Veranstaltungen

Khatia Buniatishvili

Hat Liszt Werke anderer Komponisten in großer Zahl bearbeitet, um mit wenig Mühe viel Geld zu scheffeln? Welch ein Unsinn! Allein die 55 Transkriptionen von Schubert-Liedern zeigen, wie sehr er in seinen Arrangements das Komplexe noch komplexer werden ließ, indem er jede intime Gefühlsregung kompositorisch weiter ausdifferenzierte.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Khatia Buniatishvili (im Ballsaal der Stadthalle)

Wir danken
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Yefim Bronfman

Auch wenn es der Titel suggeriert – Schumanns »Humoreske« ist nicht lustig. »Vielleicht sogar mein Melancholischstes«, schreibt der Komponist selbst. Humor bedeutet hier, Gegensätze miteinander in Beziehung zu bringen. Ambivalenz aushalten zu können, erfordert intellektuelle Anstrengung und ist eine Fähigkeit, die heute wohl wichtiger ist denn je. Bronfman konfrontiert uns bei seinem »Frühlings«-Debüt mit Extremen: Debussys »Suite bergamasque« verbindet klassische Elemente mit frühimpressionistischer Harmonik. Schuberts Klaviersonate hingegen treibt ein doppelbodiges Spiel mit musikalischen Klischees.

Yekwon Sunwoo: Van Cliburn Preisträgerkonzert

Der amerikanische Van Cliburn Klavierwettbewerb zählt zu den bedeutendsten weltweit. Ab dem Jahr 2018 kooperiert der Heidelberger Frühling mit dem Van Cliburn« und wird jeweils die ersten Preisträger im Festival präsentieren. Yekwon Sunwoo ist der Wettbewerbssieger 2017 – ein junger Koreaner, der für seine außergewöhnliche Virtuosität und perfekte Beherrschung seines Instruments gerühmt wird. Noch studiert er in Hannover, aber der Wettbewerbserfolg schlägt sich bereits in Engagements in den USA, Korea, Frankreich und anderen Ländern nieder. Ein Künstler, dessen Weg sich zu verfolgen lohnt.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universitat Heidelberg und

Grigory Sokolov

Es gehört zu den Eigenarten des großen Pianisten Grigory Sokolov, pro Saison immer nur ein einziges Programm in zwei Varianten zu spielen, indem er zur Saison-Halbzeit eine Konzerthälfte austauscht. Aus diesem Grund können auch wir an dieser Stelle nur eine Hälfte seines Heidelberger Programms bekanntgeben; von der anderen werden wir voraussichtlich Ende Januar erfahren. Aber Sokolov gehört eben zu den Ausnahme-Künstlern, deren Aura ein solches Vorgehen zulässt; denn große Kunst entsteht in jedem seiner Klavierabende.

Wir danken Dr. med. Karin Koepff und Dr.-Ing. Peter Koepff

Seong-Jin Cho

2015 gewann der junge Koreaner Seong-Jin Cho den berühmten Warschauer Chopin- Wettbewerb. Seitdem konzertiert er auf allen Kontinenten. Einer der Komponisten, dem seine ganze Liebe gehört, ist Frederic Chopin. »Fr mich hat Chopins Musik sehr viele unterschiedliche Facetten«, äußerte er jüngst in einem Interview. »Sie ist zum einen sehr dramatisch, zugleich aber auch sehnsuchtsvoll. An manchen Stellen ist sie zwar sehr weich und zart, aber man sollte nicht nur diese Seite von Chopin zeigen. Da sind auch die anderen Aspekte.« Nach Heidelberg bringt er die große dritte Sonate Chopins mit – eine hervorragende Gelegenheit, die grandiosen Gegensätzlichkeiten dieser Musik vorzustellen.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

Igor Levit & Tonhalle-Orchester Zürich

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Ballsaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

Die Enigma-Variationen, 1899 uraufgeführt, platzierten Edward Elgar mit einem Schlag auf die Landkarte der Neuen Musik um 1900. Die delikate Orchesterbehandlung, die äußerst geistreiche Themenverarbeitung und die Vielzahl verborgener außermusikalischer Bedeutungen machen das Werk zum vielleicht attraktivsten Variationszyklus für Orchester überhaupt – die »Nimrod«-Variation wurde gar zum Allzeit-Hit. Das erste Klavierkonzert von Johannes Brahms ist da so etwas wie ein Gegenstück: ein in drei Jahren harter Arbeit entstandener, zweifellos genialer Koloss, den Igor Levit hier in Heidelberg auf die Bühne wuchtet.

