Künstler

Vendula Nováková

Vendula Nováková, 1983 geboren, studierte in ihrer Heimat Tschechien Schauspiel, Film- und Theaterwissenschaft und Theaterpädagogik. Sie absolvierte den Studiengang Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Der Fokus ihrer Regiearbeit liegt auf zeitgenössischem Musiktheater. Sie arbeitet regelmäßig mit den Komponisten Sergio Vásquez Carrillo und Daniel Moreira. Sie präsentierte ihr Projekt „Aufbau eines Bildes“ beim Festival Kaltstart Hamburg. Mit der Collage „Die lustigen Weiber“ wurde sie zum Körberstudio „Junge Regie“ eingeladen. Sie inszenierte die Uraufführung des Musiktheaterstücks „Somnio ergo sum“ bei dem Spieltriebe- Festival 13’ in Osnabrück. Sie erhielt den Preis des Deutschen Akademischen Austauschdienstes für ausländische Studierende mit besonderen akademischen Leistungen und bemerkenswertem gesellschaftlich-interkulturellem Engagement. Zudem inszenierte sie Janáčeks „Das schlaue Füchslein“ in einem neuen musikalischen Arrangement im Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2014 übernahm sie die künstlerische Leitung und Regie des Projektes „Blaubarts Burg – Oper in Walle“ am Theater Bremen. Ihr Studium schloss sie mit der Uraufführung der Klangoper „Die kleine Meerjungfrau“ am Theater Bremen ab. Im 2016 entwickelte sie eine neue Form des poetischen Dokumentarmusiktheaters. Dies begann mit der Uraufführung des Stückes „STIMMImpressionen“ im Rahmen der Plattform für zeitgenössisches Musiktheater in Hamburg „Stimme X“, das zweite Projekt dieser Reihe „Giovanni Register“ führte das Nationaltheater Mannheim beim Festival Mannheimer Sommer auf und zuletzt setzte sie mit ihrem Team diese Reihe am Theater Bremen unter dem Titel „Positionen|Verführung aus dem Serail“ fort. Sie ist Mitgründerin der Künstlergruppe DU#ENDE.

Daniel Norman

Der Tenor Daniel Norman war Chorschüler am New College Oxford, wo er zudem Ingenieurwesen studierte. Sein Studium setzte er in der USA, in Kanada und an der Royal Academy of Music in London fort. In seinem ersten College-Jahr debütierte er in der Queen Elizabeth Hall, der Royal Festival Hall, der Wigmore Hall, beim Aldeburgh Festival sowie der Almeida Opera und im Barbican Centre in London.

Er konzertierte u.a. mit dem Mahler Chamber Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem BBC Philharmonic London Sinfonietta unter der Leitung von so namhaften Dirigenten wie Daniel Harding oder Edward Gardner. Liederabende gab er u.a. in der Wigmore Hall und Kings Place in London und beim Oxford Lieder Festival.

Zahlreiche Opernengagements führten ihn u.a. an die Scottish Opera in Glasgow, die Opera Boston, die Opéra National de Paris und an die Bayerische Staatsoper.

Zu Daniel Normans CD-Aufnahmen zählen u.a. die Mitwirkung an einer mehrteiligen Schubert-Einspielung mit Graham Johnson bei Hyperion und Beethovens 9. Sinfonie mit dem Minnesota Orchestra, die für einen Grammy nominiert wurde. Außerdem erschien eine Solo-CD mit Brittens „Winter Words“ und “Who Are These Children?“ bei BIS.

 

Nikola Hillebrand

Die deutsche Sopranistin Nikola Hillebrand wurde in Recklinghausen, Nordrhein-Westfalen geboren und war von 2016/ 2017 bis 2019/20 im Ensemble des Nationaltheaters Mannheim. Seit Beginn der Spielzeit 2020/21 ist sie Mitglied im Ensemble der Semperoper Dresden. Ihr Gesangsstudium begann sie im Alter von 17 Jahren bei Prof. Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik und Theater München. Noch während ihres Studiums gastierte Nikola am Theater Bonn als Belinda in Dido & Aeneas, Papagena sowie Königin der Nacht in der Zauberflöte und als Marzelline in einer Neuproduktion von Beethovens Fidelio.

