Künstler

Vendula Nováková

Vendula Nováková, 1983 geboren, studierte in ihrer Heimat Tschechien Schauspiel, Film- und Theaterwissenschaft und Theaterpädagogik. Sie absolvierte den Studiengang Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Der Fokus ihrer Regiearbeit liegt auf zeitgenössischem Musiktheater. Sie arbeitet regelmäßig mit den Komponisten Sergio Vásquez Carrillo und Daniel Moreira. Sie präsentierte ihr Projekt „Aufbau eines Bildes“ beim Festival Kaltstart Hamburg. Mit der Collage „Die lustigen Weiber“ wurde sie zum Körberstudio „Junge Regie“ eingeladen. Sie inszenierte die Uraufführung des Musiktheaterstücks „Somnio ergo sum“ bei dem Spieltriebe- Festival 13’ in Osnabrück. Sie erhielt den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellem Engagement. Zudem inszenierte sie Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ in einem neuen musikalischen Arrangement im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2014 übernahm sie die künstlerische Leitung und Regie des Projektes „Blaubarts Burg – Oper in Walle“ am Theater Bremen. Ihr Studium schloss sie mit der Uraufführung der Klangoper „Die kleine Meerjungfrau“ am Theater Bremen ab. Im 2016 entwickelte sie eine neue Form des poetischen Dokumentarmusiktheaters. Dies begann mit der Uraufführung des Stückes „STIMMImpressionen“ im Rahmen der Plattform für zeitgenössisches Musiktheater in Hamburg „Stimme X“, das zweite Projekt dieser Reihe „Giovanni Register“ führte das Nationaltheater Mannheim beim Festival Mannheimer Sommer auf und zuletzt setzte sie mit ihrem Team diese Reihe am Theater Bremen unter dem Titel „Positionen|Verführung aus dem Serail“ fort. Sie ist Mitgründerin der Künstlergruppe DU#ENDE.

Daniel Norman

Der Tenor Daniel Norman war Chorschüler am New College Oxford, wo er zudem Ingenieurwesen studierte. Sein Studium setzte er in der USA, in Kanada und an der Royal Academy of Music in London fort. In seinem ersten College-Jahr debütierte er in der Queen Elizabeth Hall, der Royal Festival Hall, der Wigmore Hall, beim Aldeburgh Festival sowie der Almeida Opera und im Barbican Centre in London.

Er konzertierte u.a. mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic London Sinfonietta unter der Leitung von so namhaften Dirigenten wie Daniel Harding oder Edward Gardner. Liederabende gab er u.a. in der Wigmore Hall und Kings Place in London und beim Oxford Lieder Festival.

Zahlreiche Opernengagements führten ihn u.a. an die Scottish Opera in Glasgow, die Opera Boston, die Opéra National de Paris und an die Bayerische Staatsoper.

Zu Daniel Normans CD-Aufnahmen zählen u.a. die Mitwirkung an einer mehrteiligen Schubert-Einspielung mit Graham Johnson bei Hyperion und Beethovens 9. Sinfonie mit dem Minnesota Orchestra, die für einen Grammy nominiert wurde. Außerdem erschien eine Solo-CD mit Brittens „Winter Words“ und “Who Are These Children?“ bei BIS.

 

Nikola Hillebrand

Die deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand wurde in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen geboren und ist seit der Spielzeit 2016/ 2017 im Ensemble des Nationaltheater Mannheim. Ihr Gesangsstudium begann sie im Alter von 17 Jahren bei Prof. Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik und Theater München.

Noch während ihres Studiums gastierte Nikola am Theater Bonn als Belinda in Dido & Aeneas , Papagena sowie Königin der Nacht in der Zauberflöte und als Marzelline in einer Neuproduktion von Fidelio.

Im Sommer 2015 gab sie ihr Glyndebourne Debüt als Blondchen in David McVicars Neuproduktion von Mozart‘s Die Entführung aus dem Serai l. In der darauffolgenden Saison wurde sie erneut nach Glyndebourne eingeladen, die Barbarina zu singen und die Rolle der Susanna in Le Nozze di Figaro zu covern. In ihrer Debütspielzeit wurde sie zur Trägerin des 50. John Christie Awards ernannt. Blonde sang sie auch während des Bremer Musikfestes unter der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer und 2018 bei der Mozartwoche Salzburg unter René Jacobs.

