Künstler

Aupa Quartett

Das Aupa Quartett komponiert und interpretiert moderne Musik und legt dabei einen Fokus auf die Improvisation. Mit ihren unterschiedlichen Wurzeln, Kulturen und musikalischen Vorlieben haben sich die vier Musiker von Jazz, Funk, Cuban Son und Flamenco inspirieren lassen, und entwickeln damit einen ganz eigenen Stil.

Benannt hat sich das Quartett mit dem spanischen Ausruf „AUPA“, der andere ermutigt, aufzustehen oder etwas hochzuheben. Seine Musik widmet das Quartett dieser Aufforderung und regt das Publikum an, mit ihnen gemeinsam Spaß zu haben.

In Barcelona, der Heimat des Aupa Quartetts, hat es an den wichtigsten Orten gespielt: Jamboree, Apolo, Luz de Gas und der Palau de la Música.

Im Jahr 2012 spielte das Aupa Quartett beim Jazzaldia (San Sebastian Jazz Festival), es tourte durch Spanien, Italien, Frankreich und China, wo es im Shanghai Grand Theatre spielte.

Im Januar 2014 gewannen die vier Musiker den ersten Made in Shasta Wettbewerb. Dank dieser Auszeichnung veröffentlichten sie ihr erstes Album „UP“ (Selbst veröffentlicht im Jahr 2015).

Das Quartett trat mit Künstlern wie Gregory Porter, Antony and the Johnsons, Antonio Rey, India Martínez, Rafa Pons, Marco Mezquida, Gerard Nieto, Celeste Alías, Cece Giannotti, Javier Galiana, Julian Sánchez und Raynald Colom auf.

Für Einspielungen des Labels EMI Music hat es u.a. mit Sara Baras, Guillem Roma, Sandra Carrasco, Chuchito Valdés, Jerry González und Javier Colina zusammengearbeitet.

Quatuor Diotima

Yun-Peng Zhao, Violine
Constance Ronzatti, Violine
Franck Chevalier, Viola
Pierre Morlet, Violoncello

Im Jahr 1996 von Absolventen des Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris gegründet, hat sich das Quatuor Diotima zu einem der gefragtesten Ensembles entwickelt. Es ist geschätzter Partner vieler Komponisten wie Helmut Lachenmann, Brian Ferneyhough und Toshio Hosokawa und vergibt zugleich Kompositionsaufträge an Komponisten aller Stilrichtungen wie Tristan Murail, Alberto Posadas, Gérard Pesson, Rebecca Saunders oder auch Pascal Dusapin. Das Quartett hat sich der zeitgenössischen Musik verschrieben, ohne sich jedoch durch diese limitieren zu lassen. In seinen Programmen ermöglicht es durch die Verschmelzung von klassischen mit zeitgenössischen Stücken einen neuen Blickwinkel auf Werke der großen Klassiker wie Bartók, Debussy und Ravel, den späten Quartetten Schuberts und Beethovens, sowie den Komponisten der Zweiten Wiener Schule oder auch Janáček.

Neben zahlreichen internationalen Auftritten spielt das Quatuor Diotima bei allen europä­ischen Festivals und Konzerthäusern u.a. in der Philharmonie und dem Konzerthaus Berlin, der Reina Sofia Madrid, der Cité de la musique Paris, der Wigmore Hall und dem South Bank Center London sowie dem Wiener Konzerthaus. Tourneen führten das Ensemble in die USA, Asien und Südamerika.

Die CD-Aufnahmen des Quatuor Diotima, das exklusiv beim Label Naïve unter Vertrag ist, werden regelmäßig von der internationalen sowie der europäischen Presse aus Deutschland, Spanien und Frankreich hoch gelobt. So erhielten Einspielungen u.a. fnf Diapasons d’or, den Diapasons d’or année der französischen Presse, den ffff in Télerama und den Choc de lannée im Magazin Classica.

Castalian String Quartet

Sini Simonen, Violine
Daniel Roberts, Violine
Charlotte Bonneton, Viola
Christopher Graves, Violoncello

Im Jahr 2018 wurde das Castalian Quartet den renommierten Merito String Quartet Award sowie mit dem Valentin Erben Prize ausgezeichnet und erhielt einen Borletti-Buitoni Trust Fellowship Award.

