Veranstaltungen

Late Night Lounge präsentiert von MLP: VEIN & Tars Vandebeek

Das Schweizer Jazztrio VEIN überführt Werke Ravels in die eigene Klangsprache, fügt Grooves und Improvisationen hinzu und kreiert so einen neuen Sound, in dem Ravels Geist jederzeit lebendig ist. Florent Mollet, Tänzer des renommierten »Ballett Basel«, hat zu einigen der Stücke Choreographien entwickelt, hier getanzt von Tars Vandebeek.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Kirill Richter

Kirill Richter ist ein Mann mit Perspektive. Der junge Russe hat seinen ganz eigenen Stil geschaffen, den er solo und mit seinem Trio stetig weiterentwickelt: Kreisende Bewegungen, hartnackige Rhythmen, ausdauernde Motorik sind sein Markenzeichen. So entsteht mit klassischem Instrumentarium Club-Musik mit Sogwirkung.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Thomas Enhco & Vassilena Serafimova

Thomas Enhco zum Zweiten. Mit der Marimbavirtuosin Vassilena Serafimova ist der Pianist eine faszinierende künstlerische Partnerschaft eingegangen. Der Klang der beiden Instrumente mischt sich genial, gleich ob bei Mozart- und Bach-Arrangements oder bei Jazz-Improvisationen.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

€ 42 Frauenbad Triple
Bei gleichzeitiger Buchung der Frauenbad-Konzerte an diesem Tag um 19 Uhr (After Work Concert mit Thomas Enhco & Quatuor Arod) und 21 Uhr (Quatuor Arod) erhalten Sie eine Ermäßigung von 25 %. Hier online buchen oder bei unserem telefonischen Kartenservice Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter Tel. 0049 (0) 6221 58 400 44

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Uwaga »Dance!«

Uwaga! ist genauso ungewöhnlich wie sein Name. Die vier Musiker an zwei Violinen, Akkordeon und Kontrabass grooven sich seit Jahren mit großer Experimentierfreude durch das klassische Repertoire und zerlegen Musikstile in ihre Einzelteile. Dabei stoßen sie stets auf die gleiche Herausforderung: Um ein Musikstück zum Klingen zu bringen, muss der innere Bauplan geknackt werden. So sind die Crossover-Enthusiasten im Laufe der Jahre zu Experten verschiedenster Grooves geworden, zwischen denen sie mitunter blitzschnell wechseln. Im neuen Programm »Dance!« zerlegt Uwaga! Ballettsuiten, bringt barocke Menuette und Tango Nuevo zum grooven oder spielt akustische Versionen von Disco-Helden ihrer Jugend wie Daft Punk oder The Prodigy.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Trip Trip Trip

Trip Trip Trip – das sind drei kolumbianische Gitarristen, die das Gitarren-Ensemblespiel auf eine völlig neue Stufe heben. Erstaunlich ist die Perfektion des Trios, faszinierend ist das ungewöhnliche Repertoire, zu dem Trip Trip Trip junge Komponisten inspiriert: Alle Werke im heutigen Konzert wurden für das Trio aus Kolumbien geschrieben.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Nacht der Neuen Musik mit Trio Catch

Zwei neue Werke für die Besetzung Klarinette, Violoncello und Klavier sind im Auftrag des Heidelberger Frühling entstanden; die beiden Stipendiatlnnen der Akademie für Komposition haben sie verfasst. In der entspannten Atmosphäre der Late Night Lounge erklingen sie heute Abend zum ersten Mal, und vielleicht finden sie ja vom Frauenbad aus ihren Weg ins Konzertrepertoire

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Marc-André Hamelin

Das ist die etwas andere Art, einen Abend bei einem Glas Wein im Frauenbad zu verbringen. Stockhausen und Schubert hat Marc-André Hamelin für dieses Konzert ausgewählt, und es ist verblüffend, wie sinnfällig Schuberts letzte Sonate aus der Stille des verklingenden Stockhausen-Werks herauswachst – gerade so, als antworte der Altere dem Jüngeren. Ein Programm, das Konzentration und Versenkung verspricht.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Wir danken

