Künstler

Iida Antola

Die Sopranistin Iida Antola schloss 2015 ihre Studien zur Chorleiterin und zur Pianistin an der Sibelius-Akademie ab, bevor sie ihr Gesangsstudium an der Universität der Künste in Berlin begann.

2017 debütierte Antola als Pamina (Mozart: Die Zauberflöte) an der Finnischen Nationaloper. 2018 ist sie dorthin zurückgekehrt, um die Rolle der Christine (Andrew Lloyd Webber: Das Phantom der Oper) zu verkörpern und sang auch die Rolle der Crobyle (Massenet: Thaïs). Zu den kommenden Rollen gehören Micaëla (Bizet: Carmen) und Susanna (Mozart: Figaros Hochzeit).

Antola war in vielen Wettbewerben erfolgreich: 2017 gewann sie den 1. Preis beim Kangasniemi-Gesangswettbewerb in Finnland und den 2. Preis beim Internationalen Paula-Salomon-Lindberg Wettbewerb „Das Lied“. 2018 war sie Finalistin sowohl beim Internationalen Hugo Wolf Lied-Wettbewerb in Stuttgart als auch beim Internationalen Schubert-Wettbewerb in Dortmund mit der Pianistin Anni Laukkanen. Vor ihrem Gesangsstudium wurde sie beim Internationalen Tampere Vocal Music Festival 2015 mit dem Preis für die beste junge Chorleiterin ausgezeichnet.

Antola trat in Konzerten beim Crescendo-Festival in Berlin, beim Mozart-Festival in Würzburg sowie in Rumänien im Bukarester Athenäum und in der Philharmonie in Ploiesti auf.

Sie ist eine erfahrene Interpretin zeitgenössischer Musik: 2018 sang und dirigierte sie “Pierrot Lunaire” von Schönberg beim “Kaivos Festival” in Finnland. Der Verlag SULASOL hat Antolas eigene Kompositionen veröffentlicht.

Veranstaltungen

Lied Akademie

600 Lieder hat Franz Schubert geschrieben. Keine Sängerin und kein Sänger kommt an ihnen vorbei – so prägend, vielschichtig und unergründlich sind sie. Rund ein Drittel seines Liedschaffens hat der Komponist innerhalb seiner 108 Werkgruppen zusammengestellt. Mit äußerster Sorgfalt setzt Schubert neue inhaltliche Klammern und kombiniert eben Komponiertes mit Werken, die Jahre früher entstanden sind. Er kümmert sich nicht darum, ob diese Liedgruppen publikumswirksam gemischt sind: Etliche Zusammenstellungen sind sogar schwerlich von ein und derselben Stimme aufzuführen. Manche der heute beliebtesten Lieder fehlen, dagegen finden wir einige recht unbequeme Werke, die Schubert persönlich aber offensichtlich wichtig waren. Wenige Jahre nach Schuberts Tod wurden die Lieder aus den Werkgruppen herausgelost und nach dem Deutsch-Verzeichnis chronologisch in Sammelbanden veröffentlicht – was die von Schubert beabsichtigten Sinnzusammenhange in Vergessenheit geraten lies. Doch ist in der Auseinandersetzung mit Schuberts eigenen 108 Werkgruppen überaus viel über den Komponisten selbst, seine ganz eigene Sicht auf seine Lieder und sein Leben zu erfahren. Auf eine solch ungemein interessante und vielversprechende Spurensuche begeben sich Thomas Hampson und Hartmut Höll im gemeinsamen Gespräch und in der künstlerischen Arbeit mit den Liedduos der Heidelberger Lied Akademie. Vorhang auf für einen Tag rund um Schubert!

Mehr Schubert gibt es während der Schubert-Woche vom 21. bis 27. Januar 19 im Berliner Pierre Boulez Saal. Kuratiert von Thomas Hampson werden auch die Alumni der Lied Akademie in eigenen Liederabenden zu hören sein.

Wir danken
Stiftung Heidelberger Frühling

Eintritt frei für Schüler*innen und Studierende
Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 20 Tageskarte
€ 70
 Lied Akademie Pass gültig für alle Veranstaltungen der Lied Akademie

Lied Akademie

Bei den buchbaren Plätzen handelt es sich um Zusatzpltze im angrenzenden Sebastian-Münster-Saal.

Wir danken
Stiftung Heidelberger Frühling

Eintritt frei für Schüler*innen und Studierende
Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 20 Tageskarte
€ 70
 Lied Akademie Pass gültig für alle Veranstaltungen der Lied Akademie

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Bei den buchbaren Plätzen handelt es sich um Zusatzplätze im angrenzenden Sebastian-Münster-Saal.

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