Künstler

Daniel Lebhardt

Im Jahr 2014 gewann Daniel Lebhardt im Alter von 22 Jahren den 1. Preis bei den Auditions junger Konzertkünstler in Paris und New York. Ein Jahr später wurde er vom Young Classical Artists Trust in London ausgewählt und erhielt 2016 den Pianistenpreis beim Sydney International Competition.

In den letzten zwei Jahren gab er Debüts in der Wigmore Hall, der Merkin Concert Hall und der Morgan Library in New York, dem Kennedy Center, dem Gardner Museum, dem Louvre in Paris den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Usedomer Festival und dem Steirischen Kammermusikfestival. Er nahm Musik von Bartók für Decca auf und besuchte die IMS Prussia Cove in Zusammenarbeit mit Ferenc Rados.

In der vergangenen Saison spielte er Rezitale in Großbritannien, den USA und Kanada und gab sein Debüt beim State Academic Symphony Orchestra beim White Nights Festival in St. Petersburg und beim CBSO Youth Orchestra.

Der gebürtige Ungar studierte an der Franz Liszt Akademie in Budapest und an der Royal Academy of Music bei Pascal Nemirovski.

 

Omer Klein

Pianist Omer Klein, 1982 in Netanja geboren, begann sein Jazzstudium als Teenager und seine Konzertkarriere im Alter von 16. Mit 23 Jahren zog er nach Boston, um am New England Conservatory bei Danilo Perez zu studieren, und bald weiter nach New York, wo er Schüler von Fred Hersch und ein wichtiger Teil der Szene mit Auftritten im Blue Note oder bei Jazz at Lincoln Center wurde. Omer Klein, mittlerweile Steinway-Künstler und wohnhaft in Düsseldorf, gewann 2015 den Förderpreis des Landes NRW und wurde für sein Trio-Album „Fearless Friday“ für den ECHO Jazz nominiert. Der internationale Star tourt als Solist und mit seinem Trio um die Welt. Alljährlich unterrichtet er einen Kurs am Jerusalem Music Center, im Rahmen eines vom Pianisten Murray Perahia initiierten Programms. „Ich bin begeistert von der Geschichte des Klaviers und der Musik im Allgemeinen“, erklärt Omer Klein. „Diesen Reichtum dadurch zu erleben, dass ich die Werke der großen Meister spiele, ermöglicht es mir, immer neue Wege zu finden, meine eigenen Ideen auszudrücken.“

Rachel Cheung

Die junge Steinway-Künstlerin Rachel Cheung erreichte das Finale der 15. Van Cliburn International Piano Competition und wurde mit dem Publikumspreis ausgezeichnet. Mit 17 Jahren gewann sie den Fünften Preis beim Internationalen Klavierwettbewerb von Leeds 2009. Ein Jahr später, 2010, war sie Halbfinalistin beim 16. Internationalen Fryderyk Chopin Klavierwettbewerb, Warschau, um nur einige Erfolge zu nennen.

Rachel Cheung war bei vielen Musikfestivals zu Gast, darunter das 9. Musical Olympus International Festival, Russland, das International Chopin Festival in Duszniki, Polen, und das Miami International Piano Festival. Sie konzertierte im Auditorium du Louvre in Paris, in der Steinway Hall in London, im Richmond Hill Centre for Performing Arts in Toronto und in der Philharmonie de Paris.

Als aktive Kammermusikerin hat Rachel mit Musikern wie u.a. Vladimir Mendelssohn, Ning Feng, dem Brentano String Quartet und dem Quatuor Leonis zusammengearbeitet.

Sie trat u.a. mit dem National Symphony Orchestra of Ukraine, den St. Petersburger Philharmonikern, dem Beethoven Orchester Bonn, dem London Chamber Orchestra mit Christopher Warren-Green auf. Zuletzt dirigierte und spielte sie Beethovens viertes Klavierkonzert mit dem Orchestre de chambre de Paris an der Play-Direct Academy unter der Leitung von Stephen Kovacevich, wo sie auch beim Abschlusskonzert mit dem Prix du Jury ausgezeichnet wurde.

