Künstler

Ketevan Chuntishvili

Die aus Georgien stammende Sopranistin wurde 1996 in Tiflis geboren. Nach dem Abitur im Jahr 2015 setzte Ketevan Chuntishvili ihre musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Klasse von Prof. Dr. Marek Rzepka fort. 2019 schloss sie ihr Bachelorstudium ab, gleichzeitig bekam sie den Studienplatz für Master Oper ebenda.

Die Sängerin wurde bereits von Musik braucht Freunde und Deutschlandstipendium unterstützt. Außerdem ist sie seit 2018 Stipendiatin bei Yehudi Menuhin Live Music Now Hannover e.V.. Besondere musikalische Einflüsse bekam die Sopranistin bei den Meisterkursen mit Peter Berne, Roman Trekel, Ana Sokolovic, Claudia Barainsky und Stefan Vinke, sowie in der Liedklasse von Justus Zeyen.

Als Solistin stand sie in der HMTMH als Lisa (Fanchette) in Jacques Offenbachs “Pariser Leben”, sowie in der Sommerproduktion “Svadba” von Ana Sokolovic in der Rolle der Lena auf der Bühne. Zum bisherigen Höhepunkt ihrer Entwicklung gehört die Rolle des Echos in Richard Strauss‘ “Ariadne auf Naxos”. Im Februar 2019 war sie im Hamburger Sprechwerk zu erleben, etwa als Bubikopf in einer verkürzten Fassung der Oper “Der Kaiser von Atlantis” von V. Ullmann unter Regie von Karina Häßlein. Mit der Gretel in Engelbert Humperdincks “Hänsel und Gretel” gab sie in diesem Jahr ihr Debut bei der ‘Oper auf dem Lande’.

Kateryna Garanich

Kateryna Garanich wurde 1995 in Charkiw (Ukraine) geboren und erhielt ihren ersten Klavierunterricht bei ihrer Großmutter Kira Garanich im Alter von vier Jahren. Später studierte sie bei Prof. Gerlinde Otto (HfM Franz Liszt Weimar) und Prof. Eldar Nebolsin an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin. An derselben Hochschule ist sie seit April 2019 Masterstudentin im Fach Liedgestaltung für Pianisten bei Prof. Wolfram Rieger.

Kateryna ist Stipendiatin der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein (2018-2019), Encuentro de Música y Akademia de Santander (2017-2019), der Konrad-Adenauer Stiftung (2019) und war es bei der Neuen Liszt Stiftung Weimar (2015-2016),neben vielen weiteren Stipendien,auch beim ukrainischen Präsidenten.

Diverse Meisterkurse besuchte sie bei renommierten Professoren wie Thomas Quasthoff, Michail Lanskoi, Scot Weir, Dmitry Bashkirov, Dmitry Alekseev, Klaus Hellwig, Wladimir Krainew, Claudio Martinez-Mehner und Ivan Monighetti.

Kateryna ist Preisträgerin zahlreicher Klavierwettbewerbe u.a. des 9. Internationalen Wladimir Krainew Wettbewerbs für junge Pianisten, des 8. Internationalen Wettbewerbs in Gedenken an Wladimir Horowitz. In diesem Rahmen hatte sie einen Auftritt mit dem Nationalen Sinfonieorchester der Ukraine für den Mezzo Channel mit Mozarts „Klavierkonzert Nr. 23 in A-Dur“ und des 6. Internationalen Sergei Prokofjew Klavierwettbewerb. Die junge Pianistin gab bereits zahlreiche Solokonzerte, sowie Lied- und Kammermusikkonzerte in ganz Europa und Asien.

Justine Eckhaut

Nach ihrer Ausbildung in den Klassen von Jean-Michel Dayez und Christophe Simonet begann die Pianistin Justine Eckhaut ihr Studium am CNSMD de Lyon zuerst in den Klassen von Florent Boffard für das Fach Klavier solo. Anschließend studierte sie Kammermusik, Lied und Korrepetition in der Klasse von David Selig. Von 2016 bis 2017 setzte sie ihr Studium an der Universität der Künste in Berlin in den Klassen von Prof. Björn Lehmann (Klavier) und Prof. Eric Schneider (Liedbegleitung) fort.

