaha-Publikumspreis beim “Internationalen Kammermusikwettbewerb CIMCL” in Lyon. Elitsa Desseva wurde beim 19. Internationalen Klavierwettbewerb “Ille de France” in Paris mit dem Bela Bartok-Preis sowie beim 6. Klavierwettbewerb “Liszt-Bartok” in Sofia mit dem Ersten Preis ausgezeichnet. Sie ist eine Yehudi Menuhin Live Music Now Künstlerin und erhielt viermal ein Deutschland-Stipendium.

Elitsa Desseva ist Absolventin der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und derzeit macht sie ihren Master in Liedbegleitung bei Charles Spencer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sie hat als Solistin, Kammermusikerin und Liedbegleiterin in Concertgebouw (Amsterdam), Konzerthaus (Berlin), Théâtre des Champs Elysées (Paris), Stefaniensaal (Graz), Liszt-Ferenc-Saal (Budapest), Saal Bulgarien (Sofia) auf. Unter anderem nimmt Elitsa in dieser Saison an mehreren Wohltätigkeitskonzerte in Deutschland und Russland teil, die von der “Yehudi Menuhin Live Musik Now e.V.” und der gemeinnützigen Organisation “Touch” organisiert werden. Mit diesen Konzerten möchte Elitsa Geld für das Diakonische Zentrum in Orenbung und andere Internate für geistig behinderte Kinder sammeln.

Malcolm Martineau

Malcolm Martineau wurde in Edinburgh geboren und studierte am St Catharine‘s College in Cambridge und am Royal College of Music in London. Als einer der führenden Begleiter seiner Generation hat er mit vielen renommierten Künstlern zusammengearbeitet, darunter Sir Thomas Allen, Dame Janet Baker, Ian Bostridge, Angela Gheorghiu, Susan Graham, Thomas Hampson, Angelika Kirchschlager, Magdalena Kozena, Solveig Kringelborn, Dame Felicity Lott, Lisa Milne, Ann Murray, Anna Netrebko, Anne Sofie von Otter, Joan Rodgers, Amanda Roocroft, Sarah Walker und Bryn Terfel. Er präsentierte eigene Reihen in der Wigmore Hall und beim Edinburgh Festival. Malcolm Martineau trat in ganz Europa auf (u.a. in der Londoner Wigmore Hall, Barbican, Queen Elizabeth Hall und Royal Opera House, La Scala, Mailand, Chatelet, Paris, Liceu, Barcelona, Berliner Philharmonie und Konzerthaus; Amsterdams Concertgebouw und das Wiener Konzerthaus und Musikverein), Nordamerika (u.a. Alice Tully Hall und Carnegie Hall), Australien (u.a. Sydney Opera House) und bei den Festivals Aix en Provence, Wien, Edinburgh, Schubertiade, München und Salzburg. Er erhielt 2004 die Ehrendoktorwürde der Royal Scottish Academy of Music and Drama und wurde 2009 zum International Fellow of Accompaniment ernannt. Malcolm Martineau war der künstlerische Leiter des Leeds Lieder Festivals 2011. Bei den New Year’s Honours 2016 wurde er zum Officer of the Order of the British Empire ernannt.

Boris Giltburg

Mit einem erstaunlichen Maß an musikalischer Tiefe, faszinierender Persönlichkeit und intensiver Durchdringung der Musik, der er nachspürt, hat der junge israelische Pianist Boris Giltburg in den letzten Jahren weltweit und kontinuierlich die Aufmerksamkeit eines immer weiter wachsenden Publikums auf sich gezogen. 2013 gewann er den Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Längst spielt er mit renommierten Klangkörpern wie dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra oder dem NHK Symphony Orchestra. Boris Giltburg wurde 1984 in Moskau geboren. Mit fünf Jahren erhielt er ersten Klavierunterricht bei seiner Mutter. Von Kindheit an lebt er in Tel Aviv, wo er bei Arie Vardi studiert hat.