Geboren und aufgewachsen in Hongkong, schloss Rachel ihr Studium an der Hong Kong Academy for Performing Arts bei Prof. Eleanor Wong mit Auszeichnung ab und führte ihr Studium bei Prof. Peter Frankl an der Yale School of Music fort, wo sie mit dem Elizabeth Parisot Preis für herausragende Pianisten ausgezeichnet wurde.

Ihre erste CD unter dem Label Alpha Omega Sound der Chopin Society of Hong Kong erschien 2009.

Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehören ein Debütrezital in der Carnegie Weill Hall im März, Rezitals in Mexiko, Polen, Italien, Großbritannien und den USA sowie Konzertauftritte mit dem Verbier Festival Chamber Orchestra mit Gábor Takács-Nagy und der Hong Kong Philharmonic Orchestra mit Jaap van Zweden.

Steffen Schleiermacher

Steffen Schleiermacher ist Pianist, Komponist, Festival- und Konzertorganisator und wurde 1960 in Halle geboren. Seit 1988 leitet er die Konzertreihe „musica nova“ am Gewandhaus zu Leipzig und gründete 1989 das Ensemble Avantgarde. Er ist auf zahlreichen Konzert- und Vortragsreisen in vielen Länder Europas, Amerikas und des Fernen Ostens zu Gast und konzertiere u.a. mit dem Gewandhausorchester, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern und dem Orchestre de la Suisse Romande. Als Pianist erforscht Schleiermacher die Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts fast enzyklopädisch: Er spielte mehr als 60 CDs ein, darunter das Gesamtwerk von John Cage. Steffen Schleiermacher hat zahlreiche Auftragswerke geschrieben, u.a. für die Oper Bonn („Kokain“ 2004), das Gewandhausorchester („Gegen Bild“ 2006, „Das Leuchten der singenden Kristalle“ 2009), das Kirchenmusikfestival Oslo („Four Pieces to interpolate the Bach-Mass“ 2008), das WDR Sinfonieorchster („Die Beschwörung der trunkenen Oase“ 2009), musikFabrik („Das Tosen des staunenden Echos“ 2009) und den RIAS Kammerchor („Ataraxia“ 2009) sowie Kompositionen für die Akademie für Alte Musik Berlin, das Orchestre Français des Jeunes, das Konzerthausorchester Berlin und das Festival „pélegrinage“ in Weimar. Steffen Schleiermacher ist für seine Arbeit vielfach international ausgezeichnet worden.

Kirill Richter

Der junge Pianist und Komponist Kirill Richter ist der prominenteste Vertreter der russischen neoklassischen Musikszene. Seine lebendigen und emotionalen Kompositionen beeindrucken das Publikum immer wieder, egal an welchem Ort: ob an unauffälligen Orten oder in großen Konzertsälen.

Kirill Richter begann seine Karriere 2016 mit einem Auftritt im Pillar Hall of the House of Unions – der legendäre Moskauer Konzertsaal gewährte dem jungen Komponisten stehende Ovationen. Seitdem entwickelt sich die Karriere von Kirill Richter rasant: 2017 gab er Dutzende Auftritte, von Soloklavierkonzerten bis hin zu Auftritten mit Orchestern. Zudem erhielt er Kompositionsaufträge für Filmmusik, Kurzfilme, Theater- und choreografische Produktionen.

Er trat beim Reeperbahn Festival in Hamburg, bei der Classical:Next in Rotterdam und dem britischen The Great Escape Festival auf. In der Saison 2018/19 wird er unter anderem in der Elbphilharmonie auftreten.

Im Jahr 2018 beauftragte das amerikanische Fernsehunternehmen FOX Sports Kirill Richter, das offizielle Musikthema für die Übertragungen der FIFA 2018 Weltmeisterschaft zu komponieren. Diese Komposition “Where Angels Fears to Thread” wurde zur Hymne für das Fernsehpublikum in Nord- und Südamerika. Darüber hinaus komponierte Kirill Soundtracks für mehrere Filme.

Im Jahr 2018 erscheint Debütalbum “Chronos”, für die er sich mehrere Jahre Zeit genommen hat.

Olga Pashchenko

Olga Pashchenko ist heute eine der vielseitigsten Künstlerinnen auf den Tasteninstrumenten, von Orgel und Cembalo bis zum Fortepiano und dem modernen Klavier. Bei ihren weltweiten Auftritten zeigt sie ihre leidenschaftliche Persönlichkeit, Virtuosität, Farbreichtum und Sensibilität für das breite Repertoire, das sie auf diesen verschiedenen Instrumenten spielt.

