Künstler

Doric String Quartet

Alex Redington, Violine
Ying-Xue, Violine
Hélène Clément, Viola
John Myerscough, Violoncello

Publikum und Kritiker rund um den Globus reagieren begeistert auf das 1998 gegründete und in London ansässige Quartett, das inzwischen zu den führenden Streichquartetten zählt. Zu seinen zahlreichen Preisen zählten im Jahr 2008 der 1. Preis beim Internationalen Kammermusik Wettbewerb in Osaka sowie der 2. Preis beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb Paolo Borciani in Italien.

Das Doric String Quartet ist in den wichtigsten Konzertsälen Europas zu Gast wie dem Concertgebouw Amsterdam, Wiener Konzerthaus, Alte Oper Frankfurt, Laeiszhalle Hamburg, Konzerthaus Berlin, DeSingel Antwerpen und spielt regelmäßig in der Londoner Wigmore Hall. Das Quartett tourt jährlich in den USA, 2017 erstmals in der Carnegie Hall. Die vier Musiker sind außerdem bei wichtigen Festivals zu erleben wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, Grafenegg, Aldeburgh, Schubertiade Schwarzenberg, Carinthischer Sommer, Schwetzinger Festspiele, West Cork, Risor und Delft Chamber Musik Festivals. Im Jahr 2018 übernimmt das Quartett die künstlerische Leitung des „Mendelssohn on Mull“ – Festivals, hier spielt das Quartett eine Schlüsselrolle bei der Umsetzung der Hauptaufgabe des Festivals, jungen Musikprofis eine Woche intensiver Betreuung, Coaching und Entwicklung zu bieten.

Das Doric String Quartet pflegt eine enge Zusammenarbeit mit Künstlern wie Ian Bostridge, Mark Padmore, Alexander Melnikov, Pieter Wispelwey, Jonathan Biss, Chen Halevi, Elisabeth Leonskaja, Alina Ibragimova und Cédric Tiberghien.

Zu den Höhepunkten der Saison 2018/19 gehört eine Residenz beim Britten-Wochenende des Aldeburgh Festivals. Diese Gesamtaufführung von Brittens Quartettschaffen mündet in einer Gesamtaufnahme für das Label Chandos. Das Quartett kehrt dreimal in die Wigmore Hall zurück, unter anderem in Zusammenarbeit mit dem Pianisten Jonathan Biss, und gibt Konzerte in der Elbphilharmonie in Hamburg, dem Dortmunder Konzerthaus und dem Musée du Louvre in Paris. Etwas weiter entfernt debütiert das Quartett in Südamerika (Buenos Aires) und die alljährliche Nordamerika-Tournee führt das Doric String Quartet in dieser Saison auch nach Boston und Philadelphia. Auf einer landesweiten Australien-Tournee findet die Uraufführung eines neuen Streichquartetts von Brett Dean statt, ein Gemeinschafts-Auftrag von Musica Viva Australia, Berliner Konzerthaus, Carnegie Hall, Amsterdam String Quartet Biennale und Edinburgh International Festival.

Die Interpretation von John Adams‘ Werk „Absolute Jest“ für Streichquartett und Orchester unter dem Dirigat des Komponisten mit den Wiener Symphonikern im Konzerthaus Wien war eine besondere Zusammenarbeit für das Quartett. Es folgten weitere Konzerte mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra und dem Netherlands Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Markus Stenz. Die Aufnahme des Stücks mit dem Royal Scottish National Orchestra unter Peter Oundjian, die 2018 auf Chandos erschien, wurde im BBC Music Magazine zur „Aufnahme des Monats“ gewählt. Seit 2010 nimmt das Doric String Quartet exklusiv für Chandos Records auf und hat zahlreiche von der Presse gefeierte CDs veröffentlicht, mit Repertoire von Britten, Mendelssohn, Schumann, Brett Dean, Haydn (op. 20, op. 33, op. 76, op. 64) als auch die kompletten Streichquartette von Korngold und Walton. Zu den neueren Einspielungen zählen Elgar‘s „Introduction and Allegro“ mit dem BBC Symphony Orchestra unter der Leitung von Ed Gardner sowie eine Schubert CD (Quartettsatz und das G-Dur Quartett) die 2017 mit dem „Editor’s Choice“ vom Gramophone Magazin ausgezeichnet wurde und für den Gramophone Award nominiert war.