Im Sommer 2015 gab sie ihr Glyndebourne Debüt als Blondchen in David McVicars Neuproduktion von Mozart‘s Die Entführung aus dem Serail. In der darauffolgenden Saison wurde sie erneut nach Glyndebourne eingeladen, die Barbarina zu singen und die Rolle der Susanna in Le Nozze di Figaro zu covern. In ihrer Debütspielzeit wurde sie zur Trägerin des 50. John Christie Awards ernannt. Blonde sang sie auch während des Bremer Musikfestes unter der musikalischen Leitung von Jérémie Rhorer und 2018 in einer szenischen Produktion bei der Mozartwoche Salzburg unter René Jacobs.

Als Mitglied des Mannheimer Ensembles hat Nikola Hillebrand seit 2016/17 bereits in Rollen wie u.a. Adele (Fledermaus), Oscar (Ballo in Maschera), Despina (Così fan tutte), Sophie (Der Rosenkavalier) und Poppea (L’incoronazione di Poppea), Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Gilda (Rigoletto) auf der Bühne gestanden .

2017 debütierte sie an der Bayerischen Staatsoper in München mit der Rolle der Azema in Rossinis Semiramide. Im Dezember 2018 sang sie im Silvesterkonzert der Staatskapelle Dresden an der Seite von Jonas Kaufmann und unter der Leitung von Franz Welser-Möst die Adele in Strauß’ Die Fledermaus, die weltweit im Fernsehen übertragen wurde.

Nikola Hillebrand ist die Gewinnerin des internationalen Liedwettbewerbs “Das Lied” 2019 im Rahmen des Heidelberger Frühling.

Marie König

Marie König (*1991 in Stuttgart) studierte Musikjournalismus an der Technischen Universität Dortmund bei Holger Noltze.

Als freie Autorin arbeitet sie unter anderem für Deutschlandfunk und WDR. Seit September 2019 gehört sie dem Moderatorenteam der wöchentlichen Live-Sendung „Musikjournal” im Deutschlandfunk an.

Am Aalto-Theater in Essen war sie in der Pressearbeit für die Sparten Musiktheater, Philharmoniker und Konzert tätig. Seit 2014 gehört sie dem Team des PODIUM Festival Esslingen an und war in der Saison 2015/16 die verantwortliche Projektleiterin des Festivals. In der Dramaturgie des Theaters Dortmund war sie für Operneinführungen, dramaturgische Betreuung und das Verfassen von Programmhefttexten verantwortlich. Beim Gürzenich-Orchester Köln, den Duisburger Philharmonikern, dem Beethovenfest Bonn und weiteren Veranstaltern hält sie Konzerteinführungen und moderiert verschiedenste Veranstaltungen.

Die Strottern

Klemens Lendl, Gesang, Violine
David Müller, Gesang, Gitarre

Das Wienerlied lebt! Und daran ist das Akustik-Duo Die Strottern nicht ganz unschuldig: Seit über 20 Jahren entstauben Klemens Lendl und David Müller das Wienerlied musikalisch und inhaltlich so gründlich, dass aus einer lokalen Liedtradition eine Musik entsteht, die auf der ganzen Welt verstanden wird. Davon zeugen auch Auszeichnungen wie der Deutsche Weltmusikpreis RUTH oder der AMADEUS Austrian Music Award.