Wir danken
Dr. Renate Keysser-Götze, Dr. Dietrich Götze und
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Fazıl Say

Mit Fazıl Say kommt ein immer wieder gern gesehener Gast nach Heidelberg, der zuletzt 2016 als Orchestersolist im »Frühling« zu hören war. Und es gibt wohl kaum einen Pianisten, der sich intensiver mit Eigen-Arten und seiner Identität als Künstler auseinandersetzt, sowohl als Pianist als auch als Komponist. Ausgesprochen politisch, immer wieder suchend nach neuen Ausdrucksmöglichkeiten und zugleich mit einem tiefen Verständnis für musikalische Traditionen. Im Gepäck hat er französisches Repertoire von Frederic Chopin und Claude Debussy, aber auch die berühmte Pathetique von Ludwig van Beethoven sowie ein neues eigenes Werk: »Art of Piano«.

Wir danken

Mirga Gražinytė-Tyla & City of Birmingham Symphony Orchestra

Rudolf Buchbinder ist ein Pianist, der sich mit mustergültigen Interpretationen der Werke einer relativ kleinen Zahl von Komponisten – vor allem Mozart und Beethoven, aber auch Schumann – Weltruhm erworben hat. Deshalb ist es ein besonderes Glück, dass er der Solist im zweiten Heidelberger Konzert des City of Birmingham Symphony Orchestra sein wird. Schumanns Klavierkonzert steht sinnfällig der Fünften Beethovens – einer der Buchbinder’schen Hausgötter also! – gegenüber. Dazwischen hat Mirga Gražinytė-Tyla ein faszinierendes Werk aus ihrer litauischen Heimat platziert: Die Komposition »Fires« der Komponistin Raminta Šerkšnytė aus dem Jahr 2010 ist ein teils dunkel-geheimnisvolles, teils tumultuöses Werk voller raffinierter Orchesterfarben, das mit einem überraschenden Beethoven-Zitat endet.

Wir danken
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

David Fray

Seit seinem Debüt 2010 beim Heidelberger Frühling ist David Fray zu einem echten Publikumsliebling geworden. »Reinste Poesie« urteilte damals die RNZ. Der mehrfache ECHO-Preisträger widmet sein Klavier-Rezital den beiden Großen des Genres: Mozart und Schubert – und wählt dabei Werke aus, die als Höhepunkte im Klavierschaffen beider Komponisten gelten. Mozarts Fantasie KV 475 und Sonate c-Moll KV 457 gelten als Musterbeispiele für die romantischen Seiten Mozarts, die fast Beethovens Sonaten vorwegnehmen. Schuberts Sonate A-Dur D 959 ist eine der drei späten Klaviersonaten des Komponisten, die er 1828 im Jahr seines Todes komponierte und die wie eine Zusammenfassung dessen wirken, was er als gut und richtig empfand.

Igor Levit

Es ist ein sehr ernstes, persönliches Programm, das Igor Levit hier zusammengestellt hat. Beginnend mit Bachs berühmter Chaconne, die man auch als Trauermusik auf den Tod seiner Frau gedeutet hat, führt der Weg zu den Geistervariationen, die Robert Schumann vor und nach seinem Sprung in den Rhein verfasste (das Thema soll ihm von Engeln vorgesungen worden sein) und schließlich zu Franz Liszts monumentaler Ad nos-Fantasie, in der ein Thema Meyerbeers durch alle denkbaren emotionalen Zustande bis hin zu einem machtvoll-affirmativen Schluss durchgeführt wird. Ein im besten Sinne spirituelles Programm.

Künstler

Lucas und Arthur Jussen

Hören Sie hier Titel von Lucas und Arthur Jussen auf Spotify

Biografie

„Es ist, als würde man zwei BMW gleichzeitig fahren“, meinte der Dirigent Michael Schønwandt nach einem Dirigat mit den beiden holländischen Brüdern Lucas (25) und Arthur Jussen (21). Ungeachtet ihrer Jugend sorgen die beiden Pianisten längst international für Furore und werden von Presse und Publikum stürmisch gefeiert.

Sie waren wiederholt bei den großen holländischen Orchestern zu Gast, Konzerteinladungen führten sie u.a. zum Sinfonieorchester des Mariinsky Theaters, den Sinfonieorchestern in Dallas, Sydney und Shanghai, der Camerata Salzburg und der Academy of St Martin in the Fields. Hierbei arbeiteten sie mit Dirigenten wie Stéphane Denève, Valery Gergiev, Sir Neville Marriner, Jukka-Pekka Saraste und Jaap van Zweden.