In der vergangenen Saison gab das Quartett Debütkonzerte in Nordamerika (Phillips Collection Washington D.C. und Lincoln Center New York), im Salle Bourgie in Montréal, bei der Vancouver Recital Society, im Konzerthaus Wien, im Théȃatre d’Orléons, im Louvre in Paris, im Flagey in Brüssel und in Luzern. Sie treten regelmäßig in der Wigmore Hall auf.

Höhepunkte des letzten Jahres waren Aufführungen des gesamten Haydn Op.76 Quartetts in der Wigmore Hall sowie Konzerte im Tel Aviv Museum of Art, beim Heidelberger Frühling, beim East Neuk und Banff International Festival. Touren führten sie nach China und Kolumbien.

Das 2011 gegründete Castalian Quartet studierte bei Oliver Wille (Kuss Quartett) an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Zu den Auszeichnungen gehören der dritte Preis beim Banff-Quartett-Wettbewerb 2016 und der erste Preis beim Lyoner Kammermusikwettbewerb 2015. Das Quartett wird seit 2016 vom Young Classical Artists Trust in London gefördert.

Brooklyn Rider

Johnny Gandelsman, Violine
Colin Jacobsen, Violine
Nicholas Cords, Viola
Michael Nicolas, Violoncello

Gefeiert als „die Zukunft der Kammermusik“ (Strings) zeichnet sich das Quartett Brookly Rider durch sein breites Repertoire jenseits aller Genregrenzen aus. Für seine mitreißenden Konzerte wird das Ensemble vom Publikum bejubelt und von Klassik-, Weltmusik- und Rock-Kritikern hoch gelobt.

In der Saison 15/16 feierte das Ensemble mit dem multidisziplinären Projekt „Brooklyn Rider Almanac“ sein zehnjähriges Jubiläum, für das es 15 Kompositionen in Auftrag gab, jeweils von einer anderen künstlerischen Muse inspiriert. In der vergangenen Saison veröffentlichte Brooklyn Rider das Album „So many things“ mit Anne Sofie von Otter bei Naïve Records, mit Werken u.a. von Colin Jacobsen, Caroline Shaw, Nico Muhly, Björk, Kate Bush und Elvis Costello. Eine zugehörige Tournee führte die Musiker u.a. in die Carnegie Hall und ins Opernhaus Zürich.

Im Juli 2017 tourte das Quartett mit Choreograf Brian Brooks, der ehemaligen Prima Ballerina des New York City Ballets, Wendy Whelan, und der Produktion „Some of a Thousand Words“ durch die USA. Präsentiert wurden Duette und Soli von Brooks und Whelan, denen das Quartett Musik verschiedener Komponisten gegenüber stellte.

Zu den jüngsten Aufnahmen gehören „The Fiction Issue“ mit Werken von Gabriel Kahane in 2016, „A Walking Fire“ bei Mercury Classics und „The Impostor“ mit Béla Fleck bei Deutsche Grammophon / Mercury Classics in 2013 und „Brooklyn Rider plays Philip Glass“ beim Label ebendieses Komponisten Orange Mountain Music in 2011.

Asasello Quartett

Rostislav Kozhevnikov, Violine (Russland)
Barbara Streil, Violine (Schweiz)
Justyna Śliwa, Viola (Polen)
Teemu Myöhänen, Violoncello (Finnland)

Kommunikation ist der Kern der Arbeit eines Streichquartetts. Das Asasello Quartett hat sich bereits mit der Namensgebung (Asasello entstammt dem Roman »Der Meister und Margarita« von Michail Bulgakow) über den musikalischen Tellerrand hinausgewagt und legt den Begriff Kommunikation relativ großzügig aus.

