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Künstler

Sonia Saric

Sonja Šarić

Die 1990 in Serbien geborene Sopranistin Sonja Šarić debütierte 2013 bei den Salzburger Festspielen, 2014 bei den Festspielen in Baden-Baden, und im Dezember 2014 folgt ihr Debüt am National Moravian-Silesian Theatre in der Titelpartie in Donizettis »Maria Stuarda«. Gerade einmal 21-jährig sang sie 2011 ihre erste Contessa Almaviva im Rahmen der Sommer Oper Bamberg.
Die Sopranistin ist Gewinnerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und erhielt u.a. den Preis für die beste Mozart-Arie, den Publikumspreis sowie den 1. Preis in der Kategorie »Nachwuchs-Sänger« beim Internationalen Antonín Dvořák Gesangswettbewerb 2012. Seit Oktober 2009 studiert sie Sologesang an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Mannheim bei Snezana Stamenkovic.
Neben ihrem Opern-Repertoire von Bellini, Charpentier, Mozart, Strawinsky, Verdi und Wagner begeistert sie sich besonders für das Operetten-Repertoire von Kálmán, Lehár und Strauss. Ihr Konzertrepertoire umfasst Bachs h-moll-Messe, die »Johannes-Passion« und das »Weihnachtsoratorium«, Händels »Judas Maccabaeus«, Mozart-Messen und Vivaldis »Gloria«. 2014 gab sie ihr Japan-Debut mit Beethovens 9. Symphonie.
Sonja Šarić widmet sich auch intensiv dem Liedgesang, vornehmlich Schubert, Debussy, Rachmaninoff und Richard Strauss. Sie besuchte Meisterkurse bei Angelika Kirchschlager, Thomas Hampson, Wolfram Rieger und Thomas Quasthoff. 2011 wurde sie mit einem Stipendium der Walter und Charlotte Hamel Stiftung ausgezeichnet. 2012 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes.

Juliane Ruf © Chris Gonz

Juliane Ruf

Die Pianistin Juliane Ruf studierte zunächst Schulmusik und Klavier-Kammermusik an der Musikhochschule Mannheim u.a. bei Paul Dan und Ulrich Eisenlohr, bevor sie sich auf Liedgestaltung spezialisierte und ihr Studium bei Irwin Gage in Saarbrücken fortsetzte. Zusätzlich besuchte sie Meisterkurse bei Charles Spencer, Graham Johnson, Rudolf Piernay und Helmut Deutsch und war Stipendiatin der Stiftung Podium Junger Musiker und des Richard-Wagner-Verbandes.
Juliane Ruf gewann den Kulturpreis der Unnaer Wirtschaft in der Sparte Liedgestaltung, den 1. Norddeutschen Liedpreis des Kultusministeriums Schleswig-Holstein und den 1. Preis des Hochschulwettbewerbs in der Wertung Lied-Duo. Beim Joseph-Suder-Liedwettbewerb in Nürnberg, dem Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb für Lied Berlin und beim Concours International Lili et Nadia Boulanger in Paris wurde sie jeweils mit dem Preis für die beste Liedbegleitung ausgezeichnet.
Im Lied-Duo mit dem Bariton Michael Nagy gewann die Pianistin den 1. Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Seither konzertiert sie regelmäßig im In- und Ausland, u.a. beim Klavierfestival Ruhr, im Konzertcentrum de Singel Antwerpen, in der Wigmore-Hall London, im Gasteig München, für das Festival Heidelberger Frühling, für den NDR und SWR.

Anna Lucia Richter

Anna Lucia Richter entstammt einer großen Musikerfamilie. Als langjähriges Mitglied des Mädchenchores am Kölner Dom erhielt sie seit ihrem neunten Lebensjahr Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Regina Dohmen. Im Anschluss wurde sie von Prof. Kurt Widmer in Basel ausgebildet und schloss ihr Gesangstudium mit Auszeichnung bei Frau Prof. Klesie Kelly-Moog an der Musikhochschule Köln ab. Weitere Anregungen erhielt sie von Edda Moser, Christoph Prégardien, Edith Wiens und Margreet Honig, die sie auch weiterhin betreut. Die Künstlerin erhielt zahlreiche Preise, darunter der prestigereiche Borletti-Buitoni Trust Award.