Zum Auftakt der Spielzeit 2018/2019 geben die Brüder Jussen ihr Debüt beim Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin. Unmittelbar darauf sind sie als Gastgeber des traditionellen Prinsengrachtkonzerts – des bedeutendsten Klassikevents des Sommers in den Niederlanden – auf den Kanälen Amsterdams zu erleben. Weitere Engagements führen sie zum City of Birmingham Symphony Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Vancouver Symphony Orchestra, Brucknerorchester Linz, Orchestre National de Lille, Luxembourg Philharmonic Orchestra, Nederlands Philharmonic Orchestra, SWR Symphonieorchester Stuttgart und Münchner Kammerorchester. Sie bringen das von ihnen in der vergangenen Saison in Amsterdam uraufgeführte neue Doppelkonzert von Dobrinka Tabakova auch in Frankreich (Orchestre de Picardie) und Großbritannien (BBC Concert Orchestra) zur Erstaufführung. Rezitale spielen sie u.a. im Münchner Prinzregententheater, in der Zaryadye Hall in Moskau, im Wiener Konzerthaus, im Palau de la Musica Barcelona und im Konzerthaus Dortmund. Als „Junge Wilde“ des Konzerthauses Dortmund sind die Jussens hier über drei Spielzeiten in Folge mit unterschiedlichen Formaten und Programmen zu Gast. Auf Konzerttournee in Asien machen sie im Juni 2019 Station in Shanghai, Beijing, Guangzhou, Kaohsiung und Macao.

Ihren ersten Klavierunterricht erhielten die Brüder Jussen in ihrem Geburtsort Hilversum. Schon als Kinder durften sie vor der niederländischen Königin Beatrix auftreten, erste Auszeichnungen bei Wettbewerben folgten. 2005 studierten die beiden auf Einladung der portugiesischen Meisterpianistin Maria João Pires fast ein Jahr lang in Portugal und Brasilien. In den darauffolgenden Jahren wurden sie sowohl von Pires als auch von renommierten holländischen Lehrern unterrichtet. Lucas vervollständigte seine Ausbildung bei Menahem Pressler in den USA und bei Dmitri Bashkirov in Madrid. Arthur schloss sein Studium bei Jan Wijn am Konservatorium in Amsterdam ab.

Seit 2010 sind Lucas & Arthur Jussen beim Label Deutsche Grammophon unter Vertrag. Ihre Debüt-CD mit Werken von Beethoven wurde mit Platin ausgezeichnet und erhielt den Edison Klassiek Publikumspreis. Nach einem Schubert-Album widmeten sie ihre dritte CD „Jeux“ französischer Klaviermusik. 2015 erschienen die Mozartkonzerte, begleitet von der Academy of St Martin in the Fields und Sir Neville Marriner. Das Album erreichte Gold-Status. Eine weitere CD mit Poulenc und Saint-Saëns, eingespielt mit dem Concertgebouworkest unter Stéphane Denève, wurde im März 2017 veröffentlicht.

Bertrand Chamayou

Bertrand Chamayou hat sich mit Auftritten in namhaften Sälen wie dem Théâtre des Champs Elysées Paris, Lincoln Center New York, Herkulessaal München oder der Wigmore Hall London in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht. Auch bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, Edinburgh International Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Klavierfestival Ruhr, den Salzburger Festspielen oder Mostly Mozart Festival New York ist Bertrand Chamayou ein gern gesehener Gast.

Er tritt regelmäßig mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, London und Rotterdam Philharmonic Orchestras, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Sinfonieorchestern des hr und des WDR, dem Orchestre National de France oder dem Danish National Symphony Orchestra auf und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Leonard Slatkin, Sir Neville Marriner, Seymon Bychkov, Michel Plasson, Louis Langrée, Stephane Denève, Ludovic Morlot, Emmanuel Krivine, Philippe Herreweghe, Krzysztof Urbański  und Andris Nelsons. Debuts führen ihn unter anderem zu m Philharmonia Orchestra London, Montreal Symphony Orchestra, Budapest Festival Orchestra und Pittsburgh Symphony Orchestra.

Mit seinen Debüts beim New York Philharmonic Orchestra, Tonhalle Orchester Zürich, Bamberger Symphonikern, Atlanta Symphony, Orchestre Symphonique de Québec und Detroit Symphony Orchestra sorgte er in der Saison 2017/18 für Furore. In dieser Saison kehrt er unter anderem zum Gewandhausorchester Leipzig und als Residenzkünstler zu Scottish Chamber Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France und Orchestre National de France zurück. Mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester ist er zur Saisoneröffnung des Orchesters und einem weiterem Projekt im April zu erleben.