2010 erhielten die Asaselliten den Musikpreis des Verbandes der Deutschen Konzertdirektionen für die außergewöhnliche und anspruchsvolle Programmatik, mit der das Asasello-Quartett inzwischen europaweit verbunden wird. Als Höhepunkt der bisherigen Arbeit versteht das Quartett den Konzertzyklus um die Streichquartette Arnold Schönbergs, für welchen das Quartett Kompositionsaufträge an Márton Illés, Viera Janárceková, Jay Schwartz und Lisa Streich vergeben hat. Seit dem Jahr 2014 setzen die Musiker in der Zusammenarbeit mit den Choreographen Richard Siegal und Stephanie Thiersch das Streichquartett zudem als Instrument und Körper in Szene.

Nach der Gründung an der Musikhochschule in Basel hatte das Quartett zunächst bei Walter Levin und Hatto Beyerle Unterricht. Weitere Studien in der Quartettklasse des Alban Berg Quartetts und die intensive Beschäftigung mit Neuer Musik bei David Smeyers haben den Lebensmittelpunkt nach dem Studienabschluss im Jahr 2007 endgültig nach Köln verlagert. Wichtige Impulse holte sich das Quartett bei Christophe Desjardins (Paris), Chaim Taub (Tel Aviv), Jürgen Geise (Salzburg) und David Alberman (London).

2009 folgte an der Celloposition auf Andreas Müller Wolfgang Zamastil, seit 2014 ist der Finne Teemu Myöhänen der Cellist bei Asasello. Eine umfangreiche Sammlung an CD Aufnahmen, die eigene Konzertreihe »1:1 – Schon gehört?«, zahlreiche Uraufführungen und Teilnahmen an internationalen Festivals und Wettbewerben, Workshops mit Schülern und Studenten sowie das Ausloten künstlerischer Sonderformate dokumentieren eine seit 15 Jahren unermüdliche Schaffensfreude.

Ebonit Saxofonquartett

Das junge Saxofonquartett aus Amsterdam hat sich in Europa bereits einen Namen gemacht und war schon in bedeutenden Konzertsälen, wie dem Concertgebouw und dem Muziekgebouw aan ‘t IJ in Amsterdam, dem Toonzaal in Den Bosch und in TivoliVredenburg in Utrecht zu hören. Außerdem war das Quartett auch regelmäßig bei internationalen Festivals im In- und Ausland zu Gast, wie zum Beispiel beim World Saxophone Congress in St. Andrews (Schottland), dem Grachtenfestival in Amsterdam, the Bach Festival in Dordrecht und den Bachtagen in Würzburg. In der Saison 2016/17 wird das Ensemble als Preisträger des Wettbewerbs »Dutch Classical Talent« durch die Niederlande touren. Darüber hinaus wurde das Quartett eingeladen, sein Debüt im Wiener Musikverein zu feiern.

Quatuor I Giardini

Quatuor I Giardini
David Violi, Klavier
Pierre Fouchenneret, Violine
Hélne Maréchaux, Viola
Pauline Buet, Violoncello

Nach mehr als zehn Jahren musikalischer wie zwischenmenschlicher Freundschaft führten Caroline Donin und Pauline Buet auf der einen und Pascal Monlong und David Violi auf der anderen Seite ihre Fähigkeiten zusammen, um sich gemeinsam als Quatuor Giardini auf ein Repertoire zu konzentrieren, das ihnen schon lange am Herzen lag. So erarbeiteten sie sich auf höchstem Niveau und mit freundschaftlichem Enthusiasmus das Klavierquartettrepertoire.

Doch die Giardinis spielen nicht nur die berühmten Quartette dieser Gattung, sondern widmen sich in Kooperation mit dem Palazzetto Bru Zane, dem Zentrum für französische Musik der Romantik, auch der Wiederentdeckung weniger bekannter Werke. Auf diese Weise rücken selten aufgeführte Komponisten wie Félicien David, Théodore Dubois, Marie Jaëll, Mélanie Bonis und andere in den Fokus, wobei die beiden letztgenannten von der Nachwelt doppelt »übersehen« wurden, da es sich um komponierende Frauen handelt.
Seit seiner Gründung hat das Quartett in Städten wie Paris, Berlin, Shanghai, Peking, Bologna, Rom und Stockholm konzertiert.