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Charles-Antoine Duflot

Bach, Britten, Berio – mit dieser Trias durch 350 Jahre Musikgeschichte bestreitet Charles-Antoine Duflot die letzte diesjährige Late Night Lounge im Frauenbad. Wer den ehemaligen Stipendiaten der Akademie, der inzwischen zum Solocellisten des WDR Funkhausorchesters ernannt wurde, bei einem seiner Konzerte in Heidelberg erlebt hat, weiß: Nicht nur durch sein fantastisches Spiel zieht er jeden Zuhörer in den Bann, auch seine große Begabung, Musik mit Worten zu vermitteln, gibt seinen Konzerten eine ganz besondere Atmosphäre. Nicht umsonst gewann er 2013 den 1. Preis beim renommierten Wettbewerb »Ton und Erklärung« des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft – beste Voraussetzungen also für ein stimmungsvolles Finale der Late Night Lounges.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Hiyoli Togawa & Alexej Gerassimez

Der Vater war skeptisch. Schlagzeug? Doch der Sohn blieb hartnäckig. Mit sieben durfte Alexej Gerassimez den ersten Schlagzeug- Unterricht nehmen, das Klavier hatte ihn nur wenig begeistert. Im Eiltempo gewann er Preise, studierte bei Peter Sadlo und zählt heute zu den herausragenden Perkussionisten. Mit Hiyoli Togawa zusammen, der früheren Stipendiatin unserer Kammermusik Akademie und erfolgreichen Solistin, präsentiert er in dieser Late Night Lounge ein äußerst ungewöhnliches Programm, das das Schlagzeug mit einer unerwarteten Aufgabe konfrontiert: Begleitinstrument zu sein. In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Late Night Lounge präsentiert von MLP: Igor Levit & Künstler der Festival Akademie

Die Late Night Lounge mit Igor Levit besitzt inzwischen Kultstatus. Es hat sich herumgesprochen, dass man bei ihm um diese Uhrzeit stets mit allem rechnen muss – und sei es Busonis Fantasia contrappuntistica. Es sind diese unerwarteten und extremen Erfahrungen, die unvergessen bleiben und ein Festival zum Ort des kontrollierten Ausnahmezustands machen, der zugleich ein Idealzustand ist.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

Künstler

UWAGA

Christoph König, Violine, Viola
Maurice Maurer, Violine
Miroslav Nisic, Akkordeon
Matthias Hacker, Kontrabass

Ein virtuoser klassischer Violinist mit Vorliebe für osteuropäische Musik, ein Jazzgeiger mit Punkrock-Erfahrung, ein meisterhaft improvisierender Akkordeonist mit Balkan-Sound im Blut und ein Bassist, der sich in Symphonieorchestern ebenso zu Hause fühlt, wie in Jazzcombos oder Funkbands.

Vier Musiker, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, stürzten sich 2007 in das Abenteuer, gemeinsam zu musizieren. Am Anfang steht vor allem die pure Spielfreude im Vordergrund – und sie überträgt sich mühelos auf jedes Publikum. Über die Jahre gemeinsamen Musizieren beeinflussen sich die Vier gegenseitig, die unterschiedlichen stilistischen Schwerpunkte wachsen zum sehr eigenen Sound zusammen, irgendwo zwischen Klassik, Jazz, Balkan- und Popmusik.

Uwaga! feilt seit mittlerweile 10 Jahren mit ungebremstem Eifer weiter an der gemeinsamen Vision: einer Musik ohne Grenzen, die glücklich macht, die auf direktem Wege zu Herzen und in die Beine geht.

Der vielschichtige Sound des Ensembles ist orchestral und perkussiv zugleich, es tritt sowohl in Quartettformation auf, als auch mit den großen Symphonieorchestern aus Deutschland.