Das Doric String Quartet schloss sich 1998 zusammen und studierte beim Pariser ProQuartet Professional Training Program sowie später an der Musikakademie in Basel. Seit 2015 unterrichtet das Quartett selber an der Royal Academy of Music in London.

Quatuor Arod

Jordan Victoria, Violine
Alexandre Vu, Violine
Tanguy Parisot, Viola
Samy Rachid, Violoncello

Das 2013 gegründete Arod Quartett machte auf internationaler Ebene auf sich aufmerksam, als es den ersten Preis beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München gewann, nachdem es bereits 2015 den ersten Preis beim Carl Nielsen Kammermusikwettbewerb in Kopenhagen und 2014 beim Europäischen Wettbewerb FNAPEC (Paris) gewonnen hatte. Im Jahr 2017 wurde es zum “BBC New Generation Artist” für die Spielzeiten 2017 bis 2019 und zum ECHO Rising Star für die Spielzeit 2018-2019 ernannt.

Das Quartett wurde zu mehreren internationalen Festivals eingeladen: Verbier und Montreux (Schweiz), Aix-en-Provence, Menton, Salon-de-Provence, Folle Journée de Nantes, The Pablo Casals Festival of Prades (Frankreich), Rheingau, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen Musikfest, Mozartfest Würzburg, Prague Spring Music Festival und mehr.

Im Jahr 2017 brachte das Quatuor Arod das erste Streichquartett des französischen Komponisten Benjamin Attahir zur Uraufführung (im Auftrag von La Belle Saison, ProQuartet und Quatuor Arod). Musikalische Partner waren bisher die Bratschisten Amihai Grosz und Mathieu Herzog, die Klarinettisten Martin Fröst, Romain Guyot und Michel Lethiec, die Pianisten Eric Lesage und Alexandre Tharaud sowie die Cellisten Raphaël Pidoux, François Salque, Jérôme Pernoo, Harriet Krijgh und Bruno Philippe.

Das Arod Quartett studierte bei Mathieu Herzog, Jean Sulem und dem Artemis Quartett an der Queen Elisabeth Music Chapel in Brüssel. Sie arbeiteten ebenso mit dem Quatuor Ebène und dem Quatuor Diotima zusammen.

Im Jahr 2017 unterzeichnete Quatuor Arod einen exklusiven Plattenvertrag bei Erato, im Herbst 2017 wurde das erste Album mit Mendelssohn Quartetten veröffentlicht.

Das Quartett hat eine Residenz bei der Fondation Singer-Polignac und bei ProQuartet – CEMC inne. Mécénat Musical Socité Générale ist der Hauptsponsor des Quartetts, und das Ensemble ist HSBC-Preisträger 2016 der Académie du Festival d’Aix-en-Provence. Ebenso wird das Quatuor Arod wird von ADAMI und der Region PACA unterstützt.

Abel Quartett

Abel Quartet
Eunsol Youn, Violine
Soo-Hyun Park, Violine
Sejune Kim, Viola
Hyoung Joon Jo, Violoncello

2013 wurde das Abel Quartett von vier koreanischen Musikern gegründet.
Derzeit studieren sie an der Hochschule für Musik und Theater München bei Christoph Poppen und Hariolf Schlichtig (beide ehemals Cherubini-Quartett). Sie spielten Solo-Rezitals in Paris (Pro Quartet) und nahmen als Quartett am Meisterkurs bei Rainer Schmidt (Hagen Quartett) teil. Im Rahmen der »Tage der Kammermusik« trat das Quartett im großen Saal der Hochschule für Musik und Theater München auf. Ihre Interpretation von Béla Bártoks Streichquartett Nr. 4 wurde vom Bayerischer Rundfunk mitgeschnitten. Das Abel Quartett ist Preisträger des International Chamber Music Campus der Jeunesses Musicales.