Ende der 1980er, als Teenager, begannen Klemens Lendl und David Müller miteinander zu musizieren. Erste Bekanntschaft mit alten Wienerliedern machten sie Mitte der 1990er, aber erst als sie um die Jahrtausendwende den Wiener Poeten Peter Ahorner kennenlernten, fanden sie im Neuen Wienerlied ihre musikalische Heimat. 2003 erschien eine erste CD mit eigenen Liedern und seither erkundeten Die Strottern auf acht weiteren Alben die Randbezirke der Wiener Musik. Immer wieder suchen sie im Zusammenspiel mit Musikern aus anderen Genres von Jazz bis Alter Musik nach neuen und heute gültigen Ausdrucksmitteln und Themen für das Wienerlied. So entstanden gemeinsame Programme mit der JazzWerkstatt Wien, Ensemble Mikado, Franui, Hannes Löschel, Christoph Bochdansky, Matthias Schorn, Willi Resetarits, Velvet Elevator, Ramsch & Rosen, Barbara Romen & Gunter Schneider, Zur Wachauerin, Maja Osojnik, Lukas Kranzelbinder, Matthias Loibner und mit ihrer „DeLuxe-Besetzung Die Strottern & Blech (mit Martin Eberle an Trompete/Flügelhorn und Martin Ptak an Posaune/Harmonium).

Thea Dorn

Thea Dorn, geboren 1970, studierte Philosophie und Theaterwissenschaften in Frankfurt, Wien und Berlin. Sie schrieb preisgekrönte Romane (zuletzt »Die Unglückseligen«), Theaterstücke, Drehbücher und Essays (zuletzt »deutsch, nicht dumpf«). 2011 veröffentlichte sie (zusammen mit Richard Wagner) »Die deutsche Seele«, eine enzyklopädische Kulturgeschichte des Deutschen von Abendbrot bis Zerrissenheit. Seit März 2017 ist sie festes Mitglied im »Literarischen Quartett«. Thea Dorn lebt in Berlin.

Michael Volle

Michael Volle erhielt seine sängerische Ausbildung bei Josef Metternich und Rudolf Piernay. Nach Festengagements ab 1990 an den Opernhäusern von Mannheim, Bonn, Düsseldorf und Köln, gehörte er lange Jahre zu den Ensembles des Opernhauses Zürich und des Bayerischen Nationaltheaters in München.

Gastspiele führen ihn zu allen großen Theatern im In- und Ausland (Berlin, München, Hamburg, Dresden, London, Paris, Barcelona, Mailand, New York) und zu bedeutenden Festivals (Bayreuth, Salzburg).

Sein Repertoire reicht u.a. von Mozart (Nozze-Graf, Don Giovanni, Don Alfonso, Papageno), über Strauss (Mandryka, Jochanaan, Barak) und Wagner (Holländer, Wolfram, Sachs, Amfortas, Wotan/Wanderer), Verdi (Falstaff, Jago, Nabucco), Puccini (Scarpia, Jack Rance), Mussorgsky (Boris Godunov) bis zu Berg (Wozzeck, Dr. Schön/Jack the Ripper).

Daneben gastiert er auf den Konzertbühnen mit großen Orchestern und Dirigenten wie Daniel Barenboim, Zubin Metha, Christian Thielemann, Antonio Pappano, Maris Janssons; Valerie Gergijev, Thomas Hengelbrock, Simon Rattle, Franz Welser-Möst, Yannick Nézét-Séguin, Kirill Petrenko u.v.a.

Außerdem widmet er sich intensiv dem Lied, mit Helmut Deutsch am Klavier.

Zahlreiche CD-Aufnahmen und DVD-Mitschnitte dokumentieren sein Schaffen.

Er war Träger des Deutschen Theaterpreises ‘DER FAUST’ 2009, sowie ‘Sänger des Jahres’ der Zeitschrift ‘OPERNWELT’ in den Spielzeiten 2007/2008 und 2013/2014.