Boris Giltburg trat mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin in der Berliner Philharmonie auf, desweiteren mit dem hr-Sinfonieorchester, der Deutschen Radio Philharmonie, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Baltimore Symphony Orchestra, dem Seattle Symphony Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, dem Royal Scottish National Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Swedish und Danish Radio Symphony sowie dem Prague Symphony Orchestra. Seit seinem herausragenden ersten Engagement beim Philharmonia Orchestra 2007 ist Boris Giltburg jedes Jahr zu Gast in der Londoner Royal Festival Hall, debütierte 2010 mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra bei den BBC Proms und spielte in der Saison 2011/12 erstmalig mit dem London Philharmonic Orchestra. Mit dem Orchestre National du Capitole de Toulouse unter Tugan Sokhiev gab er 2012/13 mehrere Konzerte in Deutschland. Was deutsche Klangkörper betrifft, steht in der Saison 2018/19 u.a. sein Debüt mit dem WDR Sinfonieorchester Köln unter Jukka-Pekka Saraste bevor.

Bereits als Teenager ging er mit dem Israel Chamber Orchestra auf USA-Tournee. 2007 gastierte er im Rahmen eines Engagements beim Indianapolis Symphony Orchestra erstmals bei einem nordamerikanischen Orchester. Aus einer musikalischen Begegnung mit Zubin Mehta resultierte sein Debüt beim Israel Philharmonic Orchestra im Februar 2005, mit dem er – neben den anderen führenden Orchestern und Konzertreihen Israels – seither regelmäßig auftritt. Ebenfalls 2005 war er erstmalig in Tokio zu Gast. Durch China tourte er 2007 und spielte 2010 mit dem Hong Kong Philharmonic Orchestra. Seit 2002 ist er auch mehrfach zu Gast in Südamerika gewesen.

Boris Giltburg arbeitet regelmäßig mit Dirigenten wie Christoph von Dohnanyi, Neeme und Paavo Järvi, Jukka-Pekka Saraste, Vasiliy Petrenko, Lahav Shani, Nicholas Collon und Omer Meir Wellber zusammen, um nur einige zu nennen.

Zahlreiche Klavierabende weltweit führten ihn u.a. in die Hamburger Elbphilharmonie, den Münchner Herkulessaal, die Carnegie Hall in New York, die Londoner Wigmore Hall, zu Radio France in Paris (https://borisgiltburg.com/videos/#Paris_Recital), ins Concertgebouw Amsterdam, ins Wiener Konzerthaus und in die Tonhalle Zürich. Festivals wie das Schleswig-Holstein Musik Festival, das Rheingau Musik Festival, der Heidelberger Frühling, die Ludwigsburger Schlossfestspiele, die Schwetzinger Festspiele, das Klavier-Festival Ruhr, das Klavierfestival Piano aux Jacobins, das New Zealand Piano Festival oder das Cheltenham Festival luden ihn ebenfalls ein.

Boris Giltburg wurde vor seinem Erfolg beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel bereits bei anderen internationalen Wettbewerben mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Wettbewerb in Santander, wo er 2002 für seine Interpretation von Bartóks drittem Klavierkonzert mit dem London Symphony Orchestra unter Rafael Frhbeck de Burgos den ersten Preis sowie den Premio de público Sony gewann. Beim Arthur Rubinstein Klavierwettbewerb 2011 in Tel Aviv belegte er den zweiten Platz und erhielt den Sonderpreis für die beste Interpretation eines klassischen Konzerts mit Beethovens zweitem Klavierkonzert.