Pavel Haas Quartett

Veronika Jaruskova, Violine
Marek Zwiebel, Violine
Radim Sedmidubský, Viola
Peter Jarusek, Violoncello

Das 1992 gegründete Pavel Haas Quartett ist nach dem tschechischen Komponisten Pavel Haas benannt, der 1941 nach Theresienstadt deportiert und drei Jahre später in Auschwitz ermordet wurde. Zu seinem musikalischen Erbe zählen drei wunderbare Streichquartette. Seit dem Gewinn des italienischen »Premio Paolo Borciani« Streichquartett-Wettbewerbs im Jahr 2005 ist das Pavel Haas Quartett in den wichtigsten Konzerthallen der Welt aufgetreten und hat sechs preisgekrönte CDs veröffentlicht, die von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt wurden.

Das Pavel Haas Quartett wird regelmäßig in die Londoner Wigmore Hall, die Berliner Philharmonie, den Münchener Herkulessaal, Palau de la Musica Barcelona, das Stockholm Konserthuset und zur Schubertiade eingeladen.

Tetzlaff Quartett

Die gemeinsame Leidenschaft für Kammermusik führte Christian und Tanja Tetzlaff sowie Hanna Weinmeister und Elisabeth Kufferath 1994 zur Gründung eines Streichquartettes – das Tetzlaff Quartett war geboren. Seither hat sich dieses Ensemble zu einem der gefragtesten Quartette der mittleren Generation entwickelt.

Regelmäßige Konzerte führen das Tetzlaff Quartett in alle wichtigen Konzertorte Deutschlands; außerdem nach Frankreich, Italien, Belgien, Großbritannien, die Schweiz sowie in die USA. Das Ensemble ist zu Hause auf den großen internationalen Podien wie der Cité de la Musique in Paris, der Wigmore Hall London, in der Société Philharmonique in Brüssel, im Wiener Musikverein und im Concertgebouw Amsterdam. Es ist gern gesehener Gast bei internationalen Festivals wie den Berliner Festwochen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Heidelberger Frühling. Letzte Saison unternahm das Ensemble eine ausgedehnte USA Tournee. Höhepunkte dieser Saison sind Konzerte im neuen Boulez Saal in Berlin sowie im Gewandhaus Leipzig.

2010 erschien die erste CD beim Label CAvi mit Quartetten von Schönberg und Sibelius; 2013 folgte eine Aufnahme mit Werken von Berg und Mendelssohn, ausgezeichnet mit dem „Diapason d’Or“, die letzte CD mit Werken von Haydn und Schubert erschien 2017 bei Ondine.

Christian Tetzlaff, Violine
Gleichermaßen heimisch im Repertoire der Klassik und Romantik sowie des 20. Jahrhunderts, hat Christian Tetzlaff Maßstäbe mit seinen Interpretationen der großen Violinkonzerte gesetzt. Als Solist und Kammermusiker gastiert er regelmäßig in allen internationalen Musikmetropolen. Er spielt eine Violine von Peter Greiner.

Elisabeth Kufferath, Violine
Seit 2009 hat sie eine Professur für Violine an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover inne. Sie ist eine begehrte Kammermusikpartnerin; engagiert für zeitgenössische Musik (UA u. a. von Manfred Trojahn und Elliott Carter). Sie spielt eine Violine von Peter Greiner.

Hanna Weinmeister, Viola
Seit 1998 ist sie als Erste Konzertmeisterin beim Orchester der Oper Zürich verpflichtet. Sie spielt eine Bratsche von Peter Greiner.

Tanja Tetzlaff, Violoncello
Solistisch wie kammermusikalisch konzertiert Tanja Tetzlaff in ganz Europa sowie in den USA, in Australien und Japan und ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals. Sie spielt ein Violoncello von Giovanni Baptista Guadagnini aus dem Jahre 1776.