Justine Eckhaut konzertiert regelmäßig sowohl solistisch als auch in unterschiedlichen kammermusikalischen Besetzungen und Lied mit Margot Genet, Marie-Pierre Roy, Philipp Mayer und Caroline Macphie.

Ebenfalls ist sie Gründungsmitglied des Lyoner Ensembles für zeitgenössische Aufführung E.Ch.O.

Im Dezember 2018 nahm sie mit Piano dans l’herbe an der Uraufführung und der Tournee der Kinderoper Sans Famille teil – nach dem gleichnamigen Buch von Hector Malot.

Justine Eckhaut ist Preisträgerin des Wettbewerbs der Adami und des Internationalen Klavierwettbewerbs von Collioure (Frankreich) 2013 (Prix du Conseil Général).

Sie trat unter anderem bei den Bregenzer Festspielen, beim Musikfestival Mehrlicht! Berlin, in der Opéra de Lyon, im Prieuré de Chirens (Frankreich) und in der Casa Croci (Milano) sowie in Subsistances (Lyon) auf.

Seit April begleitet Eckhaut die Gesangklasse an der Universität der Künste in Berlin.

Jeeyoung Lim

Jeeyoung Lim wurde 1993 in Seoul, Südkorea geboren. Von 2013 bis 2017 studierte er an der Korea National University of Arts bei Prof. Hans Choi und schloss seine Grundausbildung mit dem Bachelor of Music ab. Seit dem Wintersemester 2017, studiert er bei Prof. Scot Weir an der Hocschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin. Jeeyoung Lim wirkte in Produktionen mit: 2014 als Leporello in „Don Giovanni“, Raphael in „Die Schöpfung“, 2016 „Ein Deutsches Requiem“. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Hong-Su Kim und Carlo Palleschi zusammen. Er gab auch viele Liederabende in Seoul mit der Projektgruppe „Musicamia“. Jeeyoung Lim gewann viele Preise- so den Förderpreis beim Thomas Quasthoffs „Das Lied“ Wettbewerb, 1. Preis beim Koreanische Musikgesellschaft Wettbewerb, 2. Preis beim Musikedukation Wettbewerb, 3. Preis beim Eumag-Chunchu Musikwettbewerb, 3. Preis beim Ewhwa-Gyeonghyang Musikwettbewerb, 4. Preis beim Suri Musikwettbewerb und war Finalist beim 30 ème Concours International de Chant de Marmande. Wenn Jeeyoung Lim nicht auf der Bühne singt, arbeitet er als Leiter der Facebook-Seite „Lied World“. Um deutsche Lieder auch in Südkorea populär zu machen, stellt er verschiedene Lieder vor, die nicht so oft in Südkorea gesungen werden. Jeeyoung Lim ist seit 2018 Stipendiat des Vereins Yehudi Menuhin Live Music Now Berlin e.V.

Jerica Steklasa

Die junge slowenische Sopranistin Jerica Steklasa begann ihre musikalische Ausbildung als Sechsjährige mit Geige und Klavier. Mit 13 Jahren folgte Gesangsunterricht in Ljubljana, später in Wien, an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Im März 2019 absolvierte sie dort ihr Masterstudium (Gesang: Claudia Visca, Lied&Oratorium: Charles Spencer).

Sie ist Preisträgerin internationaler Gesangswettbewerbe und trat als Solistin auf Weltbühnen in Österreich (Wiener Musikverein, Konzerthaus, Theater an der Wien), Deutschland (Alte Oper Frankfurt), Niederlande, Schweiz, Russland, Japan, Australien und USA auf. Sie sang beim renommierten HOFBURG Silvesterball. Als Preisträgerin des KALEIDOSCOPE Wettbewerbs gibt sie im Juni 2020 Konzerte in Los Angeles, California.

Im Frühjahr 2013 gab sie in Australien, Sydney ihr Bühnendebüt als Pamina in Mozarts Die Zauberflöte, danach folgen die Debüts (in Österreich, Deutschland, Italien) als Susanna in Le Nozze di Figaro, Fiordiligi in Cosi fan tutte, Adele in Die Fledermaus, Marie in Carneval in Rom, Ännchen in Der Freischütz, Silvia in L’isola disabitata, Lisette in La Rondine, Zerlina in Don Giovanni.