Boris Giltburg arbeitet exklusiv mit dem Label Naxos zusammen. Zuletzt erschienen dort hochgelobte Einspielungen von Rachmaninows zweitem und drittem Klavierkonzert mit dem Royal Scottish National Orchestra unter Carlos Miguel Prieto. Dazu Attila Csampai in Crescendo: “…ein wahrer Magier.” Zuvor kamen Aufnahmen beider Klavierkonzerte von Schostakowitsch mit dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra unter Vasily Petrenko heraus. 2015 erschienen zwei CD’s mit Werken Schumanns und Beethovens. Zur Schumann-CD schrieb das Fono Forum: “Diese neue Schumann-Aufnahme zeigt einen Künstler, dessen Interpretationen im Vergleich mit Größen wie Vladimir Ashkenazy und Claudia Arrau bestehen können.” Weiter: “Respekt schlägt zeitweise um in Bewunderung.” 2013 wurde bei Orchid Classics eine CD mit Sonaten von Grieg, Liszt und Rachmaninow veröffentlicht. 2012 erschien, ebenfalls bei Orchid Classics, CD mit den „Kriegs-Sonaten“ von Prokofiew. Bereits 2006 erschien bei EMI Classics seine Debüt-CD, die Werke von Mussorgsky, Prokofiew und Skriabin enthält.

Daniel Golod

Daniel Golod wurde 1997 in Jerusalem geboren. Seinen ersten Klavierunterricht erhielt er bei seinem Vater. Mit sieben Jahren begann er sein Klavierstudium bei Svetlana Grinstein (Schülerin von Natan Perlman) an der „Akademie für Musik und Tanz Jerusalem“. Nachdem er im Jahr 2012 nach Deutschland übersiedelte und in die Andreas Franke Akademie aufgenommen wurde, studierte er in Hamburg in der Klavierklasse von Prof. Marian Migdal bis Prof. Marian Migdals Tod im April 2015. Seit dem Wintersemester 2015/16 studiert Daniel Golod an der „Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar“ in der Klasse von Prof. Grigory Gruzman. Im Jahr 2011 gewann er in Aschdod den 1. Preis beim dritten Israels „Psanter Letamid“ (“Klavier für Immer“) Wettbewerb. Im Jahr 2012 hat er in Jerusalem den „Solange Jospe Preis“ und den 3. Preis bei „The Voice of Music – Young Artist Competition“ gewonnen. Im Jahr 2013 erspielte er sich mit Anna Olivia Amaya Farias und Leonard Fu einen 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ in der Kategorie Klavier-Kammermusik mit der Höchstpunktzahl und erhielt einen Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben. Im selben Jahr gewann Daniel Golod den 1. Preis beim „Steinway Klavierspiel Wettbewerb“ in Hamburg. Im April 2016 erhielt er bei dem „International Bachelor Piano Award 2016“ in Düsseldorf den Sonderpreis des STACCATO Verlags. Im Juli 2016 erzielte er beim TONALi16 Wettbewerb den 3. Preis und den Publikumspreis. Im März 2017 wurde er zu „Finalist“ des Robert Schumanns Wettbewerbs in Düsseldorf. Im Februar 2018 hat er beim „Europäischen Klavierwettbewerb Bremen“ den „Sonderpreis für die beste Interpretation eines Werkes einer Komponistin“ bekommen. Im März 2019 hat er den 3. Preis beim Internationalen Chopin Wettbewerber in Hannover gewonnen.

Amadeus Wiesensee

Amadeus Wiesensee (*1993) debütierte bereits als Zwölfjähriger mit dem Münchner Rundfunkorchester. Die Süddeutsche Zeitung schrieb anlässlich seines Konzertes zur Eröffnung des Nymphenburger Sommers: „Dieser junge Mann hat ein nahezu unheimliches Gespür für die Dunkelheiten, für das Verhangene, auch Grüblerische und deren Farbigkeiten. So leuchtet er keineswegs nur den Vordergrund der Stücke prächtig aus, sondern er öffnet im musikalischen Prozess gleichsam die dahinterliegenden Echo- und Assoziationsräume. In den besten Momenten scheint es, als könne man die Musik als dreidimensionales Gebilde umwandern.”

Nach seinem Debüt bei den Festspielen Europäische Wochen Passau formulierte die Landshuter Zeitung: „Der erst 21-jährige Amadeus Wiesensee lie beinahe alles Bisherige in den Schatten treten, traumwandlerisch trifft er die Mischung von Innerlichkeit und Leidenschaft, von Noblesse und Kühnheit, von Monumentalität und Charme.“

2018 debütiert er u. a. in London in St. Martin-in-the-fields, beim Klavierfestival Ruhr und auf Einladung von Christian Thielemann im Konzerthaus Berlin.