Oansno

„Bio und regionale Kost“ als musikalisches Motto – geht das? Ja!! Während anderswo Unplugged auf Alben und Konzerten als Besonderheit gepriesen wird, funktioniert OANSNO ganz ohne Strom. Sie verwenden keine künstlichen Zusatzstoffe oder technische Geschmacksverstärker, der Klang ist natürlich und die Zutaten für ihre Musik und Texte ernten sie vor der Haustüre“. Trotzdem mischt die Band einen Club-tauglichen Sound und würzt mit viel Spaß ihre energiegeladenen Grooves mit bajuwarischer Prosa. Stilistische Grenzen? Mitnichten, denn der Mix aus Ska, Balkanbeats, Hip-Hop, Reggae und den sehr originellen Texten fährt unmittelbar ins Gehör und in die Beine. Die Musik ist von der Vielfalt Münchens geprägt und bunt wie das Leben auf den Straßen. Das Miteinander der verschiedenen Kulturen ist kein abstraktes Motto sondern gelebter Alltag – genauso natürlich und ungezwungen kommt es in den Titeln des neuen Albums zum Ausdruck. Eben eine Live-Band, die es gewohnt ist, das Publikum mitzureißen und in Feierlaune zu bringen. Dies, fidelen Dreigesang und noch viel mehr gibt es bei OANSNO zu entdecken. Atmosphärisch dicht und gepaart mit Lockerheit, Lebenslust und Leichtigkeit pendelt die Musik zwischen verschiedenen Welten. Und wer genau hinsieht, bemerkt den Glanz, mit dem das Isarflimmern den Isarkiesel zum Schimmern bringt…

Julian Prégardien

Julian Prégardien wurde 1984 in Frankfurt geboren und erhielt seine erste musikalische Bildung in den Chören der Limburger Dommusik. Nach Studien in Freiburg und im Rahmen der Académie des Opernfestivals von Aix en Provence war er von 2009 bis 2013 Ensemblemitglied an der Oper Frankfurt. Parallel entwickelte sich seine internationale Konzerttätigkeit, überwiegend mit Vertretern der sogenannten historischen Aufführungspraxis.

Inzwischen ist der Tenor ein international herausragender Vertreter der jungen Sänger-Generation. In den letzten Jahren debütierte er beim Festival d’Aix an Provence, an der Hamburgischen und an der Bayerischen Staatsoper und an der Opéra Comique in Paris. Bei den Salzburger Festspielen ist er seit 2015 regelmäßig als Konzertsänger zu Gast, 2018 folgt sein szenisches Debüt als Narraboth in Richard Strauss „Salome“ in der Regie von Romeo Castellucci mit den Wiener Philharmonikern unter Leitung von Franz Welser-Möst.

Regelmäßige Einladungen zu seinen Orchestern in Montreal und Hamburg verbinden ihn mit dem Dirigenten Kent Nagano, mit dem er auch an der Seite seines Vaters Christoph Prégardien in der Titelpartie eine konzertante Aufführung von Mozarts „Idomeneo“ gemeinsam mit Concerto Köln realisierte.

Er gilt als einer der renommiertesten Bach-Evangelisten und nimmt die Matthäuspassion im Frühjahr 2019 zum zweiten Mal auf CD auf (mit dem Bach Collegium Japan und Masaaki Suzuki). Im November 2018 leitet er eine Meisterklasse (Bach Johannespassion) in Kooperation mit dem Montreal Bach Festival und der McGill University, der Université de Montréal und dem Conservatoire de Musique.

Einen besonderen Schwerpunkt der künstlerischen Tätigkeit Julian Prégardiens bilden Liederabende und Kammermusikprojekte. In der Saison 2018/2019 gibt er Liederabende u.a. mit den Pianisten Kristian Bezuidenhout, Martin Helmchen, Eric le Sage und Lars Vogt.

Daneben hat Julian Prégardien die Medienplattform P.RHÉI ins Leben gerufen und veröffentlicht dort ein Editionsprojekt, das die Aufführungspraxis und Interpretationsgeschichte von Franz Schuberts Liedzyklus Winterreise beleuchtet. Teil dieses Projektes ist auch eine Einspielung der „komponierten Interpretation“ der Winterreise von Hans Zender (UA 1993), die 2018 vom Label Alpha Classics international veröffentlicht wird.

Im November 2017 wurde Julian Prégardien auf eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik und Theater München berufen. Er ist Mitglied des Schumann-Netzwerkes und Förderer des Singpatenprogramms Canto elementar.