Inzwischen ist die Künstlerin weltweit unterwegs. Die Einladung, im Sommer 2020 die Rolle der Zerlina in Mozarts Oper Don Giovanni unter Teodor Currentzis bei den Salzburger Festspielen zu singen, muss allerdings leider verschoben werden. Ein wichtiges Projekt ist aber die Eurydice/La Musica in Monteverdis Orfeo in der viel beachteten Produktion von Sasha Waltz, die an der Staatsoper Unter den Linden aus der Taufe gehoben wurde. Nach großem Erfolg u.a. an der Oper Amsterdam gastiert die Produktion erneut in Berlin sowie bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen 2021.

Großartige Konzertprojekte stehen 2020/2021 auch auf internationalem Parkett an: u.a. singt sie die ihr besonders vertraute 4. Symphonie von Gustav Mahler mit dem Nederlands Philharmonisch Orkest im Concertgebouw, Amsterdam, unter Lorenzo Viotti sowie mit dem The Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Gimeno in Tel Aviv und Haifa. Auch bei den Münchner Philharmoniker unter der Leitung von Valerie Gergiev ist sie mit diesem Werk zu Gast. Auf Tournee geht sie mit dem Freiburger Barockorchester: London (Wigmore Hall), Bath, Stuttgart (Liederhalle) und Berlin (Berliner Philharmonie) mit Arien aus der Händels Oper Semele und Telemann´s Kantate Ino. In Salzburgs ‚Januarwoche‘ wird die Künstlerin an einem musikalischen Tanzprojekt (Mozart-Messen) beteiligt sein. Die Werke von Johann Sebastian Bach gehören zum Kernrepertoire der Künstlerin: Eine CD mit Liedern aus Schemellis Gesangbuch und dem Notenbüchlein für Anna Magdalena Bach u. a. mit Georg Nigl erschien beim Label alpha.

Anna Lucia Richter arbeitete in letzter Zeit häufig mit Teodor Currentzis und MusicAeterna, u. a. in einer konzertanten Aufführung von Mozarts La Clemenza di Tito, mit dem London Symphony Orchestra und Bernard Haitink, Giardino Armonico und Giovanni Antonini, dem Orchestre de Paris und Thomas Hengelbrock sowie dem Budapest Festival Orchestra unter Iván Fischer. Mit diesen Ensembles gastierte sie auch wiederholt bei großen Festivals wie dem Lucerne Festival, bei den BBC Proms in London, beim Schleswig-Holstein Musik Festival oder als ‚Artist in Residence‘ beim Rheingau Musik Festival 2018 sowie in der Kölner Philharmonie 2018/19.

Im Bereich Lied ist Anna Lucia Richter mit einem umfangreichen Repertoire in allen großen Liedzentren zu Gast, z. B. bei der Schubertiade Schwarzenberg, der Schubertiada Vilabertran, dem Rheingau Musik Festival, beim Heidelberger Frühling oder der Wigmore Hall London. Ihr US-Debüt gab sie mit drei Liederabenden in New Yorks Park Avenue Armory, begleitet von Gerold Huber, ein weiteres US-Rezital in der Weill Hall der Carnegie Hall mit ihrem viel beachteten und außergewöhnlichen Liederkreis-Programm gemeinsam mit Michael Gees mit Eichendorff-Vertonungen und Improvisationen. In der Saison 2018/2019 begann für Anna Lucia Richter eine dreijährige Residenz als “Junge Wilde” am Konzerthaus Dortmund: als Auftakt sang sie Anfang 2019 einen Schubert- Liederabend zusammen mit Gerold Huber. Das Programm „Heimweh“ erschien kurze Zeit später auf CD, gleichzeitig Anna Lucia Richters Debüt-CD beim Label Pentatone. Im Frühjahr 2020 folgte ein Konzert mit dem Ensemble Claudiana, ein Monteverdi-Abend unter dem Titel: Il delirio della passione und im Frühjahr 2021 gibt sie zusammen mit dem Schumann-Quartett ein Konzert mit Reimann-Bearbeitungen von Liedern von R. Schumann und F. Mendelssohn-Bartholdy aufführen.