Zu Chamayous Kammermusik-Partnern zählen Künstler wie Renaud und Gautier Capucon, Sol Gabetta, das Quatouor Ebène oder Antoine Tamestit. Mit Recitals wird Bertrand Chamayou im Théatre des Champs Elysées Paris, Wigmore Hall London, in Prag, Luzern und Heidelberg sowie auf Tournee durch Italien mit Sol Gabetta zu erleben sein.

Seine Einspielung von Werken César Francks auf dem Label Naïve wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit Grammophone’s Editor’s Choice, ebenso seine zu Liszts 200. Geburtstag erschienene Gesamteinspielung der Années de Pèlerinage. Als bislang einziger Künstler, der je Frankreichs renommierten  Preis “Victoires de la Musique” gleich vier Mal gewonnen hat, hat Chamayou einen Exklusivvertrag mit Warner/Erato, für seine dort erschienene Einspielung von Ravels Werken für Klavier solo bekam er den ECHO Klassik 2016. In der Saison 2018/19 erscheint die Aufnahme der Klavierkonzerte Nr. 2 und Nr. 5 von Camille Saint-Saëns mit dem Orchestre National de France unter Emmanuel Krivine.

Bertrand Chamayou wurde in Toulouse geboren. Bereits früh wurde der Pianist Jean-Francois Heisser, später Chamayous Lehrer am Pariser Conservatoire, auf dessen musikalische Begabung aufmerksam. Weitere Studien führten Chamayou danach unter anderem zu Maria Curcio nach London.

Cédric Tiberghien

Cédric Tiberghien zählt auf den internationalen Bühnen zu den wichtigsten Pianisten seiner Generation. In der vergangenen Saison debütierte er unter anderem mit den Berliner Philharmonikern, dem San Francisco Symphony Orchestra, dem DSO Berlin und dem NDR Elbphilharmonie Orchester. Rezitale gabe er in London, Chicago und Tokio sowie mit der Geigerin Alina Ibragimova im Wiener Konzerthaus und auf Tourneen nach Japan und Korea. Mit der Bratschistin Tabea Zimmermann trat er im Beethoven Haus in Bonn auf. Im Frühjahr 2019 brachte er im Théâtre des Bouffes du Nord (Paris) mit der Sopranistin Julia Bullock „Zauberland“ (Magic Land) zur Uraufführung. In diesem von Katie Mitchell inszenierten Musiktheaterprojekt wird Schumanns Dichterliebe neben ein neues Werk von Bernard Foccroulle mit einem Text von Martin Crimp gestellt.

Zu vergangenen Höhepunkten zählen Konzerte mit dem London Symphony Orchestra und den Rotterdam Philharmonic Orchestern sowie Tournee nach Asien mit Solo- und Duo-Rezitals, letztere mit Alina Ibragimova. Zu ihren zahlreichen Auftritten gehörten der Pierre Boulez Saal in Berlin und die Wigmore Hall in London.

Einen Schwerpunkt legte Cédric Tiberghien zuletzt auf die Musik von Bartok, mit dessen Werken er eine drei CDs umfassende Aufnahme für das Label Hyperion einspielte, die von der Kritik sehr geschätzt wurde. Für seine Solo-Aufnahmen bei Hyperion erhielt er vier Diapason d’Or. Seine Solo-Diskographie umfasst auch Konzert- und Rezitalaufnahmen bei Harmonia Mundi.

Cédric Tiberghien ist ein engagierter Kammermusiker, mit festen Partnern wie der Geigerin Alina Ibragimova, dem Bratscher Antoine Tamestit und dem Bariton Stéphane Degout. Seine Leidenschaft für die Kammermusik spiegelt sich in zahlreichen Aufnahmen wider: Seine Diskographie mit Alina umfasst komplette Musikzyklen von Schubert, Szymanowski und Mozart (Hyperion) sowie einen Beethoven-Sonatenzyklus (Wigmore Live).

 

Sergej Babayan

Er ist einer der großen Pianisten unserer Zeit: Sergej Babayan, der 1989 als erster sowjetischer Künstler überhaupt einen Wettbewerb im Westen ohne Unterstützung des Staates gewann, ist heute einer der international wohl einflussreichsten Musiker, der mit großer technischer Brillanz und mitreißender Spielfreude Generationen jüngerer Pianisten geprägt hat. Die Londoner Times pries ihn als „hinreißend erfindungsreichen Virtuosen“, Le Figaro rühmte seinen „unvergleichlichen Anschlag, seine vollkommene Phrasierung und atemberaubende Virtuosität,“ Le Devoir aus Montreal formulierte schlicht: „Sergej Babayan ist ein Genie. Punkt.“