Olga Pashchenko tritt als Solistin, Kammermusikerin und mit Orchester auf, in Zusammenarbeit u.a. mit Alexander Melnikov, Pierre Hantai, Teodor Currentzis, Alexei Lubimov, Vaclav Luks, dem Orchestra of the 18th Century, dem Finischen Barockorchester. Seit 2014 war sie Artist in Residence am Beethovenhaus Bonn. Sie ist regelmäßiger Gast bei verschiedenen Festivals, u.a. beim Utrecht Oude Muziek Festival (Artist in Residence 2016), Musikfestspiele Potsdam-Sanssouci, dem Festival Musiq’3 in Brüssel, dem Festival ‘Chopin und sein Europa’ in Warschau, Festival Sable etc.

Sie hat bei Alexei Lubimov und Richard Egarr studiert machte ihre Abschlüsse it Auszeichnung am Moskauer Staatlichen Konservatorium und dem Conservatorium van Amsterdam. Seit 2017 und 2018 ist sie Professorin für Fortepiano am Conservatorium van Amsterdam und dem Königlichen Konservatorium in Ghent.

Olga Pashchenko ist Preisträgerin 14 internationaler Wettbewerbe, u.a. dem Hans von Bülow Klavier-Wettbewerb in Meiningen, dem Alte Musik Wettberwerb in Brügge (sowohl für Fortepiano als auch für Cembalo), dem Internationalen Premio Ferrari-Pianoforte Wettbewerb in Rovereto, und dem Bach-Wettbewerb in Leipzig.  Ihre Aufnahmen erregten international Beachtung und werden regelmäßig von zahlreichen Radio- und Fernsehprogrammen gesendet.

Tony Yun

Tony Siqi Yun wurde 2001 in Toronto, Kanada, geboren. Derzeit studiert er an der Juilliard Pre College Division bei Professor Matti Raekallio. Der junge Pianist blickt bereits auf eine außergewöhnliche Konzertkarriere zurück: 2014 spielte er das Chopin e-Moll-Konzert mit dem China Philharmonic Orchestra in Beijing; ein Jahr später tourte er mit dem gleichen Orchester und Mozarts d-Moll-Klavierkonzert durch China. Im Jahr 20 15 gab er sein Debüt im Salle Cortot in Paris, im Jahr 20 16 gab er ein Solo-Rezital im Diaoyutai State Guesthouse in Peking. Im Jahr 2017 tourte er durch Irland, Spanien, China und die USA. Im Jahr 2018 spielte Tony das Tschaikowsky Klavierkonzert in b-Moll mit dem Cleveland Orchestra in der renommierten Severance Hall in Cleveland. Tony Yun wurde in der WQXR-Radiosendung, den China Daily News und dem Taiwan Easte Television vorgestellt. Er ist Gewinner des Juilliard Nordmann Stipendienwettbewerbs 2018, zu seinen Auszeichnungen gehören der erste Preis und der Publikumspreis bei der Cooper International Competition for Piano 2018, der erste Preis sowie der Evgeny Kissin Hauptpreis bei der 5th Rosalyn Tureck International Bach Competitionition; eine Goldmedaille beim CCTV (China National TV Station) Klavierwettbewerb für junge Pianisten und viele andere.

Khatia Buniatishvili

1987 in Batumi, Georgien, geboren, begann die georgisch-französische Pianistin das Klavierspiel im Alter von drei Jahren. Drei Jahre später gab sie ihr erstes Konzert mit dem Tbilisi Chamber Orchestra und konzertierte bereits als Zehnjährige im Ausland. Khatia Buniatishvili studierte in Tiflis bei Tengiz Amiredjibi und in Wien bei Oleg Maisenberg.

Ihrem Debüt in der New Yorker Carnegie Hall 2008 folgten Konzerte in der Hollywood Bowl, beim iTunes Festival, den BBC Proms und Salzburger Festspielen, dem Verbier Festival, Menuhin Festival Gstaad, Festival La Roqued’Anthéron, Klavier-Festival Ruhr und beim Progetto Martha Argerich in Lugano.