Johannes Fischer

Der Schlagzeuger Johannes Fischer war der überragende Gewinner des 56. Internationalen ARD Musikwettbewerbes in München 2007 und wurde mit einem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie drei weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet. Seither führt ihn seine rege Konzerttätigkeit als Solist und Kammermusiker u. a. in die Berliner Philharmonie, den Wiener Musikverein und zu Festivals in Europa, Asien und Amerika. Er arbeitete mit Dirigenten und Komponisten wie Heinz Holliger, Harrison Birtwhistle, Kirill Petrenko, Peter Eötvös oder Pierre Boulez zusammen.
Als Schlagzeuger und auch als Komponist erhielt er zahlreiche Auszeichnungen sowie Kompositionsaufträge des Crested Butte Music Festivals USA, der Lucerne Festival Academy sowie des Louvre Paris in Kooperation mit dem Lucerne Festival. Seine Werke wurden bereits in Deutschland, in der Schweiz, der Ukraine, den USA und Korea aufgeführt.
Geboren 1981 in Leonberg, studierte Johannes Fischer von 2000 bis 2008 an der Musikhochschule Freiburg bei Bernhard Wulff, Tajiro Miyazaki und Pascal Pons, sowie als Gerd-Bucerius-Stipendiat bei Steven Schick an der University of California. Darüber hinaus betrieb er intensive Studien in Dirigieren und Komposition bei Francis Travis und Dieter Mack. Im Sommer 2009 wurde Johannes Fischer als Schlagzeugprofessor an die Lübecker Musikhochschule berufen.

Tamara Banješević

Tamara Banješević

Die Sopranistin Tamara Banješević wurde in Belgrad geboren. 2007 bis 2012 erhielt sie ihre musikalische Ausbildung an der Musikhochschule Mannheim bei Prof. Snežana Stamenković. Sie nahm an Meisterklassen bei KS Helen Donath, Angelika Kirchschlager, Rudolf Piernay, Thomas Hampson, Margreet Honig, Thomas Quasthoff und Wolfram Rieger teil. Tamara Banješević wurde auf Wettbewerben vielfach ausgezeichnet und ist Stipendiatin der Lied Akademie des Internationalen Musikfestivals Heidelberger Frühling, des DAAD und der Rotary und Lions Club Stiftung.
Während ihres Studiums war sie oft als Gast am Nationaltheater Mannheim engagiert und seit der Spielzeit 2012/2013 ist sie dort festes Ensemblemitglied.
Sie gastierte bei der Internationalen Bachakademie Stuttgart in Robert Schumanns »Faustszenen« unter Helmuth Rilling, im Rahmen der Jeunesses Musicales Deutschland als Anna Reich in »Die Lustigen Weiber von Windsor«, als Susanna in »Le nozze di Figaro« an der Sommeroper Bamberg und bei den Osterfestspielen Baden-Baden in Pauline Viardots »Cendrillon«, begleitet von den Mitgliedern der Berliner Philharmonie. Im Sommer 2014 war sie im Rahmen des Festivals in Aix en Provence und der Mozart Residency in mehreren Konzerten zu hören.
2015 kehrt sie zu den Osterfestspielen Baden-Baden als Modistin in der Neuproduktion des »Rosenkavaliers« unter der Leitung von Sir Simon Rattle und unter der Regie von Brigitte Fassbaender mit den Berliner Philharmonikern zurück.

amarcord © Martin Jehnichen

amarcord

Wolfram Lattke – Tenor
Robert Pohlers – Tenor
Frank Ozimek – Bariton
Daniel Knauft – Bass
Holger Krause – Bass