Steffen Schleiermacher

Steffen Schleiermacher ist Pianist, Komponist, Festival- und Konzertorganisator und wurde 1960 in Halle geboren. Seit 1988 leitet er die Konzertreihe „musica nova“ am Gewandhaus zu Leipzig und gründete 1989 das Ensemble Avantgarde. Er ist auf zahlreichen Konzert- und Vortragsreisen in vielen Länder Europas, Amerikas und des Fernen Ostens zu Gast und konzertiere u.a. mit dem Gewandhausorchester, dem Deutschen Sinfonieorchester Berlin, den Münchner Philharmonikern und dem Orchestre de la Suisse Romande. Als Pianist erforscht Schleiermacher die Klaviermusik des 20. und 21. Jahrhunderts fast enzyklopädisch: Er spielte mehr als 60 CDs ein, darunter das Gesamtwerk von John Cage. Steffen Schleiermacher hat zahlreiche Auftragswerke geschrieben, u.a. für die Oper Bonn („Kokain“ 2004), das Gewandhausorchester („Gegen Bild“ 2006, „Das Leuchten der singenden Kristalle“ 2009), das Kirchenmusikfestival Oslo („Four Pieces to interpolate the Bach-Mass“ 2008), das WDR Sinfonieorchster („Die Beschwörung der trunkenen Oase“ 2009), musikFabrik („Das Tosen des staunenden Echos“ 2009) und den RIAS Kammerchor („Ataraxia“ 2009) sowie Kompositionen für die Akademie für Alte Musik Berlin, das Orchestre Français des Jeunes, das Konzerthausorchester Berlin und das Festival „pélegrinage“ in Weimar. Steffen Schleiermacher ist für seine Arbeit vielfach international ausgezeichnet worden.

Veranstaltungen

Entfällt – Familienfrühling: Tür auf!

Vier Kindermusiker öffnen Türen – zu unseren Ohren und unseren Herzen. Mit Musik aus aller Herren Länder. Mit Musik zum Singen, Tanzen, Lachen und Mitmachen. Für Klein und Groß. Die »Kinderliedermacher-All-Star-Band« ist eine Erfindung von Ferri alias Georg Feils. Jedes Jahr stellt er für sein Frankfurter Kinderliedermacher- Festival eine neue Bandbesetzung zusammen aus Musikern, die jeder für sich bereits Stars der Szene sind. In Heidelberg mit dabei: Beate Lambert, mehrfach ausgezeichnete Kinderliedermacherin; Rolf Grillo, Weltmusiker und Multi-Percussionist; Toni Geiling, ein Vollblutmusiker, der komponiert. Ferri selbst macht seit mehr als 30 Jahren mit viel Spaß und Erfolg Musik für Kinder.

Empfohlen ab 6 Jahre

Eine Produktion des Frankfurter Kinderliedermacher-Festivals.

In Kooperation mit der TES e.V., Kulturkreis Boxberg-Emmertsgrund und Bürgerhaus HeidelBERG Emmertsgrund

Entfällt – Pera Ensemble: Gurbet-Lieder

»Gurbet-Lieder unserer Väter« – so nennt Mehmet C. Yeşilçay dieses Programm seines Pera Ensembles. »Gurbet« ist das türkische Wort für die Fremde. Die erste Generation der Migranten aus der Türkei brachte ihre Lieder aus der Heimat nach Deutschland mit und bewahrte sie in ihrer Erinnerung. Es erklingt Musik aus den fünfziger und sechziger Jahren, die zu Hits in den Erinnerungen der »Gastarbeiter« aus der Türkei wurden. Eine musikalische Hommage an diese Menschen.