Mit Rezitalen gastierte sie in den wichtigsten Konzerthallen der Welt, darunter die Walt Disney Concert Hall in Los Angeles, Royal Festival Hall London, der Musikverein Wien, das Konzerthaus Wien und Concertgebouw Amsterdam, die Berliner und Pariser Philharmonie, das Théâtre des Champs-Élysées in Paris, La Scala in Mailand, Teatro La Fenice in Venedig, Palau de la Música in Barcelona, die Victoria Hall Genf, die Tonhalle Zürich, das Prager Rudolfinum sowie die Suntory Hall Tokyo.

Zu den Dirigenten, mit denen Khatia Buniatishvili arbeitet, zählen Zubin Mehta, Yannick Nézet-Séguin, Paavo Järvi, Neeme Järvi, Gianandrea Noseda, Semyon Bychkov, Myung-Whun Chung, Philippe Jordan, Placido Domingo, Dima Slobodeniouk, Gustavo Gimeno und Kent Nagano. Khatia Buniatishvili ist bei führenden Orchestern weltweit zu Gast, wie dem Israel Philharmonic Orchestra, Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, São Paulo State Symphony, China Philharmonic, NHK Symphony Orchestra, London Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Orchestre National de France, der Filarmonica della Scala, Wiener Symphoniker und Münchner Philharmoniker.

Darüber hinaus tritt sie für gemeinnützige Anliegen ein und konzertierte im Rahmen des 70jährigen Jubiläums der Vereinten Nationen zugunsten Opfer des syrischen Bürgerkrieges und beim Global Citizen Festival in Hamburg 2017. In Kiev nahm sie an einem Benefizkonzert für Verwundete in der Anti-Terrorist Operation Zone teil und spielte gemeinsam mit Martha Argerich und Daniel Barenboim unter dem Motto „To Russia with Love“ in der Berliner Philharmonie, um auf Verletzungen von Menschenrechten in Russland hinzuweisen. Auch trat sie 2016 während der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Marrakesch auf. Khatia Buniatishvili ist Botschafterin des gemeinnützigen Kinderhilfswerk „Plan International“ sowie der „Fondation Coeur et Recherche“.

Khatia Buniatishvilis jüngste Einspielung für SONY Classical, eine Aufnahme der Klavierkonzerte Nr. 2 und 3. von Rachmaninoff mit der Tschechischen Philharmonie unter Paavo Järvi, erschien 2017. Ihre jüngste Solo-CD „Kaleidoscope“ (2016) wurde – wie auch 2012 ihr Liszt-Album – mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet. Die Alben „Chopin“ (2012) sowie „Motherland“ (2014) komplettieren ihre Diskographie. 2015 wurde Khatia Buniatishvili von der britischen Band Coldplay eingeladen, bei deren Album „A Head Full Of Dreams“ mitzuwirken.

Thomas Enhco

Thomas Enhco, 1988 in Paris, Frankreich, geboren, ist ein französischer Pianist und Komponist. Geboren in einer Musikerfamilie, beginnt er bereits als Kind Geige und Klavier zu spielen, mit einer klassischen und Jazz-Ausbildung in beiden Instrumenten sowie Komposition. Seit seinem Studium an der CMDL (Didier Lockwoods Jazzschule) und dem Conservatoire de Paris (CNSMDP) hat er 7 Alben veröffentlicht und jährlich durchschnittlich 120 Konzerte auf der ganzen Welt gespielt, sowohl in klassischen als auch in Jazzhäusern und Festivals.