Babayan hat eng mit Dirigenten wie David Robertson, Neeme Järvi, Yuri Temirkanov, Thomas Dausgaard, Tugan Sokhiev und Dima Slobodeniouk zusammengearbeitet. Mit Valery Gergiev verbindet ihn eine langjährige und besonders enge künstlerische Partnerschaft, die sie u.a. beim Sankt Petersburger Festival “Stars of the White Nights” und regelmäßig mit dem Mariinsky Orchester, beim Moskauer Osterfestival, im Barbican Centre mit dem London Symphony Orchestra, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, Théâtre des Champs-Elyseés, den Salzburger Festspielen und beim Gergiev Festival der Rotterdamer Philharmoniker zusammenführte, wo Babayan auch Artist-in-residence war. Babayan musiziert regelmäßig mit einigen der herausragenden Orchester der Welt, unter ihnen das London Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, Mariinsky Orchester, Warschauer Philharmoniker, BBC Scottish Symphony Orchestra, Orchestre National de Lille, Detroit Symphony Orchestra, Baltimore Symphony Orchestra und das New World Symphony Orchestra. Tourneen und Gastspiele haben Sergej Babayan wiederholt in viele der führenden Konzertsäle in aller Welt geführt, darunter die Carnegie Hall in New York, die Warschauer Philharmonie, Severance Hall in Cleveland, den Münchner Herkulessaal, Liederhalle Stuttgart, Konzerthaus Berlin, ins Prager Rudolfinum, Victora Hall in Genf und den Berliner Pierre Boulez Saal. Sergej Babayan ist Deutsche Grammophon Exklusivkünstler; seine jüngste Veröffentlichung eigener Transkriptionen für zwei Klaviere von Orchesterwerken Sergej Prokofievs, eingespielt mit seiner langjährigen Duo-Partnerin Martha Argerich (‘Prokofiev for Two’; DG 3/2018), wurde von der Kritik euphorisch gefeiert als „die CD, auf die die Welt gewartet hat“ (Le Devoir), als ein „mitreißendes Duo, das den Hörer fassungslos macht“ (Pianiste), das die Kunstform des „Klavierduos auf eine neue Ebene führt“ (Norman Lebrecht, MyScena). Babayans Konzerte wurden übertragen von Radio France, Polnischen Rundfunk, BBC-TV und BBC Radio 3, NHK Satellite Television und Medici TV.

Sergej Babayan wurde in Armenien geboren und studierte am Moskauer Konservatorium bei Mikhail Pletnev, Vera Gornostayeva und Lev Naumov. Nach seiner ersten Auslandsreise 1989 errang er hintereinander erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben, darunter der Cleveland International Piano Competition, der Hamamatsu Piano Competition und der Scottish International Piano Competition. Er lebt als amerikanischer Staats-bürger in New York.

Till Fellner

Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals.

Zu vergangenen Highlights gehören seine Debüts beim Tonhalle Orchester Zürich, beim London Symphony Orchestra sowie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Konzerte mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg sowie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra.

Zu den Dirigenten, mit denen er bereits konzertierte, zählen u. a. Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Sir Charles Mackerras, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Kirill Petrenko, Claudius Traunfellner und Hans Zender.

Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem britischen Tenor Mark Padmore. Mit ihm brachte er 2016 eine Komposition von Hans Zender zur Uraufführung. Im Februar 2017 absolvierten die beiden Musiker eine Japan-Tournee und in der Saison 2017/2018 gestalteten sie Liederabende u. a. in England, Salzburg und Wien. Ebenso konzertiert Till Fellner regelmäßig mit dem Belcea Quartett.

In den vergangenen Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach und den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Zwischen 2008 und 2010 spielte er einen siebenteiligen Zyklus mit allen Beethoven-Sonaten in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. Till Fellner hat Werke von Kit Armstrong, Harrison Birtwistle, Thomas Larcher, Alexander Stankovski und Hans Zender uraufgeführt.

Beim Label ECM erschienen der 1. Band des Wohltemperierten Klaviers und die zwei- und dreistimmigen Inventionen von Bach, die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie Kammermusik von Harrison Birtwistle. Im Herbst 2016 kam eine Einspielung des Klavierquintetts von Brahms mit dem Belcea Quartett für Alpha Classics heraus, die mit dem Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet wurde und im November diesen Jahres erscheint die CD „Till Fellner in concert“ mit Liszts Années de pèlerinage und Beethovens Sonate Nr.32 op.111 bei ECM.