Fauré Quartett

Dirk Mommertz, Klavier
Erika Geldsetzer, Violine
Sascha Frömbling, Viola
Konstantin Heidrich, Violoncello

Die Musiker des Fauré Quartetts sind in vieler Hinsicht Pioniere. Nachdem sie sich 1995 gleich zu Beginn ihrer Studienzeit an der Musikhochschule in Karlsruhe im 150. Jubiläumsjahr Gabriel Faurés zusammengefunden hatten, wurde ihnen schnell klar, dass sich in dieser Kombination neue Repertoirewelten erforschen lassen. Im Jahr 2006 unterschrieb das Fauré Quartett einen Vertrag mit der Deutschen Grammophon und war für alle sichtbar in der Champions League des Klassikgeschäfts angekommen. Es entstanden Aufnahmen, die Maßstäbe setzen, hoch gelobte Alben mit Werken von Mozart, Brahms, Mendelssohn und den Popsongs von Peter Gabriel bis Steely Dan sowie ein Album bei Sony Classical mit Quartetten von Mahler und Strauss. Aktuell macht das Quartett mit der Weltersteinspielung der eigens arrangierten Meisterwerke “Bilder einer Ausstellung” von Modeste Mussorgsky und “Etudes tableaux” von Sergej Rachmaninoff beim Label Berlin Classics von sich reden.

Sie sind Visionäre ihres Fachs und ihre Experimente und Entdeckungen werden hoch geschätzt, ob sie mit der NDR Big Band spielen, mit Künstlern wie Rufus Wainwright oder Sven Helbig zusammenarbeiten, in Clubs wie Berghain, Cocoon Club oder „Le Poisson Rouge“ in New York auftreten oder im KIKA sowie durch „Rhapsody in School“ Kinder für Kammermusik begeistern. Als das Fauré Quartett beispielsweise 2009 ein Album mit „Popsongs“ präsentierte, war die Reaktion Begeisterung bei Presse und Publikum. Im folgenden Jahr bekam das Ensemble den ECHO Klassik für „Klassik ohne Grenzen“ verliehen, der zweite seiner Art nach den „Klavierquartetten“ von Johannes Brahms („Kammermusikeinspielung des Jahres“, 2008). Es sind nicht die einzigen Auszeichnungen. Das Spektrum der Ehrungen reicht vom Preis des Deutschen Musikwettbewerbs, dem Ensemblepreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern und Internationalen Wettbewerbspreisen über die Deutsche Schallplattenkritik bis hin zum Brahmspreis der Brahms Gesellschaft Schleswig-Holstein 2012 und dem Musikpreis der Stadt Duisburg 2012.

Welttourneen tragen diese Kompetenz in die Ferne, internationale Meisterkurse geben sie an Studenten weiter. Die Mitglieder unterrichten außerdem an den Universitäten der Künste in Berlin und der Hochschule für Musik und Theater München. Darüber hinaus gehörte die künstlerische Leitung des „Festspielfrühlings Rügen“ ebenso zu den herausragenden Aktivitäten des Fauré Quartetts wie die Arbeit als „Quartet in Residence“ an der Karlsruher Musikhochschule. Auf Reisen gastieren die Musiker in den wichtigsten Häusern der internationalen Konzertwelt vom Concertgebouw in Amsterdam über die Alte Oper in Frankfurt und die Berliner Philharmonie, dem Wiener Musikverein bis hin zum Teatro Colón in Buenos Aires und der Wigmore Hall in London, wo sie inzwischen fast jährlich Station machen. So setzt sich aus vielen künstlerischen Ingredienzien ein Ensembleprofil zusammen, das seinesgleichen sucht. Das Fauré Quartett – ein Ensemble mit Weltgeltung und der Leidenschaft für besondere, maßgebliche Kammermusik.

Goldmund Quartett

Florian Schötz, Violine
Pinchas Adt, Violine
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello

Bereits seit nunmehr 10 Jahren überzeugt das Goldmund Quartett durch sein exquisites Spiel (SZ) und seine so vielschichtige Homogenität (SZ) in ihren Interpretationen der großen klassischen und modernen Werke der Quartettliteratur. Ihre Innerlichkeit, die unglaublich feine Intonation und die bis ins kleinste Detail erarbeiteten Phrasierungen begeistern das Publikum weltweit.