Das Ensemble begeisterte sein Publikum bei nahmhaften Festivals und in renommierten Konzerthäusern wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Expo Shanghai (CN), dem Akkordeon Festival Wien (AT), dem Jazz en Baie (FR), der Philharmonie Essen, der Grand Philharmonic Hall St Petersburg (RUS), dem Konzerthaus Dortmund, der Tonhalle Düsseldorf.

Trip Trip Trip

Das kolumbianische Gitarrentrio Trip Trip Trip, dessen Name von einer Fantasiefigur in Rafael Chaparro Madiedos Roman „Opio en las nubes” inspiriert wurde, besteht seit 2010. Die klangliche Vielseitigkeit und die verschiedenen musikalischen Hintergründe der Mitglieder des Trios haben die Aufmerksamkeit mehrerer kolumbianischer Komponisten erregt, die sodann eine Reihe von Werken für das Trio geschrieben haben. In ihren Konzerten und dem neuesten und dritten Album „como quien oye llover“ präsentiert Trip Trip Trip Musik, die von verträumten atmosphärischen Klängen, über Anklänge an traditionelle kolumbianische Musik bis hin zu und mystischen Rhythmen reicht.

Auf das Trio aufmerksam geworden sind einige Kultur- bzw. kulturnahe Institutionen wie das Orquesta Filarmónica de Bogotá, El Banco de la República, El Teatro Nacional, Compensar und Biblored, die es seit 2010 zu Konzertreihen und der 7. Semana de la Guitarra von Banco de la República einluden. Im Jahr 2016 traten die drei Musiker beim Forschungs- und Musikfestival in Fontys, Tilburg (NL) auf. Im Mai 2017 folgte eine Einladung zu den Showcases der Classical:Next in De Doelen (Rotterdam).

Kiāṛā Māṛiā

Eine unverwechselbare Stimme, ehrliche Texte, untermalt von verträumten Celloklängen gepaart mit R’n’B Einflüssen – diese Mischung bedeutet Atmosphäre!Kiara Maria ummantelt verspielten Optimismus mit einem Schleier aus Melancholie und entführt ihre Hörer in eine Welt voller Träume.

Dominik Baer

Dominik Baer ist einer der vielversprechendsten Singer-Songwriter der Region. Seine leicht raue Stimme hat einen unverkennbaren Wiedererkennungswert. Einprägsame, schwebende Melodien voller Gefühl werden von lockeren Grooves ergänzt die nicht nur das Ohr des Zuhörers schmeicheln, sondern auch dessen Beine zum tanzen anregen. Dominik Baer singt vom Leben, wie es ist und wie es sein sollte. Er singt von Freude,Trauer und Hoffnung – von Liebe und von abenteuerlichen Reisen. Das ist manchmal todtraurig und dann auch wieder sehr witzig – wie das Leben eben … So bunt wie seine Texte ist auch seine Musik. Zu Kontrabass und Keys und Perkussion gesellen sich diverse Saiteninstrumente: Ukulele, Banjo und Gitarre. Das ergibt nicht nur einen tollen Sound mit viel Gefühl, sondern sorgt auch für eine gute Prise »Party«.

Elda

Elda
Leila Antary, Bass
Alessa Stupka, Gitarre

Letzte Nacht schrieb ich dir. Gib mir all die Worte. Herzförmige Stücke. Du bist die Tür, ich die Klinke. Mach mit. Küss mich. Kaum atmend. Wie eine Welle. Tiefer. Stielst meinen Schlaf. Von einer zur anderen Seite geworfen. Ist es das, was du willst? Wo Paranoide die Wahrheit sehen. Ich wünschte, ich könnte meinen Mund aufmachen. Umarm das Ungewisse und fang an. Die Lichter sind aus.
So oder ähnlich besingen Leila und Alessa mit ihren charakteristischen Stimmen, die ohne einander nicht können, das Leben. Echt, sehnsüchtig, immer anders und wie es kommt. Englischsprachiger Prog-Pop aus Mannheim, der gefühlt werden will.

Stark.Müller.Thornton

Stark.Müller.Thornton, das sind Theresa Stark (Drums), Hilde Müller (Piano) und David Thornton (Bass). Die drei Wahlmannheimer spielen eine exquisite Mischung aus Jazz und Pop.