Mit acht Jahren wurde er Schüler von Prof. Thomas Böckheler am Richard-Strauss-Konservatorium in München, ab 2007 Jungstudent bei Prof. Karl-Heinz Kämmerling am Mozarteum Salzburg. Nach dessen Tod nahm er das Studium bei Antti Siirala an der Hochschule für Musik und Theater München auf. Außerdem war er Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes, der Jürgen-Ponto-Stiftung und der Deutschen Stiftung Musikleben. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Dimitri Bashkirov, Leon Fleisher, Matti Raekallio, Richard Goode und Hélène Grimaud ergänzen seine Ausbildung. Besonders nachhaltige Impulse erhielt er von Alfred Brendel wie auch aktuell regelmäßig von Elisabeth Leonskaja.

Einladungen zu Konzerten führten ihn u.a. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Bologna Festival, dem Oxford Piano Festival, dem Schleswig Holstein Musikfestival, dem Würzburger Mozartfest, den Opernfestspielen Gut Immling, den Schwetzinger Mozarttagen, der Musikwoche Hitzacker, dem Nymphenburger Sommer und zu den Europäischen Wochen Passau. Des Weiteren konzertierte er in den Niederlanden, Italien, Spanien, Schweiz, Liechtenstein und Österreich sowie auch auf einer Konzertreise mit der MS Europa durch Mittelamerika.

Amadeus Wiesensee gewann bei nationalen und internationalen Wettbewerben, u.a. beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert, beim Karl Lang Wettbewerb, beim Schumann Wettbewerb Zwickau und beim Internationalen Klavierpodium München, wiederholt erste Preise. 2018 konnte er sich aus weltweit über hundert Bewerbungen zu den sechs Nominierten für den Internationalen

Deutschen Pianistenpreis zählen. Mehrfach war er live in Rundfunksendern wie dem BR, WDR und dem SWR und im Bayerischen Fernsehen zu erleben.

Im Januar 2014 debütierte er mit dem Bayerischen Landesjugendorchester mit dem ersten Klavierkonzert von Franz Liszt in der Philharmonie in München, welches von BR-Klassik gesendet wurde. Als Solist spielte er u.a. mit der Deutschen Streicherphilharmonie, den Heidelberger Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Bergischen Symphonikern, den Bad Reichenhaller Philharmonikern und dem Bayerischen Landesjugendorchester unter Dirigenten wie Dimitri Jurowski, Michael Sanderling, Sebastian Tewinkel, Peter Kuhn und Clemens Schuldt.

Dem jungen Pianisten wurden zudem bereits zahlreiche Uraufführungen von Komponisten anvertraut, wie beispielsweise von Wilfried Hiller, John Foulds und Birke Bertelsmeier.

Amadeus Wiesensees zweite große Leidenschaft gilt der Philosophie, der er auch in einem Parallelstudium nachging, das er an der Hochschule für Philosophie München im Juli 2015 mit dem Bachelor of Arts und Bestnote abschloss.

Lucas und Arthur Jussen

„Es ist, als würde man zwei BMW gleichzeitig fahren“, meinte der Dirigent Michael Schønwandt nach einem Dirigat mit den beiden holländischen Brüdern Lucas (25) und Arthur Jussen (21). Ungeachtet ihrer Jugend sorgen die beiden Pianisten längst international für Furore und werden von Presse und Publikum stürmisch gefeiert.

Sie waren wiederholt bei den großen holländischen Orchestern zu Gast, Konzerteinladungen führten sie u.a. zum Sinfonieorchester des Mariinsky Theaters, den Sinfonieorchestern in Dallas, Sydney und Shanghai, der Camerata Salzburg und der Academy of St Martin in the Fields. Hierbei arbeiteten sie mit Dirigenten wie Stéphane Denève, Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Jukka-Pekka Saraste und Jaap van Zweden.