Unverwechselbarer Klang, atemberaubende Homogenität, musikalische Stilsicherheit und eine gehörige Portion Charme und Witz sind Markenzeichen von amarcord. Das Repertoire des vielfach preisgekrönten Ensembles reicht von Gesängen des Mittelalters, Madrigalen und Messen der Renaissance, Werken der europäischen Romantik und des 20. Jahrhunderts über Volkslieder und Songs aus Soul und Jazz bis hin zu zeitgenössischer Musik.
Außer A-cappella-Konzerten gibt amarcord regelmäßig Konzerte mit Künstlern wie Ragna Schirmer, Daniel Hope, Gewandhausorchester Leipzig, Lautten Compagney, Leipziger Streichquartett, KlazzBrothers u.a.
amarcord gehört mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor zu den wichtigsten Repräsentanten der Musikstadt Leipzig im In- und Ausland. Zahlreiche Konzerttourneen führten die Sänger in über 50 Länder auf nahezu allen Kontinenten. In Kooperation mit dem Goethe-Institut gastierten sie in Australien, Südostasien, dem Nahen Osten, Russland, Afrika und in Mittelamerika. Beim 1997 von amarcord gegründeten Internationalen Festival für Vokalmusik »a cappella« sind jedes Frühjahr die Stars der Szene wie The Real Group, The King’s Singers, Take 6 oder das Hilliard Ensemble in Leipzig zu erleben.
Die CDs des Ensembles wurden vielfach ausgezeichnet. Für die aktuelle CD »Folks & Tales« erhielten die Sänger 2014 ihren sechsten »a-cappella-Oscar«, den Contemporary A Cappella Recording Award. 2010 legte amarcord seine erste CD-Produktion gemeinsam mit Orchester vor: eine rekonstruierte Fassung von Johann Sebastian Bachs Markus-Passion unter Mitwirkung von Dominique Horwitz und der Kölner Akademie.

Ian Bostridge © Benjamin Ealovega

Ian Bostridge

Als einer der international gefragtesten Liedsänger und Bühnenkünstler der Gegenwart ist der englische Tenor Ian Bostridge ein gern gesehener Gast bei großen Festivals wie den Münchener Opernfestspielen, den Wiener Festwochen und der Schubertiade in Schwarzenberg. Neben viel beachteten Auftritten in der Carnegie Hall und an der Mailänder Scala war er Artist-in-Residence am Concertgebouw Amsterdam (»Carte-Blanche«-Serie mit Thomas Quasthoff 2004/2005), an der Carnegie Hall (»Perspectives«-Serie), an der Wigmore Hall London und an der Laeiszhalle Hamburg.

Seine Aufnahmen sind mit allen führenden internationalen Schallplattenpreisen ausgezeichnet und auch für insgesamt dreizehn Grammys nominiert worden. Zu seiner neueren Diskografie gehören »Three Baroque Tenors« mit dem English Concert und Bernard Labadie sowie eine CD mit Liedern von Benjamin Britten (EMI, am Klavier Antonio Pappano).
Zu den Orchestern, mit denen er konzertiert hat, gehören die Berliner Philharmoniker, das Chicago Symphony Orchestra, das BBC Symphony Orchestra und das Los Angeles Philharmonic. Auf der Opernbühne hat er u.a. Lysander in Brittens »Sommernachtstraum« (Opera Australia, Edinburger Festspiele) und Tamino in der »Zauberflöte« verkörpert. In Planung sind Auftritte bei verschiedenen Festivals und eine Recital-Tournee durch die Vereinigten Staaten. 2003 wurde Ian Bostridge die Ehrendoktorwürde für Musik durch die St.-Andrew’s-Universität Edinburgh verliehen, 2010 wurde er zum Fellow ehrenhalber der St. John’s College Oxford ernannt. Im akademischen Jahr 2014/2015 wird er als Humanitas Professor of Classical Music an der Universität Oxford lehren.