Ensemble This Ensemble That (ET|ET)

Das Ensemble This | Ensemble That – das sind die Schlagzeuger Brian Archinal, Victor Barceló, Baschi Pfefferli und Miguel Ángel García Martín. Vier Nationalitäten, vier Sprachen, vier Mentalitäten – das kennzeichnet die innovative Formation. »This« und »That« stehen für das Bestreben, eine vielseitige Gruppe aus den unterschiedlichen, aber gleichberechtigten Stimmen zu formen, ihre Kunst und deren musikalische Form ständig wieder infrage zu stellen und so individuelle und neugierige Künstler zu bleiben. Am Anfang stand ein Repertoire für Schlagzeug. Doch schnell bewegte sich das Ensemble hin zu Multimedia-Performances, suchte szenische Formen und erschuf klingende Installationen, beispielsweise mit Komponisten wie Jürgen Frey oder Michael Pisaro.

Das Ensemble trat bei zahlreichen Festivals auf, u.a. dem Lucerne Festival, dem Festival Hispano-Luso de Bandas de Música y Ensembles de Viento de Zamora, dem Festival Liaisons in Moutier, bei den Wittener Tagen für Neue Musik und beim Tzlil Meudcan Festival für zeitgenössische Musik in Tel Aviv.

Vision String Quartet

Jakob Encke, Violine
Daniel Stoll, Violine
Sander Stuart, Viola
Leonard Disselhorst, Violoncello

2012 gegründet, hat sich das vision string quartet innerhalb kürzester Zeit in der internationalen Streichquartett-Szene etabliert. Mit ihrer einzigartigen Fähigkeit zwischen dem klassischen Streichquartett-Repertoire, ihren Eigenkompositionen und Arrangements aus den Bereichen Jazz, Pop und Rock zu „wandeln“, stellen die vier jungen Musiker aus Berlin derzeit die klassische Konzertwelt auf den Kopf.

Die Konzertformate des vision string quartets sind vielseitig: Das Streichquartett, das sich zugleich als Band versteht, spielt in den klassischen Konzertsälen wie der Elbphilharmonie, Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie, Gewandhaus Leipzig, Tonhalle Düsseldorf und demnächst der Wigmore Hall London. Sie wirken in Ballettkooperationen unter John Neumeier mit, spielen Konzerte im Licht- und Videodesign von Folkert Uhde im Berliner Radial-System oder der Elbphilharmonie und spielen andererseits „Dunkelkonzerte“ in völliger Finsternis.

Anfang 2016 gewann das Quartett beim Felix Mendelssohn Bartholdy-Wettbewerb in Berlin den 1. Preis sowie alle Sonderpreise. Große Wellen schlug der Erfolg beim Concours de Genève im November 2016, der mit dem 1. Preis und allen vier Sonderpreisen spektakulär anmutet. 2018 wurde dem Ensemble mit dem Kammermusikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung einer der höchstdotierten Musikpreise verliehen.

Ihr Kammermusikstudium absolvieren die vier Musiker beim Artemis Quartett in Berlin sowie bei Günter Pichler, dem Primarius des Alban Berg Quartetts, an der Escuela Superior de Música Reina Sofía Madrid. Heime Müller, Eberhardt Feltz und Gerhard Schulz waren weitere Impulsgeber. Zu den Kammermusikpartnern des vision string quartets zählen Jörg Widmann und Eckart Runge.

Highlights der jüngsten Zeit sind die Debüt-Konzerte in der Kölner Philharmonie, der Philharmonie Essen, dem Festspielhaus Baden-Baden, dem Louvre Paris, der Philharmonie Luxemburg und beim Lucerne Festival. Wiederholt zu Gast ist das vision string quartet beim Schleswig-Holstein Musik-Festival, den Schwetzinger SWR Festspielen, Rheingau Musik Festival, Heidelberger Frühling, Mozartfest Würzburg, MDR Musiksommer, den Thüringer Bachwochen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.