Als offene Formation widmet sich das Giardini Klavierquartett auch der Kunst der Transkription und arbeitet mit Sängern zusammen, um das gemeinsame Liedrepertoire zu erschließen.

ESEGESI Percussion Quartett

Es war die Idee einer langen Sommernacht: Simone Rubino und Sergey Mikhaylenko, beide Studenten der Schlagzeugklassen von Professor Sadlo in München bzw. am Salzburger Mozarteum,  wollten das Ideal des klassischen Quartettspiels in einem Percussion-Quartett verwirklichen. Es sollte ein Musizierendes Nehmens und Gebens  in der besten Quartett-Tradition der Kammermusik sein – nur eben nicht mit Streichern, Bläsern oder einem Pianisten, sondern  ausschließlich mit Schlagwerk und der Vielfalt seiner Ausdrucksmöglichkeiten.
Simone Rubino und Sergey Mikhaylenko begeisterten Richard Putz und Christian Benning von ihrer Idee.

Den Namen des Quartetts, ESEGESI, ist zugleich der Titel des dritten Teil einer Trilogie, die der italienische Komponist  Roberto Bocca für den Simone Rubino, Sergey Mikhaylenko, Richard Putz und Christian Benning gewidmet hat.

Kuss Quartett

Seit Beginn seiner professionellen Karriere im Jahre 2002 steht das Kuss Quartett für Mut und Experimentierfreude. Die beiden Gründungsmitglieder Jana Kuss und Oliver Wille (Violine) gehen ihren musikalischen Weg sogar schon seit 25 Jahren gemeinsam – mit ihren Kollegen William Coleman und Mikayel Hakhnazaryan sind sie Pioniere der konzeptuellen Präsentation von Kammermusik, mit der aus der Musik heraus neue Perspektiven entwickelt und ein weitläufiges kulturell interessiertes Publikum gewonnen wird. Legendär ist das Erfolgsformat »Kuss Plus – die Klassik-Lounge des rbb kulturradio«, mit dem das Ensemble die Berliner Musikszene prägt und seinem Publikum nicht nur räumlich ganz nahe kommt.

Seine Weltkarriere führt von der Carnegie Hall in New York über das Concertgebouw Amsterdam und die Londoner Wigmore Hall bis zur Berliner Philharmonie in seiner Heimatstadt – und umfasst auch zahlreiche Engagements bei wichtigen Festivals, wie etwa der Schubertiade Schwarzenberg, Beethovenfest Bonn, Rheingau Musikfestival oder den Festspielen in Edinburgh und Salzburg, auf Tourneen in den USA, Australien, Südamerika sowie Japan.
Bei zahlreichen internationalen Meisterkursen inspiriert das Kuss Quartett die nächste Generation der Kammermusiker. William Coleman (in Salzburg) und Oliver Wille (in Hannover und Birmingham) sind zudem Professoren an europäischen Universitäten.

Weit gefasst begreift das Kuss Quartett sein Repertoire, es reicht von Musik der Renaissance bis zu Kompositionen von Helmut Lachenmann, Aribert Reimann und György Kurtág, zu denen die Gruppe einen engen Kontakt pflegt.

Künstlerische Zusammenarbeit verbindet das Quartett außerdem u. a. mit Paul Meyer, Pierre-Laurant Aimard, Mojca Erdmann und dem Slam-Poetristen Bas Böttcher.

Strings & Bass

Florian Willeitner, Violine
Johannes Dickbauer, Violine
Matthias Bartolomey, Violoncello
Georg Breinschmid, Kontrabass

Strings & Bass vereint klassische Virtuosität mit gnadenlosem Groove, anspruchsvolle Kompositionen mit farbenreicher Improvisation, unbedingte Perfektion mit dem Urmusikantischen der Folkmusic.
Das Streichquartett ohne Bratsche mit Bass entwickelt eine völlig eigene Tonsprache, die vom Jazz über Pop und Folk bis hin zur vierstimmigen »Fuga in Odd« reicht.
Vier außergewöhnliche Musiker, allesamt erfolgreiche Komponisten oder Interpreten, beflügeln sich gegenseitig in dieser spannenden Formation.