Die Preisträger der bekannten International Wigmore Hall String Competition 2018 und der Melbourne International Chamber Music Competition 2018 wurden von der European Concert Hall Organisation als Rising Stars der Saison 2019/20 ernannt. Ab 2019 werden sie das Paganini Quartett von Antonio Stradivari spielen, zur Verfügung gestellt von der Nippon Music Foundation. Darüber hinaus wird dem Quartett im März 2020 der Musikpreis der Jürgen Ponto-Stiftung verliehen.

Nach ihrem Debut beim Rheingau Musik Festival im August 2019 begibt sich das Quartett in der Saison 2019/20 zunächst auf Rising Star Tournee in die großen Säle Europas wie die Philharmonie de Paris, Amsterdam Concertgebouw, Festspielhaus Baden-Baden, Palais des Beaux-Arts de Bruxelles, Konzerthuset Stockholm, Wiener Konzerthaus und viele andere. Weitere Höhepunkte der Saison sind Tourneen in Schweden und Australien sowie Auftritte bei den Frankfurter Museumskonzerten, der Streichquartett-Biennale Amsterdam und der Hörtnagel Reihe in München. Zu den Highlights der vergangenen Saisons zählen Debuts im Musikverein Graz, Boulez Saal Berlin, Marvao Festival, Fjord Classics Festival Norwegen und Schlern Music Festival.

2016 erschien bei NAXOS die Debut-CD des Quartetts mit Werken Haydns, die bei der BBC, The Strad Magazine, Gramophone Magazine, dem American Record Guide, Applaus, Bayerischen Rundfunk und vielen mehr hervorragende Rezensionen erhielt. 2018 erschien die zweite CD des Quartetts mit Werken von Schostakowitsch bei Berlin Classics.

Jüngste Auszeichnungen sind der zweite Preis und Sonderpreis für die beste Interpretation eines Streichquartetts des 20. Jahrhunderts bei der Wigmore Hall International String Quartet Competition 2018 sowie ein erster Preis und Preis für die beste Interpretation des Auftragwerkes bei der Melbourne International Chamber Music Competition 2018. Des weiteren ist das Quartett Preisträger des Bayerischen Kunstförderpreises und des Karl-Klinger Preises des ARD-Wettbewerbs 2016.

Neben Studien bei Mitgliedern des Alban Berg Quartetts, unter anderem bei Günter Pichler an der Escuela Superior de Música Reina Sofia und dem Artemis Quartetts in Berlin, gaben Meisterkurse und Studien bei Mitgliedern des Hagen, Borodin, Belcea, Ysaye und Cherubini Quartetts, Ferenc Rados, Eberhard Feltz und Alfred Brendel dem Quartett wichtige musikalische Impulse.

Konzerte führten das Quartett in die wichtigsten Konzertsäle und Kammermusikreihen in Dänemark, Frankreich, Norwegen, Spanien, Italien, Schweiz, Kanada, China, Australien und die USA. Zu den Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Jörg Widmann, Ksenija Sidorova, Pablo Barragan, Alexey Stadler und Wies de Boevé.

Minetti Quartett

Maria Ehmer, Violine
Anna Knopp, Violine
Milan Milojicic, Viola
Leonhard Roczek, Violoncello

„Das Minetti Quartett ist eine musikalische Sensation aus Österreich“ titulierte Der Tagesspiegel nach dem Debüt des Minetti Quartetts in der Berliner Philharmonie. Der Name bezieht sich auf ein Schauspiel des Schriftstellers Thomas Bernhard, der lange Zeit in Ohlsdorf, dem Geburtsort der beiden Geigerinnen, wohnte.

Seit seiner Gründung im Jahr 2003 konzertierte das Quartett in wichtigen europäischen Konzerthäusern, darunter in der Wigmore Hall London, dem Concertgebouw Amsterdam, im Festspielhaus Baden-Baden, Mozarteum Salzburg, Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein.

Das Ensemble ist darüber hinaus gern gesehener Gast bei renommierten Kammermusikfestivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, Aldeburgh, Aix-en-Provence und Kuhmo und ist Gewinner zahlreicher Wettbewerbspreise. 2016 war es beim Heidelberger Streichquartett zu Gast.