Zum Auftakt der Spielzeit 2018/2019 geben die Brüder Jussen ihr Debüt beim Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Unmittelbar darauf sind sie als Gastgeber des traditionellen Prinsengrachtkonzerts – des bedeutendsten Klassikevents des Sommers in den Niederlanden – auf den Kanälen Amsterdams zu erleben. Weitere Engagements führen sie zum City of Birmingham Symphony Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Vancouver Symphony Orchestra, Brucknerorchester Linz, Orchestre National de Lille, Luxembourg Philharmonic Orchestra, Nederlands Philharmonic Orchestra, SWR Symphonieorchester Stuttgart und Münchner Kammerorchester. Sie bringen das von ihnen in der vergangenen Saison in Amsterdam uraufgeführte neue Doppelkonzert von Dobrinka Tabakova auch in Frankreich (Orchestre de Picardie) und Großbritannien (BBC Concert Orchestra) zur Erstaufführung. Rezitale spielen sie u.a. im Münchner Prinzregententheater, in der Zaryadye Hall in Moskau, im Wiener Konzerthaus, im Palau de la Musica Barcelona und im Konzerthaus Dortmund. Als „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund sind die Jussens hier über drei Spielzeiten in Folge mit unterschiedlichen Formaten und Programmen zu Gast. Auf Konzerttournee in Asien machen sie im Juni 2019 Station in Shanghai, Beijing, Guangzhou, Kaohsiung und Macao.

Ihren ersten Klavierunterricht erhielten die Brüder Jussen in ihrem Geburtsort Hilversum. Schon als Kinder durften sie vor der niederländischen Königin Beatrix auftreten, erste Auszeichnungen bei Wettbewerben folgten. 2005 studierten die beiden auf Einladung der portugiesischen Meisterpianistin Maria João Pires fast ein Jahr lang in Portugal und Brasilien. In den darauffolgenden Jahren wurden sie sowohl von Pires als auch von renommierten holländischen Lehrern unterrichtet. Lucas vervollständigte seine Ausbildung bei Menahem Pressler in den USA und bei Dmitri Bashkirov in Madrid. Arthur schloss sein Studium bei Jan Wijn am Konservatorium in Amsterdam ab.

Seit 2010 sind Lucas & Arthur Jussen beim Label Deutsche Grammophon unter Vertrag. Ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven wurde mit Platin ausgezeichnet und erhielt den Edison Klassiek Publikumspreis. Nach einem Schubert-Album widmeten sie ihre dritte CD „Jeux“ französischer Klaviermusik. 2015 erschienen die Mozartkonzerte, begleitet von der Academy of St Martin in the Fields und Sir Neville Marriner. Das Album erreichte Gold-Status. Eine weitere CD mit Poulenc und Saint-Saëns, eingespielt mit dem Concertgebouworkest unter Stéphane Denève, wurde im März 2017 veröffentlicht.

Bertrand Chamayou

Bertrand Chamayou hat sich mit Auftritten in namhaften Sälen wie dem Théâtre des Champs Elysées Paris, Lincoln Center New York, Herkulessaal München oder der Wigmore Hall London in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht. Auch bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, Edinburgh International Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Klavierfestival Ruhr, den Salzburger Festspielen oder Mostly Mozart Festival New York ist Bertrand Chamayou ein gern gesehener Gast.

Er tritt regelmäßig mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, London und Rotterdam Philharmonic Orchestras, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Sinfonieorchestern des hr und des WDR, dem Orchestre National de France oder dem Danish National Symphony Orchestra auf und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Leonard Slatkin, Sir Neville Marriner, Seymon Bychkov, Michel Plasson, Louis Langrée, Stephane Denève, Ludovic Morlot, Emmanuel Krivine, Philippe Herreweghe, Krzysztof Urbański  und Andris Nelsons. Debuts führen ihn unter anderem zu m Philharmonia Orchestra London, Montreal Symphony Orchestra, Budapest Festival Orchestra und Pittsburgh Symphony Orchestra.