Bisher arbeitete sie mit u.a. Roberta Alexander, Jack LiVigni, Nelly Miricioiu, Steven Maughan, David Gowland und im September 2019 nahm sie als Stipendiatin der 1. Internationalen Opernwerkstatt Waiblingen bei der Masterklasse mit Melanie Diener und Thomas Hampson teil (Abschlusskonzert mit Stuttgarter Philharmoniker und Maestro Dan Ettinger).

Irena Weber

Die junge serbisch-ungarische Mezzosopranistin Irena Weber singt seit September 2018 in der Kammeroper München die Rolle der Dorabella in Wolfgang Amadeus Mozarts „Così fan tutte“, in der sie bereits im Juli 2018 im Wiener Schlosstheater Schönbrunn in einer Produktion unter der Leitung von KS Michael Schade zu erleben war. Mit dem Orchester der Kammeroper München unter dem Dirigat von Nabil Shehata trat sie auch als Solistin in Rossini-Arienabenden auf und war in einem Mozart-Projekt im Schloss Nymphenburg und als Altistin im Mozart-Requiem in Münchens Allerheiligen-Hofkirche zu hören.

Im Frühjahr 2018 sang sie die Rolle der Smaragda in Gottfried von Einems Oper „Der Tulifant“ im Wiener MUTH und im Schloss Esterházy in Eisenstadt.

Im Rahmen eines Jury- Konzerts der Freunde der Wiener Staatsoper gewann sie im Januar 2018 den ersten Preis der Wiener George London Stiftung und den Publikumspreis. Außerdem war sie mit Gustav Mahlers „Urlicht“ unter Erwin Ortner im Schönbrunner Schlosstheater und in der Rolle der „Frau Welt“ in der Kantate „Carmina Austriaca“ von Gerald Wirth im MUTH zu hören. Im März 2018 sang sie Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 im Wiener Musikverein, die sie 2019 auch mit der Philharmonie Südwestfalen interpretierte.

Kommende Aufgaben sind das Altsolo in Beethovens Symphonie Nr. 9 im Wiener Musikverein. Das Altsolo in Mahlers 2. Symphonie mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg unter Hannu Lintu, die Wiederaufnahme von Mozarts „Così fan tutte“ an der Kammeroper München u.a.  Außerdem ist sie Stipendiatin der Lied Akademie des Heidelberger Frühlings 2020.

Irena Weber arbeitet mit KS Univ.-Prof. Marjana Lipovšek und Alfred Burgstaller. Ihr Masterstudium Lied und Oratorium bei Univ.-Prof. Florian Boesch an der Wiener Universität für Musik und darstellende Kunst hat sie im Juni 2019 abgeschlossen.

Auf der Bühne verkörperte sie die Rollen des Cherubino in W. A. Mozarts „Le Nozze di Figaro“ und des Prinzen Orlofsky in Johann Strauß‘ „Die Fledermaus“ im Schlosstheater Schönbrunn. Die Dritte Dame in Mozarts „Die Zauberflöte“ sang sie in der Jennersdorfer

Kinderoper und in Horn. In zahlreichen Konzerten trat sie in Österreich, Deutschland,Ungarn, Tschechien,der Slowakei,Slowenien,Kroatien, Serbien,der Ukraine, Rumänien u.a. auf. Sie besuchte Meisterklassen bei KS Marjana Lipovšek, Alfred Burgstaller,

KS Christa Ludwig und Ioan Holender und erhielt 2014/15 ein Stipendium der Thyll-Dürr-Stiftung. Im Juli 2014 gewann sie den 2. Preis beim Ljuba-Welitsch-Wettbewerb in Wien.

Irena Weber ist in Novi Sad, Serbien, geboren und seit ihrem 10. Lebensjahr in Ungarn aufgewachsen, wo sie neben langjährigem Geigenstudium mit dem Gesangsunterricht begann und früh mit zahllosen Preisen ausgezeichnet wurde.