Zu den Kammermusikpartnern des Minetti Quartetts zählen u. a. Fazil Say, Till Fellner, Friedemann Weigle und Jörg Widmann.
Eine Violine von Giovanni Battista Guadagnini (“ex Meinel”, 1770-1775) sowie ein Violoncello von Giovanni Tononi (Bologna, 1681) werden dem Quartett freundlicherweise von der Österreichischen Nationalbank zur Verfügung gestellt. Anna Knopp spielt auf einer Geige von Laurenzius Storioni (Cremona, 1793), einer privaten Leihgabe, Milan Milojicic auf einer Viola von Bernd Hiller.

Quatuor Hermès

Omer Bouchez, Violine
Elise Liu, Violine
Yung-Hsin Lou Chang, Viola
Anthony Kondo, Violoncello

Ernsthaftigkeit, Feinheit und Sensibilität – diese Begriffe charakterisieren das Quatuor Hermès wohl am besten.
Diese Qualitäten, die bereits das Ravel- und das Ysaÿe-Quartett sehr früh bemerkten, haben sich in der Arbeit mit Miguel da Silva, Eberhard Feltz, mit dem Artemis-Quartett und Mitgliedern des Alban-Berg-Quartetts bestätigt und weiter herausgebildet.

2011, gerade drei Jahre nach der Gründung, gewannen sie den ersten Preis im prestigeträchtigen Concours International de Genève und wurden u.a. von der Académie Maurice Ravel ausgezeichnet.

Im Herbst und Winter 2013 haben sie auf ihren Tourneen in den USA und in Kanada begeisterte Kritiken geerntet, weitere Konzertreisen führten sie nach Japan,Taiwan, Ägypten, China und Italien.

In Europa konnte man das Quatuor Hermès u.a. beim Festival in Lockenhaus im Burgenland, beim Crescendo-Festival in Berlin oder bei den Gustav-Mahler-Musikwochen in Toblach erleben. 2014 debütierten sie bei den Schwetzinger Festspielen und dem Heidelberger Frühling. Wichtige Auftritte in Frankreich hatten sie u. a. in der Orangerie von Sceaux oder beim Festival von Radio France in Montpellier. Bei allen Konzerten wird man Zeuge ihrer Leidenschaft für das anspruchsvolle und zutiefst menschliche Repertoire der Streichquartettliteratur. Auch darum prophezeit Pianistenlegende Alfred Brendel den Musikern eine große Zukunft.

Escher Quartett

Adam Barnett-Hart, Violine
Aaron Boyd, Violine
Pierre Lapointe, Viola
Dane Johansen, Violoncello

Das Escher Quartett verdient für seinen individuellen Klang und seine einzigartige Ausdruckskraft viel Anerkennung.
Schon während seiner Gründung im Jahre 2005 wurde das Escher Quartett sowohl von Pinchas Zukerman als auch von Itzhak Perlman als Quartet in Residence zum Young Artists Program in Kanadas National Arts Centre und zum Perlman Chamber Music Program in Shelter Island, NY, eingeladen. Die Eschers haben mit Künstlern wie David Finckel, Leon Fleischer, Wu Han, Lynn Harrell, Cho Liang Lin, David Shifrin und dem Gitarristen Jason Vieaux zusammengearbeitet.

Das Quartett verschafft sich zunehmend mit wichtigen Debüts einen Ruf in ganz Europa. Letzte Engagements waren unter anderem im Concertgebouw Amsterdam, Auditorium du Louvre in Paris und im Conservatoire de Musique de Génève.
Neben seinem europäischen Profil präsentiert sich das Quartett weiterhin in seinem Heimatland, in der Alice Tully Hall in New York, dem Kennedy Center in Washington DC sowie beim Ravinia und Caramoor Festival.

Das Escher Quartett hat seinen Namen vom niederländischen Grafiker M.C. Escher, der sie durch seine Methode des Zusammenspiels zwischen individuellen Komponenten, die durch die Zusammenfügung zu einem Ganzen werden, inspiriert.

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