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Eintritt frei

Entfällt – Ilker Arcayürek & Ammiel Bushakevitz: Die schöne Müllerin

Noch nie zuvor hat Ilker Arcayürek »Die schöne Müllerin« öffentlich gesungen. Ihm war es wichtig, dies in Heidelberg zu tun. Dass der Tenor, dessen internationale Karriere mittlerweile atemberaubend Fahrt aufgenommen hat, sich diesen Meister-Zyklus für »Neuland.Lied« aufspart, ist ein großes Glück. Denn »Die schöne Müllerin« macht das Zyklen- Wochenende über das Unterwegssein erst komplett.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
Christa Tonnecker

Entfällt – Daniel Norman, Sholto Kynoch & Brodsky Quartet

»On Wenlock Edge«, das ist einer der großen Liedzyklen von Ralph Vaughan Williams, komponiert für Tenor und Streichquartett. Es sind Szenen aus dem Leben eines Engländers, die hier musikalisch erzählt werden. Und nicht nur musikalisch: Jeremy Hamway-Bidgood hat einen Film mit animierten Scherenschnitten zu diesem Liedzyklus erstellt, der an diesem Abend zur Live-Musik gezeigt wird. Das ist großes Kino. Herrlichste englische Musik von Gibbons, Tallis, Parry und Bridge rahmt das Lieder-Lichtspiel.

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In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Entfällt – Metamorphic Songs

Auf Initiative des Goethe-Instituts kam dieses bemerkenswerte interkulturelle Lied-Projekt zustande: Lieder waren immer schon unterwegs durch Länder und Kulturen. Französische Lieder wurden in Deutschland heimisch, spanische in Finnland, deutsche in Amerika. Auf ihrer Wanderung veränderten sie sich in Text und Melodie – eine faszinierende, kulturell bedingte Metamorphose. Was wäre – fragte man sich beim Goethe-Institut – wenn man diesen Prozess der oft jahrhundertelangen Lied-Metamorphosen als Inspirationsquelle für ein Projekt nutzt? So kam es, dass der Künstler Damon Locks und die Komponistin Katherine Young (beide leben in Chicago) das Konzept des »Stille Post«-Spiels auf Lieder übertrugen: Ein Lied wird einem Musiker beigebracht, der es wiederum einer Musikerin weitergibt – und so weiter. Das Lied verändert sich. Die vielen Fassungen werden dann nach Heidelberg gebracht, wo die letzte Version hiesigen Musikern und dem Publikum übertragen wird. Lieder auf Reisen, und wir reisen mit.

Eintritt frei

In Kooperation mit

Entfällt – Preisträgerkonzert: Heidelberg, Stuttgart, Oxford

Preisträgerkonzert hoch drei! Die Internationale Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart, das Oxford Lieder Festival und der Heidelberger Frühling schließen sich zusammen, um ihre Wettbewerbssieger gemeinsam zu präsentieren – das gab es noch nie. Wer den Internationalen Gesangswettbewerb DAS LIED Heidelberg, den Internationalen Wettbewerb für Liedkunst Stuttgart oder die Oxford Lieder Young Artist Platform gewinnt, dem stehen viele Türen offen. An diesem Morgen kann man die Zukunft des Liedgesangs hören.

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
Sie erreichen uns Mo – Fr von 10 bis 18 Uhr unter der Telefonnummer 06221 – 584 00 44. Der Rabatt ist nicht online buchbar.

In Kooperation mit der Universität Heidelberg und


 

Entfällt – Lied.LAB: DIA_LOG

Bilder schaffen Erinnerung, halten flüchtige Momente fest. Eine junge Generation definiert sich auf sozialen Medien mehr und mehr über visuelle Identitäten aus Bildern. Doch welchen Wert hat das einzelne Bild noch? Welche Geschichte kann es erzählen? Gemeinsam ein Fotoalbum durchzublättern erscheint gerade jüngeren Menschen wie aus der Zeit gefallen. Auch die Diashow, die man vielleicht noch von Familienabenden kennt. Stunden auf dem Sofa, das Klicken des Diaprojektors – und zwischendurch entdeckt man plötzlich sich selbst. Ein solches Szenario ist der Ausgangspunkt für dieses LAB-Projekt, das einen Bogen zum Kunstlied schlägt: In vermeintlich altmodischen Geschichten, einer jahrhundertealten Aufführungspraxis gibt es Möglichkeiten, sich wiederzuerkennen. Um diese Verknüpfung aufzuzeigen, wurden vorab vom Festivalpublikum eingereichte Dias ausgewählt. Die erste Liebe, Hochzeiten, Familienausflüge, Abschiedstreffen. Zu den ganz persönlichen Dokumenten, hinter denen sich universale Gefühle und Themen verbergen, erklingen dann Lieder aus mehreren Jahrhunderten. So entsteht ein Abend über Augenblicke, die uns alle verbinden.