Sein erstes Album Esquisse (mit Drum-Legende Peter Erskine) erschien 2006. Im selben Jahr wurde Thomas Enhco Preisträger des Fonds d’Action SACEM. Im Jahr 2009 produzierte der verstorbene große japanische Jazz-Produzent Itoh “88” Yasohachi Thomas Enhcos zweites Trio-Album Someday My Prince Will Come, zahlreiche Tourneen in Japan folgten. Im Jahr 2010 gewann Thomas zwei große französische Auszeichnungen: den Django d’Or “New Talent” und den 3. Hauptpreis bei der Martial Solal International Jazz Piano Competition. 2013 gewann sein Trio-Album Fireflies den Victoires du Jazz Award (französischer Grammy). Nach seiner Unterzeichnung bei Universal Music erschien sein Solo-Pianoalbum Feathers 2015 auf Verve Records und wurde für das “Beste Album des Jahres” nominiert. Beim Releasekonzert begeisterte er das Publikum im berühmten Théâtre du Châtelet in Paris. 2016 erschien das erste Album seines Duos “Funambules” mit der bulgarischen Percussionistin Vassilena Serafimova auf dem legendären Label Deutsche Grammophon. Gemeinsam gewannen sie den 2. Hauptpreis des Internationalen Kammermusikwettbewerbs Osaka 2017. Thomas Enhco hat die Originalpartitur für den Film Les Cinq Parties du Monde komponiert, für den er 2012 den renommierten FIPA d’Or für den besten Original-Soundtrack erhielt. Seit 2 Jahren lebt er in New York und hat 2012 ein Trio-Album (Jack & John) mit den Jazz-Giganten Jack DeJohnette am Schlagzeug und John Patitucci am Bass aufgenommen.

Im Jahr 2017 debütierte er als Solist mit Symphonieorchestern wie dem Orchestre de l’Opéra National de Lorraine, dem Orchestre de Pau Pays de Béarn, dem Orchestre d’Avignon-Provence und dem Orchestre National de France und spielt sein eigenes erstes Klavierkonzert (Auftrag des Orchestre de Pau Pays de Béarn). Sein Debüt als Solist gibt er auch beim Radio France Choir.

Thomas ist Preisträger der BNP Paribas Foundation und tritt weiterhin sowohl in Jazz als auch in klassischen Szenen auf der ganzen Welt auf, unter anderem in der Pariser Philharmonie, im Salzburger Mozarteum, im La Roque d’Anthéron Piano Festival, in der Karuizawa Ohga Hall, im Tokyo Jazz Festival, im Montréal Jazz Festival, im Montreux Jazz Festival, im North Sea Jazz Festival.

Kristian Bezuidenhout

Kristian Bezuidenhout wurde 1979 in Südafrika geboren. Er begann sein Studium in Australien, beendete es an der Eastman School of Music in den USA und lebt nun in London. International bekannt wurde er mit 21 Jahren, als er den ersten Preis und den Publikumspreis beim renommierten internationalen Fortepiano-Wettbewerb in Brügge gewann.

Kristian Bezuidenhout ist regelmäßig zu Gast bei den führenden Orchestern der Welt, u. a. bei Les Arts Florissants, dem Freiburger Barockorchester, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Orchestre des Champs-Élysées, dem Koninklijk Concertgebouworkest Amsterdam, dem Chicago Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester. Er leitete vom Klavier aus Ensembles wie The English Concert, Tafelmusik, Collegium Vocale Gent, Juilliard 415, die Kammerakademie Potsdam und das niederländische Orchester des 18. Jahrhunderts.

Darüber hinaus musiziert Kristian Bezuidenhout mit berühmten Künstlerinnen und Künstlern wie John Eliot Gardiner, Philippe Herreweghe, Frans Brüggen, Trevor Pinnock, Giovanni Antonini, Jean-Guihen Queyras, Isabelle Faust, Alina Ibragimova, Rachel Podger, Carolyn Sampson, Anne Sofie von Otter, Mark Padmore und Matthias Goerne.

Seit 2009 verbindet den Pianisten eine langfristige Kooperation mit dem Label harmonia mundi. Auszeichnungen erhielten u. a. seine Einspielungen der vollständigen Klaviermusik von Wolfgang A. Mozart, der Klavierkonzerte von Felix Mendelssohn Bartholdy mit dem Freiburger Barockorchester und Robert Schumanns Dichterliebe mit Mark Padmore. 2013 nominierte ihn das Gramophone Magazine zum Künstler des Jahres. Weitere Studioaufnahmen stehen auf dem Programm, u. a. ein zweites Album mit Klavierkonzerten von Mozart.

In der Saison 2017/18 ist Kristian Bezuidenhout Künstlerischer Leiter des Freiburger Barockorchesters und leitet dieses Ensemble sowie The English Concert als Gastdirigent. Außerdem dirigiert er die Camerata Salzburg, das Tafelmusik Baroque Orchestra und das Zürcher Kammerorchester. Als Solist tritt er mit dem Orchestre des Champs-Élysées unter Philippe Herreweghe, Les Violons du Roy unter Jonathan Cohen und Le Concert Olympique unter Jan Caeyers auf. Darüber hinaus gab bzw. gibt er Rezitale in London, Rom, Amsterdam, Stuttgart, München, Köln, Berlin, den USA und Japan.