Gary Beecher

Der irische Pianist Gary Beecher tritt als Liedbegleiter, Kammermusiker und Solopianist auf und blickt bereits auf eine vielfältige musikalische Laufbahn zurück. Er erwarb sein Konzertmagister bei Julius Drake und Charles Owen an der Guildhall School of Music and Drama. Derzeit ist er dort Junior Fellow und Klavierbegleiter.

An der Cork Institute of Technology, wo er bei Jan Cáp und Dr. Gabriela Mayer studierte, schloss er seinen Bachelor in Musik mit der Auszeichnung als bester Student ab. Gary Beecher hat zudem bei Dr. John O’Conor in Dublin und bei Jacques Rouvier an der Universität der Künste Berlin studiert.

Gary ist passionierter Liedpianist und war mit Ema Nikolovska einer der Sieger der Oxford Lieder Young Artists Platform, des Guildhall-Piano-Accompaniment-Prize, des Paul-Hamburger-Prize von Graham Johnson’s Song Guild, des Prince Consort Side-by-Side Recital im Wigmore Hall und des Guildhall-Franz-Schubert-Lieder-Prize.

Als Solopianist wurde Gary Beecher als „Irish Freemason’s Young Musician of the Year” ausgezeichnet. Er konzertierte als Solist mehrmals mit dem RTÉ National Symphony und dem RTÉ Concert Orchestra mit Dirigenten wie José Serebrier, John Wilson und Benjamin Pope.

Einige seiner Konzerte wurden von BBC Radio 3 und RTÉ Lyric FM übertragen. Gefördert wird er als Samling Artist, Britten-Pears Young Artist und Oxford Lieder Young Artist.

Malcolm Martineau

Malcolm Martineau wurde in Edinburgh geboren und studierte am St Catharine‘s College in Cambridge und am Royal College of Music in London. Als einer der führenden Begleiter seiner Generation hat er mit vielen renommierten Künstlern zusammengearbeitet, darunter Sir Thomas Allen, Dame Janet Baker, Ian Bostridge, Angela Gheorghiu, Susan Graham, Thomas Hampson, Angelika Kirchschlager, Magdalena Kozena, Solveig Kringelborn, Dame Felicity Lott, Lisa Milne, Ann Murray, Anna Netrebko, Anne Sofie von Otter, Joan Rodgers, Amanda Roocroft, Sarah Walker und Bryn Terfel. Er präsentierte eigene Reihen in der Wigmore Hall und beim Edinburgh Festival. Malcolm Martineau trat in ganz Europa auf (u.a. in der Londoner Wigmore Hall, Barbican, Queen Elizabeth Hall und Royal Opera House, La Scala, Mailand, Chatelet, Paris, Liceu, Barcelona, Berliner Philharmonie und Konzerthaus; Amsterdams Concertgebouw und das Wiener Konzerthaus und Musikverein), Nordamerika (u.a. Alice Tully Hall und Carnegie Hall), Australien (u.a. Sydney Opera House) und bei den Festivals Aix en Provence, Wien, Edinburgh, Schubertiade, München und Salzburg. Er erhielt 2004 die Ehrendoktorwürde der Royal Scottish Academy of Music and Drama und wurde 2009 zum International Fellow of Accompaniment ernannt. Malcolm Martineau war der künstlerische Leiter des Leeds Lieder Festivals 2011. Bei den New Year’s Honours 2016 wurde er zum Officer of the Order of the British Empire ernannt.

Till Fellner

Seit mehr als 20 Jahren ist der österreichische Pianist Till Fellner, dessen internationale Karriere 1993 mit dem 1. Preis beim renommierten Concours Clara Haskil in Vevey (Schweiz) begann, ein gefragter Gast bei den wichtigen Orchestern und in den großen Musikzentren Europas, der USA und Japans sowie bei zahlreichen bedeutenden Festivals.

Zu vergangenen Highlights gehören seine Debüts beim Tonhalle Orchester Zürich, beim London Symphony Orchestra sowie beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks sowie Konzerte mit dem New York Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Mozarteumorchester Salzburg sowie dem Rotterdam Philharmonic Orchestra.