Robert Neumann

Als Gewinner und Preisträger zahlreicher nationaler und internationaler Wettbewerbe, wurde Robert Neumann (2001), “ein Ausnahmetalent” und “eine der vielversprechendsten pianistischen Begabungen”, mit dem International Classical Music Discovery Award 2017 ausgezeichnet.

2018 wählte die Jury des Südwestrundfunks Robert zum “SWR2 New Talent” aus. Drei Jahre wird er durch Konzerte, Studioproduktionen und Festivals gefördert sowie mit breiter medialen Präsenz begleitet.

Außerdem erhielt er 2018 den Swiss Charity Award und wurde in das Förderprogramm der Mozart Gesellschaft Dortmund aufgenommen.

Sein Orchesterdebüt mit dem Radiosinfonieorchester Stuttgart gab der junge Pianist im Alter von acht Jahren, später gastierte er u.a. beim Moscow Symphony Orchestra, der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, den Stuttgarter Philharmonikern, National Philharmonie Moldau, dem Sinfonieorchester Liechtenstein, Praga Philharmonic Camerata und Gewandhausorchester Leipzig.

Mit Dirigenten wie Francesco Angelico, Dan Ettinger und Stefan Sanderling hat er zusammen gearbeitet.

Robert Neumann war Gast beim “Moscow Meets Friends” Festival und “Kissinger Sommer”, bei den Schwetzinger Schlosskonzerten und “Fränkischen Musiktagen”, beim “Klavierfestival Junger Meister”,  Europäischen KulturForum auf Schloss Mainau, Interlaken Classics Bern und als Artist in Residence beim Festival “Next Generation”.

Unterdessen trat er in der Stuttgarter Liederhalle, Tonhalle Zürich, Festspielhaus Bregenz, Salle Cortot Paris, Gewandhaus Leipzig, Victoria Concert Hall Singapur und Moscow International Performing Arts Center auf.

Zu den Höhepunkten des Jahres 2019 gehörten die Debütauftritte im Konzerthaus Dortmund und Herkulessaal München, bei den Schlosskonzerten Ettlingen, Schleswig-Holstein und Mosel Festival.

2020 folgen Gastkonzerte beim SWR Symphonieorchester, sowie Heidelberger Frühling und Konzerthaus Berlin. Mit Daniel Müller-Schott spielt Robert bei der Kammermusikwoche in Schloss Elmau und mit Julia Fischer und Kammerakademie Potsdam bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.

In einer Musiker-Familie dreisprachig aufgewachsen, wurde Robert seit seinem 4. Lebensjahr von Monika Giurgiuman unterrichtet. Mit elf Jahren kam er als Jungstudent und mit fünfzehn bereits regulär in die Klasse von Prof. Elza Kolodin an der Musikhochschule Freiburg. Zudem war er Stipendiat der Internationalen Musikakademie Liechtenstein.

Ingrid Fliter

Argentine pianist Ingrid Fliter has won the admiration and hearts of audiences around the world for her passionate yet thoughtful and sensitive music making played with an effortless technique. Winner of the 2006 Gilmore Artist Award, one of only a handful of pianists and the only woman to have received this honor, Ms. Fliter divides her time between North America and Europe.

In Europe and Asia, Ingrid Fliter has performed with orchestras and in recital in Amsterdam, London, Berlin, Frankfurt, Salzburg, Cologne and Tokyo, and participated in festivals such as La Roque D’Antheron, Prague Autumn and The World Pianist Series in Tokyo.  Recent international engagements  include appearances with the Rotterdam, Israel, Hong Kong, Monte Carlo, Osaka, Helsinki and Royal Stockholm Philharmonics, the Philharmonia, Royal Philharmonic Orchestra, BBC Symphony and the Proms in London, as well as the City of Birmingham Symphony Orchestra,  Danish Radio and Danish National  Symphony Orchestras and the Scottish and Swedish Chamber Orchestras; and recitals in Paris, Barcelona, Milan, Prague, Stockholm, Lisbon,  Sydney and in London at both Wigmore Hall and Queen Elizabeth Hall.

Ms Fliter made her American orchestral debut with the Atlanta Symphony, just days after the announcement of her Gilmore award.  Since then she has appeared with the Cleveland and Minnesota Orchestras, the San Francisco, St. Louis, Detroit, National, Cincinnati, Milwaukee, Seattle, Vancouver, Puerto Rico and Utah symphonies and the National Arts Centre Orchestra among others, as well as at the Mostly Mozart, Grant Park, Aspen, Ravinia, Blossom and Brevard summer festivals.  She was also the featured soloist on the Youth Orchestra of the Americas Canadian tour in summer 2015. Equally busy as a recitalist, Ms. Fliter has performed in New York at Carnegie’s Zankel Hall, the Metropolitan Museum and the 92nd Street Y, at Chicago’s Orchestra Hall, and in Boston, San Francisco, Vancouver and Detroit, as well as for the Van Cliburn Foundation in Fort Worth.