Mit seinen Debüts beim New York Philharmonic Orchestra, Tonhalle Orchester Zürich, Bamberger Symphonikern, Atlanta Symphony, Orchestre Symphonique de Québec und Detroit Symphony Orchestra sorgte er in der Saison 2017/18 für Furore. In dieser Saison kehrt er unter anderem zum Gewandhausorchester Leipzig und als Residenzkünstler zu Scottish Chamber Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France und Orchestre National de France zurück. Mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester ist er zur Saisoneröffnung des Orchesters und einem weiterem Projekt im April zu erleben.

Zu Chamayous Kammermusik-Partnern zählen Künstler wie Renaud und Gautier Capucon, Sol Gabetta, das Quatouor Ebène oder Antoine Tamestit. Mit Recitals wird Bertrand Chamayou im Théatre des Champs Elysées Paris, Wigmore Hall London, in Prag, Luzern und Heidelberg sowie auf Tournee durch Italien mit Sol Gabetta zu erleben sein.

Seine Einspielung von Werken César Francks auf dem Label Naïve wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit Grammophone’s Editor’s Choice, ebenso seine zu Liszts 200. Geburtstag erschienene Gesamteinspielung der Années de Pèlerinage. Als bislang einziger Künstler, der je Frankreichs renommierten  Preis “Victoires de la Musique” gleich vier Mal gewonnen hat, hat Chamayou einen Exklusivvertrag mit Warner/Erato, für seine dort erschienene Einspielung von Ravels Werken für Klavier solo bekam er den ECHO Klassik 2016. In der Saison 2018/19 erscheint die Aufnahme der Klavierkonzerte Nr. 2 und Nr. 5 von Camille Saint-Saëns mit dem Orchestre National de France unter Emmanuel Krivine.

Bertrand Chamayou wurde in Toulouse geboren. Bereits früh wurde der Pianist Jean-Francois Heisser, später Chamayous Lehrer am Pariser Conservatoire, auf dessen musikalische Begabung aufmerksam. Weitere Studien führten Chamayou danach unter anderem zu Maria Curcio nach London.

Cédric Tiberghien

Cédric Tiberghien zählt auf den internationalen Bühnen zu den wichtigsten Pianisten seiner Generation. In der vergangenen Saison debütierte er unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem DSO Berlin und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Rezitale gabe er in London, Chicago und Tokio sowie mit der Geigerin Alina Ibragimova im Wiener Konzerthaus und auf Tourneen nach Japan und Korea. Mit der Bratschistin Tabea Zimmermann trat er im Beethoven Haus in Bonn auf. Im Frühjahr 2019 brachte er im Théâtre des Bouffes du Nord (Paris) mit der Sopranistin Julia Bullock „Zauberland“ (Magic Land) zur Uraufführung. In diesem von Katie Mitchell inszenierten Musiktheaterprojekt wird Schumanns Dichterliebe neben ein neues Werk von Bernard Foccroulle mit einem Text von Martin Crimp gestellt.

Zu vergangenen Höhepunkten zählen Konzerte mit dem London Symphony Orchestra und den Rotterdam Philharmonic Orchestern sowie Tournee nach Asien mit Solo- und Duo-Rezitals, letztere mit Alina Ibragimova. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehörten der Pierre Boulez Saal in Berlin und die Wigmore Hall in London.

Einen Schwerpunkt legte Cédric Tiberghien zuletzt auf die Musik von Bartok, mit dessen Werken er eine drei CDs umfassende Aufnahme für das Label Hyperion einspielte, die von der Kritik sehr geschätzt wurde. Für seine Solo-Aufnahmen bei Hyperion erhielt er vier Diapason d’Or. Seine Solo-Diskographie umfasst auch Konzert- und Rezitalaufnahmen bei Harmonia Mundi.

Cédric Tiberghien ist ein engagierter Kammermusiker, mit festen Partnern wie der Geigerin Alina Ibragimova, dem Bratscher Antoine Tamestit und dem Bariton Stéphane Degout. Seine Leidenschaft für die Kammermusik spiegelt sich in zahlreichen Aufnahmen wider: Seine Diskographie mit Alina umfasst komplette Musikzyklen von Schubert, Szymanowski und Mozart (Hyperion) sowie einen Beethoven-Sonatenzyklus (Wigmore Live).

 

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