2017 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in München mit der Rolle der Azema in Rossinis Semiramide.

Als Mitglied des Mannheimer Ensembles seit 2016/17 hat Nikola bereits in Rollen wie u.a. Adele ( Fledermaus ), Oscar ( Ballo in Maschera ), Despina ( Così fan tutte ), Sophie ( Der Rosenkavalier ) und Poppea ( Die Krönung der Poppea ), Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Gilda (Rigoletto) auf der Bühne gestanden.

Im Dezember 2018 sang sie im Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden die Adele unter Franz Welser-Möst zusammen mit Jonas Kaufmann, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde.

Nikola Hillebrand ist 1. Preisträgerin der International Song Competition »Das Lied« 2019 des Internationalen Liedzentrums Heidelberg.

In der Spielzeit 2019/20 wird sie als Sophie im Rosenkavalier ihr Debüt an der Dresdner Semperoper geben.

Marie König

Marie König (*1991 in Stuttgart) studierte Musikjournalismus an der Technischen Universität Dortmund bei Holger Noltze.

Als freie Autorin arbeitet sie unter anderem für Deutschlandfunk und WDR. Seit September 2019 gehört sie dem Moderatorenteam der wöchentlichen Live-Sendung „Musikjournal” im Deutschlandfunk an.

Am Aalto-Theater in Essen war sie in der Pressearbeit für die Sparten Musiktheater, Philharmoniker und Konzert tätig. Seit 2014 gehört sie dem Team des PODIUM Festival Esslingen an und war in der Saison 2015/16 die verantwortliche Projektleiterin des Festivals. In der Dramaturgie des Theaters Dortmund war sie für Operneinführungen, dramaturgische Betreuung und das Verfassen von Programmhefttexten verantwortlich. Beim Gürzenich-Orchester Köln, den Duisburger Philharmonikern, dem Beethovenfest Bonn und weiteren Veranstaltern hält sie Konzerteinführungen und moderiert verschiedenste Veranstaltungen.

Die Strottern

Klemens Lendl, Gesang, Violine
David Müller, Gesang, Gitarre

Das Wienerlied lebt! Und daran ist das Akustik-Duo Die Strottern nicht ganz unschuldig: Seit über 20 Jahren entstauben Klemens Lendl und David Müller das Wienerlied musikalisch und inhaltlich so gründlich, dass aus einer lokalen Liedtradition eine Musik entsteht, die auf der ganzen Welt verstanden wird. Davon zeugen auch Auszeichnungen wie der Deutsche Weltmusikpreis RUTH oder der AMADEUS Austrian Music Award.

Ende der 1980er, als Teenager, begannen Klemens Lendl und David Müller miteinander zu musizieren. Erste Bekanntschaft mit alten Wienerliedern machten sie Mitte der 1990er, aber erst als sie um die Jahrtausendwende den Wiener Poeten Peter Ahorner kennenlernten, fanden sie im Neuen Wienerlied ihre musikalische Heimat. 2003 erschien eine erste CD mit eigenen Liedern und seither erkundeten Die Strottern auf acht weiteren Alben die Randbezirke der Wiener Musik. Immer wieder suchen sie im Zusammenspiel mit Musikern aus anderen Genres von Jazz bis Alter Musik nach neuen und heute gültigen Ausdrucksmitteln und Themen für das Wienerlied. So entstanden gemeinsame Programme mit der JazzWerkstatt Wien, Ensemble Mikado, Franui, Hannes Löschel, Christoph Bochdansky, Matthias Schorn, Willi Resetarits, Velvet Elevator, Ramsch & Rosen, Barbara Romen & Gunter Schneider, Zur Wachauerin, Maja Osojnik, Lukas Kranzelbinder, Matthias Loibner und mit ihrer „DeLuxe-Besetzung Die Strottern & Blech (mit Martin Eberle an Trompete/Flügelhorn und Martin Ptak an Posaune/Harmonium).