Veranstaltungen

After Work Concert: Friedrich Thiele & Elisabeth Brauß

Friedrich Thiele ist erster Preisträger des Wettbewerbs »Ton und Erklrung«, der vom Kulturkreis der deutschen Wirtschaft veranstaltet wird. Jeder, der Friedrich Thiele bislang erleben konnte, wird die Ansicht der Jury teilen, dass eine enorme Reife und solistische Begabung die herausragenden Merkmale des jungen Musikers sind. Begleitet wird er von Elisabeth Brauß, die den Frühlings-Besucherlnnen aus der Kammermusik Akademie und den »Standpunkten« 2017 noch in bester Erinnerung ist.

In Kooperation mit dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI und dem Frauenbad Heidelberg

Elisabeth Leonskaja & Irish Chamber Orchestra

Dieses Konzert beschließt die dreijährige Partnerschaft des Heidelberger Frühling mit dem Irish Chamber Orchestra. Sein Chefdirigent Jörg Widmann hat für Heidelberg noch einmal ein hochattraktives Programm zusammengestellt, das Komponisten vereint, die ihm besonders wichtig sind. Widmanns Einsatz für Carl-Maria von Weber ist legendär, und das fabelhafte Concertino ist ein Werk, das ihm recht gibt: leidenschaftlich, überraschend, virtuos. Ein anderer Favorit Widmanns ist Robert Schumann. Vor dessen zweite Sinfonie stellt er seine eigene »Fieberphantasie«-Hommage:  »Robert Schumanns Melodik empfinde ich oft wie das Ausschlagen einer Fieberkurve: nervös, flackernd, fiebrig«, sagt Widmann. Für Mozarts berühmtes A-Dur-Klavierkonzert konnte eine echte Grande Dame und Kosmopolitin gewonnen werden: Elisabeth Leonskaja.

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Ballsaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

»Zugabe« Jrg Tröger im Gespräch mit Jörg Widmann (Stadthalle Ballsaal)

Das Irish Chamber Orchestra wird gefördert von

Francesco Tristano: Der »Frühling« zu Gast in der halle02

Francesco Tristano hat sich längst außerhalb der Klassik-Szene einen Namen gemacht. Der Grenzgänger zwischen Flügel und DJ-Pult ist einer der wenigen Künstler, die mit ihren Cross-Over-Projekten einen echten künstlerischen Mehrwert schaffen. Seine Musik ist ein Trip zwischen den Genres, zwischen Klavier und Synthesizer. In seinen neuen »Piano Circle Songs« erkundet er die Schönheit einfacher Melodien. Ein sehr persönliches Programm, das von den Liedern seiner Kinder inspiriert ist.

Teilbestuhlt – Freie Platzwahl – Kein Sitzplatzanspruch

Schüler und Studierende erhalten 25% Ermäßigung, es gibt jedoch keine € 8-Tickets an der Abendkasse.

In Kooperation mit der halle02 Heidelberg

Sir András Schiff & Cappella Andrea Barca

Die Cappella Andrea Barca ist ein besonderes, handverlesenes Ensemble, das ganz auf einen einzigen Musiker zugeschnitten ist. Der Ensemble-Name liefert den sachdienlichen Hinweis: Aus dem Italienischen übersetzt bedeutet »Andrea Barca« nichts anderes als Andras Schiff. Zusammen mit seinen Musikerlnnen hat Sir Andras an diesem Abend nahezu alle Konzerte Bachs für Klavier und Orchester aufs Programm gesetzt. Sie entstanden für das Zimmermann’sche Kaffeehaus in Leipzig, in welchem Bach mit dem studentischen Collegium Musicum Konzerte veranstaltete. Hier zeigt sich der virtuose und unterhaltsame Bach von seiner schönsten Seite.