»Neuland.Lied« Wahlabo: Bei Buchung von fünf verschiedenen Veranstaltungen von »Neuland.Lied« über unseren telefonischen Kartenservice erhalten Sie 25% Rabatt.
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Das Lied.LAB ist ein Projekt des Internationalen Liedzentrums Heidelberg

Wir danken
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

Entfällt – Lied.LAB Liedertheater: Mit jedem Schritt verändert sich die Welt

An diesem Abend verbinden sich Lied und Theater. Kunstlieder aus Europa, Amerika und Ostasien, aus der Renaissance bis in die Gegenwart beleuchten das große Thema des Unterwegsseins: der Wanderweg als Lebensweg, der sich mit den Wegen Anderer kreuzt, parallel verläuft und wieder abzweigt; der Rundweg, der wieder an seinen Beginn und zum gleichen Menschen zurückführt, der aber in der Zwischenzeit vielleicht gar nicht geduldig gewartet, sondern seine eigene Reise hinter sich gebracht hat; der einsame Weg, auf dem das Wandern zu einem Erlebnis zwischen Unbehaustheit und Zu-sich-Kommen wird. Auf der Reise durch diesen Abend werden nicht nur selten gehörte Lieder entdeckt, sondern auch neue Routen durch das bekannte Repertoire beschritten. Denn: Wenn uns als Publikum ein neuer Weg dorthin geleitet, hören wir auch das Bekannte mit neuen Ohren.

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Eine Kooperation mit der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim und dem UnterwegsTheater/Künstlerhaus/HebelHalle

Das Lied.LAB ist ein Projekt des Internationalen Liedzentrums Heidelberg

Wir danken
Klaus Tschira Stiftung gGmbH

Entfällt – Lied.LAB Liedertheater: Mit jedem Schritt verändert sich die Welt

An diesem Abend verbinden sich Lied und Theater. Kunstlieder aus Europa, Amerika und Ostasien, aus der Renaissance bis in die Gegenwart beleuchten das große Thema des Unterwegsseins: der Wanderweg als Lebensweg, der sich mit den Wegen Anderer kreuzt, parallel verläuft und wieder abzweigt; der Rundweg, der wieder an seinen Beginn und zum gleichen Menschen zurückführt, der aber in der Zwischenzeit vielleicht gar nicht geduldig gewartet, sondern seine eigene Reise hinter sich gebracht hat; der einsame Weg, auf dem das Wandern zu einem Erlebnis zwischen Unbehaustheit und Zu-sich-Kommen wird. Auf der Reise durch diesen Abend werden nicht nur selten gehörte Lieder entdeckt, sondern auch neue Routen durch das bekannte Repertoire beschritten. Denn: Wenn uns als Publikum ein neuer Weg dorthin geleitet, hören wir auch das Bekannte mit neuen Ohren.

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Das Lied.LAB ist ein Projekt des Internationalen Liedzentrums Heidelberg

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Klaus Tschira Stiftung gGmbH

Entfällt – Anna Prohaska & Julius Drake: The Garden of Eve

Auf eine Reise in das Paradies nimmt uns die großartige Anna Prohaska mit. Der Garten Evas ist mit Liedern über Adam und Eva, über Schlangen und Vögel und über Äpfel bevölkert. Und auch die Sünde kommt zu ihrem Recht. Ein launiger Trip quer durch die Musikgeschichte von Henry Purcell bis Aribert Reimann.

Hören Sie hier das Konzertprogramm auf Spotify

In Kooperation mit der Universität Heidelberg

Wir danken
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