Thea Dorn

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin. Sie schrieb preisgekrönte Romane (zuletzt »Die Unglückseligen«), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (zuletzt »deutsch, nicht dumpf«). 2011 veröffentlichte sie (zusammen mit Richard Wagner) »Die deutsche Seele«, eine enzyklopädische Kulturgeschichte des Deutschen von Abendbrot bis Zerrissenheit. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied im »Literarischen Quartett«. Thea Dorn lebt in Berlin.

Michael Volle

Michael Volle erhielt seine sängerische Ausbildung bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Nach Festengagements ab 1990 an den Opernhäusern von Mannheim, Bonn, Düsseldorf und Köln, gehörte er lange Jahre zu den Ensembles des Opernhauses Zürich und des Bayerischen Nationaltheaters in München.

Gastspiele führen ihn zu allen großen Theatern im In- und Ausland (Berlin, München, Hamburg, Dresden, London, Paris, Barcelona, Mailand, New York) und zu bedeutenden Festivals (Bayreuth, Salzburg).

Sein Repertoire reicht u.a. von Mozart (Nozze-Graf, Don Giovanni, Don Alfonso, Papageno), über Strauss (Mandryka, Jochanaan, Barak) und Wagner (Holländer, Wolfram, Sachs, Amfortas, Wotan/Wanderer), Verdi (Falstaff, Jago, Nabucco), Puccini (Scarpia, Jack Rance), Mussorgsky (Boris Godunov) bis zu Berg (Wozzeck, Dr. Schön/Jack the Ripper).

Daneben gastiert er auf den Konzertbühnen mit großen Orchestern und Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Metha, Christian Thielemann, Antonio Pappano, Maris Janssons; Valerie Gergijev, Thomas Hengelbrock, Simon Rattle, Franz Welser-Möst, Yannick Nézét-Séguin, Kirill Petrenko u.v.a.

Außerdem widmet er sich intensiv dem Lied, mit Helmut Deutsch am Klavier.

Zahlreiche CD-Aufnahmen und DVD-Mitschnitte dokumentieren sein Schaffen.

Er war Träger des Deutschen Theaterpreises ‘DER FAUST’ 2009, sowie ‘Sänger des Jahres’ der Zeitschrift ‘OPERNWELT’ in den Spielzeiten 2007/2008 und 2013/2014.

Oansno

„Bio und regionale Kost“ als musikalisches Motto – geht das? Ja!! Während anderswo Unplugged auf Alben und Konzerten als Besonderheit gepriesen wird, funktioniert OANSNO ganz ohne Strom. Sie verwenden keine künstlichen Zusatzstoffe oder technische Geschmacksverstärker, der Klang ist natürlich und die Zutaten für ihre Musik und Texte ernten sie vor der Haustüre“. Trotzdem mischt die Band einen Club-tauglichen Sound und würzt mit viel Spaß ihre energiegeladenen Grooves mit bajuwarischer Prosa. Stilistische Grenzen? Mitnichten, denn der Mix aus Ska, Balkanbeats, Hip-Hop, Reggae und den sehr originellen Texten fährt unmittelbar ins Gehör und in die Beine. Die Musik ist von der Vielfalt Münchens geprägt und bunt wie das Leben auf den Straßen. Das Miteinander der verschiedenen Kulturen ist kein abstraktes Motto sondern gelebter Alltag – genauso natürlich und ungezwungen kommt es in den Titeln des neuen Albums zum Ausdruck. Eben eine Live-Band, die es gewohnt ist, das Publikum mitzureißen und in Feierlaune zu bringen. Dies, fidelen Dreigesang und noch viel mehr gibt es bei OANSNO zu entdecken. Atmosphärisch dicht und gepaart mit Lockerheit, Lebenslust und Leichtigkeit pendelt die Musik zwischen verschiedenen Welten. Und wer genau hinsieht, bemerkt den Glanz, mit dem das Isarflimmern den Isarkiesel zum Schimmern bringt…

Julian Prégardien

Julian Prégardien wurde 1984 in Frankfurt geboren und erhielt seine erste musikalische Bildung in den Chören der Limburger Dommusik. Nach Studien in Freiburg und im Rahmen der Académie des Opernfestivals von Aix en Provence war er von 2009 bis 2013 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Parallel entwickelte sich seine internationale Konzerttätigkeit, überwiegend mit Vertretern der sogenannten historischen Aufführungspraxis.