Zu den Dirigenten, mit denen er bereits konzertierte, zählen u. a. Claudio Abbado, Vladimir Ashkenazy, Herbert Blomstedt, Semyon Bychkov, Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Bernard Haitink, Nikolaus Harnoncourt, Manfred Honeck, Sir Charles Mackerras, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Kent Nagano, Jonathan Nott, Kirill Petrenko, Claudius Traunfellner und Hans Zender.

Im Bereich der Kammermusik verbindet Till Fellner eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem britischen Tenor Mark Padmore. Mit ihm brachte er 2016 eine Komposition von Hans Zender zur Uraufführung. Im Februar 2017 absolvierten die beiden Musiker eine Japan-Tournee und in der Saison 2017/2018 gestalteten sie Liederabende u. a. in England, Salzburg und Wien. Ebenso konzertiert Till Fellner regelmäßig mit dem Belcea Quartett.

In den vergangenen Jahren widmete sich Till Fellner intensiv zwei Meilensteinen des Klavierrepertoires: dem Wohltemperierten Klavier von Johann Sebastian Bach und den 32 Klaviersonaten Ludwig van Beethovens. Zwischen 2008 und 2010 spielte er einen siebenteiligen Zyklus mit allen Beethoven-Sonaten in New York, Washington, Tokio, London, Paris und Wien. Till Fellner hat Werke von Kit Armstrong, Harrison Birtwistle, Thomas Larcher, Alexander Stankovski und Hans Zender uraufgeführt.

Beim Label ECM erschienen der 1. Band des Wohltemperierten Klaviers und die zwei- und dreistimmigen Inventionen von Bach, die Klavierkonzerte Nr. 4 und 5 von Beethoven mit dem Orchestre Symphonique de Montréal und Kent Nagano sowie Kammermusik von Harrison Birtwistle. Im Herbst 2016 kam eine Einspielung des Klavierquintetts von Brahms mit dem Belcea Quartett für Alpha Classics heraus, die mit dem Diapason d’Or de l’Année ausgezeichnet wurde und im November diesen Jahres erscheint die CD „Till Fellner in concert“ mit Liszts Années de pèlerinage und Beethovens Sonate Nr.32 op.111 bei ECM.

Ludwig Mittelhammer

Der Bariton Ludwig Mittelhammer, geboren 1988 in München, studierte Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München und war Mitglied der Bayerischen Theaterakademie August Everding. Meisterkurse bei Dietrich Fischer-Dieskau, Brigitte Fassbaender, Ann Murray und Edith Wiens ergänzten seine Ausbildung. Im Jahr 2014 gewann er den Ersten Preis beim Internationalen Wettbewerb für Liedkunst der Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart. Beim Felix-Mendelssohn-Bartholdy- Wettbewerb der Universität der Künste Berlin wurde er zuvor mit einem Sonderpreis für die beste Interpretation eines Goethe-Lieds von Wolfgang Rihm ausgezeichnet. 2015 erhielt er den Bayerischen Kunstförderpreis in der Sparte Darstellende Kunst“.

An der Oper Frankfurt war Ludwig Mittelhammer in den Rollen des Marullo in „Rigoletto“ und Schaunard in „La Bohème“ zu hören. In der Spielzeit 2017/18 sang er am Staatstheater Nürnberg unter anderem den Figaro (Barbier von Sevilla) und Danilo (Lustige Witwe).

Im Konzertfach ist Ludwig Mittelhammer mittlerweile als Solist bei renommierten Orchestern gefragt, darunter das Orchestre de Paris, die Bamberger Symphoniker, das Münchner Rundfunkorchester, Orchestra Lirica del Teatro Massimo di Palermo, das Kammerorchester des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, Concerto Köln und das Münchener Kammerorchester. Er arbeitete mit Dirigenten wie Daniel Harding, Franz Welser-Möst, Jaap van Zweden, David Afkham, Ulf Schirmer, Michael Hofstetter, Alexander Liebreich und Erwin Ortner zusammen.

Liederabende gab der junge Bariton bereits in der Wigmore Hall in London, der Kölner Philharmonie, im Wiener Konzerthaus, im Boulez-Saal Berlin und beim Festival Kissinger Sommer.