Tea Time im Europäischen Hof: Janis Pfeifer

Mit Robert Schumann fing es an: Kinder und Kindheit rückten im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert mehr und mehr ins Bewusstsein der Komponisten, die so eine neue Inspirationsquelle für sich entdeckten. Ausschnitte aus drei der bekanntesten Zyklen über Kindheit und Jugend erklingen bei dieser Tea Time. Janis Pfeifer, Alumnus der Festival Akademie 2014 und Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, hat das außergewöhnliche Programm für uns zusammengestellt und wird es auch moderieren.

Einlass um 16.30 Uhr

In Kooperation mit dem Europäischen Hof Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Marc-André Hamelin

Das ist die etwas andere Art, einen Abend bei einem Glas Wein im Frauenbad zu verbringen. Stockhausen und Schubert hat Marc-André Hamelin für dieses Konzert ausgewählt, und es ist verblüffend, wie sinnfällig Schuberts letzte Sonate aus der Stille des verklingenden Stockhausen-Werks herauswachst – gerade so, als antworte der Altere dem Jüngeren. Ein Programm, das Konzentration und Versenkung verspricht.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken

After Work Concert: Alexandre Kantorow

Alexandre Kantorow ist gerade einmal zwanzig Jahre alt und ist doch bereits in Finnland, Südamerika, Italien, Spanien und der Schweiz konzertierend unterwegs. Seine erste, beim führenden skandinavischen Label BIS erschienene CD mit russischem Repertoire stieß auf einhellige Begeisterung. Auch als Wiedergeburt Franz Liszts wurde der virtuose junge Mann bereits bezeichnet. In diesem Konzert lasst sich ein Pianist entdecken, dem wohl die Zukunft gehört.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken

Preisträgerkonzert Gabriela Montero

Gabriela Montero, Preisträgern des Musikpreises des Heidelberger Frühling 2018, ist eine Künstlerin, die Verbindungen schafft. Nicht nur durch ihre besondere Leidenschaft für Improvisationen, bei denen sie das Publikum aktiv einbezieht, sondern auch durch ihre einfallsreichen Programme, die Brücken bauen. Im Programm dieses Klavierabends erzählt sie mit Robert Schumanns romantisch-verspielten »Kinderszenen« und Chick Coreas kontemplativen »Children‘s Songs« auf ganz unterschiedliche Weise Geschichten über Fantasien, kindliche Traume und das Heranwachsen. Diesen unschuldigen Klangen stellt sie Schostakowitschs zweite Klaviersonate zur Seite, die für den Komponisten einen wichtigen Schritt in der Ausprägung seines individuellen Stils markierte. Zum Abschluss improvisiert Montero – wer ihre virtuose Kunst einmal erlebt hat, wird es nicht so schnell vergessen.

Igor Levit & Irish Chamber Orchestra

Er reihte Töne so filigran, so selbstverständlich aneinander wie Perlen an einer Schnur, mit größter Leichtigkeit, zielsicher in der dramaturgischen Abfolge. Rund ein Vierteljahrhundert später schien es endlich einen legitimen Nachfolger zu geben. Auf Mozart, das Salzburger Wunderkind, folgte Mendelssohn, das Hamburgisch-Berlinerische Wunderkind. Ein zweiter Mozart? Niemand anderes als Goethe verglich den zwölfjährigen Mendelssohn mit dem jungen Mozart. Goethe musste es wissen, er hat beide erlebt. Doch nicht nur in ihrer Begabung, auch in der jugendlichen Unbeschwertheit des Komponierens sind »M&M« vergleichbar, ebenso in ihrer Akribie und in ihrer Souveränität als konzertierende Musiker.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Jörg Widmann (im Ballsaal der Stadthalle)

Das Irish Chamber Orchestra wird gefördert von
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After Work Concert: Till Hoffmann

Erst zwanzig Jahre ist Till Hoffmann alt, und doch hat der Freiburger bereits Preise in zweistelliger Zahl gewonnen. Erst im Juli 2016 gewann er auch den 1. Preis des Tonali-Wettbewerbs. Nun ist er bei uns im Rahmen eines Steinway & Sons-Preisträgerkonzerts und bringt ein feines, poetisches Programm mit nach Heidelberg: ein Programm der stillen Töne. Womöglich manifestiert sich da bereits das Naturell dieses ungemein vielversprechenden Pianisten.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken
tonali
und
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