Inzwischen ist der Tenor ein international herausragender Vertreter der jungen Sänger-Generation. In den letzten Jahren debütierte er beim Festival d’Aix an Provence, an der Hamburgischen und an der Bayerischen Staatsoper und an der Opéra Comique in Paris. Bei den Salzburger Festspielen ist er seit 2015 regelmäßig als Konzertsänger zu Gast, 2018 folgt sein szenisches Debüt als Narraboth in Richard Strauss „Salome“ in der Regie von Romeo Castellucci mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Franz Welser-Möst.

Regelmäßige Einladungen zu seinen Orchestern in Montreal und Hamburg verbinden ihn mit dem Dirigenten Kent Nagano, mit dem er auch an der Seite seines Vaters Christoph Prégardien in der Titelpartie eine konzertante Aufführung von Mozarts „Idomeneo“ gemeinsam mit Concerto Köln realisierte.

Er gilt als einer der renommiertesten Bach-Evangelisten und nimmt die Matthäuspassion im Frühjahr 2019 zum zweiten Mal auf CD auf (mit dem Bach Collegium Japan und Masaaki Suzuki). Im November 2018 leitet er eine Meisterklasse (Bach Johannespassion) in Kooperation mit dem Montreal Bach Festival und der McGill University, der Université de Montréal und dem Conservatoire de Musique.

Einen besonderen Schwerpunkt der künstlerischen Tätigkeit Julian Prégardiens bilden Liederabende und Kammermusikprojekte. In der Saison 2018/2019 gibt er Liederabende u.a. mit den Pianisten Kristian Bezuidenhout, Martin Helmchen, Eric le Sage und Lars Vogt.

Daneben hat Julian Prégardien die Medienplattform P.RHÉI ins Leben gerufen und veröffentlicht dort ein Editionsprojekt, das die Aufführungspraxis und Interpretationsgeschichte von Franz Schuberts Liedzyklus Winterreise beleuchtet. Teil dieses Projektes ist auch eine Einspielung der „komponierten Interpretation“ der Winterreise von Hans Zender (UA 1993), die 2018 vom Label Alpha Classics international veröffentlicht wird.

Im November 2017 wurde Julian Prégardien auf eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München berufen. Er ist Mitglied des Schumann-Netzwerkes und Förderer des Singpatenprogramms Canto elementar.

Steffen Schleiermacher

Steffen Schleiermacher ist Pianist, Komponist, Festival- und Konzertorganisator und wurde 1960 in Halle geboren. Seit 1988 leitet er die Konzertreihe „musica nova“ am Gewandhaus zu Leipzig und gründete 1989 das Ensemble Avantgarde. Er ist auf zahlreichen Konzert- und Vortragsreisen in vielen Länder Europas, Amerikas und des Fernen Ostens zu Gast und konzertiere u.a. mit dem Gewandhausorchester, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern und dem Orchestre de la Suisse Romande. Als Pianist erforscht Schleiermacher die Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts fast enzyklopädisch: Er spielte mehr als 60 CDs ein, darunter das Gesamtwerk von John Cage. Steffen Schleiermacher hat zahlreiche Auftragswerke geschrieben, u.a. für die Oper Bonn („Kokain“ 2004), das Gewandhausorchester („Gegen Bild“ 2006, „Das Leuchten der singenden Kristalle“ 2009), das Kirchenmusikfestival Oslo („Four Pieces to interpolate the Bach-Mass“ 2008), das WDR Sinfonieorchster („Die Beschwörung der trunkenen Oase“ 2009), musikFabrik („Das Tosen des staunenden Echos“ 2009) und den RIAS Kammerchor („Ataraxia“ 2009) sowie Kompositionen für die Akademie für Alte Musik Berlin, das Orchestre Français des Jeunes, das Konzerthausorchester Berlin und das Festival „pélegrinage“ in Weimar. Steffen Schleiermacher ist für seine Arbeit vielfach international ausgezeichnet worden.