Zu den Höhepunkten 2017/2018 zählten Konzerte mit dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding in Stockholms Berwaldhallen (Schumann: Das Paradies und die Peri, Mozart- Messen), Bruckner-Messen mit dem RIAS Kammerchor, Telemann-Kantaten mit dem NDR Chor und der Akademie für Alte Musik Berlin sowie Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ beim Festival Styriarte Graz.

In der Saison 2018/19 sang Ludwig Mittelhammer den Harlekin in „Ariadne auf Naxos“ sowie Mahlers „Lieder eines fahrenden Gesellen“ mit dem Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst, gab erneut Konzerte mit dem RIAS Kammerchor in der Berliner Philharmonie, mit dem Orquesta Nacional de España unter David Afkham in Madrid sowie mit dem Collegium Vocale Gent und der Akademie für Alte Musik Berlin. Liederabende führten ihn unter anderem zum Bayerischen Rundfunk nach München, zur Schubertiade im Auditorium von Barcelona und in die Philharmonie Essen. Sein erstes Solo-Album mit Liedern von Schubert, Wolf und Medtner erschien im Juni 2019 bei dem Label Berlin Classics.

Veranstaltungen

Anna Lucia Richter & Michael Gees: »Extempore«

Wenn das kein »Neuland.Lied« ist: Anna Lucia Richter, den Frühlings-Besucherlnnen wohlbekannt und auf den großen Bühnen Europas zu Hause, besinnt sich hier zusammen mit Michael Gees auf die Wurzeln des Liedes: die Improvisation. Neben Schumanns Liederkreis und Lieder von Brahms und Britten treten »Extempores« – spontan entstehende Lieder, die von den Texten und der Musik der sie umgebenden Kompositionen inspiriert sind.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Anna Lucia Richter und Michael Gees

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Lesung: Rudolf Guckelsberger

Der Liederrausch, in dem sich Robert Schumann 1840 befand, er wurde wohl ausgelöst durch die Aussicht auf die nun endlich möglich gewordene Hochzeit mit Clara Wieck, die im September desselben Jahres gefeiert wurde. Die Tagebücher Robert und Clara Schumanns geben Einblick in die schöpferische und menschliche Situation des Künstlerpaares.

Stadthalle Festivalzentrum

Eintritt frei

Ein Morgen mit Eichendorff

Wer hören will, wie die Zukunft des Liedgesangs klingt, der muss diese Matinee besuchen. Kunstlerlnnen der Young Artists Platform des Oxford Lieder Festival treffen hier auf Alumni unserer Lied Akademie und auf Preisträger des 2017 erstmals in Heidelberg ausgerichteten Wettbewerbs »Das Lied«. Jeder von ihnen wird einen Zyklus eines Komponisten auf Texte von Joseph von Eichendorff präsentieren. Kaum ein anderer Dichter hat Liedkomponisten so stark inspiriert.

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Lied Late: Sarah Maria Sun

Sarah Maria Sun ist heute eine der führenden Interpretinnen Neuer Musik. Ob an der Pariser Opera Comique, bei der Ruhrtriennale, dem Festival Musica in Straßburg, dem Zürcher Opernhaus oder den Osterfestspielen Salzburg: Die Sopranistin ist überall dort gefragt, wo Neue Musik gesungen wird. In Heidelberg präsentiert sie zusammen mit Jan Philip Schulze einige der Hauptwerke des zeitgenössischen Liedes.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Kunstlerhaus/HebelHalle

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Dichter_lieben

In diesem literarisch-musikalischen Projekt werden drei Dichterlieben miteinander zu einer bewegenden Erzählung verwoben: Robert Schumanns Zyklus mit den Texten Heinrich Heines, der Zyklus der russischen Komponistin Elena Langer auf Gedichte Lee Harwoods und Ausschnitte aus der stark autobiographisch gefärbten Novelle »Tonio Kröger« über die Sehnsucht eines Künstlers nach einer unerreichbaren Liebe. Aus der Verschränkung der drei Liebeserzählungen entsteht ein vielschichtiges Stuck über die zentrale Grundkonstante der menschlichen Existenz: ein musikalisch-literarisches Triptychon über die Liebe.