Recent and upcoming performance highlights include her debut with the Boston Symphony at Tanglewood, re-engagements with the Toronto, Dallas, Houston, Vancouver, New World and Nashville symphonies and first appearances with the Rochester and Louisiana Philharmonics; a tour of Spain with the Royal Scottish National Orchestra led by Peter Oundjian; and a fifth tour to Australia.

Born in Buenos Aires in 1973, Ingrid Fliter began her piano studies in Argentina with Elizabeth Westerkamp. In 1992 she moved to Europe where she continued her studies in Freiburg with Vitaly Margulis, in Rome with Carlos Bruno, and with Franco Scala and Boris Petrushansky at the Academy “Incontrui col Maestro” in Imola, Italy.  Ms. Fliter began playing public recitals at the age of eleven and made her professional orchestra debut at the Teatro Colon in Buenos Aires at the age of 16.  Already the winner of several competitions in Argentina, she went on to win prizes at the Cantu International Competition and the Ferruccio Busoni Competition in Italy and in 2000 was awarded the silver medal at the Frederic Chopin Competition in Warsaw.  She has been teaching at the Imola International Academy “Incontri col Maestro” since the fall of 2015.

In June 2013 Ms. Fliter recorded both Chopin concertos with the Scottish Chamber Orchestra/Jun Maerkl for Linn Records, and in June 2014 she recorded the complete Chopin Preludes for the same label.  Her two all-Chopin recordings for EMI earned her the reputation as one of the pre-eminent interpreters of that composer while her most recent EMI recording is an all-Beethoven CD featuring the Pathetique and Appassionata sonatas.  Live recordings of Ms. Fliter performing works by Beethoven and Chopin at the Concertgebouw in Amsterdam are available on the VAI Audio label.  Her most recent recording for Linn Records features the first Mendelssohn and Schumann concertos with the Scottish Chamber Orchestra and her recording of the complete Chopin Nocturnes, for the same label, is scheduled for release in September 2018.

Víkingur Ólafsson

Unverwechselbare Interpretationen und die tiefe musikalische Auseinandersetzung mit den Werken haben den Pianisten Víkingur Ólafsson in nur wenigen Jahren die Musikwelt erobern lassen und zu einem der gefragtesten Künstler der Gegenwart gemacht.

Für die beiden Alben „Piano Works“ mit Werken von Philip Glass sowie „Johann Sebastian Bach“ erhielt der Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon große Anerkennung. „Johann Sebastian Bach“, mit Werken von Bach und zum Teil eigenen Bearbeitungen, wurde besonders für die Entdeckung neuer Möglichkeiten in Bachs Musik gelobt. Die Aufnahme wurde in zahlreiche Bestenlisten aufgenommen und von Gramophone als eine der größten Bach-Einspielungen aller Zeiten bezeichnet. Das BBC Music Magazine wählte es als bestes Instrumentalalbum des Jahres 2019. Für sein vorheriges Album Philip Glass „Piano Works“ bekam der Pianist ebenfalls viel Lob: Die New York Times nannte ihn “Icelands Glenn Gould” und Gramophone beschrieb Víkingur Ólafsson als “atemberaubend brillanten Pianisten”. Das erwartete nächste Album von Ólafsson wird in der Saison 2019-2020 erscheinen, gefolgt von Rezitalen in ganz Europa und Japan.

Die kommenden Spielzeiten von Víkingur Ólafsson sind geprägt von einer Reihe internationaler Künstlerresidenzen in den wichtigsten Konzertsälen der Welt. Sie beginnt 2019-2020 im Konzerthaus Berlin mit vierzehn Aufführungen in elf verschiedenen Projekten. In dieser Saison wird Ólafsson zudem das Klavierkonzert Nr. 2 von John Adams mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France (John Adams) in Frankreich uraufführen und mit dem Konzerthausorchester Berlin (Christoph Eschenbach), Hallé (Klaus Mäkelä), der Hong Kong Philharmonie (Jaap van Zweden), dem Bergen Philharmonic Orchestra (Ed Gardner), der San Diego Symphonie (Rafael Payare) und dem Iceland Symphony Orchestra (Daníel Bjarnason) konzertieren.

Philipp Scheucher

Sei es der Herkulessaal in München, der Goldene Saal des Wiener Musikvereins oder das Gewandhaus in Leipzig – Philipp Scheucher spielte bereits in Konzertsälen, deren Podien zu den wichtigsten in Europa zählen. Besonders auszeichnend für den österreichischen Nachwuchspianisten sind seine natürliche Ausstrahlungskraft und die Freude am Musizieren, die das Publikum mitreißen.