Veranstaltungen

Familienfrühling: Bombardon

Alex findet in einem Bach ein altes, nicht unbedingt kleines Blechinstrument. Er möchte es spielen können und übt an allen möglichen und unmöglichen Orten. Aber überall stört er nur. Unermüdlich versucht Alex sein Glück und spielt die schönsten Melodien auf seinem großen Instrument. Als er schließlich auf einen hohen Turm steigt, um ungestört ben zu können, passiert das Unfassbare: Die meistgesuchte Räuberin Eusebia hört ihn, und die Dinge nehmen ihren Lauf.

Im Anschluss: Der Freundeskreis lädt zum Familien-Get-Together mit Kakao und Gebäck.

In Kooperation mit der TES e.V., Kulturkreis Boxberg-Emmertsgrund und Bürgerhaus HeidelBERG Emmertsgrund

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

Lied Akademie: Abschlusskonzert

Eintritt frei für Schüler*innen und Studierende
Ballsaal Stadthalle Heidelberg
€ 20 Tageskarte
€ 70
 Lied Akademie Pass gültig für alle Veranstaltungen der Lied Akademie

Man weiß eigentlich nicht, was man mehr schätzen soll: die künstlerischen Fortschritte, die die StipendiatInnen während der Akademiewoche gemacht haben, oder das Zusammenwachsen von MentorInnen, StipendiatInnen und Publikum zu einer großen Familie. Das Abschlusskonzert ist jedes Jahr der Höhepunkt dieser intensiven Zeit. Danach heißt es Abschied nehmen – bis zum nächsten Jahr.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Venezianische Lieder: Nuria Rial, Avi Avital & Venice Baroque Orchestra

18.45 Uhr Konzerteinführung der Classic Scouts im Kammermusiksaal der Stadthalle
Newcomer-Konzert der Classic Scouts

»Vivaldi ist fest in der DNA von Venedig verankert. Er sitzt direkt in den Steinen der Stadt.« Dieser schöne Satz des Autors Tiziano Scarpa ist nicht ganz korrekt: Denn Venedig ist auch fest in der DNA Vivaldis verankert – die Stadt sitzt sozusagen in jeder Note, die Vivaldi niedergeschrieben hat. Die Lieder, die hier gespielt werden, hat der gebürtige Venezianer mit großer Wahrscheinlichkeit gekannt. Sie sind traditionelles Liedgut, wurden von den Gondolieri gepfiffen, handeln vom Meer und vom einfachen Leben. Sie zu hören öffnet das Ohr für »Die vier Jahreszeiten« neu.

»Zugabe« Jörg Tröger im Gespräch mit Nuria Rial und Avi Avital (im Ballsaal der Stadthalle)

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

Neuland.Heidelberg Lied.Tanz.Open.Stage.Lab

Zwei Heidelberger Formate verbinden sich: Das Open Stage Konzept des Unterwegs-Theaters und das »Lied.Lab« des Heidelberger Frühling. Komponiertes Lied trifft auf komponierten Raum, Live-Lied begegnet improvisiertem Tanz und Video-Kunst. Lieder von John Dowland, Johann Nauwach, Franz Schubert, Johannes Brahms, Hans Pfitzner, Hugo Wolf und Hanns Eisler werden improvisiert „vertanzt“.

In Kooperation mit dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

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Lieder in den Häusern der Stadt

Der Salon ist der Ort des aufgeklärten Bürgertums, des freien Gedankenaustauschs und der Gastfreundschaft. In diesem Geist laden wir Sie zu Konzerten in den fünf schönsten Salons Heidelbergs ein. Durch die zeitliche Staffelung der Konzerte wird der Nachmittag zum großen Wandelkonzert voller musikalischer und städtebaulicher Attraktionen. Neben unseren Lied StipendiatInnen werden auch Künstler der Oxford Lieder Young Artist Platform die intimen Bühnen dieses Wandelkonzerts nutzen.

Weitere Informationen finden Sie demnächst hier.