Eine Koproduktion mit dem PODIUM Festival Esslingen

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Kunstlerhaus/HebelHalle

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von 

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Mark Padmore & Wiener Klaviertrio

Mark Padmore ist zweifellos einer der besten Tenöre unserer Zeit – ein Glück, dass er nun auch nach Heidelberg kommt. Dass die künstlerische Zusammenarbeit mit dem Komponisten Thomas Larcher von besonderer Qualität ist, erkennt man bereits am Titel von Larchers neuester Komposition: »A Padmore Cycle« – ein Werk, ganz auf die herausragenden Qualitäten des Sängers zugeschnitten. Kein Ensemble konnte besser zu diesem Programm passen als das renommierte Wiener Klaviertrio, das seine Meisterschaft im klassisch-romantischen Repertoire mit einer Leidenschaft für die Musik des 20. und 21. Jahrhunderts verbindet.

In Kooperation mit der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg

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»Brotzeitkonzert«: Die Wandervögel

Bryan Benner, Besucherlnnen des Brotzeitkonzerts im letzten Frühling als Kopf von The Erlkings in allerbester Erinnerung, kehrt mit seiner zweiten Band in die Kulturbrauerei zurück: Die Wandervögel lassen in bester Zupfgeigenhansl-Tradition alte Lieder wieder aufleben, seien es deutsche, österreichische oder jiddische Volkslieder vom 17. bis zum 20. Jahrhundert. Eine moderne und humorvolle Huldigung an den in Heidelberg entstandenen »Zupfgeigenhansl«, das Liederbuch des Wandervogels aus dem frühen zwanzigsten Jahrhundert.

Vesperplatte im Eintrittspreis enthalten (exkl. Getränke)

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Ilker Arcayürek & Hartmut Höll

In Istanbul geboren, in Wien aufgewachsen, erster Preisträger des Internationalen Wettbewerbs für Liedkunst der Hugo Wolf Akademie Stuttgart 2016, Finalist beim BBC Cardiff Singer of the World Wettbewerb und New Generation Artist der BBC bis 2017 – Ilker Arcayürek ist einer der ganz groen Nachwuchskünstler des Liedgesangs. Schumanns Zwölf Gedichte op. 35, die sogenannten Kerner-Lieder, verbindet der Tenor mit Schubert-Liedern zu einem Programm, dessen Zentralmotiv die Einsamkeit ist.

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Eine Schumanniade – mit Martina Gedeck

Als Clara Schumann feierte Martina Gedeck vor einigen Jahren einen großen Kinoerfolg. Nun kehrt die berühmte Schauspielerin als Moderatorin und Gastgeberin der Schumanniade zur Familie Schumann zurück. Bei diesem Konzeptkonzert verwandelt sich die Bühne des Großen Saals der Stadthalle in einen stilvoll möblierten Salon. Die Gäste des Salons: Mezzosopranistin Anna Stéphany und ihr Klavierpartner Sholto Kynoch (Gründer des Oxford Lieder Festival); Han Kim (Klarinette), Tianwa Yang (Violine), Gabriel Schwabe (Violoncello) und Nicholas Rimmer (Klavier). Sie alle lieben die Musik Robert Schumanns und spielen sie sich hier und heute vor. Im Zentrum stehen Lieder aus den “Myrthen”, drumherum hören wir das Klaviertrio op. 110, Teile aus den “Kinderszenen”, drei Sätze aus den “Bildern aus Osten” und zwei der Romanzen op. 94. Zwischendrin rezitiert Martina Gedeck aus Briefen und Tagebüchern. Ein Abend für alle Schumann-Liebhaberinnen und Liebhaber und ein maßgeschneiderter Auftakt zum Schumann-Schwerpunkt im Neuland.Lied.

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von 

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Abschlusskonzert Lied Akademie

Intensive und arbeitsreiche Tage liegen hinter den jungen Sängerlnnen, die in Heidelberg viele Facetten des Kunstlieds kennengelernt haben. Zum Abschluss der Akademie präsentieren sie auf der großen Bühne ihr Können.

Eintritt frei für Schüler und Studenten
Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 18 Abschlusskonzert
€ 85
Lied Akademie Pass gültig für alle Veranstaltungen der Lied Akademie