Seine Konzerttätigkeit führt ihn um die ganze Welt, darunter nach Japan, Südafrika, Kanada, Brasilien, Russland sowie in die Vereinigten Staaten. Als Solist arbeitet er stets mit renommierten Musikern und Orchestern zusammen, wie mit dem „WDR-Funkhausorchester“, den K&K Philharmonikern, dem Grazer Philharmonischen Orchester, „recreation“, dem „Johannesburg Philharmonic Orchestra“, „Aarhus Symphony Orchestra“ und vielen mehr begleitet von u.a. Dirk Kaftan, Michael Hofstetter, Alexander Prior, Mei-Ann Chen, Daniel Boico. Ebenso ist Philipp Scheucher stets Gast bei internationalen Festivals wie dem „Copenhagen Summer Festival“, „ar|:s:|onore“ oder dem „MK Festival“ in Lviv.

Im Sommer 2018 hat er sein Klavier-Studium bei Markus Schirmer an der Kunstuniversität Graz mit Auszeichnung abgeschlossen und befindet sich nun im Konzertexamen-Studium an der HfMT in Köln bei Ilja Scheps.

Als vielfacher Preisträger internationaler Wettbewerbe (1. Preis beim Aarhus Int’l Piano Competition, 1. Preis beim Intern. Musikwettbewerb Köln, 2. Preis beim UNISA Int’l Piano Competition in Pretoria/Südafriak, u.v.m.) konzertierte er im September 2018 bei der renommierten „Honens International Piano Competition“ in Calgary/Kanada als einer von den 10 besten Nachwuchspianisten weltweit. Seine jüngste Errungenschaft ist der 1. Preis beim „Karlrobert Kreiten“-Gedenkwettbewerb in Köln im Januar 2019.

Hansjörg Albrecht

Hansjörg Albrecht gilt als musikalischer Grenzgänger und Querdenker ohne Berührungsängste. Als Dirigent geht er konsequent eigene Wege – zwischen Barock und Heute, zwischen Archiv und Neuschöpfung – und mit seinen Orgeltranskriptionen etablierte er sich unter den Virtuosen seines Instruments.

Er ist Künstlerischer Leiter des Münchener Bach-Chores & Bach-Orchesters. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn darüber hinaus u.a. mit dem Opernhaus San Carlo Neapel und der Staatskapelle Weimar.

Dabei musiziert er mit Dorothee Oberlinger, Arabella Steinbacher, Fazil Say, Vesselina Kasarova, Simone Kermes, Klaus Florian Vogt und Michael Volle sowie mit Klangkörpern wie Orchestra della RAI Turin, Prague Philharmonia, Nationalphilharmonie Slovenien, Kammerorchestern von Brüssel, Moskau und Budapest, Bayerisches Staatsorchester, Konzerthausorchester Berlin sowie Barockorchestern wie Händelfestspielorchester Halle und Lauthen Compagney Berlin.

Als Organist führen ihn ebenso regelmäßig Konzerte in die großen Häuser und Kathedralen Europas, Russlands, nach Japan und in die USA. Er gastierte dabei u.a. beim Israel Philharmonic Orchestra, Los Angeles Opera Orchestra, Santa Cecilia Rom und der Tschechischen Philharmonie.

Bei Oehms Classics legte er bisher über 25 CDs vor: u.a. die Gesamteinspielung der Orchesterlieder von Walter Braunfels sowie Wagners „Ring ohne Worte“, nominiert für den „Preis der dt. Schallplattenkritik“. 2013 wurde er für den GRAMMY Award nominiert.

Am Opernhaus Dubai dirigierte er Mozarts „Don Giovanni“ sowie am Teatro di San Carlo Neapel Mozarts „Entführung aus dem Serail“ in der legendären Inszenierung von Giorgio Strehler.

Aktuelle Einladungen führen ihn u.a. in die Konzerthäuser von Moskau, Wien, Budapest, Berlin und Dortmund und ins Leipziger Gewandhaus. Als Dirigent debütierte er im großen Saal der Berliner Philharmonie. Seit 2017 ist er regelmäßig in der Elbphilharmonie Hamburg zu Gast. Er konzertiert im Wiener Stephansdom, in Rotterdam und Bogotá, an den Opernhäusern Bologna, Cagliari und Brno, bei Festivals in Salzburg, Zürich und Ljubljana sowie 2019 auf einer dritten Tournee in Japan.