In Kooperation mit

der Heidelberger Akademie der Wissenschaften, dem Heidelberg Center for American Studies, dem Kurpfälzischen Museum, dem Völkerkundemuseum und dem Hotel & Restaurant Weisser Bock

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Julian Prégardien & Kristian Bezuidenhout

»Wer ist ein freier Mann? Der, dem nur eig’ner Wille und keines Zwingherrn Grille Gesetze geben kann!« Beethoven kann man wohl als den ersten Verfasser politischer Lieder im deutschsprachigen Raum bezeichnen; sein Lied »Der freie Mann« atmet aufklärerisch-revolutionären Geist. Rund um dieses Lied haben Julian Prégardien und Kristian Bezuidenhout einen ganzen ethischen Kosmos aus Ehrenhaftigkeit, Freundschaft, Hilfsbereitschaft und Freiheitsliebe gebaut.

Dieses Konzert wird mitgeschnitten von
SWR2

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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BESETZUNGSÄNDERUNG | »Dort ist das Glück«: Franui & Dagmar Manzel (statt Sven-Eric Bechtolf)

Der Schauspieler Sven-Eric Bechtolf musste seine Mitwirkung an diesem Konzert leider absagen. Statt ihm wird die Schauspielerin Dagmar Manzel die Liedtexte lesen. Tickets behalten ihre Gültigkeit.

»Dort, wo du nicht bist, dort ist das Glück!« – Mit diesem Satz endet Franz Schuberts Lied »Der Wanderer«. »Wo du nicht bist…« –  das ist die Weltformel unserer Sehnsucht nach Wanderschaft. Die Musiker der Franui Musicbanda eignen sich die Schubert’sche Musik auf ihre Weise an, das Instrumentarium einer österreichischen Tanzkapelle in der Hand: hohes und tiefes Blech, Holzbläser, Volksharfe, Zither und Hackbrett. In den besonderen Klangfarben werden die volksmusikalischen Inspirationsquellen Franz Schuberts hörbar. Die Schauspielerin Dagmar Manzel (bekannt u.a. als Kommissarin im Franken-Tatort), spricht die ungesungenen Lieder.

Wir danken
Freundeskreis Heidelberger Frühling

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Holger Falk & Steffen Schleiermacher

Wer an politisches Lied denkt, denkt unweigerlich auch an Hanns Eisler. Mit über 500 Liedern hat Eisler die Zeitläufte begleitet, die ihn selbst nicht in Ruhe ließen. »Der Antifaschist«, »Der Sozialist«, »Der Flüchtling« und »Der Staatskomponist« – die vier Abschnitte, in die Holger Falk und Steffen Schleiermacher ihr Programm unterteilt haben, bezeichnen das Wechselhafte seiner Biografie, die von Hitler-Deutschland, McCarthy-Amerika und der DDR geprägt wurde. Ein Liedernachmittag über die Geschichte des 20. Jahrhunderts.

In Kooperation mit dem Frauenbad Heidelberg

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Brotzeitkonzert: Oansno

»Wir verwenden keine künstlichen Zusatzstoffe oder technische Geschmacksverstärker, der Klang ist natürlich und die Zutaten für unsere Musik und Texte ernten wir vor der Haustüre« – das ist die Selbstbeschreibung der Münchner Band. Menya (Trompete), Michi (Akkordeon), Philip (Schlagzeug) und Franz (Tuba) verbinden baiuwarische Mundart-Texte mit Balkanbeats, Hip-Hop, Reggae und einigem anderen. Woraus folgt: die bayerische Volksmusik ist weltweit anschlussfähig. Besungen wird durchaus Verschiedenes: das Reinheitsgebot ebenso wie der Mietpreiswahnsinn.

Vesperplatte im Eintrittspreis enthalten (exkl. Getränke)

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Daniel Behle & Oliver Schnyder

Es ist nicht sehr bekannt, dass Richard Strauss auch eine satirische Ader hatte. Einmal tat er sich gar mit Alfred Kerr zusammen. Das Ergebnis: Der »Krämerspiegel«, eine deftige Lieder-Attacke auf die großen Musikverlage, die kaum (nein: gar nicht) verklausuliert durch den Kakao gezogen werden: »Sein Breitkopf hart und härter war… wie der Brite so der Schott… der Bock als Bote« – da weiß jeder, wer gemeint ist. Das Spottlied ist eine wirkungsvolle Spielart des politischen Lieds. Bei Kerr und Strauss geht es um Kunst versus Kommerz, und die Botschaft ist klar: »Die Künstler sind die Schöpfer, ihr Unglück sind die Schröpfer.«

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

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